Ein Ausflug ins Museum entpuppt sich als tödliche Spurensuche und einen neuen Fall für Peter Maxwell
Der dritte Band der aufregenden Cosy Krimi Reihe mit schrägem englischen Humor
Ein harmloser Schulausflug ins Museum of Moving Images endet für Peter Maxwell und seine Klasse in einem Albtraum: Die Lehrerin Alice Goode und der Oberstufenschüler Ronnie Parsons verschwinden spurlos. Für Maxwell ist sofort klar: Aufgeben ist keine Option. Nicht, wenn eine Kollegin und ein Schüler betroffen sind. Doch was wie ein Vermisstenfall aussieht, nimmt eine unheimliche Wendung, als Maxwell einen ungelösten Fall entdeckt: Zwei junge Frauen, die vor zwei Jahren aus einem Kino entführt wurden. Eine von ihnen wurde später tot aufgefunden. Die andere überlebte – ohne jede Erinnerung an das, was geschehen ist. Und beide sehen Alice Goode zum Verwechseln ähnlich.
Als schließlich Alices Mitbewohnerin tot aufgefunden wird, und ausgerechnet Ronnies Tasche neben der Leiche liegt, wird klar, dass hier mehr auf dem Spiel steht als ein simples Verschwinden.
Plötzlich findet sich Maxwell in einer Welt wieder, die nichts mehr mit Unterricht, Aufsätzen oder dem üblichen Chaos im Lehrerzimmer der Leighford High zu tun hat. Denn Alice Goode war ganz sicher nicht die Frau, für die alle sie gehalten haben. Und wenn Maxwell die Wahrheit herausfinden will, muss er zuerst eine viel schwierigere Frage beantworten: Wer war Alice wirklich?
Dies ist eine Neuauflage des bereits erschienenen Titels Mr Maxwell und die geheimnisvolle Lehrerin.
Fazit:
Da ich bereits zwei Bände der Reihe gelesen habe, war ich neugierig, ob bei diesem eine Steigerung gelungen ist.
Das Cover ist mir natürlich wieder sofort ins Auge gestochen. Als erstes natürlich auch hier die Katze (wie sich beim Lesen der Kurzbeschreibung herausstellt Kater) und der Titel. Die Einteilung finde ich gelungen. Es gleicht fast haargenau anderen Bändern der Reihe, es ist allerdings etwas "farbloser".
Bisher war die Reihe nicht ganz meins, ich dachte, vielleicht ändert sich das und es wird leichter zu lesen. Leider ist der Schreibstil für meinem Geschmack wieder langatmig und recht anstrengend.
Auch an der Beschreibung der Charaktere hat sich leider nicht wirklich etwas geändert, obwohl ich ja einige schon kannte. Manches ist teilweise sehr umständlich und unübersichtlich.
Abkürzungen und Fremdworte scheint eine Leidenschaft des Autoren zu sein. Schade, die Idee hinter der Geschichte scheint durchdacht, leider für mich nicht sehr gut umgesetzt. Aber wahrscheinlich ist dies einfach der Stil des Schreibenden.
Insgesamt war auch dieser Band nicht schlecht, durch den Schreibstil aber anstrengend und herausfordernd. Sicher gibt es auch für diese Reihe passende Lesende, leider scheine ich erneut nicht den richtigen Zugang zu haben. Beim Vergeben der Sterne habe ich erneut mit mir gekämpft, mich aber dieses Mal für vier Sterne mit Pfeil nach unten entschieden.