M. R. Carey Die Berufene

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Inhaltsangabe zu „Die Berufene“ von M. R. Carey

Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauen­hafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert und bedrohen die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Schar Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Auf einer ent­legenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie gefangen – zu allem entschlossen, um ihnen ihr biologisches Geheimnis zu entreißen. Doch es läuft nicht nach Plan ... »Einer der originellsten, spannendsten und stärksten Romane der letzten Zeit.« The Guardian

Ekelig, aber gleichzeitig auch spannend, erschreckend und unglaublich interessant.

— leyax
leyax

Überhaupt kein Fehler dieses Buch gekauft zu haben! Hervorragend geschrieben und die fesselnde Geschichte lässt einen nicht so schnell los.

— Intothesky
Intothesky

relativ herkömmliche Zombie-Geschichte, die nur dann wirklich spannend wird, wenn aus der Perspektive des untoten Mödchens erzählt wird.

— DamonWilder
DamonWilder

Ein Buch, das mich komplett überrascht und in seinen Bann gezogen hat. Ich bin begeistert!

— LiveReadLove
LiveReadLove

Tolle Geschichte im Zombie-Setting!

— katha_strophe
katha_strophe

Spannender Plot, Minuspunkte für den Erzählstil und die langweiligen, eindimensionalen Nebencharaktere. Ich freue mich auf die Verfilmung!

— blonde_bibliophile
blonde_bibliophile

Ungewöhnlich nachdenklich, trotz ständiger Zombie-Aktion! Empfehlung: Sowohl für das Buch, als auch den Film.

— BlueSunset
BlueSunset

Spannende Dystopie, gelungenes Postapokalyptisches Szenario

— Aramara
Aramara

Die interessanten Dinge rücken leider zu sehr in den Hintergrund

— -Bitterblue-
-Bitterblue-

Grandios! Düster, atmosphärisch, beängstigend, spannend und unglaublich gut geschrieben! Absolutes Highlight!

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

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  • Ein sehr gutes Buch!

    Die Berufene
    Daniel_Allertseder

    Daniel_Allertseder

    17. May 2017 um 20:02

    Meine Meinung   »Die Berufene« ist der Roman zum Kinofilm »The Girl With All The Gifts«. Ein Roman/Film mit Zombies, einer Epidemie, Schrottmenschen, Hungernden und zwei Menschen, die alles dafür tun, ein Gegengift zu finden. Und die Rettung der Menschheit ist Melanie…   Der Schreibstil des Autors ist sehr lebendig und ausführlich. Zu Beginn ist das Buch sprachlich einfach gestaltet: Es wird vieles aus der Sicht von Melanie erzählt, die die Umgebung und die innere Situation des Bunkers beschreibt. Selbstverständlich ist somit der Erzählstil kindlich gehalten, einfach. Am Anfang zieht sich die Story etwas in die Länge – natürlich, die Umstände in diesem »Gefängnis« müssen ausführlich beschrieben werden, da sich der Umstand an diesem Stützpunkt sehr schnell ändert. Der Autor hat somit die ersten hundert Seiten mit dem Leben in diesem sicheren Bunker beschrieben. Anders hätte man diese große Anzahl an Seiten aber auch gestalten können. Besonders zu Beginn braucht man Durchhaltevermögen!   Sehr überrascht war ich daher, als es richtig zur Sache ging! Die Umstände spitzen sich immer mehr zu, und als Miss Justineau erfährt, was die Ärztin mit Melanie vorhat, beginnt das Buch an Spannung aufzunehmen. Ich wurde bei diesem Buch speziell an »The Walking Dead« erinnert; auch, wenn ich die Serie nicht gesehen habe, es behandelt aber dasselbe Prinzip! Die Zombies in diesem Buch wurden grauenhaft dargestellt, und meine Nackenhaare stellen sich bei diesen fürchterlichen Szenen auf, beginnend zum Beispiel im Operationssaal von Dr. Caldwell. Leider habe ich im Roman erneut einige Szenen, ja auch Kapitel gefunden, die sich sehr in die Länge gezogen haben. Das Buch lässt sich folgendermaßen unterteilen: Grausame, spannende, interessante und actionreiche Situationen, oder etwas langweilige Situationen. Dieser Mix störte das Lesevergnügen etwas. Man hätte, meines Erachtens, einiges weglassen können, was eben in meinen Augen nicht wichtig für die Geschichte wäre.   Natürlich gibt es aber auch viele Kapitel im Buch, die wirklich spannend sind! Hungernde greifen an, Kämpfe, Tod, Flucht – wenn Spannung aufkommt, dann richtig! In diesen Situationen war ich gebannt und bin nur so durch die Seiten geflogen. Auch die Charaktere waren sehr stark und äußerst interessant! Besonders Melanie und Helen, die der Geschichte etwas Starkes gegeben haben! Pluspunkt für das Buch: Die dystopische Atmosphäre und der tolle Verlauf der Story! ​ Fazit   Der Roman »Die Berufene« ist sehr spannend und actionreich gestaltet. Einige Ausnahmen bilden langgezogene Szenen. Die Charaktere sind stark, interessant und lebendig. Die dystopische Story fasziniert mit dem atemlosen Kampf gegen die Epidemie. Sehr empfehlenswert!

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  • Ein etwas anderer Endzeitroman, der sich vor allem durch seinen Schreibstil auszeichnet.

