Lynsay Sands Die Braut des Schotten

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Inhaltsangabe zu „Die Braut des Schotten“ von Lynsay Sands

Die junge Annabel hat sich damit abgefunden, als Nonne im Kloster zu leben, als sie urplötzlich von ihrer Mutter nach Hause zurückgeholt wird. Sie soll den Schotten Ross MacKay heiraten, der eigentlich ihrer Schwester versprochen war, die jedoch mit einem Stallburschen durchgebrannt ist.

nicht so gut wie die Vorgänger. Trotzdem eine süße Geschichte die beim Lesen Spaß gemacht hat

— rainybooks

Anders als erwartet: Ein wenig handlungsarm und sich wiederholend, aber dennoch leidenschaftlich und ein schöner Alltag im Burgleben.

— jujumaus

*schade, habe da etwas mehr action und geschichte erwartet* nicht sehr überzeugend, etwas fade und stumpf, lässt sich zu leicht lesen..*

— SunnyCassiopeia

Naja...recht seicht und oberflächlig, aber ganz okay zum weglesen. Eine Liebesgeschichte, die man schnell wieder vergisst. Nichts besonderes

— Maria-M-Lacroix

Zaubert einem ein Lächeln aufs Gesicht, so witzig und süß :)

— sweetAnanas

Wieder typisch Sands! Witzige Dialoge, eine spannende Story und sympathische Charaktere! Tolles Buch für ein unterhaltsames Lesevergnügen!

— Brina

Witzig, erotisch und spannend - ein echter historischer Frauenroman.

— baronessa

lustige unterhaltung...

