M.A. Bennett

 3,7 Sterne bei 66 Bewertungen
Autor von Bloody Weekend und Sieben.

Lebenslauf von M.A. Bennett

M. A. Bennett hat venezianische Wurzeln, wurde in Manchester geboren und wuchs im nordenglischen Yorkshire auf. Nach ihrem Studium der Geschichte in Oxford und Venedig studierte sie Kunst und arbeitete als Illustratorin, Schauspielerin und Filmkritikerin. Außerdem war sie Tour-Designerin mehrerer Rockbands, unter anderem von U2 und den Rolling Stones. Sie lebt mit ihrer Familie in Nordlondon.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von M.A. Bennett

Cover des Buches Bloody Weekend (ISBN: 9783401603995)

Bloody Weekend

 (47)
Erschienen am 02.02.2018
Cover des Buches Sieben (ISBN: 9783401604954)

Sieben

 (19)
Erschienen am 13.05.2020

Neue Rezensionen zu M.A. Bennett

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Cover des Buches Sieben (ISBN: 9783401604954)Lesemagie_Buchblogs avatar

Rezension zu "Sieben" von M.A. Bennett

Klischeereicher Thriller mit einigen Schwächen
Lesemagie_Buchblogvor 5 Monaten

Handlung

Sieben Jugendliche einer Elite-Schule landen bei einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel. Sie erfüllen alle Klischees (zum Beispiel der Sportler, die Hübsche, der Nerd), doch nur Selkirk hat das Überlebenswissen. Nach jahrelangem Mobbing hat Lincoln sie plötzlich in seiner Hand und wird zum Täter.

Meinung

Die Story klang unglaublich spannend, doch es dauerte 100 Seiten über die Schulzeit an der Osney und das dort praktizierte Mobbing an Lincoln, bis zum Flugzeugabsturz kam. Trotz der ausführlichen Schilderungen der gemeinen Taten, konnte ich keine Beziehung zum Protagonisten aufbauen und empfand ihn sogar als unsympathisch, was sich durch den Flugzeugabsturz nicht änderte – im Gegenteil. Die darauffolgenden Geschehnisse auf der Insel mit geänderten Machtverhältnissen waren interessant zu verfolgen, aber weniger spannend als erwartet. Neben Lincoln konnte ich die anderen Gestrandeten auch nicht leiden, sie waren mir zu klischeehaft. Durch einen gut lesbaren, aber nicht sehr poetischen Schreibstil aus der Ich-Perspektive flog ich schnell durch die Seiten. Das Ende und den Epilog fand ich unbefriedigend und unrealistisch. Sehr gut gefiel mir die Idee mit den Platten, die Lincoln auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Sie dienten als Trenner zwischen den Kapiteln. Außerdem bringt das Buch eine gute Botschaft rüber.

Fazit

Bei diesem Buch hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. Die schleppende Handlung lebt von dem Spiel mit Klischees, die für meinen Geschmack zu stark aufgereizt wurden. Kaum einen Charakter konnte ich leiden, weshalb ich keinen emotionalen Zugang zum dramatischen Leben auf der Insel fand. Ein unterhaltsamer Thriller, der wichtige Themen anspricht. Von mir gibt es 2,5 Sterne und eine Empfehlung ab 12 Jahren.

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Cover des Buches Sieben (ISBN: 9783401604954)booksurfers avatar

Rezension zu "Sieben" von M.A. Bennett

LOST trifft Herr der Fliegen
booksurfervor 7 Monaten

Survival auf einer einsamen Insel damit bekommt man mich eigentlich immer. Als ich das Buch in der Arena Vorschau entdeckt habe war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte da es sich wirklich interessant anhört:

Link wird seit Jahren an seiner Schule gemobbt. Als bei einer Klassenreise das Flugzeug abstürzt und auf einer einsamen Insel landet überlebt Link und hofft, dass es seine Erzfeinde erwischt hat. Doch wie durch ein Wunder sind alle seine Klassenkameraden noch am Leben, doch in der Wildnis auf der Insel kann die Geschichte neu geschrieben werden. Diesmal ist Link am Drücker denn er besitzt das Wissen um zu überleben. Das opfer wird zum Täter und die einzige Frage ist: Wie heftig wird seine Rache ausfallen?

Die Prämisse des Buches hat mich an eine Mischung aus LOST und Herr der Fliegen erinnert. Ich mochte das ganze Survival Setting auf der einsamen Insel sehr gerne und die Autorin hat sich hier auch einiges Einfallen lassen. Ein Ausgangspunkt hier ist natürlich das Mobbing, das auch immer wieder ein Thema des Buches ist und zeigt das sich die Regeln auch mal ändern können.

