M.G. Burgheim Besitz wird überbewertet

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Inhaltsangabe zu „Besitz wird überbewertet“ von M.G. Burgheim

Die skurrilste und zugleich anrührendste Familiengeschichte, die man sich (fast nicht) vorstellen ka nn Als Alfie das Studium abbricht und wieder bei den alten Eltern in Berlin unterkommt, muss er, ob er will oder nicht, seinen Beitrag leisten und ins Familiengeschäft einsteigen. Das heißt, zusammen mit seinen Brüdern Jupp und Robbser und seinem Vater Karlheinz auf Einbruchstour zu gehen. Und das liegt ihm so gar nicht. Bei seinem ersten eigenverantwortlichen Bruch geht auch gleich alles schief, aber dafür lernt er Julia kennen und verliebt sich in sie. Doch dann ist Vadder Karlheinz verschwunden und die elterliche Wohnung völlig auf den Kopf gestellt. Wurde er entführt? Hat man sich gerächt, weil Alfis bekloppter Bruder den Politiker erpresst hat? Alfis Mutter und die Brüder, sind sich gar nicht so sicher, ob sie den Alten überhaupt zurückhaben wollen. Als sich die Brüder dann doch auf die Suche nach Vadder machen, finden sie weit mehr, als sie dachten … Eine absolut verquere Familiengeschichte die sich irgendwann doch anfühlt wie ein kleines Stück vom Glück.

Da hatte ich irgendwie mehr erwartet. Schade.

— Thaelwen
Thaelwen

Insgesamt wirklich eine anrührende Geschichte, umgesetzt durch einen tollen Schreibstil.

— Scheherazade
Scheherazade

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  • Buchverlosung zu "Besitz wird überbewertet" von M.G. Burgheim

    Besitz wird überbewertet
    DaniB83

    DaniB83

    Beantwortet mir hier oder unter daniela@buchwelt.co.at folgende Gewinnfrage:Wie heißt der Protagonist des Buches?a) Alfie
    b) Belfie
    c) Celfie
    Auf meinem Blog könnt ihr noch genauer nachlesen ;)
    http://www.buchwelt.co.at/2015/01/21/gewinnspiel-jaenner-2015/#more-1789


    Viel Erfolg!

    • 21
    Ninasan86

    Ninasan86

    28. January 2015 um 20:02
  • Milieuroman mit Ausbaupotential

    Besitz wird überbewertet
    Thaelwen

    Thaelwen

    15. October 2014 um 21:54

    Dieses Buch fiel mir auf der Leipziger Buchmesse in die Hände und versprach, einmal erfrischend anders zu sein als die üblichen Verdächtigen. Alfie kehrt nach verpatztem Studium in den Schoß seiner zerrütteten Berliner Familie zurück und steigt ins Familienunternehmen ein: er wird Einbrecher. Dumm nur, dass auch die eigene Wohnung nicht sicher vor der Konkurrenz ist. Neben einer verwüsteten Wohnung hat die Familie auch noch mit dem Verschwinden von "Vadder" zu kämpfen, der wie vom Erdboden verschluckt ist. Hurra, bei so einer skurrilen Story freut sich das Leserherz! Leider verflog die anfängliche Begeisterung beim Lesen recht schnell. Denn nachdem sich ereignet, was der Klappentext bereits verrät, passiert sehr lange... nichts. Jedenfalls nichts, was den Hauptplot um Vadder voran treibt. Wir erfahren viel über die Familiengeschichte, schwelgen mit Alfie in Kindheits- und Jugenderinnerungen und - Überraschung - eine Liebesgeschichte entwickelt sich auch noch. Das ist auch alles recht nett zu lesen, denn Herr Burgheim schreibt nicht schlecht: glaubwürdige Charaktere, eine Prise Humor und genügend Fingerspitzengefühl. Dennoch schufen die vielen Rückblenden und Nebenschauplätze unschöne Längen, die mich fast vorblättern ließen, um zu schauen, wann die tranige Familie denn bitteschön endlich in die Puschen kommt. Auf den letzten Seiten löst sich das Mysterium dann für meinen Geschmack recht unspektakulär und ohne viel Firlefanz auf. Da hatte ich mir mehr versprochen. Vielleicht ist meine Enttäuschung falschen Erwartungen an das Buch geschuldet. Hätte der Klappentext ein Milieuportrait einer kleinkriminellen Alkoholikerfamilie aus Berlin versprochen, deren Sohn Alfie sich in einer verzwickten Liebesgeschichte befindet, so wäre das womöglich nicht passiert. Statt der erwarteten spannenden und skurrilen Suche nach dem Familienoberhaupt traf ich auf viele melancholische Erinnerungen und Sentimentalitäten. Zusätzlich gab es ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben, aber reine Geschmackssache sind. Das häufige Einstreuen von Bands, Songtexten und Filmen beispielsweise erweckte den Eindruck, als wolle der Autor seinen guten Geschmack möglichst oft unter Beweis stellen. Für mein Empfinden wurde damit jedoch etwas inflationär um sich geworfen. Und auch Berliner Schnauze & Co. muss man halt mögen - oder auch nicht. ;) Meine geringe Begeisterung diesbezüglich ist jedoch nicht dem Autor anzulasten, der diese Mittel durchaus passend eingesetzt hat. Trotz aller Enttäuschung gibt es dennoch drei Sterne von mir, denn wie bereits erwähnt schreibt der Autor solide und legt mit diesem Roman eine einzigartige Idee vor, die ich so oder so ähnlich noch nirgendwo gesehen habe. Durch die zähe Handlungsführung und die meiner Meinung nach nicht besonders innovative Auflösung der Story büßt das Buch aber doch sehr ein, wodurch letztlich meine Wertung zustande kommt.

