M. Sarah Klise

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M. Sarah KliseFriedhofstraße 43 (1)
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Friedhofstraße 43 (1)
Friedhofstraße 43 (1)
 (4)
Erschienen am 01.02.2012
M. Sarah KliseFriedhofstraße 43 (2)
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Friedhofstraße 43 (2)
Friedhofstraße 43 (2)
 (1)
Erschienen am 01.10.2012

Neue Rezensionen zu M. Sarah Klise

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Rezension zu "Friedhofstraße 43 (1)" von M. Sarah Klise

Spannend, lustig und leicht schauerlich
pelznasevor 5 Jahren

Auf diese Serie hatte ich schon länger ein Auge. Irgenwie ahnte ich, dass dahinter etwas Besonderes stecken würde. Nun habe ich diesen ersten Teil gehört und festgestellt: ja, die Reihe ist tatsächlich etwas ganz Besonderes! Eine kleine Wundertüte voller Überraschungen. Das beginnt schon damit, dass die Geschichte in Briefform erzählt wird. Die meisten Charaktere wie zB der Autor Griesgram, das Gespenst Olivia oder auch die Junge Severin unterhalten sich so gut wie nie direkt miteinander. Man verständigt sich per Brief! Ich konnte mir anfangs nicht recht vorstellen, wie so eine flüssig erzählte Geschichte entstehen kann, aber es funktioniert wirklich (gut). Zu Beginn sind sich die erwähnten drei Personen allerdings nicht sonderlich grün. Olivia und Severin leben miteinander in der alten Villa, sind sehr gut befreundet, und dann zieht Schriftsteller Griesgram dort ein, der weder etwas für Kinder übrig hat, noch an Gespenster glaubt. Das neue Miteinander ist also recht explosiv. Aber eben auch oft zum Totlachen komisch! Besonders Griesgram hört man häufig an, wie nahe ihn Severin und Olivia an den Rand der Weißglut bringen. Und Gespenst Olivia ist alles andere als bange, sondern äußerst selbstbewusst, wenn auch leicht schusselig hier und da. Und Severin ist bemerkenswert clever und lässt sich von Griesgram keineswegs ins Bockshorn jagen. Mir hat es Spass gemacht, den Dreien zu lauschen. Und eine Handvoll weiterer Charaktere bringen außerdem noch mal Schwung in die Handlung. Es ist schön zu verfolgen, wie aus dem ungleichen Trio in der Villa allmählich so etwas wie eine Gemeinschaft entsteht, wie man einander so nach und nach doch näher kommt und wie sie einsehen, dass das Miteinander -unter gewissen Bedingungen natürlich- doch möglich sein könnte.

Als Schriftsteller Ignaz B. Griesgram ist Rolf Becker zu hören. Seine tiefe und brummelige, aber nicht unsymathische Stimme passt gut zu dieser Rolle. Ich fand allerdings, dass er oft ganz schön nuschelt. Und das führt dann zu einem Problem, das ich im nächsten Abschnitt ansprechen werde. Anne Moll ist hier mein Favorit unter den Sprechern. Sie hat eine angenehme, warme Stimme, die einem ein gutes Bild dieses liebenswerten, aber etwas vergesslichen Gespenst vermittelt. Eike Onyambus klare und helle Stimme hat mir ebenfalls gefallen. Das passt so zu dem aufgeweckten Severin. Weitere Sprecher sind zB Sven Hasper, Jürgen Uter und Svenja Pages.

Die Untermalung zeigt sich ausgesprochen abwechslungsreich. Es sind meist fröhliche und flotte Melodien zu hören, die der turbulenten Handlung prima stehen.   Auch ein paar Geräusche sind zu hören, wie beispielsweise der Anschlag von Griesgrams Tastatur, das Kratzen von Severins Stift oder ein Klavierspiel. Das einzige Problem hier ist die unterschiedliche Lautstärke. Ich fand ja, dass Rolf Becker als Griesgram ziemlich nuschelt. Er spricht zudem recht leise. Ich habe die Folge auf einer Autofahrt gehört. Da musste man die Lautstärke in seinen Passagen oft höher drehen. Das hatten dann zur Folge, dass einem die folgende Zwischenmusik oder beispielsweise Eike Onyambus helle Stimme richtiggehend anbrüllte. Ich habe die Folge dann noch einmal zum Vergleich zuhause gehört, wo es ruhiger ist als im Auto. Und selbst da musste ich die Lautstärke oft verändern und alles verstehen zu können.

