M. J. Herberth Chlorophyll

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 18 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 16 Rezensionen
(10)
(7)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Chlorophyll“ von M. J. Herberth

Die Natur ist die größte Massenmörderin aller Zeiten.
In M.J. Herberths Science Fiction - Thriller wird dies zur schrecklichen Gewissheit und der Untergang der Menschheit scheint durch mysteriöse, genetische Veränderungen besiegelt. Herberth inszeniert ein globales Katastrophenszenario, dessen Ursache zunächst im Dunkeln bleibt. Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet. Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen, die mit elektromagnetischen Anomalien das Mobilfunknetz stören. Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte, Anna Susi, finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht.

Sind das nur Launen der Natur oder wird die Menschheit von einem übermächtigen Feind angegriffen?

Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund.

Ein gelungener Roman

— marichen36

Ein Endzeitszenario, das uns die Welt mit anderen Augen sehen lässt. Super recherchiert und ansprechend aufbereitet.

— Amke

Klasse Science Fiction Roman über das Ende der Welt. Super recherchiert und spannend geschrieben - was will man mehr?

— Samaina

Sehr gutes und interessantes Werk mit kleinen Fehlern

— anna720

düstere Zukunftsaussichten

— MaschaH

Neuer frischer Wind auf dem Sifi Markt . Spannend , mit einer tollen Geschichte die hervorragend umgesetzt wurde

— jawolf35

"Chlorophyll" ist ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges und wissenschaftlich hervorragend fundiertes Apokalypsenszenario.

— Martin_Walter

Unterhaltsamer Wissenschafts-Science-Fiction-Thriller

— raveneye

Die Grundidee ist gut, die Umsetzung eher Mittelmaß

— JurekP

Tolles Buch mit erstaunlichem Ende

— Susi30

Stöbern in Science-Fiction

Heliosphere 2265 - Der Helix-Zyklus: Die andere Seite

Science Fiction der besonders guten Klasse, echt spannende Geschichte

michael_kissig

QualityLand

Alberner Klamauk, mit realsatirischem Hintergrund

ulrikerabe

Weltenbrand

Tolle Geschichte!

literatuerchen

Die Sphären

Was muss passieren das eine liebende Mutter lieber das tote eigene Kind wieder haben möchte, als alles andere. Bewegender und spannender Sc

MellieJo

Darwin City

Eine spannende und gelungene Mischung aus Dystopie und Science Fiction, die die Fans beider Genre gleichermaßen in ihren Bann ziehen wird

Buchraettin

Luna

Familien-Saga auf dem Mond - interessant, aber auch kompliziert!

benfi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Chlorophyll" von M.J. Herberth

    Chlorophyll

    neobooks

    "Chlorophyll ist unfassbar neu, detailreich, wissenschaftlich fundiert recherchiert, damit authentisch und glaubwürdig. Die Story ist so bizarr wie realistisch geschildert." Die Natur ist die größte Massenmörderin aller Zeiten. In M.J. Herberths Science Fiction - Thriller wird dies zur schrecklichen Gewissheit und der Untergang der Menschheit scheint durch mysteriöse, genetische Veränderungen besiegelt. Herberth inszeniert ein globales Katastrophenszenario, dessen Ursache zunächst im Dunkeln bleibt. Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet. Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen, die mit elektromagnetischen Anomalien das Mobilfunknetz stören. Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte, Anna Susi, finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht. Sind das nur Launen der Natur oder wird die Menschheit von einem übermächtigen Feind angegriffen? Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund.Wir freuen uns sehr, dass der Autor M. J. Herberth an der Leserunde teilnehmen wird! :)Beantwortet einfach folgende Frage, um in den Lostopf zu hüpfen:Welches Buch hat euch so gut gefallen, dass ihr es mehr als einmal gelesen habt?Zu gewinnen gibt es je 10 Print & 10 ebooks - schreibt also unbedingt dazu, ob ihr zu den Papierfans oder Digitalliebhabern gehört :)

