Magonia

von M. D. Headley 
3,5 Sterne bei158 Bewertungen
Magonia
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (80):
youBibianss avatar

Magonia gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern und landet auf den Stapel "Bücher, die ich nochmal lesen will".

Kritisch (26):
brokkolinos avatar

Die Geschichte hat mich leider nicht berührt, schon der Plott war einfach nicht meins.

Alle 158 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Magonia"

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453270176
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:03.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne22
  • 4 Sterne58
  • 3 Sterne52
  • 2 Sterne22
  • 1 Stern4
  • Sortieren:
    youBibianss avatar
    youBibiansvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Magonia gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern und landet auf den Stapel "Bücher, die ich nochmal lesen will".
    Mein neues Lieblingsbuch

    Aza ist krank. Die Ärzte haben ihr ein Jahre gegeben. Jetzt ist sie fast 17. Sie weiß nicht wieso. Es gibt keine Erklärung.

    Doch es wird schlimmer. Sie hat Halluzinationen. Ihre Familie und ihr bester Freund Jason machen sich Sorgen um sie. Aza sieht Schiffe aus Wolken. Und sie wird gerufen. Und irgendwann ist sie tot. Das denken jedenfalls ihre Familie und Jason.

    Doch sie ist nicht tot, denn die Wolken haben sie gerufen. Sie lebt über den Wolken mit einem Vogel auf dem Piratenschiff ihrer scheinbaren Mutter. Und dort erlebt sie Abenteuer. Großartige Abenteuer.

    Aber sie vermisst ihre Familie und besonders Jason. Er findet sie und zusammen müssen sie die Welt retten.

    Ein fantastisches Buch. Ich habe es mir vor einiger Zeit gekauft und durchgelesen. Es ist einfach so toll beschrieben. Es ist quasi die Fantasiewelt eines Mädchens - vermeintlich ohne Zukunft - , in die sie eintaucht und großartige Abenteuer und die Wahrheit erfährt. Es hat mich unglaublich gefesselt. Außerdem ist es nicht so kitschig wie andere Bücher, die es vermeintlich nicht sind. Es ist die zauberhafte Welt von Aza und gefällt mir unglaublich gut. Der Autor hat ihre Welt so gut zu Erscheinung gebracht, dass ich mit Aza dort war. Es gehört zu meinen Lieblingsbüchern und landet auf den Stapel "Bücher, die ich nochmal lesen will".

    Marilena

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    W
    Wanyingvor 5 Monaten
    Rezension zu Magonia

    Ich finde, dass die Geschichte sehr spannend ist. Die Grundidee ist sehr interessant. Man sollte sich aufjedenfall darauf einlassen. Die Protagonisten sind sehr liebenswürdig und die Geschöpfe einzigartig. Besonders der Anfang ist sehr vielversprechend. Es ist sehr bewegend und ergreifend. Die Geschichte ist sehr kreativ und mal was neues. Ich muss sagen, es war anders als erwartet. Allerdings finde ich es um das verschwendete Potenzial der Geschichte etwas schade. Der Schreibstil ist Gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte fing sehr gut an, nur wurde es später leider etwas schwach und hat mich nicht mehr ganz gepackt. Es war einer der fantasievollsten Geschichten die ich je gelesen habe, nur wurde es im laufe der Geschichte nicht mehr ganz so packend und hat mich dann auch immer weniger davon überzeugt. Trotzdem finde ich die Grundidee ziemlich gut und sehr beeindruckend.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Natalyias avatar
    Natalyiavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Teilweise grenzt es an Wahnsinn... Teilweise ist es einfach nur genial❤
    Teilweise grenzt es an Wahnsinn, teilweise ist es einfach genial


    Bevor ich den Klappentext, geschweige denn die ersten paar Seiten gelesen hatte, war ich schon verzaubert. Das Cover ist einfach so wunderschön. Bei den Farben würde eher auf "Weniger ist mehr" gesetzt, was die Geschichte, die sich im Cover widerspiegelt, nur noch mehr unterstreicht. Ich hab mich einfach in das Cover verliebt, es ist genauso verrückt wie ich....;-).


