M.H. Steinmetz 666

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Inhaltsangabe zu „666“ von M.H. Steinmetz

Lucy ist der neue Star der New Yorker Undergroundszene. Sie ist jung, schön und verdammt tough. Nach einem Auftritt ihrer Band »Hell's Abyss« ändert sich jedoch alles. Rätselhafte Blackouts stoßen sie in einen Strudel voller Wahnsinn, Blut und Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber was augenscheinlich nur als Mordserie beginnt, bedeutet vielleicht mehr als nur das Töten von Menschen. M. H. Steinmetz lässt nach seiner Erfolgsromanserie »Totes Land« mit der Gothic-Band HELL'S ABYSS den Horror in blutiger Form über die Erde kommen. Nichts für schwache Nerven! Weitere Infos auf der Verlagsseite: http://papierverzierer.de/666.html

Zu viele Klischees durchgetrimmt, aber trotzdem recht gut

— KyraCade

Brutal mit etwas Sex

— kleinwitti

Ein super Schreibstil für eine detaillierte Geschichte mit Charakteren, die viele Facetten haben.

— buecherduft

Irgendwie krank, aber echt genial!

— Sandsch

Das Buch ist absolut nichts für schwache Nerven und definitiv nicht jugendfrei!

— Rabiata

Leider absolut nicht mein Geschmack!

— Unzertrennlich

Höllisch gut, aber sicher nicht für jeden Geschmack etwas...

— MissRose1989

Für mich etwas ganz neues und ja ich bin begeistert und freue mich auf Band 2 <3

— LeseBlick

Der Autor überzeugt mit einem ansprechenden bildlichen Schreibstil und krankem Ideenreichtum. Ein Werk voll von Düsternis und Verderbtheit.

— Litis

Ein fesselndes, herrlich blutiges und okkultes Buch, dessen Inhalt weit über die 289 Seiten hinausreicht.

— Annabel

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  • Zu viel Klischee und trotzdem gut

    666

    KyraCade

    06. October 2017 um 14:16

    Lucy ist mit ihrer Band Hell’s Abyss auf dem Weg nach oben. Sie hat viel durchgemacht und nun endlich auch den Erfolg verdient. Doch nach einem Auftritt erwacht sie in einem Hotelzimmer zusammen mit einer Leiche und kann sich an nichts erinnern. Die Blackouts häufen sich und die Morde ebenso… So ein Gothicroman ist doch mal etwas anderes, dachte ich mir, als ich zu diesem Buch griff. Eigentlich erwartete ich einen spannenden Krimi, der sich in der Gothicwelt, der Schwarzen Szene, dem Mischmasch, das heute daraus geworden ist, bewegt. Ganz davon ab ist das Buch auch nicht. Es malt den düsteren Weg einer Szene, die – das muss man leider mal so aussprechen – heute gar nicht mehr in dieser Form existiert und sich fein selbst ausgelöscht hat. Emos, Gothics, die Welttraurigkeit, schwarze Klamotten und Schminke, die irgendwann so angesagt waren, dass der Trend die Szene kaputt gemacht hat. Gothic und Schwarze Szene sind heutzutage synonym verwendet, von der Musik ausgenutzt, um jedem eine Plattform zu bieten. Die „Alten“ haben die Szene längst verlassen und trauern ein bisschen dem nach, was sie einmal gewesen ist. Warum diese Vorrede? Weil 666 zwar ein ganz guter Thriller ist, der seine Gruselelemente hat und auch mit der Spannung nicht spart, aber einen riesengroßen Fehler hat: Das Klischee. Der Autor selbst gibt sich als ehemaliges Mitglied der Schwarzen Szene aus, berichtet von Friedhöfen und Gläserrücken, es fehlt nur noch ein bisschen mehr Satanismus in seiner Beschreibung in der Danksagung. Natürlich spielt das Pentagramm eine wundervoll wichtige Rolle. Eigentlich erwartet man ein bisschen mehr Crowley und Möchtegernsatanismus. Ganz so weit geht es dann aber doch nicht in diesem Thriller. Dennoch finde ich die Klischeesau, die durch das literarische Dorf getrieben wird, abstoßend und die vom Autor selbst gelebte Schwarze Szene durch verbreitete Vorurteile verraten und falsch dargestellt. Nun macht ja jeder seine eigenen Erfahrungen, klar, aber wer in diese Szene geht, weil es „cool“ ist, weil er sich abheben will von der Masse und deshalb nur noch schwarze Klamotten anzieht – was heute kein Alleinstellungsmerkmal mehr ist – und sich auf den Weltschmerz besinnt, der durch die Emos zu einer lachhaften „Wir machen alles zu einem Problem und lassen das Leben an uns vorbeiziehen“-Nummer ohne Tiefgang verkommen ist, wer also deshalb da rein geht, der findet sich in diesem Buch verstanden und kann sich hervorragend mit Lucy identifizieren. Das klingt alles ein wenig fies, das ist aber gar nicht mal so gemeint. Dennoch schlagen zwei Leserherzen in meiner Brust. Man muss Steinmetz zugestehen, dass der Thriller gelungen ist und die Spannung gut aufgebaut wird. Durch Szenenwechsel und die Erzählperspektive kann man gut mit dem Leser und seiner Vorstellungskraft spielen. Glaubt man zuerst noch an einen Rausch oder Drogen, wird der Leser bald in ein ganz anderes Szenario geschmissen, das die Erklärung für manche Ereignisse parat hat, ohne jedoch den ganzen Hintergrund sofort aufzudecken. Das bringt Spannung und sorgt dafür, dass man weiterlesen möchte, ja geradezu muss. Nicht nur, weil man natürlich wissen möchte, wie es ausgeht, sondern weil man auch hinter die ganzen Ereignisse dringen und den Grund dafür erfahren möchte. Wer also Lust auf einen düsteren Thriller mit leichten Horrorelementen hat, hat hier ein gutes Buch in der Hand.