    Mehr
    • 291
  • Danke für dieses Buch und den Denkanstoß

    Chlorophyll

    marichen36

    02. February 2017 um 20:24

    Inhalt: Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet. Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen, die mit elektromagnetischen Anomalien das Mobilfunknetz stören. Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte, Anna Susi, finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht. Sind das nur Launen der Natur oder wird die Menschheit von einem übermächtigen Feind angegriffen? Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund. Meinung:  Mich persönlich hat das Buch sehr bewegt. Wir Menschen leben so in den Tag hinein und nehmen vieles für selbstverständlich. Aber was passiert wenn sich auf einmal etwas ändert? Nur ein kleiner Unterschied kann so große Auswirkungen haben. Dieses Buch hat mir auf erschreckende Weise gezeigt wie abhängig wir Menschen von den „kleinen“ Dingen seien können, die wir oft nichtmal richtig wertschätzen. Ich denke viele Leute interessiert es nicht, dass Chlorophyll eine Grundlage unseres Lebens ist. Doch wenn dieses „mini-Molekül“ plötzlich nicht mehr da ist, dann erst, wird uns bewusst was wir hatten und was wir verloren haben.  Deshalb hat das Buch mich nachdenklich gestimmt. Zwar ist in dem Buch eine  Seuche der Auslöser für die beschriebene Katastrophe, aber trotzdem kann man diese auch auf das Verhalten des Menschen projizieren. In der realen Welt brauchen wir Menschen vielleicht gar keine Seuche sondern schaffen es von ganz allein so ein Endzeitszenario heraufzubeschwören. Wir gehen schlecht mit unserer Natur um, verschmutzen die Luft holzen die Regenwälder ab usw. Und besonders gefährlich wird alles, wenn es so rücksichtslose Menschen wie die Figur des Mikkosen gibt, die sich nur um ihr eigenes Wohlergehen kümmern. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat ist, ist der Verlauf der Handlung und die Beschreibung und Entwicklung der Figuren. Ich fand die Reaktionen der Menschen auf die Katastrophe ziemlich glaubhaft geschildert. Außerdem waren mir die Protagonisten (meist) sympathisch und ich konnte auch ihr Handeln durchaus nachvollziehen.  Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass der Autor besonders im ersten Teil des Romans viele interessante wissenschaftliche Fakten eingearbeitet hat. Dadurch wurde das im Roman beschriebene Szenario noch glaubhafter und spannender dargestellt. Zusätzlich merkt man deutlich, dass viele Einzelheiten genau recherchiert wurden. Dadurch gibt es meiner Meinung nach eigentlich keine Logikfehler in der Handlung, wie es bei manchen anderen Romanen der Fall ist. Was mich jedoch ein wenig gestört hat war das Ende. Es schien ein wenig abrupt und außerdem lese ich am liebsten Bücher ohne Cliffhanger. Aber dass ist Geschmacksache.  Der einzige richtige Kritikpunkt is die Rechtschreibung. Teilweise war es schwer einfach über Fehler hinwegzulesen. Aber wenn das noch verbessert wird, ist Chlorophyll ein perfektes Buch. Fazit: Ich bin sehr froh das Buch gelesen zu haben. Obwohl ich richtig viel Stress in der Schule hatte konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ich hoffe für den Autor, dass Chlorophyll noch populärer werden wird und dass viele Leute die Möglichkeit bekommen diesen Roman zu lesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Chlorophyll"

    Chlorophyll

    Zsadista

    01. February 2017 um 11:16

    Irgendwo in Finnland fängt es an … eine seltsame Krankheit befällt einen Baum. Und sie breitet sich aus. Man kann sie einfach nicht aufhalten. Und sie bleibt nicht nur in Finnland. Sie breitet sich über die gesamte Welt aus. Das große Pflanzensterben hat begonnen. Doch mit dem Pflanzensterben kommt auch das Mensch- und Tiersterben. Was hat diese Katastrophe ausgelöst? Wer ist Schuld und kann man sie noch stoppen? „Chlorophyll“ ist ein, man kann schon sagen, apocalyptischer Science Fiction Roman aus der Feder des Autors M. J. Herberth. Die Aufmachung des Buches ist eher unspektakulär. Das grüne Blatt verschwindet eher in einer Buchhandlung als Naturbuch. Das Cover ist zum Inhalt passend, doch versteckt es den hochbrisanten Inhalt mehr, als es ihn präsentieren würde. Dazu, dass dann noch die Inhaltsangabe orange auf grünem Grund ist, tut mir in den Augen weh. Ich kann das kaum lesen. Dabei hat es der Inhalt verdient, gelesen zu werden. Das Buch ist mit seinen 688 Seiten sehr umfangreich. Von seinem Inhalt her ist es auch keine Story, die sich mal fix lesen lässt. Es gibt schon viel zu denken und ab und an musste ich auch schon mal google fragen um etwas nachzulesen. Die Geschichte an sich ist Science Fiction, aber wie lange noch? Der Inhalt könnte mit der Zeit erschreckende Realität werden. Ich mag Romane in diese Richtung sehr gerne, wenn sie gut geschrieben sind. Gerade hier zeigt es wieder, wie klein und unbedeutsam der Mensch ist, wenn es keine Natur mehr gibt. Der Roman an sich scheint mir recht gut recherchiert zu sein. Ich hatte an sich nicht das Gefühl, es könnte etwas nicht passen. Die Figuren an sich zerflossen etwas vor der Story. Dies machte hier aber gar nichts aus. Man konnte jetzt nicht direkt irgendwelche Hauptcharaktere herausfiltern. Ich fand dies aber sehr passend zum Rest der Handlung. Der Abschluss des Ganzen fand ich etwas zu spontan und abgehackt. Er hätte für mich etwas runder kommen können. Es war mal wieder diese einzige Person, die alles aufdeckt und weiter gibt. Das war dann für mich etwas an den Haaren herbei gezogen. Ich hätte mir einen runderen Abschluss der Sache gewünscht. Trotz den paar negativen Punkten, die ich hier angeführt habe, vergebe ich an das Werk volle Sternezahl. Das Buch ist Science Fiction, könnte aber eine erschreckende Wirklichkeit werden. Ein Buch, das den Leser zum Denken zurück lässt.

