Lynsay Sands Liebe auf den zweiten Blick

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Inhaltsangabe zu „Liebe auf den zweiten Blick“ von Lynsay Sands

Genauso charmant, genauso prickelnd, genauso unterhaltsam wie die Argeneaus - Lynsay Sands ist unschlagbar! Ohne ihre Brille ist Clarissa Crambray so gut wie blind. Dennoch verbietet die Stiefmutter ihr, eine zu tragen, aus Angst, sie könnte sonst keinen Ehemann finden. Durch ihre Tollpatschigkeit hat Clarissa schon viele Männer in die Flucht geschlagen. Nur der Draufgänger Adrian Montfort, Earl of Mowbray, scheint sich daran nicht zu stören ...

Nur zu empfehlen.

— beas_wunderland

Ich empfehle es Lesern mit Lust auf eine leichte, lustige Liebesgeschichte mit historischem Setting.

— Avirem

Witzige unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch, im typischen Lynsay Sands Stil.

— sollhaben

Witzig, charmant und spannend!

— schwarztaenzerin

Eine süße Geschichte, die mich oft zum schmunzeln gebracht hat und perfekt für zwischen durch ist!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Leider kein ernstzunehmender Liebesroman, kein Historienschmöker und auch nicht wirklich witzig.

— Ikopiko

Eine wirklich süße Liebesgeschichte zwischen zwei sympathischen Charakteren :)

— CasusAngelus

Ich fand es nicht sooo toll

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Teilweise unlogisch und vorhersehbar, außerdem unpassend übersetzt. Aber die charmante und lustige Art des Buchs macht es wieder wett! 4/5

— Niniji

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    Liebe auf den zweiten Blick

    Traeumeline

    03. September 2017 um 22:15

    Clarissa Clambray ist blind wie ein Maulwurf - ohne Brille; denn diese darf sie nicht aufsetzen. Ihre Stiefmutter verbietet ihr es, aus Sorge, dass sie so keinen Ehemann findet. Aber durch ihre vermeintliche Blindheit erreicht sie eher das Gegenteil und verschreckt durch ihre Tollpatschigkeit die Männer. Einzig der Draufgänger Adrian Montfort, Earl von Mowbray, scheint das nicht zu stören - im Gegenteil, er hat großes Interesse an ihr. Aber auch das scheint die Stiefmutter nicht zufrieden zu stellen...Charakterbeschreibung und Handlung sind sehr einfach gehandhabt. Clarissa ist unfassbar naiv und alle anderen extrem durchschaubar. Am Ende wird alles gut, zwischendurch wird's leicht prickelig - aber mehr erwarte ich von einer historical Romance auch nicht. Ich hab mich unterhalten gefühlt!

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  • Manchmal stolpert man über die Liebe ...

    Liebe auf den zweiten Blick

    Avirem

    20. August 2016 um 14:56

    Kurzbeschreibung Ohne ihre Brille ist Clarissa Crambray so gut wie blind. Dennoch verbietet die Stiefmutter ihr, eine zu tragen, aus Angst, sie könnte sonst keinen Ehemann finden. Durch ihre Tollpatschigkeit hat Clarissa schon viele Männer in die Flucht geschlagen. Nur der Draufgänger Adrian Montfort, Earl of Mowbray, scheint sich daran nicht zu stören ... Meinung Genauso charmant, genauso prickelnd, genauso unterhaltsam wie die Argeneaus - Lynsay Sands ist unschlagbar! "Liebe auf den zweiten Blick" ist Historical Romance von Lynsay Sands. Der Roman ist bei LYX erschienen, als ebook oder Taschenbuch erhältlich und umfasst 368 Seiten. Mehr als 30 Bestseller stammen aus der Feder der Autorin. Ich habe bereits mehrere davon gelesen und wurde immer recht gut unterhalten. Hier trifft der Leser auf eine Frau, die ohne Brille ungeschickt sämtliche potentielle Ehemänner verscheucht und einen Mann, bei dem die Frauen die einst Schlange standen, nun reihenweise erschrocken von seinem entstellten Aussehen in Ohnmacht fallen. Die Autorin ist dafür bekannt charmant leichte, lustig prickelnde Geschichten zu schreiben - kurzweilig nett für zwischendurch. Darauf habe ich mich gefreut. Der Einstieg in die Erzählung fiel leicht. Die Handlung ist weder kompliziert noch verworren, sondern einfach und transparent gestaltet. Clarissa Crambray ... nach einem handfesten Skandall lebte sie fast zehn Jahre zurückgezogen auf dem Land. Das Augenmerk liegt auf den beiden Hauptprotagonisten, ihrer Beziehung zueinander und den Problemen die sie haben. Historisches Ambiente wird eingebracht, doch der Leser darf keinen gut recherchierten historischen Roman erhoffen. Diese Ansprüche kann dieses leichte Buch nicht erfüllen. Die Charaktere sind durchwegs sympathisch und ansprechend angelegt. Nicht immer sind ihre Gedankengänge und Handlungen nachvollziehbar und logisch. Meistens konnte ich ihnen das verzeihen. Spannung bringt Frau Sands mit der Frage ins Spiel, ob Clarissas Unfälle alle ihrer sehschwächebedingten Tollpatschigkeit zuzuschreiben sind oder jemand ihr etwas antun will. Zugegeben, des Rätsels Lösung ist nicht allzu schwierig, bringt aber einen belebenden Aspekt ins Geschehen. Zudem spielt Erotik eine, für diese Kategorie typisch, klassische Rolle. Das Cover ist genretypisch und schön anzuschauen. Den Originaltitel "Love is blind" finde ich besser gewählt und hätte gut ins Deutsche übernommen werden können. Adrian Montfort ... der als Frauenheld verschrien war, hat im Krieg eine schreckliche Narbe davongetragen. Die Autorin hat eine leicht lockere Art zu schreiben. Ihre Bücher lassen sich angenehm flüssig lesen. Aufgefallen sind mir diesmal Floskeln, Redewendungen und Worte, die mir zu modern und unpassend erschienen. Anderen Rezensionen konnte ich entnehmen, dass dies im englischen Original nicht der Fall ist und somit der Übersetzung anzulasten ist. So ist die Sprache nicht immer rund und passend. Das Erzähltempo ist opportun. Fazit: "Liebe auf den zweiten Blick" von Lynsay Sands hat mich kurzweilig unterhalten. Ich empfehle es Lesern mit Lust auf eine leichte, lustige Liebesgeschichte mit historischem Setting. Von mir gibt es *** Sterne. Zitat "Dann sind wir das perfekte Paar", flüsterte Clarissa. "Zwei Außenseiter, über die sich diese Lackaffen die Mäuler zerreißen." ( Seite 43 )