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  • Brutal mit etwas Sex

    666

    kleinwitti

    05. June 2017 um 19:53

    Mit dem Roman "666" hat und M.H. Steinmetz einen schönen Horrorthriller beschert. Das Cover hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht durch die großen roten Augen die hinter der jungen Frau einen anstieren.In dem Buch begleiten wir Lucy, die schon bereits von ihrer Mutter als ausgeburt der Hölle bezeichnet wurde. Als Liedsängerin ihrer Band steht sie gerne auf der Bühne bis sie entsetzliche Aussetzer hat und diese sich mit mysteriösen Morden überschneiden. Sie kommt auch ins Visier der Polizei und deren Ermittlungen. Was sie nicht weiß ist das sie zu einem bestimmten Zwdck auserwählt ist und das viele auf sie aufpassen.Lucy ist eine junge Frau mit einem ausgefallenen Sexgeschmack. Als Liedsängerin ihrer Band Hell´s Abyss geht sie voll auf. Sie trägt aber auch ein Geheimnis in sich von dem sie nicht wirklich was weiß. Ansonsten wird sie als sehr attraktiv beschrieben, aber meiner Meinung nach auch sehr Naiv. Sie hat zwar Mum aber sie gibt auch sehr schnell nach und auf. Mich konnte sie noch nicht wirklich überzeugen, was ja aber noch kommen kann, da es ja wohl noch Fortsetzungen geben wird.Andrew Eldritch ist Ermittler bei der Polizei und verliebt sich auch noch ausgerechnet in Lucy. Eigentlich will er den perfekten Cop raushängen lassen, aber das klappt nicht. Er ist blind vor Liebe zu Lucy und verdankt auch nur ihr das er noch lebt. Dann rennt er blindlings in Situationen wo der normale Menschenverstand sagt, nein mach es nicht. Für mich ist er zum Teil zu hitzköpfig und ich bin gespannt wie er sich noch weiterentwickelt.Auch die vielen anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben und passen sich super in die jeweiligen Situationen ein. Ich hatte immer ein passendes Bild vor Augen. Auch war ich nie der Meinung das den Personen Tiefe fehlte oder das mir Hintergrundinfos fehlten.Die Handlungsorte waren für meine Verhältnisse ausreichend beschrieben worden, so hatte man immer noch ein weing platz für seine Fantasie. Auch hier konnte ich mir immer einen passenden Ort vorstellen.Der Schreibstil des Autors ist sehr schön, mir gefällt es ja etwas mehr Blutig und auch wenn Sex dabei vorkommt. Ich fand auch das das Buch stetig an Spannung aufbaute, kann mir aber leider nicht erklären warum es mich nicht fesselte. Ich kam nicht wirklich ins Buch rein, was ich eigentlich Schade fand, denn die Story ist gut und auch recht gut umgesetzt. Das einzige Manko was ich hier anzubringen habe ist, das die Kapitel doch teilweise sehr lang sind und man sich schon reiflich überlegt ob noch eins anfängt.Alles in allem ist es ein sher guter Horrorthriller, der auch etwas blutig und mit ein wenig Sex gespickt ist. Lesenswert auf alle Fälle.