    Mehr
  • Schockierendes Endzeitszenario

    Chlorophyll

    Amke

    26. January 2017 um 16:18

    Chlorophyll - das ist ein allgegenwärtiger Stoff. Wir alle haben davon in der Schule gehört. Wer sich nicht gerade mit Biologie beschäftigt, denkt jedoch kaum darüber nach. Chlorophyll - der grüne Farbstoff, den Pflanzen während der Fotosynthese bilden, aber ist unabdingbar für das Leben. Nur leider vergessen wir das gern. Hier setzt M. J. Herberth an. Er skizziert ein Endzeitszenario, das scheinbar harmlos in Finnland beginnt. Immergrüne Bäume färben sich in der eisigkalten Schneelandschaft des Nordens plötzlich orange. Der Schnee auf ihren Ästen schmilzt, Tiere scheuen, knurren, sowie sie in die Nähe dieser seltsam anmutenden Bäume kommen. Seltsame Wesen wachsen in den großen Seen der Erde. In Ufernähe brechen sämtliche Funknetze zusammen. Was harmlos beginnt, breitet sich innerhalb eines knappen Jahres auf dem ganzen Erdball aus. Und plötzlich wissen wir wieder: Wir brauchen das Chlorophyll, um zu überleben. Anschaulich beschreibt der Autor, wie die Katastrophe ihren Lauf nimmt. Ganz nebenbei zeichnet er den Weg des Lebens auf der Erde, wie und warum es begann. Komplexe biologische Zusammenhänge werden im leichten Plauderton erklärt. Und unweigerlich drängt sich dem Leser die Bedeutung des grünen Farbstoffes für das Überleben von Mensch und Tier auf.  Je weiter die Seuche fortschreitet, umso mehr wird klar, auf welch wackligen Füßen unsere Zivilisation steht. Dem Kampf ums nackte Überleben werden alle Werte und Normen geopfert. Einer Elite soll das Überleben ermöglicht werden, aber wer gehört dazu und zu welchem Preis. Interessant ist die Verknüpfung von Wissenschaft und Spiritualität. So wissen die Ureinwohner Australiens lange vor allen anderen, dass es Zeit ist, die große Reise anzutreten. Nicht immer sind die Formulierungen gelungen. Und auch auf die fortwährende Wiederholung wichtiger Fakten könnte man getrost verzichten. Manchmal gerät ein Dialog etwas zu holprig, da sich die Protagonisten gegenseitig wissenschaftliche Zusammenhänge erklären. Das ändert aber nichts an den Fakten: „Chlorophyll“ ist ein Buch zum Nachdenken über die scheinbaren Selbstverständlichkeiten des Lebens. Spätestens nach der Lektüre dieses Romans sieht man das Abholzen tropischer Regenwälder – das anders als die Story des Buches traurige Realität ist – mit anderen Augen. Das Ende ist offen und lässt Spielraum für eine Fortsetzung. 

