M. L. Stedman Das Licht zwischen den Meeren

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Inhaltsangabe zu „Das Licht zwischen den Meeren“ von M. L. Stedman

Sie brachen alle Regeln und folgten ihrem Herzen. Was danach passierte, wird das Ihre brechen - 1926, Janus Rock. Auf einer abgelegenen Insel im Westen Australiens arbeitet Tom Sherbourne als Leuchtturmwärter. Mit seiner Frau Isabel führt er ein erfülltes Leben fern des Trubels einer Welt im Umbruch. Nur eines trübt ihr Glück: Ein Kind bleibt ihnen verwehrt. Bis sie eines Morgens am Strand ein Ruderboot entdecken, in dem die Leiche eines Mannes liegt - und ein neugeborenes Baby. Während Tom die Küstenwache alarmieren will, schließt Isabel das kleine Mädchen in die Arme - und für immer in ihr Herz. Gegen Toms Willen nehmen sie das Kind als ihr eigenes an und nennen es Lucy. Zwei Jahre später kehren sie aufs Festland zurück - und müssen erkennen, dass ihre Entscheidung das Leben eines anderen Menschen zerstört hat.

Viel zu langatmige Erzählung. Erzählstil gewollt poetisch, aber leider nicht gekonnt! Vorsicht klebrig...

— campino246
campino246

Schwülstig ohne Ende - absolut nicht mein Fall!

— kornmuhme
kornmuhme

Ich würde gerne mehr als 5 Sterne für dieses Hörbuch vergeben! http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve
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  • Wessen Kind du bist

    Das Licht zwischen den Meeren
    campino246

    campino246

    12. September 2017 um 13:55

    1926: Tom und Isabel leben auf einem Leuchtturm, abgeschieden von der Außenwelt. Isabel hatte schon mehrere Fehlgeburten und leidet sehr unter der Kinderlosigkeit. Eines Tages finden sie ein Boot mit einem toten Mann und einem Baby. Sie nehmen das Kind als eigenes Kind auf. Doch bald stellen sie fest, dass dadurch das Leben anderer Leute zerstört wurde.Die Idee hinter dem Buch und die verschiedenen Personen finde ich sehr gelungen. Wie würde man selbst handeln an Toms und Isabels Stelle? Was ist elterliche Liebe? Kann man etwas wiedergutmachen oder aufwiegen? Man kann die widerstreitenden Gefühle der Hauptfiguren gut nachvollziehen. Leider war die verwendete Sprache überhaupt nicht mein Fall. Manche Formulierungen sind gewollt poetisch, leider aber nicht gekonnt. Für mich als Hörer gab es einige Momente, wo ich aufgrund der Sprache den Kopf geschüttelt habe.Ich höre selten ungekürzte Hörbücher, deswegen kann es sein, dass es für mich einfach sehr ungewohnt ist und ich deswegen so genervt war. Ich habe jede einzelne CD gehört, aber ab CD 5 habe ich überlegt, ob ich direkt zu CD 10 wechsle. Im Nachhinein hätte ich es einfach tun sollen. Die Erzählung wird furchtbar langatmig. Das Geschehen wird aus so vielen verschiedenen Perspektiven betrachtet, was aber keinen weiteren Erkenntnisgewinn bringt. Natürlich leiden alle Beteiligten. Da brauche ich nicht noch den Blick von Isabels Eltern und so vielen anderen.Das Ende war für mich dann noch der Zuckerguss, der mir das Hörbuch noch mehr verleidet hat. Vorsicht: klebrig!