    Nachdem ich das Cover eingehend betrachtet hatte, konnte das Lesevergnügen endlich beginnen. Sogleich viel mir auch der einmalige Humor der Autorin auf. Das Buch ist im Allgemeinen "locker" geschrieben. Allerdings gab es ungefähr bei Kapitel 8 einen Punkt, an dem ich der Meinung war, "wie soll das bitte weitergehen??? Das geht doch gar nicht!!!". Natürlich ging es weiter, aber ich es hat mich nicht mehr so stark gefesselt. Auch die Kapitel aus der Sicht von Jason, die ich am Anfang als erfrischend aufgefasst hatte, nervte mich zunehmend. Zum Glück steigerte sich das Ganze wieder, als Aza auf dem Schiff in den Wolken "auftaucht". Letztendlich ein gutes Buch, es sticht nicht hervor, aber es lohnt sich es zu lesen.


    Auch die Protagonistin Aza fand ich einfach klasse. Ihr Humor hat mich in ihren Bann gezogen. Vorallem ihr Umgang mit ihrer unbekannten Krankheit hat mich beeindruckt. Wahrscheinlich geht jeder kranke Mensch so mit seine Krankheit um, denn sich heulend in eine Ecke verkriechen bringt nichts. Wobei ich nicht sagen will, dass dies nicht passiert oder passieren sollten. Denn es gibt gute und schlechte Tage und wir alle sind auch nur Menschen. Und Menschen können nicht immer stark sein. Aber sie können ihr Leben leben und nicht mit ihrem Schicksal hadern. Genau so jemand ist Aza.


    Allerdings fand ich den Kontrast/Unterschied zwischen Jason und Aza zu groß. Besonders zum Ende hin wurde Aza übermenschlicher und Jason blieb normal. Ich weiß nicht, ob ich wirklich die selben Entscheidungen getroffen hätte wie Aza, jedenfalls zum Schluss.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    smoones avatar
    smoonevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ich fand es ganz gut ;)
    Sympathische Protagonistin und eine neue Welt

    Heyne Verlag, 3. April 2017


    "Magonia" hat bereits durch das zauberhafte Cover meine Aufmerksamkeit erregt, das auch super zum Thema passt. Ich war mir dennoch nicht sicher, ob das Buch etwas für mich ist, denn das Thema "schwere Krankheit" ist doch schwierig und ich habe auch manche negative Rezension gelesen.


    Zum Inhalt:

    Aza Ray sagt selbst, ihre Vergangenheit besteht aus Krankenhäusern. Sie ist schwer krank, sie kann nicht atmen - oft wacht sie am Morgen im Krankenhaus auf. Auch äußerlich wirkt sie krank und anders. Ihre Eltern und ihr bester und einziger Freund Jason setzen alles daran, sie am Leben zu halten, doch es ist klar, dass sie sterben wird.

    Dann sieht sie ein Schiff im Himmel und hört Vögel, die nach ihr rufen - halluziniert sie? Das ist das, was ihr am meisten Angst macht: verrückt zu werden. Zwischen ihr und Jason bahnt sich etwas tieferes an, doch plötzlich liegt Aza im Krankenwagen, der Sanitäter kämpft um ihr Leben... und sie findet sich im Himmel auf einem großen Himmelsschiff wieder, dessen Crew sie als lang vermisste Kapitänstochter begrüßt. Nun beginnt ein ganz neues Leben für sie, hier kann sie atmen, hat eine Aufgabe...


    Meine Meinung:

    Ich finde, Aza Ray ist ein tolles Mädchen! Sie ist mir sehr sympathisch mir ihrem Sarkasmus und ihrem offenen Umgang mit dem Tod. Da ich bereits wusste, um was es geht, konnte ich mich gut auf sie einlassen und ihr Verhalten nachempfinden. Sie lässt uns schonungslos und ehrlich daran teilhaben, wie besch... das Leben zu ihr ist. Sie hat natürlich große Angst und braucht eine große Portion Kaltschnäuzigkeit und schwarzen Humor, um damit klarzukommen. Das ist das Mädchen, das wir auf den ersten 100 Seiten kennenlernen. Ich war sehr berührt von der Szene, als sie im Sterben liegt - es flossen auch Tränen.

    Die Welt, welche die Autorin mit Magonia erfindet, ist sehr spannend und interessant, aber viel erfährt man hier noch nicht darüber, da Aza sich fast ausschließlich auf einem Schiff befindet. Das wünsche ich mir, dass es noch ausgebaut wird.

    Spannend finde ich die kleinen "Faktenwissenhappen", welche die Autorin einbaut und die man am liebsten nachschlagen würde, wie z.B. Sternbilder, die Zahl Pi, der Ganzfeld-Effekt, Gedichte von E.E. Cummings oder Epiphyten. Sie ist auch Drehbuchautorin und Journalistin und begeistert sich für historische Sternatlanten, was sich auch in diesem Werk bemerkbar macht. Vieles in der Geschichte hat einen tatsächlichen historischen Hintergrund.

    Das Buch hat auch einen moralischen Anspruch mit Themen wie Umweltverschmutzung, saurer Regen, Machtgier und gegenseitiger Hilfe.

    Das Ende finde ich nicht ganz passend, sondern schwer vorstellbar, aber ich bin gespannt, wie es im Folgeteil weitergeht.


    Das Buch bekommt von mir drei Sterne und einen extra für das Cover. 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    dieDoreens avatar
    dieDoreenvor 8 Monaten
    Puh schwere Kost

    Ich liebe das Cover einfach und dazu hat mich der fantastische Klapptext auch noch sehr neugierig auf das Buch gemacht. "Magonia" bildet den Auftakt zu einer Dilogie Aber Puh irgendwie war die Geschichte nichts für mich. Zunächst bin ich mit den beiden Hauptprotagonisten so überhaupt nicht warm geworden. Aza ist todkrank und versucht das durch ihre sarkastische und zynische Art zu überspielen. Leider wirkte sie auf mich sehr unsympathisch obwohl ich selbst eine gesunde Portion Sarkasmus besitze. Ich konnte ihren Gedankengängen oft nicht folgen und auch ihr Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen. Auch ihren besten Freund Jason fand ich etwas...Nunja...seltsam trifft es wohl am Besten. Er hat so einige ungewöhnliche Eigenarten die ihn haben merkwürdig erscheinen lassen. Das nächste Problem hatte ich mit dem Schreibstil. Dieser wirkte sehr nüchtern und irgendwie abgehackt. Es fehlte jegliche Emotion und manche Beschreibungen waren eher stichpunktartig. Die Autorin scheint Schachtelsätzen auch sehr zugeneigt zu sein aber anstatt mich zu fesseln, haben mich diese oft eher verwirrt. Wahrscheinlich konnte ich mir deshalb die "Vogelwelt"Magonia nicht so richtig vorstellen.  Keine Frage die Autorin hat eine ausgeprägte Fantasie, allerdings verwirrt sie mich mehr, als dass sie in meinem Kopf mit dem kurz angebundenen Schreibstil Bilder hervor rufen kann. Und obwohl ich düstere Geschichten eigentlich sehr mag waren die ersten 40 Prozent des Buches doch sehr drückend. Der 2.Teil ist bisher im Deutschen noch nicht erschienen, aber ich würde diesen leider auch nicht lesen.
    Mein Fazit
    "Magonia" hat mit dem traumhaften Cover und dem fantastischen Klapptext leider zu viel versprochen. Der abgehackte und nüchterne Schreibstil haben es mir schwer gemacht mich auf die Geschichte einzulassen. Leider war "Magonia" für mich kein Lesevergnügen.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    B
    Blackstairs_vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Der Schreibstil an sich war sehr gut. (Wurde zwar gegen Schluss etwas schwächer.) Die Stroy ist aber schlichtwegs nichts für mich.
    Etwas enttäuschend

    Meine Meinung:

    Ich habe Magonia auf Empfehlungen von vielen Freundinnen hin gelesen, die alle total von der einzigartigen Geschichte begeistert waren. Diese ist in der Tat einzigartig, ob sie jedem gefällt ist wiederum eine andere Fragen.

    Kommen wir jetzt aber zum Anfang, denn dieser war nämlich grandios. Trotz ihrer schweren Krankheit und Kindheit, ist Aza Ray ein starkes Mädchen, das meiner Meinung nach klasse mit ihrer Situation umgeht. Sie ist schlagfertig, ironisch und humorvoll. Ihre Einführung ins Buch war einfach toll. Ich mochte Headleys Schreibstil im Allgemeinen sehr sie benutze nicht immer Worte um sich auszudrucken oder sie verstärkte die geschriebenen Worte durch visuelle Darstellung.

    Die ersten 100 Seiten haben mir sehr gut gefallen. Ich mochte Azas und Jasons Beziehung (Wer würde nicht einen Freund wollen, der mit einem versucht herauszufinden, woher das fliegende Schiff kommt anstatt einem die Nummer der Klapse zu geben).

