M.C. Steinweg sterblich

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Inhaltsangabe zu „sterblich“ von M.C. Steinweg

Was wäre, wenn dein Leben bald vorbei sein soll, obwohl du erst am Anfang stehst? Wie gehst du mit dieser Gewissheit um? Wie reagiert deine große Liebe darauf? Annika Benders erhält die erschütternde Diagnose ‚Bauchspeicheldrüsenkrebs‘ und erfährt, dass sie in voraussichtlich drei Monaten sterben wird. Statt auf den Tod zu warten, genießt sie mit ihrem Mann Michael die verbleibende Zeit. Der Tag ihres Todes ist für Annika jedoch nicht der letzte Tag in ihrem "Leben", da sie ihren Mann noch nicht verlassen möchte. Auf ihrer eigenen Beerdigung wird sie von Süleyman Cemsi angesprochen. Zögerlich entwickelt sich zwischen den beiden eine Freundschaft. So unterschiedlich ihre beiden Kulturen sind, im Tod sind sie gleich. Jeder muss lernen, die Lebenden loszulassen. Dieser Roman, erzählt aus der Perspektive von Annika und geht sehr feinfühlig mit dem Thema Tod um. Trotz des ernsten Hintergrundes ist er voller liebevollem Humor, aber auch emotionalem Tiefgang.

Heikles Thema - brilliant umgesetzt

— Kerstin66
Kerstin66

Berührende Geschichte.

— Buecherheike
Buecherheike

Sehr berührend! Wie reagiert man, wenn man vom Tod erfährt?

— Bjjordison
Bjjordison

Eine wundervolle Geschichte rund um ein bewegendes Thema, sensibel aufgearbeitet.

— sollhaben
sollhaben

gefühlvoll und traurig

— Dominique1502
Dominique1502

Dieses Buch war für mich das Beste, das ich seit langer Zeit lesen durfte. Daher auch volle 5 Sterne!

— pinkyfisch
pinkyfisch

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  • Ein sehr emotionales Buch

    sterblich
    mullemaus7584

    mullemaus7584

    06. November 2016 um 12:35

    Meine Meinung Dieses Buch war ein Wanderbuch aus einer Gruppe auf Facebook. Als ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich es einfach haben, denn in meiner Familie gab es auch zwei liebe Menschen, die an dieser Erkrankung litten. Bereits der Anfang des Buches trieb mir die Tränen in die Augen. Doch der Grund war nicht nur allein die Geschichte an sich, sondern viel mehr der einfühlsame und bildliche Schreibstil der Autorin. Im ersten Teil des Buches, also der Teil bevor Annika starb, war für mich eine sehr emotionale Lesezeit. Unendlicher Taschentuchverschleiß. Der zweite Teil des Buches war das komplette Gegenteil. Auch dieser war gefühlvoll beschrieben worden, aber mit sehr viel Humor gespickt. Ja, ich fand sogar mein Lächeln wieder, das ich im ersten Teil verloren hatte. Die Hauptprotagonistin Annika war eine wundervolle Protagonistin. Ich mochte sie von der ersten Seite an und litt mit ihr. Sie versetzte mich zurück in meine Vergangenheit und ich hätte sie am liebsten ständig in die Arme nehmen wollen. Aber auch mit Michael ( Annika ihrem Mann ) fühlte ich mit. Wusste ich doch, wie er sich in diesen Situationen gefühlt hatte. Dieses Buch hat mir unheimlich viel gebracht. Ich konnte Dinge beim Lesen verarbeiten und lernte das Loslassen. Manchmal versucht man eben verzweifelt sich an etwas festzuklammern. Viele Dinge sehe ich jetzt nach dem Lesen doch etwas anders und danke der Autorin für dieses wundervolle Buch.

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  • Heikles Thema - brilliant umgesetzt