— Mimabano

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    Die Braut des Schotten

    NLauer

    05. August 2016 um 08:03

    Kurzrezi: Ihr wisst, ich stelle nicht all zu viele historische Romane vor, aber hier ist mal wieder einer. Sehr gut zu lesen, an einigen Stellen zu lachen! Sie sind außerdem kreativ darin das "Sexverbot der Kirche im Ehebett an bestimmten Tagen" zu umgehn. Die Schwester wird zum interessanten Störfaktor, der alles versucht das Glück ihrer Schwester kaputt zu machen und Annabel lernt langsam das Leben einer "Nicht-Nonne kennen".Leseprobe: Im Kloster hatten außer ihr noch einige Oblatinnen und Novizinnen gelebt, und daher war es nicht ausgeblieben, dass gelegentlich auch über die Fleischeslust geredet worden war. Häufig hatten sie beim Schrubben der Steinböden oder beim Ausmisten der Ställe im Flüsterton darüber gesprochen, wie viel Glück sie doch hatten, dass sie den Männern, der Ehe und dem Ehebett entkommen waren. Alle wussten, welch schreckliche Prüfung es für jene Unglückseligen war, die das Pech hatten, darin zu landen. Es hieß, es sei eine schmerzhafte und blutige Prozedur, den Schleier der Unschuld zu zerreißen. Eines der Mädchen hatte die Hochzeit seiner Schwester miterlebt und berichtet, dass nicht einmal der Lärm des wüsten Gelages der Hochzeitsfeier die Schreie ihrer Schwester habe übertönen können, die während des Vollzugs des ehelichen Beischlafs aus deren Zimmer gedrungen waren. Sie alle hatten gezittert, als sie das gehört hatten, und sie waren sich einig gewesen, dass sie ihrem Herrgott danken mussten, der sie vor diesem Schrecken bewahrt hatte. Damals hätte Annabel sich niemals vorstellen können, dass sie sich einmal in einer Chemise Carouse in einem Bett wiederfinden und darauf vorbereiten würde, zu schreien und zu bluten. Mit einer Grimasse zog sie die Decken und Felle hoch, um sich zu bedecken; danach lag sie still da und begann, sich Gedanken zu machen. Sie hatte keine Ahnung, wohin ihr Ehemann gegangen war – wahrscheinlich wollte er sich an dem wüsten Gelage beteiligen –, aber er würde zweifellos zurückkehren. Vielleicht war er nach unten gegangen, um sich etwas zu trinken zu holen, damit er sich Mut antrinken konnte für das, was kommen würde. Wenn es für die Frau unangenehm war, konnte es doch sicher für den Mann nicht viel besser sein, oder? Es kam ihr logisch vor, aber eines der anderen Mädchen hatte behauptet, dass die Männer den fleischlichen Akt sehr wohl liebten, sofern ihr Vater und ihre Brüder auch nur im Mindesten glaubwürdig waren. Immerhin waren sie ständig auf der Jagd nach irgendwelchen Dienerinnen gewesen, um sie in eine dunkle Ecke zu drängen und unter ihre Röcke zu kommen. Annabel seufzte bei der Erinnerung. Die Ungerechtigkeit all dessen war mehr als bedrückend. Nicht nur, dass das Beiliegen allem Anschein nach für die Frau schmerzhaft war, während die Männer es genießen konnten, nein, darüber hinaus hatten sie monatlich unter einer Blutung zu leiden und mussten noch dazu Babys zur Welt bringen. Etwas, das nicht nur mit Schmerzen verbunden war, sondern die Frau auch häufig tötete. Annabel kam es vor, als würden die Frauen häufig im Leben den Kürzeren ziehen. Die Tür wurde aufgestoßen, und mit schreckgeweiteten Augen starrte Annabel auf ihren Ehemann, der das Zimmer betrat. In der einen Hand hielt er zwei Trinkbecher, in der anderen zwei Krüge. Das Plaid hatte er sich um die Taille geknotet. Unwillkürlich schickte sich Annabel an, das Bett zu verlassen, um ihm zu helfen. Ein kurzes »Bleib« hielt sie jedoch davon ab. Also saß sie nur da und starrte auf seine sehr breite, sehr nackte Brust, während er der Tür einen Tritt versetzte, sodass sie zufiel, und dann zu ihr ans Bett kam. Er stellte einen Krug und einen Becher auf dem Nachttisch ab, füllte aus dem zweiten Krug Wein in den Becher in seiner Hand und reichte ihr diesen. »Trink«, befahl er. Annabel riss ihren Blick von seiner muskulösen Brust los und schaute auf den Becher, der bis zum Rand mit süßem Honigwein gefüllt war. »Danke, aber ich habe eigentlich keinen Durst –« »Trink«, wiederholte Ross mit fester Stimme. Der knappe Befehl veranlasste sie, die Stirn zu runzeln, doch dann nahm sie den Becher und setzte ihn an die Lippen, um einen Schluck zu trinken. »Runter damit, Mädchen. Der Honigwein wird dir den Beischlaf leichter machen.« Annabel spürte, wie sie sich bei diesen Worten etwas entspannte. Er versuchte, freundlich zu sein und sie mit dem Alkohol zu betäuben, bevor er zu der schmerzhaften und blutigen Tat schritt. Es war sehr aufmerksam von ihm, fand sie und trank den Becher mit drei großen Schlucken leer. Sie stellte ihn auf dem Nachttisch ab und sah dann mit großen Augen zu, wie ihr Ehemann sogleich nachschenkte. »Trinkst du nichts?