    Nunja, nachdem Aza Ray auf dem Schiff oder Magonia (da war ich etwas verwirrt, ist jetzt die Stadt Magonia oder das ganze Gebiet/Himmel) angekommen war, verlier sie leider etwas an ihrer Stärke, die mir so gut gefallen hat. Der Erzählstil, der mich zu Beginn so umgehauen hat, war einfach nicht mehr präsent. 

    Das war aber für mich nicht das "Schlechte" an dem Buch, denn das war in der Tat die eigentliche Geschichte. Sie war originell ja, aber definitiv nichts für mich. Vögel die einem in der Brust sitzen, Magie die nur durch Gesang produziert werden konnte, war für mich fast schon etwas seltsam. Durch diese Elemente wurde das Buch für mich ein wenig zu einem Kinderbuch. Was Schade war, denn die Geschichte hat ernst angefangen und ich glaub das Zielpublikum waren auch keine Kinder. 


    Fazit:

    Es ist eine einzigartige Geschichte, die man so noch nie gelesen hat. Nur trifft sie leider nicht jeder Manns Geschmack. Meine Freunde liebten es ich leider weniger. Ich werde das zweite Buch wahrscheinlich trotzdem lesen, weil ich wissen möchte, wie es mit Ray und Jason weitergeht. Das wunderschöne Cover, die tolle Freundschaft zwischen Aza und Jason und der (vorallem zu Beginn) tolle Schreibstil sind der Grund wieso ich diese Buch doch 3 von 5 Sternen gebe.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cosimaaas avatar
    Cosimaaavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne, berührende, fantastische Geschichte, voller Fantasie! Ein Muss für die Träumer dieser Welt!!
    Eine Geniale Geschichte, voller Fantasie und Abenteuer!

    Mehr als ich erwartet habe!
    Magonia hat mich von den ersten Seiten an gefesselt. Es ist eine so tolle Geschichte,die mich teilweise so berührt und mitfühlen lassen hat, dass ich angefangen habe zu weinen. Das ein Buch es schafft mich zum weinen zu bringen kommt nicht oft vor. Aber in diesem Fall sind mir die Charaktere soo sehr ans Herz gewachsen!! Besonders Jason, der wirklich alles für Aza tut. Aza selbst war mir auch von Anfang an sympathisch!
    Die Geschichte war auch noch so lebhaft erzählt und fesselnd, ich konnte das Buch ganicht mehr aus der Hand legen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Chianti Classicos avatar
    Chianti Classicovor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Habe deutlich mehr erwartet!
    Rezension: Magonia von Maria D. Headley

    Aza Ray Boyle leidet seit ihrem ersten Lebensjahr an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr das Atmen fast unmöglich macht. Kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag sieht sie am Himmel ein Luftschiff, das sonst keiner sieht und wenig später findet sie sich in der magischen Welt von Magonia wieder.

    "Magonia" ist der erste Band einer Dilogie von Maria D. Headley, der überwiegend aus der Ich-Perspektive von Aza erzählt wird, aber auch in die Sicht ihres besten Freundes Jason durften wir hin und wieder eintauchen.

    Mit den beiden Protagonisten habe ich mich sehr schwer getan und so bin ich leider mit keinen der beiden wirklich warm geworden.
    Aza weiß, dass sie an ihrer seltsamen Krankheit irgendwann sterben wird. Die Ärzte halten es für ein Wunder, dass sie überhaupt älter als fünfzehn Jahre geworden ist. Aza ist sehr sarkastisch und versucht immer stark zu sein. Sie hat eine spezielle Art an sich, mit der ich besonders am Anfang des Buches einfach nicht klargekommen bin.
    Auch der hochintelligente Jason machte es mir nicht leicht. Er und Aza sind seit Jahren die besten Freunde und er würde alles für sie tun, denn er ist heimlich in Aza verliebt. Jason war mir fast schon zu speziell. In Stresssituationen sagt er die Nachkommastellen von Pi auf und für seine sechzehn Jahre hat er bereits einen Haufen von wichtigen Kontakten, die ihm alle möglichen Informationen besorgen.