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  • Der Weg zum Erfolg

    666

    dia78

    23. March 2017 um 23:32

    Das Buch "Hell's Abyss - 666" wurde von M.H.Steinmetz verfasst und erschien 2015 im Papierverzierer Verlag.Lucy lebt, nachdem ihre Mutter ins Irrenhaus und ihr Vater bei einem Unfall verstorben ist, bei Allan und Ester. Doch das Leben dort ist nicht das schönste, so reißt sie nach einigen Jahren mit einem großen Knall aus und startet ein neues Leben mit der Band Hell's Abyss, wo sie die Leadsängerin ist. Doch ihr Leben läuft auf den Bahnen, als sie immer wieder totale Blackouts mit fatalen Folgen hat.Dem Autor gelingt es ein ganz spezielles Feeling in das Buch zu zaubern und auch den Leser mitten in das Geschehen hineinzuversetzen. Man kann mit den Protagonisten das ganze sehr gut mitverfolgen und auch miträtseln was und wie das passieren kann. Auch Wendungen, welche überraschend kamen, aber im Nachhinein wirklich nötig waren.Lucy die Leadsängerin von Hell's Abyss ist eine junge, vom Schicksal gebeutelte Frau. Schon in jungen Jahren von den Eltern verlassen, von den Pflegeeltern psychisch und physisch misshandelt, steht sie trotz allem mit beiden Füßen im Leben. Doch als die Blackouts beginnen, ist sie nicht mehr überzeugt die Macht ihrer Sinne zu haben und beginnt fast zu verzweifeln.Die Sprach- und die Wortwahl des Buches waren einfach genial, den Situationen angepasst und bringt einfach das Gothicfeeling der Band richtig rüber. Das Buch ist eine gute Mischung zwischen Horror und ein bisschen Thriller.Jeder, der gerne Geschichten der etwas anderen Art gerne liest, sollte unbedingt zu diesem Auftakt der Trilogie "Hell's Abyss" lesen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

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  • Heftige Beschreibungen, aber ein sehr spannender Schreibstil mit dämonischem Inhalt.

    666

    buecherduft

    20. January 2017 um 18:27

    Nach Monaten das erste Buch, das ich auch beenden konnte, was auch daran lag, dass die Geschichte an sich ziemlich spannend ist. Dazu kommen noch die einzigartigen Charakter, die für Schocker, Tränen und Verwunderung sorgen. Zum Inhalt: In 666 geht es um ein Mädchen, das von ihrer eigenen Mutter schon als "Ausgeburt der Hölle" bezeichnet wird, und fürchterliche Morde miterlebt. Fantasy und Horror ist auf jeden Fall gegeben. Die Schreibweise des Autors ist super zu lesen, auch die teilweise brutalen Beschreibungen sind gar nicht so schrecklich oder gar eklig. Da bin ich aber auch weniger empfindlich. Trotzdem würde ich sagen, dass auch etwas 'empfindlicher' Leser, Spaß an der Geschichte haben. Die Charaktere werden hier detailliert aufgefasst, aber alle haben ein Geheimnis, das der Leser zusammensetzen muss, aber auf das er niemals kommen würde.Spannend blieb es nämlich das ganze Buch über. Falls es mal langatmig wurde, packte der Autor einfach eine unerwartete Wendung mit rein und am Ende den verhassten Cliffhanger. Einzig und allein das Cover ist ausbaufähig. Das Cover trifft nämlich null mein Geschmack, auch wenn es passend ist.Ich werde auf alle Fälle den zweiten nun beginnen und hoffe ebenfalls so mitgerissen zu werden. Ich lasse mit 3 Sternchen Luft nach oben für Band 2.