«, fragte sie scheu, als sie nach dem Becher griff. »Trink«, war seine einzige Antwort. Und Annabel trank. Sie trank fünf Becher mit Honigwein leer, doch als er sie aufforderte, auch noch einem sechsten zuzusprechen, schüttelte sie den Kopf. Und wunderte sich, wieso das Zimmer dabei zu schwanken schien. »Ich sollte sichelich nicht noch was trinken. Gar nichts mehr«, berichtigte Annabel sich und runzelte die Stirn, als sie bemerkte, dass ihre Worte ein bisschen undeutlich klangen … und sichelich klang irgendwie nicht ganz richtig. Sie war sich ziemlich sicher, dass sichelich falsch war. »Noch einen«, drängte Ross und drückte ihr den Becher in die Hand. Annabel verzog das Gesicht, nahm den Becher aber trotzdem und schluckte etwas von der Flüssigkeit hinunter. Sie hatte die ersten zwei Becher recht schnell geleert, doch dann hatte sie langsamer getrunken. Sie war einfach nicht mehr durstig. Genau genommen war sie das Gegenteil von durstig, sie war mehr als gesättigt … bis zu dem Punkt, an dem sie anfing, das unangenehme Gefühl zu haben, einen Teil der Flüssigkeit, die sie in sich hineingeschüttet hatte, loswerden zu müssen. Sie spürte das deutliche Verlangen, den Abtritt aufzusuchen, doch es war ihr peinlich, dieses Bedürfnis vor dem Fremden zu äußern, der halbnackt vor ihr stand. Annabels Blick kehrte zu seiner Brust zurück, doch sie zwang sich wegzusehen. Ihre Augen schienen es allerdings zu mögen, seine Brust zu betrachten, denn sie taten es immer wieder, auch ohne ihre Erlaubnis. Wäre sie gefragt worden, sie hätte es ihrem Blick niemals gestattet, so unverhohlen über diese breite, nackte Fläche zu wandern und den dichter werdenden Haaren zu folgen, bis dorthin, wo sie unter dem um seine Taille geschwungenen Plaid verschwanden. Ganz sicher nicht! »Trink«, drängte er. Annabel atmete tief durch und nahm noch einen Schluck. Allmählich wünschte sie sich, dass er diese Beischlaf-Sache endlich hinter sich brachte. Nicht, dass sie schon so berauscht war. Sicher, ihre Worte klangen undeutlich, aber darüber hinaus spürte sie gar nichts … nun ja, abgesehen davon, dass das Zimmer irgendwie wankte und schwankte. Doch das konnte nur am Zimmer liegen, keinesfalls an ihr. Ein Schluckauf rutschte zwischen ihren Lippen hindurch, und Annabel hielt sich rasch die Hand vor den Mund, um ein verlegenes Kichern zu unterdrücken. Oh je, sie musste wirklich dringend pinkeln. War es wohl unanständig, wenn sie diese Tatsache laut verkündete? Oder sollte sie sich entschuldigen und das Zimmer verlassen? Im Kloster war selbstverständlich niemals über so unfeine Dinge wie Körperfunktionen gesprochen worden, aber vielleicht war so etwas außerhalb des Klosters erlaubt. Und was, wenn sie sich entschuldigte und er sie fragte, wohin sie ging? »Frau?« Annabel sah sich suchend im Zimmer um, ehe sie den Blick wieder auf ihn richtete. »Oh, du meinst mich«, sagte sie überrascht. Aus irgendeinem Grund kam ihr das witzig vor, und sie fing wieder an zu kichern. »Wie fühlst du dich?«, fragte er und musterte sie genauer. »Als müsste ich pinkeln«, antwortete sie, schlug bestürzt eine Hand vor den Mund, ließ sie sofort wieder sinken und sagte: »Verdammt, ich habe es gesagt«, was augenblicklich ein entsetztes »Oh verdammt, ich habe verdammt gesagt« nach sich zog. Fluchen war im Kloster eindeutig nicht erlaubt gewesen. Unerklärlicherweise schienen ihre Wort den Schotten zu erheitern. Sie erkannte es daran, dass sich die feinen Fältchen um seine schönen dunklen Augen kräuselten und sich sein schrecklich ernster Mund zu einem leichten Lächeln verzog. Er hatte wunderschöne Augen. »Danke«, sagte Ross. »Du auch.« »Was ich auch?«, fragte sie verwirrt. »Du hast auch wunderschöne Augen«, erklärte er. »Ich habe nicht gesagt, dass du schöne Augen hast. Oder doch?«, fragte sie stirnrunzelnd. Annabel war fest davon überzeugt, dass sie es nur gedacht hatte. Immer noch lächelnd schüttelte er den Kopf, doch offensichtlich beschloss er, sich die Mühe einer Antwort zu sparen, denn er schwieg, als er sich herunterbeugte, um die Felle und Decken zurückzuschlagen, unter denen Annabel lag. »Komm, ich bringe dich zum Abtritt«, sagte er. »Oh nein«, protestierte sie sofort und stieg mühsam aus dem Bett. »Das ist nicht nötig, Mylord. Ich weiß, wo er ist. Ich habe in dieser Burg – Oh.