M. L. Rio Das verborgene Spiel

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Inhaltsangabe zu „Das verborgene Spiel“ von M. L. Rio

Sieben Freunde. Rücksichtsloser Ehrgeiz. Ein geheimnisvoller Todesfall.
Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Typen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held. Der charismatische Richard gibt die unberechenbaren Tyrannen. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im Collegesee. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter gegen sie anspielen?

Langatmig

— Erdhaftig

Eine wahre Hommage an Shakespeare und seine Werke. Ein sprachgewaltiger Roman, in dem Shakespeare allgegenwärtig ist.

— Ambermoon

Mit „Das verborgene Spiel“ ist M.L. Rio ein lesenswerter Debütroman gelungen.

— milkysilvermoon

Krimi, Shakespeare und Drama - eine perfekte Mischung und super spannend!

— Limarie

Eine faszinierende Kombination von den Genre Krimi und Drama. Eine moderne Art dem Leser Texte von Shakespear nahe zu bringen.

— MotteEnna

Ein unerwartet spannender Shakespeare-College-Lovestory-Murder Mystery-Mash-up. Nein, wirklich! Das Cover einfach ignorieren und los!

— StSchWHV

Das Debüt von M. L. Rio ist eines Vergleichs mit Donna Tartts "Die geheime Geschichte" absolut würdig!

— ILKrauss

Ein ganz besonderes Buch mit viel Tiefgang ...

— engineerwife

ungewöhnlich, fesselnd, wortstark- Shakespeare. Mehr davon!

— mesu

Shakespeare im Theater und im Leben. Grandios!

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  • Das verborgene Spiel

    Das verborgene Spiel

    Erdhaftig

    22. January 2018 um 23:11

    Ein Roman der passend zu Shakespeares Dramen wie ein Theaterstück aufgebaut ist: Fünf in Szenen unterteilte Akte denen jeweils ein Prolog voran gestellt ist. Der Prolog führt den Dialog eines gerade entlassenen ehemaligen Studenten und des Polizisten, dem damals die Aufklärung des Mordes oblag, an. Denn der Kommissar glaubt nicht an die Schuld dieses Täters. Die Akte selbst handeln von der Geschichte dahinter: sieben Studenten, die sich vorrangig mit Shakespeare beschäftigen, miteinander befreundet sind und auch untereinander konkurrieren. In ihre normalen Unterhaltungen fließen ständig Zitate aus Dramen des englischen Autors ein. Wer „König Lear“, „Macbeth“ oder „Julius Cäsar“ gut im Kopf hat, wird sehr wahrscheinlich eher ein Vergnügen beim Lesen empfinden. Bei mir sind alle drei Stücke schon ein wenig verrostet  und mir gingen die ständigen Zitate in den Dialogen gewaltig auf die Nerven. Dabei ist der Krimi durchaus spannend. Gerät jedoch gerade durch die shakespeareschen Erweiterungen gehörig weitschweifig. Ein wenig Straffung hier und da hätte der Geschichte gut getan. Mir fehlte ein ungestörter Lesefluss mit wenigen Zitaten und mehr Beschreibungen der einzelnen Akteure, um zu verstehen, wer wie warum handelt.

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  • Per aspera ad astra - Durch die Dornen zu den Sternen