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    • 11
  • Zwei fehlerhafte Helden

    Liebe auf den zweiten Blick

    sollhaben

    14. August 2016 um 13:55

    Lady Clarissa braucht eine starke Brille, ohne ist sie fast so blind wie ein Maulwurf. Deshalb passieren ihr ständig Missgeschicke, die manchmal auch richtig weh tun. Sie stolpert über Treppen, läuft fast vor eine Kutsche und zündet versehentlich das Toupet eines Verehrers an. Damit hat sie endgültig einen Spitznamen Chaos Clarissa.Niemand wagt sich mehr in ihre Nähe und auch ihre Stiefmutter Lydia trägt dazu bei, denn sie verbietet ihr in der Öffentlichkeit eine Brille zu tragen. Im Zorn hat sie die Lesehilfe zerstört und weigert sich nun eine neue zu kaufen. Adrian Montfort übergeht alle Warnungen, sich der jungen Frau zu nähern. Irgendwie findet er sie anziehend und schnell erkennt er, dass sie nicht freiwillig ohne Briller herumläuft. Adrian hat sich rund 10 Jahre aus der Londoner Gesellschaft zurück gezogen, denn mit seiner Narbe im Gesicht, passt er nicht mehr in das perfekte Leben. Seine Mutter hat ihn endlich überreden können, wieder einen Ball zu besuchen. So finden sich zwei verletzbare Menschen und versuchen gegen alle Widerstände, Unfälle und Einmischungen zueinander zu finden.Meine Meinung:Wer die Autorin kennt, weiß von ihrem lockeren Schreibstil mit viel Witz und Humor. Ihre Vampir Serie läuft schon so lange und erfolgreich, dass ich mich wundere erst jetzt zu ihren Historicals zu greifen.Clarissa ist trotz ihres Handicaps eine selbstbewusste Frau, die gelernt hat, mit Kritik und Getuschel umzugehen. Selbst als ihr die Brille weg genommen wird, steckt sie nicht den Kopf in den Sand, sondern sucht Mittel und Wege, um etwas aus ihren Tagen in London zu machen.Adrian steht schon seit langem seinen Mann. Seinen Ruf als Frauenheld hat er eigentlich längst hinter sich gelassen. Nur seine Narbe im Gesicht entstellt ihn. So glaubt er zumindest. Er ist davon überzeugt, dass er damit ein kompletter Frauenschreck ist und niemals eine Ehefrau finden wird, die ihn wirklich lieben kann.Clarissa und Adrian sind zwei gebeutelte Helden, die sich finden und sofort einen Draht zu einander haben. Sie gehen so offen und ehrlich miteinander um, dass die Wortwechsel oft witzig und unterhaltsam sind. Natürlich gibt es die böse Stiefmutter und auch noch einige andere Klischees, aber das tut dem Lesegenuss keinen Abbruch. Die Sprache ist vielleicht auch ein wenig zu modern, darüber kann ich aber sehr gut hinweg sehen.

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  • Witzig, charmant und spannend!

    Liebe auf den zweiten Blick

    schwarztaenzerin

    15. February 2016 um 17:56

    Ich habe bisher nur die Vampirromane von Lynsay Sands gelesen und war sehr erfreut, dass auch hier der übliche Humor nicht gefehlt hat! Auch wenn die Liebesszenen ein wenig schwulstig geschrieben sind (Luststab, heiße Grotte,...), hatte ich sehr viel Spaß! Gerade als leichte Kost für zwischendurch wirklich hervorragend geeignet!

  • Liebe auf den zweiten Blick

    Liebe auf den zweiten Blick

    Ikopiko

    22. April 2015 um 13:53

    Clarissa ist schrecklich kurzsichtig. Ihre Stiefmutter befürchtet jedoch, Clarissa nie „unter die Haube“ zu kriegen, wenn sie eine Brille trägt und nimmt sie ihr kurzerhand weg. Clarissa ist nun gezwungen, durchs Leben zu stolpern und es passieren ihr die peinlichsten Dinge. Da niemand von ihrer Sehschwäche wissen darf, halten alle potentiellen Heiratskandidaten sie für tollpatschig und verschroben. Es scheint, als bliebe ihr nichts anderes übrig, als den alten Lord Prudhomme zu ehelichen. Auf einem Ball wird Adrian Montfort auf Clarissa aufmerksam. Er sieht in ihr nicht den Tölpel, sondern eine nette, lustige und wunderhübsche Frau. Die beiden verlieben sich ineinander. Doch auch Adrian ist keine „gute Partie“, auch er hat einen Makel. Daher verbietet die Stiefmutter Clarissa den Umgang mit Adrian. Doch dieser ist äußerst gewitzt und findet stets neue Wege, um sich heimlich mit Clarissa zu treffen. Aber so sehr er Clarissa auch ihre Brille zurück wünscht, so sehr hat er auch Angst davor. Sein Makel ist ein entstelltes Gesicht und er befürchtet, das könne Clarissa abschrecken. „Liebe auf den zweiten Blick“ ist ein romantischer historischer Roman aus der Feder von Lynsay Sands. Mit der Kurzsichtigkeit Clarissas hat sie eine Steilvorlage für komische Situationen geschaffen. Einige brachten mich zum Schmunzeln, andere waren sehr vorhersehbar und somit wie ein Witz mit langem Bart. Lynsay Sands` Roman ist nicht jugendfrei. In vielen erotischen Szenen weist Adrian Clarissa in das Liebesleben ein. Aber auch die meisten dieser prickelnden Momente werden durch mehr oder weniger komische Umstände abrupt beendet. Manchmal schlug diese Komik in Albernheit um.