    Die Handlung hat sehr lange gebraucht, bis sie mich packen konnte, dabei gefällt mir die Idee von Magonia wirklich gut!
    Kurz, nachdem Aza ein Luftschiff am Himmel gesehen hat, erleidet sie einen Anfall, bei dem sie keine Luft mehr bekommt. Sie erwacht an Bord der Amina Pennarum, einem Schiff aus Magonia, umgeben von Rostrae, einer Mischung aus Menschen und Vögeln. Gemeinsam mit Milekt, ihrem Canwr, der sich in ihrer Lunge eingenistet hat, kann sie mit ihrem Gesang besondere Dinge bewirken, was sie zu einer wichtigen Schachfigur macht.

    Die Idee von Magonia und seinen vogelähnlichen Bewohnern fand ich super, aber ich habe das Gefühl, dass Maria D. Headley viel mehr aus dieser hätte herausholen können! Bei vielen Dingen hatte ich außerdem den Eindruck nur an der Oberfläche gekratzt zu haben, was ich wirklich schade fand! Viele Entwicklungen gingen mir dann auch noch zu schnell, da hätte sich die Autorin gerne mehr Zeit nehmen dürfen, auch um ihrer Welt etwas Tiefe zu geben.
    Lange konnte mich die Geschichte auch nicht wirklich fesseln. Die letzten hundert Seiten haben mir deutlich besser gefallen, denn es gab ein spannendes Finale! Allerdings sind dann die letzten zwanzig Seiten angebrochen und wieder gab es eine Entwicklung, die mir nicht ganz so gut gefallen hat.
    Man merkt, dass bei "Magonia" viele Dinge für mich nicht gepasst haben, schade, denn die Idee war wirklich gut!

    Fazit:
    Von Maria D. Headleys "Magonia" habe ich deutlich mehr erwartet!
    Ich habe mich leider sehr schwer getan, was die Charaktere und die Geschichte anging. Weder mit Aza, noch mit Jason bin ich wirklich warm geworden und die Handlung konnte mich lange Zeit nicht mitreißen. Die Idee von Magonia fand ich spannend, aber auch hier hatte ich den Eindruck, dass Maria D. Headley mehr hätte herausholen können.
    Schade, für mich hat hier vieles nicht gepasst und so vergebe ich leider nur zwei Kleeblätter.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Chrissi92s avatar
    Chrissi92vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Grundidee hatte Potential - wurde aber nicht genutzt...schade
    Etwas zu bunt

    Die Geschichte handelt von dem Mädchen Aza, die mit einer unheilbaren Lungenkrankheit leben muss und nur einen einzigen wahren Freund hat: Jason.
    Eines Tages wird sie von dem Wolkenschiff gerufen und entdeckt nicht nur eine völlig neue Welt sondern auch ein neues Leben ohne ihre Krankheit.

    Die Grundidee dieser Story war auf jeden Fall innovativ, denn es war eine ganz andere Atmosphäre als ich es von anderen Büchern gewohnt bin. Auch die Welt über den Wolken war interessant gestaltet. Die Autorhin hat wirkich viel Fantasie und neue Ideen mit eingebracht.
    Doch irgendwie hat mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen können. Ich konnte mich weder mit den Charakteren in irgendeiner Weise anfreunden, noch empfand ich die Details als authentisch. Vögel die in den Körper fliegen, in Aza stecken und mit ihr singen? Das empfand ich doch als zu seltsam und hat mich eher verwirrt.
    Es waren so viele Eindrücke, Ideen und Gegebenheiten, dass ich den wahren Kern der Geschichte zuerst nicht wirklich begreifen konnte. Auch als dieser irgednwann aufgelöst wurde und es um eine besondere "Ernte" ging, machte der Ablauf die ganze Story nur noch verrückter. Auch die Herangehensweise, das Heraufbeschwören von Magie bzw. Kraft durch das Singen der Vögel, war mir zu abgedreht, als dass ich es als sinnvollen Teil der Geschichte wahrnehmen konnte.
    Schade, denn der Ansatz war wirklich gut nur leider nicht (für mich) in eine abgerundete Story verpackt.

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    R
    RikaNMSvor 10 Monaten
    Stark begonnen und stark nachgelassen

    Auf Magonia habe ich mich bereits vor dem Release gefreut und umso größer war die Freude, als ich es von Random House als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen habe. Dafür möchte ich vorab schon einmal bedanken und komme damit gleichzeitig auch meiner Pflicht nach, diesen Artikel als Werbung zu kennenzeichnen. 