« Annabel schnappte überrascht nach Luft, als das Zimmer sich heftig drehte. Ross streckte sofort eine Hand aus, um sie zu stützen, und sie lehnte sich an seine Brust und schloss kurz die Augen. Sie hoffte, das Zimmer würde sich beruhigt haben, wenn sie sie wieder öffnete. Nach einem Moment machte sie die Augen vorsichtig auf und legte den Kopf in den Nacken, um den Mann anzusehen, der sie festhielt. Er hatte ein sehr schönes Gesicht. Sie hatte noch nicht sehr viele Männer gesehen, um sagen zu können, ob er verglichen mit anderen gut aussah, und bisher kam ihr sein Gesicht die meiste Zeit ein wenig zu ernst vor. Doch dass sie jetzt Besorgnis darin erkannte, fand sie nett … und fragte sich, warum sein Gesicht größer wurde. Seine Lippen berührten fast schon ihre, als ihr aufging, dass es größer wurde, weil es näher kam. Die erste Berührung ihrer Lippen war federweich, und aus irgendeinem Grund überraschte Annabel das. Vermutlich weil sie erwartet hatte, dass seine Küsse so grob und aggressiv waren, wie es sein Äußeres vermuten ließ. Als er den Druck verstärkte, lächelte sie gegen seinen Mund, auch wenn sie nicht hätte sagen können, warum. Sie spürte seine Zunge über ihre Lippen gleiten und öffnete den Mund, um zu fragen, ob das zum Küssen dazugehörte und ob sie es auch tun sollte, doch dann schnappte sie überrascht nach Luft, als seine Zunge dies ausnutzte und in ihren Mund glitt. Obwohl Annabel sehr gut wusste, dass ein Mund nicht dazu da war, zwei Zungen in sich zu haben, fühlte es sich ziemlich gut an, seine in ihrem zu spüren. Das Gefühl war überraschend erregend, und Annabel öffnete ihren Mund instinktiv noch weiter, während sie die Arme um seinen Hals schlang. Ross reagierte, indem er die Hand um ihren Hinterkopf schloss und ihn leicht neigte, um einen besseren Winkel zu haben. Dann legte er beide Hände um ihr Gesäß und hob sie hoch, während er sich aufrichtete. Annabel vermutete, dass er das tat, um sich nicht vornüberbeugen zu müssen, aber bei der Bewegung rieben ihre Körper in höchst interessanter Weise aneinander. Als sie spürte, wie er sie unter den Oberschenkeln packte und ihre Beine um seine Hüften zog, machte sie bereitwillig, sogar eifrig mit. Doch dann unterbrach er den Kuss und ließ sie ein kleines Stück an sich heruntergleiten. Annabel fühlte eine fremde Härte, die sich an ihrem Zentrum rieb. Eine ungewohnte Erregung erfüllte sie und brachte sie dazu, sich an seinen Schultern festzuklammern, während sie den Kopf zurückwarf, um Luft zu holen. Was wohl keine so gute Idee gewesen war, denn sie hatte das Gefühl zu fallen. Sie hatte die Augen kaum wieder geöffnet, da versank die Welt um sie herum in Dunkelheit. Ross sah, wie Annabel nach hinten fiel, und drückte sie fest an sich. Als dann auch noch ihr Kopf auf seinen Arm sank, starrte er sie ungläubig an. Fassungslos begriff er, dass sie bewusstlos geworden war. Ein wenig verärgert seufzte er und ließ sie aufs Bett sinken. Er wusste, dass sie in der nächsten Zeit nicht wieder aufwachen würde … und dass es sein eigener Fehler war. Schließlich hatte er darauf bestanden, dass sie so viel von dem Honigwein trank. Annabel hatte nur gehorcht. Sein Ziel war es gewesen, sie erst betrunken zu machen und dann dazu zu bringen, die Chemise Carouse auszuziehen. Er hatte gehofft, mit genug Alkohol im Blut würde sie die Regeln der Kirche vergessen und sich so weit entspannen, dass sie den Beischlaf genießen könnte. Sein Plan wäre ja auch fast aufgegangen. Den Kuss hatte sie ohne jegliche Hemmungen genossen, und Ross ging davon aus, dass sie noch viel mehr genossen hätte, wäre sie bei Bewusstsein geblieben. Unglücklicherweise schien er sich verschätzt zu haben, was die Menge an Alkohol betraf, die sie vertragen konnte. Zu seiner Rechtfertigung konnte er nur anführen, dass er ihr durchaus gemundet zu haben schien … bis zu dem Augenblick, in dem sie ohnmächtig geworden war. Ross beugte sich zu ihr hinunter, stützte sie mit einer Hand zum Sitzen und zog ihr die Chemise Carouse aus. Er schleuderte das Hemd quer durch den Raum und beschloss, es noch vor Morgenanbruch zu verbrennen. Dann wandte er sich wieder seiner Braut zu. Er erstarrte, als er die Striemen auf ihrem Rücken sah. Ross erkannte sofort, dass es sich um die Narben von Peitschenhieben handelte, und die Vorstellung, dass jemand sie derart brutal misshandelt hatte, machte ihn wütend. Ihre Eltern waren ihm bisher egal gewesen; sie hatten jegliche Fürsorge für ihre Tochter vermissen lassen und verhielten sich ihr gegenüber kühl und desinteressiert. Er hatte bei ihnen nicht das kleinste Anzeichen von Zuneigung gesehen. Jetzt jedoch waren sie ihm nicht mehr gleichgültig, jetzt empfand er eine starke Abneigung.

