M. R. Carey

 4.1 Sterne bei 198 Bewertungen
Autor von Die Berufene, The Girl With All The Gifts und weiteren Büchern.

Lebenslauf von M. R. Carey

Endzeithorror vom Feinsten: M. R. Carey wurde 1959 in Liverpool geboren. Er war ein schüchternes Kind, das in seiner eigenen Welt lebte und damit für eine Schriftstellerkarriere prädestiniert war. In jungen Jahren zeichnete Mike einfache Comics für seinen kleinen Bruder. Nach einem Englisch-Studium in Oxford und 15 Jahren als Lehrer kehrte er zu dieser Berufung zurück: Er verfasste Comics für unabhängige Verlage und später für große Namen wie DC und Marvel, bei denen er zu bekannten Reihen wie X-Men und Fantastic Four beiträgt. 2006 schrieb er seinen ersten Roman. Die „Felix Castor“-Serie, noch veröffentlicht unter seinem richtigen Namen Mike Carey, umfasst fünf Bücher. Zusammen mit seiner Frau Linda, ebenfalls Autorin, und seiner Tochter Louise schrieb er die Romane „The City of Silk and Steel“ sowie „The House of War and Witness“. 2014 benutzte er erstmals das Pseudonym M. R. Carey und veröffentlichte darunter seinen dystopischen Roman „Die Berufene“ (Originaltitel: „The Girl with all the Gifts“). Die Neuerfindung des Zombie-Genres wurde ein Bestseller. 2018 folgt die Fortsetzung „Die Hungrigen“ (Originaltitel: „The Boy on the Bridge“), die die Vorgeschichte zu „Die Berufene“ erzählt. „Fellside“ (2016) und „Someone Like Me“ (2018) sind weitere Horrorromane, die Carey unter seinem Pseudonym schrieb.

Alle Bücher von M. R. Carey

Cover des Buches Die Berufene9783426516782

Die Berufene

 (155)
Erschienen am 01.10.2018
Cover des Buches Die Hungrigen9783426522301

Die Hungrigen

 (9)
Erschienen am 02.07.2018
Cover des Buches Die HungrigenB07DVQ5M79

Die Hungrigen

 (2)
Erschienen am 05.07.2018
Cover des Buches Die BerufeneB00NX5AD0Q

Die Berufene

 (1)
Erschienen am 01.10.2014
Cover des Buches The Girl With All The Gifts9780356500157

The Girl With All The Gifts

 (29)
Erschienen am 01.06.2014
Cover des Buches Fellside9780356503608

Fellside

 (2)
Erschienen am 25.08.2016
Cover des Buches The City of Silk and Steel9780575132696

The City of Silk and Steel

 (0)
Erschienen am 21.03.2013

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Rezension zu "The Girl With All The Gifts" von M. R. Carey

Post-apocalyptic goodie!
Paperboatvor 2 Monaten

Great Britain somewhere in the near future: Most of mankind was wiped out and changed into so-called 'hungries' which feed on the last living people they can get their hands on.
Melanie is a young girl living in a bunker. Each morning she is strapped by military men into a wheelchair and brought into a classroom with a bunch of other children. She always feels happily excited when she's being rolled of into class since she enjoys the lessons with the teacher Miss Justineau. Other than the military people Miss Justineau treats the children like human beings. During class the reader learns through a demonstration of Seargent Parks that the children are zombies chosen for the experiment of learning. While adults seem to be completely mindless, children show signs of being able to control their animalic instincts.
A break-through of the zombies in the base causes in the death of nearly every inhabitant. With the help of Seargent Parks Miss Justineau, Dr Caldwell and also Melanie manage to survive the deadly attack. Now on the run they head for the only base they know still exist. Though it has been silent for months it is their only option.
The viewpoint of the story switches between Melanie, Miss Justineau, Seargant Parks and Dr Caldwell who's a scientist at the base. Through all of these characters the reader learns why Melanie is different than the other children and how she came to exist.

This is a post-apocalyptic story I enjoyed reading years ago. There was a movie made based on the book which was hauntingly good but of course the book is way better. The ending was completely unexpected and threw me off track. It's a book I plan to read again some time soon.