    Mehr
  • Wissenschaftlicher Science-Fiction Thriller

    Chlorophyll

    Benne_

    25. January 2017 um 12:19

    Ein Junge entdeckt in einem finnischen Wald einen Baum, der von einer Krankheit befallen ist, die noch unbekannt und unerforscht ist. Was als mögliche Gefahr für die nordischen Wälder beginnt, entwickelt sich schnell zu einer globalen Katastrophe, die Ausmaße annimmt, die unvorstellbar sind. Inhalt und Thematik: Von dem Thema war ich von Anfang an begeistert. Da ich die Natur, Fauna und Flora faszinierend finde und man mich immer dafür begeistern kann, habe ich mich gefreut, das Buch zu lesen. Anfangs habe ich natürlich immer mitgefiebert und die befallenen Pflanzen selber zu analysieren versucht. Je weiter die Handlung aber fortschreitet, desto mehr entfernt es sich von realistischen Szenarios und steigt in abgedrehte Science-Fiction um. Tellerförmige Lebewesen in Binnenseen, ein neues Element, Außerirdische, die mit den Menschen zu kommunizieren versuchen. Schade, dass es dann so extrem Science-Fiction-lastig wurde, denn mir haben die anfänglichen, vorstellbaren Szenarios gefallen. Cover, Aussehen usw.: Da es direkt als ebook gedruckt werden konnte, und nur so der -extrem niedrige- Preis zustande kommen konnte, merkt man direkt den Unterschied zu normalen Büchern. Unterschiedliche Seitenqualität, Schriftart, kein ansprechendes Cover (Ausnahme) und ein leider viel zu langer Klappentext. Dieser dient meiner Meinung nach hier der Zusammenfassung der Handlung und so sollte es in keinem Fall sein. Nichtsdestotrotz haben die Unterschiede zu herkömmlichen Büchern meinen Lesefluss nicht beeinträchtigt. Spannung und das Ende: Ein gutes Buch braucht Dramatik, unabhängig davon ob es eine Liebesgeschichte, ein Horrorroman oder ein historisches Buch ist. Dramatik sollte immer, wenn auch unterschwellig und manchmal nicht primär, drinstecken. Das schafft „Chlorophyll“ auf jeden Fall und das sogar mit Mitteln, die einem nicht oft begegnen. Denn das Buch schafft es, mittels Hypothesen, Fakten und Beobachtungen und deren beängstigende Schlüsse eine Spannung und Dramatik aufzubauen, bei der dem Leser ein Schauer über den Rücken läuft. Leider wird die Spannung nicht über die mehr als 650 Seiten aufgebaut, sondern in jedem Kapitel aufs Neue. So kam ich immer wieder ins Stocken, denn jedes Kapitel war eine Spannungskurve für sich. +++ACHTUNG: SPOILER +++ Mir ist das Ende eines Romans immer extrem wichtig. Wenn das nicht ausgefeilt ist und dem Roman im Ganzen gleichkommt, dann zieht es meine Gesamtmeinung hinunter. Leider war das bei „Chlorophyll“ der Fall. Schon in den letzten Kapiteln merkte ich, wie die Handlung langsam abdriftete. Viel schlimmer wäre es gewesen, wenn die Außerirdischen am Ende des Buches auftauchten, sie begrüßen und damit das Buch endete, das wäre dann ein totaler Flop. Trotzdem hätte es nicht passieren müssen, das Eyna auf der Tastatur herumtippelt und „Sie kommen.“ auf dem Bildschirm steht. Das fühlte sich für mich so an, als wollte man noch verzweifelt ein bisschen Witz hineinbringen, um einen noch stärkeren Cliffhanger zu erzeugen. Schade, schade.+++SPOILER-ENDE+++ Zusammenfassend kann ich aber mit gutem Gewissen sagen, dass M. J. Herberth mit „Chlorophyll“ einen Science-Fiction-Thriller liefert, der den Leser schnell in eine andere Realität holen kann. Genauestens recherchiert und mit Wissen nur so vollgepackt, lernt man hier mehr, als dass man ein Lesevergnügen genießt. Gelungen ist das Buch auf jeden Fall, leider besitzt es aber einige Schwächen.

    Mehr
  • Spannender, super recherchierter SciFi Roman

    Chlorophyll

    Samaina

    16. January 2017 um 21:58

    Ich war unter den glücklichen Gewinnern eines Rezensionsexemplars von "Chlorophyll" von M.J. Herberth und sein Roman hat mich positiv überrascht und absolut überzeugt: Einleitende Bemerkung Bei "Chlorophyll" handelt es sich um ein Buch, das vom Autor als Selfpublisher rausgebracht wurde. Es gab kein professionelles Lektorat, sodass sich zumindest in meiner Ausgabe zahlreiche Rechtschreibfehler fanden, was das Lesevergnügen ein wenig dämpft. Ich hoffe, dass in dieser Hinsicht noch nachgebessert wird und in meiner folgenden Bewertung gehe ich davon aus. Titel und Cover Das Cover ist eher schlicht gehalten, aber in Kombination mit dem Titel durchaus gelungen finde ich. Allerdings hätte ich ein oranges Blatt in Anlehnung an die Handlung fast besser gefunden. Ob der Titel Chlorophyll so passend gewählt ist, wenn es eigentlich darum geht, dass das Chlorophyll eben von der Seuche "vertrieben" wird, mag dahingestellt sein, aber mich hat es nicht gestört. Inhalt Die Natur ist die größte Massenmörderin aller Zeiten. In M.J. Herberths Science Fiction - Thriller wird dies zur schrecklichen Gewissheit und der Untergang der Menschheit scheint durch mysteriöse, genetische Veränderungen besiegelt. Herberth inszeniert ein globales Katastrophenszenario, dessen Ursache zunächst im Dunkeln bleibt: Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet. Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen, die mit elektromagnetischen Anomalien das Mobilfunknetz stören. Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte, Anna Susi, finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht. Sind das nur Launen der Natur oder wird die Menschheit von einem übermächtigen Feind angegriffen? Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund. Rezension Story: Das Szenario, das Herberth in seinem Buch einwirft, ist von der ersten Seite an packend und hält einen bis zur letzten Seite in Atem - was bei gut 650 Seiten definitiv was heißen will. Eine nie dagewesene Seuche rafft in unglaublich kurzer Zeit ausgehend von Finnland die gesamte Pflanzenwelt dahin und die Menschheit arbeitet mit Hochdruck an nichts geringerem als an der Rettung der Welt und dem Überleben der menschlichen Rasse. Der Autor spinnt aus verschiedenen Charakteren und Orten Handlungsstränge, die sich nach und nach zu einem Gesamtbild verflechten und uns Lesern die Bedrohung aus den verschiedensten wissenschaftlichen oder menschlichen Blickwinkeln wahrnehmen lässt. Charaktere: Obwohl laufend neue Charaktere die Bildfläche betreten und sich die Geschichte an mehreren Orten gleichzeitig abspielt, hat man zu jedem Charakter von Anfang an ein Bild vor Augen. Man merkt, dass der Autor sich intensiv mit seinen Figuren auseinandergesetzt hat und ich glaube jeder kann sich in der ein oder anderen Figur wiederfinden. Man fängt automatisch an darüber nachzudenken, was man selbst in einer solchen Situation tun würde und so unvorstellbar das ganze Szenario auch ist - Herberth schafft es immer, seine Charaktere nachvollziehbar handeln zu lassen. Schreibstil: Herberth nutzt 3 Arten von Kapiteln in seinem Buch. Den Großteil machen solche aus, die zur Haupthandlung etwas beitragen, was ja auch Sinn macht. Davon abgesehen gibt es aber immer wieder kurze Einschübe von Personen, die irgendwo auf der Welt in irgendeiner Weise mit der sich ausbreitenden Seuche in Berührung kommen. Deren Geschichten vermitteln einen düsteren Eindruck davon, dass dieses Problem tatsächlich die ganze Welt betrifft. Die 3. Art von Kapitel sind kurze, wissenschaftliche Abhandlungen z.B. über die Entstehung des Lebens auf Erden. Hier, aber auch im Rahmen der normalen Handlung, merkt man, wie gut der Autor recherchiert hat und auf was für einer fundierten, wissenschaftlichen Basis dieses Buch entstanden ist. Fazit Hut ab vor dieser Leistung, die meiner Meinung nach absolut vergleichbar ist mit anderen Werken die "Deamon" oder "Blackout". Deswegen bekommt "Chlorophyll" von mir volle 5 von 5 möglichen Sternen.

    Mehr
  • Hat mich überzeugt

    Chlorophyll

    Bad_Snow_White

    11. January 2017 um 20:06

    Inhaltsangabe: Die Natur ist die größte Massenmörderin aller Zeiten.In M.J. Herberths Science Fiction - Thriller wird dies zur schrecklichen Gewissheit und der Untergang der Menschheit scheint durch mysteriöse, genetische Veränderungen besiegelt. Herberth inszeniert ein globales Katastrophenszenario, dessen Ursache zunächst im Dunkeln bleibt. Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet. Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen, die mit elektromagnetischen Anomalien das Mobilfunknetz stören. Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte, Anna Susi, finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht.Sind das nur Launen der Natur oder wird die Menschheit von einem übermächtigen Feind angegriffen?Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund. Für dieses Exemplar habe ich mich im Rahmen einer Leserunde beworben und hatte das Glück dabei sein zu dürfen. Eigentlich ist Science – Fiction überhaupt nicht mein Genre, aber der Klappentext dieses Exemplars hat mich so neugierig gemacht, dass ich es unbedingt lesen wollte. Da das Thema in der heutigen Zeit gar nicht so weit hergeholt ist, dachte ich mir dass mich nicht ein typischer Science – Fiction Roman erwartet. Und ich habe Recht behalten. Dieses Buch ist sehr intelligent geschrieben und trotzdem kommt man wunderbar mit. Besonders gut hat mir gefallen, dass jeder der einzelnen Protagonisten sehr ausführlich beschrieben wird und man sich so von jedem der Charaktere ein detailreiches Bild machen kann, das war mir wichtig, um der Story richtig folgen zu können. Das Buch hat mich während des Lesens oft nachdenklich werden und staunen lassen. Das war mein erster Science – Fiction Roman, der mir richtig gut gefallen hat.

