M. Sarah Klise , Kate Klise Friedhofstraße 43 (1)

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Inhaltsangabe zu „Friedhofstraße 43 (1)“ von M. Sarah Klise

Der berühmte Kinderbuchautor Ignaz B. Griesgram mietet sich für den Sommer ein Haus in der Friedhofstraße 43, um dort in Ruhe den 13. Band seiner Geisterbezwinger-Serie zu schreiben. Aber in dem Haus wohnt bereits jemand: ein elfjähriger Junge mit seiner Katze und ein Gespenst! Es heißt Olivia, ist 190 Jahre alt und quicklebendig. Seine Spezialität sind lautes Türenknallen, mitternächtliches Klavierspiel und Paprikahuhn. Als der Kronleuchter von der Decke fällt und ihn nur knapp verfehlt, muss auch Bestsellerautor Griesgram so allmählich einsehen: Gespenster gibt es doch!

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    Friedhofstraße 43 (1)

    pelznase

    27. May 2013 um 11:34

    Auf diese Serie hatte ich schon länger ein Auge. Irgenwie ahnte ich, dass dahinter etwas Besonderes stecken würde. Nun habe ich diesen ersten Teil gehört und festgestellt: ja, die Reihe ist tatsächlich etwas ganz Besonderes! Eine kleine Wundertüte voller Überraschungen. Das beginnt schon damit, dass die Geschichte in Briefform erzählt wird. Die meisten Charaktere wie zB der Autor Griesgram, das Gespenst Olivia oder auch die Junge Severin unterhalten sich so gut wie nie direkt miteinander. Man verständigt sich per Brief! Ich konnte mir anfangs nicht recht vorstellen, wie so eine flüssig erzählte Geschichte entstehen kann, aber es funktioniert wirklich (gut). Zu Beginn sind sich die erwähnten drei Personen allerdings nicht sonderlich grün. Olivia und Severin leben miteinander in der alten Villa, sind sehr gut befreundet, und dann zieht Schriftsteller Griesgram dort ein, der weder etwas für Kinder übrig hat, noch an Gespenster glaubt. Das neue Miteinander ist also recht explosiv. Aber eben auch oft zum Totlachen komisch! Besonders Griesgram hört man häufig an, wie nahe ihn Severin und Olivia an den Rand der Weißglut bringen. Und Gespenst Olivia ist alles andere als bange, sondern äußerst selbstbewusst, wenn auch leicht schusselig hier und da. Und Severin ist bemerkenswert clever und lässt sich von Griesgram keineswegs ins Bockshorn jagen. Mir hat es Spass gemacht, den Dreien zu lauschen. Und eine Handvoll weiterer Charaktere bringen außerdem noch mal Schwung in die Handlung. Es ist schön zu verfolgen, wie aus dem ungleichen Trio in der Villa allmählich so etwas wie eine Gemeinschaft entsteht, wie man einander so nach und nach doch näher kommt und wie sie einsehen, dass das Miteinander -unter gewissen Bedingungen natürlich- doch möglich sein könnte. Als Schriftsteller Ignaz B. Griesgram ist Rolf Becker zu hören. Seine tiefe und brummelige, aber nicht unsymathische Stimme passt gut zu dieser Rolle. Ich fand allerdings, dass er oft ganz schön nuschelt. Und das führt dann zu einem Problem, das ich im nächsten Abschnitt ansprechen werde. Anne Moll ist hier mein Favorit unter den Sprechern. Sie hat eine angenehme, warme Stimme, die einem ein gutes Bild dieses liebenswerten, aber etwas vergesslichen Gespenst vermittelt. Eike Onyambus klare und helle Stimme hat mir ebenfalls gefallen. Das passt so zu dem aufgeweckten Severin. Weitere Sprecher sind zB Sven Hasper, Jürgen Uter und Svenja Pages. Die Untermalung zeigt sich ausgesprochen abwechslungsreich. Es sind meist fröhliche und flotte Melodien zu hören, die der turbulenten Handlung prima stehen.   Auch ein paar Geräusche sind zu hören, wie beispielsweise der Anschlag von Griesgrams Tastatur, das Kratzen von Severins Stift oder ein Klavierspiel. Das einzige Problem hier ist die unterschiedliche Lautstärke. Ich fand ja, dass Rolf Becker als Griesgram ziemlich nuschelt. Er spricht zudem recht leise. Ich habe die Folge auf einer Autofahrt gehört. Da musste man die Lautstärke in seinen Passagen oft höher drehen. Das hatten dann zur Folge, dass einem die folgende Zwischenmusik oder beispielsweise Eike Onyambus helle Stimme richtiggehend anbrüllte. Ich habe die Folge dann noch einmal zum Vergleich zuhause gehört, wo es ruhiger ist als im Auto. Und selbst da musste ich die Lautstärke oft verändern und alles verstehen zu können. Das gezeichnete Cover gefällt mir seit je her. Das Haus wirkt so schön schaurig. Eben wie eine echte Gespenstervilla. Griesgram ist zu sehen, Severin und seine Katze Mohrle ebenfalls und oben im Turm unter der Kuppel ist zumindest Olivias Lesebrille zu entdecken. Ansonsten ist ein Gespenst natürlich unsichtbar. Die Fledermäuse sehen niedlich und auch etwas gruselig aus. im Booklet werden die Personen samt ihrer Sprecher kurz vorgestellt. Fazit:   Eine spannende und lustige Gespenstergeschichte, die in ungewöhnlicher Form erzählt wird. Ich hätte nicht gedacht, dass sich daraus eine zusammenhängende Story ergeben würde, aber es funktioniert! Und auch Dank der verschiedenen Sprecher und der Musik kommt hier niemals Langeweile auf. Ich freue mich schon sehr auf die nächste Folge um die außergewöhnliche WG in der Gespensterstraße 43.

