Die Berufene

von M. R. Carey 
4,2 Sterne bei144 Bewertungen
Die Berufene
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Positiv (112):
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Die Prämisse finde ich sehr interessant & hier wurde es auch noch gut umgesetzt. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten hats mir sehr gefallen

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Inhaltsangabe zu "Die Berufene"

Spannender Endzeit-Horror-Roman vom internationalen Bestsellerautor M.R. Carey.

Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein Parasit hat einen Großteil der Bevölkerung in menschenfressende Zombies verwandelt. Auf einer Militärbasis erforschen Wissenschaftler an infizierten Kindern, die trotz des Befalls noch logisch denken und ihr Verhalten kontrollieren können, den Verlauf der Infektion. Eines von ihnen ist Melanie, die Intelligenteste von allen. Kurz bevor auch sie auf dem Seziertisch landen kann, wird die Basis von einer Meute hungriger Infizierter angegriffen. Nur eine kleine Gruppe aus Soldaten und Wissenschaftlern überlebt. Verzweifelt kämpfen sie gemeinsam mit Melanie gegen die Infizierten – und gegeneinander. Denn auch wenn Melanie sich gegen ihre Instinkte wehrt, macht ihr Hunger sie sehr, sehr gefährlich …

'Wer auf The Walking Dead steht, für den ist dieses Buch was.' Radio 1 LIVE
'M.R. Carey ist eine Klasse für sich.' Daily Mail
'Einer der originellsten, spannendsten und stärksten Romane der letzten Zeit.' The Guardian

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426516782
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2014 bei Audible Studios erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    schokigirls avatar
    schokigirlvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Prämisse finde ich sehr interessant & hier wurde es auch noch gut umgesetzt. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten hats mir sehr gefallen
    Gutes Buch!

    Anmerkung: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen. Danke dafür.


    Info & Vergleich:

    Ich habe den 2. Band (das ein Prequel ist) vor diesem Buch gelesen. Man kann dies tun & trotzdem Spaß an beiden Büchern haben & beide verstehen. Allerdings wusste ich so einige Enthüllungen bereist, was mir den Aha-Effekt nahm. Ich hätte wahrscheinlich mehr Spaß mit dem Buch gehabt, wenn ich das Prequel vorher nicht gelesen hätte.

    Beide Bücher sind sich vom Aufbau her übrigens sehr ähnlich. Das hat mich überrascht, aber schlecht war es trotzdem nicht.

    Ich hätte mir hier nur ein paar mehr Charaktere gewünscht. Es kam mir zu Beginn schon relativ wenig vor & dementsprechend sind auch sehr spät erst Protagonisten ums Leben gekommen. In „Die Hungrigen“ war das ein bisschen anders. Da gab es mehr Hauptcharaktere & da die schneller einer nach dem anderen gestorben sind, wirkte die Situation auch irgendwie gefährlicher.


    Meinung:

    Sowohl der Aufbau des Plots, als auch die Welt ist gut durchdacht & super interessant. Vor allem die Prämisse & die Einwirkung auf die Umwelt waren faszinierend dargestellt. Ich wollte immer mehr erfahren & es verstehen.

    Es war auch angenehm, dass es keine Helden oder Bösewichte gab. Jeder Charakter war ambivalent, realistisch & facettenreich. Sie hatten unterschiedliche Meinungen, die immer verständlich erklärt & nachvollziehbar, aber nicht immer richtig oder moralisch sind. Generell geht es viel um Moral, Ethik & die Gesellschaft in Extremsituationen. Solche Gedankenexperimente liegen mir sehr & ich finde sie immer sehr fesselnd.

    Die Protagonistin Melanie war sehr reif für ihre 10 Jahre. Sie hat manchmal eine Selbstdisziplin an den Tag gelegt, die ich nicht mal als erwachsene Frau habe. Ich kann nicht recht sagen wie realistisch dies ist, da die gesamte Situation ja durch die Fantasy schon nicht realistisch ist. Aber ich habe es trotzdem gern gelesen & mich nicht besonders dran gestört. Sie hatte ja auch ihre kindlichen Momente in denen sie die Wunder der Welt entdeckte.

    Ich fand das Ende dagegen sehr seltsam. Es kam so aus dem Nichts & schien mir auch nicht unbedingt zum Rest zu passen. Auch das allerletzte Bild war gewöhnungsbedürftig. Ca. 10-20 Seiten mehr zur Erläuterung hätten mir gefallen.



    Fazit: Das Buch war wirklich gut. Die Prämisse finde ich generell sehr interessant & hier wurde es auch noch gut umgesetzt. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten hat mir das Buch sehr gefallen. Daher habe ich 4 Sterne vergeben.