    Das verborgene Spiel

    Ambermoon

    10. January 2018 um 15:32

    Sieben Freunde. Rücksichtsloser Ehrgeiz. Ein geheimnisvoller Todesfall. Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Typen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held. Der charismatische Richard gibt die unberechenbaren Tyrannen. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im Collegesee. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter gegen sie anspielen?…(Klappentext) ♛♛♛ Personen: Richard – sein Name ist im wahrsten Sinne Programm; er ist aufbrausend, wirkt einschüchternd und ist der typische Gewinnertyp. Spielt in den Stücken immer einen König, Kriegsherr oder Tyrannen. Meredith – die geborene Verführerin, im Leben wie auch auf der Bühne. Freundin von Richard Wren – ein unscheinbares und ruhiges Mädchen; Besetzung für das Mädchen von nebenan oder ein Naivchen. Die Cousine von Richard James – der beste, attraktivste und auch fleißigste Student; aufgrund seiner Offenheit allseits beliebt. Auf der Bühne verkörpert er immer den Guten. Zimmergenosse und bester Freund von Oliver Alexander – dieser hat es faustdick hinter den Ohren und ist keineswegs auf den Mund gefallen; er ist die ideale Besetzung für Schurken, Narren und teuflisch böse Charaktere Filippa – von den anderen nur Pip genannt; burschikos, ruhiger Pol und wandelbar, daher besetzt sie oft auch Männerrollen Oliver – der Erzähler dieser Geschichte; hält sich selbst für nichts besonderes und schiebt es auf sein Glück es bis in das 4. Semester geschafft zu haben; hält sich lieber im Hintergrund und ist daher immer die Besetzung für Nebenrollen mit etwas längerem Text Setting: Das Dellecher Classical Conservatory – eine Kunstakademie, welche für ihre exzentrischen und unkonventionellen Methoden regelrecht berüchtigt ist. Hier ist alles erlaubt, alles wird entschuldigt, solange es der Kunst dient. Handlung: Eine eingeschworene Gemeinschaft von sieben Studenten; sieben Studenten, die durch ihre Liebe zum Theater und zu Shakespeare verbunden sind; sieben Freunde, welche in Shakespeares Dramen die selben Rollen wie in ihren Leben spielen. Doch eines Tages werden diese Rollen vertauscht, das Gleichgewicht der Freundschaft dadurch gestört und das Drama nimmt seinen Lauf. Dieses Drama wird 10 Jahre danach von Oliver erzählt, nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde. (Persönliche Inhaltsangabe) ♛♛♛ Dieser Roman ist eine wahre Hommage an Shakespeare, seine Werke und an das Theater und seine Schauspieler, wobei die verschiedensten Shakespeare-Zitate (vornehmlich aus „Macbeth“ und „Cäsar“) in die Dialoge und die Handlung eingearbeitet werden. Wie für die sieben Hauptprotagonisten ist also auch für den Leser Shakespeare allgegenwärtig. „Es gab uns sieben, die Bäume, den Himmel, den See, den Mond – und natürlich Shakespeare. Er lebte bei uns wie ein achter Mitbewohner, ein älterer weiser Freund, unsichtbar, doch in Gedanken stets anwesend, als habe er gerade erst den Raum verlassen.“ (S 169) Und somit taucht man ein in die Welt der Theaterstudenten – ein Leben voller Partys, Drogen und Alkohol und schließlich erlebt man mit den sieben Studenten ihr selbst produziertes Drama, welches in einer Tragödie endet. Neid, Rachsucht, Liebe, Tod – alles nur hervorgerufen durch eine kleine Änderung in der Besetzung. Die Einteilung des Buches gliedert sich nicht in Kapiteln, sondern passend zur Thematik in Akte und Szenen. Dies gibt der Story die richtige Atmosphäre. Der Schreibstil ist poetische und sprachgewaltig wie so manches Shakespearewerk selbst, ohne aber gestelzt oder übertrieben zu wirken. „Wir waren ständig von Büchern, Worten und Gedichten umgeben, all den wilden Leidenschaften dieser Welt, gebunden in Leder und Pergament…“  (S. 13) Das Besondere an diesem Roman ist aber auch, wie die Autorin die Gefühle der Protagonisten wieder- bzw. weitergibt. Diese können so manche Empfindungen nicht mit eigenen Worten beschreiben, da diese oft zu überwältigend oder zu kompliziert sind. Aus diesem Grund benutzen sie dann Shakespeare-Zitate, denn… „Die Sache bei Shakespeare ist seine unbeschreibliche Wortgewalt […] Er spricht das Unaussprechliche aus. Er kleidet Trauer und Triumph, Hingerissenheit und Raserei in Worte und macht sie zu etwas, das wir verstehen können. Er verwandelt das ganze Mysterium der Menschheit in etwas Greifbares“ (S. 322) Die Spannung ist anfangs nur subtil spürbar. Wie das langsame Anwachsen des Dramas schraubt sie sich erst nur behutsam in die Höhe, bis sie jedoch kaum mehr auszuhalten ist und in einer überraschenden Auflösung endet. Am Ende des Romans erhält man von der Autorin noch Infos bezüglich Entstehung dieses Romans, wie z.B. welche Bücher sie dafür gewälzt hat. Die Übersetzung der Shakespeare-Zitate in der deutschen Ausgabe erfolgten durch die im dtv-Verlag erschienen Shakespeare-Werke, welche von Frank Günther übersetzt wurden. Einer meiner absolut liebsten Shakespeare-Übersetzer. Auch die Aufmachung des Buches  konnte mich begeistern. Erstens durch das wunderschöne und treffende Cover, aber auch aufgrund der guten Qualität. Fazit: Mich als Shakespeare-Fan konnte dieser Roman absolut begeistern und zählt definitiv bereits zu meinen Lese-Highlights 2018. Obwohl hier Shakespeare allgegenwärtig ist und mit seinen Zitaten nur so herumgeschmissen wird, ist er nicht nur für Shakespeare-Liebhaber geeignet. Man muss sich nur auf diese ganz besondere Atmosphäre einlassen können, denn atmosphärisch ist dieser Roman allemal. Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung für diesen Roman – einen Roman, der mir wieder Lust auf Shakespeare machte. © Pink Anemone