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  • Gelungener Auftakt - definitiv nichts für schwache Nerven!

    666

    Sandsch

    18. January 2017 um 11:51

    Das Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven, wie der Verlag schon verspricht. Und genau das sollte man tatsächlich ernst nehmen, manche oder eigentlich viele Szenen sind mehr als blutig. Es wird gemordet und gemetzelt was das Zeug hält, ja auch die ein oder andere Innerei werden verwendet, ob man mit den Gedärmen aufgehangen oder einfach ein warmes Herz genüsslich verspeist wird. Auch manche Sexszenen waren doch recht gewöhnungsbedürftig - eben anders.Der anschauliche und sehr bildliche Schreibstil führt den Leser nicht nur die Gewalt- und Sexszenen vor Augen, sondern auch die Schauplätze und Protagonisten. Gerade bei den Gewaltszene habe ich meine eigene Fantasy doch etwas zurückgenommen, nicht das ich noch schweißgebadet aus Albträumen erwache. Der Autor hat das in meinen Augen schon bildhaft genug geschildert. Spannend fand ich auch, wie der Autor in seiner Geschichte mit verschiedenen Klischees der Gothicszene spielt - Sex (SM, Bondage), Orgien, Metal-Musik und Satansanbetung - dementsprechend wirken hier die Schauplätze doch eher düster, ich hatte gar das Gefühl, das es in New York permanent regnet. Es klang alles so echt, real und wirkte authentisch - irgendwie hätte es auch eine wahre Geschichte sein können.Die Charaktere sind interessant gezeichnet. Sie haben ihre Ecken und Kanten und vor allem Lucy wächst von Seite zu Seite aus sich heraus. Irgendwie möchte man sie beschützen und doch macht sie einem auch Angst. Ich mochte sie. Auch Andrew, den knallharten Polizisten, mochte ich sehr. Erzählt wird die Geschichte in der personellen Erzählperspektive vorwiegend aus der Sicht von Lucy und Andrew. Genau dieser Gegensatz und das Ineinanderfügen machte die Geschichte für mich fesselnd.Die Geschichte konnte mich von Anfang bis Ende in ihren Bann ziehen, ich wurde quasi mitgerissen und förmlich an die Seiten gefesselt. Der Spannungsbogen wird gespannt, aufrecht erhalten und konnte durch unvorhersehbare Wendungen überraschen. Das Ende dieses Auftaktes war spektakulär und macht mich auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung. Fazit:"666" ist ein gelungener Auftakt der "Hell's Abyss"-Trilogie. Ein echter Horrorthriller gepaart mit Elementen der Fantasy, der wirklich nichts für schwache Nerven oder Zartbesaitete ist. Der Leser wird in einen Strudel aus Gewalt, Blut, SM und Wahnsinn gezogen, der nicht zu unterschätzen ist, denn ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der bildhafte Schreibstil und die interessant gezeichneten Charaktere ziehen den Leser in einen seltsamen Bann. Eingeschweißte Horrorfans kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Wem das gefällt, dem kann ich die Geschichte nur ans Herz legen. Es ist irgendwie krank, aber genial.

