D.I. Grace: Einer lebt, einer stirbt

von M. J. Arlidge 
4,0 Sterne bei313 Bewertungen
D.I. Grace: Einer lebt, einer stirbt
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (226):
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Spannend bis zum Schluss!

Kritisch (14):
tragalibross avatar

Leider gar nicht mein Fall. In meinen Augen langweilig und vorhersehbar.

Alle 313 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "D.I. Grace: Einer lebt, einer stirbt"

Zwei Geiseln. Eine Kugel. Die Entscheidung: tödlich.
Das Letzte, woran Amy und Sam sich erinnern, ist das Konzert in London. Strömender Regen, eine Mitfahrgelegenheit nach Southampton, heißer Kaffee. Dann das Erwachen: Sie sind gefangen in einem alten Schwimmbad, auf dem Boden liegt eine Pistole. Die Botschaft ihres Peinigers: Entweder sterben beide langsam und qualvoll. Oder einer tötet den anderen und ist frei.
Damit beginnt eine Mordserie, die Detective Inspector Helen Grace und ihr Team an die Grenzen bringt. Das Muster wird schnell deutlich: Ein einsamer Ort, zwei Menschen und eine Entscheidung, an deren Ende Tod oder die Schuld des Überlebenden steht. Doch nichts scheint die Opfer miteinander zu verbinden. Helen sucht verzweifelt nach einem Motiv – und gelangt zu einer verstörenden Erkenntnis.
Die deutsche Erstausgabe erschien unter dem Titel „Eene Meene. Einer lebt, einer stirbt“ im Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, Mai 2014.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499272042
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:11.03.2016

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Rezensionen und Bewertungen

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    Ashimauss avatar
    Ashimausvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Solider Thriller mit psychisch kaputter Protagonistin. Teils etwas langatmig, jedoch ein absolut interessanter Fall mit toller Auflösung!
    Ein guter Reihenauftakt!

    Meine Meinung:

    Mein erstes Buch von Matthew J. Arlidge. Nachdem ich so viel gutes über die Reihe gehört habe, musste ich diese natürlich auch mal ausprobieren :-D

    Das Buch liest sich super flüssig mit kurzen knackigen Kapiteln ratzfatz weg. Die Spannung wird direkt mit dem ersten Kapitel aufgebaut und wird durch immer wiederkehrende Opfer/Täter-Kapitel konstant gehalten.

    Der Leser weiß schon nach den ersten Seiten, dass die Protagonistin D.I. Helen Grace eine psychisch verkorkste Ermittlerin ist. Anfangs hatte ich starke Probleme mit ihrer Art klarzukommen, sie ging mir teils echt auf die Nerven. Aber mit zunehmender Geschichte, merkt man, dass da mehr dahinter steckt und sie eigentlich richtig sympathisch sein kann.

    Auch die anderen Ermittler aus ihrem Team sind nicht gerade die normalsten oder psychisch gesündesten Menschen. Was das Ganze jedoch wieder sehr interessant gestaltet!

    Den Fall an sich fand ich super! Hat mich irgendwie stehts etwas an >SAW< erinnert 😂 Richtig klasse fand ich, dass die Thematik mit dem Überlebenden realistisch umgesetzt wurde. Denn der Überlebende bleibt zwar am Leben, aber er ist dafür zum Mörder geworden und bleibt somit als psychisch gebrochenes Opfer zurück. Top!

    Was nachher hinter dem Motiv der Taten steht, hat mich wirklich verblüfft! Auf diese sinnige Lösung wäre ich so nicht gekommen. Denn eigentlich wirkten die Opfer vollkommen willkürlich gewählt. Und gerade zum Ende hin, wurde es oftmals ziemlich eklig. So eklig, dass mir schon ziemlich schlecht beim Lesen wurde 😅

    Fazit:

    Ein solider Thriller mit einem psychisch angeknacksten Ermittlungsteam. Es ist spannend, der Fall interessant und die Auflösung lässt einen Staunen. Für mich ein unterhaltsamer Thriller und ein guter Reihenauftakt! Ich bin gespannt, wie es weitergeht - die Folgebände stehen schon parat 😁
    Von mir gibt es 3,5/5 Sterne.