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  • Eine süße Liebesgeschichte

    Liebe auf den zweiten Blick

    CasusAngelus

    Inhalt: Clarissa ist mit ihrer Stiefmutter in London auf der Suche nach einem Ehemann, doch ohne ihre Brille ist sie halb blind und vergrault mit ihrer Tollpatschigkeit jeden Verehrer. Bis sie auf einem Ball Adrian, den Earl von Mowbray, kennen lernt. Ihre Stiefmutter scheint allerdings nicht sehr angetan von ihm und verbietet Clarissa sogar den Umgang mit ihm. Doch Adrian lässt sich dadurch nicht aufhalten und beginnt um Clarissa zu werben. Meine Meinung: Lynsay Sands "Liebe auf den zweiten Blick" ist ein historischer Liebesroman, der mich auch des Öfteren zum Lachen gebracht hat. Man sollte beim Lesen jedoch nicht erwarten, dass hier wirklich alles historisch korrekt ist, denn das Augenmerk liegt definitiv auf der Liebesgeschichte. Drumherum gibt es dann noch Bälle, Kutschen, schön beschriebene Kleider und solche Sachen, die dann ein wenig dieses Feeling heraufrufen, was mir persönlich voll und ganz ausreicht bei einem historischen Liebesroman. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Die Autorin hat einen locker-leichten und lustig Erzählstil, der einen schnell in die Handlung herein zieht. Erzählt wird dabei abwechselnd aus der Er-/Sie-Perspektive von Clarissa und Adrian, wodurch man einen guten Einblick in die Gefühlswelt beider Protagonisten erhält. Die beiden waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Clarissa ist ein sehr ehrlicher Mensch, der nichts davon hält, sich bei anderen Leuten einschleimen zu müssen. Außerdem ist sie aufgrund ihrer Kurzsichtigkeit ein wenig tollpatschig, wodurch ich mich gleich mit ihr verbunden fühlte, da ich auch gerne mal Sachen umstoße oder so etwas. Adrian gibt sich nach außen hin zwar sehr selbstsicher, aber wenn aus seiner Sichtweise erzählt wurde, konnte man auch mal einen Blick hinter diese Fassade werfen und sehen, dass er aufgrund einiger Ereignisse in der Vergangenheit teilweise doch sehr unsicher ist. Clarissa und Adrian sind zusammen ein wunderbares Paar und ihre Liebesgeschichte wird in diesem Buch einfach nur süß beschrieben. Teilweise war es zwar ein wenig vorhersehbar, doch das hat mich wenig gestört. Eigentlich wollte ich das Buch nur unterwegs lesen, da es sich als Taschenbuch gut für die Handtasche eignet, doch nachdem ich einmal angefangen hatte, wollte ich es kaum noch aus der Hand legen. Fazit: Mit "Liebe auf den zweiten Blick" liefert Lynsay Sands eine echt süße Liebesgeschichte mit einem historischen Setting, die zwar teilweise ein wenig vorhersehbar, aber deshalb nicht weniger spannend ist. Wer allerdings historische Fakten erwartet, ist in diesem Buch falsch. Ich vergebe 4 von 5 Muscheln und freue mich schon auf die nächsten Bücher der Autorin.

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    • 2

    Moorteufel

    27. August 2014 um 19:45
  • Es hätte so schön sein können…

    Liebe auf den zweiten Blick

    Fenja1987

    10. March 2014 um 11:18

    Clarissa Crambray hat es nicht leicht, um einen passenden Ehemann zu finden müsste schon ein Wunder geschehen. Obwohl sie eigentlich recht hübsch und reich ist, stehen die potenziellen Ehemänner nicht gerade Schlange. Nicht nur das sie vor einigen Jahren in einen Skandal verwickelt war, nein dadurch das ihre Stiefmutter verboten hat das sie eine Brille trägt, denn Clarissa ist ohne diese sprichwörtlich "Blind wie ein Maulwurf" und stolpert sich von einer Katastrophe in die Nächste. Das sie ihren Tanzpartnern auf die Füße tritt ist noch das harmloseste. Somit sind ihre Heiratschancen gleich null. Die Hoffnung schon fast aufgegeben begegnet sie Adrian Montfort, Earl und Lebemann. Beide verstehen sich sofort und wollen sich auch wieder sehen. Doch Lydia kann den Earl, der durch eine Kriegsverletzung ein entstelltes Gesicht hat, nicht ausstehen. Sie kann einfach nicht verstehen warum sich Clarissa sich überhaupt mit ihm abgibt, da er ihrer Meinung nach nur hässlich aussieht. Als sie weitere Treffen verbietet, überlegt sich Adrian zusammen mit seinem Cousin Reg, seiner Schwester Mary und seiner Mutter einige Strategien um dieses Verbot zu umgehen. Währenddessen häufen sich die "Unfälle" die Clarissa immer wieder erleidet. Und das nur ihre Kurzsichtigkeit und Tollpatschigkeit schuld daran seien sollen wird immer unwahrscheinlicher... "Liebe auf den zweiten Blick" der meiner Meinung nach eher Liebe auf den "ersten Blick" heißen sollte oder doch sinngemäß nach dem Original "Liebe ist blind" hat mir eigentlich recht gut gefallen. Er ist in dem typischen lockeren und humorvollen Stil geschrieben, den man auch von den Vampirbüchern der Autorin gewohnt ist. Die Personen sind alle sehr sympathisch beschrieben, selbst die Gegenspieler. Auch wenn Clarissa hin und wieder zu gut für diese Welt erscheint mochte ich sie. Ich konnte immer über ihre Tollpatschigkeit und lachen weil sie es konnte. Adrian hat mir auch gut gefallen, er nimmt Clarissa ernst und lacht nicht über ihre Missgeschicke. Auch macht es ihn nur menschlicher das er doch sehr unter seiner Narbe leidet. Das Clarissa sein äußeres nicht weiter stört hilft ihm dann auch nach und nach offener zu werden. Gefallen hat mir die Rahmenhandlung selbst. Zwei Personen die sich lieben und doch denken der jemals andere (Clarissa mit ihrer Brille und Adrian mit der Narbe im Gesicht) würde ihn hässlich und nicht liebenswert finden, bietet ein lustiges Katz und Maus spiel zwischen den Beiden. Darüber hinaus war auch die Suche nachdem was noch hinter den Unfällen noch stecken mag, nicht unspannend. Die Auflösung am Schluss war jetzt vielleicht nicht die Beste doch glaube ich passt es sehr gut in diesen Roman. Das was mich wirklich gestört hat, waren wie einige schon schreiben die zum Teil schlechte Übersetzung. Zwar waren es meistens nur einzelne Wörter oder Sätze, doch so manches mal dachte ich nur wo ist mein Rotstieft? Ich weis das Sands Schreibstil sehr locker und flapsig sein kann, aber muss man es auch so übersetzten? Teilweise dachte ich nämlich die Protagonisten seien nicht nur Teenager sondern wären auch aus unserer Gegenwart in die Vergangenheit gereist und hätten vergessen in welcher Zeit sie sind. Kurzum "Liebe auf den zweiten Blick" war ein schönes Leseerlebnis und würde die Übersetzung stimmen wäre es noch schöner gewesen.