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  • Nicht ganz meins

    666

    laraantonia

    10. January 2017 um 12:42

    Meine MeinungLucy bewegt sich in der Undergroundszene und ist Star der Band "Hell's Abyss". Nach einem Auftritt wacht sie am nächsten Morgen in fremder Umgebung auf und findet in der Badewanne eine Leiche. Nachdem ihre Erinnerung auf einen Schlag zurückkehrt, flieht sie, doch am nächsten Morgen beginnt das gleiche wieder von vorne. Der Polizist Andrew wird auf die Morde angesetzt und erfährt nach und nach gleichzeitig mit Lucy, was die Morde zu bedeuten haben.Lucy hatte eine schwere Vergangenheit. Schon immer war sie anders, als andere Kinder und nachdem ihr Vater starb und ihre Mutter nach einem Mord in die Psychiatrie eingewiesen wird, wird Lucy einer Pflegefamilie zugewiesen. Schell flieht sie und findet an der Undergroundszene gefallen. Diese wird geprägt von dunklen Ritualen und SM.Lucy hat eine sehr negative Ausstrahlung, was natürlich einfach perfekt zu dem Inhalt etc. passt, aber ich konnte mich eher weniger mit ihr anfreunden. Das ist komisch zu sagen, wenn man das Ende des Buches kennt.Und die Rolle des Polizisten in dem Ganzen kann ich ehrlich gesagt auch eher weniger nachvollziehen. Also das Offensichtliche ist natürlich, dass er den Mord aufklärt, aber ansonsten? Irgendwie fehlte mir in seiner Rolle noch etwas.Der Roman ist in der Er-Sie-Form größtenteils aus den Sichten von Lucy und Andrew im Wechsel geschrieben. Du weißt vermutlich, dass das nicht meine liebste Schreibform ist, aber ich habe mich dran gewöhnen können.Die Umsetzung der Handlung war dem Genre des Horrors ziemlich angemessen. Detaillierte Beschreibungen der Morde und Leichen haben mir hin und wieder einen Schauer über den Rücken gejagt. Genauso wie die übernatürlichen Elemente des Buches, auf die ich aufgrund von Spoilern nicht eingehen kann. Es war mehr, als ich erwartet hatte und besonders das übernatürliche hat mich noch ein Stückchen mehr in seinen Bann ziehen können. Ich muss zugeben, dass ich es streckenweise ein wenig als in die Länge gezogen empfunden habe, besonders kurz vor dem großen Showdown am Ende. FazitIch bin unentschlossen, wie ich das ganze bewerten soll. Es ist definitiv anders als erwartet, was am großen Fantasy-Teil liegt, aber auch an den sehr detailreichen und bildlichen Darstellungen. Der Schreibstil hat mir leider nicht ganz zugesagt, aber im Großen und Ganzen war es ein toller Horror-Roman und ich freue mich auf den 2. Teil.

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  • War leider nicht meins

    666

    Blacksally

    27. December 2016 um 01:29

    Ich hab bereits vor einigen Wochen ein Buch von diesem Autor gelesen, das mir ganz gut gefallen hat. Deswegen dachte ich mir, ich könnte ja auch noch einen Roman von ihm lesen und hier ist er. Die Protagonistin Lucy lernen wir als schwierigen Teenager kennen, sie ist bei einer Pflegefamilie, nachdem ihr Vater verstorben ist und ihre Mutter in eine psychiatrischen Anstalt eingewiesen wurde. Doch Lucy ist nicht nur der störrische Teenager, sondern auch Sängerin einer Gothic-Band, die im Untergrund sehr angesagt ist. Zusammen mit ihrer Band hat sie Auftritte und ist auf sämtlichen Partys zu finden. Bis sie eines Tages mit einem Blackout in einem Hotelzimmer aufwacht, in dem auch ihre nächtliche Begegnung ist. Doch diese ist Tod - im Bad aufgehängt an den eigenen Gedärmen. Und es soll nicht das letzte mal sein, das sowas passiert ist.Ich muss sagen Lucy ist mir eigentlich eine sehr sympathische Protagonistin gewesen, sie ist nicht ganz die harte Frau für die sie sich gibt. Auch sie hat Ängste und Hoffnungen, nur zeigt sie diese vor anderen sehr ungern. Das hat sie menschlicher erscheinen lassen.Der Schreibstil hat mir auch wieder gut gefallen, ich mag die klaren Sätze und die detaillierten Beschreibungen, die der Autor in die Geschichte mit einbringt. Leider hat mir der Plot an sich nicht so gefallen, ich fand das ganze etwas zu viel des ganzen. Es war überspitzt und doch irgendwo weit hergeholt, sodass ich nicht mehr so gut in die Geschichte abtauchen konnte, wie ich es eigentlich wollte. Meiner Meinung nach hätte man mehr aus der Geschichte machen können, wenn man etwas realistischer geblieben wäre. Das war für mich leider nichts.Der Autor:M. H. Steinmetz, Jahrgang 1965, lebt im schönen Rheinland-Pfalz und verdient sein täglich Brot als Programmierer. Indirekt hat er seinem Beruf den Weg zur Feder zu verdanken. Lange Flüge und Auslandsreisen haben nicht nur seine sowieso schon rege Fantasie beflügelt, im Flugzeugsitz und in Hotelzimmern gab es zudem viel ungestörte Zeit, um seine Geschichten voranzutreiben.Wenn er nicht gerade am Laptop sitzt und düstere Geschichten schreibt, treibt er sich auf Endzeit-Rollenspielen herum oder schlägt sein Lager als Reenactor im Mittelalter des 13. Jahrhunderts auf. Zwischen alldem findet er Entspannung auf dem Rücken seines Pferdes, tobt mit seiner kleinen Tochter durch die Wohnung oder widmet sich dem mittelalterlichen Fechten, um bei Kondition zu bleiben.Fazit:Eine tolle Protagonistin in der falschen Geschichte. Jedenfalls meiner Meinung nach. Mir hat es nicht so gefallen.

