M. M. Vogltanz

 4.7 Sterne bei 7 Bewertungen
Autorin von Opferreigen.
M. M. Vogltanz

Lebenslauf von M. M. Vogltanz

M. M. Vogltanz wurde 1992 in Wien als Tochter eines Straßenbahners geboren und verschreckte ihre Altersgenossen schon in der Schulzeit mit ihren bösen Geschichten. Sie studiert Deutsch, Englisch und LehrerInnenbildung und hat bereits über zehn Romane und Novellen veröffentlicht, von denen die meisten auf der dunklen Seite der Phantastik angesiedelt sind. 2016 wurde sie mit dem Encouragement Award der European Science Fiction Society ausgezeichnet. Mit »Opferreigen« präsentiert sie ihren ersten Horrorroman.

Alle Bücher von M. M. Vogltanz

Opferreigen

Opferreigen

 (7)
Erschienen am 13.09.2018

Neue Rezensionen zu M. M. Vogltanz

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Ladybella911s avatar

Rezension zu "Opferreigen" von M. M. Vogltanz

Wahnvorstellungen mit Gruseleffekt
Ladybella911vor einem Jahr

Ein ausgebrannter Schriftsteller, eine pubertierende Tochter – dies sind die „Hauptzutaten“ für einen unglaublichen Horrorroman, der dem Leser den Puls in ungeahnte Höhen treibt....Hinzu kommen ein skrupelloser Puppenspieler und gesichtslose Tänzerinnen ....die Welt verkehrt sich von oben nach unten....


Gabriel Seihnfried ist nach dem Selbstmord seiner Frau alleinerziehender Vater einer 16 jährigen Tochter, Melissa. Seine und ihre Welt besteht aus Selbstmitleid des Vaters, einer nach Liebe und Wärme suchenden Tochter und aus ewigen Streitigkeiten und Zwistigkeiten, die immer mehr ausarten.

So langsam entspinnt sich daraus eine Geschichte, von der der geneigte Leser bald nicht mehr weiß ob es sich um Realität oder Fiktion handelt und die von einem Schreckensszenario zum anderen wechselt.


Je mehr man sich in die Geschichte vertieft, die übrigens unglaublich bildhaft erzählt wird und das Kopfkino gehörig beansprucht, desto mehr zieht sie einen in den Bann – allerdings mit der Konsequenz, dass man zuletzt als Leser auch nicht mehr so ganz genau weiß, wo man sich eigentlich befindet.


Mir hat das Buch gut gefallen, und mich gut unterhalten – hier ist nicht alles nur Schwarz oder Weiß – denn es gibt unendlich viele Grautöne denen man Rechnung tragen muss.

Für den Leser, der sich ein wenig gruseln möchte vor dem Einschlafen genau das Richtige und 4 Sterne mit Tendenz nach oben.




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jassi_sweets avatar

Rezension zu "Opferreigen" von M. M. Vogltanz

Bücher müssen nicht immer ein Happy-End haben um gut zu sein
jassi_sweetvor einem Jahr

Meine Meinung:

Ich habe von dem Buch auf einer Guerilla Lesung erfahren und der kurze Ausschnitt, den Melanie vorgetragen hat, hat mir super gefallen.

Vorab möchte ich aber erwähnen, wer auf "typisch Happy End" und "normal" steht, ist hier falsch ^^

Melanie hat ihre eigene Art eine Geschichte zu erzählen, die so abstrus wirkt, dass sie schon wieder fast "normal" ist.

Cover:

Ich habe das Buch als eBook von Lovelybooks zur Verfüng bekommen - ein herzliches Dankeschön dafür - und daher habe ich da Cover erst nachher in Farbe gesehen. Mir gefällt es sehr gut, weil es darstellt um was es in dem Buch geht.

Inhalt:

Es geht um Gabriel und seine Tochter Melissa.

Gabriel ist ein - auf der Stelle tretender - Autor, der nach dem Selbstmord seiner Frau alleinerziehender Vater von Melissa ist. Jedoch hat er seit dem schrecklichen Vorfall nicht nur seine Lust am Schreiben verloren, sondern auch die Beziehung zu seiner Tochter. Diese leidet sehr unter dem Umstand wie sich ihr Leben entwickelt hat. Sie hat kaum Freunde, in der Schule ist sie demotiviert und zu Hause herrscht eisige Stimmung.

Als sie wieder einmal mit Gabriel streitet, zieht sie los um den Kopf frei zu bekommen und trifft währenddessen das erste Mal auf Coppelius und sein wundersames Theater. Dort trifft sie auf wunderschöne Tänzerinnen, die einen einzigartigen Tanz aufführen: Das Frühlingsopfer. Melissa ist so von dem eleganten und emotionalen Tanz angetan, dass sie sich kaum losreißen kann. Coppelius, der ihre Faszination nicht unbemerkt bleibt, bietet ihr an, für sein Theater zu tanzen. Doch Melissa lehnt ab. Diesmal.
Da das Theater eine fast magische Auswirkung auf Sie hat, spricht sie am nächsten Tag mit ihrem Vater darüber, jedoch endet dieses Gespräch wieder in einem Streit und Melissa beschließt auf Coppelius Angebot, sich seinem Theater anzuschließen, einzugehen.

