M. J. Rose

 3,7 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Das Venus-Gift, Die Magdalenen-Morde und weiteren Büchern.
Autorenbild von M. J. Rose (© Kelly Campbell)

Lebenslauf von M. J. Rose

Melisse J. Rose arbeitete als Creative Director, bevor sie zu schreiben begann. Obwohl ihre Manuskripte immer wieder abgelehnt wurden, war sie überzeugt, dass es eine Leserschaft für sie geben müsse. Sie entschied sich, ihren Roman „Lip Service“ selbst herauszubringen und als Download im Internet zu vertreiben, womit sie so erfolgreich war, dass das Buch als erstes im Selbstverlag erschienenes Werk von den großen amerikanischen Book Clubs empfohlen und als erstes E-Book nachträglich in Buchform von einem großen Publikumsverlag veröffentlicht wurde. Seitdem hat sie zehn weitere Romane geschrieben, die regelmäßig auf den Bestsellerlisten erscheinen und in neun Sprachen übersetzt worden. Sie gründete die erste Marketing-Agentur für Autoren AuthorBuzz.com und wurde für ihr Engagement als Autorin von The New York Times, Time Magazine, Newsweek, Forbes u. a. porträtiert. M.J. Rose lebt mit ihrem Mann, einem Komponisten, und ihrem Hund in Connecticut.

Alle Bücher von M. J. Rose

Cover des Buches Die Magdalenen-Morde (ISBN: 9783899412949)

Die Magdalenen-Morde

 (8)
Erschienen am 01.12.2006
Cover des Buches Das Venus-Gift (ISBN: 9783899414721)

Das Venus-Gift

 (8)
Erschienen am 19.05.2008
Cover des Buches Das Delilah-Komplott (ISBN: 9783899413458)

Das Delilah-Komplott

 (5)
Erschienen am 02.07.2007
Cover des Buches Der Memory Code (ISBN: 9783899416152)

Der Memory Code

 (5)
Erschienen am 11.05.2009
Cover des Buches Der Visionist (ISBN: 9783899419788)

Der Visionist

 (4)
Erschienen am 01.03.2012
Cover des Buches Der Beethoven-Fluch (ISBN: 9783899418026)

Der Beethoven-Fluch

 (4)
Erschienen am 01.01.2011
Cover des Buches Die Farbe der Schuld (ISBN: 9783426622407)

Die Farbe der Schuld

 (0)
Erschienen am 01.11.2005

Neue Rezensionen zu M. J. Rose

Cover des Buches Der Visionist (ISBN: 9783899419788)Bellexrs avatar

Rezension zu "Der Visionist" von M. J. Rose

Rezension zu "Der Visionist" von M.J. Rose
Bellexrvor 9 Jahren

Hypnos – Der Gott des Schlafes
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Falsch katalogisiert schlummerte die 2.600 Jahre alte Statue des Hypnos in den Katakomben des New Yorker Metropolitan Museum of Art. Durch Zufall wird die mannshohe Statue entdeckt und für eine Ausstellung vorbereitet. Und kaum ist die Entdeckung von Hypnos bekannt geworden, machen der Iran wie auch Griechenland Besitzansprüche geltend. Doch es gibt noch eine Privatperson, die mit der Zerstörung wertvoller Gemälde droht, wenn ihm die Statue nicht ausgehändigt wird. Hat das Interesse an der antiken Skulptur damit zu tun, dass ihr nachgesagt wird, dass sie einen Schlüssel zum Rätsel der Wiedegeburt in sich bergen soll? FBI-Agent Lucian Glass nimmt die Ermittlungen auf, obwohl ihn nach dem Vorfall in Wien starke Kopfschmerzen quälen und er fast wie unter Zwang immer wieder Frauengesichter zeichnen muss. Hilfe erhofft er sich von der Psychologin Iris Bellmer.
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M.J. Rose lässt sich anfangs etwas Zeit und gibt ihren Lesern erst einmal einen Crashkurs in Sachen Kunst mit seinen schönen, aber auch unschönen Seiten, zu denen auch der illegale Handel mit gestohlener Kunst gehört, um das es hier in der Hauptsache auch geht. Aber auch das Paranormale kommt hierbei nicht zu kurz, wobei sie dies recht neutral angeht, da ihr Protagonist dem Thema äußert kritisch gegenüber steht und sie einem so unbeeinflusst selbst seine Meinung hierzu bilden lässt.
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Doch wenn man den etwas holprigen, langatmigen Start hinter sich gebracht hat, die ganzen Zusammenhänge langsam anfängt zu verstehen und sich mit allen Mitwirkenden vertraut gemacht hat, dann entwickelt sich die Story packend, fesselnd, äußerst mysteriös und komplex. Dafür sorgen nicht nur die ziemlich verzwickte Geschichte und der flüssige, temporeiche, einnehmende Schreibstil der Autorin. Man merkt auch recht schnell, dass M.J. Rose sich sehr für Kunst interessiert, hier fundierte Recherche betrieben hat und sich auch bestens im Metropolitan Museum auskennt. Diese vielen Informationen lässt die Autorin zumeist wie nebenbei mit einfließen und verknüpft hier geschickt geschichtliche Fakten mit Fiktion, wobei sie sich auch einige schriftstellerischen Freiheiten herausnimmt, damit die Geschichte rund wirkt.
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Da auch die Phoenix Foundation und somit ihr Vorsitzender Malachai Samuel auch im 3. Band der Wiedergeburts-Reihe mitspielt, ist natürlich das Paranormale wieder vertreten. Da Lucian Glass unter extremen Kopfschmerzen sowie einem regelrechten Malzwang leidet, sowie nach wie vor Malachai Samuel für einige ungelöste Verbrechen verantwortlich macht, nimmt er Kontakt zur einer für die Foundation arbeitende Psychologin auf, die bei ihm mithilfe Hypnose Rückführungen durchführt. Und so muss Lucian bald feststellen, dass Spuren zu dem aktuellen Fall bis weit in die Vergangenheit zurückreichen. Und auch im 3. Band der Reihe gelingt es der Autorin wieder, ihren Protagonisten Lucian wie auch die weiteren Mitwirkenden facettenreich und teilweise auch etwas undurchsichtig zu beschreiben.
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Fazit: Wenn man über den etwas zähen Einstieg hinwegsieht und sich ein wenig für Kunstgeschichte interessiert, wird man mit einem temporeichen, spannenden Mystery-Thriller belohnt.

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Cover des Buches Der Memory Code (ISBN: 9783899416152)celynns avatar

Rezension zu "Der Memory Code" von M. J. Rose

Rezension zu "Der Memory Code" von M J Rose
celynnvor 10 Jahren

So spannend sich die Geschichte anfänglich zu entwickeln scheint, so sehr lässt leider in der zweiten Hälfte die Spannung nach. Es geht immer weniger um die Vergangenheit bzw. die früheren Leben der Figuren, sondern immer mehr um die mysteriösen Memory Stones, welche über die ganze Lesedauer absolut abstrakt bleiben und unter denen ich mir beim besten Willen nichts Wirkliches vorstellen konnte. Das Ende stimmt mich auch nicht versöhnlich, sondern kam mir eher so vor, als wollte die Autorin die Geschichte einfach zum Abschluss bringen, ohne die ganzen (lästigen?) offenen Fragen klären zu müssen. Allein für die letzten 80 Seiten habe ich mehrere Wochen gebraucht, was sonst nicht meine Art ist. Deswegen kann ich leider keine Empfehlung aussprechen.

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Cover des Buches Der Beethoven-Fluch (ISBN: 9783899418026)Bellexrs avatar

Rezension zu "Der Beethoven-Fluch" von M. J. Rose

Rezension zu "Der Beethoven-Fluch" von M. J. Rose
Bellexrvor 10 Jahren

Das Rätsel um die geheime Melodie
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Seit Meer Logan als kleines Kind eine schweren Unfall hatte, hat sie Visionen, hört immer wieder eine seltsame Melodie und wie besessen musste sie damals ständig ein kleines, verziertes Kästchen malen. Ihr Vater, ein jüdischer Wissenschaftler und Leiter eines Auktionshauses in Wien, ist davon überzeugt, dass dies Erinnerungen an ein früheres Leben sind und hatte damals deswegen auch Kontakt zur Phoenix Foundation aufgenommen, die das Thema Reinkarnation erforscht. Doch die mittlerweile erwachsene Meer weigert sich bis heute hieran zu glauben. Umso verwirrender ist es für die Psychologin, als ihr der Leiter der Phoenix Foundation, Malachai Samuel, einen Brief ihres Vaters mit einem Foto von genau diesem Kästchen gibt. Neugierig geworden macht sich Meer auf den Weg nach Wien, um dort das Auktionsstück zu begutachten. Zwischenzeitlich hat ihr Vater in diesem besagten Kästchen einen Brief von Ludwig van Beethoven gefunden, in dem dieser vor einer uralten Knochenflöte warnt. Eine bestimmte Melodie hierauf gespielt würde dafür sorgen, dass man Erinnerungen an sein früheres Leben erhalten würde. Und ganz offensichtlich wissen noch mehr Personen von diesem Geheimnis, denn kaum ist Meer in Wien angekommen, findet sie im Haus ihres Vaters ein erstes Mordopfer.
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Meer Logan bezeichnete bisher ihre Visionen, die sie immer wieder bruchstückhaft das Leben einer Margaux Niedermeier aus dem 19. Jahrhundert erleben lässt, als Pseudoerinnerungen. Doch je länger sie sich in Wien aufhält, je mehr sie über das rätselhafte Kästchen und die Flöte der vergangenen Erinnerungen erfährt und über das Leben Beethovens, umso mehr beginnt Meer ihre Visionen ernst zu nehmen. Ganz offensichtlich scheint das Schicksal von Margaux, eine Bekannte von Beethoven und ihres eng miteinander verknüpft zu sein. Und so lässt sie sich auch auf die rätselhafte Suche nach der Knochenflöte und der Entschlüsselung der Melodie ein. Mit von der Partie ist dabei ein Bekannter ihres Vaters, der Oboist Sebastian Otto und natürlich Malachai Samuel, der ein ganz besonderes Interesse an der rätselhaften Melodie und somit an der Knochenflöte hat.
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Zur selben Zeit plant der Journalist David Yalom aus Rache ein Attentat in Wien. Genau in dem Konzerthaus, in dem vor politischen und kulturellen Größen des Weltgeschehens eine Inszenierung von Beethovens Werken durch das Wiener Symphonieorchester stattfinden soll. So sind die Sicherheitsvorkehrungen entsprechend hoch und hiermit betraut ist der Texaner Tom Paxton mit seiner Security-Firma.
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M. J. Rose stellt einen zuerst einmal die vielen Mitwirkenden vor, was zum einem teilweise etwas langatmig ist, zum anderen aber auch hilft, ihre Beweggründe und sie selbst besser kennen zu lernen. Und dies ist meiner Meinung nach auch ziemlich wichtig, da man ansonsten leicht den Faden verloren hätte. Zwar konzentriert sich die Story meist auf Meer und ihren Vater, doch die ständig wechselnden Handlungsstränge und die teilweise unterschiedlichen Motive der Mitwirkenden sorgen dafür, dass die Story zwar recht komplex, aber auch stellenweise ziemlich verwirrend wirkt.
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So nach und nach nimmt der Thriller dann auch richtig an Fahrt auf und man taucht problemlos in die rasante Jagd nach der Knochenflöte und der geheimnisvollen Melodie ein. Und durch die bereits erwähnten, ständig wechselnden Erzählstränge hält sich die Spannung dann auch problemlos bis zum Schluss. Wobei zum zweiten Teil hin der Fokus eindeutig bei Meer, ihren Visionen und ihrer Suche nach der Melodie liegt. Dies alles gestaltet sich recht abwechslungsreich und wenn man sich ein wenig auf das Thema Wiedergeburt und Kabbala einlässt, stören auch die stellenweise etwas esoterisch angehauchten Passagen wenig.
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Die Story entwickelt sich mysteriös, temporeich und durchaus fesselnd und einen Beitrag hieran trägt natürlich auch der Schreibstil von M. J. Rose, der sehr flüssig und bildhaft ist. Allerdings wurde ich das Gefühl beim Lesen nicht los, dass M. J. Rose hier etwas zu viel des Guten wollte. Neben der eigentlichen Suche nach der Flöte und einem kleinen Schwenker in das Leben von Ludwig van Beethoven, hat die Autorin auch das Thema Vergeltung mit hineingebracht, was schlussendlich zwar einigermaßen schlüssig mit in die Geschichte integriert wird, für mich aber eigentlich überflüssig war. Anders sah es da bei der Story rund um Meer aus und den daraus resultierenden Einschüben in die Vergangenheit. Diese überzeugen und sorgen schlussendlich für eine logische Auflösung des Rätsels.
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Gut gelingt es der Autorin ihre Charaktere zu beschreiben. So sind diese durchweg facettenreich und bleiben teilweise auch etwas undurchsichtig, sodass man lange Zeit nicht erahnen kann, wer nun hinter den Morden bzw. Mordanschlägen steht und partout in den Besitz der Knochenflöte wie auch der Melodie gelangen will.
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Ich war bei meiner Bewertung etwas hin- und hergerissen zwischen 3 – 4 Sterne. Schlussendlich hat mich die Story aber dann doch überzeugt, auch wenn das Ende ein wenig aus dem Ruder lief und der Anfang teilweise langatmig war. Doch der Thriller wird zumeist temporeich vermittelt, die Charaktere sind gut herausgearbeitet, die Story wirkt durchweg gut recherchiert und die Beschreibungen von Wien wie auch der Part rund um Ludwig van Beethoven tragen ebenfalls ihren Teil dazu bei, dass ich mich durchweg gut unterhalten fühlte.

