M. W. Fischer Wohin der Wind uns trägt

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wohin der Wind uns trägt“ von M. W. Fischer

Die 21-jährige Sarah hat in ihrem Leben bisher noch nicht viel auf die Reihe bekommen. Sie lebt bei ihrer Großmutter Emily und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch. Ihren Traum, Innenarchitektin zu werden, hat sie schon fast vergessen.
Das ändert sich, als sie Ashton kennenlernt, einen gutaussehenden angehenden Anwalt. Er motiviert sie, sich für ein Studium zu bewerben. Doch wird Ashton auch dann noch zu ihr halten, wenn er von ihren Panikattacken und ihrer Vergangenheit erfährt?
Schon bald muss Sarah erkennen, dass auch ihr neuer Freund ein düsteres Geheimnis verbirgt …

Die junge Sarah hat als Waise schon viel erlebt. Dennoch möchte sie im Leben etwas erreichen! Ein Roman voller Mutlosigkeit, Hoffnung, Liebe

— Kamima

Stöbern in Romane

Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky

Dieser wundervolle Roman ist ein französischer, lebensbejahender Charmebolzen, der zart berührt und gleichzeitig auch sehr lustig ist.

talisha

Kleine große Schritte

Nachdem ich vom letzten Picoult Buch sehr enttäuscht war, finde ich, dass dieses ihr bestes geworden ist. Spannend, ergreifend, bewegend.

troegsi

Die Obstdiebin oder Einfache Fahrt ins Landesinnere

Eine Geschichte wie aus einer untergegangenen Welt und doch gegenwärtig.

jamal_tuschick

Claude allein zu Haus

Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte mit Herz. Genau das Richtige für Tierliebhaber.

Sissy0302

Die Außerirdischen

"Die Ausserirdischen" ist ein spitzes Portrait unserer heutigen Gesellschaft.

Jari

Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen

Witzig, chaotisch einfach unwiderstehlich!

Chriiku

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • ... und Neues und Schönes kann uns erwarten!

    Wohin der Wind uns trägt

    caropower

    14. August 2017 um 23:12

    Das Cover passt wunderbar zur Geschichte und besticht durch das Bild der Brücke und der zweifarbigen Schrift. Ich wollte sofort den Klappentext lesen und die Neugier war geweckt, um das Buch zu lesen.Sarah ist eine junge Frau, die noch ihren Weg finden muss und zuerst glaubt man nicht daran, dass sie überhaupt etwas auf die Reihe bekommen wird. Ihr Traum ist in so weiter Ferne gerückt, dass sie etwas mutlos wirkt. Die Panikattacken, gegen die sie ständig ankämpft, lassen sie verzagen. Ihre Großmutter schweigt über die Vergangenheit, aber Sarah spürt dass genau hier der Grund dafür zu finden ist. Ashton lernt sie bei einem Nachbarn kennen und eine scheue Romanze entwickelt zwischen beiden. Wird er Sarah helfen können? Plötzlich verschwindet er und Sarah ist verzweifelt und sucht die Schuld bei sich. Wieder einmal. Dann beschließt sie sich doch ihrer Vergangenheit zu stellen, auch wenn ihre Großmutter sich wert und es nicht verstehen möchte. Wer war Sarahs Vater?Ein Autor mit Schreiberfahrung, das merkt man sofort nach den ersten Seiten am Schreibstil. Lektorat und Korrektorat entscheiden einfach über die Qualität eines Romans, da achte einfach als Kollegin darauf. Hier rollen sich keine Fußnägel hoch LACH. Der rote Faden verliert Herr Fischer auf keinen Fall. Super geplottet und strukturiert.Die Geschichte fängt erst sehr bedacht an und baut langsam Spannung auf, nimmt etwas an Fahrt ab, doch dann folgen die Spannungbögen. Einer jagt den anderen und ab da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte nimmt eine Entwicklung auf und ein Erlebnis nach dem anderen reiht sich an das andere, strukturiert ohne den roten Faden zu verlieren. Was Sarah erlebt, machte mich ganz traurig, aber oft kommt es anders als man denkt. Als Ashton verschwindet, hätte ich ihn am liebsten selbst gesucht. Sarah's Großmutter mit ihrer frischen optimistischen Art und als standfeste Frau mit Prinzipien ist mir ans Herz gewachsen.Ich werde auf keinen Fall mehr verraten, denn dieses Buch müsst ihr wirklich selbst lesen.***** Sterne verdient!Caroline Régnard-Mayer