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Leserunde zu "Das verborgene Spiel" von M. L. Rio

    Das verborgene Spiel

    PenguinVerlag

    Für alle Fans von Donna Tartts „Die geheime Geschichte“ und „Der Club der toten Dichter“ Sieben Freunde, rücksichtsloser Ehrgeiz, ein geheimnisvoller Todesfall und Shakespeares Tragödien … Verborgen in den riesigen Wäldern von Illinois liegt Dellecher Classical Conservatory; ein für seine exzentrischen Methoden und Lehrer berühmt-berüchtigtes Elitecollege mit verschnörkelten Türmen, Erkern und einem eigenen See. An diesem verwunschenen Ort lässt die junge amerikanische Autorin M.L. Rio ihren ersten Roman spielen, in dem sich alles um eine Gruppe junger Schauspielstudenten und ihre Leidenschaft für Shakespeare dreht. Zum Inhalt Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Die Typen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held. Der charismatische Richard gibt die unberechenbaren Tyrannen. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im Collegesee. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter gegen sie anspielen? Lust auf eine Leseprobe? Zur Autorin M. L. Rio hat zwei große Leidenschaften: Schriftstellerei und Theater. Sie schnupperte über zehn Jahre als Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin Theaterluft und hat am Londoner King's College einen Master in Shakespeare Studies erworben. „Das verborgene Spiel“ ist ihr Debüt.Wir vom Penguin Verlag verlosen 15 Exemplare von "Das verborgene Spiel" unter allen, die diesen spannenden Roman über Geheimnisse, Shakespeare, Leidenschaft, Talent, Liebe und Tod lesen möchten. Fühlt ihr euch angesprochen? Dann bewerbt euch und schickt uns eure Antwort auf diese Frage:Welche Romane oder Filme, die an einem College spielen, haben euch besonders gefallen?Viel Glück! Karin vom Penguin-Team* Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die lovelybooks-Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 236
  • Shakespeare/Macbeth: Die Bosheit wird durch Tat erst ganz gestaltet

    Das verborgene Spiel

    bookgirl

    08. December 2017 um 12:08

    Inhalt Sieben Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten, studieren am Dellecher College Schauspiel. Die Charaktere, die sie auf der Bühne verkörpern, leben sie auch privat aus. Und ganz besonders der charismatische Richard avanciert zum Star, der allerdings auch tyrannische Züge erkennen lässt. Als eines Tages einer der Freunde tot im Collegesee aufgefunden wird, stehen die anderen vor der Frage, ob sie der Wahrheit ins Gesicht sehen wollen oder nicht doch das tun was sie am besten können – dagegen anspielen Meine Meinung "Das verborgene Spiel" ist eine Mischung aus "Die geheime Geschichte" von Donna Tartt und "Der Club der toten Dichter" und zwar eine überaus gelungene. M. L. Rio legt mit ihrem Debüt eine Geschichte vor, die spannend und unterhaltsam ist und mit einigen überraschenden Wendungen aufwartet. Einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Auch, weil sie sehr geschickt Cliffhanger einbaut, die den Leser noch mehr an die Handlung fesseln. Auch die Charakterzeichnung hat mir sehr gut gefallen. Jeder der sieben Freunde ist mit seinen Eigenheiten perfekt herausgearbeitet. Sei es der gut aussehende Tyrann Richard, der ewige Nebendarsteller Oliver Marks oder auch die wunderschöne Meredith, die den Männern in ihrem Umfeld den Kopf verdreht, aber auch nicht immer ein sauberes Spiel spielt. Erzählt wird der Roman aus Sicht von Oliver, der uns durch die Handlung führt und nach und nach Antworten auf die Frage gibt, wessen Leiche gefunden wurde und wie die einzelnen Figuren nach dem Fund reagierten. Ähnlich wie bei "Die geheime Geschichte" war für mich dieser Teil der interessanteste und wie auch bei Donna Tartt konnte mich am meisten begeistern, zu sehen wie unterschiedlich Menschen mit einer solchen Situation umgehen. Welche Rolle die Psyche spielt. Wie kalt und unbeteiligt Menschen sein können oder auch, wie interessant es ist, das wahre Gesicht eines Freundes erkennen zu müssen. Als mysteriös würde ich das Ende bezeichnen, das einerseits zwar Fragen beantwortet, aber leider auch wieder welche aufwirft. Ich mag es eigentlich, wenn ein Roman alles aufklärt, aber in diesem Fall ist dies zu vernachlässigen, da es ein Stück weit auch zu der Geschichte passt. Fazit "Das verborgene Spiel" ist ein großartiges Debüt. Spannend, fesselnd und unterhaltsam – absolute Leseempfehlung!