Das gezeichnete Cover gefällt mir seit je her. Das Haus wirkt so schön schaurig. Eben wie eine echte Gespenstervilla. Griesgram ist zu sehen, Severin und seine Katze Mohrle ebenfalls und oben im Turm unter der Kuppel ist zumindest Olivias Lesebrille zu entdecken. Ansonsten ist ein Gespenst natürlich unsichtbar. Die Fledermäuse sehen niedlich und auch etwas gruselig aus. im Booklet werden die Personen samt ihrer Sprecher kurz vorgestellt.

Fazit:   Eine spannende und lustige Gespenstergeschichte, die in ungewöhnlicher Form erzählt wird. Ich hätte nicht gedacht, dass sich daraus eine zusammenhängende Story ergeben würde, aber es funktioniert! Und auch Dank der verschiedenen Sprecher und der Musik kommt hier niemals Langeweile auf. Ich freue mich schon sehr auf die nächste Folge um die außergewöhnliche WG in der Gespensterstraße 43.

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Rezension zu "Friedhofstraße 43 (2)" von M. Sarah Klise

Die WG aus der Spence Villa in ihrem zweiten Abenteuer
pelznasevor 5 Jahren

Und da ist er schon, mein zweiter Besuch in der Friedhofstraße! Ich war einfach zu neugierig, wie es dort weitergeht. Eigentlich könnten Schriftsteller Griesgram, Gespenst Olivia und der junge Severin ja nun friedlich miteinander leben, wo sie sich im ersten Teil so prima arrangiert haben. Doch es gibt da jemanden, dem ist speziell Severin ein Dorn im Auge bzw die Tatsache, dass er nicht zur Schule geht. Der selbsternannte Kinderexperte Dirk Tator weist ihn daraufhin ins Waisenhaus ein und steckt Griesgram in die Irrenanstalt. So kommt es, dass diese Geschichte zwar ebenfalls wieder in Briefform erzählt wird, aber doch spürbar ist, dass die Drei getrennt wurden. Speziell Olivia kam mir so alleine in der Spence Villa manchmal etwas verloren vor. Griesgram und Severin sind zwar beide empört über ihre jeweilige Einweisung, doch in ihren Briefen hört man stets Kampfgeist heraus. Schon bald schmieden sie Fluchtpläne und ich fand es spannend zu verfolgen, wie sie die Sache angehen. Würden sie es tatsächlich schaffen? Und was würde dann mit diesem Dirk Tator geschehen? So unsympathisch diese Person ist, sie hat mich einige Male auch schmunzeln lassen. Beispielsweise in der Szene, in der Olivia ihn besucht. Es gibt aber noch weiter Szenen, die einen grinsen lassen. Ich mag den listigen Humor, der hier immer wieder aufblitzt. Und auch die Schonungslosigkeit, mit der hier gewisse Dinge beim Namen genannt werden, hat mir gefallen. Beispielsweise das Irrenhaus, das hier auch genauso heißt. Oder Severins Waisenhaus. Das hätte man sicher auch pädagogisch wertvoller benennen können. Hat man aber nicht, und das ist gut so! So kann sich jeder etwas darunter vorstellen. Allemal die jungen Hörer, an die die Geschichte sich ja eigentlich richtet. Ein ganz kleines bisschen gruselig wird es als Olivias Grab geöffnet wird, doch der erwähnte Funken Witz vereitelt eine allzu dicke Gänsehaut.