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  • Eine leidenschaftliche Ehe mit vielen Wiederholungen

    Die Braut des Schotten

    jujumaus

    06. April 2016 um 20:45

    Nachdem sich ihre Schwester mit dem Stallburschen auf und davon gemacht hat, muss nun Annabel den Schotten Ross MacKay heiraten, weil diesem die älteste Tochter der Withrams versprochen worden ist. Annabel ist zwar nicht die älteste, aber dadurch, dass sie bis zu diesem Tag im Kloster gelebt hat, wenigstens heiratsfähig. Annabel muss also nicht nur einen Mann heiraten, den sie noch nie gesehen hat, sondern sie muss auch von heute auf morgen lernen, wie man sich als Burgherrin benimmt und vor allem, wie man eine Burg leitet. Zu Beginn hat mich das Buch mehr als begeistert. Ich mag Annabel sehr gerne und wie sie im Alltag des Klosters nicht zurechtkommt, weil sie das Leben auskosten möchte, macht sie sehr sympathisch. So wird sie zum Beispiel des Öfteren dafür bestraft, dass sie gerne mal etwas mehr isst, oder sich heimlich öfter badet, als erlaubt. Da kann man einfach sehr gut mit der Protagonistin mitfühlen. Als sie also plötzlich die Burgherrin Lady MacKay wird, bessert sich ihr Leben von heute auf morgen. Zudem ist die Beziehung zu ihrem Ehemann sehr emotional und vor allem körperlich, sodass es viele leidenschaftliche Szenen gibt. Allerdings gibt es irgendwann auch keine neuen Szenen mehr, sodass sich viele Formulierungen wiederholen, nicht nur hinsichtlich der Liebesszenen, sondern es werden zum Beispiel auch Situationen nacherzählt, die gerade erst geschehen sind, sodass man sie quasi doppelt liest. Oder auch, dass Annabel ja eine viel zu große Oberweite hat, dass ihr die Kleider der verstorbenen Mutter ihres Mannes nicht passen. Merkwürdigerweise dreht sich auch das halbe Buch um dieses Thema, weil dadurch ständig genäht werden muss, oder Stoffe besorgt werden müssen. Insbesondere aber das unüberlegte Handeln von Annabel wird mit der Zeit nervig. Nachdem sie bereits drei Mal fast entführt worden ist und mit Sicherheit weiß, dass ihr jemand auflauert, reist sie ein ums andere Mal erneut alleine durch die Gegend.  Auch die Kampfszenen, in denen sich Annabel verteidigen muss, ähneln sich leider sehr. Alles in allem habe ich das Buch trotz dieser Mängel jedoch gerne gelesen, weil ich mich in der Umgebung sehr wohl gefühlt habe und weil es einfach eine entspannte Atmosphäre und leidenschaftliche Charaktere hat, sodass ich insgesamt drei von fünf Sternen vergebe.