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  • Sieben Freunde und ein mysteriöser Todesfall

    Das verborgene Spiel

    milkysilvermoon

    26. November 2017 um 19:03

    Dellecher College im US-Bundesstaat Illinois, Ende der 1990er-Jahre: Der junge Schauspieler Oliver Marks wird zwar immer nur mit Nebenrollen abgespeist, ist aber dennoch zufrieden. Er gehört einer Gruppe von insgesamt sieben Studenten seines Jahrgangs an, die die Liebe zu William Shakespeare eint und eine eingeschworene Gemeinschaft bildet. Doch eines Tages treibt einer von ihnen tot im See…Mit „Das verborgene Spiel“ ist M.L. Rio ein lesenswerter Debütroman gelungen.Meine Meinung:Der Roman ist wie ein Theaterstück in fünf Akte mit mehreren Szenen eingeteilt - ein Konzept, das mich angesprochen hat. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: in der Gegenwart, in der Oliver nach zehn Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, und in den Jahren 1997/1998. Nicht nur der Aufbau, sondern auch der Schreibstil des Romans ist besonders, denn immer wieder sind Zitate aus Stücken von William Shakespeare eingeflochten. Diese kreative Idee brachte zwar vor allem anfangs den Leserfluss etwas ins Stocken. Mit der Zeit jedoch habe ich daran Gefallen gefunden.Ich habe auch einige Seiten gebraucht, um in die Geschichte einzutauchen. Nach einem langsamen und wegen der Vielzahl der Personen etwas verwirrendem Start konnte mich die Handlung aber zunehmend fesseln. Der Autorin ist es gelungen, eine Geschichte voller Geheimnisse spannend zu erzählen, sodass ich bis zum Schluss gerätselt habe, was es mit dem Unglück genau auf sich hatte. Die Handlung konnte mich mehrfach überraschen, das Ende war stimmig.Die Charaktere sind ungewöhnlich, aber durchaus reizvoll. Sie sind interessant gezeichnet, was zur Spannung beigetragen hat.Der Titel weicht zwar stark vom Original ab, ist allerdings treffend gewählt. Ein weiterer Pluspunkt ist für mich das geschmackvolle Cover. Mein Fazit: „Das verborgene Spiel“ ist ein kreativer und vielschichtiger Spannungsroman, den ich vor allem Fans von Shakespeare ans Herz legen kann.

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  • Krimi, Shakespeare und Drama

    Das verborgene Spiel

    Limarie

    26. November 2017 um 17:08

    Im Rahmen einer Leserunde hier auf Lovelybooks durfte ich dieses tolle und spannende Buch von M. L. Rio lesen. Inhalt:"Sieben Freunde. Rücksichtsloser Ehrgeiz. Ein geheimnisvoller Todesfall. Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Typen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held. Der charismatische Richard gibt die unberechenbaren Tyrannen. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im Collegesee. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter gegen sie anspielen?"Meine Meinung:Ein tolles und spannendes Buch. Rückblickend wird die Geschichte der sieben Freunde erzählt. Es liegt ein Mord zurück, doch wie kam es dazu? Warum musste einer der Freunde für lange Zeit ins Gefängnis? Wie konnte sich die Sache so zuspitzen. Die Geschichte wird sehr toll erzählt, vor allem der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist verflochten mit Zitaten von Shakespeare, die die Studenten während ihrer Zeit auf dem College proben und aufführen und darin voll aufgehen. Fazit:Absolut lesenswert. Eine ganz tolle Geschichte und noch toller erzählt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der spannende Krimis und Literatur liebt!

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  • Genau das Richtige für lange Winterabende

    Das verborgene Spiel

    Bella5

    13. November 2017 um 21:21

    Ich bin ein großer Fan von Donna Tartts „Geheimer Geschichte“. Generell liebe ich Internats – und Universitätsromane, daher war für mich klar, dass ich den vorliegenden Roman einfach lesen muss.Drama meets Krimi: ein tolles setting, gut ausgearbeitet Figuren und ein spannender plot, all das wird dem Leser geboten. Vom eigentlichen Inhalt will ich gar nicht so viel verraten, um potentiellen Lesern nicht den Spass zu verderben…Worum es geht: „Sieben Freunde. Rücksichtsloser Ehrgeiz. Ein geheimnisvoller Todesfall. Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Typen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held. Der charismatische Richard gibt die unberechenbaren Tyrannen. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im Collegesee. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter gegen sie anspielen?“ Das „Grundgerüst“ findet man in vielen Filmen und Romanen, doch der Autorin M.L. Rio gelingt es, dem Ganzen eine eigene Note zu verleihen, da der gute alte William Shakespeare (oder doch Edward de Vere ?) eine zentrale Rolle spielt. Shakespeares Werk halte ich für zeitlos, die herrlichen Wortspiele verlieren auch Jahrzehnte nach ihrer Entstehung nicht ihren Reiz. Fazit: „Das Verborgene Spiel“ konnte mich wirklich überzeugen,  die Komposition der Geschichte ist sehr gut gemacht, Stil und Sprache passen zum Erzählten. Natürlich muss man sich für Shakespeare begeistern können. Doch dann steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Wege. Dieser tolle Schmöker ist genau das Richtige für lange Winterabende! 