    Die Berufene
    LiveReadLove

    LiveReadLove

    13. April 2017 um 15:25

    Inhalt Großbritannien, in der Zukunft: Ein grauenvoller Pilz hat sich in der Menschheit verbreitet und Millionen infiziert. Die wenigen Gesunden, werden von den sogenannten Hungernden bedroht. Doch es gibt Hoffnung. Auf einem kleinen entlegenen Militärstützpunkt befinden sich Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Mit ihrer Hilfe, könnte es gelingen, ein Heilmittel zu entwickeln. Den Wissenschaftlern ist jedes Mittel recht, um die Welt zu retten, doch es läuft nicht nach Plan.. Ein etwas anderer Endzeitroman, der sich vor allem durch seinen Schreibstil auszeichnet. Ein absolutes Highlight. Eine sehr gute Freundin von mir hat „Die Berufene“ schon vor längerer Zeit gelesen und mir immer mal wieder in Erinnerung gerufen. Der dazugehörige Film war bereits in den Kinos. Als ich letzte Woche bei arvelle gesehen habe, dass es das Buch gerade günstig zu kaufen gab, habe ich es bestellt. Am Montag ist es angekommen und ich habe direkt die ersten 30 Seiten gelesen. Dann gab es kein halten mehr und die Geschichte hat mich derart gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. „Der Tod und das Mädchen in einer kleinen Person vereint.“ (S. 39) Wenn man den Klappentext so liest, dann erwartet man nicht unbedingt das, was man von der Geschichte bekommt. Ich habe mit einem Endzeitroman gerechnet, bei der sich die Menschen mit Zombies herumschlagen müssen. Das stimmt zum Teil auch, doch der Kampf steht überhaupt nicht im Vordergrund. Melanie, ein kleines Mädchen von zehn / elf Jahren ist eine der Protagonisten. Sie lebt im Block 6 in einer kleinen Zelle mit Bett und einem Stuhl, an den sie gefesselt wird, wenn der Unterricht beginnt. Sie und all die anderen Kinder bekommen von drei unterschiedlichen Lehrern Unterrichtsstunden. Sie lernen schreiben, lesen, rechnen und etwas über Geschichte. Immer wieder werden sie durch Tests überprüft und vor allem der Unterricht von Miss Justineau gefällt Melanie. Diese Lehrerin ist besonders nett, zuvorkommend und wunderschön. Ein Miss Justineau Tag ist ihr liebster Tag und sie kann es kaum erwarten, wenn wieder Unterricht bei ihr ist. Melanie ist sehr intelligent, wissbegierig und hat eine sehr hohe Auffassungsgabe. Sie kann gut kombinieren und schlussfolgert in den meisten Fällen richtig. Als auf dem Militärstützpunkt alles schief geht und Melanie gemeinsam mit Miss J, der Wissenschaftlerin Caldwell, Sergeant Parks und Private Gallagher wird erst so richtig deutlich, wie intelligent das Mädchen ist. Sie ist zwar ein besonderes Kind, doch vor allem ihre Art, die Dinge zu sehen, haben mich für sie eingenommen. Sie beschreibt die Welt auf so besondere Weise und würdigt Dinge, die man als normaler Mensch überhaupt nicht wahrnehmen würde. Es ist wunderbar zu lesen, wie sie für die kleinsten Erscheinungen Begeisterung aufbringen kann. Dabei stehen bei ihr jedoch immer im Vordergrund vor allem Miss Justineau zu beschützen. Diese Lehrerin ist ihre Bezugsperson und sie möchte sie um jeden Preis retten. Die Art, wie der Autor das Mädchen darstellt hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Melanie ist so besonders und nur, weil sie so aufgewachsen ist, wie sie eben aufgewachsen ist, konnte sie so werden. Sie nutzt ihr Wissen, um das zu tun was richtig ist und das ist einfach großartig. „Genau wie Pandora: Einfach die große Büchse namens Welt öffnen, ohne Furcht, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob etwas Gutes oder etwas Schlechtes dabei herauskommt. Weil beides kommt. Es kommt immer beides. Aber um das herauszufinden, muss man die Büchse erst öffnen.“ (S. 302) Man liest jedoch nicht nur aus Melanies Sicht, sondern erfährt auch die Gedanken von Miss Justineau, der Wissenschaftlerin Caldwell, dem Sergeant Parks und von Private Gallagher. Die Gruppe könnte nicht unterschiedlicher sein und doch habe ich jeden von ihnen bis zu einem bestimmten Grad verstehen können. Die Lehrerin hat, entgegen aller Warnungen, eine Bindung zu den Kindern aufgebaut und vor allem Melanie bedeutet ihr etwas. Sie versucht irgendwie das Mädchen zu retten, obwohl sie weiß, dass dadurch ihr eigenes Leben in Gefahr gerät. Ihr Charakter ist sehr stark und sie durchläuft, ebenso wie die meisten der Protagonisten, eine Entwicklung. Sie muss erkennen, dass nicht immer alles so ist wie es scheint. Sergeant Parks hat sehr große Vorurteile gegenüber den Kindern auf dem Stützpunkt und durch seine Vergangenheit ist das auch nur allzu verständlich. Ihm fällt es sehr schwer Melanie Vertrauen entgegen zu bringen, was sehr gut zu seinem Charakter passt. Auch wenn er eigentlich kein sehr sympathischer Mensch ist, habe ich ihn direkt gemocht. Er ist ein Soldat und möchte die ihm unterstellten Zivilisten in Sicherheit wissen, dafür riskiert er alles und diese Entschlosseheit hat mich für ihn eingenommen. Gallagher ist ein ängstlicher junger Mann, der England nur als das kennt, was es seit dem Parasit ist. Er kennt die Welt, wie sie einmal war, gar nicht. Und trotzdem ist er nicht härter. Seine Angst behindert ihn, lähmt ihn und macht ihn noch jüngerer als er eigentlich ist. Trotzdem ist er ein liebenswürdiger junger Mann der irgendwie versucht seinen Platz zu finden. Ganz anders als Caroline Caldwell. Die Wissenschaftlerin ist skrupellos und versucht mit allen Mitteln eine Lösung für die Infektion zu finden. Sie ist in diesem Buch diejenige, die, außer den Hungernden, eine Gefahr für Melanie darstellt. Caldwell hat sich ganz der Wissenschaft und der Suche nach einem Heilmittel verschrieben und dafür möchte sie alles nutzen. Vor allem Melanie, die für sie sehr wertvoll ist. Sie macht keine Wandlung durch, sie bleibt im ganzen Buch die Frau, die mit aller Macht versucht die Welt zu heilen. Auf der einen Seite ist ihrer Entschlossenheit und die Risiken, die sie eingeht, bewundernswert, auf der anderen Seite macht es sie grausam und gewissenlos. Alle Charaktere haben mich auf unterschiedliche Weise interessiert. Doch nicht nur die Protagonisten haben mich an das Buch gefesselt, sondern auch die Handlung an sich. Nach und nach lernen wir Großbritannien, wie es in dieser Zeit ist, kennen. Die medizinische Seite liefert uns Caldwell, was mich besonders begeistert. Alles klingt logisch, ergibt Sinn und könnte theoretisch genau so geschehen. Man kann die Vorgänge nachvollziehen und verstehen. In vielen Endzeitromanen wird diese Seite ausgespart. Es bleibt ein Rätsel, wie all das ausgelöst wurde, was mich immer frustriert hat. In diesem Buch gibt es eine Lösung, die nicht an den Haaren herbei gezogen ist. Alles ist plausibel. Die Spannung baut sich erst nach und nach auf und auch das hat mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist nicht voller Action und es geht nicht schnell und doch spürt man, wie alles langsam an Fahrt gewinnt und man erkennt, dass der Abgrund nicht mehr weit entfernt ist. „So triumphiert die Hoffnung über die Erfahrung.“ (S. 216) Das Ende des Buches hat mich sprachlos zurückgelassen. Das, was geschieht, ergibt für mich absolut Sinn. Es hätte nicht anders sein können, denn es wurde rational erkannt und entschieden. Ich habe zwar ein oder zwei Tränen verdrückt, doch ich bin sehr zufrieden und glücklich mit dem Ausgang der Geschichte. Alles andere, hätte sich für mich einfach nicht richtig angefühlt. Fazit Wenn ihr eine etwas andere Endzeitgeschichte lesen möchtet, dann greift unbedingt zu diesem Buch. „Die Berufene“ hat wunderbare Protagonisten, eine Handlung die zu einem fulminanten Finale führt und einen Schreibstil, den man nur selten so lesen kann. Die Geschichte wird fast schon poetisch erzählt und man spürt in jeder Seite, wie viel Liebe der Autor in dieses Buch gesteckt hat. Ich kann es euch nur ans Herz legen.