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    Phyrias avatar
    Phyriavor 6 Monaten
    Ganz in Ordnung

    Ich hatte mir etwas anderes vom Buch versprochen. Zuerst dachte ich es ginge vor allem um Amy, Sam und eben darum wie sie ihre Gefangenschaft 'meistern'. Stattdessen gibt es in diesem Buch mehrere Fälle in denen zwei Menschen entführt, in ein Versteck gesteckt werden aus dem nur einer lebend raus kommt. Also immer noch ziemlich gut die Idee. Was mich aber gestört hat ist, dass diese Fälle auf einer handvoll Seiten beschrieben werden und man dann wieder aus der Sicht der Detectives den Fall verfolgt. Alle paar Seiten wechselt die Sicht und wie es in letzter Zeit üblich ist bekommt man Ermittler, die Probleme haben. Hier wird alles zusammengewürfelt, ob nun Alkoholproblem, Pädophilie, Kinderwunsch oder ein Polizist, der Insiderinformationen weiter gibt. Es war schon wirklich zu viel des Guten, viel zu viel von dem Privaten und zu wenig vom Fall. Ich wurde mit niemandem warm, fand das ganze ziemlich interessant, auf manchen Seiten gar eklig -wie es auch sein sollte- geschrieben, aber wirklich spannend war es nun wirklich nicht.

    Das Buch liest sich schnell und irgendwann packt einen dann eben auch die Neugier wer es denn nun ist.. Man kann das Buch lesen und es unterhält auch gut, aber etwas Herausragendes mit neuem Konzept ist es keinesfalls. 

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    tragalibross avatar
    tragalibrosvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider gar nicht mein Fall. In meinen Augen langweilig und vorhersehbar.
    Rezension zu "Eenw Meene - Einer lebt, einer stirbt" von M.J. Arlidge

    DI Grace wird mit einer brutalen Mordserie konfrontiert. Immer wieder werden Paare entführt. Sie bekommen eine Waffe, mit nur einer Kugel und in der Dunkelheit ihrer Zellen müssen sie die grausame Entscheidung fällen, wer leben und wer sterben soll.
    Grace ermittelt und stößt auf einen schier übermächtigen Gegenspieler, der ihr und ihren Kollegen immer zwei Schritte voraus zu sein schein....

    Auf dieses Ebook bin ich dank hartnäckiger Werbung auf meinem Tablet gestoßen und nachdem der Klappentext einigermaßen spannend klang, habe ich es mir gekauft. Leider eine Fehlentscheidung.
    Es war nun schon seit einer Weile auf meinem E-Reader, unangetastet und mit virtuellen Spinnweben überzogen, aber ich habe mich nun aufgerappelt und gelesen - und wurde schlichtweg enttäuscht.
    Die Handlung war sehr schlicht, vorhersehbar und für mich wenig spannend. Mit einem Hang zur Brutalität wurde versucht Action in die Geschichte zu bringen, aber leider wirkte dies nur konstruiert und unecht. Schade eigentlich, denn ich glaube, dass man aus der Idee unheimlich viel Potential hätte schöpfen können.

    Was die Beschreibungen der Charaktere angeht, so war ich auch sehr unzufrieden. Sie blieben mir zu flach und unrealistisch, einfach nicht greifbar, sodass ich auch keine Verbindung zu der Protagonistin und ihren "Sidekicks" aufbauen konnte und die Schicksale mich eher kaltgelassen haben.
    Ausdruck und Schreibweise waren in diesem Buch ebenfalls sehr einfach und wenig anspruchsvoll. Zwar konnte ich den Krimi somit schnell lesen, aber nachdem ich ihn nun beendet habe, ist irgendwie nichts von der Story hängengeblieben.