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  • Wunderbare Tragikkomödie

    Besitz wird überbewertet
    onkel_hotte01

    onkel_hotte01

    Ein wunderschöner Kriminalroman als Tragikkomödie, der leicht und unbeschwert beginnt und uns in die Welt von Alfie entführt. Dieser kehrt nach gescheitertem Studium wieder in den Schoß der (kleinkriminellen) Familie zurück und wird in das Familienbusiness eingeführt. Dabei gibt es viele schöne Szenen die unweigerlich zum Schmunzeln anregen. Der Charakter Alfie ist liebevoll dargestellt und man erfreut sich an den vielen Details aus seinem Leben. Tragisch wird der Roman durch die gescheiterte Beziehung der Eltern, die durch das plötzliche Verschwinden von Alfies Vater eine interessante Wendung nimmt. In der Erzählung des Lebens von Alfies Vater liegt auch eine der Stärken des Buches, vorallem die Suche der Brüder und das unausweichliche Zusammentreffen am Ende des Buches in der hessischen Heimat des Vaters. Neben dieser Tragik gibt es jedoch auch viele humoristische Momente, die mal subtil, klamaukig (Riesenschlange) oder frech daherkommen. Die Charaktere wirken wie aus dem echten Leben gegriffen und man würde sich nicht wundern wenn einem an der nächsten Ecke Alfie, Robbser, Nessie oder Chantal über den Weg laufen würden. Für das Herz bietet das Buch auch eine kleine feine Liebesgeschichte, in der sich die Hauptfigur Alfie zwischen zwei Frauen entscheiden muss. Hier ist vorallem das Zustandekommen der Beziehung zu Julia jede Zeile wert gelesen zu werden. Der Autor zeigt sich in dem Roman als profunder Kenner der Rockmusik der siebziger und achziger Jahre (Black Sabbath, etc.) und Comicleser (Ich liebe den Vortrag über Catwoman). Schön gewählt sind auch die Überschriften der einzelnen Kapitel, z.B. „Mein erster Bruch, die Frauen und warum es ein elender Job ist, als Letzer das Licht auszumachen“. Sehr empfehlenswert zu lesen, man möchte gerne noch mehr über diese Familie mit dem ungewöhnlichen Beruf erfahren.