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    Faancys avatar
    Faancyvor 3 Monaten
    Langatmige, zähe Zombie-Geschichte

    Da ich ein großer Fan von The Walking Dead bin, hat dieses Buch meine Aufmerksamkeit geweckt. Leider konnten die Erwartungen nicht erfüllt werden. 
    Die Charaktere waren alle sehr platt und haben keinerlei Sympathien geweckt. Ich konnte niemanden leiden und fand auch die Handlungen und Reaktionen unverständlich. Melanie ist zwar besonders, aber das macht sie leider auch nicht wirklich interessanter. Ich hatte einfach keinen Zugang zu den Figuren. 
    Hinzu kommt ein zäher Spannungsbogen. Anfangs ist man noch gespannt, was passiert. Man wartet auf die Katastrophe, die natürlich kommt. Bis dahin war die Geschichte gut. Ab dann ging es jedoch bergabwärts. Es passiert kaum noch etwas. Alles wird unnötig in die Länge gezogen. Das Ende war dann zwar nochmal eine Überraschung, aber bis man sich dahin vorgekämpft hat, dauert es ganz schön lange. 
    Außerdem empfand ich den Schreibstil der Autorin als ziemlich eintönig. Es entstanden keinerlei Bilder in meinem Kopf. Und alles hat mich zu sehr an The Walking Dead - nur eben in schlecht - erinnert. 
    Ich würde das Buch niemandem empfehlen, der eine aufregende Zombie-Geschichte wünscht. Hier ist alles sehr ruhig und für meinen Geschmack zu langweilig. 


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    Buchperlenblogs avatar
    Buchperlenblogvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mir unglaublich gut gefallen, tolles Leseerlebnis in einer fast toten Welt!
    Tolle Postapokalypse, frische Idee

    Inhalt

    Zwanzig Jahre ist es her, als die Welt – wie wir sie kennen – unterging. Ein heimtückischer Pilz befällt den menschlichen Körper und manipuliert ihn. Was von uns übrig bleibt, ist ein Hungernder, ein Zombie in einer ausgestorbenen Welt. Melanie, ein kleines zehnjähriges Mädchen, wird in einem militärischen Stützpunkt in England gefangen gehalten. Sie trägt den Pilz in sich, doch ist sie anders als die anderen. SIe kann denken. Hier soll sie mit einigen anderen besonderne Kindern unterrichtet und schließlich seziert werden.

    Rezension

    Ophiocordyceps. Ein real existierender Pilz, der sich als Sporen auf dem Waldboden festsetzt und dort dann von Ameisen aufgenommen wird. Die Sporen fressen sich in den Körper, setzen ihn außer Gefecht, übernehmen das Gehirn. Der Wirt ist psychisch tot, doch das Gehirn lebt und arbeitet – für den Pilz. Sie klettern höher und höher in den Bäumen, damit sich die Sporen noch weiter, noch besser verbreiten können. Erst wenn die Ameise ihren Zweck erfüllt hat, tötet der Pilz sie und wächst aus ihr empor.

    Der Autor M.R. Carey spielt nun mit dieser Idee und entwickelt sie weiter. Was passiert, wenn dieser Pilz sich verändert und das menschliche Hirn besetzen kann? Eine Welt voller Zombies, Hungernder bleibt zurück. Eine Welt, in der nichts mehr menschlich scheint, in der es einzig und allein ums Fressen geht. Darum, den Pilz zu füttern, ihn wachsen zu lassen. Und Hut ab, diese Idee fand ich grandios. Sie ist so schauderhaft wie real.

    Melanie, das Mädchen, das halb Zombie und halb Mensch ist, ist anders als die anderen da draußen. Und wird aus genau diesem Grund zum Mittelpunkt der experimentellen Forschungen Dr. Caldwells. Nichts lieber täte sie, als das Gehirn der Kleinen aufzuschneiden, einen Blick hineinzuwerfen. Doch Melanie hat eine Verbündete auf dem Stützpunkt, die Lehrerin Justineau. Als dieser Stützpunkt von Schrottsammlern angegriffen wird, schließen sich zwei Soldaten, Miss Justineau, Miss Caldwell und Melanie als Gruppe mehr oder weniger freiwillig zusammen. Sie wollen in die nächste Stadt, doch der Weg ist lang und gefährlich und von allen Seiten lauert Gefahren. In London angekommen, wird der Gruppe erst bewusst, in welcher Gefahr sie tatsächlich steckt.

    Was mir an diesem Buch so besonders gut gefiel – neben dem rasanten, teils fast schon flapsigen Erzählstil – war die Sichtweise. In aller Regel sind die Zombies die Monster, die Bösen, die es einfach nur umzubringen gilt. Doch mit Melanie hat der Leser einen Einblick hinter die Kulissen. Nicht alles, was böse erscheint, ist es auch. Nicht alles muss seziert werden, nur weil man es nicht kennt. Und nicht immer ist schwarz und weiß so klar voneinander getrennt, wie man glaubt.

    Fazit

    Ein postapokalyptischer Alptraum, der es in sich hat. Die Idee ist vielleicht nicht neu, aber die Umsetzung spricht für sich. Es ist ein wenig Walking Dead, aber mit besserer Story. Und das kann ich euch schonmal vorab versprechen: Das Ende ist ganz anders, als anfangs gedacht.