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  • Zu viel des Guten

    Das Licht zwischen den Meeren
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    11. May 2017 um 20:53

    1926, auf der Insel Janus Rock in Australien leben der Leuchtturmwärter Tom und seine Frau Isabel ein abgeschiedenes Leben. Zu ihrem Glück fehlen nur Kinder, aber Isabel musste schon mehrere Fehlgeburten erleiden. Als ein Boot mit einem toten Mann und einem Baby angespült wird, beschließt Isabel, es als ein Zeichen Gottes zu sehen. Dieses Kind gehört ihr. Aber natürlich gibt es noch eine Mutter zu dem kleinen Mädchen. Beste Voraussetzungen für ein auswegloses Drama.Darf man ein Kind, das man „gefunden“ hat, einfach behalten, ohne Nachforschungen anzustellen, wo es herkommen könnte, ob es vielleicht irgendwo Familie hat? Das muss man sich vorstellen können, um diese unglaubliche Tragödie nachvollziehen zu können und ehrlich gesagt, fällt mir das schwer. Ich wurde die ganze Zeit den Gedanken nicht los: Diese Frau ist komplett durchgedreht. Und das erschwert einem das Mitleiden schon ein wenig, auch wenn sich die Ereignisse zu einem Drama sondergleichen zuspitzen. Dieses Buch lässt nichts aus, grenzenlose Liebe und grenzenloses Leid vermischt sich mit jeder nur denkbaren dramatischen Verwicklung, eine durchgeknallte Frau mit einem Mann, der ihr zuliebe alles erduldet, schließlich hat sie ihm geholfen, sein Kriegstrauma zu überwinden und das Ende (nein, ich sage es nicht) schlägt dem Fass den Boden aus. Der Erzählstil ist zu großen Teilen sehr schön, manchmal sogar süffisant ironisch, dann schießt er aber immer wieder deutlich über das Ziel hinaus und landet deutlich jenseits der Kitschgrenze. Der Sprecher des Hörbuchs macht grundsätzlich einen guten Job. Befremdlich wird es nur, wenn er mit sonorer Stimme die 4jährige Lucy zu Wort kommen lässt. Dieses Buch hätte vielleicht besser eine Frau gelesen, der man so manche Gefühlsduselei viel eher abgenommen hätte. So bekommt das Ganze oft einen ungewollt komischen Aspekt.Streckenweise konnte mich die Geschichte durchaus fesseln, aber am Ende bleibt das Gefühl: Es ist einfach zu viel des Guten, zu viel gewollt, zu dick aufgetragen.

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  • Wie hätte ich entschieden?

    Das Licht zwischen den Meeren
    engineerwife

    engineerwife

    14. March 2017 um 14:24

    Ein absolut zauberhaftes Hörbuch, welches wunderbar einfühlsam von Stephan Benson gelesen wurde.  Den kleinen Stern Abzug vergebe ich, weil es sich zeitweise doch ein bisschen in die Länge zog, zwei Stunden weniger hätten es auch getan. Dennoch, ein unvergleichliches Hörerlebnis. Man tut sich als Leser (Hörer) schwer, hier eine Seite zu wählen, geschweige denn, zu urteilen. Isabel ist schlichtweg verzweifelt nach einigen Fehlgeburten und Tom lässt sich schließlich breitschlagen. Ein kleines Baby, in der Einsamkeit der kleinen Leuchturminsel scheint einfach das ultimative Glück zu sein. Und es fühlt sich auf einmal so richtig an, es passt so gut. Doch es kommt, wie es kommen muss, des einen Freud ist des anderen Leid … Ich habe mich mitgefreut und später mitgelitten mit Tom und Isabel und der kleinen Lucy. Die Geschichte ist hoch emotional und rief das ein oder andere Tränchen hervor. Von mir bekommt dieses Hörbuch eine absolute Empfehlung, es ist nicht zu Unrecht so erfolgreich. 

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  • Furchtbar schwülstig!

    Das Licht zwischen den Meeren
    kornmuhme

    kornmuhme

    04. December 2016 um 09:26

    Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1926 und befinden uns irgendwo an der Australischen Küste. Nach den Wirren des Ersten Weltkrieges bewirbt sich Tom Sherbourne als Leuchtturmwärter und findet erstmalig etwas Frieden nach dem Kriegstrauma auf der kleinen Insel Janus Rock. Ja, er lernt sogar eine lebenslustige junge Frau kennen, Isabel. Die beiden verlieben sich und heiraten. Doch das gemeinsame Glück ist getrübt: Isabel erleidet mehrere Fehlgeburten, und es wird klar, dass sie keine eigenen Kinder bekommen kann. Dann passiert eines Tages das Unglaubliche: In einem Boot wird ein toter Mann angespült - und bei ihm befindet sich ein quicklebendiges Baby, ein Mädchen! Isabel kann nicht anders, sie überedet Tom, den Vorfall nicht zu melden, und die beiden kümmern sich fortan um das Kind, das sie Lucy nennen. Doch als die kleine Familie wieder aufs Festland zurückkehrt, stellt sich heraus, dass die Mutter des Babys noch lebt und verzweifelt um ihr Kind trauert ... Meinung: Ach du meine Güte, dieses (Hör-)Buch hat mich so oft verzweifeln lassen und mich mehr und mehr aggressiv gemacht, je näher ich dem Ende kam (ich habe irgendwann einfach nur noch durchgehalten!). Ich bin jetzt einfach nur froh, dass ich die letzte CD wieder in ihren Schuber packen kann! Es gibt in meinen Augen gleich mehrere Schwächen des Buches. Zunächst zu meinem größten Kritikpunkt: Isabel. Es ist ja noch alles ganz erträglich und nett zu lesen bis zu dem Punkt, an dem ein Baby in einem Boot an die Küste der Leuchtturminsel angespült wird. Man mag ja über diesen haarsträubenden Zufall noch hinwegsehen, aber was sich die Protagonistin Isabel dann leistet, ist kaum nachvollziehbar. Isabel ist allen Ernstes der Meinung, weil der Mann im Boot tot ist, treffe das gleiche auch auf die Mutter zu - und Gott habe ihr und Tom dieses Kind gesandt, um sich darum zu kümmern. Ich habe echt Schnappatmung angesichts dieser Ignoranz bekommen! Zweifel an Isabels kruder Theorie werden stets zur Seite gedrängt, auch die Einwände ihres Mannes Tom verhallen ungehört. Noch schlimmer, über all die Jahre nimmt Isabel nie die Seelenqualen ihres Ehegatten wahr, es kümmert sie gar nicht. Alles, was Isabel will, ist Mutter sein - und ihr Gehirn schaltet sich aus. Zu keinem Zeitpunkt konnte ich Isabels Entscheidungen und Handlungen nachvollziehen, weswegen ich auch keinerlei Sympathie für sie verspürte. Alles Leid, das im Folgenden geschieht, hat sie sich im Prinzip aufgrund ihres egoistischen und blinden Verhaltens selbst zuzuschreiben. Aber Einsicht? Keine Spur! Nächster Meckergrund: die Spache bzw. der Schreibstil. Hui, bisweilen haben sich mir die Zehennägel hochgerollt angesichts manch schwülstiger Wendungen. Ich gebe mal ein Beispiel, das ich aus einer anderen Rezi kopiert habe, und das einfach nur treffend ist: „So nahtlos verband sich der Wurzelstock von Isabels Kinderwunsch – das innerste und dringendste Anliegen ihres nach der letzten Totgeburt verwundeten und aufgewühlten Herzens – mit dem Schössling, dem mutterlosen Baby, wie ein veredelter Trieb mit einem Rosenbusch verwächst.“ *schauder* Hinzu kommt eine recht große Portion an Kleinkindsprache, mit der ich wiklich gar nichts anfangen kann. Die ganze Zeit "Dada hier" und "Dada da" und "Lulu Leuchtturm" ... Dabei bleibt der Schreibstil für mich merkwürdig distanziert, echte Emotionen kamen durch die endlosen Beschreibungen und Metaphern und Erklärungen bei mir nicht an. Das mag auch daran liegen, dass sämtlich Charaktere völlig zweidimensional bleiben und austauschbar sind. Im Prinzip sind sie nur Statisten im Isabel-Drama. Die einzige Ausnahme ist Tom, dem ich seine Entscheidungen und Zweifel ganz gut abnehmen konnte. Dennoch kam er mir oftmals wie ein Softie vor, und gerade zum Ende hin verursachte mir seine Selbstaufopferung echt Übelkeit. Fazit: Wer auf die Glorifizierung von Mutterschaft und generell auf einen Stoff á la Rosamunde Pilcher mit künstlich herbeigeführten Dramen steht, für denjenigen mag dieses Buch genau die richtige Lektüre sein. Ich musste jedenfalls kämpfen, bis zum Ende durchzuhalten. 2 von 5 Sternen

