M. Pastore

 5 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Planet Centronos.
Autorenbild von M. Pastore (©Privat)

Lebenslauf von M. Pastore

Meine Freunde nennen mich ‚Pastore‘ wegen gelegentlicher Predigten weltlichen Inhalts. Bleiben wir dabei.

Ich erblickte 1960 in Dresden das Licht dieser Welt, wurde Ingenieur, Schauspiel-Amateur und Liebhaber von Sprache und Literatur. Das alles befähigt noch nicht zum Verfassen von Texten. Ich versuche es trotzdem.

Seit 1965 stehe ich auf der Bühne, erst bei den Profis, dann Kabarett, später Theater, aber immer nebenbei.

Nach Abitur, Militärdienst und Studium arbeitete ich in der Forschung, im Ingenieurbüro und beim Betreiber wassertechnischer Anlagen, bevor ich den regionalen Kundendienst eines größeren Herstellers solcher Apparate im heimatlichen Revier aufbaute und durchführte. Nach achtzehn Jahren brauchte man mich dort nicht mehr.

Ich forschte nach Möglichkeiten, mein Wissen anderweitig anzuwenden. In abhängiger Beschäftigung fand ich sie nicht. Dafür frischte ich eine alte Liebe auf, schreibe seit 2012 wieder und begann zu lektorieren. In den Anthologien „grenzenlos“ des Deutschen Schriftstellerforums und „Vollkommenheit“ beim Hybrid Verlag veröffentlichte ich erste Kurzgeschichten. Ebenfalls bei Hybrid erschien meine erster Roman im September 2019.

Botschaft an meine Leser

Lieber Leser, ich freue mich, dass Du meine Autorenseite gefunden hast. Möglicherweise kennst Du schon Texte aus meiner Feder. Vielleicht trieb Dich die Neugier hierher. Wenn Du Lust hast und mir ein paar Worte hinterlässt, würde ich mich freuen. In jedem Falle möchte ich Dich ganz herzlich auf dieser Seite begrüßen!

Matt Pastore

Alle Bücher von M. Pastore

Cover des Buches Planet Centronos (ISBN: 9783946820932)

Planet Centronos

 (5)
Erschienen am 14.09.2019

Neue Rezensionen zu M. Pastore

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Cover des Buches Planet Centronos (ISBN: 9783946820932)Veraveras avatar

Rezension zu "Planet Centronos" von M. Pastore

Nicht um Aliens geht es hier
Veraveravor 5 Monaten

Zum Unterschied von so manchen anderen sci-fi-Romanen "menschelt" es recht emsig in Matt Pasores "Planet Centronos". Es geht hier nicht nur um intergalaktische Reisen oder um den atemberaubenden technischen Fortschritt, es geht auch darum, worum es in der Literatur seit ihren Anfängen schon immer gegangen ist: Um Menschen mit ihrer komplizierten Psyche, um Geltungssucht, Vorurteile, auch sehr viel um Liebe und das Streben nach Glück. NIcht um Aliens geht es hier, eher darum, wie sich die handelnden Personen in extremen Situationen bewähren. Dafür reicht mitunter ein Menschenleben nicht aus: Da hat aber der Autor einen Ausweg gefunden, der hier nicht verraten werden soll.

Die Handlung beginnt mit einer Grabung. Der Satz "Dass eine Zivilisation einst diesen Planeten bewohnte, ist vollkommen spekulativ" lässt ahnen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Die leichtfüßigen Dialoge der Protagonisten und die Neuentdeckungen, die aus dem Sand zutage treten, kontrastieren mit der ariden, trostlosen Landschaft, in die es diese Gruppe Astronauten verschlagen hat.

Der technisch interesseirte Leser kommt auf seine Kosten, wer das nicht mag darf sich auf die Schicksale der Personen konzentrieren, in beiden Fällen bleibt es spannend. Die Hauptperson des ersten Teils hat ein streng gehütetes Geheimnis, unerwartete Geschehnisse kommen hinzu und verflechten sich zu einem breiten Spannungsbogen. Schade, dass es Frauen in jener zukünftigen, fernen Zeit nicht möglich ist Fahrererfahrungen unterwegs zu ebenso fernen Sternen zu erwerben: Vielleicht wird es in einem nächsten Buch in einem nächsten Jahrhundert möglich sein. Denn: Dieses Buch verlangt, nein, es schreit nach einer Folge.



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Cover des Buches Planet Centronos (ISBN: 9783946820932)Charlotte86s avatar

Rezension zu "Planet Centronos" von M. Pastore

Spannende Unterhaltung
Charlotte86vor einem Jahr

Das Buch scheint auf den ersten Blick etwas aus der Zeit gefallen. Es findet keine detailverliebt geschilderte Raumschlacht statt, blutrünstige Aliens fehlen, das ewig Böse tritt nicht auf.

Am anderen Ende der Galaxis lernen wir die Mannschaft des Raumschiffes „Excelsior“ kennen, das einen fremden Planeten zu erforschen sucht. Dieser Planet, wegen des hohen Sauerstoffgehalts in seiner Atmosphäre als Kandidat für extraterrestrisches Leben gehandelt, zeigt sich als öde Steppen- und Wüstenlandschaft, in der eigenartige optische Phänomene auftreten. Dann wird im Wüstensand ein Bauwerk gefunden …

Der Autor lässt uns die Konflikte miterleben, die in der Mannschaft auftreten, zwischen Menschen, wie wir sie kennen. Menschen, die nach Erkenntnis streben, dabei ihr Ego pflegen oder in Zweifel und Unsicherheit ihre Urteilskraft einbüßen. Sie lassen sich in ihrem Streben nicht irritieren und übersehen die Hinweise, die vor eigenem Tun warnen. Als es zur Umkehr zu spät ist, verwandelt sich die Wüste zur Falle für die Außenteams.

Gleichzeitig findet Reinhardt, der umstrittene Held dieser Geschichte, im Staub der Steppe den ersten virtuellen Kontakt zu einer fremden Zivilisation. Alles fein, alles hübsch?

Aber nichts ist gut. Im zweiten Teil, sechzig Jahre später, ist die Wüste mit Fallen und Gefahren gespickt, und ein Treck aus acht Fahrzeugen bricht zu einer Versorgungsfahrt durch eine der gefährlichsten Gegenden der Galaxis auf. Für Magnus, den Führer der Karawane, endet nach der Heimkehr die eigene berufliche Existenz. Es beginnt eine Reise durch Depression und Scheinwelten. Er kann seiner Wahrnehmung nicht mehr vertrauen und zweifelt an den Menschen seiner Umgebung. Wieder bricht er in die Wüste auf, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.

Ich habe beim Lesen mitgefiebert. Fand die oft spöttischen Worte Reinhardts erheiternd, litt im zweiten Teil mit Magnus. Die umfangreichen Dialoge sind abwechslungsreich und unterhaltend. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor Wert auf überraschende Wendungen legt. In beiden Teilen des Buches ist ihm das meiner Meinung nach sehr gelungen.

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M. Pastore wurde am 09. April 1960 geboren.

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