    Meine Bewertung fällt also auch entsprechend schlecht aus. Ich vergebe anderthalb Sterne (großzügig auf zwei gerundet), wegen der guten Idee. Leider ist hier die Umsetzung gar nicht gelungen.

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    Petzi_Mauss avatar
    Petzi_Mausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: super spannend mit unerwartetem Ausgang
    super spannend mit unerwartetem Ausgang

    Amy und ihr Freund werden nach einem Konzert entführt und wachen in einem leeren Pool auf. Ohne Fluchtmöglichkeit. In der Mitte eine Pistole mit den Nachricht: entweder sterben beide langsam und qualvoll, oder einer tötet den anderen und ist frei.
    So beginnt eine ganze Mordserie, und D.I. Helen Grace und ihr Team in Atem hält. Einer stirbt, doch der Überlebende hat vor lauter Schuldgefühlen kein wirkliches Leben mehr...

    Zuerst können D.I. Grace und ihre Kollegen keine Verbindung zwischen den Opfern finden, doch dann entdeckt Helen Grace den verstörenden Grund und somit den Täter...

    Ich habe das Buch verschlungen, die Personen und Orte kann man sich genau vor Augen führen, und auf jeder Seite passiert etwas.
    Auch finde ich persönlich die kurzen Kapitel super, so kann man schnell mal lesen, auch wenn man nur ein paar Minuten Zeit hat...
    Eine tolle Heldin, mit tollen Kollegen, und einer guten Handlung

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    vormis avatar
    vormivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr guter Thriller☺
    Eene meene - Einer lebt, einer stirbt

    Zwei Geiseln. Eine Kugel. Die Entscheidung: tödlich. Das Letzte, woran Amy und Sam sich erinnern, ist das Konzert in London. Strömender Regen, eine Mitfahrgelegenheit nach Southampton, heißer Kaffee. Dann das Erwachen: Sie sind gefangen in einem alten Schwimmbad, auf dem Boden liegt eine Pistole. Die Botschaft ihres Peinigers: Entweder sterben beide langsam und qualvoll. Oder einer tötet den anderen und ist frei.


    Damit beginnt eine Mordserie, die Detective Inspector Helen Grace und ihr Team an die Grenzen bringt. Das Muster wird schnell deutlich: Ein einsamer Ort, zwei Menschen und eine Entscheidung, an deren Ende Tod oder die Schuld des Überlebenden steht. Doch nichts scheint die Opfer miteinander zu verbinden. Helen sucht verzweifelt nach einem Motiv – und gelangt zu einer verstörenden Erkenntnis. Die deutsche Erstausgabe erschien unter dem Titel „Eene Meene. Einer lebt, einer stirbt“ im Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, Mai 2014.
    Inhaltsangabe auf amazon


    Hier hat mich der ungewöhnliche Titel und die 2 verschiedenen Cover auf das Buch aufmerksam werden lassen.
    Schade, die Version gibt es hier gar nicht.mehr zur Auswahl.
    Das finde ich hier bei Lovelybooks immer unglücklich, dass sich  bei Änderungen der Covergestaltung  gleich auf alle vorhandenen und schon ins Regal verräumte Bücher anpasst.
    Warum lassen sie nicht die älteren Versionen so wie sie sind...?


    Das Buch an sich hat mir sehr gut gefallen.
    Richtig schön fies und spannend.
    Aber was erwartet man auch nach dem Klappentext...
    Man kann sich sehr gut in die Opfer versetzen und kann gut nachvollziehen, wie schlimm so eine Entscheidung sein muss.
    Und warum man sie oft nicht wirklich treffen kann...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Seite
    Zwei Menschen. Eine Pistole. Eine Kugel.