    Mehr
  • Spannend, aber voller Rechtschreibfehler

    Chlorophyll

    anna720

    04. January 2017 um 19:52

    M. J. Herberth zeichnet ein düsteres Zukunftsbild: Eine unbekannte Seuche sucht die Welt heim.Das Buch ist sehr spannend und detailreich, außerdem wissenschaftlich fundiert geschrieben und wird trotz knapper 700 Seiten nicht schnell langweilig. Auch die Handlung ist nachvollziehbar und interessant.Als Negativpunkt wäre die Umschlaggestaltung zu nennen: Das Bild passt zwar zum Thema, wirkt  aber verpixelt. Für einen halbwegs guten Fotographen ist es ein Kinderspiel, ein schönes, scharfes Bild von einem Blatt zu machen. Zudem ist die Gestaltung der Schrift nicht unbedingt schön, aber das nur am Rande.Was viel mehr stört sind die vielen, vielen Rechtschreibfehler. Es fehlen sehr viele Kommata, die dafür an komplett unpassenden Stellen wieder auftauchen. Das ist schade, denn es stört in dieser Menge wirklich extrem.Insgesamt aber ein absolut lesenswerter Roman!

    Mehr
  • Düstere Zukunftsaussichten mit einem Fünkchen Hoffnung

    Chlorophyll

    MaschaH

    04. January 2017 um 16:55

    Der Schreibstil diese Buches hat mit von Anfang an mitgerissen. Sehr flüssig und bildhaft lässt er sehr am Geschehen teilhaben, Kopfkino ist angesagt. Im Gegensatz zu anderen SF-Romanen ist die beschriebene Zukunft, zumindest in Teilen auch in der Realität denkbar. Zwar finde ich es nicht sehr wahrscheinlich, dass einmal alle Nutzpflanzen gleichzeitig an einer Krankheit oder was auch immer zugrunde gehen, aber wer weiß? Hungersnöte und daraus resultierende Unruhen und Flucht sind ja jetzt schon traurige Thema unserer Zeit.  Meiner Meinung nach sollte die Geschichte uns die Augen öffnen sorgsamer mit unseren Natur und ihren Resorcen umzugehen. In der Geschichte liegt die Ursache ja in einer ausserirdische Natur und die Menschen hoffen sozusagen auf Hilfe aus dem All. In der Realität müssen wir uns aber unser eigenen Verantwortung beswusst werden und können Schuld und Verantwortung nicht auf andere übertragen.

    Mehr
  • Packender Si-Fi, der auch über unsere derzeitige Natur nachdenken lässt

    Chlorophyll

    grit0707

    04. January 2017 um 13:32

    Klappentext:Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet. Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen, die mit elektromagnetischen Anomalien das Mobilfunknetz stören. Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte, Anna Susi, finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht. Sind das nur Launen der Natur oder wird die Menschheit von einem übermächtigen Feind angegriffen? Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund.Meine Meinung:Ich bin für einen guten Si-Fi immer offen und als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Und das hat sich auch gelohnt. Von Anfang an war das Buch spannende geschrieben und wissenschaftlich fundiert erklärt. Das dargestellt Szenario hat mich an unsere derzeitige Natur erinnert, auch wenn wir Menschen immer denken, es ist nicht ganz so schlimm wie dargestellt. Was es zur Folge hat, wenn Pflanzen weltweit sterben, wird hier gut dargestellt. Es führt nicht nur zur Hungersnöten, sondern zu Anarchie und Gewalt zwischen den Menschen. Mein Fazit:Ich kann jedem Si-Fi-Fan das Buch wärmstens ans Herz legen. Einmal angefangen wollte ich es kaum aus der Hand legen. Durch den flüssigen und erklärenden Schreibstil wird das Lesen zu einem Erlebnis. Auch wer das Buch „Duddits“ von Stephen King gelesen hat, wird „Chlorophyll“ mögen. Ich freue mich bereits auf den zweiten Teil und bin gespannt, wie es weiter geht. 