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  • Blinde Liebe

    Liebe auf den zweiten Blick

    Karin_Kehrer

    28. January 2014 um 18:29

    Lady Clarissa Crambray soll endlich unter die Haube kommen, so wünscht es sich ihre Stiefmutter Lydia. Doch es gibt ein paar schwerwiegende Hindernisse. Zum ersten steht es um Clarissas Ruf nach einem Skandal vor zehn Jahren nicht zum besten. Zum anderen ist sie ohne ihre Brille fast blind. Sie darf jedoch keine tragen, um nicht als hässlich zu gelten. Durch ihre Tollpatschigkeit vertreibt sie allerdings auch jeden potentiellen Heiratskandidaten. Nur Lord Adrian Montfort lässt sich nicht abschrecken. Der als Draufgänger bekannte Lord hat aber auch ein Handicap: Sein Gesicht ist durch eine schlimme Narbe entstellt. Als jemand Clarissa nach dem Leben trachtet, wird Adrians Beschützerinstinkt geweckt ... Die Voraussetzungen für eine nette, romantische Liebesgeschichte sind auf jeden Fall vorhanden: Eine erfrischend naive und ehrliche Heldin, die von einem Schlamassel ins Nächste gerät und ein durch eine Narbe entstellter Held, der sie ritterlich vor allen Gefahren beschützt.  Die Story liest sich auch leicht, allerdings nicht ganz so locker.  Es gibt einige Längen, viel Geplänkel, das die Handlung unnötig in die Länge zieht. Dass jemand Clarissa nach dem Leben trachtet, tritt streckenweise völlig in den Hintergrund, weil man sich z.B. viel mehr Gedanken über zerstörte Frisuren machen muss.  Mich störte aber vor allem die Sprache, die für das historische Ambiente ein wenig zu schnodderig und modern ist. Keine Ahnung, ob das an der Übersetzung liegt oder auch im Original so ist. Im besonderen fällt das auch bei den Liebesszenen auf, obwohl diese ansonsten schön beschrieben sind. Dass das Klischee der bösen Stiefmutter weidlich ausgeschöpft wird, ist da eher Nebensache. Mir war auch schon relativ früh klar, wer hinter den Anschlägen auf Clarissas Leben steckt.  Fazit: Nette, humorvolle Unterhaltung mit einigen Längen, sprachlich nicht zum Ambiente passend. 

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  • Manchmal stolpert man über die Liebe...

    Liebe auf den zweiten Blick

    FantasyBookFreak

    26. January 2014 um 12:03

    Manchmal stolpert man über die Liebe… Genauso charmant, genauso prickelnd, genauso unterhaltsam wie die Argeneaus - Lynsay Sands ist unschlagbar! Ohne ihre Brille ist Clarissa Crambray so gut wie blind. Dennoch verbietet die Stiefmutter ihr, eine zu tragen, aus Angst, sie könnte sonst keinen Ehemann finden. Durch ihre Tollpatschigkeit hat Clarissa schon viele Männer in die Flucht geschlagen. Nur der Draufgänger Adrian Montfort, Earl of Mowbray, scheint sich daran nicht zu stören ... Meine Meinung „Liebe auf den zweiten Blick“ ist mein erstes Historisches Buch von Lynsay Sands. Ich habe bis jetzt nur ihre Vampire-Reihe verfolgt, die mir sehr gut gefällt. Also ich wusste schon ungefähr worauf ich mich bei diesem Buch einlasse. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte an sich ist toll gestaltet, liebenswerte Charaktere und einfach der Lynsay Sands Charme ist dabei. Was bedeutet, dass ich mich einfach total kaputt gelacht habe bei diesem Buch. Auf solche Ideen kann nur Lynsay Sands kommen :) Doch muss ich dazu sagen, dass dieses Buch kein normales Romantic History Buch ist. Wenn man hier jetzt einen gut recherchierten und außergewöhnlichen Roman erwartet ist, meiner Meinung nach, falsch. Die Autorin schreibt Bücher die einen gut unterhalten sollen, die einen zum Lachen und Schmunzeln bringen und die einfach und locker sind. Einfach zum Abschalten halt. Dies merkt man nicht nur an der Thematik, sondern das dieses Buch auch sehr modern geschrieben ist. Klar wenn man Lust hat auf einen Historischen Roman, dann erwartet man, dass dieser auch in dieser Weise geschrieben ist, wie die Leute damals gesprochen haben. Doch das war mir hier einfach nicht von belang. Ich war sogar recht froh, weil ich mir so einfach leichter getan habe mit dem Lesen. Ich fand, dass die Geschichte einfach so frischer und knackiger war, mit dieser Ausdrucksweise der Charaktere. Außerdem fand ich die Liebesgeschichte hier, die natürlich eine zentrale Rolle spielt, ungewöhnlich. Clarissa und Adrian lernen sich auf den ersten paar Seiten schon kennen und nach der Hälfte des Buches, sind beide schon verheiratet. Das mag dem ein oder anderen zu schnell gehen, doch ich fand, es war mal wieder etwas anderes. Die Autorin hat einfach dieses manchmal nervige „Oh mein Gott, ich liebe ihn, aber ich darf ihn nicht lieben!“ weggelassen. Dafür war dann einfach Platz um die Geschichte der beiden nach der Hochzeit zu erzählen und wie die beiden sich als Ehefrau und Ehemann so benehmen. Des Weiteren hat Lynsay Sands hier noch einen kleinen Kriminalfall mit eingebaut, der eine kleine Nebenrolle spielt, neben der ganz großen Liebesgeschichte. Natürlich hat man als Leser, dann einen Hauptverdächtigen, der es gewesen sein könnte. Meine erste Vermutung war, auch die richtige, obwohl mich die Autorin wirklich manchmal auf andere Bahnen geleitet hat und ich mich dann doch wieder um entschieden habe. Dies war wirklich sehr gut gemacht. So nun endlich zu den Charakteren. Clarissa ist nicht diese typische hilflose Frau, wie man sie so oft in solchen Büchern findet. Sie trifft selbst Entscheidungen und steht dazu. Außerdem ist sie einer der weichherzigsten Menschen die ich je getroffen habe. Mit ihrem Handicap, das sie eben sehr kurzsichtig ist, geht sie sehr gut um und nimmt es einfach hin. Das macht sie für mich zu einer wirklich starken Frau. Adrian ist einfach perfekt für Clarissa. Die beiden ergänzen sich einfach und man spürt im ganzen Buch die Leidenschaft und Liebe der beiden. Eine wirklich schöne Liebesgeschichte. Natürlich gibt es noch viele andere Charaktere, die dieses Buch einfach so lesenswert und humorvoll machen. Ich hab sie alle ins Herz geschlossen. Der Schreibstil von Lynsay Sands ist einfach toll zu lesen. Sehr flüssig und man kann einfach nicht mehr auf hören zu lesen. Fazit Ein absolut lesenswerter Romantic History Roman. Der eben einfach ein bisschen moderner und anders ist als alles andere aus diesem Genre. Ich hab schon lange nicht mehr so gelacht und so mitgefiebert mit Charakteren, wie bei diesem Buch. Dieses Buch überzeugt wirklich mit seiner tollen Geschichte und seinen liebenswerten Charakteren. Ich will auf jeden Fall mehr davon :) Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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  • [Rezension] Liebe auf den zweiten Blick - Lynsay Sands