    sterblich
    Kerstin66

    Kerstin66

    04. November 2016 um 10:11

    Gelesen - 2015. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, ist es doch so ganz anders, als die anderen Bücher von der Autorin. Es geht hier um eine junge Frau, glücklich verheiratet, noch keine dreißig, mit großen Plänen und dem Wunsch nach Kindern. Sie bekommt von ihrem Arzt die Diagnose Krebs - unheilbar und ihr bleibt nur noch wenig Zeit. Wie furchtbar muss es sein, dieses Todesurteil zu bekommen? Und wie sagt man es seinen Liebsten? Sehr einfühlsam beschreibt die Autorin diese Zeit aus der Perspektive von Annika. Der erste Teil des Buches ist wahrlich eine harte Kost und hat mich angeregt, nachzudenken - Was wäre wenn? Wir erleben Annika und ihren Mann Michael von dem Zeitpunkt dieser Diagnose bis zu ihrem viel zu frühen Tod. Taschentücher waren beim Lesen auf alle Fälle mein Begleiter. Doch wir dürfen Annika bzw. ihre Seele auch danach begleiten. Sie möchte ihren Mann noch nicht verlassen und bleibt noch ein Weilchen hier auf der Erde. Die Dinge, die sie nun erlebt, und den Mittoten, den sie kennenlernt, sind einfach herzerfrischend und mit viel Humor gespickt. Viel mehr möchte ich gar nicht verraten. Nur so viel, legt die Taschentücher nicht weg, ihr werdet sie zum Schluss noch einmal brauchen. Der Autorin ist es gelungen, dieses äußerst sensible Thema wunderbar darzustellen. Das Buch regt zum Nachdenken an, gibt Betroffenen Trost, lässt einen weinen, lässt einen lachen - es ist ein wunderbares Buch fürs Herz. Ich kann es nur empfehlen.

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  • Berührend...

    sterblich
    Buecherheike

    Buecherheike

    31. October 2016 um 17:11

    Trotz des ernsten Themas ist es für mich eine der schönsten Geschichten, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Gleich zu Beginn wirft die Autorin Annika, und damit auch uns, die harte Realität vor die Füße. Bauchspeicheldrüsenkrebs - keine Heilungschancen. Von nun an begleiten wir Annika auf ihrem Weg. Wir bekommen das volle Programm geboten. Von der Diagnose über die Verzweiflung bis zur Akzeptanz. Trotz der Traurigkeit, die ab und zu aufkommt, ist da aber immer ein kleiner Funken Humor, der Annika und auch uns als Lesern aufmunternd zublinzelt.Zu lesen wie Annika damit umgeht, wie sie Entscheidungen trifft, die nun mal getroffen werden müssen, wie sie versucht ihre Lieben aufzufangen und all das immer mit einem Humor, der zwar mal kurz verschwindet, aber nie verloren geht... Ich glaube, dass ganze Ausmaß der Geschichte verstehen nur diejenigen, die solche Erfahrungen miterlebt haben. In dem Teil der Geschichte, der nach Annikas Tod spielt, verschwindet die Traurigkeit und der Schmerz nicht ganz. Aber er klingt ab, wird erträglicher - so wie es sein soll. Die Autorin schreibt immer mit einer Prise Humor, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, perfekt aufeinander abgestimmt. Ich kann dieses Buch jedem weiter empfehlen. Eine wirklich rührende Geschichte, die einem zum Weinen und zum Lächeln bringt.

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen ...