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    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 9 Monaten
    Doch etwas unkonventionell

    Melanie lebt in einem Block auf einem Militärstützpunkt. Doch sie weiß nicht wie sie dahin gekommen ist und der Tagesablauf ist immer derselbe. Morgens werden sie und die anderen Kinder an Rollstühle gefesselt um dann in den Klassenraum geschoben zu werden. Was ist besonders an diesen Kindern?

    Das Cover finde ich zwar schlicht, aber trotzdem irgendwie aussagekräftig. Als würde dem Mädchen die ganze Welt gehören und doch ist sie wohl eher eine Gefangene.
    Der Schreibstil ist wirklich gut, man kann der Geschichte gut folgen und doch braucht der Autor keine komplizierten Sätze dazu. Was allerdings auffällt ist, dass sich die Geschichte und der Hintergrund erst so nach und nach aufbauen, das liegt daran, dass man zuerst den Geschehnissen aus Melanies Sicht folgt und diese weiß selber nicht allzu viel über ihre Umwelt und warum sie letztendlich auf diesem Militärstützpunkt ist.
    Erst nach einigen Seiten wechselt man mal in die Sicht einer anderen Person und so erfährt man immer mehr von der Katastrophe, die sich auf der Welt ereignet hat.
    Melanie wirkt zunächst wie ein normales, kleines Mädchen. Sie ist sehr liebebedürftig (was wohl auch daran liegt, dass niemand die Kinder anfassen darf oder sollte) und ist sehr wissbegierig. Vor allem Miss Justineau hat es ihr angetan und sie baut eine innige Beziehung zu ihr auf. Und nachdem man erfahren hat war wirklich mit den Kindern los ist, ist man schon so an Melanie gewöhnt, dass man gar nicht mehr anders kann als sie trotzdem zu mögen. Ich konnte ihre Handlungsweisen voll nachvollziehen und mein Mitleid hat sich nach und nach in Respekt für sie umgewandelt, denn sie erfährt auch zusammen mit dem Leser immer mehr und ist zwar zunächst geschockt, aber lernt mit der Situation umzugehen.
    Bei Miss Justineau ist die Sache leider etwas andersherum. Zuerst habe ich gedacht, dass sie einfach nur sehr rebellisch ist und sich für die Kinder einsetzen möchte. Es gibt ja immer jemanden, der gegen das System ist. Aber im Laufe der Geschichte ist sie mir doch manchmal auf die Nerven gegangen. Denn so wie Melanie sich lernt zu akzeptieren, habe ich das Gefühl, dass Miss Justineau einfach die Augen vor der Wahrheit verschließt und in Melanie nur ein Mädchen sehen will. Und das fand ich schon sehr naiv und auch stellenweise gefährlich. Erst gegen Ende als sie keine andere Möglichkeit mehr hat, handelt sie meiner Meinung nach wieder gut und richtig.
    Aber was zwischen dem Mädchen und der Lehrerin entsteht ist eine feste Freundschaft und das hat mir dann wiederum doch wieder sehr gut gefallen.
    Als Manko habe ich empfunden, dass man sehr lange keinen genauen Überblick darüber hat, wohin die Geschichte führen soll. Bis zum Schluss ist das Buch sehr undurchsichtig und es ist einfach eine Art Road Trip. Mit von der Partie sind dann noch Dr. Caldwell und Sergeant Parks und ich finde es einen sehr guten Kniff, durch die verschiedenen Perspektiven, dass man irgendwie alle in ihren Handlungen verstehen kann. Klar gibt es Sympathieträger, aber letztendlich kann man als Leser gut nachvollziehen warum jeder in seinen eigenen Gedanken, seine Verhaltensweisen für richtig hält. Das finde ich schon recht unkonventionell, aber dadurch hat mir das Buch gefallen. Denn es muss nicht immer nach Schema F gehen.
    Das Ende kommt dann mit einem Paukenschlag und ich fand es einfach klasse. Auch hier für mich kein typisches Ende, denn es geht nicht für alle gut aus, aber ich finde es konsequent und gut überlegt. Ein Ende nach meinem Geschmack.

    Mein Fazit: Zwischendurch erinnert das Buch etwas an einen dystopischen Road Trip, aber der Schreibstil ist locker und es lässt sich einfach gut weglesen. Mir hat besonders gefallen, dass sich nicht alles in Wohlgefallen auflöst, sondern hier auch mal nach anderen Wegen und Lösungen gesucht wird. Und darunter fällt auch das Ende, dass mich vollkommen überrascht hat. 

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    kruemelhinos avatar
    kruemelhinovor einem Jahr
    Guter Start, langgezogener Mittelteil

    Eine gefährliche Pilzkultur breitet sich rasend schnell in Großbritannien aus. Sie frisst sich durch das Gehirn des Wirts und nimmt ihm dabei jede menschliche Eigenschaft. Zurück bleibt ein Zombie, ein 'Hungernder', auf der ständigen Suche nach Nahrung...

