M. M. Kaye Schatten über dem Mond

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Inhaltsangabe zu „Schatten über dem Mond“ von M. M. Kaye

Roman. 495 S. N.-A. (Quelle:'Sonstige Formate/01.07.1989')

Eine zauberhafte Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Sepoy-Aufstands in Indien

— traumfaengerinTizi

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    Schatten über dem Mond

    traumfaengerinTizi

    20. May 2014 um 10:51

    Wie keine andere versteht es M.M.Kaye die Kolonialzeit in Indien lebendig werden zu lassen, mit all ihren zauberhaften, verträumten, aber auch den brutalen und grausamen Seiten. Jeder einzelnen Zeile ihrer Romane merkt man an, wie sehr sie Indien liebt, das Land in dem sie selbst eine glückliche und wehmütige Zeit verbringen durfte. Zur Handlung: Die junge Winter de Ballesteros wird nach dem Tod ihrer Eltern von Indien nach England geschickt. Dort wächst sie bei ihrem Großvater und ihrer kaltherzigen Tante auf, die in ihr nur eine Konkurrentin um das Vermögen der Familie sieht, das ihrer Meinung nach ihrer eigenen Tochter, Sybella zusteht. Als Winter zu einer Schönheit heranwächst, nutzt sie deren Faszination für Indien aus, um sie mit Conway Barton, einem verlebten 37jährigen Verwaltungsbeamten aus Indien, zu verloben. Anders als vereinbart, holt er sie zwei Jahre später nicht selbst ab, sondern schickt den jungen Alex Randall als Brautwerber.  Ehrlich und aufrichtig, wie dieser ist, möchte er sie davor warnen, die Ehe mit dem moralisch fragwürdigen Barton einzugehen. Doch wieso sollte sie einem Fremden trauen? Und wie sehr kann er selbst seinen Motiven trauen, verliebt er sich doch schon nach kurzer Zeit in sie? Zusammen besteigen sie das Schiff und fahren nach Indien, wo nicht nur das Land von Winters Träumen und ein verkommener (Vielleicht-)Ehemann warten, sondern auch eine drohende Katstrophe. In den Straßen Indiens brodelt es. Viel zu lange schon währt die Fremdherrschaft der Engländer. Es braucht nur einen einzigen Funken, bevor das Pulverfass hochgeht. Und wenn es so weit ist, sind Winter und Alex mitten drin ... Immer wieder gibt es Romane, in denen die exotische Kulisse nur das ist: eine Kulisse. Hier ist es nicht so. Indien ist in die Handlung mit eingewoben. Zusammen mit einem brillianten Plot, der die Figuren erbarmungslos bis in die tiefsten Tiefen der Verzweiflung treibt, und dennoch kleinen oder größeren Momenten der Hoffnung, einer lyrischen Sprache, die die verangene ferne Welt bildhaft vor Augen erstehen lässt, macht das diesen Roman zu einem absoluten Lesevergnügen.

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