M. R. James Gruselkabinett - Folge 106

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Inhaltsangabe zu „Gruselkabinett - Folge 106“ von M. R. James

Unheimliche Dinge ereignen sich in einer berühmten englischen Bibliothek. Der junge Mr. Garrett versucht Licht in die mysteriösen Vorkommnisse zu bringen ...

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  • Gruselkabinett – 106. Das Traktat Middoth

    Gruselkabinett - Folge 106

    PoldisHoerspielseite

    18. November 2015 um 19:36

    Erster Eindruck: Die Suche nach einem Buch Nach langer Suche scheint John Eldred in einer alten Bibliothek endlich seinem Ziel nahe gekommen zu sein, hier soll das Buch vorhanden sein, das er schon so lange sucht. Der junge Bibliothekar William Garret will es ihm aus einem der oberen Stockwerke des Gebäudes holen, beobachtet aber eine merkwürdige Gestalt, die das Werk aus dem Regal zieht und verschwindet. Doch schon kurze Zeit später ist das Buch wieder an Ort und Stelle... M.R. James, ein englischer Altertumsforscher, hat es mit seinen Geistergeschichten in Deutschland nicht gerade zur Berühmtheit gebracht, doch Titania Medien hat sich nun an dem Werk des Autors bedient und „Das Traktat Middoth“ für das Gruselkabinett adaptiert. Besonders interessant ist dabei der Wechsel der Perspektive: Wird anfangs noch aus der Sicht von John Eldred erzählt, schwenkt die Handlung später auf William Garret um, gegen Ende stehen dann Mutter und Tochter Simpson im Mittelpunkt, die Garret auf einer Reise kennenlernt. Dabei dreht sich alles um das geheimnisvolle Buch, das eine dichte Atmosphäre um sich herum aufbaut, der Hörer fragt sich schnell, was so besonderes daran ist. Mir gefällt, wie dabei alles miteinander verknüpft ist, wie sich leise Geisterelemente einschleichen und so für eher hintergründige Schauer sorgen. Auch die Rückblende auf frühere Ereignisse hat mir sehr gut gefallen, sie ist sehr stimmungsvoll umgesetzt worden. Die finale Auflösung verdichtet die Handlung dann noch einmal deutlich und führt alle losen Enden geschickt zusammen. Insgesamt kommt diese Geschichte mit sehr wenigen übernatürlichen oder unheimlichen Elementen aus, ist aber sehr stimmig und atmosphärisch erzählt worden. Die Besetzung des Hörspiels gefällt mir äußerst gut, für jede Rolle wurde wieder ein sehr passender und engagierter Sprecher ausgewählt. Als William Garret ist Constantin von Jascheroff zu hören, der mit seiner sehr angenehmen Stimme eine gelungene Hauptfigur abgibt und auf die verschiedenen Situationen sehr glaubhaft reagiert. Bernd Rumpf spricht John Eldred, er kann eine mysteriöse Aura um sich schaffen und mit seinem sonoren Klang die ersten Szenen sehr gekonnt gestalten. Herma Koehn hat mir als Mrs. Mary Simpson äußerst gut gefallen, sie übernimmt später eine der Hauptrollen und gestaltet diese mit viel Energie. Weitere Sprecher sind Cathlen Gawlich, Reinhard Scheunemann und Lutz Mackensy. Akustisch bieten Marc Gruppe und Stephan Bosenius wieder eine sehr dichte und stimmungsvolle Atmosphäre, die insbesondere durch den Einsatz von mystischen Melodien erzeugt wird. Diese wabern auch während der Dialoge im Hintergrund, sodass man sich schnell in diese Stimmung versinken lassen kann. Geräusche sind dabei eher wenig eingesetzt, können die Dialoge aber dennoch gelungen ausstatten. Der unheimliche Fremde, der William Garret einen so großen Schrecken einjagt, ist auf dem Cover abgebildet, die pergamentartige Haut und die rötlichen Augen sind gelungen umgesetzt, die Bibliothek im Hintergrund kommt aber ebenso gut zur Geltung. Ergänzt mit dem Säulen-Layout der Serie entsteht wieder ein ansehnliches und stimmungsvolles Coverdesign. Fazit: Eine rätselhafte und stimmungsvolle Geschichte, die sehr gut miteinander verknüpft ist und gleich mehrere Figuren in den Mittelpunkt stellt. Ein stimmiger Rückblick gibt dann die Richtung der Handlung, die sich stetig weiterentwickelt und in einem sehr gut umgesetzten Finale endet. Die hervorragenden Sprecher lassen das Hörspiel wieder zu einem Genuss werden.

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