    Ich war zunächst schon recht angetan von der Geschichte, da der Roman verspricht, das Thema rund um Zombies deutlich subtiler anzugehen. Dem ist auch so. Die Anfänge um Melanie und die anderen Kinder, die sich als Infizierte deutlich von den anderen unterscheiden, ist interessant aufgebaut. Der Schwerpunkt wird mal nicht auf die gängigen Klischees à la 'beißen' und 'gebissen' werden gelegt. Zudem schießt hier zunächst kein literweises Blut durch die Geschichte.

    Leider aber erleidet die Story mit dem Ausbruch auf der Militärbasis einen stilistischen Bruch und es kommen die gängigen Elemente aus dem Zombiegenre zum Vorschein. Auch mangelt es der Geschichte ab diesem Zeitpunkt deutlich an Spannung. Stattdessen erleben wir die Protagonisten wie üblich auf der Flucht in die nächst 'sichere' Stadt. Der Mittelteil zieht sich damit merkbar in die Länge. Erst das Ende kann inhaltlich wieder punkten, auch wenn viel Blut fließt, da es recht unkonventionell endet. Dennoch werde ich auch beim Ausgang der Geschichte das Gefühl nicht los, dass es irgendwie gehetzt wirkt und damit auch leicht unzufriedenstellend endet.

    Der Schreibstil ist simpel. Hier zeigt sich keine Offenbarung. Dafür lässt sich das Buch schnell herunterlesen. Ein großartiges Leseereignis kann ich letztlich nicht erkennen. Dafür richtet sich das Buch doch etwas zu sehr an den Genre-Liebhaber, zu dem ich mich nicht wirklich zähle.

    3,5/5 Punkte

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    Daniel_Allertseders avatar
    Daniel_Allertsedervor einem Jahr
    Ein sehr gutes Buch!

    Meine Meinung

     

    »Die Berufene« ist der Roman zum Kinofilm »The Girl With All The Gifts«. Ein Roman/Film mit Zombies, einer Epidemie, Schrottmenschen, Hungernden und zwei Menschen, die alles dafür tun, ein Gegengift zu finden. Und die Rettung der Menschheit ist Melanie…

     

    Der Schreibstil des Autors ist sehr lebendig und ausführlich. Zu Beginn ist das Buch sprachlich einfach gestaltet: Es wird vieles aus der Sicht von Melanie erzählt, die die Umgebung und die innere Situation des Bunkers beschreibt. Selbstverständlich ist somit der Erzählstil kindlich gehalten, einfach. Am Anfang zieht sich die Story etwas in die Länge – natürlich, die Umstände in diesem »Gefängnis« müssen ausführlich beschrieben werden, da sich der Umstand an diesem Stützpunkt sehr schnell ändert. Der Autor hat somit die ersten hundert Seiten mit dem Leben in diesem sicheren Bunker beschrieben. Anders hätte man diese große Anzahl an Seiten aber auch gestalten können. Besonders zu Beginn braucht man Durchhaltevermögen!

      Sehr überrascht war ich daher, als es richtig zur Sache ging! Die Umstände spitzen sich immer mehr zu, und als Miss Justineau erfährt, was die Ärztin mit Melanie vorhat, beginnt das Buch an Spannung aufzunehmen. Ich wurde bei diesem Buch speziell an »The Walking Dead« erinnert; auch, wenn ich die Serie nicht gesehen habe, es behandelt aber dasselbe Prinzip! Die Zombies in diesem Buch wurden grauenhaft dargestellt, und meine Nackenhaare stellen sich bei diesen fürchterlichen Szenen auf, beginnend zum Beispiel im Operationssaal von Dr. Caldwell. Leider habe ich im Roman erneut einige Szenen, ja auch Kapitel gefunden, die sich sehr in die Länge gezogen haben. Das Buch lässt sich folgendermaßen unterteilen: Grausame, spannende, interessante und actionreiche Situationen, oder etwas langweilige Situationen. Dieser Mix störte das Lesevergnügen etwas. Man hätte, meines Erachtens, einiges weglassen können, was eben in meinen Augen nicht wichtig für die Geschichte wäre.

      Natürlich gibt es aber auch viele Kapitel im Buch, die wirklich spannend sind! Hungernde greifen an, Kämpfe, Tod, Flucht – wenn Spannung aufkommt, dann richtig! In diesen Situationen war ich gebannt und bin nur so durch die Seiten geflogen. Auch die Charaktere waren sehr stark und äußerst interessant! Besonders Melanie und Helen, die der Geschichte etwas Starkes gegeben haben! Pluspunkt für das Buch: Die dystopische Atmosphäre und der tolle Verlauf der Story!

    Fazit

     

    Der Roman »Die Berufene« ist sehr spannend und actionreich gestaltet. Einige Ausnahmen bilden langgezogene Szenen. Die Charaktere sind stark, interessant und lebendig. Die dystopische Story fasziniert mit dem atemlosen Kampf gegen die Epidemie. Sehr empfehlenswert!