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  • Sein oder nicht sein

    Das verborgene Spiel

    MotteEnna

    09. November 2017 um 21:05

    Für Oliver Marks, ehemaliger Schauspielstudent an dem renommierten Dellecher College, steht seine Entlassung aus dem Gefängnis, indem er eine zehnjährige Haft wegen Todschlags an einem Mitstudenten abgesessen hat, vor der Tür. Kurz bevor es soweit ist bekommt er noch einmal Besuch von dem Detective, der ihn verhaftet hat. Dieser kommt mit einer ganz speziellen Bitte zu Oliver. Er möchte nun nach 10 Jahren von Oliver die Wahrheit über die Hintergründe des Vorfalls im Winter 2007 erfahren. Oliver befindet sich mit sechs anderen Studenten im vierten und letzten Jahr ihrer Schauspielausbildung an dem angesehenen Dellecher College, das sich ausschließlich mit den Werken von William Shakespeare befasst. Dies beeinflusst ihr gesamtes gemeinsames Leben und verbindet sie auf eine ganz eigenen Weise. Sie unterhalten sich teilweise mit Zitaten aus verschiedenen Werken und ihre Persönlichkeiten werden durch ihre Rollen immer wieder beeinflusst. So ergeht es auch Oliver. In der Regel bekommt er immer die Nebenrollen zugeteilt und auch in ihrer sozialen Gruppe spielt er eher eine Randfigur. Bei allen beliebt, aber nicht herausragend durch irgendeine Eigenschaft. Ihn zeichnet einzig allein aus, dass er ohne Zögern alles für seine Freunde tun würde ohne eine Gegenleistung zu erwarten.  Im vierten Jahr beschließen ihre Lehrer die Rollen im aktuellen Stück mal ganz neu zu besetzen und mischen das Ensemble-Karussell gewaltig durcheinander. Dadurch gerät allerdings auch das soziale Gefüge der Gruppe total durcheinander und endet schließlich mit dem Tod eines Studenten. Die verbleibenden sechs Freunde beschließen zusammen die Angelegenheit als einen Unfall darzustellen. Die Last dieses Geheimnisses setzt ihnen allen noch weiter zu und die Gruppe droht auseinander zu brechen. Fazit Mal ein ganz anderes Buch. Ich habe schon verschiedene Bücher gelesen, die Shakespeares Werke als Thema hatten und auch, dass ein Mord damit verbunden war, aber M.L.Rio hebt sich deutlich von diesen Büchern ab. Das Buch selbst ist wie ein Theaterstück in mehreren Akten aufgebaut und hin und wieder werden die Dialoge der Protagonisten wie in einem Theaterstück dargestellt. Dadurch taucht man als Leser noch mehr in diese Welt der Schauspielstudenten ein. Alles dreht sich nur um dieses eine Thema. Ebenfalls hat es mich beeindruckt, wie sie Shakespeare-Zitate zu Dialogen zusammengefügt hat, die unglaublich gut in den jeweiligen Kontext gepasst haben. Eine wirkliche Leseempfehlung für jeden, der einen ganz neuen Blick auf die klassischen Werke von Shakespeare werfen möchte oder sich das erste Mal mit ihnen beschäftigen möchte, aber vor den Originaltexten ein wenig Angst hat. M.L.Rio führt den Leser gekonnt in diese Welt ein und nimmt einen mit auf eine unglaubliche Reise.  

