M. M. Kaye The far pavilions

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Inhaltsangabe zu „The far pavilions“ von M. M. Kaye

The story of an Englishman brought up as an Hindu and his passionate , buit dangerous love for Juli, an indian princess.
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  • Rezension zu "The far pavilions" von M. M. Kaye

    The far pavilions
    Saralonde

    Saralonde

    16. June 2012 um 15:47

    Der junge Ash, Sohn britischer Eltern, wächst nach deren Tod in Britisch-Indien auf – in dem Glauben, ein Inder zu sein. Das Buch erzählt seinen Lebensweg, seinen Aufenthalt als Kind im Palast eines Rajas, seine Flucht von dort, die Entdeckung, dass er Engländer ist. Sein Aufenthalt in England als Schüler wird nur kurz umrissen. Schließlich kehrt er als Soldat nach Indien zurück, wo er gute Freunde und seine große Liebe, eine indische Prinzessin, trifft. Dabei hat er gefährliche Abenteuer zu bestehen. Es fällt mir schwer, ein Urteil über dieses Buch abzugeben. Es hat mich über weite Strecken hervorragend unterhalten und mich in eine Welt versetzt, die es so nicht mehr gibt – die märchenhafte, aber gerade für Frauen auch schreckliche Welt der indischen Paläste. Die Beschreibungen von M. M. Kaye sind so gut, dass man diese Welt wirklich vor seinen Augen sieht. Und die Liebesgeschichte zwischen Ash und Anjuli ist wirklich mitreißend. Das Buch ist in in acht Bücher mit vielen Kapiteln unterteilt – und da liegt für mich der Knackpunkt, denn der Bruch zwischen Buch 6 und Buch 7 ist ziemlich groß. Ich habe es sogar so empfunden, dass die eigentlichen Hauptfiguren nicht mehr die Hauptrolle spielen. Außerdem dreht sich in Buch 7 und 8 alles um das Militär, den Krieg, Spionage und den Aufstand in Kabul, und ich muss gestehen, dass ich Beschreibungen von Kämpfen, des Lebens der britischen und einheimischen Soldaten in Indien und dem Glanz und Gloria drum herum, so realistisch sie sind, nicht viel abgewinnen kann. Es interessiert mich einfach nicht besonders. Der Evening Standard lobt das Buch folgendermaßen: “… not one of its 950 pages is a page too much”. Es tut mir leid, dem kann ich mich nicht anschließen. Buch 7 und 8 hätte man für meinen Geschmack ganz knapp zusammenfassen können. Das ist wohl der Hauptgrund, warum ich volle 2 Wochen an dem Buch gelesen habe (abgesehen von den eng und klein bedruckten 960 Seiten) und ich mich zum Schluss wirklich durchgequält habe, was mir leid tut, da mir Sprache und Thema des Buches ja größtenteils sehr gut gefallen haben. Was mich zum Schluss noch sehr erstaunt hat, war M. M. Kayes Nachwort, denn bis auf die Hauptfiguren sind die meisten Charaktere und Ereignisse des Buchs nicht fiktiv, sondern historisch. Das hat dann noch mal für Gänsehaut bei mir gesorgt Ich habe überlegt, dem Buch nur 3 von 5 Sternen zu geben, aber da mir ja der überwiegende Teil zugesagt hat, gebe ich doch 4.

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