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Rezension zu "Die Hungrigen" von M. R. Carey

Sehr gutes Prequel...
LukeDanesvor 4 Monaten

Manchmal nimmt man sich Bücher einfach so mit, ohne wirklich zu wissen um was es sich handelt. So geschehen mit „Die Berufene“ von M.R. Carey. Interessant wurde es für mich, da es sich um die Buchvorlage des Films „The Girl with all the Gifts“ handelte und da ich Dystopien ja nun einmal liebe, dachte ich mir nichts dabei. Doch bevor ich noch das Buch lesen konnte, kam der Film bereits auf BluRay heraus, ich kaufte ihn mir, sah ihn mir an und war…

 

... doch emotional sehr mitgenommen, von dem was da so alles passierte.

Da die Geschichte von „Die Berufene/The Girl…“ einsetzt als schon alles den Bach herunter gegangen ist und sich die Menschheit am Rande der Auslöschung befindet, blieben viele Fragen offen, welche nun durch das Prequel „Die Hungrigen“ scheinbar geklärt werden sollen. Ist dem auch wirklich so?

Zum Teil, ja.

Man erlebt hier die Geschichte eines bunt zusammengewürfelten Forscherteams das verzweifelt auf der Suche nach einem Gegenmittel für die Zombiefizierung der Menschheit ist. Unterwegs sind die Wissenschaftler in einem Panzer, namens „Rosie“, der als Labor umgerüstet, alle Voraussetzungen schaffen soll, dem Unterfangen den größtmöglichen Erfolg zu bescheren. Doch so wie „Rosie“ ihren Bewohnern Schutz biete, so dient sie dem Autor der Geschichte, M.R. Carey auch dazu, teilweise recht klaustrophobische Situationen zu schaffen.

Doch steht im Mittelpunkt eher der Jugendliche Stephen, welcher zwar hochbegabt ist, aber viele seiner unüberlegten Handlungen, auch die Sicherheit und das Überleben der Wissenschaftler das ein oder andere Mal sträflich in Gefahr bringt. Er ist auch nicht gerade begabt darin, seine Umwelt in normalem Maße wahrzunehmen und sie entsprechend zu behandeln.

Die hier gezeigten Charakterstudien der einzelnen Protagonisten sind sehr tiefgehend angelegt und so hebt sich auch dieser Roman deutlich von ähnlichen Geschichten des Genres Zombiedystopie ab. Die Bedrohung durch die „Hungrigen“ ist zwar permanent latent vorhanden, doch ist sie nicht die Triebfeder des Ganzen. Vielmehr geht es um die Frage, ob die Menschen, so wie man sie kennt, ihre Ausrottung irgendwie selbst verschuldet haben und ob sich eine weitere Existenz in den bisherigen Bahnen noch mit den Naturgesetzten vereinbaren lässt.

Ein wenig Stereotypie lässt sich allerdings auch hier nicht so ganz vermeiden, denn die Militärs sind uneinsichtig und beherrschend, so wie die Wissenschaftler nicht ganz so blütenrein in ihren Handlungen sind, wie sie es gerne darstellen und von sich selbst denken. Doch kann man dies getrost vernachlässigen, auch wenn es schon bis zur Unendlichkeit durchgekaut wurde, denn der Mensch ist nun einmal so – Stereotypen beherrschen die Welt.

Wer hier harte Action und atemlose Spannung erwartet, ist fehl am Platze, denn das Buch geht eher gemächlich seinen Weg, ohne sich jedoch zu sehr in langatmigen Streckpassagen zu verlieren.

Und jetzt muss ich spoilern für die, welche beide Bücher noch nicht kennen…

Ich würde empfehlen, wenn man „Die Berufene“ noch nicht kennt, sich zuerst um „Die Hungrigen“ zu kümmern, denn so entfalten diese erst ihr volles Potential, da man doch sehr viel wiedererkennt, wenn man sich vorher schon mit Melanie und Co. beschäftigt hat.

SPOILERSHARK

Ein Epilog mit Melanie, der Protagonistin von „Berufene/The Girl“ leitet dann auch zur Handlung des zuerst erschienen Buches über. Doch spielt er zwanzig Jahre nach der Handlung von „Die Hungrigen“ und bezieht auch die Ereignisse aus „Die Berufene“ mit ein, da Melanie hier bereits die Rasse „Mensch 2.0“ anführt uns erwachsen geworden ist

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Rezension zu "Die Hungrigen" von M. R. Carey

Ruhiger Zombie-Roman mit militärisch-wissenschaftlichem Hintergrund
NiWavor 2 Jahren

Das Ende der Welt war da. Die Menschheit hat ein parasitärer Pilz befallen, der sie in zombiehafte Wesen verwandelt hat. Nur wenige haben überlebt, die mit Eifer an der Bekämpfung der Seuche arbeiten. Militärisch organisiert, schickt die dezimierte Menschheit Wissenschafter auf die Reise, weil es eine Lösung zu finden gilt.

