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Kroener_Verlag

vor 2 Monaten

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Am St. Patrick’s Day 2017 erscheint dieser wunderbare Roman, eine Übersetzung aus dem Irischen, den wir persönlich zu den Großen der Weltliteratur rechnen würden. Wer ihn rezensieren möchte, sollte uns ein bisschen was über sich selbst und seine Lieblingsbücher erzählen.

Autor: Mártín Ó Cadhain
Buch: Grabgeflüster

dreamlady66

vor 2 Monaten

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Uih, was für eine literarische Herausforderung - Verlag (aus der Schwabenmetropole, wo ich auch arbeite) & Autor sind mir nämlich noch bislang unbekannt & whaw, das passende Cover hat es allemal in, gar an sich!

Ich liebe die Stimmung auf Friedhöfen, dort gelten andere Regeln & Gesetze! Bin selbst sprachaffin, reiselustig, ein Katzennarr, Dekofreak & Gartenfan sowie ne Krimi & Thrillermaus seit Kindheitstagen. Kann mich aber auch für (historische) Romane und niveauvolle Erotikliteratur begeistern :)

Als Südmaus würde ich mich gerne nun auf eine Reise ab gen grüner Insel with 4 season's 4 day einlassen (wo ich bislang - seufz & leider - noch nicht war) & hüpfe voller Neugierde & Spannung in den zZt. noch leeren Lostopf...

solveig

vor 2 Monaten

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Der Titel erinnert mich zwar an einen (schwarzhumorigen) englischen Spielfilm, doch bei dem Buch scheint es sich um einen anderen Inhalt zu handeln. Schön, dass es von Ó Cadhain wieder ein übersetztes Werk gibt! Seine bitterböse Satire vom "Schlüssel" hat mir richtig gut gefallen.
Meine Lieblingsbücher - das ist nicht einfach zu beantworten; denn ich lese gern querbeet, je nach Lust und Laune und Interesse handelt es sich da um ein Sachbuch, Krimi, humorvolle oder auch ernste Literatur. Zur Zeit lese ich z.B. "Titos Brille" und "doitscha" von Adriana Altaras. Ich bin ü50; habe Zeit, um die Freunde meines Enkels im Sprachunterricht zu unterstützen; reise gern und oft, bevorzugt nach Frankreich, (Nord-)England und Schottland; mache Sport und liebe Gartengestaltung.

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orfe1975

vor 4 Wochen

Und nun ist es geschafft! Traurig oder froh? Schon mal was Vergleichbares gelesen?
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Tsubame schreibt:
Oh, du hast mich überholt! Ich habe noch ein Zwischenspiel zu lesen. Bei mir war zwischendurch ein bisschen die Luft raus. Ich empfinde das Buch auch als etwas langatmig. Ein paar Kürzungen hätten sicher nicht geschadet ... Werde sehen, dass ich allmählich zum Ende komme ...

Ich war 2 Tage auf Dienstreise und hatte mir das Buch mitgenommen. Bei 3 Std. Zugfahrt hatte ich dann genug Zeit, es bis zum Ende zu bringen, sonst wäre ich auch nicht vor Dir fertig geworden :-)
Bin gespannt, was Du dazu sagst und ob Du nachher noch ein paar Ecken schlauer bist als ich.. :-)

Rabentochter

vor 3 Wochen

Angekommen beim 8. Zwischenspiel solltet Ihr Euch eine kleine Atempause gönnen: Wir sind gespannt, was Ihr sagt.
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Die Idee mit dem Hörspiel von Tsubame finde ich ganz gut, das wäre mit verschiedenen Stimmen wohl besser den Überblick zu behalten. Mir kommt es nämlich langsam auch so vor, als würde ich unter der Erde liegen ohne Licht: Mir fehlt der Durchblick und auch der Überblick. Ich werde den Rest wohl nur noch überfliegen.

Rabentochter

vor 3 Wochen

Und nun ist es geschafft! Traurig oder froh? Schon mal was Vergleichbares gelesen?

Also meins war das Ganze nicht. Ich erkenne durchaus die literarische Bedeutung und Besonderheit des Konzepts der durchgängigen wörtlichen Rede, aber angenehm zu lesen war es nun wirklich nicht. Deswegen bin ich erleichtert, dass es geschafft ist.

Rabentochter

vor 3 Wochen

Jetzt freuen wir uns auf Eure Rezensionen!