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  • Geniale Story aus der Gothic-Szene

    666

    Sandra1978

    06. November 2016 um 19:56

    Inhalt: Lucy ist die Sängerin der Band Hell’s Abyss, die ganz groß durchstarten will in der Gothic-Szene – je härter, desto besser, ist die Devise. Lucy hat eine ziemlich beschissene Vergangenheit hinter sich – die Mutter in der Klapse, die Pflegemutter extrem religiös. Daher ist Lucy mit ihrem besten Freund Bacon eines Tages abgehauen und beide sind jetzt mit der Band auf Tour. Doch dann beginnen um Lucy herum seltsame Dinge zu geschehen. Menschen werden auf bestialische Weise ermordet. Lucy wacht morgens nackt an ihr unbekannten Orten auf und sie hat keine Erinnerung an die vorherige Nacht. Schnell gerät sie ins Visier der Polizei, da ihr Bandlogo an allen Tatorten gefunden wird. Der Polizist Andrew will Lucy helfen und ihre Unschuld beweisen, doch statt dessen deckt er noch viel düsterereund unglaublichere Tatsachen auf, die irgendwann nicht mehr mit Logik und gesundem Menschenverstand zu erfassen sind. Als dann noch die wahrhaftige Lilith, Adams zur Hölle verdammte erste Frau, ins Spiel kommt, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit und Vision endgültig. Beurteilung  Zuerst zur Optik: Titel und Cover finde ich schon mal genial. Das Mädchen auf dem Titelbild sieht genau so aus, wie man sich Lucy vorstellt. Nachdem ich bereits vor einiger Zeit „the wild hunt“ von M.H. Steinmetz gelesen habe, muss ich auch sagen, dass ich „666“ um Welten besser finde. Das ist wirklich ein absolut geniales Buch. Vom ersten Moment an mag man Lucy einfach, obwohl sie eigentlich echt kaputt ist – oder vielleicht gerade deswegen. Obwohl sie der düstersten Gothic-Szene angehört,  erkennt man doch das ganz normale Mädchen in ihr, dass sich eine schöne Zukunft wünscht. Sie ist absolut toll beschrieben, sowohl vom äußeren, als auch charakterlich, und sie ist absolut „lebensecht“ über das ganze Buch hinweg. Auch die Spannung der Handlung versteht der Autor hier von Anfang an zu erzeugen. Die Handlung ist nicht vorhersehbar und trotz des schon oft in Büchern verarbeiteten Themas Dämonen etc. wird die Geschichte durch die Vermischung mit der nüchternen Realität und einer der brutalsten Seiten der Gothic-Szene zu einer neuen Idee. Kleine Warnung: Wie schon in „the wild hunt“ wird man mit sehr realistischen und ausführlichen Beschreibungen brutaler Handlungen und Anblicken sehr großzügig bedient. Für zart Besaitete ist das Buch definitiv nichts. Allerdings finde ich es trotz aller Brutalität immer noch mit einem bemerkenswerten schriftstellerischen Können so dargestellt, dass es nicht „billig“ daherkommt. Ich habe Lucys Geschichte wirklich atemlos verfolgt und warte gebannt auf den zweiten Teil – Horrorfans und Freunde der schwarzen Szene, an dieser Reihe dürft ihr nicht vorbeigehen. Volle 5 Sterne gibt’s dafür von mir.

