Lynsay Sands In den Armen des Ritters

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Inhaltsangabe zu „In den Armen des Ritters“ von Lynsay Sands

Wie eine zarte Elfe wäre Lady Avelyn ihrem unbekannten Bräutigam gern entgegen geschwebt. In dem viel zu eng geschnürten Hochzeitskleid kann sie zwar kaum atmen – doch immerhin sind ihre üppigen Rundungen gut kaschiert. Damit möchte sie auf den ersten Blick das Herz ihres Bräutigams gewinnen …
Zu lang war die Zeit der Entbehrungen, die der kühne Ritter Paen während des Kreuzzugs ertragen musste. Jetzt sehnt er sich nach einer sinnlichen Frau, an die er sich schmiegen kann. Doch als seine Braut ihm vor dem Altar ohnmächtig in die Arme sinkt, ist das nicht die Art der Nähe, an die er gedacht hat …

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  • "Üppige Heldin" fällt tollpatschig ins Glück

    In den Armen des Ritters

    Bücherfüllhorn-Blog

    23. November 2015 um 10:36

    Die Inhaltsangabe hat mich auf dieses Buch neugierig gemacht, und Lyndsay Sands ist in diesem Genre auch keine Unbekannte. Die Geschichte ist kurz erzählt, die üppig gebaute Lady Avelyn leidet seit ihrer Kindheit unter dem Spott ihrer Cousins und Cousinen. Ihr Selbstbewusstsein liegt am Boden und die Anprobe des Hochzeitskleides wird ihr durch weitere bissige Kommentare vergällt. Ihre engste Familie liebt sie wie sie ist, dennoch reicht dies nicht aus, ihr Selbstwertgefühl aufzubauen. Die Geschichte nimmt mit der Hochzeit richtig Fahrt auf, denn ihr zukünftiger Ehegatte ist zunächst positiv überrascht von seiner Zukünftigen und nimmt vieles Gelassener als erwartet. Es könnte die perfekte Ehe werden, beide sind sich sympathisch, wenn da nicht … tja, wenn da nicht die Tollpatschigkeit von Avelyn wäre. Diese führt zu vielen skurrilen Situationen, ich musste oft schmunzeln und lachen. Ein Spannungsbogen sind die verdeckten Mordanschläge, die auf Avelyn verübt werden, und mein Verdacht hat sich gegen eine bestimmte Person gerichtet, jedoch gibt es am Schluss eine überraschende Wendung und natürlich ein Happy End, wo sich alle Situationen aufklären. Avelyn, die gleichzeitig und naiv und patent präsentiert wurde, überzeugt mich durch ihre Freundlichkeit und nette Art. Viele Situationen in denen sie sich zu dick fühlt, können gut nachvollzogen werden. Mitunter fand ich ihre Naivität zu aufgesetzt, in einer Szene wurde dies besonders deutlich: Als sie und Paen sich küssten, fragte sie sich (unerfahren wie sie war), ob er mit der Zunge ihre Zähne zählen wollte. Paen , groß, kräftig und gutaussehend, ist auch sehr sympathisch, gegen Ende des Buches hätte ich mir ihn aber mit mehr „Ecken und Kanten“ gewünscht. Er wird recht schlicht dargestellt, dies kann aber seiner Zeit bei den Kreuzrittern und Kämpfen „gezollt“ sein. Durch seine Größe hat er Probleme, passende Kleidung zu finden. Ich hätte mir außerdem „gewünscht“, dass er Avelyns Cousins und Cousinen für ihre beleidigende Äußerungen bestraft hätte. Potential für zukünftige Geschichten sehe ich in Diamanda und auch in Avelyns Bruder. Wer weiß, vielleicht kommt ja noch ein weiterer Band.   Alles in allem aber überwiegen die humor- und liebevollen Szenen, so dass ich als Leserin wunderbar abschalten und mich entspannen konnte. Eine sehr schöne Lektüre.   Fazit: Diese Art von „Tollpatsch-Geschichten“ lese ich gerne, vor allem, wenn sie mit so viel Sympathie wie hier geschrieben wurden. Vor allem die Hochzeit, einem Malheur folgt das nächste, ist sehr vergnüglich dargestellt. Für den Leser jedenfalls, für Avelyn weniger. Am liebsten möchte ich jetzt fünf Szenen dazu beschreiben, aber ich halte mich zurück, damit andere Leserinnen auch in den Lesegenuss kommen. Geschichten über naive „Heldinnen“ sind meiner Meinung nach immer eine Gratwanderung und vieles kommt auf die persönliche Einstellung dazu an. Auch hier wird die Hauptperson sehr arglos und tollpatschig dargestellt, und es war vereinzelt einen Tick zu viel. Dennoch konnte ich über diese aufgesetzten Irrungen und Wirrungen gut hinweglesen, denn überwiegend ist diese Geschichte ist köstlich amüsant. Ich hatte überlegt, ob ich 4 oder 5 Sterne gebe, nicht alles lies sich glatt und ohne Klischee lesen,  aber weil die Geschichte mit einer „üppigen“ (dicken) Hauptperson mal etwas anderes ist und diesbezüglich mit Einfühlvermögen und auch noch witzig  geschrieben wurde, gebe ich fünf Sterne.  

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