    sterblich
    Die-wein

    Die-wein

    28. October 2016 um 01:07

    Als Annika Benders die Diagnose "Bauchspeicheldrüsenkrebs" von ihrem Arzt erhält, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie hatte noch so viel vor im Leben, träumte von Kindern und fühlt sich definitiv auch noch zu jung zu sterben. Da die Ärzte ihr jedoch unmisserverständlich klar machen, dass sie ihr nicht mehr helfen können, beschließt sie ihre letzten Monate zu genießen. Sie reist mit ihrem Mann durch Europa - bis es ihr nach und nach immer schlechter geht. Ihr Tod kommt für alle schneller als erwartet, doch für Annika ist nach deren Tod nicht alles vorbei. Sie beobachtet ihre eigene Beerdigung und lernt kurz darauf Süleyman Cemsi kennen. Es entsteht eine tiefe Freundschaft und die beiden helfen sich gegenseitig loszulassen. Vom Leben, von ihren Lieben sowie den irdischen Sorgen. Auf dieses Buch wurde ich zufällig durch mehrere positive Rezensionen aufmerksam, sodass ich beschloss es zu lesen. Alleine aufgrund des Covers hätte ich dies wohl ansonsten eher nicht getan. Leider lässt mich diese Geschichte jedoch sehr zwiegespalten zurück, da ich einerseits die Grundidee interessant finde, andererseits das Ganze für mich jedoch eine Spur zu heiter und beschwingt daherkommt. Ich habe Annika sofort ins Herz geschlossen und konnte gut nachvollziehen, wie es ihr nach dieser schrecklichen Diagnose wohl gehen muss. Ihre ganze Trauer, ihr Schmerz sowie ihre Fürsorge gegenüber dem Ehemann berührten mich sehr und ich fragte mich immer wieder, wie ich wohl mit so einem Urteil umgehen würde. Die Zeit bis zu ihrem Tod hat sie weitestgehend positiv ausgefüllt, ist mit ihrem Mann per Wohnmobil quer durch Europa gereist und hat sie sinnvoll genutzt. Gerne hätte ich über diese Wochen noch viel mehr erfahren, da mir das im Buch alles viel zu schnell ging und ich auch gerne mehr darüber gewusst hätte, welche Probleme aufgrund der Krankheit während der Reise auftauchten. Einiges wurde zwar kurz angesprochen, aber mir ging all dies etwas zu schnell und es war nur schwer nachvollziehbar für mich. Wie ging es dem Mann damit? Worüber haben sie während dieser Zeit geredet? Wie kann man so einer Reise positives abgewinnen? Nur mal einige wenige Fragen, die mir leider unbeantwortet blieben. Der Schreibstil lässt sich wunderbar leicht und flüssig lesen und mir gefiel sehr, wie feinfühlig die Autorin das Thema Krebs anfangs umgesetzt hat. Allerdings veränderte sich die gesamte Grundstimmung dann im zweiten Teil, also nach Annikas Tod, doch sehr und ich tat mich richtig schwer mit den humorvollen Anspielungen sowie der Heiterkeit insgesamt. Klar, die Vorstellung, dass nach dem Tod nicht alles schlagartig vorbei ist und dass wir die Möglichkeit haben unsere Lieben noch eine zeitlang zu begleiten ist wundervoll, aber es war irgendwie überhaupt nicht mein Humor und wirkte zu verkrampft auf mich. Was vielleicht auch daran liegt, dass in meinem Umfeld in letzter Zeit zu viele Menschen an Krebserkrankungen verstorben sind. Dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen, fällt da schwer. Die Grundidee der Geschichte fand ich interessant, aber als tiefgründig würde ich es wohl nicht bezeichnen. Dazu fehlten mir auch beispielsweise zu viele Informationen, wie ihr Mann sowie ihre Freunde und Eltern mit dieser Diagnose umgehen, wie die letzten Wochen verliefen und auch wie Annikas Körper nach und nach seinen Dienst quittierte. Mein Fazit: Insgesamt lässt mich "sterb(l)ich" leider mit zweigeteilter Meinung zurück. Während ich den ersten Teil sehr interessant und berührend fand, konnte ich mit dem zweiten Teil der Geschichte leider nur wenig anfangen. Ich empfand den Humor sowie die Nichtigkeiten, mit denen sich Annika und ihr neuer Freund Süleyman nach dem Tod so herumplagten schlichtweg zu belanglos und hätte mir stattdessen lieber mehr über den Krankeitsverlauf von Annika gewünscht.

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  • Tolles Buch

    sterblich
    Tanja81

    Tanja81

    31. August 2016 um 07:26

    Annika ist erst 24 Jahre alt, sie ist verheiratet, glücklich und steht mitten im Leben.Dann erhält sie die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sie hat nur noch wenige Monate zu leben. Es bricht eine Welt für sie zusammen. Sie hat noch so viele Pläne, und wünsche für die Zukunft.Ihr Mann Michael ist ihr in der schweren Zeit eine große Hilfe. Die zwei versuchen die verbleibenen Monate so gut es geht geimeinsam zu verbringen. Aber als es Annika immer schlechter geht wird es immer schwieriger für beide mit der Situation umzugehen.Aber trotz des harten schicksalsschlags verliert Annika ihren Humor nicht.Dieses Buch erzählt die letzten Monate in Annikas leben, und die Zeit danach. Es ist sehr emotional, denn das Thema ist ja auch kein leichtes.Mich hat das Buch sehr begeistert. Annika und Michael sind sehr symatisch. Auch der Schreibstil gefällt mir gut.

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  • Sehr berührend...

    sterblich
    Bjjordison

    Bjjordison

    19. March 2016 um 18:23

    Als ich das Cover gesehen habe, dachte ich okay, das ist eine Art Kitschroman mit einem Engel. Dann habe ich aber den Klappentext gelesen und dachte, das ist doch mal ein interessantes Thema. Annika erfährt, dass sie schwer krank ist und sterben wird. Michael, ihr Mann, begleitet sie bis zu ihrem letzten Tag. Als sie als Geist wiedererwacht, trifft sie Süleyman Cemsi und die beiden werden Freunde. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Kapitel sind jeweils mit T –  bis zum Tod von Annika unterteilt und als sie als Geist wiedererwacht als T + unterteilt. Sodass man als Leser eine Art Countdown hat. Das fand ich aber von der Autorin eine gute Idee. Schön fand ich, dass Annika noch ihren letzten Wunsch erfüllt bekommen hat, ich denke, es gibt nicht viele Männer wie Michael, die eine solche Verantwortung übernehmen würde. Als Annika auf ihrer Beerdigung dann “Cem” trifft und der ihr hilft sich an die neue Situation zu gewöhnen, ist das schön, dass Annika nicht alleine ist. Cem wollte ja nicht in die nächste Ebene zu gehen, weil er seine Frau nicht alleine lassen wollte. Zwischen den beiden entwickelt sich eine schöne Freundschaft. Mich hat am meisten berührt, wie sich Michael um Annika gekümmert hat. Ich fand das so schön, dass das jemand kann. Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr einfühlsam und schön, bei einem doch sehr schwierigen Thema. Schade finde ich nur, dass das Buch etwas kurz ist, aber es ist okay. Die Thematik zeigt, dass es aber auch jeden treffen kann, man muss nicht alt sein um Krebs zu bekommen. Deswegen sollte man wahrscheinlich auch regelmäßig zur Vorsorge gehen und nicht erst, wenn man Schmerzen hat

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  • Abschied nehmen ist schwer

    sterblich
    sollhaben

    sollhaben

    03. March 2016 um 17:42

    Annika und Michael sind frisch verheiratet und planen ihr gemeinsames Leben. Dieses Glück wird durch die Krebsdiagnose Annikas plötzlich beendet. Sie beschließt ihre letzten Tage auf Erden auf ihre eigene Art zu verbringen. Als sie ihr Leben aushaucht, stellt sie fest, dass sie nicht aufhört zu existieren. Sie ist noch da, wenn sie auch niemand mehr sehen oder hören kann. Auf ihrer eigenen Beerdigung trifft sie einen weitern "Untoten" ... Süleyman Cemsi lebt wie sie in dieser Zwischenwelt. Beide konnten den Weg ins Paradies noch nicht antreten, da sie an ihren Familien hängen. Meine Meinung:Ich durfte dieses Buch im Zuge eines Wanderbuchs lesen und möchte mich recht herzlich bei der Autorin bedanken. Die Geschichte hat mich sehr berührt, denn Abschied nehmen ist einfach nur schwer. Für den der geht und für den der zurück bleibt. Hier erzählt Annika ihre Geschichte vom Gehen und zurück lassen. Gefühlvoll und mit dem nötigen Galgenhumor macht sie einen Schritt nach dem anderen. Jeder, der schon einmal jemanden verloren hat, weiß wie schwer es ist, los zulassen. Diese Kurzgeschichte kann einem helfen, über schwere Stunden hinweg zukommen. Denn so stelle ich mir das Paradies, den Garten Eden oder den Himmel vor.

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  • sterblich

    sterblich
    Dominique1502

    Dominique1502

    14. January 2016 um 00:43

    Sterblich  von M.C. Steinweg Eine aufwühlende und mitreißende Geschichte. Das „schlimme“ daran: es kann jeden von uns treffen! Annika ist eine junge Frau und seid fast einem Jahr mit Michael verheiratet. Sie sind seid ihrer Jugend zusammen. Kurz vor ihrem ersten Hochzeitstag erhält Annika die niederschmetternde Diagnose: Bauchspeicheldrüsenkrebs. Fast immer ein Todesurteil. Die Krankheit ist bei ihr schon so weit fortgeschritten, das keine Hoffnung mehr besteht. Es fällt Annika sehr schwer Michael davon zu erzählen. Sie hat den Wunsch noch soviel wie möglich zu reisen. Diesen Wunsch erfüllt Michael ihr und er weicht nicht von seiner Seite.Er kümmert sich aufopferungsvoll um sie, bis zum letzten Atemzug! Eine Schilderung die wahrlich nahe geht. Man leidet mit und ist sehr ergriffen von so viel Liebe. Ich kann nur hoffen, das jeder der in dieser furchtbaren Situation ist, genau so einen Michael hat.  Nach ihrem Tod, steht Annika neben sich. Und das Wortwörtlich! Sie hat ihren Körper verlassen und kann dem Geschehen aber noch folgen. Sie schaut sogar ihrer eigenen Beerdigung zu. Dann trifft sie auf dem Friedhof auf Cem. Er hat die Zwischenwelt auch noch nicht verlassen, da er auf seine Frau aufpassen möchte. Er hilft Annika mit der neuen Situation klar zu kommen. Eine außergewöhnliche Deutsch/Türkische Freundschaft beginnt.Es ist nicht einfach los zu lassen. Vor allem wenn man nach einiger Zeit mitbekommt, das der Partner, den man über alles geliebt hat, zurück ins Leben findet und auch eine neue Frau sucht. Eine sehr bewegende und gefühlvolle Geschichte, die bewegt, aber auch klar macht, das es jeden treffen kann. Das Leben ist endlich, dessen wird man sich bewusst, wenn man sowas liest.  Ich kann nur jedem empfehlen, das Leben zu genießen und jeden Tag bewusst zu leben. Denn es kann so schnell vorbei sein. Der Roman ist toll, der Schreibstil prima und gut zu verfolgen. Mir persönlich ist er etwas kurz. Ich lerne „meine“ Protas gerne besser kennen und liebe das drum herum. Aber das ist eine Persönliche Sache. Ich finde der Roman ist sehr gut geschrieben. Gefühlvoll, traurig, manchmal aber auch zum schmunzeln.  Also alles was man sich so wünschen kann. Vielen Dank für das Buch!

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  • Emotionen pur!

    sterblich
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    08. January 2016 um 13:09

    Das Cover hat mir sofort gefallen und passt auch mit Titel und Inhalt perfekt zusammen. Schreibstil ist super, die Beschreibungen der Charaktere sind gelungen und ich konnte mir alles gut vorstellen. Gleich im ersten Kapitel wird der Leser schonungslos mit dem Thema Tod konfrontiert und allein die Vorstellung, man befände sich in dieser Situation ist schon angsteinflößend! Immer wieder musste ich Pausen einlegen, da ich die Tränen nicht zurückhalten konnte. Die Autorin hat es geschafft, die unterschiedlichsten Emotionen der Protagonisten auf mich zu übertragen und ich kann mir nicht vorstellen, dass nach diesem Buch noch jemand trockene Augen hat. Ab dem zweiten Drittel wir die Geschichte durch etwas Sarkasmus aufgelockert und dem Leser wird auf charmante, emotionale Art vor Augen geführt, dass es nach dem Tod weitergeht. Das Buch regt einen zum Nachdenken an! Doch obwohl es eine schicksalshafte Geschichte erzählt, wird einem auch schnell klar, dass nicht jeder Mensch so einen liebevollen Partner an der Seite hat, der einem noch dazu die letzten Wünsche von den Augen abliest, bzw auch die Mittel hat um dies zu tun! Nichtsdestotrotz hat mich diese schicksalshafte Story sehr berührt und die Autorin bietet Trost mit der Darstellung eines Lebens nach dem Tod! Beim Lesen stellt man sich selbst die ein oder andere Frage und das Buch bleibt nachhaltig noch für längere Zeit im Gedächtnis! Eine tolle Geschichte über Krankheit, die Liebe, das Loslassen und das Weitermachen!

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  • Weinen, Lachen und ganz viel Gefühl

    sterblich
    pinkyfisch

    pinkyfisch

    05. January 2016 um 13:04

    Zuerst war ich etwas skeptisch bezüglich des Themas … Tod, Trauer, Sterben … Da wird einem schließlich vor Augen geführt, WIE endlich das Leben doch ist. Aber, ich lies mich drauf ein und … wurde nicht enttäuscht! Im ersten Drittel erfährt die Protagonistin, dass sie sterben wird. Dabei ist sie doch noch so jung, verliebt und will das Leben erleben - das ihr nun genommen wird. Die letzten Monate genießt sie zusammen mit ihrer großen Liebe, fährt mit ihm im Wohnwagen durch die Lande und erfährt einige wundervolle Momente (genau das wäre auch mein Traum). Als dann die Beerdigung stattfand, war es das erste Mal in meinem Leben, dass ich ein Buch las und Tränen flossen. Diese Situation war so ergreifend geschildert, dass ich einfach nicht anders konnte. Doch das Buch zur Seite zu legen kam für mich auch nicht in Frage … also las ich weiter. Und schon kurze Zeit später gesellte sich zu meinen Tränen in den Augen das Lächeln. Teilweise lustig, aber auch ernsthaft schildert die Autorin das „Leben“ der Protagonistin in der Welt zwischen Leben und Tod.  Locker und leicht, dabei doch mit viel Gefühl und keineswegs kitschig wird hier beschrieben, was vielleicht manche sogar schon erlebt haben. Ein geliebter Mensch ist noch immer „irgendwie“ da, selbst, wenn man ihn nicht sehen kann. In diesem außergewöhnlichen Roman der Autorin gibt es keine erotischen Szenen (die wären auch wirklich fehl am Platz).  Mich lies dieses Buch nachdenklich zurück. So schnell kann das Leben enden … Keiner von uns weiß, wann unsere Uhr abgelaufen ist und was nach dem Ende passiert. Doch die Vorstellung, dass man seine Lieben noch ein wenig begleiten und beschützen kann, ist für mich sehr tröstlich.  Ein wundervolles Buch für Jeden, der mit dem Herzen sieht.

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