    Inhalt
    Helen Grace wird in Southampton mit einer blutigen Mordserie konfrontiert. Jedes Mal wird an dem Tatort nicht nur eine Leiche vorgefunden, sondern auch eine bleiche, angsterfüllte Person. Diese Person scheint überlebt zu haben, doch auch eine Täterschaft scheint dabei nicht ausgeschlossen zu sein. Helen steht vor einem unlösbaren Rätsel: Zwischen den Opfern ergibt sich kein Zusammenhang. Sie sucht verzweifelt das Motiv. Und am Ende gelangt sie zu einer Erkenntnis, die sie wahrscheinlich nicht finden wollte...


    Meine Meinung
    M. J. Arlidge gelingt es - auf plastische Weise - die bedrängende Situation der Opfer vor den Augen des Lesers lebendig werden zu lassen. Schnell solidarisiert sich der Leser mit dem Überlebenden, denn er ist ja schließlich auch nur ein Opfer in einem kranken Spiel des eigentlichen Täters. Auch die Figur der Polizistin Helen Grace löst eine Sympathiewelle beim Leser aus. Sie ist das Pedant zu einem Helden wie Inspector Lewis. Doch nicht nur dessen Gedankenspiele kann sie vollziehen, nein, sie ist taffer und brescht auch ohne Vorbehalte einfach drauf los.

    Fazit
    Ich fand den Krimi richtig gut. Die Geschichte war mitreißend, hatte Nervenkitzel bis zur letzten Seite. Es ist ein gelungener Auftakt für eine Reihe. Besonders angetan war ich von der Ermittlerin. Helen Grace ist nämlich nicht die typische Heldin - wie man dies erwartet hätte. Nein, sie ist eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, die auch mal aus ihrer Haut fahren kann und nicht dem typischen Mainstream-Klischee entspricht. Ich kann daher nur sagen, wer mal wieder einen echten Krimischocker lesen möchte, greift einfach zu diesem hier. Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen.

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    C
    chris_mavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: persönlich, schaurig, grausam. In der Hölle gefangen und das sein Leben lang, obwohl man der Hölle entkommen ist. Genial.
    Wann ist man gebrochen ?

    In diesem Thriller ist der Titel “Einer lebt, einer stirbt” echt Programm. Ich habe zuerst den zweiten Fall gelesen und kannte dadurch letztlich schon, wer überleben wird. Allerdings hat das beim Lesen der Spannung keinen Abbruch getan. Ich habe den ersten Fall von Helen Grace genauso gern gelesen wie den zweiten Fall. Diesen hier fand ich fast noch grausamer und herzloser.

    Die eigenwillige Ermittlerin Helen Grace hab ich aus den zweiten Fall schon sehr gerne gemocht. Jetzt kann ich gar nicht mehr genug von ihr bekommen.

    Eigentlich schaut alles nach einem normalen Fall aus und doch ist hier gar nichts normal. Eine junge verstörte Frau, abgemagert ist gerade der Hölle entkommen. Ihr Freund hat sich letztlich vor Ihren Augen das Leben genommen, damit sie weiterleben kann. Helen versucht zu verstehen was wirklich vorgefallen ist und ob sie dem jungen Mädchen wirklich glauben schenken kann.

    Als ein zweiter ähnlich gelagerter Fall geschieht, sieht das so aus, als ob ihr eine Serienmörderin unterwegs ist. Auch wenn sie selber gar nicht die Morde begeht. Sie entführt zwei Personen, sperrt Sie ein und überlässt Ihnen die Entscheidung. Eine Waffe, eine Kugel und der der überlebt wird in die Freiheit entlassen. Zwischen den beiden Fällen scheint es keine Verbindung zu geben. Wie sucht sie dann Ihre Opfer aus ? Warum macht sie das ? Was hat sie davon ?

    Die Überlebenden sind aber anschließend so traumatisiert, das sie ihr Leben nur schwer in den Griff kriegen und sich große Vorwürfe machen, warum sie nicht an der Stelle des Toten sind. Ja sie wünschen sich fast den Tod. Sie bleiben in der Hölle gefangen und das ein Leben lang, obwohl man der Hölle entkommen ist. Eigentlich unglaublich aber hier leider war. Auch die Presse bekommt Wind davon und möchte sich die Schlagzeilen nicht entgehen lassen. Der Chef, die Presse, ein mit privaten Problemen Ermittler aus dem Team alle setzten Helen letztlich unter Druck. Sie hat so ihre eigenen Mittel mit diesem Druck umzugehen.

