M J Hyland Wie ein Mord geschieht

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Inhaltsangabe zu „Wie ein Mord geschieht“ von M J Hyland

Nachdem seine Verlobte ihn verlassen hat, zieht Patrick Oxtoby an einen entlegenen Küstenort. Dort findet der leidenschaftliche Mechaniker Arbeit in einer Autowerkstatt. Er würde sich gerne mit seinem Zimmernachbar anfreunden, dem studierten und gut aussehenden Ian aus London. Doch sobald Ian ihm gegenüber steht, empfindet Patrick nur noch Wut auf ihn. Wut darüber, dass Ian es ist und nicht er selbst, der unbekümmert die Nacht zum Tag macht. Im Glauben, dass Ian ihm sein kostbares Werkzeug weggenommen hat, schlägt er ihm eines Nachts mit einem Schraubenschlüssel auf die Schläfe. Und damit steckt Patrick mittendrin in einem Albtraum, der nicht zu enden scheint. In unerschrockener und feinfühliger Prosa schreibt M. J. Hyland vom Dilemma eines jungen Mannes. Einnehmend und beunruhigend zugleich.

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  • Leider teilweise zu oberflächlich

    Wie ein Mord geschieht
    Cloodia

    Cloodia

    10. October 2013 um 20:32

    Nach der Trennung von seiner Freundin verlässt Patrick seine Heimatstadt und zieht in einen kleinen Ort ans Meer. Dort lebt er in einer Pension und arbeitet als Automechaniker. Schnell bekommt er Kontakt zur Wirtin und zu den anderen Gästen in der Penion sowie zu einer attraktiven, jungen Frau aus dem Ort. Als Patrick sich eines Tages von einem der anderen Gäste hintergangen fühlt, kommt es zu einer Straftat, die Patrick sich selber nicht erklären kann. Er wird inhaftiert und muss von nun an versuchen, an der neuen Situation nicht zu zerbrechen. Meine Erwartungen an dieses Buch konnten nicht gänzlich erfüllt werden. Ich habe es vermisst, näher in die Gedanken- und Gefühlswelt des Protagonisten einsteigen zu können. So konnte ich mir seinen Charakter nicht ausreichend erschließen. Nun kann es natürlich auch Absicht des Autors sein, Patrick als einen eher unnahbaren und verschlossenen Menschen darzustellen, jedoch empfand ich es als störend, dass nicht deutlich nachzuvollziehen ist, aus welchen Beweggründen heraus er letztendlich gewalttätig wurde. Das hier fehlende Bild hat mich leider beim weiteren Lesen beeinflusst: Es fehlte aus meiner Sicht ein entscheidendes Puzzleteil. Im zweiten Teil des Buches gelingt es dem Autor jedoch, die psychischen und physischen Auswirkungen der Inhaftierung, sowie den Alltag in der JVA gut zu beschreiben. Auch haben die Beziehungen, die Patrick zu anderen Inhaftierten aufbaut, ausreichend Raum. Hier geht der Autor sensibler auf die Gedankengänge des Protagonisten ein. Das Buch ist leichtgängig im Lesefluß und erfordert somit keine große Konzentration. Für Leser, die einen Einblick in das Knastleben erwarten, ist dieses Buch sicher ein guter Einstieg. Ein Einblick in die Strukturen der Psyche von Patrick, wird vom Autor jedoch nur oberflächlich gewährt.

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