Die Charaktere sind typische Highschooler: Ballkönigin, Sportler, Außenseiter und natürlich Nerd. Alle sehr klischeebelastet aber genau das braucht es auch damit die Geschichte funktioniert. M.A. Bennett spielt mit diesen Charakteren und nutzt sie für die Ausgangsposition für sich. Natürlich werden die Charaktere im Laufe der Geschichte ein wenig näher beleuchtet und es steckt doch noch etwas mehr dahinter als es anfangs den Anschein hat. Vor allem unser Protagonist Link der im Laufe der Geschichte eine Macht Position einnimmt, ist interessant da man nun sehen muss wie er damit umgeht und sich sein Charakter dabei entwickelt.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und immer wieder an den richtigen Stellen spannend so das ein guter Lesefluss entsteht. Was mir besonders gut gefallen hat, war das man lange nicht genau weiß, wohin die Geschichte läuft und die Autorin hat sich da auch ein paar sehr coole Wendungen einfallen lassen so das sich die Geschichte immer wieder dreht. Einige Dinge waren mir allerdings auch zu dick aufgetragen zum Beispiel Links Survival Wissen und der Durchführung in der Praxis war mir zu glatt und problemlos.

Insgesamt muss ich allerdings sagen hat mir "Sieben – Spiel ohne Regeln" wirklich viel Spaß gemacht. Durch eine spannende Charakterentwicklung und eine interessante Story konnte mich das Buch von sich überzeugen. Man darf nicht alles genau hinterfragen, sondern sich einfach von der Geschichte tragen lassen.

4 von 5 Sternen

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Cover des Buches Sieben (ISBN: 9783401604954)rikeslibrarys avatar

Rezension zu "Sieben" von M.A. Bennett

Interessantes Jugendbuch mit wichtiger Thematik aber langsamer Handlung
rikeslibraryvor 8 Monaten

Das gesamte Buch wird aus der Perspektive von Link erzählt und beginnt zunächst mit einem Rückblick auf die Schulzeit in der Privatschule Osney, sodass man die Hintergründe für Links Abneigung gegenüber seinen Mitschülern kennt. Denn dort wurde die Hierarchie durch die sportlichen Fähigkeiten der Schüler bestimmt, sodass der unsportliche Link von Tag 1 an zum Fußabtreter der anderen wurde und sie ihn jahrelang gedemütigt haben. 

 

Auf der Insel kommen dann 7 sehr unterschiedliche Persönlichkeiten zusammen. Der Nerd Link, die Außenseiterin Flora, Der sportliche aber eher weniger intelligente Seb, die schöne Miranda, der Möchtegern Gangster Ralph, die Streberin Jun und Gil, der Seb wie ein Hund hinterherrennt.

 

Link, der durch sein Wissen nun plötzlich in der Position des Anführers landet, hat dadurch plötzlich die Macht sich für alles zu rächen, was ihm angetan wurde. Das Buch ist hauptsächlich von der Charakterentwicklung der Protagonisten geprägt, während die Handlung sonst eher langsam voranschreitet. Bei manchen Protagonisten hätte ich mir aber dann trotzdem mehr Tiefe gewünscht, da diese zum Teil nur sehr selten auftauchten, während Links Entwicklung im Fokus lag. Link selbst war nicht unbedingt ein sympathischer Charakter, ich konnte sein Verhalten aber teilweise trotzdem nachvollziehen, da sich Mobbing eben auch auf die Psyche einer Person auswirken kann und der Wunsch nach Rache dabei nicht abwegig ist. 

 

Der Schreibstil von Bennett war sehr angenehm, sodass ich das Buch verschlungen habe. Die große Enthüllung des Buches konnte ich jedoch schon sehr früh erahnen, ich kann mir aber vorstellen, dass jüngere Leser dabei möglicherweise etwas länger als ich brauchen. 

 

Im Buch werden immer wieder Anspielungen auf Bücher, Filme und Serien gemacht, die ebenfalls von Gestrandeten handeln, aber auch auf einige moderne Computerspiele und Songs. Zum Teil war das amüsant, manchmal aber auch etwas zu gewollt. 

 

Insgesamt kann ich das Buch Fans von Jugendthrillern und von Serien wie Lost sehr empfehlen. Lediglich der Epilog hätte einfach nicht sein müssen. Ein offenes Ende hätte hier völlig ausgereicht und mir deutlich besser gefallen. Sieben bekommt daher von mir 3.5 Sterne, hat mir aber auf Grund der Mobbing-Thematik und dem einsame Insel-Feeling trotzdem gut gefallen.

 

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