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    • 2
  • Ein toller Einbrecher-Roman

    Besitz wird überbewertet
    Scheherazade

    Scheherazade

    08. September 2014 um 21:56

    Alfie war eigentlich die große Hoffnung in der Familie. Denn er studiert. Nun hat er aber sein Studium abgebrochen und was soll er anderes machen, als wieder bei seinen Eltern in Berlin unterzukommen. Und wenn er schon mal dort wohnt, kann er ja auch gleich ins Familiengeschäft mit einsteigen, es bleibt ihm ja sowieso keine andere Wahl. Aber das Geschäft ist anders als jedes normale Familienunternehmen, denn sie sind Einbrecher. Zusammen mit seinem Vater und seinen zwei Brüdern geht er also auf Einbruchstour. Alfie ist aber nicht als Einbrecher geboren und so geht bei seinem ersten selbstvorbereiteten Einbruch alles schief. Die Leute sind im Haus und noch dazu arm. Dafür lernt er so Julia kennen und verliebt sich auch gleich in sie. Aber es geht noch mehr schief, denn eines Tages ist Vadder Karlheinz verschwunden und die elterliche Wohnung verwüstet. Was ist passiert? Wurde er entführt? Dann haben die Entführer aber den falschen erwischt, denn den Vadder will eigentlich niemand zurückhaben.  Aber weil er nun mal der Vater ist, machen die Brüder sich doch auf die Suche nach ihm und finden mehr, als sie erwartet haben. Die Geschichte ist sehr schön aufgebaut. So beginnt es mit dem Verschwinden des Vaters und in Rückblicken werden immer wieder Episoden aus dem Leben von Alfie und seiner Familie erzählt. Diese enthüllen nach und nach die Tragik dieser Geschichte. Die Beziehung der Eltern ist gescheitert, bekommt durch das Verschwinden des Vaters aber eine ganz andere Richtung. Eine Liebesgeschichte wird auch erzählt. Denn Alfie hat zwar eine Freundin, verliebt sich dann aber in Julia und muss sich entscheiden. Diese Geschichte wird sehr schön beschrieben und ich fand sie sehr lesenswert. Der Erzählstil ist wirklich große Klasse und war für mich wirklich ein Highlight in diesem Buch. Dieser Witz trotz der Tragik der Story hat mich wirklich fasziniert. Der Autor ist auch Kenner der Rockmusik und mag wohl Comics. Wer also diese Themen mag, wird hier auch voll auf seine Kosten kommen. Aber auch für Nichtkenner waren diese Themen amüsant zu lesen. Insgesamt wirklich eine anrührende Geschichte, umgesetzt durch einen tollen Schreibstil. Dieses Gesamtpaket hat mich restlos überzeugt, deshalb 5 Sterne von mir.

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  • Was für eine Familie.

    Besitz wird überbewertet
    bookwyrm

    bookwyrm

     Die Söhne und der Vater sind Einbrecher, aber die Mutter weiß das nicht. Robbser, der Älteste, erpresst einen Politiker, aber seine Brüder wissen das nicht. Dann wird der Vater, ein kleiner dicker Trinker von Muskelprotzen in einen Kühlschrank gesteckt und, so verpackt, entführt. Panik bricht aus, und die Knarren werden ausgepackt. Eigentlich will keiner den Alten zurück, aber irgendwann fangen die Söhne doch an, nach ihm zu suchen und klappern alle Kneipen von Süd-Berlin ab. Alfie, der jüngste, lebt nach dem vermasselten Studium wieder in seinem Kinderzimmer und spielt jetzt den Handlanger. Dann verliebt er sich in eine geheimnisvolle Schöne, der er bei einem Einbruch helfen soll. Seine Brüder wissen das nicht, seine aktuelle Freundin auch nicht. Und dann kommt natürlich alles ganz anders… Eine Vision vom Ende der Welt, in der der letzte Tattergreis die Finger nicht hochkriegt, um das Licht auszumachen; kleine Jungs, die nachts ausbüxen, um Bretter für ein Baumhaus zu klauen; drei alternde Metalfans, die durch ein sommerliches Provinzkaff stapfen; eine alte Wirtin, die wie eine Heilige verehrt wird… Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Er ist voller kleiner Anekdoten, spannend, witzig, traurig und letztlich doch sehr bodenständig und ehrlich. Man könnte vielleicht sagen „Die Beschissenheit der Dinge“ mit Plot, aber auch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Ich glaube, auch Leuten, die Frank Goosen, Nick Hornby oder Philippe Djian mögen, könnte dieses Buch gefallen.

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    • 2
    Arun

    Arun

    16. June 2014 um 20:16