Mélanie Martin Superkuchen! 90 % Frucht - 10 % Teig

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Inhaltsangabe zu „Superkuchen! 90 % Frucht - 10 % Teig“ von Mélanie Martin

Ein neues Highlight am Naschhimmel
Diese Erfindung einer französischen Bloggerin wurde in Frankreich als "gateau invisible" (nichtsichtbarer Kuchen) bekannt, denn hier ist so wenig Teig im Kuchen, dass man ihn kaum sieht. Dafür sieht man aber ganz viel köstliche Füllung! So wird das Ganze wunderbar fruchtig und saftig, schmeckt sensationell und hat dazu viel weniger Kalorien als herkömmliche Backwaren.

Kuchen einmal anders, wer Früchte mag kann sich hier sehr gut inspirieren lassen

— Engel1974

Leckere Kuchen mit ganz viiiiieeel Früchten!

— schbechti

Abwechslungsreich, schnell und leicht zuzubereiten und sehr lecker!

— Sommerregen

Backen kann Liebe werden, jetzt erst recht. Das ist mal ein tolles und unkompliziertes Backbuch. Ideal für Einsteiger und Neugierige! 5 *

— Floh

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  • Ganz gut, besonders wenn man etwas kreativ wird

    Superkuchen! 90 % Frucht - 10 % Teig

    katze102

    01. May 2017 um 15:37

    > Melanie Martin hat Rezepte für süße und herzhafte Kuchen in diesem Buch zusammengetragen. Allen gemeinsam ist, dass sie aus 90% dünn gehobeltem Obst/Gemüse und nur 10% Teig bestehen, welcher dünnflüssig ist, ähnlich wie Pfannkuchenteig. Dieser Teig unterscheidet sich nur geringfügig in seinen beiden Varianten. Manchmal kommt es Vanille in den Teig, manchmal ein wenig Haselnüsse oder eine Spur von Schokolade als Deko obenauf. Die Rezpte sind für Backformen mit c. 20cm Durchmesser oder Kantenlänge berechnet und der Text weicht in jedem Rezept nur in den Zeilen ab, in denen das verwendete Obst ausgetauscht wurde. Mir hätte es gereicht, das Teigrezept nur einmal im Buch zu haben und nicht auf jeden zweiten Seite erneut; stattdessen hätte ich mich über Nährwertangaben gefreut. Zu jedem Rezept gibt es ein ganzseitiges Foto, das den fertigen Kuchen zeigt. Ich muß gestehen, dass die ersten Backversuche der Rezepte mich nicht vollkommen begeistern konnten. Die angegebene Backzeit muss verlängert werden ( beim Apfelkuchen ca. 20 Minuten) und den ewig fast gleichen Teig fand ich ziemlich langweilig. Nach einiger Zeit habe ich dann einen zweiten Anlauf genommen und die Teige kreativ aufgepeppt, die süßen z.B. mit Amaretto oder Mandelsplittern. Wesentlich besser als die süßen Kuchen haben mir die herzhaften gefallen, da man hier durch verschiedene Kräuter und Gewürze viel aufregendere Kreationen zaubern kann. Die Idee, nur 10% Teig zu nutzen gefällt mir; allerdings weicht das Ergebnis schon von dem, was man sich unter Kuchen vorstellt ab, erinnert eher an Pudding, der im Wasserbad gebacken wird. Wir werden sicher noch weitere dieser Superkuchen, allerdings aufgepeppt, ausprobieren.

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  • Leserunde zu "Sweetbitter" von Stephanie Danler

    Sweetbitter

    aba

    "Essen wird zu einer Wissenschaft, definiert durch Sprache. Nie wieder wirst du einfach Nahrung zu dir nehmen." New York Fans und Liebhaber der guten Küche aufgepasst! Was für eine Mischung! New Yorker Flair und Sinnlichkeit für die Geschmacksnerven. US-amerikanische Autorin Stephanie Danlers Debütroman "Sweetbitter" ist die faszinierende Geschichte der jungen Tess, die ohne Geld und ohne Freunde nach New York kommt, fest entschlossen, die aufregendste Stadt der Welt zu erobern. Ein Leben in Armut in Brooklyn, aber eine Arbeit inmitten von Luxus in Manhattan: Tess entdeckt innerhalb kurzer Zeit neue Welten und erlebt ungeahnte Abenteuer.Seid ihr bereit für eine erlebnisreiche Geschichte in New York? Liebt ihr anspruchsvolle Literatur? Dann dürft ihr diese Leserunde zu Stephanie Danlers Debütroman auf keinen Fall verpassen!Wir freuen uns sehr, euch mit "Sweetbitter" einen weiteren Titel im  LovelyBooks Literatursalons vorstellen zu dürfen, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten.Zum InhaltEigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann. Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster.Sweetbitter ist ein großer Roman über den Genuss und die Obsession – darüber, dass man manchmal besessen sein muss, um wirklich genießen zu können.Hier geht es zur Leseprobe!Zur AutorinStephanie Danler fing im Alter von 15 Jahren an, in Restaurants zu arbeiten. Als sie 2006 nach New York kam, um dort kreatives Schreiben zu studieren, begann sie im edlen Union Square Café zu kellnern. Sie verliebte sie sich in die Arbeit, das Essen, die Leute und die Stadt. Inspiriert durch ihre Erfahrungen aus dieser Zeit, schrieb sie ihr Debüt "Sweetbitter". Stephanie Danler lebt in Brooklyn, New York.Seid ihr bereit für eine sinnliche literarische Erfahrung? Zusammen mit Aufbau verlosen wir 30 Exemplare von "Sweetbitter" unter allen, die sich über diesen aufregenden Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 09.04. und löst folgende Aufgabe:Im LovelyBooks-Büro wird gerne und viel gegessen! Macht uns passend zu "Sweetbitter" den Mund wässrig mit euren Foodie-Fotos! Postet einfach ein Foto von eurem liebsten Essen!ACHTUNG! 10 der 30 Exemplare von "Sweetbitter" verlosen wir als exklusive "Sweetbitter"-Box unter allen, die ihr Foto bei Twitter, Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #sweetbitter posten und den Link zum Beitrag in den Bewerbungsbeitrag packen!Wir freuen uns auf eure Fotos und wünschen euch viel Glück! Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier. * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 1243
  • Leserunde zu "Die Zutaten zum Glück" von Louise Miller

    Die Zutaten zum Glück

    Insel_Verlag

    Lesegenuss mit Gute-Laune-Garantie Nachdem die Patissière Olivia mit ihrem flambierten Dessert einen Bostoner Luxusclub in Brand gesetzt hat, flüchtet sie sich kurzerhand zu ihrer besten Freundin ins ländliche Vermont. Dort findet sie nicht nur Unterschlupf und eine Anstellung wider Willen in einem kleinen Landgasthof, sondern auch ein neues Zuhause, nach dem sie bislang gar nicht gesucht hatte. Doch bevor Olivia selbst erkennt, wohin ihr Herz gehört, muss sie sich mit der kauzigen Lokalbevölkerung anfreunden – und das Geheimnis um den besten Apple Pie lüften. Und nicht zuletzt die Gunst einer eigensinnigen alten Dame erobern, unter deren rauer Schale mehr verborgen liegt, als Olivia ahnen kann …»Ein Roman, der wie eine riesige Portion Seelenfutter wirkt. Lassen Sie sich verwöhnen!« Real SimpleDie Zutaten zum Glück von Louise Miller ist ein genussvoller Schmöker mit Wohlfühlatmosphäre.Ihr wollt mal reinlesen? Hier geht’s zur Leseprobe » Begleitet Olivia auf ihrer Suche nach den Zutaten zum Glück. Wir freuen uns schon auf Eure Kommentare und Eindrücke – bewerbt Euch einfach bis zum 12. April über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* und beantwortet uns folgende Frage: Welches Backrezept ist Eure persönliche Spezialität? Über die Autorin: Louise Miller lebt in Boston, wo sie als Patissière arbeitet. Wenn sie nicht gerade backt oder schreibt, kümmert sie sich um ihren Blumengarten oder spielt auf ihrem Banjo. Sie ist nicht nur begeisterte Filmenthusiastin, sondern hat auch eine Schwäche für alte Hunde. Mit ihrem ersten Roman Die Zutaten zum Glück hat sie die Leserherzen in den USA im Sturm erobert.PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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  • Kuchen einmal anders

    Superkuchen! 90 % Frucht - 10 % Teig

    Engel1974

    27. January 2017 um 16:58

    „Superkuchen Die neue Leichtigkeit – süß und pikant“ von Melanie Martin ist einmal eine ganz andere Art des Backens. Hier wird nur 10 % Teig verwendet, dafür aber 90 % Frucht. Die Rezepte sind sehr vielfältig, von süßen Klassikern, über Exotisch und neu bis hin zu den Herzhaften Rezepten gibt es hier vieles auszuprobieren. Die Rezepte sind dabei in Schritt-für Schritt – Anleitungen sehr gut beschrieben. Es werden Zubereitungs- und Backzeit angegeben, aber auch welche Backform benötigt wird. In den jeweiligen Kategorien findet man u. a. Rezepte zu: Klassiker:  Apfel-Vanille, Birne – Schokolade, Nektarine – Mandel, Apfel – Quitte Exotisch und Neu: Mango – Rhabarber, Ananas mit Kokosmilch, Kaki im Vanilleteig Herzhaft: Kartoffel – Käse, Fenchel und Karotte mit Gouda, Lauch mit Käse, Rüben-Honig-Ziegenkäse Meinung: Meine Familie und ich lieben Früchte und da bin ich auf der Suche nach leckeren Rezepten auf dieses Backbuch gestoßen. Von Extravagant, exotisch, bis hin zu bekannten und beliebten Rezepten enthält das Buch eine Vielzahl von Ideen um sich, seine Familie und Gäste zu verwöhnen. Mit wenig Aufwand und ohne spezielle Backerfahrungen gelingen hier die leckersten Kuchen, denn die Rezepte sind angefangen von der Zutatenliste bis hin zu den Schritt-für Schritt-Anleitungen und der Backzeit sehr gut beschrieben. Das bei solch einem Buch nicht jedes Rezept jeden ansprechen wird ist eigentlich verständlich, so ging es mir jedenfalls, aber das ist und bleibt halt Geschmackssache. Das Backen ist wie bereits beschrieben leicht zu realisieren, denn ich muss gestehen ich bin kein großer Backkünstler. Umso mehr war ich erstaunt was als Endresultat herauskam, nun ja der Kuchen sah zwar bei weitem nicht so toll wie auf den Fotos aus, hier muss ich noch etwas üben, dafür ist der Geschmack umso überwältigender. Ich musste sogar mit meiner Familie darum „kämpfen“, dass ich überhaupt ein Stückchen vom Kuchen abbekam. Inzwischen habe ich schon öfters von meiner Familie Anfragen erhalten, ob ich nicht wieder einen Kuchen aus diesem Buch backen könnte und so wird es sicherlich noch sehr oft zum Einsatz kommen. Wer also wie meine Familie und ich gerne Früchte mag und nicht so viel Teig bei Kuchen mag, der liegt bei diesem Buch genau richtig. Fazit: einmal eine ganz andere, leckere Idee des Backens

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  • 90% Frucht und 10% Teig

    Superkuchen! 90 % Frucht - 10 % Teig

    schbechti

    13. June 2016 um 19:22

    Superkuchen? Was ist das denn? Superkuchen ist genau das was man auf dem Buchtitelbild sieht 10% Teig und 90% Frucht. Die Ideen für dieses Backbuch hatte Mélanie Martin von div. Blogs.  Z.B. der Apfelkuchen ist eigentlich kein richtiger Kuchen, sondern ein Zwischending aus zart schmelzenden Flan, Auflauf und Gratin. Er enthält mehr Obst bzw. Früchte als Teig, sodass der Teig quasi unsichtbar ist. Das Buch ist so gegliedert das zuerst erklärt wird wie das ganze funktioniert und dann die leckeren Rezepte. Die Fotos zu den Rezepten sind sehr schön gestaltet und die Rezepte einfach verständlich.

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  • Saftig, easy, neuartig, leicht und einfach lecker. I love it!

    Superkuchen! 90 % Frucht - 10 % Teig

    Floh

    Backen ist definitiv nicht meine liebste Beschäftigung in der Küche. Ich koche viel lieber als das ich backe. Das liegt daran, dass ich nicht gerne Unmengen von Teig knete und verarbeite. Ich mag Kuchen und Naschereien eher schnell, einfach und unkompliziert. Große Experimente mit Sahne, Mehrstöckigen, Mehrbödigen oder Gelatinegehärteten Kreationen gehe ich aus dem Weg. Umso neugieriger macht mich dieses neuartige Backbuch „Superkuchen“, welches Kuchen und Obstböden mit 90% Frucht und lediglich 10% Teig verspricht. Kann das funktionieren? Kommt so ein Kuchen an? Was sagen die Gäste? Wie macht es sich an der Kaffeetafel? Dieses Buch wollte ich unbedingt haben und testen. Da erwacht sogar mein Sinn zum Backen. Toll. Kann mich die Autorin Mélanie Martin mit ihrer Backidee überzeugen? Ja, sie kann. Definitiv. Erschienen im Bassermann Verlag (http://www.randomhouse.de/Verlag/Bassermann/22000.rhd)Inhalt / Beschreibung:"Ein neues Highlight am NaschhimmelDiese Erfindung einer französischen Bloggerin wurde in Frankreich als "gateau invisible" (nichtsichtbarer Kuchen) bekannt, denn hier ist so wenig Teig im Kuchen, dass man ihn kaum sieht. Dafür sieht man aber ganz viel köstliche Füllung! So wird das Ganze wunderbar fruchtig und saftig, schmeckt sensationell und hat dazu viel weniger Kalorien als herkömmliche Backwaren."Meinung:Mit einem Vorwort meldet sich die passionierte und überzeugte Autorin und Ideengeberin dieses Backbuches Mélanie Martin zu Wort, hier gibt sie kurze Einblicke in die Entstehung des Buches und der Idee hinter den Superkuchen. Sie erklärt ihre Arbeit, ihre Leidenschaft und vor allem erzählt sie hier, worauf es besonders bei dieser Art des Backens ankommt. Die Schnitttechnik, die Auswahl der Früchte, Beeren oder Gemüse, die Homogenität der Scheibendicke und Informationen zu weiteren Zutaten und der idealen Backform. Dieses Buch scheint wie für mich geschaffen zu sein, ich besitze kein großes Backtalent, bzw. nicht allzu große Geduld und Herzblut dabei. Ich bin nicht so sehr der süße Typ, mag es lieber fruchtig und saftig. Esse bei einem Apfelkuchen am liebsten die Früchte, bin beim Geschmack von Teig sehr wählerisch und habe in diesem Backbuch ein Buch gefunden, was scheinbar all meine Vorlieben, oder auch meine weniger lieben Handgriffe geschickt fördert oder gar nicht erforderlich macht. Ein Buch, wie für mich! Dieses Backbuch erfordert kein großes Geschick oder spezielle Backerfahrungen. Man könnte es trotz der neuen Methode als Einsteigerbuch bezeichnen. Dieses Backbuch gliedert sich in drei Kategorien. Hier gibt es die altbewährten Obstkuchen aus Apfel, Birne und Co. Mit oder ohne Vanille, mit oder ohne Karamell, mit oder ohne Zimt... Es gibt Obstböden mit exotischen Früchten aus Kiwi, Ananas, Mango und Co, aber auch (und das spricht mich besonders an) herzhafte und pikante Kuchen aus Kürbis, Kartoffel, Nuss und Karotte. Und tatsächlich kommen all diese über 30 Backideen mit wenig Teig aus. Fantastisch. Trotz der Vielseitigkeit und Neuartigkeit der verschiedenen Obstsorten, Inspirationen und Varianten, ist dieses Buch als Grundbackbuch oder Einsteigerwerk zu betrachten. Es werden bekannte und beliebte Rezepte vorgestellt und angeleitet, hier gibt es keine großartige Exotik oder Ausflüge rund um den Globus. Dieses Backbuch ist bodenfest, regional, saisonal und bietet bekanntes für den Gaumen, eben nur mit mehr Frucht und weniger teig. 90 zu 10. Ein nennenswerter Minuspunkt, für die Menschen, die darauf achten wollen oder gar achten müssen: Es gibt keine Nährwertangaben zu den einzelnen Kuchen oder Kuchenstücke. Kalorien pro Portion werden nicht genannt. Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße werden nicht aufgeführt.Loben möchte ich jedoch die stimmigen Mengen- und Zeitangaben. Hier kann man sich auf die Werte verlassen. Hier gibt es leckere, gesunde, schmackhafte, reichhaltige und saftige Kuchen in Rund oder Eckig. Ohne große Exotik oder zu seltene und außergewöhnliche Zutaten. Die häufigsten Zutaten und Lebensmittel sind bekannt und problemlos im Supermarkt oder frisch auf dem Wochenmarkt zu bekommen. Ein rundum gelungenes Backbuch, welches übersichtlich ist, gut strukturiert und gegliedert und mit appetitlichen Bildern und Fotos, die das Backen erleichtern und die Vorfreude auf den fertigen Superkuchen schüren. eigene Erfahrung:Vom Gucken und Anschauen wird man nicht satt und kann keine Erfahrungen sammeln. Ich war vor allem gespannt, wie sich diese fruchtige Art des Backens auf der Kaffeetafel macht. Das leichteste Standardrezept war meine Wahl. Apfel mit Vanille. Die Anleitung war super zu verstehen, die Zutaten klar gelistet und auch die Zeitangaben sind stimmig genannt. Die Backform wurde empfohlen und die Zubereitung war ein Kinderspiel. Alles super, von Geschmack bis Umsetzung einfach top. Einziger Wehrmutstropfen: Mein Kuchen sah nur ansatzweise so toll aus wie der auf den Bildern. Da liegen beinahe Welten dazwischen. Aber der Geschmack war ausgezeichnet. Knifflig war es den Kuchen zu schneiden und zu portionieren. Er ist doch recht instabil gewesen und erfordert Feingefühl und Ruhe beim Aufgeben auf die Teller. Am Wochenende möchte ich mich an einen pikanten Kuchen wagen, den wir mit in den Tierpark nehmen wollen. Auf gutes Gelingen!Illustrationen / Angaben:Zu jedem der über 30 Kuchen finden wir eine detaillierte Schrit-für Schritt-Anleitung und einige Illustrationen und wunderbar schmackhafte Fotos. Da läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen. Die Aufnahmen sind von guter und anschaulicher Qualität, kräftige Farben und klare Bilder. Die fotografierten Gebäcke machen Appetit und Lust aufs Backen. Eine schöne Auswahl, die noch Raum für eigene Phantasie und Vorstellungen lässt.Die Mengenangaben sind klar und treffend. Hier gibt es auch eine kurze Erklärung und auch einige mögliche Varianten oder Tipps. Die Autorin:"Mélanie Martin ist die Autorin zahlreicher innovativer Kochbücher. Somit hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht."Fazit:Fast ein unschlagbares Backbuch! Wer nicht auf Nährwertangaben achtet, der wird hier ein idealen Superkuchen-Mentor und Backbegleiter finden. Fruchtig, saftig, ganz leicht und neuartig! I love it! Mehr als begeistert. 4,5 Sterne, die ich gern zu 5 ganzen Anissternen aufrunde!

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    • 5

    Floh

    02. May 2016 um 06:48
    peedee schreibt Vielen Dank für Deine "leckere" Rezension - ich habe mir das Buch nun gleich bestellt!

    Das freut mich total!

  • Fruchtig, saftig und sehr lecker: Der Superkuchen!

    Superkuchen! 90 % Frucht - 10 % Teig

    Sommerregen

    Nachdem Mélanie Martin in der Bloggerszene auf Eryn et sa folle cuisine gestoßen war und den “unsichtbaren Kuchen”, der mehr Früchte oder Obst als Teig enthält, entdeckt hatte, wollte sie das Rezept unbedingt ausprobieren. Sie war von dem Kuchen, der sehr viel leichter ist als normaler, total begeister. Deswegen begann sie, mit süßen und auch herzhaften Variationen zu experimentieren. In diesem Buch stellt Mélanie Martin 30 Rezepte dieser Superkuchen mit 90% Frucht und nur 10% Teig vor. Zu Beginn des Buches wird noch erklärt, worauf beim Backen zu achten ist. So liegt das Geheimnis gelungener Superkuchen beispielsweise (auch) in den dünnen Obst- oder Gemüsescheiben. Nach einleitenden Tipps und Hinweisen zu Backformen und Ähnlichem geht es dann mit süßen Klassikern los. Hier finden sich Rezepte wie “Apfel-Vanille” (S. 12) oder “Birne-Schokolade” (S. 16). Im nächsten Kapitel, “Exotisch und neu”, findet man ungewöhnliche aber stimmige Kreationen wie “Birne und Banane im Schokoladenteig” (S. 34) oder “Ananas mit Kokosmilch” (S. 38). In “Herzhaft” kann man sich über Leckereien wie “Kartoffel-Käse” (S. 54) oder “Topinambur mit Muskatnuss” (S. 66) freuen. Somit gibt es für jeden Geschmack das richtige Rezept – von süß bis herzhaft, von exotisch bis klassisch. Die Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend: Das Rezept erstreckt sich jeweils über eine Doppelseite, wobei die eine Hälfte aus einem schönen Farbfoto, das aufgrund der verschiedenen “Schichten” sehr lecker aussieht, und die andere Seite aus dem Rezept besteht. Dieses ist sehr übersichtlich gestaltet, sodass man sich direkt zurecht findet und alle wichtigen Informationen auf einen Blick erkennt. Außerdem sind, was mir sehr gefällt, die unter dem Titel stehenden Angaben zu Menge und Zubereitungszeit sehr zutreffend, weswegen man das Backen sehr gut planen kann. Die allermeisten Kuchen brauchen überhaupt nicht lange und sind, auch wegen der sehr verständlichen Schritt für Schritt-Anleitungen, sehr leicht zu backen. So kann sich wirklich jeder an die saftig-fruchtigen Zauberkuchen wagen. Und dass man eher weniger Zutaten benötigt ist in meinen Augen ein weiterer Pluspunkt. Darüber hinaus helfen Tipp-Felder beim Verbessern oder Anpassen der Rezepte, was ich auch sehr schön finde. Mein persönlicher Favorit ist ein herzhafter Kuchen: Der “Halloweenkuchen” von Seite 42. Von der Konsistenz her ist ein Zauberkuchen zunächst etwas ungewohnt, da man ja viel mehr Teig gewohnt ist und einen deswegen dieser Frucht- oder Gemüsekuchen mit seiner fruchtigen Weiche überrascht. Aber das macht weiter nichts, da der Geschmack und die saftige Konsistenz völlig überzeugen können. Alles in allem bin ich mit diesem Buch sehr zufrieden: Die nicht ganz so teiglastigen Kuchen sind schön fruchtig und saftig – auch wenn die Bezeichnung “Kuchen” vielleicht für den ein oder anderen nicht so ganz zutreffend ist – und lassen sich darüber hinaus schnell und leicht zubereiten. Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet und durch die abwechslungsreichen Rezepte findet jeder etwas, das ihm gefällt.

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    • 8
  • Sehr fein - viel Frucht, wenig Teig

    Superkuchen! 90 % Frucht - 10 % Teig

    tootsy3000

    90 % Frucht – 10 % Teig, diese Zusammensetzung macht einen Kuchen um vieles leichter an Kalorien. Und viel fruchtige. Oder Pikanter. Wobei die pikante Variation aus Gemüse besteht wie Kartoffeln, Rote Beete und anderes. Schon das Cover hat mich angesprochen. Ich mag es, wenn Koch- oder Backbücher durch Minimalismus bestechen. Und das trifft bei diesem Backbuch exakt zu. Ein köstlicher Apfelkuchen mit wenig Chichi. Da bekommt man gleich Lust, diese Köstlichkeit nachzubacken. In dem Buch sind 30 Rezepte abgedruckt, etwas 1/4 davon sind herzhaft pikant. Dies eignen sich sehr gut als leichter Snack mit Salat, oder auch als Beilage zu einer großen Mahlzeit. Die Fruchtkuchen bieten eine gute Abwechslung zum herkömmlichen Apfelkuchen. Es werden auch Früchte genutzt, bei denen ich noch nie daran gedacht hätte, sie im Kuchen zu verwenden. Kiwi, Mango oder Kaki gehören zum Beispiel dazu. Interessante Kombi, wie ich finde. Auch bei den herzhaften Rezepten sind einige Ideen dabei, die ich so vorher noch nie ausprobiert hätte. Schwarzer Rettich mit Inger und Süßkartoffel ist so ein Vertreter in dieser Kategorie. Die Zubereitung ist bei allen Kuchen, egal ob süß oder pikant, dieselbe und ziemlich simpel und einfach. Der Teig ist eine Art Pfannkuchenteig. Die Früchte oder das Gemüse wird in feine Scheiben geschnitten oder gehobelt und portionsweise unter den Teig gemischt. Im Anschluss kommt die Frucht-/Gemüse-Teig-Mischung in eine Backform und ab damit in den Ofen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Sowohl optisch, als auch geschmacklich. Mein Fazit: Natürlich sind Backprofis mit dieser Art von Kuchen nicht wirklich gefordert. Doch wenn man, so wie ich, einfache Kuchen mit Geling-Garantie backen mag, noch dazu gerne etwas fruchtiges, dann sind die Superkuchen genau das Richtige. Backanfänger tun sich auch leicht. Man braucht nur wenige Zutaten, die Zubereitung ist einfach und die Rezepte sind gut erklärt.

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    • 2
  • Kein "Superkuchen", aber ein leckeres Dessert

    Superkuchen! 90 % Frucht - 10 % Teig

    Havers

    Süße und salzige Backwaren, die nur zu einem Zehntel aus Teig bestehen und somit die Kohlenhydratzufuhr reglementieren, liegen voll im Trend. Gerade im Zuge der Low Carb-Welle lohnt es, sich die Methode, die die Französin Mélanie Martin in ihrem neuen Backbuch  „Superkuchen!  90 % Frucht – 10 % Teig: Die neue Leichtigkeit – süß und pikant“ vorstellt, einmal näher anzuschauen. Inspiriert wurde sie laut eigener Aussage von dem Apfelkuchen-Rezept einer kanadischen Foodbloggerin, das sie entsprechend abgewandelt und variiert hat. Das Ergebnis sind die in Frankreich unter dem Namen „Gateau invisible“ bekannten Kuchen, wobei die Bezeichnung „Kuchen“ meiner Meinung nach nicht zutreffend ist. Warum das so ist, werde ich später erläutern. Nun zu Martins Backbuch. Die Autorin startet einleitenden mit Grundsätzlichem, dem man zwingend Beachtung schenken muss, wenn man nach ihrem System backen möchte. Ganz gleich, ob süß oder herzhaft – die verwendeten Früchte und Gemüse sollten auf jeden Fall fest sein, sodass man sie in feine Scheiben hobeln kann, um sie danach mit dem Teig zu vermischen. Die Rezepte sind ausnahmslos für eine kleine Backform ausgelegt, rund oder eckig, im Durchmesser bzw. mit der Kantenlänge von 20 cm. Unterteilt sind die Rezepte in drei Kategorien: Süße Klassiker (sehr apfellastige Rubrik: Apfel mit  Vanille, Apfel mit Birne, Apfel mit Salzkaramell), Exotisch und neu (Ananas, Kaki, Kiwi etc.) und Herzhaft (überwiegend mit Kartoffeln in allen Variationen: mit Käse, mit Schinken, mit Champignons). Als innovativ und abwechslungsreich würde ich das nicht wirklich nicht bezeichnen. Die Rezepte werden auf einer Doppelseite präsentiert. Eine Seite zeigt ein Foto des fertigen Backwerks, die andere Seite beschreibt dessen Zubereitung. Hier fehlen mir aber eindeutig die Nährwertangaben, wie Zucker-, Fett- und Kohlenhydratmengen in Gramm, berechnet auf das gesamte Endprodukt. Nachdem ich zwei Rezepte getestet habe, scheue ich mich fast, das Ergebnis als Kuchen zu bezeichnen. Für mich ist es eher ein Nachtisch als ein Kuchen, es fehlt durch die geringe Teigmenge einfach an der gebäckartigen Konsistenz. Und der Saft, den die Früchte während des Backens abgeben, macht aus der ganzen Sache eine reichlich feuchte Angelegenheit. Ein „Superkuchen“ ist es auf alle Fälle nicht, aber als Dessert mit einer Kugel Vanilleeis geht es ohne Einschränkung durch.

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