Rolf Becker alias Ignaz B. Griesgram klingt in dieser Episode längst nicht mehr so grummelig wie noch im ersten Teil. Dafür hat sich seine Figur viel zu gut mit Severin und seinem persönlichen Hausgespenst angefreundet. Die tiefe und warme Stimme vermittelt einem ein sympathisches Bild des Autors. Anne Moll ist noch immer in der Rolle der Olivia zu hören, und ebenfalls noch immer mein Favorit. Ich mag ihre weiche Stimme einfach, die aber in Sekundenschnelle äußerst energisch werden kann. Als Dirk Tator ist ausgerechnet Jens Wawrczeck zu hören. Seine Stimme als die eines Bösewichts…den kann ich dann unmöglich ernst nehmen. Und vermutlich ist es auch genauso gedacht, denn dieser schräge Fiesling passt so nur allzu gut in das Universum um die Spence Villa. In weiteren Rollen sind zB Jona Mues, Katja Brügger und Klaus Dittmann zu hören.

Auch der abwechslungsreiche Soundtrack wurde beibehalten. Erneut sind verschiedene Stücke zu hören, die ab und zu etwas altmodisch klingen, aber immer auf die jeweiligen Szenen abgestimmt sind und so für die entsprechende Stimmung sorgen. Zudem kommt es mir so vor als habe man das Problem mit der unterschiedlichen Lautstärke etwas besser in den Griff bekommen. Ich musste bei dieser Folge nicht ein einziges Mal groß mit der Lautstärke hantieren.

Bisher ist dies mein Lieblingscover der Reihe. Ich mag die Darstellung des Friedhofs mit den Grabsteinen und dem Nachthimel im Hintergrund. Außerdem darf man einen Blick auf Olivias Grab werfen. Das wirkt insgesamt ein klein wenig schaurig. Aber eben auch wieder witzig mit der schwebenden Brille.

Fazit:  In dieser Episode werden die drei Freunde getrennt, und es ist spannend zu verfolgen ob und wie sie wieder zusammenfinden. Mit Dirk Tator ist dieses Mal ein echt fieser Fiesling mit von der Partie, über den man sich oft herrlich aufregen kann. Und Dank des pfiffen Humors darf auch immer mal wieder geschmunzelt werden. Eine gelungene Fortsetzung und sicher nicht mein letzter Besuch in der Spence Villa.

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Rezension zu "Friedhofstraße 43 (1)" von M. Sarah Klise

Rezension zu "Gespenster gibt es doch! CD" von Kate Klise
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Eines der bezauberndsten Kinderhörspiele....
*
Der berühmte Kinderbuchautor Ignaz B. Griesgram mietet für den Sommer ein altes Haus in der Friedhofstraße 43, um dort in Ruhe den 13. band seiner Geisterbezwinger-Serie zu verfassen. Was er nicht ahnt: In dem Haus wohnt bereits jemand. Ein elfjähriger Junge mit seiner Katze - und ein Gespenst! Es heißt Olivia, ist 190 Jahre alt und quicklebendig. Seine Spezialität sind lautes Türenknallen, mitternächtliches Klavierspiel und Paprikahuhn. Als der Kronleuchter nur wenige Zentimeter vor ihm von der Decke fällt, muss auch Bestsellerautor Griesgram so allmählich einsehen: Gespenster gibt es doch!
*
Ich muss sagen, dass ich wirklich noch nie so ein wundervolles Kinderhörspiel gehört habe - bereits nach den ersten Minuten habe ich mich in die Geschichte um den kleinen Severin Hoffnung, seine gespenstische Freundin Olivia C. Spence und den Autoren Ignaz B. Griesgram verliebt.
*
Nicht nur die Geschichte an sich ist wunderschön, auch die Umsetzung. Denn eigentlich lauschen wir hier nur dem geschriebenen Wort - und das wortwörtlich. Die Geschichte besteht aus Briefen, die sich die Protagonisten untereinander schreiben, gespenstischen Chats und zum Artikeln aus der Schauderburger Zeitung. Das hat sich die Autorin wirklich sehr schön ausgemalt.
Und auch die Namen der Charaktere sind wundervoll gewählt. Griesgram spricht ja wohl für sich, denn genau das ist Ignaz zu Beginn der Geschichte, ein alter, kauziger und unfreundlicher Griesgram.
Severein Hoffnung - worauf mag er wohl hoffen? Das seine Eltern ihn wiederhaben wollen? Das er für immer mit Olivia in dem Haus an der Friedhofstraße wohnen kann?
Auch die Verlegerin von Griesgram, hat einen wundervollen Namen: Bessie Seller - und worauf wartet Bessie Seller auf den neuen Bestseller. Und besonders lachen musste ich auch über die Nachbarin Mrs. Kadaver.
Ich denke, dass "Gespenster gibt es doch" nicht nur eine sehr liebevoll gezeichnete Geschichte für Kinder ist, sondern auch tiefere Werte vermitteln soll.
*
Aber ein Hörspiel kann nicht ohne gute Sprecher überzeugen - und ich finde die Sprecher passen hier perfekt auf ihre Rollen.
Griesgram wird von Rolf Becker, Severin Hoffnung von Eike Onyambu und Olivia von Anne Moll gesprochen. Natürlich sind noch weitere wunderbare Sprecher an diesem Hörspiel beteiligt, wobei ich zugeben muss, dass mir keiner der Namen etwas sagt. Dennoch verstehen die Sprecher es komplett in ihren Rollen aufzugehen und einem die Geschehnisse in der alten Spukvilla näher zu bringen.
Am besten gefallen hat mir allerdings Anne Moll als Olivia C. Spence, einfach weil sie so ein wundervolles, mitfühlendes und liebevolles Gespenst ist - auch wenn sie manchmal sehr viel Unsinn im Kopf hat. Aber sie ist halt auch eine wundervolle Freundin für den kleinen Severin, den seine Eltern einfach alleine zurück gelassen haben.
*
Wenn ihr euren Kindern, Geschwistern, Neffen oder Nichten eine Freude machen wollt, dann schenkt ihnen die Geschichte von Severin, Ignaz und Olivia! Ein wunderschönes und liebeswertes Hörspiel für jung und alt!