Die Geschichte von „Die Hungrigen“ knüpft an „Die Berufene“ des Autors an. Hierbei handelt es sich aber um keine Fortsetzung, sondern man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen. Allerdings beschäftigt sich dieses Buch mit den Hintergründen, wie und warum es zu der Berufenen kommt.

Mit „Die Hungrigen“ hält man einen eher ungewöhnlichen Zombieroman in den Händen. Zwar sind die titelgebenden Hungrigen alias Zombies durchaus eine Gefahr, jedoch erweisen sie sich eher als Randerscheinung und der klägliche Rest der Menschheit rückt in den Mittelpunkt. Oder sie rückt in Rosie zusammen, je nachdem, wie man es betrachten will.

Denn Rosie ist ein panzerähnliches Gefährt, das Wissenschafter und Soldaten beherbergt, die sich auf Expedition befinden. Sie folgen ihrer vorgegebenen Route, sammeln Proben ein, verhalten sich im zwischenmenschlichen Bereich äußerst bedenkenswert, und stoßen auf eine Horde wilder Kinder, die anscheinend eine ganz neue Spezies sind.

Der Hauptteil der Handlung ist ruhig, mit wissenschaftlichen Hintergrund und militärischem Ton erzählt. In gewisser Weise ist man als Leser bei Rosie mit an Bord, und schaut dem Treiben der anderen zu:

Wissenschafter und Soldaten sind auf engstem Raum zusammengepfercht. Meiner Meinung nach haben sie sich alle extrem gut gehalten, was vielleicht an der britischen Herkunft liegt, weil sie die Situation allesamt nüchtern betrachten.

Sie spielen Poker, schwingen die Reagenzgläser oder teilen sich die drei Bücher an Bord untereinander auf - alles, um sich die eintönige Zeit zu vertreiben.

Hauptfigur ist der 15-jährige Stephen, der schon mehr als einmal seinen genialen Geist bewiesen hat. Der Junge entwickelte einen Blocker, der Menschen vor Angriffen der Hungrigen schützt, und tüftelt an weiteren Errungenschaften, um die Menschheit am Leben zu erhalten. Jedoch ist Stephens Sozialverhalten extrem gestört. Hier kann man spekulieren, ob es an den Erfahrungen in seiner Kindheit liegt, oder ob er von sich aus autistisch veranlagt ist. Zumindest hält sein unbändiger Forscherdrang Menschen nicht nur am Leben, sondern bringt sie ebenso in Gefahr, weil er höchst experimentierfreudig ist.

In Dr. Rina Khan hat er eine Art Ziehmutter gefunden. Sie ist der einzige Mensch, den Stephen einigermaßen erträgt. Ihr kommt eine wichtige Rolle in der Geschichte zu, auf die ich hier nicht näher eingehe. Es sei nur gesagt, dass Dr. Khan eine mutige Frau ist, die das Leben über alles stellt.

Den ruhigen Stil habe ich bereits erwähnt. Dieser ist auch mein Kritikpunkt, weil es manches Mal zu ruhig wird. Es dauert relativ lang, bis etwas Entscheidendes passiert, und dann verschwindet es eher im Untergrund.

Zwar ergeben sich deutliche Konflikte an Bord und die Gruppendynamik steht im Vordergrund, allerdings hätte ich mir eine Spur mehr Zombieklischee gewünscht, damit die Spannung beim Lesen durch die Seiten treibt.

Gefallen hat mir die Geschichte an sich, die interessanten Ansätze des Autors und die Verbindung zu seinem anderen Roman. Gerade am Ende wird der Zusammenhang offensichtlich. Diesen Kniff hat M. R. Carey wunderbar hingekriegt.

Schlussendlich ist „Die Hungrigen“ ein ruhiger Zombie-Roman, der auf einer soliden, wissenschaftlichen Basis steht, und mit fesselndem Hintergrundinformationen versorgt. Wer sich eher für die Entwicklung der Menschheit als für blutig-grausliche Zombie-Szenen interessiert, hat damit ein gutes Buch für sich gefunden.

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