Doch das war ein fataler Fehler. Melissa befindet sich nun an einem Ort, der jenseits von dieser Welt ist. Dort trifft sie auf andere Mädchen, die dort ebenfalls gefallen sind.

Nebenher gesellen wir uns wieder zu Gabriel, der das Verschwinden seiner Tochter mit Entsetzen feststellen muss. Er schaltet die Polizei ein, die macht ihm aber wenig Hoffnung auf ein Wiederfinden. Als ein paar Wochen später, Melissas Lehrerin Annett vor der Tür steht, beginnt für Gabriel ein Wechselbad der Gefühle und die Ereignisse prallen nur so auf ihn ein.

Wie es dann weitergeht dürft ihr selber lesen, denn ab hier wird es wirklich richtig spannend.

Wir wechseln in der Geschichte immer zwischen Melissa und Gabriel hin und her, also zwischen Realität und Melissas Aufenthaltsort. Jedoch ist die Realität die Gabriel erlebt nicht immer das es scheint. Seine Wahrnehmungen geraten total durcheinander. Manchmal wusste ich selbst nicht was nun "echt" ist und was nicht. Ist er verrückt oder gibt es Coppelius wirklich.

Fazit:
Ich muss gestehen, teilweise war ich echt genervt von Gabriel und seiner Art alles in sich rein zu fressen und nicht mit seinem Umfeld zu interagierten. Hätte er das aber getan, wäre das Buch nur halb so spannend geworden ^^.

Wer also ein Fan von verspulter Realität ist, und sich nicht vor einem "nicht ganz so glücklichen Ende" abschrecken lässt, ist bei Opferreigen genau richtig.
Ein verrücktes Buch mit teilweise "schmackhaften" Darstellungen, die viel über die Menschlichkeit aussagen. Und wie schnell eine Welt aus den Fugen geraten kann, wenn die Menschen aufhören miteinander zu reden und nur in ihrer eigenen Welt leben.

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Gwennileins avatar

Rezension zu "Opferreigen" von M. M. Vogltanz

Düster und mystisch. Mit überraschendem, perfektem Ende!
Gwennileinvor 2 Jahren

Selten hat ein Buch solch eine dunkle Aura verströmt, uiiiii! Wenn das Buch auf dem Tisch lag, dachte ich, um es herum muss ich nun einen tiefschwarzen Schatten sehen. Ich mag die Geschichte, die zwischen Fiktion und Wahrheit springt, damit spielt und den Leser so verwirrt, dass er nachher selbst nicht mehr weiß, was er denken soll. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt - danke für den Lese"spaß"!

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Gespräche aus der Community

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verlagohneohrens avatar
Hallo ihr Lieben,
dieses Mal gibt es einen sehr düsteren Horror-Roman zu ergattern.

Es handelt sich um "Opferreigen" von Autorin M. M. Vogltanz.

Eine kleine Warnung vorweg: Der Roman enthält Passagen, die nicht für Zartbesaitete geeignet sind. Die Autorin hat nicht an expliziten Beschreibungen gespart. Wenn ihr daran zweifelt, ob das Buch etwas für euch sein könnte, schreibt uns im Zweifelsfall an und wir können euch sagen, inwiefern der Inhalt etwas heftiger sein könnte.

Der Klappentext:
Wien. Ein scheiternder Schriftsteller und seine lebensverdrossene Tochter, gesichtslose Tänzerinnen und ein skrupelloser Puppenspieler – Zutaten, die für weit mehr als einen einzigen Albtraum ausreichen.

Gabriel Seihndorfs erfolgreiche Zeiten sind vorbei. Seit seine Frau nicht mehr am Leben ist, sind seine Tage erfüllt von Selbstmitleid, der Unfähigkeit zu schreiben und den Streitigkeiten mit seiner pubertierenden Tochter Melissa.

Erst als ein geheimnisvoller Puppenspieler die Bühne betritt, bemerkt Gabriel, dass ihn mehr mit seinem Kind verbindet als ewige Zwistigkeiten. Während Melissa in einem verlassenen Theater in der Innenstadt die Wärme sucht, die sie in ihrem Zuhause vermisst, findet Gabriel sich in einer Welt zwischen Wahn und Realität wieder.

Eine Leseprobe!

Zu gewinnen gibt es 10 E-Books, wunschweise MOBI oder EPUB (bitte schon bei der Bewerbung angeben). Die Dateien werden per Mail verschickt, sobald alle TeilnehmerInnen ausgelost sind.

Wir freuen uns schon sehr auf eine lebendige Leserunde und eure Gedanken zum Roman. Für die Teilnahme wollen wir von euch wissen: Was macht für euch guten Horror aus? Wo liegen eure Gänsehautmomente?

Viel Freude beim Mitmachen und viel Glück!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

M. M. Vogltanz wurde am 12. Oktober 1992 in Wien (Österreich) geboren.

Community-Statistik

in 10 Bibliotheken

von 1 Lesern aktuell gelesen

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