    Doch nicht nur in beruflichen Leben ist nichts wie es scheint auch im privaten Bereich scheint sich etwas zu verändern. Hinzu kommt, dass sie durch die Morde sehr gefordert ist und letztlich unschöne Dinge aufdecken muss. Die die berufliche wie die private Seite von Helen sehr strapazieren wird.

    Ich möchte hier keinesfalls die Spannung rausnehmen um mehr erfahren zu wollen, müsst ihr diesen mörderischen Thriller einfach lesen. Eines kann ich jetzt schon verraten, langweilig wird einem garantiert nicht und für Helen wird’s noch richtig persönlich.

    Was mir an diesem Thriller abgesehen von der Geschichte so fasziniert und gefesselt hat, war der Schreibstil und die Aufbauweise in dem Thriller. Die Entführungsfälle sind so hautnah beschrieben, dass man die Gefühle jeder einzelnen Person schon fast mitfühlen kann. Ja in der Entscheidung eingebunden ist und sich letztlich selber die Frage stellt. Was würde ich wohl in so einem Fall tun ?
    Wann ist man selber so gebrochen und welche Entscheidung ist letztlich die bessere, sterben oder mit dem erlebten weiterleben zu dürfen oder sogar müssen. Wird man in solchen Situationen schlichtweg zum Mörder und kann das letztlich jeder werden ?

    Einen Thriller so aufzubauen, dass er den Leser nicht mehr loslässt, man sich selber in die jeweils dargestellten Personen hineindenken, mitfühlen und bedauern kann und die Aufklärung auch noch so manches ans Tageslicht bringt, verdient schlichtweg 5 von 5 Sterne. Hier ist der Lesespaß garantiert.

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    Athenes avatar
    Athenevor 2 Jahren
    Literarische SAW Variante


    INHALT:

    Amy und Sam trampen nach einem Konzert und wachen eingeschlossen in einem alten Schwimmbad mit einem Revolver mit einer Patrone auf. Das Ultimatum: Entweder es verhungern beide oder einer greift zur Waffe und ist frei.

    Doch dies wird kein Einzelfall sein. Eine grausame Entführungs- und Todesserie beginnt. D. I. Helen Grace und ihr Team versuchen, die Mörderin zu fassen und geraten an ihre eigenen Grenzen.

    FAZIT:

    Vorweg genommen: Dieses Buch ist bereits 2014 unter dem Titel "Eene Meene. Einer lebt, einer stirbt" im Rowohltverlag erschienen. Da aber nun in diesen Jahr zahlreiche Bände um die Hauptermittlerin D. I. Helen Grace erscheinen (werden), wurde das Buch neu aufgelegt und es hat sich gelohnt.

    Ich bin erst durch die neue Aufmachung darauf aufmerksam geworden, da ich mich eine zeitlang an Thrillern satt gelesen hatte und diese in der Buchhandlung schlicht weg ignoriert habe.

    Die erste Begebenheit erinnert mich stark an den Film "SAW". 2 Menschen, ein gefliester Raum, eine Waffe. Nun bin ich kein Fan solcher Filme und habe diesen damals in der "entschärften" FSK 16 Version gesehen und war geschockt.
    Mit ähnlichen Schockmomenten arbeitet der Autor. Was passiert mit Werten und Normen, wenn man am verhungern ist und der einzige Weg in die Freiheit ein Mord ist? Die einzelnen Entführungsopfer reagieren unterschiedlich, aber teilweise auch vorhersehbar.
    An manchen Stellen dachte ich, eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Psychoszenen, aber dem war nicht so. Die einzelnen Charaktere ergeben am Ende ein großes Puzzlebild, das Helen Grace zusammensetzen muss.