    Mehr
  • Chlorophyll

    Chlorophyll

    Tinken

    31. December 2016 um 04:04

    "Chlorophyll" ist ein Science Fiction Roman aus der Feder von M. J. Herberth. Erstmalig erschienen am 07.04.16, überarbeitet am 16.11.16. Wir erleben in diesem Roman, was für eine verheerende Auswirkung eine Krankheit hat, die unsere Pflanzen in einer rasanten Geschwindigkeit weltweit befällt und zunichte macht. Während Wissenschaftler fieberhaft nach einer Heilung suchen und sich außerdem mit den ungewöhnlichen, im Klappentext erwähnten, Objekten im Wasser befassen müssen, sucht die Menschheit nach einer Möglichkeit zu überleben. Aber es werden viele ihr Leben lassen müssen. Der Autor schildert uns die Geschehnisse in einer nüchternen, leicht verständlichen Sprache, mit vielen wissenschaftlichen Hintergründen. Dadurch konnte mich anfangs die Katastrophe und das gesamte Ausmaß dieser emotional nicht erreichen. Ich habe die Situation ebenso nüchtern und distanziert betrachtet. Wir begleiten hauptsächlich eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern, die die wohnliche und finanzielle Möglichkeit hatte, sich eine Enklave zu schaffen, um in einem hermetisch abgedichteten Gewächshaus Nahrung anzubauen. Auch wenn von ihren Ängsten und Sorgen berichtet wird, leiden sie doch nicht wirklich Mangel und verhalten sich auch so. Kleine individuelle Schicksale, die von Menschen erzählen, wie sie sich in einer hungernden, ausgedörrten Welt zurechtfinden müssen, haben mich dann berührt. Traurige, erschreckende, brutale Geschichten. Aber leider nicht unglaubwürdig, sondern gut vorstellbar, dass genau das passieren kann und vermutlich auch wird. Ich empfand das Buch sehr spannend und trotz der ausführlichen wissenschaftlichen Erklärungen niemals langatmig. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass diese Erklärungen jemanden abschrecken könnten. Wer sich aber darauf einlassen mag, wird mit einem tollen Roman belohnt werden.

    Mehr
  • Eine Welt ohne grün

    Chlorophyll

    jawolf35

    30. December 2016 um 23:20

    Mit Chlorophyll ist dieses Jahr endlich Mal wieder ein guter und innovativer Roman auf den Markt gekommen .Es gibt nur ganz wenige Autoren von denen ich Sience Fiktion Romane lese aber seit diesem Buch kann sich M.J.Herberth voller Stolz dazugesellen.Zum Inhalt. Es ist der 25 Dezember als ein kurzes  Flackern im nächtlichen Himmel die Bewohner Finnlands kurz aufschrecken lässt .Kurz darauf stellen Waldarbeiter an einigen Bäumen Veränderungen fest .Was sich anfangs noch als schnell umsichgreifende Baumkrankheit datieren lässt entwickelt sich zunehmend mehr und mehr als Seuche die alzubald auch andere Pflanzenarten befällt und sich zur Globalen Katastrophe entwickelt .Denn eine Welt ohne Pflanzen ist dem Untergang geweiht ......Zum Buch .Das Cover passt absolut zum Buch und der Titel erst recht .Auf 688 Seiten wird hier die Geschichte in 3 Teilen erzählt welche sich nochmals in viele kleine Unterkapitel aufteilen .Teil 1 befasst sich mit der Entdeckung der Seuche .Im 2 en Teil geht es darum das sie sich ausbreitet und wie Schutzmaßnahmen getroffen werden und die Welt und die Bewohner sich anfängt zu verändern .Und der 3 e Teil ist die Zeit nach dem Tod der Pflanzen und andere Dinge die hier nicht verraten werden .Der Schreibstil ist einfach und flüssig lesbar so das man von Anfang an gut in die Geschichte hereinkommt .Die Protagonisten und ihre Rollen  sind sehr authentisch und lassen einen noch besser in die Geschichte eintauchen da man diese aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten kann .Meine Meinung .Ein mehr als gelungenes Buch welches ich in kurzer Zeit regelrecht verschlungen habe da es einfach meinen Nerv getroffen hat durch seine Geschichte .Die Thematik aus Biologie ,Physik,Chemie und Astronomie ist hier sehr gut gewählt und wurde zu einer ganz neuen und kreativen Art zusammengefügt die ich so noch nirgendwo gelesen habe .Die meisten der Vorgänge stammen sogar aus der realen Wissenschaft und bringen so nochmal den gewissen Funken mehr ins Spiel .Von mir ganz klare 5 Sterne 

    Mehr
  • Apokalyptische Science Fiction Geschichte auf ganz neuem Niveau!