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  • Buch- und Filmrezension - Überraschend nachdenklich und sehr spannend!

    Die Berufene
    BlueSunset

    BlueSunset

    09. April 2017 um 12:02

    Ein Parasit, der die Menschen in fleischfressende „Hungernde“ verwandelt, hat die Menschheit befallen. Die Überlebenden haben sich verschanzt und hoffen auf eine Heilung.Um diese Heilung zu finden, forscht Dr. Cladwell in einer entlegenen Militärbasis an Kindern. Das Besondere an den Kindern: sie sind alle infiziert, scheinen aber ein Bewusstsein und Intelligenz zu besitzen. Eine von ihnen ist Melanie, ein schlaues, wissbegieriges Mädchen. Wie auch die anderen Kinder, weiß sie nicht, was sie ist und wieso sie in den unterirdischen Räumen gehalten werden. Sie kennt kein anderes Leben. Doch eines Tages wird die Militärbasis von den „Hungernden“ angegriffen und nur eine kleine Gruppe kann sich retten – unter ihnen Melanie und Dr. Cladwell. Auf dem Weg zum Hauptquartier stoßen sie auf immer mehr Informationen über den Parasiten und es stellt sich die Frage: Wie gefährlich ist Melanie wirklich und kann die Menschheit überhaupt gerettet werden? Meine Meinung Die Geschichte handelt natürlich von einer Zombie-Apokalypse und hat dementsprechend auch mehr als genug klischeehafter Gruselmomente, doch jenseits dieser Klischees sind mir besonders die Ausarbeitung und Wandlungen der Charaktere positiv aufgefallen. Außerdem wird zusätzlich Spannung erzeugt, da man unbedingt wissen will: Sind die infizierten Kinder gefährlich? Was wird aus der Welt? Gibt es eine Heilung? Und auch immer wieder die Frage: Wann ist ein Mensch ein Mensch?Ich habe den Film zuerst gesehen und anschließend das Buch gelesen. Dies war eine Reihenfolge, die für mich gut funktioniert hat und die ich so auch weiterempfehlen kann.Was ich auch dazu sagen kann: Solltet ihr das Buch zuerst lesen, dann werdet ihr wohl den Film trotzdem gucken können, ohne euch ständig über Änderungen zu ärgern.Unterschiede zwischen Buch und FilmNatürlich gibt es Unterschiede zwischen Buch und Film - ein Buch hat nun einmal mehr Freiheit, den Stoff ausführlich und im Detail zu besprechen, während ein Film grob gesehen zeitlich beschränkt ist.Eine große Änderung ist die Hautfarbe der Protagonistin Melanie. Im Buch wird sie als sehr, sehr blass bzw. hellhäutig beschrieben, was direkt auf der ersten Seite als Ironie dargestellt wird, da der Name Melanie „die Dunkle“ bedeutet. Stilistisch besonders wirkungsvoll wurde dies im Film aufgegriffen, indem sie als Kontrast mit Sennia Nanua besetzt wurde. Sie hat Melanie großartig dargestellt und ihr so viel Charakter, Tiefe und Emotionen gegeben, dass ich beim Lesen des Buches immer sie vor Augen hatte.Eine weitere Änderung sind die „Schrottwühler“ -  eine Gruppe von Menschen, die sich nicht in den sicheren Bastionen der Menschen verschanzt haben, sondern tagtäglich für ihr Überleben in der „Wildnis“ kämpfen müssen. Diese haben im Buch eine nicht ganz unwichtige Rolle, doch im Film wurden diese einfach rausgelassen. Eine Kürzung, die im Film aber nicht auffällt und auch nicht tragisch ist.Im Großen und Ganzen halten sich die Unterschiede aber in Grenzen und schränken den Zuschauer nicht wirklich ein. Der Leser hat aber ganz klar den Vorteil, dass gerade der wissenschaftliche Hintergrund im Buch besser ausgeführt und erklärt wird. Fazit Das Buch bekommt von mir 5 Sterne, da es mich überzeugt hat und ich die Geschichte gerne gelesen habe. Durch die Perspektivenwechsel im Buch erfährt man als Leser viel mehr über die persönlichen Hintergründe der Protagonisten und auch über deren Wandlung im Laufe des Buches. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen und würde es jederzeit wieder lesen wollen!Der Film bekommt von mir „nur“ 4 Sterne. Er wird dem Buch gerecht und ist eine tolle Verfilmung mit guter Besetzung. Jedoch fehlten einige Erklärungen und wissenschaftlichen Hintergründe. Dafür gibt es einen Stern Abzug, doch ansonsten konnte mich der Film ebenfalls überzeugen.Der Film hat (zumindest in Deutschland) keine wirkliche Publicity bekommen. Sogar als der Film gerade erst erschien, lief er in Hamburg nur in einem großen Kino (um 23:30 Uhr) und in zwei kleinen Kinos 1-2 Mal die Woche, was ich für so einen guten Film sehr schade finde.Man merkt dem Buch und dem Film definitiv an, dass sie gemeinsam entworfen und geschrieben wurden. Trotz der Änderungen wirken sie sehr stimmig. Ich kann euch nur empfehlen: Schaut euch den Film an oder lest das Buch! Am besten macht ihr einfach beides ;)Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und die Tickets für den Film. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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  • Klasse Buch

    Die Berufene
    Flatter

    Flatter

    20. March 2017 um 19:18

    Über den Autor: M.R. Carey ist das Pseudonym eines britischen Fantasy-Autors, der bisher besonders im Comic-Bereich erfolgreich war (er schrieb unter anderem für die Reihen X.Man und Fantastic Four. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Die zehnjährige Melanie hat eine Gabe: Ein Parasit, der die Menschen in brutale Tötungsmaschinen verwandelt, die "Hungernden", macht ihr nichts aus. Schwer bewacht lebt sie und andere infizierte Kinder auf einer entlegenen Militärbasis, wo sie sich täglich grausamen Tests ausgesetzt sehen. sie wissen nicht, warum sie gefangen gehalten werden. Sie wissen nicht, warum sie nicht spielen dürfen. Die undurchsichtige Wissenschaftlerin Dr. Caldwell weiß es sehr wohl: Sie ist fest entschlossen, den Schlüssel zur Rettung der Überlebenden zu finden und schreckt auch vor drastischen Maßnahmen nicht zurück. Doch bevor Melanie ihren Experimenten zum Opfer fällt, rückt die Armee der "Hungernden" auf die Militärbasis zu. Wie gefährlich sind die Kinder wirklich? Und für wen? Meine Meinung: In ferner Zukunft bricht eine Seuche aus und es gibt nur wenige Überlebende. Einige Kinder scheinen immun gegen diese Seuche zu sein. Auf einer Militärbasis in Großbritannien werden diese Kinder zu Forschungszwecken gehalten. Dr. Caldwell, eine Ärztin, die dort das Sagen hat, schreckt vor keinem Experiment zurück, denn sie möchte ein Gegenmittel finden und die Menschheit retten. Die kleine Melanie, 10 Jahre alt, ist sehr tapfer und lässt alles über sich ergehen ohne sich zu beschweren. Für sie ist am wichtigsten, den Unterricht bei Miss Justineau nicht zu verpassen. Ihre Menschlichkeit ist das Einzige, was Melanie zum Durchhalten braucht. Aber eines Tages dringen die "Hungrigen" zur Militärbasis vor und überfallen sie. Melanie flieht mit Miss Justineau, aber ob das gut geht? Denn Melanie ist ein Kind und trotz allem sehr gefährlich. Die Charaktere sind überzeugen beschrieben, Dr. Caldwell z.B. ist rücksichstlos und zeigt keinerlei Empathie. Miss Justineau hingegen ist das genaue Gegenteil und behandelt die Kinder wie Kinder und nicht wie Forschungsobjekte. Der Autor versteht es, die Spannung zu halten und die Geschichte authentisch zu beschreiben. Einfach toll, hat mir sehr gut gefallen. Cover: Das Cover sticht mir dieser Farbe sofort ins Auge und macht neugierig auf die Geschichte. Fazit: Dieser Roman hat mir sehr gefallen, kein blutrünstiger Zombieroman, sondern spannend und emotional. Einfach toll.

