M. C. Poets Stattmord

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Inhaltsangabe zu „Stattmord“ von M. C. Poets

Ein neuer, herausfordernder Fall für die Hamburger Ermittler Svenson und Berg.

In der Hansestadt wird der skrupellose Immobilieninvestor Sven Scholz mit einer Axt angegriffen. Als Lina Svenson und Max Berg von der Hamburger Mordkommission die Mieter des Mannes befragen, finden sie eine Leiche. Hat sich der Immobilieninvestor für den Überfall auf ihn gerächt? Oder wollte er nur einen aufmüpfigen Mieter endgültig aus dem Haus haben, und seine zwielichtigen Hausmeister haben etwas über die Stränge geschlagen? Die Ermittler tappen im Dunklen. Doch dann wird ein weiterer Mann mit einer Axt überfallen.

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  • Ruhiger, komplexer Krimi

    Stattmord

    kubine

    10. December 2017 um 13:12

    Als der Hamburger Immobilieninvestor Sven Scholz nur knapp einen Axtangriff überlebt, scheint der Schuldige schnell gefunden. Es konnte nur Falk Wagner gewesen sein, ein Mieter in einem Objekt, das von Scholz saniert werden soll. Und der sich mit allen Mitteln dagegen wehrte. Als in Wagners Wohnung eine Leiche gefunden wird, stehen Lina Svenson und Max Berg von der Hamburger Mordkommission vor einem Rätsel. Wer ist der Tote und wer hat ihn umgebracht? Dann werden weitere Personen durch Axtangriffe verletzt. Verzweifelt versuchen beiden Ermittler Licht ins Dunkle zu bringen, bevor weitere Angriffe geschehen. Kein leichtes Unterfangen, denn es gibt keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern...Die Autorin M. C. Poets machte sich als Übersetzerin einen Namen, bevor sie 2013 selbst unter die Autoren ging.“Stattmord“ ist der zweite Krimi mit den eigenwilligen Ermittlern Lina Svenson und Max Berg.Die Charakterisierung der Protagonisten sorgt dabei für zusätzlichen Pep. Lina, politisch eher links eingestellt, hat es in ihrem Job nicht leicht. Ständig muss sie gegen Kollegen kämpfen, für die es nur schwarz und weiß gibt. Wohlhabende Mitbürger mit einem geregelten Leben sind für diese Kollegen natürlich die Guten, während die anderen, die von der Sonnenseite des Lebens nicht gerade verwöhnt werden, die Schuldigen sein müssen. Lina sieht das anders, findet aber kein Gehör. Einzig ihr Kollege Max steht ihr bei. Während Lina eher impulsiv und direkt ist, ist Max der ruhige Typ, der seine Haltung aus Meditation und Zen-Buddhismus schöpft. Aber auch er wird bei dem Fall an seine Grenzen gebracht.Der Prolog beginnt für einen Krimi eher ungewöhnlich. Ein Baum erzählt seine Geschichte und als Leser ist man davon zuerst irritiert, da es nichts mit dem eigentlichen Krimi zu tun zu haben scheint. Die Krimihandlung selbst schreitet eher ruhig voran, der Fokus liegt auf den Ermittlungen. So weiß man als Leser eigentlich nie mehr als die Protagonisten, aber im Laufe der Axtüberfälle kristallisiert sich langsam ein Bild, wie die Fälle zusammenhängen. Dabei geht es nicht nur um die Machenschaften von Immobilienhaien auf dem Wohnungsmarkt und den Unterschied zwischen reich und arm. Das übergeordnete Thema ist eines, was man in einem Krimi kaum erwarten würde. Das macht den Krimi zu einem komplexen Werk, der vor Aktualität nur so sprüht.Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und der Schreibstil ist ganz angenehm. Der Spannungsbogen bleibt kontinuierlich auf dem gleichen Niveau, was der eher ruhigen Handlung geschuldet ist. Trotzdem möchte man wissen wie es weitergeht. Auch das Ende lässt auf einen 3. Band hoffen, obwohl der Fall abgeschlossen ist. Man möchte schon wissen, wie es mit den beiden Ermittlern weitergeht.Wer einen ruhigen, komplexen Krimi sucht, der sich aktuellen Themen annimmt, kann hier bedenkenlos zugreifen.

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