    Chlorophyll

    Nadl17835

    30. December 2016 um 15:18

    Kurz nach Weihnachten macht der aufmerksame Junge Toni in Finnland eine grausame Entdeckung, die noch schwerwiegende apokalyptische Folgen haben wird, mit denen keiner rechnet. Ein seltsames Virus breitet sich in den Wäldern Finnland aus und im Laufe der Zeit auch auf alle anderen noch lebenden Pflanzen der Welt, einschließlich der Kulturpflanzen und kehrt ihre natürliche autotrophe Ernährungsweise in die des Menschen und der Tiere um. Was das für die Menschheit bedeutet wird vielen gleich bewusst. Dazu tauchen noch seltsame strahlenabsondernde Wasserorganismen auf, die nur ein Ziel haben. Doch wozu das Ganze? Welchen Sinn haben diese ökologischen Veränderungen, die Chaos und Tod über die Erde bringen? Nach und nach kommen schreckliche Wahrheiten ans Licht, die alles in ein ganz neues Licht rücken... Dieser Science-Fiction-Roman zeigt eindrucksvoll und durch naturwissenschaftlich belegte Informationen mit einem Schuss Fiktion eine apokalyptische Situation auf, die erschreckend ist und theoretisch ähnlich passieren könnte. Die Reaktionen und Maßnahmen der Menschheit sind sehr realistisch und nachvollziehbar geschildert. Zudem gibt es zwar eine Hauptgruppe an Protagonisten, aber die persönlichen Schicksale verschiedenster Leute aus aller Welt werden individuell geschildert. Auch renommierte Wissenschaftler tauschen sich über ihre wissenschaftlich errungenen Befunde aus, wie es wohl auch ähnlich in Wirklichkeit ablaufen würde. Im Vergleich zu anderen Science-Fiction Romanen werden hier reale Erkenntnisse der Naturwissenschaften sehr gut eingebracht und kunstvoll weiterentwickelt. Auch an Spannung hält die Geschichte einiges bereit, die neben der apokalyptischen Stimmung steht und einzelne Schicksale beeinflusst. Die moralische Frage, die sich hier stellt: Darf man das Leben fast aller Menschen opfern, um nur wenigen das Überleben zu ermöglichen, um die Art der Menschen zu erhalten?  Ein tolles Buch, sehr zu empfehlen! Ich fiebere schon dem zweiten Band entgegen.

    Mehr
  • Wissenschaftlich fundiertes Apokalypsenszenario

    Chlorophyll

    Martin_Walter

    29. December 2016 um 20:57

    Was passiert, wenn die Pflanzen plötzlich ihr Chlorophyll verlieren? Eine Katastrophe biblischen Ausmaßes bricht über die Welt herein und M.J. Herberth beschreibt in packenden Abschnitten den Verfall der Menschheit sowie allen Lebens auf der Erde.Doch was ist die Ursache, für diese Seuche?Auch dafür hat der Autor eine innovative und bis in letzte Detail durchdachte Idee, die in wissenschaftlich gut begründeter Form dargestellt wird. Langsam, aber sicher kommen die sympathischen Protagonisten dem Geheimnis hinter dem Pflanzensterben auf die Spur. Und dessen Tragweite geht weit über die Grenzen der Erde hinaus...Ich kann dieses Buch nur allen Fans der Hard Science-Fiction und realistischen Weltuntergangsszenarien empfehlen. Aber auch sonst jedem!

    Mehr
  • Wenn die Welt ihr Grün verliert

    Chlorophyll

    raveneye

    29. December 2016 um 14:18

    Eine Pflanzenseuche breitet sich unaufhaltsam ihren Weg durch die weltliche Flora. Der kampf scheint vergebens, aber die Menschheit gibt nicht auf.Die Geschichte wird aus den veschiedensten Perspektiven durch einen übergeordneten Erzähler erzählt. Sprache und Erzählstil sind flüssig und ansprechend. Wobei ein großer Teil der Geschichte sehr wissenschaftlich daherkommt und trotzdem fühlte ich mit gut unterhalten.Die zwischenmenschliche Inteaktion der Charakere fand ich nicht immer geglückt, aber hierbei handelt es sich ja auch nicht um eine Liebesgeschichte, weswegen das nicht allzusehr ins Gewicht fällt.Eigentlich beleuchte ich an dieser Stelle immer die wichtigsten Charaktere der Geschichte, aber durch die Vielzahl der in diesem Buch vorkommenden Personen weiß ich nicht wirklich welche ich ins Licht zerren sollte ohne damit zuviel zu verraten.Manche Charaktere tauchen nur kurz auf, manche scheinen unwichtig und haben dann doch noch einen wichtigen Beitrag zu leisten.Das Buch hat mir auf jeden Fall gezeigt, das ich niemanden so einfach als Unbedeutenden Nebencharaktere abtun sollte.Das Buch hat mir im Gesamten gut gefallen und ist genau das Richtige von Fans von Schätzings "Der Schwarm" und/oder Baxters "Die Flut" und "Die letzte Arche"

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks