M. M. Kaye

 3.9 Sterne bei 196 Bewertungen
Autorin von Palast der Winde, Schatten über dem Mond und weiteren Büchern.

Lebenslauf von M. M. Kaye

Mary Margaret Kaye Gestorben am 29. Januar 2004 in Lavenham

Alle Bücher von M. M. Kaye

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Cover des Buches Palast der Winde (ISBN: 9783104903255)

Palast der Winde

 (126)
Erschienen am 06.06.2016
Cover des Buches Schatten über dem Mond (ISBN: 9783548254951)

Schatten über dem Mond

 (12)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Vollmond über Kaschmir (ISBN: 9783898973441)

Vollmond über Kaschmir

 (8)
Erschienen am 27.07.2006
Cover des Buches Tod auf Sansibar (ISBN: 9783898973434)

Tod auf Sansibar

 (8)
Erschienen am 31.03.2006
Cover des Buches Tod in Kenia (ISBN: 9783898973427)

Tod in Kenia

 (6)
Erschienen am 30.04.2007
Cover des Buches Tod auf den Andamanen (ISBN: 9783898977999)

Tod auf den Andamanen

 (6)
Erschienen am 01.01.2008
Cover des Buches Nacht über den Inseln. Roman. (ISBN: 9783442091065)

Nacht über den Inseln. Roman.

 (2)
Erschienen am 01.10.1999
Cover des Buches Palast der Winde. (ISBN: 9783763224647)

Palast der Winde.

 (2)
Erschienen am 01.01.1980

Neue Rezensionen zu M. M. Kaye

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Rezension zu "Palast der Winde" von M. M. Kaye

Ashok/Ashton/Akbar - gefangen zwischen den Nationen
itwt69vor 9 Monaten

Der monumentale Indien-Roman, spielend im 19. Jahrhundert, ist nur ganz selten etwas zäh, und das trotz über 1100 E-Book-Seiten. Ich habe das Lesen nicht bereut - im Gegenteil, man erfährt so viele interessante Dinge über die Gegend um Pakistan, Indien und Afghanistan, welche heute noch Gültigkeit haben. Zum Beispiel das menschenverachtende Kastenwesen der Hindu, das dauerhafte Misstrauen der Afghanen gegenüber "Landfremden" und das herablassende, arrogante Verhalten der Kolonialmächte gegenüber den Einheimischen. Eine sehr gute Mischung aus Abenteuer,- Liebes,- und Historienroman hat sich 4,5 Sterne verdient.

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Rezension zu "Palast der Winde" von M. M. Kaye

Indien - Liebe und Krieg
anchsunamunvor 2 Jahren

„Palast der Winde“ von Mary M.Kay ist ein Roman, der eingefasst in eine Liebesgeschichte dem Leser ein Stück indische Geschichte vermittelt.

Erzählt wird die Lebensgeschichte des Briten Ashton Pelham-Martyn, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Indien aufwächst. Nach dem Tod seiner Eltern sollte die indische Dienerin ihn eigentlich nach England in die Obhut seiner Verwandten geben, doch diese bringt es nicht übers Herz und so wächst er unter dem Namen Ashok wie ein Hindu auf. Im Palast, in dem die Dienerin Arbeit gefunden hat, freundet er sich mit Anjuli, der Tochter des Fürsten an. Als Ashok doch noch zu seinen englischen Verwandten muss, trennen sich die Kinder unter Tränen.

Ashton wird in England ausgebildet und kommt als Offizier der britischen Armee zurück nach Indien. Seine Liebe zum dem Land seiner Kindheit hat er nie verloren. Hier gerät er in die blutigen Kolonialkriege und auch wenn man sich seine Landkenntnisse zu Nutze machen möchte, so hört man doch nicht auf ihn. Um ihn ein wenig aus dem Weg zu haben, wird er als Begleitoffizier zum Schutz  zweier Prinzessinnen auf den Weg zur ihrem Bräutigam eingesetzt. Nicht ahnend, dass es sich bei einer dieser Prinzessinnen um Anjuli  handelt, nimmt er den Auftrag an. Obwohl beide sich verzweifelt wehren, verlieben sie sich ineinander, doch Anjuli ist bereits einem anderen versprochen.  Um sie herum tobt der Kolonialkrieg. Haben die Liebenden hier eine Chance? Werden seine Vermittlungsversuche zwischen den Indern und den Briten zum Erfolg führen?

Ich habe mir das Buch geholt, weil ich Indien mag und einige Teile der Verfilmung gesehen habe, aber leider nicht alle und natürlich wollte ich unbedingt wissen, wie es ausgeht und weil ich gern mit meiner indischen Nachbarin ins Gespäch gekommen wäre. Ich fand sie wunderschön in ihrem Sari und  hätte mich gern mit ihr über ihr Land unterhalten.

Das Buch erzählt sehr ausführlich und erklärt einiges, das macht es zwar sehr umfangreich, aber man versteht auch besser.

Die Autorin hat lange in Indien gelebt und man merkt, dass sie das Land sehr gut kennt und liebt. Die Liebesgeschichte umrahmt die historische Geschichte um die Kolonialkriege wunderbar. Die Zerissenheit von Ash ist gut herausgearbeitet. Er kennt beide Seiten und möchte vermitteln, doch man hört ihm nicht zu, weil er zu jung ist und weil man ihm so viel Wissen wohl nicht wirklich zutraut.

Es entsetzt, wenn man sieht, wie wenig geachtet eine Frau dort zu der Zeit war und wohl auch noch ist. Anjuli wird verheiratet, aber der Mann nimmt sie nur als Zweitfrau, weil ihre Mutter keine Inderin war. Ihre jüngere Schwester wird die Hauptfrau. Keine von beiden wehrt sich gegen die Hochzeit.

Der Roman ist mit 944 Seiten wirklich lang, doch es lohnt sich. Auch wenn die ausführlichen Beschreibungen es manchmal ein wenig schwer machen, dabei zu bleiben. Wer Indien liebt, wird auch das Buch lieben. Das Land muss wunderschön sein, aber so lange die Frau dort eine solche untergeordnete Rolle spielt und es gefährlich ist, als Frau dort hin zu reisen, werde ich es wohl nicht zu sehen bekommen.

Kommentare: 1
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Rezension zu "Palast der Winde." von M. M. Kaye

Palast der Winde
natti_Lesemausvor 3 Jahren

Es handelt sich hier zwar um ein älteres Werk, aber ich musste es lesen, da mich der Film von damals so faszieniert hat.
Eine tragische Liebe in Indien, Abenteur.

Es ist sehr datailiert geschrieben, zum Teil ausschweifend und langatmig.

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M. M. Kaye wurde am 21. August 1908 in Shimla (Indien) geboren.

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