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Gespräche aus der Community

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Gerstenberg Verlags avatar

Ich freue mich, die Leserunde zum 2. Band der „Friedhofstr. 43“ eröffnen zu dürfen. Wir werden gemeinsam den Titel „Nur über meine Leiche“ von Kate und M. Sarah Klise lesen.

 

Zum Buch:

Dirk Tator erhält einen anonymen Hinweis, dass der elfjährige Severin Hoffnung nicht zur Schule geht. Außerdem soll er ohne seine Eltern, dafür aber zusammen mit Bestsellerautor Ignaz Griesgram in einer alten Villa leben. Der Vorsitzende der Gesellschaft zur Rettung, Anleitung und zum Schutz irregeleiteter Kinder, kurz GRAUSIK, schreitet ein: Den Jungen steckt er kurzerhand ins Schauderburger Waisenhaus und lässt Griesgram, der behauptet, gemeinsam mit einem Gespenst ein Buch zu schreiben, in die Irrenanstalt einweisen. Aber es kommt noch schlimmer! Dirk Tator hat sich vorgenommen, Halloween abzuschaffen. Auch das Schreiben, Lesen und Erzählen von Gespenstergeschichten will er verbieten. Die Bücher sollen öffentlich verbrannt werden. »Nur über meine Leiche!« , protestiert Bibliothekar Balsam.

 

Wer das Grundrecht eines jeden Kindes auf Gespenstergeschichten verteidigt, kommt nicht um Friedhofstraße 43. Nur über meine Leiche! herum.(Gerstenberg Verlag)

 

Über die Autorinnen:

 

Kate Klise wurde 1963 in Peoria / Illinois geboren, wo sie zusammen mit ihren fünf Geschwistern aufwuchs. Heute lebt sie auf einer Farm in Missouri. Sie schreibt Kinderbücher und Zeitschriftenartikel.

 

M. Sarah Klise, Jahrgang 1962, teilte als Kind mit ihrer Schwester Kate ein Zimmer. 1973 verfassten die beiden ihr erstes Buch, ein Weihnachtsgeschenk für ihre ältere Schwester. Heute arbeitet Sarah als Illustratorin in Berkeley / Kalifornien.

 

Alle, die mit ihren eigenen Büchern mitlesen möchten sind herzlich eingeladen.



Für alle Leser, die nicht genug von den Geschehnissen in der Friedhofstraße 43 bekommen können haben wir auch einen Gespenster-Blog (http://www.gespenster.gerstenberg-verlag.de/).

Zur Leserunde

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von 1 Lesern aktuell gelesen

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