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  • * Bitte mein Gemahl* Das kam mir eindeutig zu oft...Nonne hin oder her...

    Die Braut des Schotten

    SunnyCassiopeia

    07. April 2015 um 11:23

    Inhalt Annabelle ist bereits ihr Lebenlang im Kloster, um als Nonne ausgebildet zu werden und sich dem Herrn hinzugeben...Als ihre Mutter plötzlich auftaucht und Annabelle  aus den Schützenden Mauern des Klosters entreist. Eine schottischer Gemahl wartet bereits auf seine Braut und da Annabells Schwester Schande über die Familie gebracht hat, können die Eltern nur hoffen, das sich der Schotte Ross mit der zweiten Tochter zufrieden geben wird. Für Annabelle ist es ein Schock, sie weiß nicht wie man sich als Braut, Ehefrau und Hausherrin benimmt, sie hat nicht gelernt sich in dieser Stellung zu behaupten.... Ross ist von seiner zweiten Wahl mehr als begeistert und möchte das zarte Wesen für sich gewinnen....Nur leider bleibt ihm nicht viel Zeit, eine weitere Bedrohnung in seinem Leben wartet bereits auf ihn... Meine Meinung Ja ich gestehe, ich bin voreingenommen von Diana Gabaldons Bücher...und trotzdem habe ich mir Mühe gegeben keine Vergleiche zu ziehen...wie auch.. Aber leider hat mich die Geschichte nicht überzeugt, ganz einfach, weil sie nicht Tiefgründig genug ist...Es liest sich wie ein plumper Roman (sorry) aber es ist beinahe etwas Klischeehaft und Fade. Es passiert nicht wirklich etwas und geht einen nicht ans Herz. Mich haben die Charaktere überhaupt nicht eingenommen...Zu wenig Spannung, Geschichte und Abenteuer... Fazit  Eine nette Lektüre für zwsichendurch, für Leser die keine Erwartungen stellen und sich etwas die Zeit vertreiben wollen....

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  • Rezension zu "Die Braut des Schotten" von Lynsay Sands

    Die Braut des Schotten

    Silence24

    31. March 2015 um 16:27

    Dies ist das erste Buch, dass ich von Frau Sands gelesen hab. Hat mir ganz gut gefallen. War recht schnell gelesen. 4 Sterne von mir. Annabel hat sich damit abgefunden, dass sie ihr Leben als Nonne führen muss. Doch den letzten Schritt zur Nonne, den hat sich noch nicht gemacht. Sie hasst es im Kloster. Die Äbtisin ist eine grausame Frau, die Annabel schon des öfteren dazu gezwungen hat, sich selbst auszupeitschen. Eines Morgens taucht plötzlich ihre Mutter auf und nimmt sie mit nach Hause. Annabel hat keine Ahnung was los ist. Sie ist nur heilfroh, aus diesem Kloster raus zu kommen. Nachdem sie aber zu Hause angekommen sind, schenkt ihr ihre Mutter reinen Wein ein. Ihre älteste Schwester Kate ist mit dem Stallburschen abgehaun und deshalb soll nun Annabel den Schotten Ross MacKay heiraten. Annabel ist schockiert. Sie ist also nur ein MIttel zum Zweck. Doch dann trifft sie auf Ross und ist sofort angetan von ihm. Doch was würde er sagen, wenn er wüsste, wo sie die letzten Jahre war??? Würde er sie von sich stoßen?? Doch dies ist nicht die einzige Sorge die Annabel hat. Irgendjemand versucht sie zu entführen. Nur wer???