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  • Spannende Dystopie, gelungenes Postapokalyptisches Szenario

    Die Berufene
    Aramara

    Aramara

    05. March 2017 um 18:07

    Melanie, die Berufene.Sie lebt mit einigen anderen Kindern in einer kleinen Welt zwischen Zelle und Klassenzimmer. Ihre liebste Lehrerin ist Miss Justineau.Sie leben auf einem Stützpunkt inmitten einer längst vergangenen, von "Hungernden" (Zombies) beherrschten Welt.Auf diesem Stützpunkt sollen die Ursachen der Infektion aufgedeckt werden, mit dem immerwährenden Traum eines Heilmittels.Als der Stützpunkt von Hungernden angegriffen wird, machen sich Melanie und eine kleine Truppe Menschen als Flüchtlinge auf den Weg nach Beacon, einem Sammelort Überlebender.Das ist die Ausgangssituation im Buch. Ich selbst bin ein riesen Dystopie-Fan und diese hat mich von der Thematik absolut überzeugt. Die biologischen und chemischen Fakten sind, soweit ich das beurteilen kann, sehr gut untermauert und gut recherchiert, sodass der Autor ein, für den Leser gut verständliches Horrorszenario aufgebaut hat. Die ganzen Fakten und Fragen, um die Infektion "Wie verbreitet es sich?", "Wie entwickelt es sich?", "Wie greift es an und wie steuert es?" kommen allerdings etwas zu kurz, aber verständlich und eindringlich.Es geht hauptsächlich um die Reise der fünfköpfigen Truppe und ihre Erlebnisse, welche allerdings stets von Überraschungen und Wendungen geprägt sind. Dies hält den gesamten Roman spannend und gut leserlich. Die Sprache ist trotz einiger faktenlastiger Stellen sehr verständlich, sodass ich keine Seite doppelt lesen musste, nur manchmal etwas langsamer, da man mit nur etwas Hintergrundwissen, wirklich alles nachvollziehen kann.Mehr möchte ich nicht sagen, außer, dass es für alle Dystopie-Fans aufjedenfall eine klare Leseempfehlung meinerseits ist.

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    • 2
  • Die Berufene - Endzeitroman mit einem völlig unerwartetem Ende

    Die Berufene
    AReaderLivesAThousandLives

    AReaderLivesAThousandLives

    07. June 2016 um 16:04

    Worum es geht: Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauen­hafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert und bedrohen die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Schar Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Auf einer entlegenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie gefangen – zu allem entschlossen, um ihnen ihr biologisches Geheimnis zu entreißen. Doch es läuft nicht nach Plan ... Meine Meinung: Ich habe gut in die Geschichte hinein gefunden und es hat auch nicht lange gedauert, da hat mich das Buch gepackt und ich musste wissen, wie es weiter geht, weshalb es schwer war, das Buch aus der Hand zu lesen. Bisher habe ich noch nicht wirklich viele "Zombie"bücher gelesen und die Idee die hinter dieser Epidemie steckt finde ich richtig gut.Der Schreibstil war flüssig, allein die medizinischen Fachbegriffe waren ein wenig schwierig, doch manchmal darf es ja auch ein wenig anspruchsvoll sein ;)Es war interessant die verschiedenen Sichten und Gedanken einzelner Personen zu sehen und deshalb finde ich diese Erzählweise für diese Geschichte sehr gelungen. So konnte man auch sehr deutlich erkennen, wer sich wie im Laufe der Geschichte entwickelt hat.Das Ende des Buches hat mich vollkommen überrascht und zunächst wusste ich nicht, wie ich das finden sollte. Doch dann habe ich mir wieder die Tatsache vor Augen geführt, dass wir hier ein 10 Jähriges Mädchen haben, wie dieses aufwachsen musste und welche Einflüsse es hatte und diesbezüglich war das Ende perfekt. Die Denkweise eines Mädchen, deren Lehrerin das Wichtigste überhaupt auf dieser Welt ist, das gleichzeitig eine Hungernde ist und bisher nicht wirklich Akzeptanz erfahren hat... das alles zusammen macht diese Wendung am Schluss für mich sehr logisch und nachvollziehbar. Fazit: Für mich war das ein wirklich gelungenes Buch und etwas ganz anderes im Vergleich zu anderen Dystopien in meinem Bücherregal. Ich kann es also sehr empfehlen, sage aber dazu, dass es nichts für ganz schwache Nerven ist ;)

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  • Grauenhafte Vorstellung

    Die Berufene
    Langeweile

    Langeweile

    16. March 2016 um 10:54

    Bei diesem Roman handelt es sich um eine Geschichte aus der nahen Zukunft Großbritaniens.Das ganze Land wurde von einem Parasiten heimgesucht ,der den größten Teil der Bevölkerung bereits dahingerafft hat.Die Überlebenden ,die sogenannten "Hungernden" überfallen ihre Mitmenschen ,um sie aufzufressen. Es gibt jedoch eine Gruppe Kinder ,die anders auf diesen Erreger reagieren.Diese werden zu Forschungszwecken auf einer abgelegenen Militärbasis gefangengehalten und grausamen Tests unterzogen.Melanie ,ein Mädchen mit sehr viel Wissensdurst und einem hohen Intelligenzgrad ,hat sich mit der Lehrerin Helen Justineau angefreundet.Sie ist die einzige Person ,die sich mit den Kindern außerhalb der festgelegten Normen beschäftigt.Die Wissenschaftlerin Dr.Caldwell schreckt vor keinem noch so grausamen Tötungsritual zurück ,um Material für ihre Forschung zu bekommen.Nach einem Überfall auf das Camp befinden sich Melanie ,Dr Caldwell ,Miss Justineau und der Aufseher Parks auf der Flucht Auch bei Melanie wird das Verlangen zu töten immer stärker,gleichzeitig kämpft sie jedoch dagegen an um ihre heißgeliebte Lehrerin zu schützen. Beim Lesen stellten sich mir mehr als einmal die Nackenhaare auf ,weil die Schilderungen zu grausam waren.Definitiv kein Buch für mich. Buchtitel: Die Berufene

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  • gutes Endzeitszenario mit überraschendem Ende

    Die Berufene
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    12. January 2016 um 15:23

    Inhalt Der Großteil der Menschheit ist von einem schrecklichen Parasiten infiziert, der sie zu Hungernden macht. Diese greifen wiederum andere Menschen an und fressen diese. Melanie wird mit einigen anderen Kindern auf einer Militärbasis gefangen gehalten und ebenfalls infiziert, sie zeigen jedoch ganz andere Verhaltensmuster. Sie sind die Hoffnung der Menschheit, die Hoffnung auf Heilung. Können die Wissenschaftler mit ihrer Hilfe die Menschheit retten, oder ist es längst zu spät? Eigene Meinung Das Buch wird aus der Sicht von Melanie und Miss Justineau erzählt, wobei Melanie am Anfang mehr erzählt, was sich nach einiger Zeit umkehrt. Dadurch bekommt man auch einen tollen Einblick in die Gedanken, das Handeln von Hungernden, bzw. "mutierten" Hungernden und natürlich denen, die auf der anderen Seite stehen. Alles ist gut durchdacht und sogar sehr detailliert erklärt. So lernt man sogar etwas über die Hirnfunktionen und was mit ihnen nach der Infektion passiert. Ein tolles Endzeitszenario, bei dem mich das Ende sehr überrascht hat. Ich hätte mir persönlich ein etwas anderes Ende gewünscht, doch kann verstehen, warum M. R. Carey sich für dieses hier entschieden hat. Ganz davon abgesehen muss ich sagen, passt es auch sehr gut zur Geschichte und zeigt noch einmal, welche enorme Entwicklung Melanie im Laufe des Buches durchgemacht hat. Trotzdem hatte das Buch einige Längern. Erst am Anfang, wo man die Zeit auf dem Stützpunkt gut etwas hätte abkürzen können und dann noch wenn sie sich durch die Städte schlagen. Dafür, dass das Ende so gewaltig und überraschend war, war das Geschehen vorher ein bisschen zu schleppend. Fazit Es hat Spaß gemacht, die Berufene zu lesen. Leider muss ich sagen, dass es kein Buch ist, das mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Schön war es trotzdem und gerne hätte ich noch mehr von Melanie gelesen.

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  • toller Schreibstil, einfach toll

    Die Berufene
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    >>Die Berufene<< von M. R. Carey Auf der Erde breitet sich ein Pilz aus und der Großteil der Bevölkerung wird infiziert. Die Infizierten werden zu willenlosen Zombies, die nur noch den Hunger nach Fleisch kennen, man nennt sie darum auch die "Hungernden". Dutzende Kinder, die zwar offensichtlich infiziert sind, aber noch normale Verhaltensweisen zeigen werden auf einer kleinen Militärbasis gefangen gehalten. Die Wissenschaftlerin Caroline Caldwelle will herausfinden was in den Gehirnen der Kinder anders ist und möchte mit einem Heilmittel die Menschheit retten. Melanie ist eines dieser ganz besonderen Kinder und sie ist wirklich sehr intelligent und auch Neugierig. Ihre Lehrerin Helen Justineau liebt sie über alles, doch in dieser Klasse gelten hohe Sicherheitsvorkehrungen, denn die Kinder sehen nur harmlos aus, es sind immerhin kleine "Hungernde". Helen ist eigentlich Psychologin und trotz der Gefahr die von den Kindern ausgeht, will sie Melanie und die anderen wie Kinder sehen. Plötzlich wird die kleine Basis angegriffen und Melanie gelingt die Flucht mit einer kleinen Gruppe ......................................... Da es sich um eine Zombie-Geschichte handelt weiß ich nicht ob ich dieses Buch gekauft hätte ? Ich lese zwar ziemlich unterschiedliche Genre, aber ob es dieses Buch zu mir geschafft hätte, das kann ich nicht sagen. Ich habe das Buch von einer Freundin bekommen, mit der ich immer meine besten Bücher tausche und meistens haben wir den selben Geschmack. Ich muss sagen, ich bin total begeistert und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind so toll beschrieben und ich habe wirklich mit Melanie und Helen und einigen anderen mit gelitten und vor allem Melanie in mein Herz geschlossen. Der Schreibstil von M. R. Carey war wunderschön zu lesen, es gab keine Längen und ich konnte das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Es bleibt durchgehend Spannend und die 500 Seiten lesen sich fast wie von selbst.

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    • 2
  • Die Berufene - keine Angst, ich beiße nicht!