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    LiveReadLoves avatar
    LiveReadLovevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, das mich komplett überrascht und in seinen Bann gezogen hat. Ich bin begeistert!
    Ein etwas anderer Endzeitroman, der sich vor allem durch seinen Schreibstil auszeichnet.

    Inhalt

    Großbritannien, in der Zukunft: Ein grauenvoller Pilz hat sich in der Menschheit verbreitet und Millionen infiziert. Die wenigen Gesunden, werden von den sogenannten Hungernden bedroht. Doch es gibt Hoffnung. Auf einem kleinen entlegenen Militärstützpunkt befinden sich Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Mit ihrer Hilfe, könnte es gelingen, ein Heilmittel zu entwickeln. Den Wissenschaftlern ist jedes Mittel recht, um die Welt zu retten, doch es läuft nicht nach Plan..

    Ein etwas anderer Endzeitroman, der sich vor allem durch seinen Schreibstil auszeichnet. Ein absolutes Highlight.

    Eine sehr gute Freundin von mir hat „Die Berufene“ schon vor längerer Zeit gelesen und mir immer mal wieder in Erinnerung gerufen. Der dazugehörige Film war bereits in den Kinos. Als ich letzte Woche bei arvelle gesehen habe, dass es das Buch gerade günstig zu kaufen gab, habe ich es bestellt. Am Montag ist es angekommen und ich habe direkt die ersten 30 Seiten gelesen. Dann gab es kein halten mehr und die Geschichte hat mich derart gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte.

    „Der Tod und das Mädchen in einer kleinen Person vereint.“ (S. 39)

    Wenn man den Klappentext so liest, dann erwartet man nicht unbedingt das, was man von der Geschichte bekommt. Ich habe mit einem Endzeitroman gerechnet, bei der sich die Menschen mit Zombies herumschlagen müssen. Das stimmt zum Teil auch, doch der Kampf steht überhaupt nicht im Vordergrund.

    Melanie, ein kleines Mädchen von zehn / elf Jahren ist eine der Protagonisten. Sie lebt im Block 6 in einer kleinen Zelle mit Bett und einem Stuhl, an den sie gefesselt wird, wenn der Unterricht beginnt. Sie und all die anderen Kinder bekommen von drei unterschiedlichen Lehrern Unterrichtsstunden. Sie lernen schreiben, lesen, rechnen und etwas über Geschichte. Immer wieder werden sie durch Tests überprüft und vor allem der Unterricht von Miss Justineau gefällt Melanie. Diese Lehrerin ist besonders nett, zuvorkommend und wunderschön. Ein Miss Justineau Tag ist ihr liebster Tag und sie kann es kaum erwarten, wenn wieder Unterricht bei ihr ist.
    Melanie ist sehr intelligent, wissbegierig und hat eine sehr hohe Auffassungsgabe. Sie kann gut kombinieren und schlussfolgert in den meisten Fällen richtig.

    Als auf dem Militärstützpunkt alles schief geht und Melanie gemeinsam mit Miss J, der Wissenschaftlerin Caldwell, Sergeant Parks und Private Gallagher wird erst so richtig deutlich, wie intelligent das Mädchen ist. Sie ist zwar ein besonderes Kind, doch vor allem ihre Art, die Dinge zu sehen, haben mich für sie eingenommen.
    Sie beschreibt die Welt auf so besondere Weise und würdigt Dinge, die man als normaler Mensch überhaupt nicht wahrnehmen würde. Es ist wunderbar zu lesen, wie sie für die kleinsten Erscheinungen Begeisterung aufbringen kann. Dabei stehen bei ihr jedoch immer im Vordergrund vor allem Miss Justineau zu beschützen. Diese Lehrerin ist ihre Bezugsperson und sie möchte sie um jeden Preis retten.

    Die Art, wie der Autor das Mädchen darstellt hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Melanie ist so besonders und nur, weil sie so aufgewachsen ist, wie sie eben aufgewachsen ist, konnte sie so werden. Sie nutzt ihr Wissen, um das zu tun was richtig ist und das ist einfach großartig.

    „Genau wie Pandora: Einfach die große Büchse namens Welt öffnen, ohne Furcht, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob etwas Gutes oder etwas Schlechtes dabei herauskommt. Weil beides kommt. Es kommt immer beides. Aber um das herauszufinden, muss man die Büchse erst öffnen.“ (S. 302)

