Dreizehn

von M. H. Steinmetz 
4,1 Sterne bei21 Bewertungen
Dreizehn
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Erdbeerschorschs avatar

3,5 Sterne. Nicht schlecht, aber mir ist die Sprache zu derb und am Schluss zu viel Splatter.

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Tolle Gruselmomente, aber leider sehr in die Länge gezogen. Dennoch gut geschrieben, doch mir hat etwas Spannung gefehlt.

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Inhaltsangabe zu "Dreizehn"

Detective Sergeant Ethan Ward vom New Scotland Yard wird mit der Aufklärung einer Mordserie in London betraut. Ein mysteriöser Täter verstümmelt auf bizarre Weise arglose Opfer und überzieht ihre Haut mit winzigen Schnitten in Form uralter mystischer Symbole, die einem bestimmten Muster folgen. Er hinterlässt dabei Spuren, die jeder Logik widersprechen.
Zusammen mit der eigenwilligen Graphologin Natascha Horvat verstrickt sich Ward in einem tödlichen Netz aus altägyptischer Mythologie und gefährlichen Geisterbeschwörungen.
Eine Spur führt sie nach Foulness Island zur Courtsend Psychiatrie, in der die Insassen unter dem harten Regime des rätselhaften Doktor Botkin anstelle von Namen Nummern tragen. Besonders Patientin Dreizehn weckt ihr Interesse, denn sie kennt Details zur Mordserie, die sie verdächtig machen. Doch wie kann sie von den Morden wissen, ruhiggestellt von Medikamenten und eingesperrt in eine Gummizelle?
Verbirgt sich hinter ihrer Schizophrenie mehr als nur eine gespaltene Persönlichkeit?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959620666
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:666 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:15.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    KleineNeNis avatar
    KleineNeNivor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Tolle Gruselmomente, aber leider sehr in die Länge gezogen. Dennoch gut geschrieben, doch mir hat etwas Spannung gefehlt.
    Eher was für Genrefans

    Mir ist das Buch durch das unheimliche Cover aufgefallen und als ich den Titel las wusste ich eines: Das Buch muss ich lesen. Denn die 13 ist dazu noch meine Glückszahl.

    Zu Anfang konnte die Geschichte mich sehr fesseln, denn es beginnt direkt spannend aus der Sicht von einer psychisch kranken, welche sich in einer Psychiatrie befindet, und ratet mal wie ihr Name lautet... Dreizehn! Doch schnell waren mir die ganzen Informationen über die ägyptische Mythologie und die Rückblicke in die Vergangenheit und dazu dann auch noch die Perspektivenwechsel ein wenig zu viel.

    Der Schreibstil von M. H. Steinmetz war okay. Ich bin nicht vollkommen davon überzeugt, da mir die Sprache manchmal zu hart, zu obszön, zu pervers war und durch den ausschweifenden Schreibstil die Geschichte nicht wirklich voran kam. Musste das Buch unbedingt 666 Seiten haben? 666, die Zahl des Teufels? Ich finde das hätte nun wirklich nicht sein müssen und es hätte gereicht, wenn die Geschichte nur halb solang gewesen und weniger ausgeschmückt worden wäre.

    Wenn ich an das Horrorgenre denke, dann möchte ich geschockt werden und das wurde ich auch, aber leider nur immer mal wieder. Zudem wurde die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Dreizehn in der Ich-Perspektive erzählt, sondern auch aus der Sicht des Detective Sergeant Ethan Ward und der Graphologin Natascha Horvat. Leider ist mir keiner der Charaktere ans Herz gewachsen und ich konnte mich nicht mit Ihnen identifizieren. Die "Mitinsassinnen" von Dreizehn allerdings haben mich fasziniert. Besonders (ich meine ihr Name war) Sieben. Da mir das Schickal der Protagonisten mehr oder weniger egal war, war das Ende auch nicht wirklich ein Highlight.

    Fazit

    Ein wirklich spannende Geschichte mit einigen Längen, aber auch einigen Gruselelementen. War aber leider nicht ganz meins, würde es Genrefans allerdings empfehlen. :)

    Vielen lieben Dank an NetGalley und dem Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag.