    Die Berufene
    Pearsson

    Pearsson

    30. August 2015 um 15:16

    der Autor: M. R. Carey ist das Pseudonym eines britischen Fantasy-Autors, der bisher besonders im Comic-Bereich erfolgreich war ( er schrieb unter anderem für die Reihen "X-Men" und "Fantastic Four"). Seine eigenen Comics sind regelmäßig auf der New York Times Comic-Bestsellerliste vertreten. Außerdem hat er bereits weitere Romane und ein Hollywood-Drehbuch verfasst.. Klappentext: Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauenhafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert und bedrohen die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Schar Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Auf einer entlegenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie gefangen – zu allem entschlossen, um ihnen ihr biologisches Geheimnis zu entreißen. Doch es läuft nicht nach Plan ... Zitate: "Wenn sie deinen Geruch wittern, verfolgen sie dich viele 100 Kilometer weit, und wenn sie dich erwischen, fressen sie dich auf." Seite 9 "Ihr seid Kinder. Für euch ist es quasi unmöglich, sich den Tod auszumalen, weil Kinder immer in dem Bewusstsein leben, dass alles ewig andauern wird." Seite 31 "Sie streichelt mit der Hand Melanies Kopf, als wäre das die natürlichste und normalste Sache der Welt. <…> Und nun berührt Miss Justineau ihren Kopf, und es ist fast unerträglich schön." Seite 36 "Freitag ist Miss-Justineau-Tag. Normalerweise wäre das Grund zu großer, ungetrübter Freude, doch diesmal mischt sich Angst in Melanies Vorfreude. Fast hätte sie Miss Justineau gefressen." Seite 100 Charakter: Die kleine Melanie ist erst 10 und trotzdem trägt sie ihr Martyrium tapfer. Sie lebt, wie die anderen „Versuchskaninchen“ in einer Zelle auf einem Stützpunkt und weiß weder was sie ist, noch woher sie kommt. Eine ihrer größten Ängste ist der Besuch von Dr. Caldwell. Diese bedeuten immer eine Abweichung von der Routine und auch nie etwas Gutes. Routine ist eins der wenigen Dinge, woran Melanie sich klammert. Das und natürlich Miss Justineaus Unterricht ;) Sie liebt griechische Sagen so sehr, dass sie am liebsten sie ihren Namen in Pandora ändern und den ganzen Tag den Geschichten lauschen würde. Das wichtigste Merkmal an Melanie ist wohl, dass sie zum Teil immun gegen die Seuche ist. Ob das nun Fluch oder Segen ist, muss wohl jeder selbst entscheiden. Meinung: Empfangen werden wir von einem wahrlich schaurigen Szenario: Kinder werden in Zellen weggesperrt und vor dem Unterricht an Stühlen so festgezurrt, dass so gut wie keine Bewegung möglich ist. Man merkt deutlich, dass die Menschen um sie herum Angst vor ihnen haben. Einmal pro Woche werden sie mit Maden gefüttert und in der Dusche desinfiziert... Bereits hier werden wir mit dem beklemmenden Kontrast zwischen kindlicher Naivität und der Situation der Menschheit sowie vor allem der eingesperrten Kinder konfrontiert. Keines der Kinder war jemals draußen in der Natur, die Zellen haben noch nicht mal kleine Fenster. Was wirklich sehr hart klingt, ist nichts weiter, als der verzweifelte Versuch, die übrig gebliebene Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Aber rechtfertigt der Zweck wirklich jedes Mittel? Sind die Schüler des Stützpunkts tatsächlich reine Forschungsobjekte, oder sind sie nicht ebenso Kinder? Wir finden uns des Öfteren konfrontiert mit ethischen und moralischen Grenzen und Grauzonen. Wo beginnt der Überlebenswille und wo hört die Menschlichkeit auf? Zwei Jahrzehnte nach dem Zerfall forschen eine paar Wissenschaftler an dieser Gruppe von halb immunen Kindern. Sie wurden durch die Pilzmyzelien nicht zu Hungernden, im Gegensatz zum Großteil der Bevölkerung. Aber so richtig gesund sind sie dann auch nicht. Sie reden, denken und verhalten sich wie Kinder, aber sobald sie menschliches Fleisch riechen, übernimmt der Erreger in ihrem Hirn die Führung und alles was sie wollen, ist fressen. Für den Großteil der Wissenschaftler steht fest, dass diese Kinder erforscht und am Ende gar seziert werden müssen, um das Überleben der Menschheit zu sichern, indem sie hierdurch ein Heilmittel finden. Aber eine der Lehrerinnen ist dieser Vorgehensweise auf Dauer nicht gewachsen. Sie sieht Kinder, nicht Zombies, was sie und die anderem auf dem Stützpunkt vor ein großes Problem stellt… Unter den Kindern befindet sich auch Melanie. Sie ist hochintelligent und erträgt die Strapazen, wie die wöchentliche Dusche mit Chemikalien oder die Fütterung in Form von Maden ohne Murren, solange sie zum Unterrichtstag von Miss Justineau kann. Diese liebt Melanie nahezu abgöttisch und diese bedingungslose, kindliche Liebe, die bereits durch ein Minimum an Menschlichkeit in Melanie hervorgerufen wird, ist erschreckend und wunderschön zugleich. Auch wenn es im realen Leben (vermutlich?) keine Zombies gibt, diese Liebe ist authentisch, genau so, wie Kinder eben lieben (auch, wenn manche diese große und oftmals naive Liebe nicht wirklich verdienst haben). Und obwohl Melanie und ihre „Klassenkameraden“ jederzeit bewacht und behandelt werden wie Tiere, sollen sie nicht die einzige oder größte Bedrohung bleiben… Denn schneller als den Bewohnern des Stützpunktes lieb ist, geht es für sie nur noch ums nackte Überleben. M.R. Carey beschreibt die Situation und vertieft die Charaktere, indem wir nach und nach etwas über ihren Background, ihre Beweggründe und Motivationen erfahren. Er macht dies in einem derberen Schreibstil, der meiner Meinung nach perfekt zum Szenario der Geschichte passt. So wirkt das Ganze authentisch und ruft auch den ein oder anderen Schmunzler in zumeist doch wirklich düsteren Szenen hervor. Doch diese Geschichte beschreibt nicht nur die Flucht vor Zombies, sondern auch eine Reise ins Innere der Charaktere, was dem Ganzen eine ganz andere Art von Tiefgründigkeit verleiht. Wer denkt, es handle sich bei diesem Buch um ein typisches Endzeitszenario - weit gefehlt! Die Berufene war für mich zugleich ein wunderschönes und doch schreckliches Buch das sehr zum Nachdenken anregt. Diese Geschichte wird mir bestimmt noch eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben und mich beschäftigen! 

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  • Für mich ein Lese-Flop

    Die Berufene
    monerl

    monerl

    26. August 2015 um 12:10

    Blitzgedanken / Kurzmeinung: Genre: Zombieroman, dystopischer Roman, Cover: grell, löst ein alarmierendes Gefühl aus, leicht verstörend, Handlung: Ein ungewöhnlicher Roadtrip. Die vielleicht letzten Menschen, begleitet von einem Zombie-Kind, fliehen aus einer überfallenen Militärbasis und versuchen sich in die damals große Stadt Beacon zu flüchten, in der Hoffnung, dort noch Zuflucht zu finden. Die Handlung wird aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt und ist dadurch etwas voller / runder., Protagonisten: Das Zombie-Kind Melanie als zentrale Figur, ihre Fürsprecherin und Mutterersatz die Lehrerin Justineau, das Gegenstück, die Ärztin und Wissenschaftlerin Dr. Caldwell und zwei Soldaten aus der Militärbasis; Bis auf Melanie und die Lehrerin bleiben die Figuren ziemlich flach. Ich konnte für keine ein bindendes Gefühl entwickeln. Selbst die eigentlich verstörenden Gewalttaten prallten an mir ab, obwohl es sich oft um Grausamkeiten gegenüber Kindern handelte. Die Distanz zwischen mir als Leser und der Geschichte wurde nicht überwunden. , Spannung: Spannend fängt es an! Der Anfang konnte mich packen und mein Interesse wecken. Ungewöhnliches passiert in der Militärbasis und ich fragte mich, auf was wird das hinauslaufen. Sehr schnell kommt der Punkt der Flucht und ab da fällt der Spannungsbogen drastisch! Ich langweilte mich bis zum Ende., Ende: Es kam unerwartet schnell und etwas anders als gedacht, konnte mich aber keinesfalls versöhnen und überzeugen.  , Stichworte: Zombies; Kinder; zerstörte Welt , Auffälligkeiten: Sehr gestört haben mich die vielen medizinischen Begriffe und Beschreibungen, die den Lesefluss stocken ließen. Aus meiner Sicht nicht nötig, da sie keinesfalls die Handlung aufwerten konnten. Die angepriesene Originalität des Romans konnte ich nicht finden., Fazit: (m)ein Lese-Flop __________________________________________________________________ http://monerls-bunte-welt.blogspot.de/2015/08/buchvorstellung-die-berufene-kurzmeinung.html

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  • empfehlenswert

    Die Berufene
    brauchnix

    brauchnix

    06. August 2015 um 09:37

    Man sollte sich von diesem Buch nicht abschrecken lassen. Mir war nicht bewusst, dass es ein Buch über eine Krankheit ist, die aus den meisten Menschen Zombies macht. Ich hasse Zombie-Filme und habe noch nie sowas gelesen. Hätte ich wahrscheinlich auch nicht, wenn ich es gewusst hätte. So war die Geschichte fürmich lediglicheine neue Dystophie und das mag ich ja sehr gerne. Und genauso liest es sich auch. Es ist kein Horrorbuch im eigentlichen Sinne auch wenn es Horror durchaus soweit gibt, dass Menschen andere Menschen töten und aufessen wollen und dass auch Kinder darin verwickelt sind. Aber für mich war es eher eine Entwicklungsgeschichte, die Suche nach der Wahrheit und nach einer Lösung für eine Reihe von Kindern, wie sie ihr Leben besser machen können und wie die anderen erkennen können, dass sie so nicht behandelt werden dürfen. Die Ausgangssituation ist die, dass einige Kinder durch die Infektion nicht erkranken und man sie als Versuchskaninchen benutzt, um eine Gegenmittel zu erfinden oder die KRankheit wenigstens besser zu verstehen. Die zehnjährigen Melanie erzählt also von ihrem seltsamen Leben. Sie kennt es ja ihr ganzes kurzes Leben nicht anders aber es ist ein Leben in einem Bunker wohl unter der Erde und sie ist mit 19 anderen Kindern gefangen. Jedes wird isoliert von den anderen in einer leeren Zelle gehalten wie Schwerverbrecher und sie dürfen nicht miteinander sprechen und nichts tun ausser warten und dröhnende Musik hören. Wenn sie Unterricht haben, werden sie auf Rollstühlen festgeschnallt und von Soldaten die sie wie Monster behandeln in den Klassensaal. gerollt. Ein beängstigendes Szenario. Vor allem, da Melanie so sympathisch und liebenswert scheint. und die Erwachsenen sie so abfällig und mit Furcht und gar Hass behandeln. Aber die Kinder kommen frei und versuchen ihr Leben selbst in die Hand zunehmen. Mir hat der Erzählstil sehr gut gefallen und auf ruhige Art und Weise kommt dennoch genug Spannung auf um immer weiterlesen zu wollen. Es ist nicht zu fantasy-lastig und nicht besonders wissenschaftlich. Die Kinder werden eindringlich und klar beschrieben und man möchte, dass sie am Ende glücklich werden und wie normale Kinder leben dürfen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch das Cover passt. Es vermittelte mir Einsamkeit und Hilflosigkeit - einen Hilferuf sozusagen.

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  • Die Berufene...

    Die Berufene
    Melody80

    Melody80

    26. June 2015 um 11:53

    Geschichten über Zombies zählen bei mir ja eigentlich sowohl in Büchern, als auch im Fernsehen oder Kino zu den Lieblingsstories. Meistens sind es sich ähnelnde Dystopien, in denen die letzten noch “normalen” Menschen vor den Horden Untoter fliehen müssen. Und natürlich bricht meistens unter den letzten Menschen noch erbitterter Streit und Zank aus… In diesem Buch ist es ein Parasit, der die Menschen in blutrünstige Zombies verwandelt, ein Pilz, der sich in die Körper der Menschen einnistet und nach ihrem Ableben in ihnen weiter wächst. Auf einer Militärbasis lebt das Mädchen Melanie, zusammen mit ihrer Schulklasse, Lehrern und Wissenschaftlern. Die Kinder dienen den Menschen dort als lebende Testobjekte. Bis auf einmal auch dort das Virus ausbricht und eine Handvoll Menschen, unter ihnen Melanie und ihre Lehrerin um ihr Leben laufen müssen… Das Buch hat mich auf 512 Seiten gut unterhalten. Der Anfang begann schon recht spannend, sodass ich gleich dran blieb. Die Charaktere waren auch gut beschrieben und einige konnte ich gleich in mein passendes Raster einordnen á la: Ist schlecht, soll doch bitte sterben und scheint ganz nett zu sein, bitte stirb nicht. So einige Bücher über Dystopien habe ich im Laufe der Jahre schon lesen dürfen. Zum Beispiel hat mich “Eden” von Tony Monchinski damals mit seinen ständigen Fäkalbeschreibungen nur aufregen können, bei “Der Übergang” von Justin Cronin lief es mir bei den geschriebenen Gedankengängen der Infizierten kalt den Rücken herunter, aber bei “Die Berufene” passierte einfach nichts…. Es ließ mich kalt. Mein Fazit Das Buch präsentiert ein gut durchdachtes, dystopisches Untergangsszenario mit wenigen, dafür stimmigen Protagonisten, ein für mich unerwartetes Ende, es ist aber kein Buch das nachklingt oder mir länger im Gedächtnis bleiben wird.