    Man liest jedoch nicht nur aus Melanies Sicht, sondern erfährt auch die Gedanken von Miss Justineau, der Wissenschaftlerin Caldwell, dem Sergeant Parks und von Private Gallagher. Die Gruppe könnte nicht unterschiedlicher sein und doch habe ich jeden von ihnen bis zu einem bestimmten Grad verstehen können.
    Die Lehrerin hat, entgegen aller Warnungen, eine Bindung zu den Kindern aufgebaut und vor allem Melanie bedeutet ihr etwas. Sie versucht irgendwie das Mädchen zu retten, obwohl sie weiß, dass dadurch ihr eigenes Leben in Gefahr gerät. Ihr Charakter ist sehr stark und sie durchläuft, ebenso wie die meisten der Protagonisten, eine Entwicklung. Sie muss erkennen, dass nicht immer alles so ist wie es scheint.
    Sergeant Parks hat sehr große Vorurteile gegenüber den Kindern auf dem Stützpunkt und durch seine Vergangenheit ist das auch nur allzu verständlich. Ihm fällt es sehr schwer Melanie Vertrauen entgegen zu bringen, was sehr gut zu seinem Charakter passt. Auch wenn er eigentlich kein sehr sympathischer Mensch ist, habe ich ihn direkt gemocht. Er ist ein Soldat und möchte die ihm unterstellten Zivilisten in Sicherheit wissen, dafür riskiert er alles und diese Entschlosseheit hat mich für ihn eingenommen.

    Gallagher ist ein ängstlicher junger Mann, der England nur als das kennt, was es seit dem Parasit ist. Er kennt die Welt, wie sie einmal war, gar nicht. Und trotzdem ist er nicht härter. Seine Angst behindert ihn, lähmt ihn und macht ihn noch jüngerer als er eigentlich ist. Trotzdem ist er ein liebenswürdiger junger Mann der irgendwie versucht seinen Platz zu finden.
    Ganz anders als Caroline Caldwell. Die Wissenschaftlerin ist skrupellos und versucht mit allen Mitteln eine Lösung für die Infektion zu finden. Sie ist in diesem Buch diejenige, die, außer den Hungernden, eine Gefahr für Melanie darstellt. Caldwell hat sich ganz der Wissenschaft und der Suche nach einem Heilmittel verschrieben und dafür möchte sie alles nutzen. Vor allem Melanie, die für sie sehr wertvoll ist. Sie macht keine Wandlung durch, sie bleibt im ganzen Buch die Frau, die mit aller Macht versucht die Welt zu heilen. Auf der einen Seite ist ihrer Entschlossenheit und die Risiken, die sie eingeht, bewundernswert, auf der anderen Seite macht es sie grausam und gewissenlos.

    Alle Charaktere haben mich auf unterschiedliche Weise interessiert. Doch nicht nur die Protagonisten haben mich an das Buch gefesselt, sondern auch die Handlung an sich. Nach und nach lernen wir Großbritannien, wie es in dieser Zeit ist, kennen. Die medizinische Seite liefert uns Caldwell, was mich besonders begeistert. Alles klingt logisch, ergibt Sinn und könnte theoretisch genau so geschehen. Man kann die Vorgänge nachvollziehen und verstehen. In vielen Endzeitromanen wird diese Seite ausgespart. Es bleibt ein Rätsel, wie all das ausgelöst wurde, was mich immer frustriert hat. In diesem Buch gibt es eine Lösung, die nicht an den Haaren herbei gezogen ist. Alles ist plausibel. Die Spannung baut sich erst nach und nach auf und auch das hat mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist nicht voller Action und es geht nicht schnell und doch spürt man, wie alles langsam an Fahrt gewinnt und man erkennt, dass der Abgrund nicht mehr weit entfernt ist.

    „So triumphiert die Hoffnung über die Erfahrung.“ (S. 216)

    Das Ende des Buches hat mich sprachlos zurückgelassen. Das, was geschieht, ergibt für mich absolut Sinn. Es hätte nicht anders sein können, denn es wurde rational erkannt und entschieden. Ich habe zwar ein oder zwei Tränen verdrückt, doch ich bin sehr zufrieden und glücklich mit dem Ausgang der Geschichte. Alles andere, hätte sich für mich einfach nicht richtig angefühlt.

    Fazit

    Wenn ihr eine etwas andere Endzeitgeschichte lesen möchtet, dann greift unbedingt zu diesem Buch. „Die Berufene“ hat wunderbare Protagonisten, eine Handlung die zu einem fulminanten Finale führt und einen Schreibstil, den man nur selten so lesen kann. Die Geschichte wird fast schon poetisch erzählt und man spürt in jeder Seite, wie viel Liebe der Autor in dieses Buch gesteckt hat. Ich kann es euch nur ans Herz legen.

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    BlueSunsets avatar
    BlueSunsetvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ungewöhnlich nachdenklich, trotz ständiger Zombie-Aktion! Empfehlung: Sowohl für das Buch, als auch den Film.
    Buch- und Filmrezension - Überraschend nachdenklich und sehr spannend!


    Ein Parasit, der die Menschen in fleischfressende „Hungernde“ verwandelt, hat die Menschheit befallen. Die Überlebenden haben sich verschanzt und hoffen auf eine Heilung.