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  • Donna Tartt meeets Shakespeare

    Das verborgene Spiel

    Marakkaram

    07. November 2017 um 18:32

    Schweigen senkte sich herab, und ich hatte plötzlich die unsinnige Vorstellung, dass wir und unsere gesamte Umgebung aus Glas bestanden. Ich wagte nicht zu atmen, weil sonst etwas hätte zerbrechen können. Zum Tag seiner Haftentlassung hat Oliver, dem damals mit dem Fall betrauten Inspektor versprochen, ihm die Wahrheit, die ganze Geschichte zu erzählen. Und so lässt er seine Jahre an der Theaterschulde noch einmal Revue passieren. Eine eingeschworene Clique waren sie damals; Richard, James, Alexander, Meredith, Filippa, Wren und er ~ die besten Freunde. Sie haben zusammen die legendärsten Shakespeare-Stücke auf die Bühne gebracht, ob geprobt oder improvisiert und keine Party danach ausgelassen. Wann hat das Ganze angefangen Risse zu bekommen....?~ * ~ * ~ Schon etwas  speziell, aber dadurch umso großartiger. Die Autorin lässt den Leser teilhaben und eintauchen in die Theaterwelt. Ihre Protagonisten werfen oftmals mit Shakespeare-Zitaten nur so um sich und auch in den Szenen von Macbeth kann man sich verlieren. Was für eine großartige Inszenierung. Aber keine Angst, man muss als Leser weder mit Shakespeare-Zitaten vertraut, noch in seinen Werken groß bewandert sein, um an diesem raffinierten Roman seine Freude zu haben. Man sollte sich aber darauf einlassen mögen. Ansonsten ist der Schreibstil eher unaufgeregt und dennoch schraubt sich die Spannung in der letzten Hälfte so in die Höhe, dass man es nicht mehr aus der Hand legen mag und sich selbst in den wildesten Vermutungen verstrickt. Fazit: Tolle Charakterzeichnungen, spannender Plot und eine interessante Inszenierung des Ganzen, machen diesen Roman zu einem absoluten Lesegenuss.

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  • M.L.Rio - Das verborgene Spiel

    Das verborgene Spiel

    StSchWHV

    04. November 2017 um 12:21

    "If we were villains" - so der englische Titel! Und der macht schon viel mehr her.Die Spirale rund um die winzige Gruppe an Schauspielstudenten des Dellecher College dreht sich immer tiefer hinein in Abgründe, Eifersucht, Verdächtigungen und eben das Schauspiel. Es wird immer schwerer zu unterscheiden, wer hier wann spielt und wann es derjenige vielleicht doch toternst meint.Die vielen, vielen Shakespeare Zitate weben sich in die Erzählungen und die Dialoge. Selten so viel Spaß mit dieser Art Literatur gehabt. Noch spannender sind die Theaterstücke, in denen die Studenten spielen. Eine halb-improvisierte Veranstaltung nach der anderen, bei der jeder nur seinen Text kennt, aber nie weiß, wer wen spielt. Ein  Feuerwerk!Wer danach keine Lust hat doch noch mal Shakespeare zur Hand zu nehmen, hat nicht aufgepasst.Einzig eines gibt es zu bemängeln... okay, zwei Sachen: Das Cover und der Titel sind verglichen mit dem Original ein gewaltiger Fehler. Im deutschen erscheint das Buch wie ein winterlicher Frauenroman und das ist er nicht. Die Autorin merkt auch in ihrem Nachwort an, das die Sprache der Studenten fast schon eine Geheimsparache voller Shakespeare Zitate ist. Das kommt nicht so recht raus, im Deutschen.Daher empfehle ich, die englische Version zur Hand zu nehmen.Enter the players. There were seven of us then, seven bright young things with wide precious futures ahead of us, though we saw no farther than the books in front of our faces. ...

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  • Das verborgene Spiel

    Das verborgene Spiel

    CanYouSeeMe

    03. November 2017 um 16:23

    Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Typen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held. Der charismatische Richard gibt die unberechenbaren Tyrannen. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im Collegesee. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter gegen sie anspielen?‚Das verborgene Spiel‘ ist das Debüt der Autorin M. L. Rio. Der Klappentext verspricht ein Roman mit einer Portion Shakespeare und diese kam definitiv nicht zu kurz. Oft reden die sieben Studierenden des vierten Jahrgangs in Zitaten miteinander. An diese Einarbeitung der Shakespeare-Werke musste ich mich zu Beginn gewöhnen, sie Lesen sich durch ihren Stil ein wenig schwieriger.  Der Schreibstil an sich liest sich für mich jedoch sehr angenehm, er ist durchaus ein wenig anspruchsvoll, harmoniert jedoch sehr gut mit den Zitaten.Die Handlung ist in mehrere Akte eingeteilt, die Kapitel sind Szenen. Insgesamt wirkt die Handlung dadurch selbst wie ein Schauspiel. Jeder Akt beginnt mit einem Prolog, der in der Gegenwart spiet, die Szenen spielen in der Vergangenheit und zeichnen die Vorgänge im vierten Jahr wieder. Ich fand es überaus spannend, langsam mitzuerleben, wie es zum endgültigen Punkt kam, in welchem die Prologe spielen. Die Handlung war durchgängig spannend, hat immer wieder Fragen aufgeworfen, die mich am Ball gehalten und sehr zügig weiterlesen haben lassen. Die schlussendlichen Entwicklungen haben mich sehr überrascht, insgesamt ist das Ende jedoch passig zur restlichen Story.Hauptcharakter Oliver ist ein sehr vielschichtiger Protagonist, den ich jedoch bis zum Ende nicht 100%ig einschätzen konnte – genau wie alle anderen Charaktere auch. Trotz der ausführlichen Beschreibungen haftet jedem Charakter eine unnahbare und undurchdringliche Aura an, die es mir schwer gemacht hat, wirklich in die Gedankengänge der Einzelnen einzutauchen um diese zu verstehen.Insgesamt hat mir ‚Das verborgene Spiel‘ sehr gut gefallen, die Vorgänge waren für mich wenig vorhersehbar, ich wurde immer wieder aufs Neue überrascht und nach Beendigung des Buches hinterlässt es einen interessantes Nachgeschmack.

