M. C. Poets

 3.8 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von Berechnung, Mordswald und weiteren Büchern.

Alle Bücher von M. C. Poets

M. C. PoetsBerechnung
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Berechnung
Berechnung
 (20)
Erschienen am 27.03.2015
M. C. PoetsMordswald
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Mordswald
Mordswald
 (7)
Erschienen am 22.07.2014
M. C. PoetsStattmord
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Stattmord
Stattmord
 (1)
Erschienen am 01.08.2017
M. C. PoetsVeras Welt
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Veras Welt
Veras Welt
 (0)
Erschienen am 11.01.2016
M. C. PoetsHaus und Tod
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Haus und Tod
Haus und Tod
 (0)
Erschienen am 20.03.2013
M. C. PoetsMordswald
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Mordswald
Mordswald
 (2)
Erschienen am 02.04.2015

Neue Rezensionen zu M. C. Poets

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kubines avatar

Rezension zu "Stattmord" von M. C. Poets

Ruhiger, komplexer Krimi
kubinevor 10 Monaten

Als der Hamburger Immobilieninvestor Sven Scholz nur knapp einen Axtangriff überlebt, scheint der Schuldige schnell gefunden. Es konnte nur Falk Wagner gewesen sein, ein Mieter in einem Objekt, das von Scholz saniert werden soll. Und der sich mit allen Mitteln dagegen wehrte. Als in Wagners Wohnung eine Leiche gefunden wird, stehen Lina Svenson und Max Berg von der Hamburger Mordkommission vor einem Rätsel. Wer ist der Tote und wer hat ihn umgebracht? Dann werden weitere Personen durch Axtangriffe verletzt. Verzweifelt versuchen beiden Ermittler Licht ins Dunkle zu bringen, bevor weitere Angriffe geschehen. Kein leichtes Unterfangen, denn es gibt keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern...

Die Autorin M. C. Poets machte sich als Übersetzerin einen Namen, bevor sie 2013 selbst unter die Autoren ging.“Stattmord“ ist der zweite Krimi mit den eigenwilligen Ermittlern Lina Svenson und Max Berg.

Die Charakterisierung der Protagonisten sorgt dabei für zusätzlichen Pep. Lina, politisch eher links eingestellt, hat es in ihrem Job nicht leicht. Ständig muss sie gegen Kollegen kämpfen, für die es nur schwarz und weiß gibt. Wohlhabende Mitbürger mit einem geregelten Leben sind für diese Kollegen natürlich die Guten, während die anderen, die von der Sonnenseite des Lebens nicht gerade verwöhnt werden, die Schuldigen sein müssen. Lina sieht das anders, findet aber kein Gehör. Einzig ihr Kollege Max steht ihr bei. Während Lina eher impulsiv und direkt ist, ist Max der ruhige Typ, der seine Haltung aus Meditation und Zen-Buddhismus schöpft. Aber auch er wird bei dem Fall an seine Grenzen gebracht.

Der Prolog beginnt für einen Krimi eher ungewöhnlich. Ein Baum erzählt seine Geschichte und als Leser ist man davon zuerst irritiert, da es nichts mit dem eigentlichen Krimi zu tun zu haben scheint. Die Krimihandlung selbst schreitet eher ruhig voran, der Fokus liegt auf den Ermittlungen. So weiß man als Leser eigentlich nie mehr als die Protagonisten, aber im Laufe der Axtüberfälle kristallisiert sich langsam ein Bild, wie die Fälle zusammenhängen.

Dabei geht es nicht nur um die Machenschaften von Immobilienhaien auf dem Wohnungsmarkt und den Unterschied zwischen reich und arm. Das übergeordnete Thema ist eines, was man in einem Krimi kaum erwarten würde. Das macht den Krimi zu einem komplexen Werk, der vor Aktualität nur so sprüht.

Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und der Schreibstil ist ganz angenehm. Der Spannungsbogen bleibt kontinuierlich auf dem gleichen Niveau, was der eher ruhigen Handlung geschuldet ist. Trotzdem möchte man wissen wie es weitergeht. Auch das Ende lässt auf einen 3. Band hoffen, obwohl der Fall abgeschlossen ist. Man möchte schon wissen, wie es mit den beiden Ermittlern weitergeht.

Wer einen ruhigen, komplexen Krimi sucht, der sich aktuellen Themen annimmt, kann hier bedenkenlos zugreifen.