    Um diese Heilung zu finden, forscht Dr. Cladwell in einer entlegenen Militärbasis an Kindern. Das Besondere an den Kindern: sie sind alle infiziert, scheinen aber ein Bewusstsein und Intelligenz zu besitzen. Eine von ihnen ist Melanie, ein schlaues, wissbegieriges Mädchen. Wie auch die anderen Kinder, weiß sie nicht, was sie ist und wieso sie in den unterirdischen Räumen gehalten werden. Sie kennt kein anderes Leben. Doch eines Tages wird die Militärbasis von den „Hungernden“ angegriffen und nur eine kleine Gruppe kann sich retten – unter ihnen Melanie und Dr. Cladwell. Auf dem Weg zum Hauptquartier stoßen sie auf immer mehr Informationen über den Parasiten und es stellt sich die Frage: Wie gefährlich ist Melanie wirklich und kann die Menschheit überhaupt gerettet werden?

    Meine Meinung



    Die Geschichte handelt natürlich von einer Zombie-Apokalypse und hat dementsprechend auch mehr als genug klischeehafter Gruselmomente, doch jenseits dieser Klischees sind mir besonders die Ausarbeitung und Wandlungen der Charaktere positiv aufgefallen. Außerdem wird zusätzlich Spannung erzeugt, da man unbedingt wissen will: Sind die infizierten Kinder gefährlich? Was wird aus der Welt? Gibt es eine Heilung? Und auch immer wieder die Frage: Wann ist ein Mensch ein Mensch?
    Ich habe den Film zuerst gesehen und anschließend das Buch gelesen. Dies war eine Reihenfolge, die für mich gut funktioniert hat und die ich so auch weiterempfehlen kann.
    Was ich auch dazu sagen kann: Solltet ihr das Buch zuerst lesen, dann werdet ihr wohl den Film trotzdem gucken können, ohne euch ständig über Änderungen zu ärgern.


    Unterschiede zwischen Buch und Film


    Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Buch und Film - ein Buch hat nun einmal mehr Freiheit, den Stoff ausführlich und im Detail zu besprechen, während ein Film grob gesehen zeitlich beschränkt ist.
    Eine große Änderung ist die Hautfarbe der Protagonistin Melanie. Im Buch wird sie als sehr, sehr blass bzw. hellhäutig beschrieben, was direkt auf der ersten Seite als Ironie dargestellt wird, da der Name Melanie „die Dunkle“ bedeutet. Stilistisch besonders wirkungsvoll wurde dies im Film aufgegriffen, indem sie als Kontrast mit Sennia Nanua besetzt wurde. Sie hat Melanie großartig dargestellt und ihr so viel Charakter, Tiefe und Emotionen gegeben, dass ich beim Lesen des Buches immer sie vor Augen hatte.
    Eine weitere Änderung sind die „Schrottwühler“ -  eine Gruppe von Menschen, die sich nicht in den sicheren Bastionen der Menschen verschanzt haben, sondern tagtäglich für ihr Überleben in der „Wildnis“ kämpfen müssen. Diese haben im Buch eine nicht ganz unwichtige Rolle, doch im Film wurden diese einfach rausgelassen. Eine Kürzung, die im Film aber nicht auffällt und auch nicht tragisch ist.
    Im Großen und Ganzen halten sich die Unterschiede aber in Grenzen und schränken den Zuschauer nicht wirklich ein. Der Leser hat aber ganz klar den Vorteil, dass gerade der wissenschaftliche Hintergrund im Buch besser ausgeführt und erklärt wird.

    Fazit



    Das Buch bekommt von mir 5 Sterne, da es mich überzeugt hat und ich die Geschichte gerne gelesen habe. Durch die Perspektivenwechsel im Buch erfährt man als Leser viel mehr über die persönlichen Hintergründe der Protagonisten und auch über deren Wandlung im Laufe des Buches. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen und würde es jederzeit wieder lesen wollen!


    Der Film bekommt von mir „nur“ 4 Sterne. Er wird dem Buch gerecht und ist eine tolle Verfilmung mit guter Besetzung. Jedoch fehlten einige Erklärungen und wissenschaftlichen Hintergründe. Dafür gibt es einen Stern Abzug, doch ansonsten konnte mich der Film ebenfalls überzeugen.
    Der Film hat (zumindest in Deutschland) keine wirkliche Publicity bekommen. Sogar als der Film gerade erst erschien, lief er in Hamburg nur in einem großen Kino (um 23:30 Uhr) und in zwei kleinen Kinos 1-2 Mal die Woche, was ich für so einen guten Film sehr schade finde.


    Man merkt dem Buch und dem Film definitiv an, dass sie gemeinsam entworfen und geschrieben wurden. Trotz der Änderungen wirken sie sehr stimmig. Ich kann euch nur empfehlen: Schaut euch den Film an oder lest das Buch! Am besten macht ihr einfach beides ;)




    Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und die Tickets für den Film. 
    Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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    Flatters avatar
    Flattervor 2 Jahren
    Klasse Buch

    Über den Autor:

    M.R. Carey ist das Pseudonym eines britischen Fantasy-Autors, der bisher besonders im Comic-Bereich erfolgreich war (er schrieb unter anderem für die Reihen X.Man und Fantastic Four. (Quelle: Verlag)


    Zum Inhalt: Klappentext

    Die zehnjährige Melanie hat eine Gabe: Ein Parasit, der die Menschen in brutale Tötungsmaschinen verwandelt, die "Hungernden", macht ihr nichts aus. Schwer bewacht lebt sie und andere infizierte Kinder auf einer entlegenen Militärbasis, wo sie sich täglich grausamen Tests ausgesetzt sehen. sie wissen nicht, warum sie gefangen gehalten werden. Sie wissen nicht, warum sie nicht spielen dürfen. Die undurchsichtige Wissenschaftlerin Dr. Caldwell weiß es sehr wohl: Sie ist fest entschlossen, den Schlüssel zur Rettung der Überlebenden zu finden und schreckt auch vor drastischen Maßnahmen nicht zurück. Doch bevor Melanie ihren Experimenten zum Opfer fällt, rückt die Armee der "Hungernden" auf die Militärbasis zu. Wie gefährlich sind die Kinder wirklich? Und für wen?


    Meine Meinung:

    In ferner Zukunft bricht eine Seuche aus und es gibt nur wenige Überlebende. Einige Kinder scheinen immun gegen diese Seuche zu sein.

    Auf einer Militärbasis in Großbritannien werden diese Kinder zu Forschungszwecken gehalten. Dr. Caldwell, eine Ärztin, die dort das Sagen hat, schreckt vor keinem Experiment zurück, denn sie möchte ein Gegenmittel finden und die Menschheit retten.

    Die kleine Melanie, 10 Jahre alt, ist sehr tapfer und lässt alles über sich ergehen ohne sich zu beschweren. Für sie ist am wichtigsten, den Unterricht bei Miss Justineau nicht zu verpassen. Ihre Menschlichkeit ist das Einzige, was Melanie zum Durchhalten braucht.

    Aber eines Tages dringen die "Hungrigen" zur Militärbasis vor und überfallen sie. Melanie flieht mit Miss Justineau, aber ob das gut geht? Denn Melanie ist ein Kind und trotz allem sehr gefährlich.

    Die Charaktere sind überzeugen beschrieben, Dr. Caldwell z.B. ist rücksichstlos und zeigt keinerlei Empathie. Miss Justineau hingegen ist das genaue Gegenteil und behandelt die Kinder wie Kinder und nicht wie Forschungsobjekte. Der Autor versteht es, die Spannung zu halten und die Geschichte authentisch zu beschreiben. Einfach toll, hat mir sehr gut gefallen.


    Cover:

    Das Cover sticht mir dieser Farbe sofort ins Auge und macht neugierig auf die Geschichte.


    Fazit:

    Dieser Roman hat mir sehr gefallen, kein blutrünstiger Zombieroman, sondern spannend und emotional. Einfach toll.

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    Aramaras avatar
    Aramaravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Dystopie, gelungenes Postapokalyptisches Szenario
    Spannende Dystopie, gelungenes Postapokalyptisches Szenario

    Melanie, die Berufene.
    Sie lebt mit einigen anderen Kindern in einer kleinen Welt zwischen Zelle und Klassenzimmer. Ihre liebste Lehrerin ist Miss Justineau.
    Sie leben auf einem Stützpunkt inmitten einer längst vergangenen, von "Hungernden" (Zombies) beherrschten Welt.
    Auf diesem Stützpunkt sollen die Ursachen der Infektion aufgedeckt werden, mit dem immerwährenden Traum eines Heilmittels.
    Als der Stützpunkt von Hungernden angegriffen wird, machen sich Melanie und eine kleine Truppe Menschen als Flüchtlinge auf den Weg nach Beacon, einem Sammelort Überlebender.

    Das ist die Ausgangssituation im Buch. Ich selbst bin ein riesen Dystopie-Fan und diese hat mich von der Thematik absolut überzeugt. Die biologischen und chemischen Fakten sind, soweit ich das beurteilen kann, sehr gut untermauert und gut recherchiert, sodass der Autor ein, für den Leser gut verständliches Horrorszenario aufgebaut hat. Die ganzen Fakten und Fragen, um die Infektion "Wie verbreitet es sich?", "Wie entwickelt es sich?", "Wie greift es an und wie steuert es?" kommen allerdings etwas zu kurz, aber verständlich und eindringlich.
    Es geht hauptsächlich um die Reise der fünfköpfigen Truppe und ihre Erlebnisse, welche allerdings stets von Überraschungen und Wendungen geprägt sind. Dies hält den gesamten Roman spannend und gut leserlich. Die Sprache ist trotz einiger faktenlastiger Stellen sehr verständlich, sodass ich keine Seite doppelt lesen musste, nur manchmal etwas langsamer, da man mit nur etwas Hintergrundwissen, wirklich alles nachvollziehen kann.
    Mehr möchte ich nicht sagen, außer, dass es für alle Dystopie-Fans aufjedenfall eine klare Leseempfehlung meinerseits ist.

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