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  • Absolutes Lese-Highlight

    Das verborgene Spiel

    ILKrauss

    02. November 2017 um 22:26

    Das Buch habe ich bei einer Leserunde gewonnen, und ich habe es geliebt, es zu lesen. Nach Beendigung hänge ich gedanklich noch immer bei den Charakteren und trauere der Zeit mit ihnen nach. Die Verflechtung von Schauspiel und Realität, von Shakespeare und Entwicklungsroman - das Debüt von M. L. Rio ist eines Vergleichs mit Donna Tartts "Die geheime Geschichte" absolut würdig! Wir steigen in die Geschichte ein am Tag, als Oliver Marks nach zehn Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird. Der Policeofficer, der ihn damals verhaftet hat, hat inzwischen den Dienst quittiert und besucht ihn privat, um ein letztes Mal um die echte Wahrheit zu bitten. Und Oliver beginnt zu erzählen, und sofort tauchen beim Leser die Fragen auf: Warum war Oliver im Gefängnis? Wer ist dieser Oliver? Und warum hat der Ermittler bislang nicht geglaubt, die ganze Wahrheit erfahren zu haben? Im Aufbau eines Dramas (Fünf Akte) befinden wir uns im jeweiligen Prolog in der Jetztzeit, bei Olivers Entlassung. In den folgenden Szenen wird nach und nach die Geschichte um die sieben Theater-Studenten ausgebreitet. Die Studenten des Abschlussjahrgangs für Schauspiel und Theater am renommierten Dellecher College scheinen eine verschworene Gemeinschaft zu sein, eine eigene Familie. Doch erste Risse werden rasch sichtbar, und eines Tages treibt einer von ihnen tot im Collegesee. Unter den verbliebenen sechs etwickeln sich ungeahnte Spannungen, positiver wie negativer Art, die dem Leser beständig das Gefühl geben, mit angehaltenem Atem weiterlesen zu müssen. Prägend für diese Geschichte ist ein sehr starker Anteil an Shakespeare-Zitaten, teilweise werden ganze Teile von Szenen wiedergegeben. Wer Shakespeare liebt (so wie ich), für den sind die eingeflochteten Szenen ein Hochgenuss zu einer Geschichte, die sich sprachlich durchaus auf einem angemessenen, jedoch nicht abgehobenen Niveau abspielt. Das Lesen macht Spaß, es ist nicht anstrengend und trotzdem herausfordernd. Die Shakespeare-Zitate sind dermaßen raffiniert in die Handlung eingeflochten, zum Teil unterhalten die Studenten sich nur auf "shakespeareianisch", dass der Leser sich immer wieder unsicher sein muss, ob er nun Zeuge eines Schauspiels ist (einer Schauspielerei) oder ob die Figuren dies tatsächlich so empfinden. Nichts ist einfach nur gut oder böse, nichts ist schwarz oder weiß, wir sind mehr als nur unsere Erscheinung oder unser Ego, so könnte das sehr Shakespeare-hafte Fazit lauten. Ein großartiges Buch, mein absolutes Highlight seit Jahren! Die ausführliche Rezension gibt es hier: https://www.irenelikrauss.de/dasverborgenespiel/

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  • Interessante Buchidee, die mich nicht begeistern konnte