    Sie ist eine Ermittlerin, die selbst dunkle Seiten hat, da....das wird sie im Laufe des Buches selbst aufdecken. Das Buch ist ein absoluter Pageturner und kann kaum aus der Hand gelegt werden. Volle Punktzahl! http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2016/05/matthew-j-arlidge-d-i-grace-einer-lebt.html

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    Pippo121s avatar
    Pippo121vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Thriller, spannend bis zum Schluss! Allerdings nichts für schwache Nerven! 😉
    Du oder ich?

    In Southampton treibt ein grausamer Serienmörder sein Unwesen. Er entführt jeweils zwei Menschen, sei es ein Liebespaar, Arbeitskollegen oder sogar eine Mutter und ihre Tochter. Anschließend stellt er die beiden Opfer vor eine grausame Wahl: Entweder sterben sie beide einen langsamen, qualvollen Tod, oder einer tötet den anderen und ist schließlich frei. D. I. Grace ermittelt in diesem gruseligen Fall und stößt dabei fast an ihre Grenzen. Zudem wird ihre Arbeit durch einen Maulwurf innerhalb der Polizei erschwert. Wird es Helen Grace und ihrem Team gelingen, diese grausamen Verbrechen aufzuklären und den Täter zu stellen?

    Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum aus den Händen legen. Der Autor besticht durch einen klaren, schnörkellosen Schreibstil und baut gekonnt Spannung auf. Die Perspektivwechsel fand ich sehr gelungen und brachten einem nicht nur der Ermittlerin näher, sondern auch dem Täter und dessen Opfern. Ich konnte nämlich dank der verschiedenen Erzählperspektiven besser nachvollziehen, welche Gedankengänge die Opfer während und nach ihrer Gefangenschaft führten. Es hat mich daher auch nicht erstaunt, wie schlecht die Überlebenden mit ihrer Situation zurechtkommen. Sie geben sich natürlich die Schuld am Tod ihres Partners und sie müssen lernen, mit dieser Last zu leben. Nicht jeder fühlt sich dazu in der Lage und daher begeht Peter Selbstmord.

    Helen Grace ist mir durchaus sympathisch. Sie hat Ecken und Kanten und ist sicherlich keine 0815-Heldin. Sie weiß was sie will, geht aber nicht über Leichen um dies zu erreichen. Für sie steht ihr Beruf und der damit verbundene Moralkodex über allem. So ist es auch kaum erstaunlich, dass sie sehr empfindlich auf den Vertrauensbruch innerhalb der eigenen Reihen reagiert. Leider hört sie bei dem Aufspüren des Maulwurfs nicht auf ihre Intuition, sodass sie zunächst Mark verdächtigt und fast seine Karriere zerstört. Ihr dunkles Geheimnis wird am Ende des Buches aufgelöst und lässt die Fassade der jungen Ermittlerin bröckeln.

    Bis zum Schluss war ich mir unschlüssig über das Motiv und die Identität des Täters. Zwar erfährt man als Leser, dass es sich um eine Täterin handelt, die als Jugendliche schwer missbraucht wurde. Doch darüber hinaus konnte ich nur spekulieren. Am Ende war ich also sehr überrascht von dieser Wendung, die jedoch logisch und plausibel erklärt wurde. Zwar wurden nicht alle Fragen zu Helens Vergangenheit geklärt, doch dafür gibt es ja Band 2 und 3 der Helen Grace-Reihe!

    Der Überlebenskampf der Opfer wird ziemlich detailliert beschrieben und schon allein die Idee an sich ist sicherlich nichts für schwache Nerven. Wer also eher die ruhigeren Psycho-Thriller bevorzugt, wird mit D.I. Grace sicherlich nicht so ganz glücklich.

     

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    skurrils avatar
    skurrilvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend!
    Zwei Geiseln. Eine Kugel. Die Entscheidung: tödlich.

    Das Letzte, woran Amy und Sam sich erinnern, ist das Konzert in London. Strömender Regen, eine Mitfahrgelegenheit nach Southampton, heißer Kaffee. Dann das Erwachen: Sie sind gefangen in einem alten Schwimmbad, auf dem Boden liegt eine Pistole. Die Botschaft ihres Peinigers: Entweder sterben beide langsam und qualvoll. Oder einer tötet den anderen und ist frei. Damit beginnt eine Mordserie, die Detective Inspector Helen Grace und ihr Team an die Grenzen bringt. Das Muster wird schnell deutlich: Ein einsamer Ort, zwei Menschen und eine Entscheidung, an deren Ende Tod oder die Schuld des Überlebenden steht. Doch nichts scheint die Opfer miteinander zu verbinden. Helen sucht verzweifelt nach einem Motiv – und gelangt zu einer verstörenden Erkenntnis.

    In diesem Thriller von M. J. Arlidgen löst D.I. Helen Grace ihren ersten Fall, und das mit einer Verbissenheit, die sich am Ende auszahlt. Nicht nur Amy und Sam, sondern auch weitere "Paare", nicht nur Liebespaare, lockt die Täterin an einen einsamen Ort, um ihnen die Entscheidung zu überlassen, wer von beiden das Grauen überlebt. Schnell steht fest, dass es sich um eine Täterin handelt, die durchaus geschickt vorgeht, indem sie sowohl ihr Aussehen und ihren Namen ändert, als auch ihr Fahrzeug wechselt. Sie hinterlässt den Paaren ein Handy, über welches sie die grauenvolle Nachricht übermittelt, dessen Akku aber schnell aufgibt, sowie eine Pistole mit einer Kugel. Die Paare erhalten weder etwas zu essen, noch Getränke, wodurch sie meist nach einigen Tagen gezwungen werden, eine Entscheidung zu treffen. Helen Grace sucht nach einem Motiv, nach einer Verbindung zwischen den Opfern und deren Familien und findet lange keine. Zu allem Überfluss rückt ihr die Presse auf die Pelle, mit der sie immer wieder in Konflikte gerät. Obendrein scheint jemand aus ihrem Team die Finger im Spiel der Täterin zu sein.

    Ich habe das Buch in einer Buchverlosung gewonnen, und es hat mir gut gefallen. Den zweiten Band der Reihe hatte ich zuvor im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen. Da war ich ein wenig enttäuscht, da immer wieder Bezug auf den ersten Teil genommen wurde, weshalb mir das Buch letzten Endes nicht gut gefallen hat. Das war hier anders, auch wenn ich durch den zweiten Band schon wusste, wer die Täterin ist. Trotzdem war es spannend zu sehen, wie Helen es herausfindet.

    Zwar finde ich Helen Grace nach wie vor wenig sympathisch und kann einige ihrer Verhaltensweisen nicht nachvollziehen, allerdings kann man im ersten Buch einiges über sie erfahren, sie besser kennen und dadurch auch verstehen lernen. Sie muss meiner Meinung nach nicht meine beste Freundin sein können, sondern mit Mut und Verstand Fälle lösen können, und das kann sie. Daher haben auch alle aus ihrem Team ziemlichen Respekt vor ihr. Leider gefallen mir die anderen Charaktere aus ihrem Team auch nicht besonders gut, allerdings gilt hier Ähnliches. Man erfährt einiges über das Privatleben der Ermittler, wodurch man ihr Verhalten dann wieder einigermaßen verstehen kann.

    Nicht so gut gefallen hat mir, wie detailliert manche Szenen beschrieben waren. In einer anderen Rezension habe ich gelesen, Arlidge würde nur schocken wollen. Dass er teilweise einfach schocken will, steht für mich außer Frage, aber das Wörtchen "nur" würde ich nicht verwenden. Dass wir geschockt sind liegt meiner Meinung nach auch daran, dass wir hier die Details von (Serien-)Mordfällen kaum jemals zu hören bekommen. Ich denke, Arlidge zeichnet einfach die Realität. Doch wer will das schon so genau wissen? Mir war es manchmal zu viel, allerdings fand ich es halb so schlimm. Für sanfte Gemüter dürfte die Lage anders aussehen.