    Eure Neni ♥

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 2 Monaten
    Gewalt und Obszönitäten

    In London werden mehrere Menschen brutal ermordet und verstümmelt. Detective Ethan Ward sucht sich Hilfe bei der Graphologin Natascha Horvat, und gemeinsam landen sie bei ihren Ermittlungen bald bei einer psychiatrischen Anstalt. Was weiss die Patientin Dreizehn über den Fall, die doch ihr Gedächtnis verloren hat und nicht weiss, dass sie schon seit Jahren in Behandlung ist?

    Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt, in erster Linie aus der Sicht des Polizisten Ethan, der Wissenschaftlerin Natascha und der Psychiatrie-Patientin Dreizehn. Jeder der drei leidet an mehr oder weniger stark ausgeprägten psychischen Störungen, von Schizophrenie (die hier natürlich auch wieder falsch als "multiple Persönlichkeit" definiert wird) bis zu Zwangsstörungen. Wirklich hineinfühlen konnte ich mich in keinen der drei Protagonisten, sie waren mir alle irgendwie unsympathisch und ihr Schicksal blieb mir einerlei.

    Während die Handlung sich zunächst auf der Ebene eines Thrillers bewegt, driftet sie schon bald in reinen Fantasy-Horror ab. Ich habe grundsätzlich nichts gegen dieses Genre einzuwenden, war aber anhand des Klappentextes nicht darauf gefasst, sondern hatte eher einen durchgeknallten Psychopathen-Serienmörder erwartet (obschon man eine solche Wende durchaus hätte erwarten können, ging ich irgendwie davon aus, dass sich alles logisch erklären liesse). Sobald nicht mehr kriminaltechnisch, sondern übersinnlich ermittelt wird, hat sich die Handlung eigentlich praktisch erledigt und es passiert nicht mehr viel, ausser Folter und (sexueller) Gewalt. Spannung baut sich so kaum auf, es werden einfach blutige Szenen aneinandergereiht, wohl in der Hoffnung, dass der Leser die magere Handlung nicht bemerkt, die sich hinter der überschäumenden Gewalt versteckt.

    Der Schreibstil des Autors M.H. Steinmetz ist sehr umgangssprachlich gehalten und wirkt stellenweise sogar ziemlich ordinär. Auch die Schreib- und Tippfehler sind mir negativ aufgefallen.Sehr passend finde ich hingegen die Seitenzahl, ob wohl der Autor für einen Horror-Thriller absichtlich 666 Seiten gewählt hat?

    Wie man merkt hat mir das Buch gar nicht gefallen. Ich will damit nicht behaupten, es sei schlecht geschrieben, es trifft einfach überhaupt nicht meinen Geschmack. Wem Gewalt und Obszönitäten für eine gute Unterhaltung ausreichen, der wird das Buch wohl geniessen können, mir hat allerdings die Spannung (und die eigentliche Handlung) gefehlt.

    Mein Fazit
    Gewalt und Obszönitäten können die fehlende Spannung nicht kompensieren.

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    Darkmoon81s avatar
    Darkmoon81vor 2 Monaten
    Das Buch hält nicht, was der Klappentext verspricht

    Der Detective Ethan Ward von Scotland Yard untersucht eine mysteriöse Mordserie, bei der die Opfer grausam verstümmelt werden und auf deren Körper sich uralte mythische Symbole in Form von kleinen Schnitten finden.


    Gemeinsam mit Dr. Natascha Horvart führt in die Spur nach Foulness zur Courtsend Psychiatrie. Dort weckt die Patientin „Dreizehn“ ihr Interesse. Denn sie weiß Details über die Morde, die sie eigentlich nicht wissen kann. Ist sie doch eingesperrt und unter Medikamente gestellt.


    Zunächst einmal möchte ich mich beim Papierverzierer Verlag und Netgalley für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar bedanken.


    Was mir zuerst aufgefallen ist, ist das Cover. Es ziert groß die Zahl 13 in der Mitte und um die Zahl herum der Ourobouros – die Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt. Und darunter eine junge Frau, sehr düster gehalten und man kann sie auch nicht richtig erkennen.


    Für mich war „Dreizehn“ das dritte Buch, welches ich vom Autor gelesen habe. Ich war deshalb total neugierig auf dieses Buch. Der Klappentext klingt ja auch wirklich interessant.