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    • 6
  • Pageturner!

    Das Licht zwischen den Meeren
    monerl

    monerl

    08. July 2016 um 14:13

    Dieses Buch ist ein PAGETURNER. Eigentlich kein Thriller, doch im Laufe der Geschichte wurde sie für mich zu einem. Ein ca. 12 Std. Hörbuch, das ich als Mutter zweier kleiner Kinder in zwei Tagen ausgehört habe, nenne ich Thriller!Obwohl ich die Geschichte einige Tage habe sacken lassen, bin ich immer noch zerrissen. Als Mensch, Mutter und Frau weiß ich bis jetzt noch nicht, wie ICH mich in dieser Situation verhalten hätte. Hätte ich das Kind behalten oder gemeldet oder nach zwei Jahren zurückgegeben? Hätte ich die andere Mutter verstehen können oder wollen? Meine ehrliche Antwort lautet: Ich weiß es nicht!Noch nie konnte ich fast alle Hauptprotagonisten verstehen und gleichzeitig mit ihnen wahnsinnig werden. Für wen schlug mein Herz? Für alle und keinen!Eine traurig-tragische Geschichte zweier Frauen, eines Mannes (genaugenommen zweier Männer) und eines Kindes, in das man sich hier fallen lässt. Sehr einfühlsam und behutsam wird der Leser in die Geschichte eingeführt. Die Hintergründe werden beleuchtet und die Charaktere geformt. Sie waren für mich als Hörer so präsent und deutlich vorstellbar, wie ich es selten so intensiv erlebt habe.Der Autor erschafft die richtige Stimmung sowie besondere Charaktere, die dem Thema seines Buches absolut gerecht werden. Die Verzweiflung der Figuren wurde zu meiner, sodass ich nach ca. 2/3 des Hörens erst einmal eine kurze Hörpause einlegen musste, um die Verzweiflung abzuschütteln. Ich ließ die Geschichte bis zu diesem Punkt Revue passieren und fragte mich, wie weit der Autor wohl gehen würde? An diesem Punkt gab es nur noch Schmerz für alle Seiten, alle Beteiligte und den Hörer / Leser. Alles Verlierer - keine Gewinner. Konnte es noch ein Ende geben, mit dem ich mich versöhnen könnte? Ja, das konnte es. Und ich war sehr froh darüber, da mir doch viele Figuren ans Herz gewachsen waren. Und wieder stelle ich fest, dass ein "gutes" Ende nicht im wörtlichen Sinne gut sein muss. Es ist auch gut, wenn das Schicksal zugeschlagen hat aber vielleicht nicht mit seiner ganzen Härte...Zum hier vorgestellten Hörbuch muss ich sagen, dass es wunderbar gelesen wurde und dem Buch noch eine besondere Note zusätzlich verliehen hat. Wer auch Hörbücher mag, dem empfehle ich in diesem Fall unbedingt das Hören der Geschichte, einem Buch über Liebe, Trauer, Frauen, Mütter, Kinder, Verzweiflung, Freude, Freundschaft unvm.Mein bisheriges Lese-Hör-Highlight 2016!Und nun freue ich mich ungemein auf den Film!_____________________________________________________________________ http://monerls-bunte-welt.blogspot.de/2016/07/buchvorstellung-das-licht-zwischen-den.html

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