    Liebe auf den zweiten Blick

    Jenny_C

    23. September 2013 um 09:10

    Das Buch hat mir anfangs noch ziemlich gut gefallen. Es war witzig, süß, man hat einfach mit den Hauptfiguren mitgefiebert. Aber nach und nach ging es mir dann doch ein bisschen auf die Nerven, was größtenteils an der furchtbar naiven Protagonistin Clarissa lag. Allerdings liegt ihre Naivität auch einfach an der Zeit damals, immerhin befinden wir uns Anfang des 19. Jahrhunderts. Clarissa ist echt nett und erschreckend ehrlich, das hat mir an ihr auch sehr gut gefallen. Ebenso ihre Schusseligkeit hat mich anfangs für sie eingenommen. Aber wie schon gesagt ist sie schrecklich naiv und dazu noch viel zu gutmütig und genau das hat mich schließlich doch zunehmend beim Lesen gestört. Adrian Montfort hat Clarissa, ihre Schusseligkeit und die Tatsache, dass sie halb blind ist ziemlich gut aufgenommen und geht auf sie ein. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch, denn er hat wirklich etwas für Clarissa übrig. Die Handlung an sich hat mir zum Teil gut gefallen, wurde mir aber viel zu vorhersehbar und sogar etwas unglaubwürdig. Ich wusste schon ziemlich früh was sich da abspielt und habe ungeduldig abgewartet wann denn die anderen auch mal dahinter kommen. Die Entscheidungen der Figuren waren mir gelegentlich auch etwas zu kindisch und unlogisch. Der Schreibstil von Lynsay Sands war zwar gewohnt locker und witzig, aber für die Zeit eigentlich nicht unbedingt so angebracht. Es wurden zu viele neumodische Begriffe verwendet und die Bezeichnung bestimmter Körperregionen war ja zum Teil einfach nur peinlich.  „Liebe auf den zweiten Blick“ war ganz ok, es gibt auf jeden Fall etwas zu lachen, vor allem am Anfang. Auch die Romanze zwischen Clarissa und Adrian ist teilweise schön mitzuerleben. Allerdings ist mir die Geschichte zu seicht und vorhersehbar, das naive und gutmütige Verhalten der Hauptprotagonistin macht einen echt fertig und die sprachlichen Ausdrücke waren manchmal echt Kopf schütteln. Für Zwischendurch kann man „Liebe auf den zweiten Blick“ mal lesen, es gibt allerdings doch deutlich bessere Bücher, die sich dafür eignen würden. 2,5 / 5 Punkten http://book-dreams.blogspot.de/

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  • Rezension: Liebe auf den zweiten Blick von Lynsay Sands

    Liebe auf den zweiten Blick

    sarah1395

    25. August 2013 um 15:28

      Zum Inhalt:   Da Clarissa Crambray als junges Mädchen in einen handfesten Skandal verwickelt war, lebte sie fast zehn Jahre abgeschieden auf dem Land. Nun will ihre Stiefmutter Lydia sie endlich unter die Haube bringen. Doch das erweist sich als schwieriges Unterfangen. Denn Clarissa ist so kurzsichtig, dass sie kaum mehr als einen Schritt weit sehen kann. Ihre Stiefmutter verbietet ihr, in der Öffentlichkeit eine Brille zu tragen, um ihre Chancen auf dem Heiratsmarkt zu erhöhen. Dadurch ist Clarissa allerdings so tollpatschig, dass sie die Männer erst recht reihenweise in die Flucht schlägt. Allein Adrian Montfort scheint sich an ihrem schlechten Ruf nicht zu stören. Der Earl, der als Frauenheld verschrien ist, hat im Krieg eine schreckliche Narbe im Gesicht davon getragen, die schon so manche zartbesaitete Dame erschreckt hat. Clarissa jedoch lässt sich von solchen Äußerlichkeiten nicht beirren. Sie und Montfort verstehen sich blendend - sehr zum Ärger ihrer Stiefmutter, die den verwegenen Earl nicht ausstehen kann und Clarissa jeglichen Umgang mit ihm verbietet. Aber wie zu erwarten wiedersetzt sich Clarissa dem Verbot und trifft sich weiter heimlich mit Adrian. Als die beiden aber bei einem "unsittlichen" Benehmen von Clarissas Stiefmutter erwischt werden, ist Adrian verpflichtet Clarissa zu heiraten. Doch plötzlich wird Clarissa niedergeschlagen und ertrinkt fast in einem  Brunnen. Clarissa denkt dass dies wieder einem ihrer "Unfällen" zuzuschreiben ist aber Adrian glaubt dies nicht eine Sekunde. Er ist sich sicher das jemand versucht Clarissa umzubringen.   Zum Buch: Die Geschichte spiel in dem Jahr 1818 in London, England. Wie immer hat es Lynsay Sands geschafft ein witziges vor Humor sprühendes und spannendes Buch zu schreiben. Die Hautportagonisten sind wie immer sehr liebevoll beschrieben und auch die Nebencharakter kommen nicht zu kurz. Auch wenn ich mir hier erhofft hatte ein bisschen mehr über Adrians Vergangenheit und über seinen Cousin Reginald zu erfahren. Lynsay Sands hat das Leben im 19. Jahrhundert gut und detailliert  geschildert. Aber wie ich finde hat sie leider bei manchen Dialogen, zu moderne begriffe verwendet. Wie z.B.: schiefes Brett , feige Socke, sich nicht die Bohne kümmerten oder Nasenfahrrad. Im großen und ganzen ist dieses Buch sehr interessant und witzig aber nicht so gut wie Lynsay Sands Reihe von den Argeneaus.