    Die Geschichte beginnt auch wirklich gut und der Schreibstil des Autors hat es mir leicht gemacht, in die Story zu finden. Zwar bin ich direkt am Anfang über sehr vulgäre Sprache gestolpert, bin aber davon ausgegangen, dass das zu diesem Charakter einfach dazu gehört.


    Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven. Mal ist es die von Detective Ward, dann wieder die von Dreizehn, dann Dr. Horvart oder auch der Arzt der Psychiatrie.


    Richtig gut gefallen hat mir der Einblick in die Götterwelt, in die Mythologie.


    Anfangs waren die unterschiedlichen Perspektiven richtig spannend, aber irgendwann wurde es zu viel und für mich auch echt schwer, alles auseinander zu halten. Viel zu viele Personen kamen irgendwann vor und ich wusste dann nicht mehr, wer wer war und was wer getan hatte.


    Es ist mir auch schwer gefallen, am Buch dran zu bleiben, da es mir eindeutig an Spannung gefehlt hat. Meiner Meinung nach hat die Geschichte definitiv zu viele Längen und hätte um einiges kürzer sein können.


    Die Charaktere haben leider auch nicht so viel Tiefe bekommen, wie ich es mir gewünscht hätte. Der Autor hätte sich lieber auf weniger Charaktere beschränken sollen und die mit mehr Geschichte versehen. Das hätte dem Buch richtig gut getan.


    Vom Ermittlerduo war ich auch mehr genervt, als alles andere. Allem voran von Detective Ward. Ein absoluter Unsympath und seine Gedanken, was Dr. Horvart betrifft, vorallem auch zum Ende hin, waren für mich total fehl am Platze.


    Und nun zu dem, was mich am meisten genervt hat. Das war nämlich tatsächlich dieses ganze Vulgäre. Ich mag schon keine Erotikgeschichten und dann ständig von einer F...., nassen Spalte, Geilheit und was weiß ich was noch zu lesen, das hat mich einfach nur angewidert. Wenn ich so etwas lesen möchte, dann schnappe ich mir ein entsprechendes Buch. Hier hatte ich mich auf einen Horrorthriller gefreut, bekommen hab ich ihn leider nur teilweise.


    Der Autor beschreibt die grausamen Szenen, egal ob es um Folter, Selbstverstümmelung oder ähnliches geht, sehr detailliert. Das kenne ich auch schon von ihm und es hat mich überhaupt nicht gestört. Gestört haben mich die oben beschriebenen Dinge und mir mein Lesevergnügen leider kräftig vermiest. Denn hier hält das Buch leider nicht, was der Klappentext verspricht.


    Von mir gibt es hier nur 2 von 5 Sternen. Denn leider hat mich das Buch mehr enttäuscht als fasziniert.

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    Buchfeelings avatar
    Buchfeelingvor 3 Monaten
    grausam, brutal und extrem spannend

    Puh, harter Tobak. Die Geschichte beginnt mit einem grausamen Mord. Als Leser “sieht” man die Handlung mal aus der Sicht des Mörders und mal aus der Sicht des Ermittlers. So kennt man auch schnell die wahre Identität des Killers… was dem Leser wenig nützt… denn der Killer ist nicht greifbar, nicht real… nicht real? Nun… es handelt sich hier um einen sehr mystischen Horrorthriller. Somit sind auch die Protagonisten nicht alle einfach “nur” Menschen.

    Die Handlung ist brutal, die Taten blutig, eklig und abstoßend. Die Protagonisten jedoch sorgen dafür, dass es sich hier nicht um einen schnöden Splatter-Roman handelt. Denn hier gibt es extrem spannende Charaktere. Detective Ward ist ein Realist, etwas mürrisch und bemüht, den Fall schnell und sauber aufzuklären.

    Die Graphologin Horvat ist recht eigen, hat ihre Macken und Rituale, ist aber eine hervorragende Hilfe bei der Entschlüsselung der seltsamen Symbole, die der Killer auf den Leichen hinterlässt. So wird auch schnell klar, dass es sich um ägyptische Beschwörungen handelt.