    Das verborgene Spiel

    Benundtimsmama

    31. October 2017 um 17:14

    Klappentext: Sieben Freunde. Rücksichtsloser Ehrgeiz. Ein geheimnisvoller Todesfall.Oliver Marks bekommt immer nur die Nebenrollen. Trotzdem ist der junge Schauspieler glücklich am renommierten Dellecher College, einer abgeschiedenen Welt mit flackernden Kaminfeuern und ledergebundenen Büchern. Die sieben Studenten seines Jahrgangs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, besessen von der Schauspielerei und von Shakespeare. Die Typen, die sie auf der Bühne verkörpern, legen sie auch privat nicht ab: Mitläufer, Verführerin, Held. Der charismatische Richard gibt die unberechenbaren Tyrannen. Doch eines Tages treibt einer der Freunde tot im Collegesee. Die anderen stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie der Wahrheit ins Auge sehen oder weiter gegen sie anspielen? Quelle Was ich zum Buch zu sagen habe: Der Klappentext klang vielversprechend und so war ich gespannt, was dort an dem Dellecher College passiert ist.  Das Cover konnte meine Vorfreude auf die Geschichte noch steigern. Die weiße Winterlandschaft, die kahlen Äste der Bäume und der schwarze Vogel gefallen mich ziemlich gut. Der Prolog beginnt in der Gegenwart und das hat mir auch noch gut gefallen. Protagonist Oliver  wird nach zehn Jahren aus der Haft entlassen.  Vor der Tür wartet der Kommissar, der für seine Verhaftung damals verantwortlich war. Dieser möchte von Oliver nun endlich die Wahrheit erfahren und wissen, was vor langer Zeit wirklich passiert ist. So weit, so gut. Danach gibt es einen Rückblick ins Jahr 1997, ins vierte und letzte Jahr am Dellecher Classical Conservatory. Von da an wird die Geschichte als Theaterstück in fünf Akten fortgeführt. Nach und nach habe ich die Protagonisten kennengelernt und so richtig sympathisch ist mir dort noch niemand. Ich habe beim Lesen so meine Schwierigkeiten gehabt und der dann folgende  Einstieg in die Geschichte ist mir ziemlich schwer gefallen. Ich habe das Lesen häufig unterbrochen und das Buch zur Seite gelegt, was einen erneuten Einstieg in die Geschichte nicht leichter gemacht hat. Zwar war mir bewusst, dass Shakespeare und seine Werke eine große Rolle spielen, aber die vielen Zitate waren mir dann doch etwas zu viel. Auch mit dem Schreibstil der Autorin habe ich so meine Probleme,  ich habe häufig zurückgeblättert und das Gelesene erneut lesen müssen, um es zu verstehen.  Nach dem ersten Drittel habe ich mich zwar an den Schreibstil gewöhnt, aber so richtig mitgerissen und gepackt hat mich die Geschichte nicht. Ich bekam einfach keinen Zugang zu den Figuren und ihre Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Zwar nimmt die Geschichte dann im Laufe der Erzählung ordentlich an Fahrt auf und phasenweise hat mir das Lesen dann auch richtig Spaß gemacht, aber das hat das positive Lesegefühl auch nicht komplett zurückgeholt. Fazit:  Eine interessante Buchidee, die leider meiner Meinung nach nicht  gut umgesetzt wurde. Für mich war es eine Spur zu viel Shakespeare und Co., etwas wirre Wechsel der Perspektiven und zu viele Protagonisten, die mir einfach nicht ans Herz gewachsen sind.

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  • "To be or not to be ... "

    Das verborgene Spiel

    engineerwife

    27. October 2017 um 14:02

    Dieser Roman ist sozusagen von hinten aufgezäumt und beginnt jeden der vier Abschnitte mit einem Prolog, um dann erklärend die Geschichte der Vergangenheit zu erzählen. Die Geschichte zog mich als Leser sofort mit einem Sog an. Diese besonderen Jugendlichen, die mit voller Hingabe und Überzeugung Shakespeare rauf und runter spielen, ja, die ihn nicht nur spielen, sondern auch leben, hatte mich ganz verzaubert. Es kommt jedoch wie es kommen musste. Die Stimmung wird immer angespannter, Richard droht den Zusammenhalt der sieben Kommilitonen mit aller Macht sprengen zu wollen. Und dann geschieht das Unglück. Dem aufmerksamen Leser wird jedoch nicht entgangen sein, dass weit mehr dahintersteckt als Eifersucht. Feine Bande werden untereinander geknüpft, junge Liebe gepaart mit Alkoholexzessen ausprobiert. Eine explosive Mischung aus der am Schluss eigentlich keine Gewinner hervorgehen. Ich muss zugeben, dass es mir zwischendurch fast ein bisschen viel Shakespeare war, ich erwischte mich dabei einige Passagen zu überfliegen. Das absolut beeindruckende Ende hat mich jedoch am Schluss mehr als versöhnt. Ein wirklich ganz besonderes Buch mit viel Tiefgang. 

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