Hier meine Rezension auf Lovelybooks. Danke, dass ich dabei sein durfte, auch wenn das Buch weniger mein Geschmack war.
Die Rezension habe ich noch bei Amazon, THalia, Weltbild und Hugendubel online gestellt und auf meinm Blog: raben-federn.jimdo.de

https://www.lovelybooks.de/autor/M%C3%A1irt%C3%ADn-%C3%93-Cadhain/Grabgefl%C3%BCster-1438133690-w/rezension/1452274429/

Tsubame

vor 3 Wochen

Angekommen beim 8. Zwischenspiel solltet Ihr Euch eine kleine Atempause gönnen: Wir sind gespannt, was Ihr sagt.
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Rabentochter schreibt:
Mir kommt es nämlich langsam auch so vor, als würde ich unter der Erde liegen ohne Licht: Mir fehlt der Durchblick und auch der Überblick.

Da hast du das Buch doch eigentlich gut verstanden :-D Ich glaube nämlich inzwischen, dass es Absicht des Autors war, dass man sich als Teil der Friedhofsgemeinde fühlt, die selbst nie so genau weiß, wer da alles durcheinander quatscht.
Ich habe mir eben einen Bericht der documenta in Athen angesehen - mit Performance-Künstlern und -Tänzern ... das wäre vielleicht die perfekte Plattform für die Umsetzung der Geschichte

Tsubame

vor 3 Wochen

Und nun ist es geschafft! Traurig oder froh? Schon mal was Vergleichbares gelesen?
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Ich glaube, traurig kann man nicht sein, wenn man von diesen quälenden Friedhofsgesprächen endlich befreit wird. Das Ganze ist wie eine Endlosschleife, in der man Klatsch und Tratsch über bereits Verstorbene oder noch Lebende erfährt. Dann diese ewigen Wettbewerbe ... selbst im Tod versuchen sich die Dorfbewohner noch zu übertrumpfen. Schließlich geht man zu dem Spiel über "Was wäre, wenn ich noch ein bisschen länger gelebt hätte" ... na ja, viel Ablenkung gibt es auf dem Friedhof ja auch nicht. Die alten Geschichten werden immer und immer wieder durchgekaut. Keiner ist irgendwie einsichtig oder zieht einen Schlussstrich unter die Vergangenheit. Neues kommt nur durch frisch Verstorbene hinzu, aber auch die stimmen schnell in diesen Reigen ein.
Die Übersetzerin hat jedenfalls ganze Arbeit geleistet, auch wenn das Buch keinen wirklichen Lesegenuss verspricht ... Ein paar ihrer Wortschöpfungen haben mir ziemlich gut gefallen, wie etwa "kleiner Moderarsch" (S.337).
Trotz der hervorragenden Übersetzung glaube ich, dass das Buch eher etwas für Muttersprachler ist und streng genommen hätte man den Dorfslang in den Slang eines vergleichbaren kleinen Nestes irgendwo in Deutschland der 1940er Jahre übersetzen müssen ... aber da müsste man wohl schon ein extrem seltener und ungewöhnlicher Sprachwissenschaftler sein, um das leisten zu können.
Auch Feinheiten wie die, dass das Werk laut Wikipedia oft mit den Büchern von James Joyce verglichen wird, der aber in dem Buch unter den Dorfbewohnern keinen guten Ruf genießt, entgehen einem, wenn man sich in der irischen Literatur nicht wirklich gut auskennt.
So bleibt die Lektüre eine schwierige, die aber sicherlich ihre Leser finden wird. Vorstellen könnte ich sie mir gut in einem sprachwissenschaftlichen Seminar oder auch als Lektüre, für alle, die einmal veranschaulicht haben wollen, was eigentlich mit den christlichen Geboten wie z.B. "Du sollst nicht falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten" gemeint ist.
Ich bin jedenfalls froh, dass ich mit der Lektüre durch bin ;-)

Tsubame

vor 3 Wochen

Jetzt freuen wir uns auf Eure Rezensionen!

@Kroener Verlag

Noch einmal herzlichen Dank für dieses schöne Buch mit seinem höllischen Inhalt ;-) Hier ist meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/M%C3%A1irt%C3%ADn-%C3%93-Cadhain/Grabgefl%C3%BCster-1438133690-w/rezension/1452751249/

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