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  • Die zweite Wahl

    Die Braut des Schotten

    baronessa

    25. June 2014 um 12:53

    ist manchmal sogar die bessere Wahl. Seit ihrer Kindheit lebt Annabel in einem Kloster, deswegen war sie auch erstaunt, als ihre Mutter sie abholte. Sie sollte einen Schotten heiraten, der eigentlich ihrer Schwester versprochen war. Annabel blieb nichts anderes übrig, als sich zu fügen. Umso erstaunter war sie, als sie merkte, dass der Schotte noch jung war und sich für sie interessierte. Ross MacKay wollte nur so schnell wie möglich auf seine Burg zurück und seine junge anziehende Braut heimführen. Auf dem Heimweg geriet Annabel an einen Fremden und konnte noch entkommen. Als immer mehr Versuche auf die Entführung seiner Braut durchgeführt werden, kommt Ross ins Grübeln, wer es auf ihn abgesehen hat. Mit dem Täter haben allerdings beide nicht gerechnet.   Lesestoff für Frauen! Eine historische Liebesgeschichte, die aber auf keinem Fall langweilig ist. Im Gegenteil, ich musste oft schmunzeln, wenn die junge Frau versuchte, ihrer Situation gemäß zu handeln. Frauen hatten damals nichts zu melden und mussten sich der Gegebenheit anpassen. Das hat die Autorin gut in die Geschichte eingearbeitet. Sehr gut finde ich, dass die Autorin einen Frauentyp gewählt hat, der diesmal nicht in die Form eines Models fällt, sondern eine junge Frau, mit allen Ecken und Kanten. Sie macht anderen Frauen damit Hoffnung, dass auch sie vielleicht den Richtigen finden können. Modelmaße sind nicht immer wichtig! Die Charaktere finde ich gut gewählt, sie naiv, weil sie aus dem Kloster kommt – er wild und traufgängerisch, eben ein echter Schotte. Für das Cover hätte ich dementsprechend einen anderen Frauentyp gewählt, aber ansonsten passt es. Die Geschichte liest sich flüssig und ist mit einigen erotischen Spannungen gewürzt.

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  • witzige liebeskomödie im schottenstil...

    Die Braut des Schotten

    Mimabano

    22. June 2014 um 17:23

    was habe ich mich krummgelacht!der priester der ins hochzeitsgemach stürzte weil er annabel "schreien" gehört hat und er dachte ihr wäre etwas zugestossen.jasper der hund der von käse" dünnschiss" bekommen hat und es auch nach langem schrubben noch in der ganzen burg danach stank.diese und andere episoden waren einfach köstlich.hingegen die eltern von annabel fand ich einfach nur widerwärtig.die ältere tochter zu verstossen,"nur" weil sie mit dem stalljungen durchgebrannt ist.dann war annabel plötzlich gut genug um aus dem kloster geholt zu werden, wo sie seit ihrem siebten jahr lebte , abgeschoben von der eigenen mutter, um den mann zu heiraten, den eigentlich ihre schwester hätte ehelichen sollen.ross fand ich etwas farblos bzw. er kam eher so nebenbei vor und man dachte jetzt kein zweites mal über ihn nach.im grossen und ganzen ein tolles buch mit lustigen charakteren und viel unterhaltung.klappentext: die junge annabel hatte sich damit abgefunden , ihr leben im kloster zu verbringen , als sie plötzlich von ihrer mutter nach hause geholt wird. da ihre schwester mit dem stall burschen durchgebrannt ist , soll annabel an ihrer statt den schotten ross heiraten. zu ihrer erleichterung ist der ruppige highlander äusserst anziehend und vom ersten augenblick an in sie vernarrt.doch ihr glück gerät schon bald in gefahr , als ein unbekannter wiederholt versucht annabel zu entführen.

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