    Ich fand diesen Thriller bis zum Schluss spannend und habe ihn viel lieber gelesen als den zweiten. Ehrlicherweise muss ich sagen: Hätte ich ihn nicht gewonnen, hätte ich ihn mir nicht gekauft. Allerdings: Den dritten Teil habe ich mir nun freiwillig gekauft, und bin sehr gespannt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Anne_bookss avatar

    Leben oder Tod? Wie entscheidest du dich?

    „Sam schläft. Ich könnte ihn jetzt töten. Er liegt vor mir abgewandt – es wäre ganz leicht.“

    So beginnt der packende Thriller von M.J. Arlidge. In seinem Debütroman zeigt er uns das perfide Spiel eines Psychopathen auf, der seine Opfer vor die grausame Wahl stellt: Sterbt beide eines natürlichen, aber qualvollen Todes oder eines der beiden Opfer wird zum Mörder und ist frei. Mit „Eene Meene“ startet der Autor seine Thrillerreihe um Detective Inspector Helen Grace und zeigt dabei, dass er sein Handwerk versteht: M.J. Arlidge schrieb 15 Jahre lang als Drehbuchautor für die BBC und hat sich heute mit einer eigenen Produktionsfirma vor allem auf Krimiserien spezialisiert.

    Mehr zum Inhalt:

    Ein perfider Killer kidnappt Paare. Die Opfer wachen orientierungslos auf, gefangen in einem Raum, in dem niemand ihre Schreie hört. Es gibt keine Fluchtmöglichkeit, nur eine Waffe und eine Botschaft des Entführers: Entweder sterben beide einen natürlichen, qualvollen Tod - oder einer bringt den anderen um und ist frei. Detective Inspector Helen Grace und ihr Team ermitteln fieberhaft, denn die Abstände zwischen den Taten werden kürzer: ein Liebespaar verschwindet, zwei Arbeitskollegen unauffindbar, dann Mutter und Tochter. Helen sucht verzweifelt nach Zusammenhängen zwischen den Opfern - und gelangt zu einer verstörenden Erkenntnis.

    Leseproe unter: www.rowohlt.de/fm/131/Arlidge_Eene_Meene2.pdf

    Euch hat die Story gepackt und ihr habt Lust auf einen neuen nervenaufreibenden Thriller? Dann macht bei unserer Leserunde mit. Für eine gemeinsame Diskussion von "Eene Meene" sowie Rezension nach der Leserunde verlosen wir zusammen mit dem Rowohlt Verlag 2 x 25 Leseexemplare. Im Roman dreht sich alles um Entscheidungen und auch ihr könnt euch entscheiden: Welches Cover ist euch lieber – rot oder grün? Schreibt uns eure Wahl in eurer Bewerbung!

                       

    Um bei der Verlosung mitzumachen und eventuell eines der roten/grünen Bücher zu gewinnen, müsst ihr nur noch die folgende Frage bis spätestens 04. Mai 2014 beantworten:

    Was war die wichtigste Entscheidung, die ihr bis jetzt treffen musstet?


    Ich freu mich auf eure spannenden Antworten und auf eine rege Teilnahme!

    fabalias avatar
    Letzter Beitrag von  fabaliavor 4 Jahren
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    Pressestimmen

    Dieses rasante Debüt ist wirklich exzellent.

    Rasend spannend.

    Mit D.I. Helen Grace hat Arlidge eine aufregend neue Heldin geschaffen.

    Phantastisch. Arlidge wird so groß werden wie Jo Nesbø.

    Ein packender Thriller.

    Eine markerschütternde Lektüre.

    Man kann das Buch von Beginn an einfach nicht weglegen.

    Höllische Spannung, vergleichbar mit den Büchern von Harlan Coben.

    Arlidge garantiert schlaflose Nächte.

    Helen Grace ist eine der großartigsten Heldinnen seit Jahren.

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