    Fangen wir mit den schönen Dingen an und den Punkten, die mich an Magonia wirklich begeistern konnten, um nicht gleich so negativ starten zu müssen. Als ersten Punkt und das ist auch das, was man als Leser ja zuerst wahrnimmt, möchte ich das Cover erwähnen. Gott, ich bin so verliebt! Ich finde es so unfassbar schön mit dem Farbverlauf, die Farbauswahl überhaupt und durch den Glanzdruck der Feder und der Vögel sind es sehr hochwertig und wunderschön aus! Tja, und als Coverlover war ich dem Ganzen schon verfallen! Aber seid mal ehrlich, ist es nicht ein Traum? Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus und war schon beim Auspacken völlig fasziniert!

    Nächster Punkt: Aza auf der Erde. Ich liebe Azas Art auf der Erde. Sie versucht die Starke zu sein, so zu tun, als würde ihr ihre Krankheit keine Angst machen und die Vorstellung zu sterben sie nicht halb in den Wahnsinn treiben. Sie versteckt sich hinter einer Fassade aus Selbstironie, Abgeklärtheit und ein wenig Arroganz, häuft sinnloses Wissen an und mag so ziemlich all das, was sie in ihrem Alter vielleicht noch gar nicht so interessieren sollte. Man möchte sie als altklug bezeichnen und mir gefällt Aza unheimlich gut, auch wenn sie bestimmt eine anstregende Freundin wäre, was Jason bestimmt anders sieht, denn er ist ihr bester Freund. Vielleicht auch mehr. Auch Jason legt im ersten Moment ähnliche Charakterzüge an den Tag und ich kann mir die beiden sehr gut als das schräge, nerdige Pärchen in der Schule richtig gut vorstellen. Außenseiter, die sich gefunden haben und diese Vorstellung gefällt mir richtig gut.

    Was mir wiederum weniger gut gefällt, ist der Punkt, dass ich im Netz immer einen anderen Klappentext zu lesen bekommen habe und zwar folgenden:
    "Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …

    Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen…"
    …und dieser weckte auch mein Interesse an dem Buch. Per se ist dieser natürlich genauso zutreffend, aber mit dem feinen Unterschied, dass er 1. viel weniger Informationen enthält, als der Klappentext, der auch wirklich auf dem Buch steht (oben vermerkt) und 2. ich das Buch gar nicht zur Hand genommen hätte, wenn ich auch den Buchklappentext irgendwo gelesen hätte, denn ich bin weiß Gott kein Vogelfan. Nein, ich finde sie gruselig mit ihren Knopfaugen und dem starren Blick und dass ihre Knochen hohl sind, macht die Sache nicht besser. Sie sind mir echt suspekt und so konnte mich der Mittelteil, also so ziemlich alles, was in Magonia passiert, überhaupt nicht von sich überzeugen. Selbst wenn ich den Vogelaspekt beiseite schiebe, fällt mir praktisch nichts Gutes ein, das man erwähnen könnte. Die Handlung wird plötzlich in einem Tempo vorangetrieben, dass ich schnell den Überblick verloren habe und auch die Aufgabe, die Aza bevorsteht, ist für mich völlig an den Haaren herbeigezogen. Außerdem- und das ärgert mich richtig- was ist plötzlich mit Aza los? Während sie auf der Erde als kleines, kränkelndes Mädchen eine absolut coole Socke und war alles hinterfragte, spielt sie in Magonia das brave Schoßhündchen von Leuten, die sie praktisch nicht kennt und sagt zu allem Ja und Amen? Nee, also, echt mal… Das kann es doch nicht sein!

    Letztendlich haben wir also einen umwerfenden Start, bei dem ich nicht nur Tränchen in den Augen hatte, sondern wirklich, richtig heulen musste. Heulen, nicht weinen! Das hat mir so viel Hoffnung gemacht, aber nein… Meine Rettung waren zwischendurch die Kapitel aus Jasons Sicht, denn auch die waren wieder sehr emotional und auch nachvollziehbar und auch das Ende war wieder sehr schön. Nur bei den Kapiteln in Magonia scheint sich die Autorin verzettelt zu haben. Sehr schade, denn es wurde viel Potential verschenkt. Um einen logischen Handlungsablauf aufbauen zu können, hätte das Buch gute hundert Seiten mehr benötigt, so würde ich ihm bestenfalls drei Sterne zugestehen. Leider zählt es damit für mich zu der Kategorie Mittelding. Ganz nach dem Motto „Stark begonnen und stark nachgelassen!“…

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks