Lifers - Es gibt kein Entkommen

von M.A. Griffin 
3,2 Sterne bei14 Bewertungen
Lifers - Es gibt kein Entkommen
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Positiv (5):
MrsBraineaters avatar

Angenehmes Buch für zwischendurch...

Kritisch (3):
Buchfink_2793s avatar

Ein spannender Jugendroman, der aber leider nicht meinen Nerv getroffen hat. Bin einfach nicht im richtigen Alter für die Geschichte.

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Inhaltsangabe zu "Lifers - Es gibt kein Entkommen"

Ein Mädchen verschwindet spurlos. Und nur Preston ahnt, wo seine beste Freundin Alice sein könnte. Verzweifelt sucht er nach einem Lebenszeichen und gerät dabei in die Fänge eines grausamen Instituts. Plötzlich steckt auch er in einem furchtbaren Gefängnis. Dutzende Jugendliche kämpfen hier ums Überleben. Umgeben von Chaos, Hunger und Verzweiflung versucht Preston, Alice und die anderen zu retten. Doch er weiß, ihnen bleibt nur wenig Zeit. Sonst ist der Ausgang für immer verschlossen ...
Nervenzerfetzende Prison-Break-Spannung!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551520920
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:26.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchfink_2793s avatar
    Buchfink_2793vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Jugendroman, der aber leider nicht meinen Nerv getroffen hat. Bin einfach nicht im richtigen Alter für die Geschichte.
    Lifers - Es gibt kein Entkommen von M. A. Griffin

    In diesem Jugendroman geht es um Freundschaft. Preaton, Alice und Mace sind schon seit Jahren befreundet. Als Alice einen neuen Freund hat, distanziert sie sich von den Jungs und die Freundschaft der drei wird strapaziert. Als Alice plötzlich verschwindet gibt Preston sich die Schuld dafür und macht sich auf die Suche nach ihr. Mace begleitet ihn, er ist Verschwörungstheoretiker und vermutet, dass mehr hinter dem Verschwinden von Alice steckt als sie ahnen. Sie finden heraus, dass Alice in einem Gefängnis steckt und ihre Gefangenschaft etwas mit ihrem neuen Freund zu tun hat. Es ist ein spezielles, neu entwickeltes Gefängnis, aus dem es kein Entkommen gubt. Preston muss sich selbst hinein begeben, um Alice da raus zu bekommen. Zudem kommen die beiden einer politischen Verschwörung auf die Spur.

    Mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen. Ich bin mir sehr sicher, dass dies an meinem Alter liegt. Ich bin aus solchen Geschichten raus gewachsen bzw. aus der Art und weise, wie diese aufgemacht sind. Die schnell wechselnde Beziehung zwischen den einzelnen Personen, nicht nur auf Liebesbeziehungen bezogen, und auch Handlungen und Entscheidungen konnte ich persönlich nicht immer folgen. Zudem fand ich den all zu schnellen Einstieg in die Geschichte nicht gelungen. Mir hätte es besser gefallen, hätte man die drei als Freundschaftsgespann erst einmal richtig kennen gelernt und dann die Ereignisse in einem ausschweifenderen Stil erläutert. Aber das ist eben typisch für einen Jugendroman, sowie die kurzen Kapitel, die ich aber gut fand. Zudem habe ich das Ende als absurd empfunden und der Auflösung wurde nicht genug Raum geschenkt. Das letzte Kapitel scheint mir ein Aufhänger für einen zweiten Teil zu sein, was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann. Nichts desto trotz ist es eine tolle Story und die Idee hat Potential auch für Erwachsene. Würde man weiter ausholen und mehr ins Detail gehen denke ich es könnte ein toller politischer Thrller mit Scifi-Elementen abgeben.
    Also eher etwas für jüngere Leser, so bis 14, denke ich.

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    MrsBraineaters avatar
    MrsBraineatervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Angenehmes Buch für zwischendurch...
    Angenehmes Buch für zwischendurch...

    Klappentext:



    Ein Mädchen verschwindet spurlos. Und nur Preston ahnt, wo seine beste Freundin Alice sein könnte. Verzweifelt sucht er nach einem Lebenszeichen und gerät dabei in die Fänge eines grausamen Instituts. Plötzlich steckt auch er in einem furchtbaren Gefängnis. Dutzende Jugendliche kämpfen hier ums Überleben. Umgeben von Chaos, Hunger und Verzweiflung versucht Preston, Alice und die anderen zu retten. Doch er weiß, ihnen bleibt nur wenig Zeit. Sonst ist der Ausgang für immer verschlossen ...


    Rezi:


    M. A. Griffin hat einen recht einfachen aber angenehmen Schreibstil mit dem man ziemlich gut durch die Seiten kommt. Die Zusammenhänge sind gut geschrieben und es wird nicht langweilig. Leider ist die Story wenig ausgebaut und hätte Potenzial für mehr...


    Preston begibt sich auf die Suche nach seiner Freundin Alice die spurlos verschwunden ist, nachdem sie seltsame Andeutungen machte. Nachdem Preston verhört wurde kam ihm eine Idee wo sich Alice aufhalten könne und begibt sich gemeinsam mit Mace auf die Suche nach ihr. Sie folgen einer Spur aus ihrem Tagebuch, wodurch sie mitten in ein geheimes Projekt geraten. In dem Keller des Gebäudes werden Jugendliche in Handschellen in eine eigenartige Röhre geführt.


    Ist hier wirklich Alice?
    Können Mace und Preston sie wirklich befreien?


    Das Buch an sich ist ein angenehmer Zeitvertreib für zwischendurch, hätte aber ruhig noch mehr mit Spannung und Action ausgebaut werden können. 


    Wer auf Prison Break steht, sollte dieses Buch aufjedenfall lesen!





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    L
    lisas_buechervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender Thriller für zwischendurch.
    Lifers - Es gibt kein entkommen

    Preston mag Alice. Mag Alice sogar sehr gern. Dass er sie dann suchen geht, wenn sie plötzlich spurlos verschwindet ist doch klar. Vor allem nach ihrer letzten mysteriösen Nachricht. Doch sie hat ihm genügend Hinweise hinterlassen, die ihn an einen fürchterlichen Ort mit großem Geheimnis führen.

    An dieses Buch bin ich ohne jegliche Erwartungen ran gegangen. Das Thema klang interessant, doch ich konnte absolut gar nicht vorstellen, was nun genau geschehen sollte. Man startet auch sofort in das Geschehen und wird ins kalte Wasser geworfen. Einerseits war ich davon ein bisschen überfordert, andererseits fand ich es einfach super. Mit jeder Seite wurde es spannender und spätestens ab der Hälfte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch hat sich still und heimlich unter meine Haut geschlichen und nicht mehr losgelassen, bis es zu Ende war.

    Trotz der vermeintlichen Gefahr, in die er sich wissentlich begibt, folgt er Alice selbst dorthin. In das grausamste Gefängnis seit Menschengedenken. Was er dort vorfindet, erschreckt ihn zutiefst. Doch er weiß, dass Alice hier ist. Und er wird sie finden und wieder mit nach Hause nehmen. Koste es was es wolle.

    Der Schreibstil ist nicht besonders auffällig, auch wenn die geschriebenen Worte einem in Erinnerung bleiben. Vermutlich ist es genau das, was mir so daran gefällt. Das Buch strahlt im Grunde Ruhe aus, die die perfekte Grundlage für das Buch finden, dass alles andere als ruhig ist. Die Sprache ist auch nicht besonders schwer und ich finde auch, dass es ein Buch ist, das für Jungs und Mädchen spannend sein kann.

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    Vb00kss avatar
    Vb00ksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich hätte mir ein wenig mehr Humor und Spannung erwartet.
    Schönes Zusammenspiel zwischen Wahrheit und Fiktion

    Meine Zusammenfassung:
    Alice ist spurlos verschwunden und die letze Nachricht die sie hinterlässt wirft einige Fragen auf: „Sorry. Geh rein.“. Was soll das nur bedeuten? Preston hat keine Ahnung, ebenso wenig wie sein bester Freund Mace. Nachdem Preston von der Polizei-Chefin seines Vaters zum Verhör gebeten wurde, kommt ihm eine Idee, wo Alice stecken könnte. Kurz vor ihrem Verschwinden hatte sie seltsame Andeutungen gemacht und ihn gebeten, kein Wort darüber zu verlieren, sollte die Polizei Fragen dazu stellen.

    Preston hat die Vermutung, dass es was mit ihrem geheimen Notizbuch, welches er und Mace heimlich gelesen haben, zutun hat. In diesem Notizbuch befinden sich verschiedene Pläne der Stadt mit unterschiedlich, farblich markierten Routen. Außerdem wurde ein Gebäude markiert, daneben die Worte „Mist“. Und was hatte die offene Hand mit einem Auge in der Mitte damit zutun, die sich ebenfalls auf einer der Seiten im Notizbuch befand? Dieses Auge hatte er zuvor auf der Website namens „Urbex“, die Alice ihnen ihnen zuvor gezeigt hatte, gesehen. Urbane Entdecker, die die Welt mit anderen Augen betrachten und sich auf die Suche nach verborgenen Orten der Stadt machen.

    Als Preston und Mace beschließen, dem in Alice’ Notizbuch markierten Gebäude „M.I.S.T.“ einen Besuch abzustatten, geraten die beiden Freunde mitten in ein geheimes Projekt. Im Keller des Gebäudes befindet sich eine seltsame Röhre, in die mehrere Jugendliche mit Handschellen und seltsamen Brillen, hineingeführt werden. Was hat es damit auf sich? Preston und Mace werden noch bevor sie verschwinden können von einem der Nachtwärter erwischt und abgeführt.

    Ist dies wirklich der Ort, an dem Alice verschwunden ist? Und wenn ja, wie können sie ihr helfen, zu entkommen?

    Meine Meinung:
    Um ehrlich zu sein, hatte ich es anfangs schwer in das Buch einzusteigen. Es kam mir ein wenig seltsam vor, wie Preston vor diesem seltsamen Gebäude diesen Jungen findet, der sich vor Krämpfen windet und von einem Nachtwärter erwischt und mit einem Schlafmittel außer Gefecht gesetzt wird.

    Circa die ersten vierzig Seiten habe ich mich etwas gelangweilt, doch dann dachte ich: Los jetzt, vielleicht wird es ja noch besser. Und tatsächlich, es wurde besser. Die letzten 279 Seiten habe ich an einem Stück durchgelesen. Ich wollte wissen, was es mit diesen Röhren auf sich hat und ob Preston und Mace Alice tatsächlich dort finden würden.

    Die Idee, eine ganz andere Art von Gefängnis zu schaffen, hat mich fasziniert. Jedoch hatte ich mir mehr von dem versprochen Schrecken und der Grausamkeit, womit der Klappentext wirbt, erhofft. Ohne die psychische Grausamkeit, die die Gefangenen durchmachen müssen, runterspielen zu wollen. Allein die Vorstellung, an einem Ort gefangen zu sein, an dem es nichts gibt, außer sich selbst und 200 weitere Mithäftlinge, die Kopf an Fuß schlafen.

    Der Weg dorthin, hat mir zu lange gedauert und die Protagonisten waren mir teilweise zu langweilig. Von dem wichtigsten Teil, nämlich dem Teil mit dem Gefängnis, welches so grausam ist, gab es meiner Meinung nach leider zu wenig zu lesen. Gefühlt nahm es nur 15 % der Geschichte in Anspruch. Sehr schade ...

    Dieses Buch hat mich jedoch auf seine eigene Art und Weise unterhalten, was ich anfangs nicht gedacht hätte. Gewünscht hätte ich mir jedoch, dass das Ende nicht so vorhersehbar gewesen wäre.

    Mein Fazit:
    Schönes Zusammenspiel zwischen Wahrheit und Fiktion.

    „Nervenzerfetzende Prison-Break-Spannung!“ Wie es auf der Rückseite des Buches heißt, kann ich mit der Geschichte nicht vereinbaren, jedoch fand ich sie tatsächlich sehr unterhaltsam. Da mich das Lesen gerade einmal einen Tag gekostet hat, ist es eine interessante Jugendbuch Lektüre für zwischendurch, die man sich durchaus mal zur Hand nehmen kann.

    Die Charaktere waren mir allerdings zu langweilig und eintönig gestaltet, da hätte ich mir ein wenig mehr Humor an mancher Stelle gewünscht. Dennoch, von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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    Maxi2011s avatar
    Maxi2011vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannendes Buch mit kleinen schwächen
    Ein spannendes Buch mit kleinen schwächen

    „Lifers“ habe ich als Rezensionsexemplar vom Carlsen Verlag erhalten. Vielen Dank, liebe Ramona, für das Blogger – Willkommensgeschenk.

    Ich freue mich riesig über dieses Buch eine Rezension schreiben zu können, denn wenn ich es nicht bei den Blogger – Willkommensgeschenken entdeckt hätte, wäre mir ein fesselndes, mit Spannung gefülltes und mitreißendes Buch entgangen. Die knapp über 300 Seiten sind von mir an einem einzigen Tag verschlungen worden und ich hätte gerne weiter gelesen.


    Von Anfang an ist man mitten im Geschehen und muss erstmal mit den wenigen Informationen zu Recht zu kommen, die man durch den Protagonisten – Preston – erfährt. Seine Kindheitsfreundin, Alice, ist spurlos verschwunden und nur er hat einen Verdacht, wo sie stecken könnte. Um sie zu finden, muss er ein riesiges Geheimnis lüften, das ihn zu einem Lebensgefährlichen Ort führt. Und von dort gibt es kein Entkommen.

     

    Preston ist mir von Anfang an sehr sympathisch. Er hat seine Ecken und Kanten, zeigt viele emotionale Seiten von sich selbst und ist nicht der „übliche“ Held wie in den meisten Geschichten.

    Die anderen Protagonisten sind mir ein wenig zu schwach dargestellt, was ich ein wenig schade finde, aber nicht wirklich störend ist.

    Das Tempo der Geschichte war für mich perfekt getroffen, nicht zu langatmig, aber auch nicht zu gehetzt – ich habe ja schon oben geschrieben, dass ich das Buch verschlungen habe und das lag auch an diesem Tempo. Ich hatte quasi keine Zeit es aus der Hand zu legen und wurde einfach mitgerissen.

    Einzig das Ende ließ mich mit zu vielen Fragen zurück, was mir das Gefühl gab, das dieses Buch zu schnell beendet worden ist.

     

    Fazit:

    Eine Spannende und fesselnde Story, die ein paar kleine Schwächen hat, mich aber trotzdem begeistern konnte. Klare Empfehlung für Leser im Bereich Jugend-Thriller und leichter Dystopie.

     

    Lg eure Tanya

     

     

     

     

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    S
    sonnvor einem Jahr
    dystopischer Jugend-Roman, gar nicht so unrealistisch ;-)

     

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    his_and_her_bookss avatar
    his_and_her_booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: gute Ansätze für unterhaltsame Lesestunden
    gute Ansätze für unterhaltsame Lesestunden


    Zitat:
    „So etwas Eigenartiges hatte er noch nie zu Gesicht bekommen. Bei ihrem Anblick lief ihm trotz der schwülen Luft ein eiskalter Schauer über den Rücken. Er wollte nur noch weg von hier. Er hatte genug gesehen.“
    (S.64)


    Inhalt:
    Seit ein paar Tagen ist die beste Freundin von Preston, Alice, verschwunden. Das Letzte, was Preston von ihr gehört hat, ist eine zweideutige SMS. Gemeinsam mit seinem Freund Mace beschließt Preston, sich auf die Suche nach Alice zu machen. Ein geheimnisvolles Gebäude scheint der Schlüssel bei der Suche nach Alice zu sein. In diesem Gebäude stoßen die beiden Freunde auf eine furchteinflößende Maschine. Sie beobachten, wie mehrere Jugendliche in diese Maschine getrieben werden. Bald wird klar, an welchem Ort sie nach Alice suchen müssen. Preston wagt den Schritt und betritt eine grauenvolle Welt. Nun hängt alles von ihm ab. Wenn seine Mission scheitert, wartet der Tod auf ihn.


    Meinung:
    „Lifers – Es gibt kein Entkommen“ war für mich ein absoluter Spontankauf. Das Cover zusammen mit dem neugierig machenden Klappentext ließen mich nicht lange überlegen und so wanderte das Buch in mein Regal. Da ich wirklich Lust auf die Geschichte hatte, musste das Buch nun auch nicht lange warten.


    Vielversprechend starteten die ersten Seiten und ich freute mich auf den weiteren Fortgang. Die Idee der Geschichte hatte aus meiner Sicht eine Menge Potential. Und so erfuhr ich, dass Alice seit einigen Tagen verschwunden war. Preston machte sich große Sorgen, Alice war förmlich vom Erdboden verschluckt. Und dann war da noch diese Sache mit Ryan, der seit einiger Zeit der Freund von Alice war. Preston plagen Gewissensbisse, ist er hier etwa zu weit gegangen? Und so beschließt Preston, Alice zu suchen. Er ahnt nicht, worauf er sich einlässt.


    M. A. Griffin präsentiert seine Geschichte in dritter Person Vergangenheit, vorrangig aus der Perspektive von Preston. Die Charaktere waren grundsätzlich vorstellbar beschrieben, dennoch fehlte aus meiner Sicht eine gewisse Charaktertiefe. Auch die Handlungen der Charaktere waren für mich nicht durchgängig nachvollziehbar. M. A. Griffin beschreibt immer wieder vorhandene Emotionen der handelnden Personen, nur leider kamen diese nicht bei mir an, so dass ich sie nicht wirklich spüren konnte. 


    Der Grundgedanke der Geschichte des Autors ist auf jeden Fall richtig gut. Und doch hatte ich zunehmend den Eindruck, dass sich die Story unfertig anfühlt, das gewisse Etwas fehlte. Die Szenen wirkten mitunter konstruiert und flossen nicht gradlinig ineinander, so dass ich ein ums andere Mal ein wenig stolperte. Mein Resümee daraus war, dass M. A. Griffin sicherlich viel wollte, doch das nötige Handwerkszeug hierzu nicht überzeugend genug eingesetzt hat.


    Alles in allem ist „Lifers – Es gibt kein Entkommen“ eine Geschichte, die man gelesen haben kann, aber nicht muss. Nach einem aufkeimenden Showdown endete die Geschichte dann auch so wie erwartet mit einer kleinen eingebauten Überraschung, was dennoch den Gesamteindruck nicht zählbar beeinflussen konnte.


    Urteil:
    „Lifers – Es gibt kein Entkommen“ bringt gute Ansätze für unterhaltsame Lesestunden mit, punktet dabei vor allem mit der grundlegenden Idee. Mein Aufenthalt an der Seite von Preston erhält von mir deshalb knappe 3 Bücher.


    Für alle, denen Freundschaft wichtig ist, dabei keine Gefahren scheuen und Risiken bewusst annehmen.






    © hisandherbooks.de

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    lenasbuecherwelts avatar
    lenasbuecherweltvor einem Jahr
    LL rezensiert

    „Nervenzerfetzende Spannung“ stand auf der Internetseite und tatsächlich klang auch der Klappentext nach einem tollen Buch voller Action. Meine Erwartungen an „Lifers“ waren nicht niedrig, das gebe ich zu.

    Tatsächlich hat die Geschichte wirklich meine „Nerven zerfetzt“, ganz wie es das Buch versprochen hatte. Allerdings meine ich dies wirklich nicht positiv! „Lifers“ war in meinen Augen unheimlich anstrengend zu lesen.

    Die Charaktere blieben oberflächlich und viel zu oft konnte ich ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen. Auch der Schreibstil war oberflächlich und knapp, eben so, dass mich die Geschichte weder fesseln konnte, noch sonst wie emotional mitriss.

    Die Handlung verspricht viel Aktion, tatsächlich kam ich mir oftmals eher vor wie in einem schlechten Film. Nicht wirklich realistisch und viel zu aufgesetzt, so nahm ich das Ganze war. Und obwohl die Charaktere eigentlich gerade um ihr Leben kämpften, habe ich die Seiten abwesend überflogen.


    Obwohl die Handlung viel Potenzial hatte und sehr spannend klang, war „Lifers“ eine Enttäuschung auf ganzer Linie.

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    Pearssons avatar
    Pearssonvor einem Jahr
    ein gelungenes Jugendbuch

    Zitate:

    "Das war es - er verlor den Verstand. Eine Reaktion auf alles, was passiert war. Zuerst hatte Mum sie verlassen. Dann war Dad durchgedreht. Und jetzt war Alice verschwunden " Seite 10

    "Da war etwas, an das er sich nicht richtig erinnern konnte, das wusste er - es versteckte sich irgendwo in seinem Kopf. Irgendetwas war mit ihm passiert." Seite 36

    ">>Bringt sie Leute um?<<, fragte er leise. >>Manchmal<<, erwiderte Shade. Seine Stimme klang hohl. >>Aber meistens ist es schlimmer als das.<<" Seite 83


    Meinung:

    Prestons beste Freundin Alice ist spurlos verschwunden. Press selbst, macht sich große Vorwürfe, er hätte etwas ahnen müssen! Sie war die ganze Zeit schon so seltsam. Spätestens als sie ihn fragte, ob er sie suchen würde, falls sie -wie bereits schon andere Jugendliche vor ihr- verschwinden würde, hätte er reagieren müssen. Nun ist sie weg. In was ist Alice da nur hineingeraten? Ihm bleibt wohl nichts anderes übrig: er muss sie suchen. Nur leider ahnt er noch nicht mal ansatzweise, in welche Gefahr er sich damit begibt...

    Die Geschichte beginnt düster und geheimnisvoll. Die Story ist nebulös, voller zwielichtiger Gestalten und dunklen Ecken. Das beschert uns einen spannenden und mysteriösen Einstieg in das Geschehen. Besonders hervorgehoben wird das Ganze noch durch kurze Rückblicke, die erzählen, wie Alice sich in der letzten Monaten verhalten und verändert hat.

    Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass die Charaktere selbst relativ oberflächlich bleiben. Ich dachte zuerst, dass mich das bestimmt im weiteren Verlauf stören würde, aber der Autor legt durchgängig das Hauptaugenmerk auf die ungeheuerlichen Geschehen und Wendungen, so dass eindeutig die Spannung um Vordergrund steht und klar wird -oder es zumindest den Anschein hat-, dass es gar nicht sein Ziel war, die Protagonisten, sondern eher die Geschichte in den Vordergrund zu stellen. Was ihm durchaus gelungen ist!

    Der gewählte Schreibstil ist jugendlich gehalten, mit kurzen Kapiteln und kleinen Running-Gags, was uns ein kurzweiliges Leseerlebnis beschert. Gerade die erste Hälfte des Buches ist durch brisante und aufregende Details wirklich spannend und stellenweise auch nervenaufreibend! Mir fiel es sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen!
    Das legt sich jedoch ein bisschen, sobald dem Leser die ganzen Ausmaße des Geschehens deutlich werden und er verstanden hat, was es mit dem ganzen Mysterium auf sich hat. Zwar ist das letzte Drittel auch noch sehr spannend, da natürlich nicht alles so glatt läuft, wie unsere jungen Helden es gerne hätten, aber die Geschichte wurde für mich etwas vorhersehbarer, als noch zu Beginn. Ab und an hatte ich auch das Gefühl, dass der Autor zwar nach wie vor sehr gute Ideen hatte, aber die Übergänge von der einen in die nächste Szene wirkten auf mich etwas holprig. Wir sehen uns an einer Stelle zum Beispiel direkt Auge in Auge mit einem Feind, worauf das Kapitel endet. Im nächsten Kapitel sind wir wieder in Freiheit und der Leser bekommt einen relativ knappen Abriss, wie wir es geschafft haben. Das hat mich zugegebenermaßen etwas irritiert, zumal die Geschichte in den ersten beiden Dritteln nirgends so abgehackt wirkte.

    Alles in Allem ist "Lifers - Es gibt kein Entkommen" für mich ein gelungenes Jugendbuch voller Abenteuer, Ungeheuerlichem und einer guten Portion Nervenkitzel, das so spannend und fesselnd war, dass ich die kleinen Defizite im letzten Drittel gut verschmerzen konnte ;)

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    lex-bookss avatar
    lex-booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte ist cool - die Umsetzung aber sehr unübersichtlich und erzählerisch mager.
    Coole Idee, unübersichtlich umgesetzt

    Inhalt:
    Alice ist verschwunden. Ihr Schulfreund Preston ahnt, wo sie stecken könnte, aber da Alice ihm kurz vor ihrem Verschwinden das Versprechen abgenommen hat, auf keinen Fall die Polizei einzuschalten - egal, was passieren sollte - kann er niemandem von seinem Verdacht erzählen. In großer Sorge macht er sich selbst auf die Suche. Die Spur führt zu einem geheimnisvollen Institut. Dort macht Preston eine schaurige und ganz und gar unglaubliche Entdeckung.

    Meinung:
    Die Inhaltsangabe klang so gut! Aber „Lifers - Es gibt kein Entkommen“ von M.A. Griffin hat mich einige Nerven gekostet. Dafür die richtigen Worte zu finden wird nicht leicht. Auf den ersten Seiten dachte ich noch, es liegt an mir. Zuwenig Konzentration, keine rechte Leselust, irgendwie kam ich nicht rein ins Buch. Mein Gedanken schweiften ständig ab, etliche Passagen las ich mehrfach. Ein Gefühl für die Handlung und Protagonist Preston wollte sich trotzdem nicht einstellen. Und um es abzukürzen: Daran hat sich bis zum Ende auch nichts geändert und da ich sonst durchaus in der Lage bin, literarisches Geschehen zu überblicken, glaube ich … das Buch ist mit dran schuld.

    „Lifers“ ist grundsätzlich ein rasantes Action-Abenteuer für Jugendliche, das wohl vor allem Jungs anspricht und recht innovativ diverse Genre miteinander verbindet - Dystopie, Sciene-Fiction, Thriller und einen Hauch von Lovestory. Weil Spoiler hier schnell zuviel vorwegnehmen könnten, verrrate ich ausnahmsweise mal nur soviel: Die Handlung erinnerte mich teilweise an Dashners Mazerunner-Trilogie und ist von der Idee her wirklich gut, zumal sich gesellschaftskritische Töne in die Geschichte mischen, die dem Buch thematisch eine besondere Qualität verleihen.

    Die Sache ist die: Die beste Idee taugt nichts, wenn man ihr erzählerisch nicht gerecht wird, was hier leider der Fall hier. Der Autor spult Ereignisse chronologisch, teilweise chaotisch und viel zu knapp herunter. Effekt: Man kommt nicht in die Handlung rein, steht außen vor, wird überspült mit Szenen, die keinen Eindruck hinterlassen und Charakteren, die eindimensional von einem Spot zum nächsten wuseln, ohne dass die Motivationen für den Leser deutlich werden.

    Schon auf den ersten Seiten hatte ich Fragezeichen in den Augen, weil mir die Reaktion von Preston auf das Verschwinden seiner Freundin Alice nicht recht einleuchten wollte. Und zwar nicht nur einmal. Fragezeichen A führte zu Fragezeichen B, zu C… usw. Selbst für ein einfaches Abenteuerbuch wurde mir zu wenig transparent, warum Preston so und nicht anders handelte. Kennt ihr das? Wenn ihr ständig Sätze im Kopf habt wie: „Nein, tue das nicht!“ oder „Auf keinen Fall so… das geht nicht gut!“ Als weitere Protagonisten ins Spiel kommen, ging es munter so weiter. Ständig sagte oder tat irgendjemand etwas, was mir unlogisch und nicht natürlich erschien.

    Der Autor beschreibt Vorgänge, lässt seine Figuren aber wenig reflektieren und ordnet die Ereignisse auch zu wenig in Gesamtzusammenhänge ein, wodurch es schnell unübersichtlich wird. Das Problem wurde für mich auch noch einmal verstärkt, als zur Mitte etliche Charaktere - eine große Gruppe Jugendlicher - auf einmal eingeführt werden. Hier fehlte mir streckenweise komplett der Überblick. Atmosphäre wollte auch nicht aufkommen.

    Fazit: Schräg, was hier passiert ist - aber bei diesem Buch habe ich tatsächlich mehrmals den roten Faden verloren. Selten war mir klar, was die Charaktere hier eigentlich antreibt und die Details der Handlung konnte ich stellenweise nur schwer überblicken, obwohl die Geschichte insgesamt gar nicht einmal schlecht ist. Meiner Einschätzung nach nur leider zu wenig ausgearbeitet.

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