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  • Vorhersebarer Plot und verkrampfte Charaktere, die von einer unmöglichen Sprache übertroffen werden

    Liebe auf den zweiten Blick

    Lenchen94

    31. May 2013 um 18:48

    Naja, das Buch ist eigentlich genau so, wie der Klappentext vermuten lässt: seicht, naiv und leicht amüsant ... Dennoch habe ich mich eigentlich auf das Buch gefreut, da ich die Leseprobe als eigentlich recht vielversprechend empfunden habe. Die Geschichte ist einfach nur kitschig und so in Naivität und charakterlichen Komplexen getränkt, dass es schon fast weh tut. Was aber wirklich schmerzt, ist der Schreibstil und die allgemeine Sprache, die hier verwendet wir. Unpassend, überzogen und einfach nur peinlich. Die Dialoge sind so hölzern und albern, dass sie eher an die Geschichtsparodien an Schulfesten erinnern, als an zeitgemäße Historienromane. Gelegentlich werden auch noch moderne Phrasen (meist in intimen Momenten) und Verhaltensweisen eingeflochten, was allem noch das Krönchen aufsetzt. Stellenweise musste ich sogar ernsthaft überlegen, was manche Begrifflichkeiten eigentlich benennen sollen. Das männliche Geschlechtsorgan wird desöfteren als "Knüppel" oder "Freudenspender" bezeichnet, was aber noch gar nichts im Vergleich zum weiblichen "Verlies", "Törtchen" oder gar der "feuchten Grotte" ist ... Einfach nur zum Weglaufen! Ich weiß nicht, ob dies auch in der englischen Version so ist, oder nur in der deutschen, aber ich würde als Verlag auf jeden Fall ein Wörtchen mit der Übersetzung wechseln ^^ Das geht einfach gar nicht ... Die Charaktere sind leider auch keinen Deut besser. Anfangs war Clarissa mit ihrer Tollpatschigkeit und naiven Sicht des Lebens noch süß und amüsant. Das ändert sich jedoch im Verlauf des Buches, sodass sie mir gegen Ende nur noch auf die Nerven ging mit ihrem "Ich bin mit Brille soooooo hässlich! Kein Mensch darf mich sehen!". Adrian ist da das perfekte Gegenstück mit seiner Leier: "Ich habe eine Narbe, mit der ich sooooooo hässlich bin! Meine Geliebte darf mit unter keinen Umständen sehen!" Das geht bis zur letzten Seite so weiter ^^ Die beiden versinken förmlich in ihren unnötigen Komplexen, welche die Geschichte einfach nur in die Länge ziehen und verkompliziert. Leider reißen die Nebencharaktere auch nicht viel mehr. Wir haben die böse Stiefmutter, die kaum greifbare Motive für ihre Bosheit aufweist, den liebenden und verständnisvollen Vater, der meist durch Abwesenheit glänzt, den coolen Cousin, der immer mit einem lockeren Spruch auf der Matte steht und die gelassene Schwiegermutter, die die Liebenden in jeglicher Hinsicht umsichtig unterstützt ... All diese haben eigentlich charakterlich gute Ansätze, die jedoch auch in überzogenen Dialogen und unglaubwürdigen Szenarien untergehen. Eine wirkliche Handlung gibt es anscheinend auch nicht. Die dahergezogene Verschwörung in Form einer versuchten Ermordung von Clarissa kann auch nichts mehr retten. Es versinkt einfach alles in dieser unmöglichen Ansammlung von Komplexen und schriftstellerischem Unvermögen, dass man bei allem einfach diesen übersüßten Beigeschmack hat. "Liebe auf den zweiten Blick" hat einen durchaus interessanten Ansatz, der jedoch vollkommen irrelevant ist, wenn einem beim Lesen die Haare zu Berge stehen. Die Dialoge sind überzogen und kitschig und werden nur noch von der unmöglichen Sprache übertroffen. Die Charaktere sind einfach nur oberflächlich, naiv und strotzen nur so vor Einfallslosigkeit. Ich kann jedem, der auch nur ein Fünkchen Anspruch von einem Buch erwartet, von diesem hier abraten. Wertung Story: 1/5 Charaktere: 1,5/5 Sprache/Schreibstil: 1/5 Emotional: 1,5/5 Endwertung: 1,0 Altersempfehlung: 15 Jahre

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  • Liebe muss auch mal sein. :)

    Liebe auf den zweiten Blick

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. April 2013 um 14:10

    Zum Inhalt: Ohne ihre Brille ist Clarissa Crambray so gut wie blind. Dennoch verbietet die Stiefmutter ihr, eine zu tragen, aus Angst, sie könnte sonst keinen Ehemann finden. Durch ihre Tollpatschigkeit hat Clarissa schon viele Männer in die Flucht geschlagen. Nur der Draufgänger Adrian Montfort, Earl of Mowbray, scheint sich daran nicht zu stören ... Meine Meinung: Zwischendurch muss auch mal wieder etwas Liebe, Herzschmerz, Erotik, etwas Action und viele Bälle sein. :D Es geht doch nichts über einen Liebesroman mit Intrigen, Spannung und Bösewichten. Und natürlich mit der grossen Liebe. :) Leider muss ich einen Stern bei diesem Buch abziehen, da ein paar einzelne Stellen vorhersehbar waren. Die beiden Hauptcharaktere haben mir jedoch so gut gefallen und waren mir so sympathisch, dass ich es nicht bereut habe diese Buch zu lesen. Die Erotik in diesem Buch war nicht zu übertrieben. Und das Ende überraschend. :) Als Buch zum leichten Lesen zwischendurch ist dieses Werk perfekt. :) Eine wunderschöne Geschichte finde ich.

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  • Übersetzung miserabel - Geschichte super!

    Liebe auf den zweiten Blick

    Das_Leseding

    18. March 2013 um 21:09

    Clarissa ist ohne ihre Brille fast blind und, da sich eine Brille auf der Nase nicht schickt – so findet es zumindest Stiefmutter Lydia – muss Clarissa ohne ihre Sehhilfe auskommen. Auf einem Ball lernt sie Adrian kennen, der trotz vieler Warnungen gefallen an Clarissa findet. Gibt es für die beiden eine Chance? Der Schreibstil möchte ich bei diesem Buch nicht bewerten. Ich habe noch ein Buch von Lynsay Sands im Schrank, allerdings von einem anderen Übersetzer, denn ich denke hier hat Beate Darius einen sehr miesen Job erledigt und das Buch regelrecht verhunzt. Die Leseprobe fand ich noch sehr amüsant, in einem historischen Roman etwas lapidar zu schreiben und auch ganz offen über Tabuthemen zu reden ist okay, aber die Ausdrücke sind unter aller Sau! Das gehört einfach nicht in diese Zeit und vermittelt einen ganz falschen Eindruck, von der Geschichte sowie über die Charaktere. Die Charaktere haben mir zugesagt. Clarissa ist eine liebenswerte und sehr arme Persönlichkeit. Sie steht unter der Obhut ihrer Stiefmutter und leidet sehr. Ich bin ja auch Brillenträgerin und ohne meine Sehhilfe wahrscheinlich genauso aufgeschmissen wie Clarissa, daher fühlte ich sofort mit ihr. Adrian ist ein toller Mann dem es an nichts fehlte, auch ihn mochte ich und fieberte mit den beiden mit. Das Cover finde ich sehr schön, so ist grün eine Farbe, die noch kurz vor dem erblinden wahrgenommen werden kann und daher hervorragend gelöst. Allerdings passt die altmodische Garderobe nicht zum Text im Buch. Fazit: Die Übersetzung ist das Letzte! Man kann doch nicht von einem Ball im Jahre 1808 ausgehen und die Charaktere sprechen lassen wie in einer Disco! Da das Buch aber vom Inhalt her sehr schnell und flüssig zu lesen ist, gebe ich 4 Sterne und ziehe nur einen für die neumodischen Ausdrücke ab. Eine Leseempfehlung spreche ich nur an Leser aus, die kein Problem mit einem historischen Roman, der in der Neuzeit spielt, haben. Natürlich gibt es wieder ein paar erotische Szenen im Buch, die sehr sinnlich und gut geschrieben sind.

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  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Blick" von Lynsay Sands

    Liebe auf den zweiten Blick

    Ati

    23. February 2013 um 14:36

    Die Aufmachung des Buches und die Covergestaltung passen in den Romantic-History-Zweig des Verlages. Das ornamentale Motiv setzt sich, gewohnt liebevoll, im Buch fort. Die Grundidee der Geschichte klingt nicht schlecht, wenn sie natürlich auch keinen bahnbrechend neuen Plot enthält. Clarissa soll verheiratet werden. Nach einem Skandal in ihrer Jugend wird sie jetzt erneut auf die Londoner Gesellschaft losgelassen und stolpert nahezu blind in fast jedes Fettnäpfchen, das sich ihr fatalerweise in den Weg stellt. Nur einer - Adrian - lässt sich davon nicht stören bis es (deshalb lesen wir solche Bücher ja schließlich) nach einigen Verwirrungen zum Happy End kommt. Laut Romantic Times hält man mit Liebe auf den zweiten Blick einen humorvoll prickelnden Roman in Händen, den man so schnell nicht mehr vergisst. Auch die positiven Stimmen in diversen Portalen bzw. Online-Shops lassen darauf schließen, dass das Buch unterhaltsam-leicht und erotisch angehaucht sein muss. Die perfekte Entspannungslektüre also. Gleich vorab: Das Zitat stimmt definitiv. Unkonventionelles Denken und Handeln erwarte ich in solchen Geschichten, sorgt es doch in der ansonsten eher steifen Gesellschaft voll heute seltsam anmutender Verhaltensregeln für leichte und entspannende Unterhaltung. Beide Hauptfiguren sind nicht perfekt. Adrian ist durch eine Narbe entstellt, was ihm Komplexe beschert, die ihn trotz selbstbewusster Anwandlungen unsicher sein lassen. Clarissas Sehschwäche wiederum bietet Platz für ihre weibliche Hilflosigkeit und darüber hinaus für romantische Aktionen seitens Adrian (Picknick, Vorlesen, etc.) Nicht zu vergessen natürlich amüsant angehauchte Szenen. Da wäre zum Beispiel eine Passage, in der Adrian in Clarissas Zimmer einsteigt und die beiden sich näher kommen. Dummerweise bricht zu der Zeit ein Feuer aus. Clarissa bekommt es mit und ist, sowohl von Adrians Aktionen durch das Feuer als auch umgekehrt vom Feuer durch Adrian abgelenkt, in einem kleinen Zwiespalt. Oder die Vergleiche, die ihre Stiefmutter bemüht, während sie Clarissa über die anstehende Hochzeitsnacht aufklärt. Doch: Unterhaltung und Amüsement halten sich in sehr engen Grenzen und bedauerlicherweise fiel mir das Umblättern relativ schnell schwer. Obwohl ich mir immer sage, dass ich Bücher eines Autoren, die nicht in eine Buchreihe gehören, nicht miteinander vergleichen möchte und sollte, habe ich genau das bei Sands historisch angehauchtem aktuell vor mir liegenden Roman und ihrer Buchreihe über die Argeneau-Vampire gemacht. Während mich besagte Buchreihe mal mehr, mal weniger gut unterhielt, enttäuschte mich Sands Ausflug ins historische Genre von vorne bis hinten. Kleiner Tipp (auch wenn mir das nicht passiert ist): Wer gerne in der Badewanne liest, sollte das Buch nicht dorthin mitnehmen. Sands LeserInnen laufen damit durchaus Gefahr, entnervt oder frustriert die Hände sinken oder ins Wasser platschen zu lassen, was sich sowohl auf E-Book-Reader wie auch auf gedruckte Bücher negativ auswirken kann. Das liegt zum einen an unsäglichen Wiederholungen. Spätestens nach dem dritten Mal habe ich kapiert, warum Clarissa so schlecht sieht. Sands wollte jedoch anscheinend sichergehen, dass auch wirklich alle LeserInnen es begreifen und legte noch etliche Male nach. Leider drehten sich die Wiederholungen auch nicht nur um Clarissas Sehschwäche. Dazu gesellen sich vermutlich witzig angedachte Redewendungen und Übertreibungen, die mir persönlich allerdings eher albern, dröge oder deplatziert vorkamen. Es gibt zahlreiche Klischees, die durch Übertreibungen verstärkt werden. Die Mithilfe bzw. Nachsichtigkeit von Adrians Mutter oder Clarissas Vater wirkt überzogen wohlwollend. Mag ja sein, dass dazumal nicht alle Earls und Peers und sonstiger Adel absolut verknöchert und sittenstreng waren, aber das war dann doch zu viel. Zum anderen lag es auch an der völlig unpassenden Sprache sowie flapsigen Verhaltensweisen, die für mein Dafürhalten nicht in die damalige Zeit beziehungsweise das Genre passen. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass man damals schon davon sprach oder darüber nachdachte, wie jemand auf ein schiefes Brett kommt. Oder sich als feige Socke bezeichnete. Oder sich nicht die Bohne kümmerte. Auch Worte wie Nasenfahrrad wirken zu modern und bums, öhm oder nee passen zudem für mich eher in die Blubbersprache eines Comics. Noch deplatziertere Formulierungen fand ich in diversen Sexszenen. Hier war unter anderem die Vielfalt an Bezeichnungen männlicher Geschlechtsteile bisweilen nervtötend albern. Obwohl ich davon ausgehe, dass in damaliger Zeit niemand seine Bedürfnisse durch die Rippen schwitzte, erwarte ich unabhängig davon in einem historischen Liebesroman aber eher Liebesszenen und Andeutungen. Letztere wirken oft wesentlich erotischer als die teils platten, stellenweise aber auch hölzern wirkenden Beschreibungen, die man in Liebe auf den zweiten Blick findet. Egal ob es sich um Schilderungen von Oralverkehr handelt oder Begriffe wie Freudenspender die in heiße Grotten geschoben werden. Und das ist insgesamt betrachtet auch noch lange nicht alles. Oberflächlichkeiten und Denkfehler finden sich ebenfalls. Dabei war es am harmlosesten, dass Clarissa mit immerhin 24 permanent als Mädchen bezeichnet wird. In diesem Alter lief man dazumal wohl eher Gefahr, als alte Jungfer tituliert zu werden. Besagtes Mädchen ist zwar anscheinend fast blind, sieht aber bestimmte Dinge problemlos, je nachdem wie es der Autorin gerade in den Kram passt. Mal lächelt sie in die ungefähre vermutete Richtung eines Gesprächspartners, hat aber keine Mühe, dessen Gesichtsausdruck zu deuten. Das klappt allerdings nicht immer, denn in etlichen anderen Szenen, kann sie besagten Ausdruck dann doch nicht erkennen. Sie stellt heißen Tee auf einem Oberschenkel ab, weil sie einen Tisch hinter dem Umriss vermutet, hat aber keine allzugroßen Probleme visuell die amourösen Abenteuer eines Verehrer zu verfolgen. Vom Klarblick auf den gut gebauten und exemplarisch ausgestatteten Adrian ganz zu schweigen. Ihre Kurzsichtigkeit scheint zur Weitsichtigkeit zu mutieren und andersherum. Außerdem stelle ich es mir in einer Zeit ohne Fön schwer vor, eine ansprechende Frisur für einen Ball zu kreieren, nachdem die Person, die ich frisieren muss, zuvor bewusstlos in einem Brunnen lag und besagter Ball längst begonnen hat. Mit Umziehen alleine dürfte es wohl nicht gelungen sein, sowohl die dabei entstandene Verletzung als auch die nassen Haare zu vertuschen, damit nicht auffällt, wo Clarissa war. Ebenso wenig glaube ich, dass es zu dieser Zeit so einfach war, an eine Brille zu kommen, wie die Autorin es letztendlich beschreibt. Wäre die Geschichte auf 50 Seiten komprimiert worden, hätte man vermutlich eine lustig-unterhaltsame Erzählung daraus machen können. So jedoch zieht sich eine künstlich aufgeplusterte Story zu einem rosarot angehauchten Ende. Das passt zwar durchaus im Bezug auf Adrian und Clarissa. Hinsichtlich des von der der Autorin eingeflochtenen Handlungsstrangs, der Clarissas Tollpatschigkeit teilweise in Anschläge auf sie umwandelt, wirkt es jedoch langatmig. Was von der Autorin als Verwirrspiel auf der Suche nach einem bösen Widersacher angelegt wurde, entwickelt sich sehr vorhersehbar und überaus konstruiert, bevor es weich gespült und wie erwähnt rosarot angehaucht endet. Adrians ach so scharfer Verstand übersieht dabei hanebüchen offensichtliche Dinge oder vergisst sie schlicht und ergreifend, während Clarissa einen Oskar für ihre Rolle als naives Dummchen verdient hat. Fazit: Obwohl ich keinen hochgeistigen Roman mit geschichtlich belegten Fakten erwartet habe, hat mich Liebe auf den zweiten Blick nicht nur nicht gefesselt, sondern komplett enttäuscht. Insgesamt möchte ich nur einen von fünf Punkten dafür vergeben. Romantic Times hatte wirklich recht. Das kann man nicht einfach so und schnell vergessen. Darf man auch gar nicht, wenn man wie ich dazu neigt, Bücher nicht abzurechen, weil viel Arbeit darin steckt und man immer die Hoffnung hegt, dass es doch noch besser werden muss. Diese Hoffnung hat sich bei diesem Roman definitiv nicht erfüllt. Übertreibungen an sich bereits vorhandener Klischees und die falsch wirkende Sprache rauben das letzte bisschen Lesefreude, das angesichts der guten, aber schlecht umgesetzten Grundidee aufkommen mag. Copyright ©, 2013 Antje Jürgens (AJ)

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