    Dreizehn hingegen ist eine ganz eigene Persönlichkeit. Wenn man als Leser mit den Augen dieser Patientin in der Zelle aufwacht, sich umsieht, sich an nichts erinnern kann und trotzdem von den Wärtern gnadenlos nieder geknüppelt wird, dann wird einem ganz anders. Das Geheimnis um Dreizehn ist groß, die Erkenntnis dann umso erschreckender.

    Das wahre Ausmaß des Schreckens enthüllt sich langsam, mit mehreren Rückblicken in die Vergangenheit. Diese sind wichtig, um die Zusammenhänge zu verstehen und geben Einblicke in die menschlichen Abgründe der Beteiligten und Unbeteiligten.

    Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es geht um ägyptische Mythologie, um einen wirklich durchgeknallten Psychiater und eine abgelegene, abgeschottete Psychiatrie, in der er scheinbar tun und lassen kann, was er will. Und das tut er auch gnadenlos. Achtung, Beklemmung und Angstzustände gibt es hier zu Hauf!

    Die Story strotzt vor widerlichen Szenen mit zerschmetterten, zerrissenen und zermatschten Körpern. Es ist brutal und schonungslos, teils eklig und abstoßend. Doch die wahre Geschichte, der “rote Faden”, ist so spannend, so präsent, so unglaublich… ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Dieses Buch ist sicher nichts für schwachen Gemüter, nichts für “mal eben zwischendurch”. Aber es ist fesselnd, grausam spannend und hat irgendwie seinen ganz eigenen Reiz. ICH stehe total auf die Bücher von M. H. Steinmetz und finde die Geschichte um Dreizehn äußerst gelungen.

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch richtet sich ganz eindeutig an Genrefans, die es nicht verstörend finden, wenn sehr derb eine Geschichte vorangetreiben wird.
    Für Genrefans

    Dieser Roman entführt den Leser in eine Welt aus altägyptischer Mythologie gepaart mit vielen Splatter- und Horrorelementen. Wer schon bei diesem Satz die Nase rümpft, tut gut daran, einen Bogen um dieses Buch zu machen. Wer nicht, wird sich gut unterhalten fühlen.

     

    Rasanter Beginn

    Auf den ersten Seiten gibt es einen Wechsel zwischen zwei Erzählsträngen, der den Leser recht lange bei der Stange hält und die Neugierde schürt. Lange Zeit tappt der Leser im Dunkeln, bis sich erste Fragmente der Hintergründe offenbaren und die Geschichte sich offenbart.

    Dabei bewegt sich der Sprachstil zwischen derb, umgangssprachlich und einer schon fast blumigen Umschreibung blutiger Exzesse. Dabei beschreibt Steinmetz gerne sehr explizit die reichlich vorhandene Gewalt in diesem Buch. Er verschwendet kaum eine Zeile, um die Umgebung detailliert zu beschreiben oder um den Charakteren viel Tiefgang zu verleihen. Der Fokus liegt eindeutig in der Handlung und der rasanten und blutigen Erzählung. Bei letzteren Passagen beweist nämlich Steinmetz durchaus ein gewissen morbides Händchen für Details.

     

    Logik

    Medizinisch ist das Buch nicht sonderlich gut recherchiert und das Wissen basiert eher auf Hollywoodfilmen. Allerdings nehmen es auch Top-Schriftsteller wie Stephen King mit den Unterschieden zwischen einer Schizophrenie und einer dissoziativen Persönlichkeitsstörung nicht so genau. Wer sich bei Hollywoodfilmen nicht an medizinischen Feinheiten stört, der wird auch hier über die zahlreichen medizinischen Ungenauigkeiten hinweglesen können. Der Story tut dies keinen Abbruch.

    Ebenso wenig wie die Verortung der Handlung nach England, obwohl es meiner Meinung nach der Geschichte sehr gut gestanden hätte, wenn diese in Deutschland spielen würde. Gerade bei einem saloppen und derben Sprachstil merkt man dem Buch an, dass hier ein Deutscher am Werk war und kein Übersetzer. Sprache und Ort hätten durchaus zueinander finden können.

    Deutlich störender sind die hin und wieder auftretenden Logiklücken. Auch diese muss der Leser geflissentlich überlesen, um sich den Lesespaß nicht zu verderben, was je nach Szene allerdings deutlich schwerer fällt.

     

    Blutiges Fazit

    Dieses Buch richtet sich ganz eindeutig an Genrefans, die es nicht verstörend finden, wenn sehr derb und doch recht blutig eine Geschichte vorangetrieben wird. Auch an der ein oder anderen Logiklücke stören sich Freunde dieses Genres für gewöhnlich weniger und werden mit diesem Buch ihre wahre Freude haben. Somit kann ich dieses Buch allen Freunden des blutigen Horros bedenkenlos empfehlen. Alle anderen halten dann doch lieber ein bisschen Abstand.


    Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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    B
    BuchSUCHTBlogvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Es ist die Geschichte des Bösen, mit einer Atmosphäre des Grauens.
    Dämonen, die auf Rache sinnen

    Wie soll ich beginnen? 
    Grob gesagt: eine Leiche wird verstümmelt und mit eingeritzten Zeichen aufgefunden. Eine Graphologin wird vom ermittelnden Officer zum Fall hinzugezogen. Alarmiert versucht sie dem Polizisten klar zumachen, dass hier finstere Mächte am Werk sind...Und diese fressen sich durch alles, und jeden.

    Es geht in 13 um das Böse. Was ist das Böse? Diese Frage ist nun mal nicht für jeden gleich zu beantworten. Aber in 13 geht es um eine alte Macht, Dämonen und wie sie bestialisch nach Rache sinnen und auf ihrem Feldzug ihre Opfer auf grausamste Art und Weise verstümmeln, foltern, verhöhnen. 


    13 ist keine Geschichte für empfindliche Leser, sondern für die Blutgeilen, die Thriller- und Horrorsüchtigen, die Gruseljunkies. 
    Der Autor hat ein schwarzes Loch nieder geschrieben, welches alles in sich einsaugt, der Leser kann nicht mehr weggucken, wie ein Gaffer, der einen Unfall sieht. Die Atmosphäre von 13 ist dunkel, düster und beängstigend und nicht selten spukten mir nach nächtlichem Lesegenuß der eine oder andere grausame Dämon im Gehirn herum.


    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich M. H. Steinmetz für sein Werk 13 verfluchen oder beglückwünschen soll.
    Scheinbar ist er in der Lage einen Strudel aus Blut, Gewalt, Mystik und Verderben zu schaffen, und diesen in ein Buch zu bannen.
    Und jeder, der es liest, sollte sich auf eine bedrückende Atmosphäre vorbereiten, die wie ein Schraubstock den Leser davon abhält, 13 aus den Händen zu legen.

    Die Blutbraut vergibt respektvolle 4 Blutsterne

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    Solara300s avatar
    Solara300vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend nimmt der Autor einen mit, auf eine Gefahrvolle und Rätselhafte Reise! Ein gelungenes Spiel beginnt.
    Ein Fall der es in sich hat …

    Kurzbeschreibung
    Mysteriöse Todesfälle halten in London Einzug und werfen Rätsel auf.
    Zum einen, da nirgends Einbruchspuren gesichert werden konnten und zum anderen die Art des Mörders selbst, der mysteriöse Zeichen auf den Toten hinterlässt.

    Um sich Hilfe bei diesen mysteriösen Zeichen zu holen, wendet sich der zuständige Ermittler Detective Sergeant Ethan Ward an die Graphologin Natascha Horvat, die mit ihrem Doktortitel ein Spezialist sein soll.
    Gemeinsam kommen sie auf eine Spur, die zu einer Psychiatrie führt. Nur weshalb sollte von dort jemand morden und vor allem wie?
    Die Patienten sind alle weggesperrt und werden akribisch überwacht.

    Während die zwei ihren Ermittlungen nachgehen, kommt der Mörder näher und näher ….

    Cover
     Das Cover ist absolut gruslig wie ich finde und passt hervorragend zum Inhalt der sich hier präsentiert.

     

     

    Schreibstil
    Der Autor M. H. Steinmetz hat einen bildhaften und flüssigen Schreibstil, der zwar hier mit manchen Fehlern noch aufwartet, aber der Stimmung keinen Abbruch tut. Zum einen lernt man hier außergewöhnliche Protagonisten kennen, die mit ihrer ganz eigenen Charakteristika der Geschichte Leben einhauchen und zum anderen mit Themen fesseln von Anfang bis Ende. Dabei wird man einfgefangen in die Düstere, fast greifbare Atmosphäre des Buches.
    Klasse geschrieben und ich bin schon auf mehr von dem Autor gespannt.

    Meinung
    Ein Fall der es in sich hat …

    Denn genau so einen Fall erwartet Detective Sergeant Ward, den man hier kennenlernt.
    Er ist zurückgezogen nach dem dramatischen Tod seiner Frau und hat sich verändert. Seitdem geschehenen hat er ein Gespür für den Wahnsinn, den manche Täter hier anrichten und findet sich selbst gerade in einer Situation wieder, wo er ratlos ist.

    Die Morde geschehen ohne erkennbares Muster, bis auf die Zeichnungen die der Mörder auf seinen Opfern hinterlässt. Die Frage ist nur, wie kommt der Täter rein wenn alles verschlossen ist und zum anderen welcher Täter hinterlässt Brandspuren beim Gehen, geschweige denn hat Zeit filigrane Muster in die Toten zu zeichnen, in dem Fall zu ritzen.

    Genau diese Frage treibt auch Detective Ward um. Da er nicht weiter weiß, holt er sich Hilfe bei der Symbologin Frau Horvat und merkt das auch sie etwas verschweigt. Jeder von ihnen hat sein eigenes Päckchen zu tragen im Leben.
    Beide finden heraus, dass dies hier die Grenzen übersteigt und sich mit dem Altägyptischen Totenkult wie auch mit Mesopotamischen Zügen befasst. Dabei kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, über dessen Patientin Dreizehn von der Courtsend Psychiatrie mehr zu wissen scheint.
    Weshalb hier die Patienten Nummern haben? Wegen dem Leiter der Klinik Doktor Botkin. Der regiert seine Psychiatrie mit strenger Hand.

    Für mich sehr interessant und vor allem wie die roten Fänden sich in dieser Story zu einem Ganzen verbinden.

    Fazit
    Sehr spannend nimmt der Autor einen mit, auf eine Gefahrvolle und Rätselhafte Reise!
    Ein gelungenes Spiel beginnt.

    5 von 5 Sternen

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    Irias avatar
    Iriavor 4 Monaten
    The Ward trifft Mythologie

    Als großer Fan von M.H.Steinmetz habe ich Dreizehn sehnsüchtig entgegengefiebert. Nach Hell´s Abyss folgt wieder ein Roman mit starken, blutrünstigen Frauen, wie wir es von ihm gewohnt sind.
    Was geschieht mit jemandem, wenn mehrere Seelen in einem Körper leben? Dreizehn befindet sich in einer Psychiatrie, in der man ihr alles nahm. Nicht nur ihren Namen und Identität. Zeitgleich ist Sergeant Ward einem mysteriösen Mörder auf der Spur. Seine eigene Vergangenheit holt ihn dabei ein.
    Dreizehn ist für mich eine gelungene Mischung aus The Ward und alter Mythologie. Die Szenarie ist beklemmend und man fiebert mit Ward mit. Eine spannende Geschichte über die Macht der Seele.

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    vk_tairens avatar
    vk_tairenvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Story! Bis zum Schluss spannend.
    Hallo, Albträume!

    Diese Geschichte ist, als würde man mitten hinein in einen wahnsinnigen - und brutalen - Geist fallen und dessen Erzählungen lauschen. Selbst die scheinbar guten, ausgeglichenen Charaktere haben ihre dunklen Schatten und verrückten Tendenzen. 


    So ist es, als würde ‚Shutter Island‘ auf eine Art ‚American Gods‘ und ‚The Ring‘ treffen. Was sich daraus ergibt? Eine stimmungsvolle, durch und durch gruselige, spannende und teilweise brutale Geschichte entsteht. Rund um einen trauernden Detektiv, eine geheimnisvolle Anstalt und einer Frau, die ihren Namen vergaß. 


    „Sicherheit ist eine Illusion, denn ich komme in eure Häuser, durchdringe Wände imd Türen, als wären sie nichts.“


    Grausame Morde bringen Detektiv Ward vom Scotland Yard auf den Plan. Ausgeweidet wurden die Opfer, ihre Haut mit Symbolen versehen. Was für ein Mensch kann ein solches Unheil heraufbeschwören? Was sind die Hintergründe?


    „Der Tod ist die wichtigste Konstante im gesamten Universum, denn er bedeutet Erneuerung.“ 


    Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und einnehmend. Die Beschreibungen sind sehr plastisch, daher eine Warnung: besser nicht während dem Essen lesen. Die Geschichte ist toll aufgebaut, mit vielen Geheimnissen, unvorhergesehenen Wendungen und einem großartigen Setting. 


    Bringt euch in Deckung, rennt, denn die Göttin des Gemetzels ist erwacht und auf der Jagd. 


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    Emmas_Bookhouses avatar
    Emmas_Bookhousevor 4 Monaten
    Wahnsinn der besonderen Art

    Dreizehn - M. H. Steinmetz
    Verlag: Papierverzierer
    Taschenbuch: 14,95 €
    Ebook: 2,99 €
    ISBN: 9783959620666
    Erscheinungsdatum: 15. März 2018
    Genre: Horror / Thriller
    Seiten: 666
    Inhalt:
    Detective Sergeant Ethan Ward vom New Scotland Yard wird mit der Aufklärung einer Mordserie in London betraut. Ein mysteriöser Täter verstümmelt auf bizarre Weise arglose Opfer und überzieht ihre Haut mit winzigen Schnitten in Form uralter mystischer Symbole, die einem bestimmten Muster folgen. Er hinterlässt dabei Spuren, die jeder Logik widersprechen.
    Zusammen mit der eigenwilligen Graphologin Natascha Horvat verstrickt sich Ward in einem tödlichen Netz aus altägyptischer Mythologie und gefährlichen Geisterbeschwörungen.
    Eine Spur führt sie nach Foulness Island zur Courtsend Psychiatrie, in der die Insassen unter dem harten Regime des rätselhaften Doktor Botkin anstelle von Namen Nummern tragen. Besonders Patientin Dreizehn weckt ihr Interesse, denn sie kennt Details zur Mordserie, die sie verdächtig machen. Doch wie kann sie von den Morden wissen, ruhiggestellt von Medikamenten und eingesperrt in eine Gummizelle?
    Verbirgt sich hinter ihrer Schizophrenie mehr als nur eine gespaltene Persönlichkeit?

    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Das Cover ist düster und in schwarz / weiß gehalten, was mir sehr gut gefällt. Es passt perfekt zur Geschichte und macht Lust aufs lesen. Ich finde es für diese Geschichte gelungen.
    Zum Buch:
    Ethan ward soll eine Reihe von morden aufklären, die ganz nach Ritualmorden aussehen. Auf grund der Symbolik, holt er sich Hilfe von Natascha Hovart.
    In der Psychiatrie treffen sie auf 13, doch was stimmt mit ihr nicht?
    Und was stimmt mit dem Leiter Dr. Botkin nicht?
    Was mich an diesem Buch fasziniert hat ist die ägyptische Mythologie, ich mag alles was damit zu tun hat. Doch auch eine Zarenfamilie kommt hier vor und noch einige andere. Wir reichen hier weit in die Vergangenheit zurück. Die Opfer entstammen alle einer bestimmten Blutlinie.
    So mehr verrate ich nicht.
    Der Schreibstil von Steinmetz ist total flüssig und spannend und es macht Spaß diese Geschichte zu lesen. Es ist aber auch blutig, brutal und düster und vielleicht nichts für jemanden mit schwachen Nerven.
    Ich fand es spannend, wie hier in die Psyche der Menschen gegangen wird / wurde. Und ich wollte einfach wissen wie es weitergeht und wer für die Morde verantwortlich ist.
    Ich kann euch sagen, das Ende habe ich so nicht erwartet und war wirklich überrascht.
    Was mich ein wenig gestört hat, waren die mitunter langen kapitel, aber ansonsten war oder ist dieses Buch einfach nur empfehlenswert.
    Wer es blutig und düster mag, ist hier genau richtig.
    Was ich auch sehr gut fand, dass Fußnoten eingebaut wurden, für Wörter oder Sätze in fremder Sprache.
    Mein nächstes von M. H. Steinmetz wird die Hell´s Abyss – Reihe sein, von der habe ich auch nur gutes gehört.
    Ich gebe hier 5 von 5 Sternen und bedanke mich beim Papierverzierer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

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