M. D. Lachlan Fenrir

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Inhaltsangabe zu „Fenrir“ von M. D. Lachlan

Blutige Äxte und magische Hämmer!

Wir schreiben das Jahr 855 und Wikingerhorden belagern Paris. Nur unter einer Bedingung sind sie bereit, die Stadt und ihre Bewohner zu verschonen – sie wollen Aelis, die Schwester des Fürsten von Paris! Doch was haben die Nordmänner mit der jungen Adeligen vor? Die Antwort auf diese Frage ist viel schrecklicher als gedacht: Vor hundert Jahren begannen die Götter Odin, Loki und Fenrir ein grausames Spiel um die Seelen dreier Sterblicher. Damals ging Loki als Sieger hervor, doch nun beginnt das Spiel von Neuem, und Aelis ist eine Schachfigur im Machtkampf der heidnischen Götter ...

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  • Rezension zu "Fenrir" von M. D. Lachlan

    Fenrir

    Ines_Mueller

    09. December 2013 um 13:00

    "Ringsherum sangen und summten seltsame Symbole in der Luft. Er zählte sie. Es waren acht. Er lag nassgeschwitzt im Bett und konnte nicht aufstehen. Es war, als drückte ihn ein mächtiges Gewicht nieder, so dass er kaum die Brust beim Atmen heben konnte." Als ich "Fenrir" entdeckte, war ich sofort Feuer und Flamme, da ich mich sehr für die nordische Mythologie interessiere. Dass in diesem Buch Fenrir und Loki eine Hauptrolle übernehmen sollten, hat mich besonders gereizt, weil diese zu meinen Lieblingsfiguren in dieser Mythologie zählen. Allerdings wurde bereits nach wenigen Seiten deutlich, dass ich mit M. D. Lachlans Roman nicht warm werden würde. Der Schreibstil hat zwar sprachlich einiges zu bieten, bleibt dafür aber viel zu sehr auf der beschreibenden Ebene. Der Leser erfährt, was den Protagonisten im Laufe der Geschichte alles zustößt, allerdings fehlt hier die Ausführlichkeit. Dabei bleiben die Gefühle und Gedanken der Protagonisten komplett auf der Strecke. Nicht dass es mir leid getan hätte, denn keiner der Protagonisten in "Fenrir" schaffte es, sich einen Platz in meinem Herzen zu ergaunern. Entweder erfährt man kaum etwas über einen Charakter oder er ist so umsympathisch, dass man jedes Mal die Augen verdreht, wenn er vorkommt. Nun zur Story, meiner Meinung nach das größte Manko dieses Buches: Anfangs war ich noch unglaublich gespannt auf die Geschichte und wie sie sich entwickeln würde. Aber schon bald wurde deutlich, dass nichts geschah. Die Handlung, die sich auf diesen siebenhundert Seiten befindet, kann man in wenigen Worten zusammenfassen und gestaltete sich zudem so langweilig und zäh, dass ich schon bald das Interesse verlor und mich hindurch quälen musste. Zudem wurde die Geschichte so schlecht erklärt, dass ich schon bald den Überblick verlor und mich unabläßlich fragte, welcher Sinn denn nun dahinter steckte. Besonders schlimm waren jene Stellen, die spirituelle angehaucht waren. Sei es nun der Glaube von Jehan oder die Fantasien über die verschiedensten Götter. Fazit: "Fenrir" ist ein langweiliges, zähes und undurchdringliches Buch, das ich niemandem empfehlen kann. Deswegen bitte die Finger davonlassen!

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  • Rezension zu "Fenrir" von M. D. Lachlan

    Fenrir

    Elwe

    28. January 2013 um 22:42

    Das erste, was mir zu diesem Buch einfällt ist: Düsterkeit. Man spürt förmlich die Kälte, die einem aus novemberkaltem, halb gefrorenem Schlamm in die lumpenumwickelten Beine steigt, vom Qualm der Feuer husten zu müssen, der sich unter niedrigen Dachbalken staut. Am Gestank von Exkrementen und Tod zu würgen. Selten habe ich ein Buch in der Hand, das so überzeugend eine häßlich kalte, grausame und hoffnungslose Welt zu schildern weiß. Die Geschichte spielt in einem kriegsverwüsteten Europa des 9. Jahrhunderts, und der Autor schafft es tatsächlich, dass nicht das kleinste Fünkchen Hoffnung strahlt. Dass einem schon kalt ist, wenn man nur ein paar Seiten gelesen hat. Kein gutes Buch, um eine Winterdepression zu bekämpfen, soviel ist klar. Hoffnungslosigkeit, das ist die zweite dominierende Gefühlslage, die einen bei der Lektüre befällt. Es wird geschlachtet, gefoltert und gestorben, zu grausamen und mitleidlosen Göttern gebetet, um Visionen gerungen, die man nur mit Schmerz erkaufen kann. Aber niemals flackert Freude über einen Sieg auf. Tatsächlich ist es sogar oft genug so, dass der, der lebend das Schlachtfeld verlässt, dies nicht aus eigener Kraft schafft, sondern nur durch Zufall, oder aus Verzweiflung, oder durch verschwommen-mysteriöse, göttliche Intervention. Fast vierhundert Seiten habe ich gelesen, und keine einzige, bei der mir fröhlich zumute war, oder wenigstens triumphierend. Ich breche nun ab, weil nicht absehbar ist, dass sich das ändert, weil ich noch mal 250 Seiten von der Konsistenz eisigen, pestverseuchten Schlamms nicht ertrage, vor allem aber, weil mir immer noch nicht klar ist, worum es in diesem Buch eigentlich geht. Und eine so zähe Lektüre ohne den Lichtstreif am Horizont, der einem sagt, worauf man eigentlich hinsteuert, das braucht mehr Durchhaltevermögen, als ich besitze. Ob der Roman tatsächlich zu komplex ist, oder einfach nur zu verworren, oder ob es nicht beides das Gleiche ist, kann ich nicht beantworten. Die Geschichte wird aus vier Perspektiven erzählt: Da haben wir zunächst Aelis, die fränkische Edelfrau, die von einem mysteriösen, wolfähnlichen Übel in ihren Träumen heimgesucht wird, derer dann alle Welt habhaft werden will, die schließlich flieht und mit wechselnden Allianzen an den Hof eines Wikingerherrschers reist, der ihr angeblich Schutz bieten kann. Dabei helfen ihr mysteriöse Runenkräfte, die sie nur halbherzig steuern kann, und die irgend etwas (man weiß nicht genau, was) mit einer früheren Inkarnation ihrer selbst zu tun haben. Ein ebenso mysteriöser Wolfsmagier hilft ihr, der sie aus diesem früheren Leben zu kennen scheint, vielleicht sogar ihr Geliebter war ... genaues weiß man nicht. Zugleich verfolgt sie ein anderer Magier, seines Zeichens ein Rabe, der über Raben gebietet und der einem Gott (Odin?) dient, der dem Gott des Wolfsmagiers verfeindet ist. Überhaupt scheint ein größerer göttlicher Plan sich hier zu entfalten, über den man aber auch nur Andeutungen erfährt, und der mit der Wiedergeburt Odins auf der Erde zu tun hat, was nicht näher beschriebene schreckliche Konsequenzen hätte und daher unbedingt verhindert werden muss. Dann gibt es Jehan, einen blinden und verkrüppelten Mönch, der zeitweise mit Aelis zusammen reist, eine wundersame Wandlung erfährt und ebenfalls mit Geistern der Vergangenheit konfrontiert wird, die mit seinem christlichen Weltbild nicht zusammenpassen. Leshii haben wir noch, einen glücklosen Seidenhändler, der eigentlich Aelis zu besagtem Wikingerkönig bringen sollte, und Helgi, den König selbst, dessen Perspektive allerdings erst sehr spät im Buch angerissen wird, und dann in einer die Verwirrung noch vergrößernden Rückblende, d.h. er berichtet, was zuvor geschah, was also passierte, bevor das erste Kapitel überhaupt begann. Lesen sich die ersten hundert Seiten noch recht zügig und spannend, so tauchen danach zunehmend mystische Elemente, nebulöse Prophezeiungen und traumähnliche Visionen auf, die zum Teil mit dem echten Geschehen verschwimmen, so dass zeitweise überhaupt nicht mehr klar ist, ob das, was passiert, tatsächlich passiert, oder in grauer Vorzeit passiert ist, oder eine Zukunftsvision dessen ist, was noch passieren könnte, oder doch nur ein Fiebertraum des Visionärs. Als Leser häuft man schließlich so viele Fragezeichen auf, dass man ab einem gewissen Punkt einfach aufgibt und sagen möchte: Dann behalt' die Auflösung eben für Dich, ist mir jetzt auch schon egal. Das in Kombination mit der äußerst dunklen und bedrückenden Atmosphäre von 'Fenrir' vergällt mir hier die Lust, das Buch zu Ende zu lesen. Ich will also nicht ausschließen, dass die verbleibenden 250 Seiten noch großartige Inhalte bergen ... aber selbst wenn sie das tun, ist der Weg dahin doch so steinig, dass man schon sehr leidensfähig sein muss, um sich den Rest des Romans zu erschließen.

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