    Mehr
  • Packende Geschichte, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

    Wohin der Wind uns trägt

    Kamima

    12. July 2017 um 10:52

    „Du packst das! Glaube ganz fest daran. Du bist keine Versagerin.“ Mit dieser Motivation beginnt die spannende Geschichte der jungen Sarah, welche mit Anfang 20 schon mehrere Pflegefamilien und einen Aufenthalt für schwererziehbare Jugendliche hinter sich hat. Nun hat sie an der Seite ihrer Großmutter die Chance, ein ganz neues Leben zu beginnen. Das fällt ihr aber schwer, denn die Vergangenheit holt sie immer wieder ein. Mal sind es „alte Freunde“, die mit ihr noch eine Rechnung offen haben; mal sind es Menschen in ihrem Arbeitsumfeld, welche sie gefühlsmässig immer wieder auf die Probe stellen. Ja, auf Probe fühlt sie sich in ihrem Leben... und in ihr erhärtet sich immer mehr der Wunsch, mehr über ihre Vergangenheit herauszufinden: über den Tod ihrer Eltern (für den sie sich die Schuld gibt) und über Dinge, die sie im verschlossenen Schreibtisch ihrer Großmutter findet. An ihrer Seite befinden sich neben ihrer fürsorglichen Großmutter Emily auch der neue Nachbar Freddie und sein Neffe Ashton – alle versuchen mit ihren Mitteln, die junge Sarah in ihren Ups und Downs zu unterstützen. Und man ahnt es schon, es gibt natürlich ein Happy End ;) wie das aussieht? Das müsst ihr selbst nachlesen ;) Ja, die Romangeschichte des Schweizer Debütautors ist wirklich spannend, auch wenn sie phasenweise etwas überladen wirkt, weil man das Gefühl hat, Sarah tapst wirklich in jedes Fettnäpfchen, was das Leben einem überhaupt zu bieten hat. Manches ist vorhersehbar, anderes wiederum hat mich beim Lesen überrascht. Jedenfalls hat mich Sarahs Leben so in den Bann gezogen, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Und das war aufgrund der sprachlichen Ausschweifungen des Autors manchmal gar nicht so einfach. Mal wurden Momente ellenlang ausgeschmückt – und somit wurde mir als Leserin ein wenig die Fantasie genommen, die ich brauche, um Bilder im Kopf entstehen zu lassen und damit wirklich in das Buch eintauchen zu können; mal wirkten Kontraste in der Beschreibung etwas beschwerlich bis konfus: Ein Beispiel findet sich gleich zu Anfang: „...hatten wir uns (Anm. Bobby & Sarah) wahre Liebe für immer geschworen. Dieses Versprechen hatte mich in dem Erziehungsheim am Leben erhalten, hatte mir jeden Tag Kraft und Hoffnung gegeben“ (Seite 8) – „Das ungute Bauchgefühl, das ich in Bezug auf Bobby schon längere Zeit verspürt hatte, hatte sich nun doch bewahrheitet.“ (Seite 10) Zugute halten möchte ich dem Autor, dass er alle Erzählstränge, alle Ideen in der Geschichte schlußendlich auch zum Abschluss bringt und somit alle Fragen beantwortet sind. Und das Cover ist wirklich beeindruckend: die Gischt ist voller Kraft und wirkt wie einzelne Splitter, die sich zu etwas Ganzem zusammenfügen... die Kraft, die Wucht – das passt zu Sarahs Geschichte. Alles in allem konnte mich die Geschichte an sich begeistern... allerdings der Schreibstil leider nicht. Da dies aber ein ganz persönliches Empfinden ist, möchte ich euch raten, einfach mal in die Buchvorschau (auf Amazon) reinzuschnuppern.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks