Aghulon hat eine Geschichte der Revolution 1848/49 und der 2. Republik geschrieben,, wozu dieses Buch eine Art Seitenstück ist. Hier hat er Texte von Zeitgenossen gesammelt, die die Ereignisse miterlebten, sie beschrieben und kommentierten. Dabei sind die Texte nicht besonders lang, es geht wohl eher um subjektive Eindrücke, nicht um kluge Analysen und auch nicht um eine vollständige Darstellung aller Positionen.
Deutlich wird Aghulons Fairness: er sieht die 2. Republikaner eher als einen Ausgangspunkt als ein Ziel und zieht alle positiven Ereignisse mit ein. Vor allem verteidigt er die Verfassung der Republik, seiner Meinung nach kann keine Verfassung eine Demokratie retten, wenn die handelnden Personen es nicht wollen.
Dank der Einführungstexte des Autors weiß man als Leser immer, worum es geht und fühlt sich gut informiert.