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  • Rezension zu "Gespenster gibt es doch! CD" von Kate Klise

    Friedhofstraße 43 (1)

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. August 2012 um 16:23

    Eines der bezauberndsten Kinderhörspiele.... * Der berühmte Kinderbuchautor Ignaz B. Griesgram mietet für den Sommer ein altes Haus in der Friedhofstraße 43, um dort in Ruhe den 13. band seiner Geisterbezwinger-Serie zu verfassen. Was er nicht ahnt: In dem Haus wohnt bereits jemand. Ein elfjähriger Junge mit seiner Katze - und ein Gespenst! Es heißt Olivia, ist 190 Jahre alt und quicklebendig. Seine Spezialität sind lautes Türenknallen, mitternächtliches Klavierspiel und Paprikahuhn. Als der Kronleuchter nur wenige Zentimeter vor ihm von der Decke fällt, muss auch Bestsellerautor Griesgram so allmählich einsehen: Gespenster gibt es doch! * Ich muss sagen, dass ich wirklich noch nie so ein wundervolles Kinderhörspiel gehört habe - bereits nach den ersten Minuten habe ich mich in die Geschichte um den kleinen Severin Hoffnung, seine gespenstische Freundin Olivia C. Spence und den Autoren Ignaz B. Griesgram verliebt. * Nicht nur die Geschichte an sich ist wunderschön, auch die Umsetzung. Denn eigentlich lauschen wir hier nur dem geschriebenen Wort - und das wortwörtlich. Die Geschichte besteht aus Briefen, die sich die Protagonisten untereinander schreiben, gespenstischen Chats und zum Artikeln aus der Schauderburger Zeitung. Das hat sich die Autorin wirklich sehr schön ausgemalt. Und auch die Namen der Charaktere sind wundervoll gewählt. Griesgram spricht ja wohl für sich, denn genau das ist Ignaz zu Beginn der Geschichte, ein alter, kauziger und unfreundlicher Griesgram. Severein Hoffnung - worauf mag er wohl hoffen? Das seine Eltern ihn wiederhaben wollen? Das er für immer mit Olivia in dem Haus an der Friedhofstraße wohnen kann? Auch die Verlegerin von Griesgram, hat einen wundervollen Namen: Bessie Seller - und worauf wartet Bessie Seller auf den neuen Bestseller. Und besonders lachen musste ich auch über die Nachbarin Mrs. Kadaver. Ich denke, dass "Gespenster gibt es doch" nicht nur eine sehr liebevoll gezeichnete Geschichte für Kinder ist, sondern auch tiefere Werte vermitteln soll. * Aber ein Hörspiel kann nicht ohne gute Sprecher überzeugen - und ich finde die Sprecher passen hier perfekt auf ihre Rollen. Griesgram wird von Rolf Becker, Severin Hoffnung von Eike Onyambu und Olivia von Anne Moll gesprochen. Natürlich sind noch weitere wunderbare Sprecher an diesem Hörspiel beteiligt, wobei ich zugeben muss, dass mir keiner der Namen etwas sagt. Dennoch verstehen die Sprecher es komplett in ihren Rollen aufzugehen und einem die Geschehnisse in der alten Spukvilla näher zu bringen. Am besten gefallen hat mir allerdings Anne Moll als Olivia C. Spence, einfach weil sie so ein wundervolles, mitfühlendes und liebevolles Gespenst ist - auch wenn sie manchmal sehr viel Unsinn im Kopf hat. Aber sie ist halt auch eine wundervolle Freundin für den kleinen Severin, den seine Eltern einfach alleine zurück gelassen haben. * Wenn ihr euren Kindern, Geschwistern, Neffen oder Nichten eine Freude machen wollt, dann schenkt ihnen die Geschichte von Severin, Ignaz und Olivia! Ein wunderschönes und liebeswertes Hörspiel für jung und alt!

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