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Gespräche aus der Community

Seit "Das Parfüm" bin ich völlig verzaubert von Büchern über die wunderbare Welt der Gerüche - im Übrigen einer der wichtigsten Sinne des menschlichen Körpers. Jeder kennt das Gefühl, wenn man auf einmal einen bestimmten Duft in der Nase hat und uns das in eine bestimmte Zeit mit einem bestimmten Menschen zurückwirft - positiv oder negativ. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass wir nun zusammen mit dem Aufbau Verlag 40 Vorableser für "Das Haus der verlorenen Düfte" von Melisse J Rose (die meisten ihrer Bücher wurden unter M J Rose veröffentlicht) suchen - für mich eine wunderbare Mischung aus Patrick Süskinds "Das Parfüm" und den spannenden Abenteuergeschichten von Dan Brown:

1799 entdeckt der Parfümeur Giles L’Étoile im Gefolge einer ägyptischen Expedition die Mumien zweier Liebender, die sich noch im Tod an den Händen halten. Bei ihnen wird ein geheimnisvolles Artefakt aus der Parfümmanufaktur Kleopatras gefunden. Mehr als zweihundert Jahre später versuchen die Geschwister Jac und Robert L’Étoile, ihr Familienunternehmen vor dem Bankrott zu bewahren, und kommen der alten Legende eines Duftes auf die Spur, der den Menschen über den Tod hinaus ihren Weg weisen soll. Plötzlich verschwindet Robbie, und in seinem Labor wird ein Toter gefunden. Gemeinsam mit ihrem Exfreund Griffin macht sich Jac auf die Suche nach ihrem Bruder und der Rezeptur und verstrickt sich immer tiefer im Labyrinth der Vergangenheit. (Leseprobe)


Im Juni durfte ich zusammen mit der Autorin in Grasse - einem der Haupthandlungsorte des Buches und auch der Hauptstadt der Parfümproduktion weltweit - dem Buch und dessen Entstehung persönlich auf die Spur gehen. Die Bilder dieser wunderbaren Reise mit der Autorin findet Ihr teilweise hier im Anhang sowie bei Facebook: http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150901409630703.403341.80308515702&type=1&l=41b63f2d4c

40 Leseexemplare stellen wir Euch für die Leserunde zur Verfügung - davon sind 20 Exemplare exklusiv für Blogger reserviert (die auch ein kleines Geschenk zusätzlich erhalten). Bewerbt Euch dafür mit der Angabe Eures Blogs, falls Ihr einen habt, und beantwortet folgende Frage: was ist Euer Lieblingsgeruch? Ihr Zeit bis einschliesslich 15. Juli 2012.
Bedingungen für die Teilnahme: Wir lesen, diskutieren und rezensieren das Buch innerhalb von vier Wochen bis spätestens 12. August 2012. 

Extra für LovelyBooks hat Melisse J Rose auch noch einmal im Video kurz erklärt worum es im Buch geht:
###YOUTUBE-ID=-YZ0RKNW1v4###
891 Beiträge

Zusätzliche Informationen

M. J. Rose im Netz:

Community-Statistik

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