Kommentare: 1
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msmedlocks avatar

Rezension zu "Mordswald" von M. C. Poets

Into the woods
msmedlockvor 3 Jahren

Nach etlichen Fantasy- und Jugendbüchern war es mal wieder Zeit für einen Krimi. „Mordswald“ versprach mir einen ruhigen Krimi, bei dem ich miträtseln und mich entspannen konnte.
Als ich das Buch zu lesen begann, hat mich der Prolog dann doch ein bisschen erschreckt. Der Prolog (und der Epilog) besteht aus einem inneren Monolog des Täters, der doch erstaunlich brutal und vulgär herüber kommt. Es hat mich ein wenig irritiert, denn ich konnte, obwohl mir so die Hintergründe klarer gemacht worden sind, den Täter irgendwie nicht richtig greifen.
Großartig wurde es von der Minute an, als ich mit dem ersten Kapitel begonnen habe. Der Krimi besticht mit einem angenehmen, beruhigenden Stil. An manchen Stellen kam er mir besonders poetisch vor, was man bei einem Krimi eher nicht erwarten würde. Das war eine nette Abwechslung und hat mir sehr gefallen. Je nach Handlungsbogen und Ermittlungsfortschritt steigert und sinkt die Spannung, wie es sich für einen ordentlichen Krimi gehört.
Auch die Charaktere sind mir die Lobeshymnen wert. Besonders die beiden Ermittler, die unterschiedlicher nicht sein hätten können, sind großartig. Lina Svenson, eine kleine koffeinsüchtige Person, ist ein impulsiver Charakter mit einer Abneigung gegen gut betuchte Menschen. Sie kam mir als die treibende Kraft vor und man hat über sie deutlich mehr erfahren als über ihren Kollegen Max.
Max hingegen wird als hochgewachsener Ruhepol beschrieben. Nichts scheint diese Figur aus der Fassung zu bringen, allerdings erfährt man nicht allzu viel über ihn. Ich hoffe, dass man in kommenden Büchern mehr über seinen Hintergrund erfährt und der Charakter noch mehr Tiefe erhält.
Auch alle anderen Charaktere – Zeugen, Kollegen, Vorgesetzte – haben mir gut gefallen. Zwar mochte ich nicht alle, aber mir konnte jede Figur ein Gefühl entlocken und niemand erschien mir besonders farblos.
Fazit: Ein spannender Krimi zum Miträtseln und Entspannen. Wer hier viel Blut erwartet, wird enttäuscht werden. Wer aber einen gut durchdachten Kriminalroman mit großartigen Charakteren und einer logischen Handlung sucht, der wird mit „Mordswald“ auf jeden Fall seine Freude haben. Ich freue mich auf eine Fortsetzung.

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Ayleen256s avatar

Rezension zu "Berechnung" von M. C. Poets

Spannendes Thema, aber an der Umsetzung hapert es
Ayleen256vor 3 Jahren

Die deutsche Mathematikerin Hannah Marcks wird gegen Ende ihres USA Trips festgenommen. Das FBI hält Hannah für die gesuchte Serienmörderin Elsa Jones. Alle manipulierten Hinweise sprechen gegen Hannah, keiner scheint ihr zu glauben, bis auf ihr Stiefbruder in Deutschland. Hannah wird zur Todesstrafe verurteilt, auf dem Weg ins Gefängnis jedoch befreit. Allmählich zeigt sich, dass Elsa Jones' Stricke selbst bis zum Geheimdienst reichen. Aber was soll Hannah tun als meist gesuchte Frau?

Ein manipuliertes Foto, welches Hannas Gesicht beim Erschießen zweier Opfer zeigt, ist die Grundlage für Hannahs Dilemma. Alkoholisiert und unter Medikamenten wird Hannah unsanft vom einem Überfallkommando in ihrem Motel aufgesucht. Ihr fehlt die Erinnerung an die letzten Tage und die Anschuldigung, sie habe mehrere Menschen umgebracht, erscheint Hannah wie ein böser Traum. Ihre Hoffnung, dass die Beamten schnell ihren Fehler bemerken werden, löst sich schnell in Luft auf.

In "Berechnung" geht es um Identitätsklau, nur das Hannah leider die Identität einer Serienmörderin zugeschustert bekommen hat. Irgendwie wirkte dies für mich aber recht unglaubwürdig, schließlich ist Hannah Deutsche und hat Mathematik studiert. Das sollten zwei schonmal recht ausschlagegebende Argumente sein. Einige weitergehende Ermittlungen hätten auch recht schnell Zweifel an Hannahs richtiger Identität wecken sollen. Hannah lebt eher zurückgezogen und hat kaum Freunde und Bekannte. Ihre Liebe zur Mathematik wird meistens in Stressmomenten deutlich, wenn sie anfängt Flächen, Distanzen, Inhalte und Wahrscheinlichkeiten zu berechnen. Cover und Klappenttext weisen darauf hin, dass Mathematik ein Merkmal der Story sei, zeitlich geht dieses Thema aber auch unter.

Generell ist das Thema für mich etwas zu hoch gegriffen. Man merkt, dass sich eine deutsche Autorin an einem großen US-Thriller inklusive Rassismus, Waffen und Intrigen innerhalb des FBIs versucht hat. Die Geschichte wirkt für mich daher etwas unausgereift und unglaubwürdig. Da sich die Geschichte sehr flüssig lesen lässt und ich das Thema selbst spannend finde, lande ich bei 3 Sternen.


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