M.A. Bennett

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Bloody Weekend

Bloody Weekend

 (27)
Erschienen am 02.02.2018

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Rezension zu "Bloody Weekend" von M.A. Bennett

Spannende Geschichte
-Bitterblue-vor 19 Tagen

Meine Erwartungen an Bloody Weekend waren hoch, und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir allerdings nicht so. Die ganze Geschichte mit den Patern und den geistlichen Einstellungen des Internates waren eher langweilig und hätten durchaus kürzer gehalten werden können. Dafür hätte der Einfluss der Medieval gerne mehr Seiten füllen können.
Aber nun zur eigentlichen Geschichte. Sehr gut fand ich die Unterteilung der Abschnitte auf die Tage auf dem Anwesen.
Die Geschichte ist sehr spannend erzählt, es gibt immer wieder mysteriöse Hinweise und Anspielungen, aber was wirklich los ist, erfährt man erst später.
Mich konnte die Geschichte richtig fesseln, ich fand sie toll geschrieben und spannend. Für meinen Geschmack hätte sie etwas dramatischer sein können, allerdings für die Zielgruppe (14+) fand ich es passend.

Beim Ende war ich zunächst skeptisch. Es lief doch etwas zu glatt und "perfekt". Doch die Autorin hat auf den letzten Seiten noch mal das Ruder rumgerissen und hinterlässt Gänsehaut und ein seltsames Gefühlt

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Rezension zu "Bloody Weekend" von M.A. Bennett

2,5 Pkt. Neun Jugendliche. Drei Tage. Ein Opfer. Und ein sehr langer Monolog.
lex-booksvor 5 Monaten

Okay, von meinen insgesamt drei Urlaubsflops war dieser Jugendthriller noch der beste. Aber so wirklich überzeugend war "Bloody Weekend. Neun Jugendliche. Drei Tage. Ein Opfer" von M.A. Bennett nicht. Gegen die Geschichte ist nichts zu sagen: die ist super. Oder könnte es zumindest sein: Wenn Protagonistin Greer sie nicht in einem einschläfernden Plapperton resümieren würde, ohne wirklich einmal emotional beteiligt zu wirken. Nein, da ist es mit der Spannung leider nicht weit her. Noch dazu, wenn in jedem zweiten Satz Filmvergleiche untergebracht werden, die so prähistorisch anmuten, dass kaum ein Jugendlicher etwas mit ihnen wird anfangen können. Immerhin: Einige Filme kann man sich als Tipp durchaus merken. Und der mitdenkende Shafeen war als Figur auch nicht schlecht. Genau genommen hätte ich die Geschichte sogar lieber aus seiner Perspektive gelesen, als aus der von Greer, die nun wirklich keine Blitzmerkerin ist.

Fazit: Show, don't tell! Das gilt doch eigentlich für alle Romanautoren. Die Sache mit der piekfeinen Medievals-Clique, die Mitschüler auf ein abgelegenes Anwesen lockt, um Jagd auf sie zu machen, war schonmal gut. Was diesem Jugendthriller fehlt, ist etwas "aktive" Spannung.

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Rezension zu "Bloody Weekend" von M.A. Bennett

Wenig Spannung & blasse Charaktere
Uwes-Leseloungevor 6 Monaten

STORYBOARD:
Greer ist auf dem St. Aiden Internat eher eine Außenseiterin. Ihr ist bewusst, dass sie keine Chance hat jemals zur dominierenden Clique der Medivals zu gehören. Und dass, obwohl sie die Regeln befolgt und auf ein Handy, das Internet und sogar Plastik verzichtet. Auch Shafeen und Chanel ergeht es nicht anders. All das ändert sich plötzlich, als sie eine der drei begehrten Einladungen für ein Jagdwochenende auf dem Landsitz von Henry de Warlencourts Eltern erhält. Zunächst geht Greer noch von einer Verwechslung aus, doch dieser Gedanke wird schnell zerstreut, als Esme, eine der Mädels aus dieser Gruppe, in der Nähe ihres Zimmers auf sie wartet. Greer fühlt sich geschmeichelt und freut sich auf das Wochenende, auch wenn es bedeutet auf Tiere zu schießen. Kurz vor ihrer Abreise flüstert ihr eine Schülerin zu, sie solle die Einladung bloß nicht annehmen. Doch Greer lässt erst keine Zweifel aufkommen und fährt mit den anderen auf Longcross Hall.

MEINUNG:
Der Klappentext von "Bloody Weekend" von M. A. Bennett (Arena) klang nach einer spannenden und fesselnden Story mit reichlich Nervenkitzel. Die ersten Seiten beginnen sogleich mysteriös, warten sie doch mit einer erschreckenden Tatsache auf. Erzählt wird die Handlung aus der Ich-Perspektive von Greer und so erfährt man, ihren Alltag am St. Aiden Internat, kurz genannt STAGS, und bekommt die Anfeindungen und verbalen Auseinandersetzungen zwischen den Außenseitern und der gefürchteten Clique, den Medivals, so hautnah mit.

Greer wurde von ihrem Vater alleine großgezogen, da die Mutter kurz nach ihrer Geburt die Familie verlassen hat. Daher ist es wenig verwunderlich, dass sie ein sehr enges und liebevolles Verhältnis zu ihm hat. Dieses spiegelt sich auch in einem gemeinsamen Hobby der beiden wieder und zieht sich wie ein Faden durch die Story. Denn beide vergleichen Situationen, in die sie hineingeraten, gerne mit Filmen, wie zum Beispiel Indianer Jones, James Bond, Ritter aus Leidenschaft oder Stolz und Vorurteil. War dies zunächst noch ganz treffend, wurde es mir aber im weiteren Verlauf der Handlung ein wenig zu viel. Irgendwann störte es mich sogar, da die Gegenüberstellungen des Öfteren mit einer Frage endeten, ob man diesen oder jenen Film kennen würde.

Greer mochte ich zwar, aber sie lässt sich doch sehr leicht beeinflussen, gerade von Henry de Warlencourt. Denn dieser weiß nur allzu gut, welche Wirkung er auf Frauen hat und nutzt dieses auch immer wieder aus.

Neben Greer lernt der Leser auch die beiden Personen Shafeen und Chanel, kurz Nel, die ebenfalls eine Einladung zu diesem Wochenende erhielten, kennen. Shafeen, ein junger indischer Prinz, war mir etwas zu undurchsichtig und ich war mir lange Zeit nicht sicher, was seine Beweggründe waren, dieser Einladung Folge zu leisten.

Auch bei Nel ging es mir ähnlich, sie ist sehr distanziert und verschlossen. Denn ihr Vater wurde durch eine revolutionäre Entwicklung, einer Kombination aus Handy und Tablet, von heute auf morgen sehr reich. Dabei würden beide Jugendliche in diese reiche und versnobte Welt der Medivals recht gut hineinpassen.

Die Handlung plätscherte zunächst etwas dahin. Spannender wurde es, als die drei ausgewählten Außenseiter zusammen mit den Medivals, in Person des Anführers und zugleich Gastgebers Henry de Warlencourt, seinem Stellvertreter Cooksen sowie Piers und den jungen Frauen Charlotte, Lara und Esme, auf dem Landsitz von Longcross Hall eintreffen. Das Wochenende steht unter dem Motto Jagen, Schießen und Fischen.

Die sechs jungen Männer und Frauen entstammen allesamt aus wohlhabenden englischen Aristokratenfamilien. So wird festlich diniert und das Dienstbotenpersonal entsprechend behandelt. Allesamt waren sie mir unsympathisch und besonders Henry war mir unheimlich. Ist er in der einen Situation noch charmant und zuvorkommend, kann er in der anderen Sekunde herzlos und gefühlskalt sein. Ein wahres Chamäleon.

Während des Aufenthaltes auf dem schönen Anwesen kommt es bei Chanel und Shafeen zu ominösen Zwischenfällen und in Greer erwacht ein ungutes Gefühl. Was führen Henry und seine Freunde im Schilde und wozu dient dieses Wochenende wirklich? Hat Greer die Warnung der Schülerin leichtfertig abgetan?

Kurz darauf müssen sie um ihr Überleben kämpfen, denn erst jetzt hat die Jagd wirklich begonnen...

FAZIT & BEWERTUNG:
"Bloody Weekend" von M. A. Bennett (Arena) lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Gut zwei Drittel des Buches zog sich die Geschichte dahin und ich fragte mich, wann der Nervenkitzel und die Spannung einsetzen würden. Dies geschah leider erst im letzten Drittel.

Die gewählte Thematik versnobter Kinder aus wohlhabenden englischen Hochadelsfamilien, die eine eigene Interpretation des Jagens zelebrieren, gefiel mir, weshalb ich wissen musste, was dahinter steckte. Daher vergebe ich gute 3,5 von 5 Nosinggläser.

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