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  • Ein ruhiger Zombieroman

    Die Berufene
    Esme--

    Esme--

    Inhalt: In einer verlassenen Militärstation beaufsichtigt die Wissenschaftlerin Dr. Caldwell ein Projekt zur Erforschung des Virus, der aus Menschen Hungernde gemacht hat. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf den Kindern, die zwar offensichtlich von dem Virus infiziert sind, aber dennoch in der Lage scheinen, klare Gedanken fassen zu können. Jeden Tag von Montag bis Freitag findet ein Unterricht statt, bei dem ein jedes Kind an einen Rollstuhl gefesselt, die wesentlichen Dinge des Lebens erfährt. Am Sonntag werden die Kinder in ihre Zellen geschlossen und durch Musik über die Beschallungsanlage zum Schweigen gebracht. Alles hat in dieser Station hat seinen Plan. Alles ist durchstrukturiert. Solange, bis eines Tages eine Horde Hungernder auf das Gebäude zustürmt. Nun müssen Dr. Caldwell und ihre Crew die Flucht ergreifen in eine Welt, die nicht sicher ist und dann auch noch mit einem Kind im Schlepptau, was jederzeit zu einer großen Gefahr für sie alle werden könnte. Charaktere: Die Handlung des Romanes wird aus der Perspektive von vier durchweg interessanten Charakteren erzählt, die sich allesamt stark voneinander unterscheiden. Melanie ist ein kleines Mädchen. Sie ist eine Hungernde und gilt den Wissenschaftlern als eines der intelligentesten Forschungsobjekte. Natürlich denkt und handelt sie wie ein Kind, ist dabei aber oft erwachsener als die Personen in ihrer Umgebung. Sie weiß Unvermeidliches zu akzeptieren und geht ihr Leben mit einer Ruhe und Sachlichkeit an, die den anderen Charakteren oft abgeht. Sergeant Parks ist ein typischer Ex-Militär. Er weiß eine Gruppe zu führen und zusammenzuhalten. Pragmatisch versucht er zu überleben. Für ihn sind die Hungernden der Feind, den es zu besiegen gilt. Gallagher ist ein ehemaliger Soldat. Er ist schüchtern und ängstlich und erhält seinen Halt durch seinen Vorgesetzten den Sergeant. Von ihm erhält er Befehle und mit Befehlen weiß er umzugehen. Miss Justineau ist Melanies Lieblingslehrerin. Sie neigt dazu, sich mit den Kindern zu verbrüdern und daher die ihnen innewohnende Gefahr zu verkennen. Dr. Caldwell ist Wissenschaftlerin. Ihr Lebensziel ist es, den Virus zu erforschen. Ihr besonderes Interesse gilt dabei den infizierten Kindern, die im Gegensatz zu den Hungernden nicht ausschließlich reizgesteuert sind. Schreibstil: M. R. Carey schreibt im Präsens und wechselt in der Perspektive zwischen Dr. Caldwell, Gallagher, Seargeant Parks, Miss Justineau und Melanie. Er führt seinen Roman in einem ruhigen, ausführlichen Ton voran. Sein Szenario ist trostlos und düster. Durchaus gibt es in diesem Buch spannende Szenen. Diese stehen allerdings eher im Hintergrund. Vielmehr scheint der Autor den Blick auf die Entwicklung und das Verhalten der Charaktere, die Entstehung des Virus und das zwischenmenschliche Miteinander zu legen. So gelingt es ihm z. B. sehr gut den Leser in die kindliche Welt von Melanie mitzunehmen, indem er durch sie die positive Weltsicht in einer Welt, in der Hoffnung Mangelware ist, zum Ausdruck bringt. Jeder seiner Hauptcharaktere (bis auf vielleicht Melanie) ist auf ein Ziel fokussiert. Bei Dr. Caldwell ist es die Forschung, bei Mrs. Justineau das Unterrichten und der Schutz ihrer Kinder und Sergeant Parks hält seine Gruppe zusammen und erteilt ihnen Befehle. Er braucht Untergebene. Gerade im ersten Teil des Romans erkennt man eine feste Struktur, die in der Militärstation herrscht. Jeder hat seinen Platz, alles geht seinen gewohnten Gang. Erst, als die Hungernden die Basis überrennen, gerät diese Welt aus den Fugen. Hier entstehen auch erste Spannungen. Sergeant Parks Befehlsgewalt gerät ins Wanken, Dr. Caldwells Forschungsprojekt scheint zu kippen und Mrs. Justineaus Kinder drohen ihr abhanden zu kommen. Die Gedanken müssen sich umorientieren: Nun heißt es, ums Überleben kämpfen. Eine neue Heimat und mit ihr eine neue Sicherheit zu finden. Als Leser eines „Zombieromanes“ sollte man sich vorab darüber bewusst sein, dass es zu der ein oder anderen brutalen Szene kommen kann. Bei diesem Roman sollte der Leser zusätzlich in der Lage sein, eventuelle moralische Grundsätze betreffend Kinder auszublenden. Es gibt hier z. B. eine Szene bei der ein Kind bei völligem Bewusstsein die Schädeldecke geöffnet wird. Fazit: Die Berufene ist ein ruhiger Zombieroman, der seinen Fokus stark auf den Ausbau seiner Welt und das zwischenmenschliches Miteinander legt. Drama und Action liegen dem Buch fern. Vielmehr setzt der Autor auf möglichst sachliche und detaillierte Beschreibung der Szenen, die seine Charaktere durch ihr Handeln hervorgerufen haben.

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    • 5
  • Kaum Spannung, zu viele medizinische Details

    Die Berufene
    ClaudiasBuecherhoehle

    ClaudiasBuecherhoehle

    04. June 2015 um 09:43

    Die Berufene von M.R. Carey erschienen bei Knaur Der Klappentext Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauen¬hafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert und bedrohen die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Schar Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Auf einer ent¬legenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie gefangen – zu allem entschlossen, um ihnen ihr biologisches Geheimnis zu entreißen. Doch es läuft nicht nach Plan ... Meine Kurzrezension Melanie ist 10 Jahre alt und eine der Protagonisten in diesem Buch. Es wird aber nicht nur aus ihrer Sicht erzählt, sondern auch aus der Perspektive verschiedener Erwachsener, was ich sehr interessant fand. Dadurch wird die Story recht flüssig erzählt. Melanie ist schlau für ihr Alter und hinterfragt schon gewisse Dinge. Sie und die anderen Kinder werden von der Aussenwelt völlig isoliert gehalten, da sie eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen. Sehr schön empfand ich die kindliche Denkweise von Melanie, was ihrem Alter entsprechend war und sie somit richtig authentisch machte. Die Idee hinter der Story gefiel mir auch, aber mit der Umsetzung war ich nicht so ganz zufrieden. Ich liebe medizinische Details und Fakten und komme mit ihnen auch gut klar, aber hier waren die Erklärungen dazu viel zu kompliziert. Ich hatte das Gefühl, dass sich Ärzte miteinander unterhalten und der Laie eigentlich nur noch Fragezeichen im Gesicht hat. Das hat mir mit der Zeit den Spaß am Lesen genommen. Die ganze Geschichte hat viel Ähnlichkeit mit herkömmlichen Zombiegeschichten, was ich sehr gerne mag. Da störten mich auch das Blut und heraushängende Eingeweide nicht allzu sehr ;) M.R. Carey konnte mir mit seiner Vorstellung von einer andersartigen Zombieapokalypse die Lesestunden nur bis zu einem gewissen Grad versüßen. Für mich war die Geschichte viel zu lang, die medizinischen Fakten äusserst kompliziert dargestellt. So verlor ich oft den Faden und auch die Leselust. Für mich hat sich der Autor zu sehr auf diese Dinge konzentriert und das Wesentliche aus den Augen verloren: die Hoffnung auf eine Zukunft in dieser Welt! Mit Melanie und Miss Justineau hat er tolle Charaktere geschaffen, doch rundum zufrieden stellen konnte mich das Buch nicht. Ich sah kaum ein Vorankommen und wenig Spannung, was ich sehr schade fand. Leider kann ich dem Buch nur 2 von 5 möglichen schwarzen Katzen geben. (…) Bitte bedenken Sie, Doktor, dass dieses Objekt sich zwar als Kind darstellt, in Wirklichkeit aber nichts anderes ist als eine Pilzkultur, die den Körper eines Kindes besiedelt. (…) Seite 118 Der Autor M. R. Carey ist das Pseudonym eines britischen Fantasy-Autors, der bisher besonders im Comic-Bereich erfolgreich war (er schrieb unter anderem für die Reihen "X-Men" und "Fantastic Four"). Seine eigenen Comics sind regelmäßig auf der New York Times Comic-Bestsellerliste vertreten. Außerdem hat er bereits weitere Romane und ein Hollywood-Drehbuch verfasst. E-Book 512 Seiten ISBN 978-3-426-42301-1 Preis: 12,99 Euro © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

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