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  • Gothic trifft auf Dämonen - ein blutiger Spaß :)

    666

    Rabiata

    01. November 2016 um 15:36

    Nachdem ich ja schon The Wild Hunt von M.H. Steinmetz gelesen habe, war ich neugierig, wie mir 666 gefallen würde.  Es beginnt damit, dass wir etwas über Lucys Kindheit und Jugend erfahren, die sich anfangs wie so viele Schicksale junger Menschen anhört: Halbwaise, die Mutter kommt ins Irrenhaus, nachdem der Vater auf mysteriöse Weise gestorben ist, das Kind kommt zu Pflegeeltern, die nicht besonders freundlich sind.Was dann passiert, klingt aber alles andere als die übliche Ausreißer-Geschichte, denn Lucy tötet und verwischt ihre Spuren, um abhauen zu können, ohne dass man sie gleich verfolgt. Ein paar Jahre später treffen wir Lucy dann als Sängerin einer Gothic-Band wieder, die dabei ist mit spektakulären Auftritten und einer sehenswerten Show ihre Berühmtheit zu steigern. Es könnte jetzt also ein ganz normaler Roman über eine aufstrebende Band werden, wenn da nicht die merkwürdigen Todesfälle wären, an die sich Lucy zunächst nicht erinnern kann, da sie jedesmal nackt an einem anderen Ort erwacht, und sich dann nach dem Entdecken der Leichen langsam erinnert, wie und durch wen diese Menschen ums Leben gekommen sind. Lucy hofft, dass sie nicht Schuld an dem Tod der Menschen ist, mit denen sie gerade noch vor ein paar Stunden hemmungslosen Sex hatte, doch wird mehr und mehr das Gefühl nicht los, dass sie sehr wohl Schuld ist. Ihr schlechtes Gewissen kann jedoch nicht verhindern, dass sie immer mehr Lust auf sexuelle Ausschweifungen bekommt.Sie lernt einen Polizisten kennen, der in den Mordfällen ermittelt. Auch mit ihm verbringt sie die Nacht und verliebt sich in ihn. Können er und sein Kollege ihr helfen? Und wird ihr bester Freund Bacon, der seit ihrer Kindheit mit ihr durch Dick und Dünn gegangen ist, hinter ihr stehen, wenn heraus kommt, was sie nachts so treibt?Eigentlich ist man ja eher nicht auf der Seite des Mörders, man bangt um die Opfer und möchte, dass der Mörder seine gerechte Strafe bekommt. In diesem Buch ist das anders. Die innere Zerrissenheit von Lucy wird herrlich dargestellt. Man möchte sie in den Arm nehmen und trösten, oder sich mit ihr ins New Yorker Nachtleben stürzen und alle Hemmungen fallen lassen. Man möchte, dass alles gut ausgeht, aber M.H. Steinmetz macht dieser Hoffnung einen blutigen Strich durch die Rechnung. Eine gute Nachricht habe ich noch: Band 2 kommt noch in diesem Jahr raus! Ich werde mir das auch holen! Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht! Gibt Lucy sich ihrer dunklen Seite hin? :)

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  • blutig, eklig, böse und einfach nur fies gut!

    666

    Buchfeeling

    27. October 2016 um 18:51

    Was für ein krasses Buch! Ich weiß, dass ich es außerhalb dieser Leserunde so gar nicht auf dem Schirm gehabt hätte, was allerdings wirklich schade gewesen wäre. Denn dieses Buch ist einfach geil!Lucy ist eine abgefahrene, rotzfreche Gothicbraut, die sich um nichts schert und knallhart ihr „Ding“ durchzieht. Sie trinkt permanent Whisky und nimmt sich die Männer, wenn sie Lust auf sie hat. Und wenn sie etwas will, dann geht sie nicht nur sprichwörtlich über Leichen.. natürlich nur, wenn es sein muß 😉Und so reiht sich in dieser Story ein brutaler Mord an den nächsten, wobei auch nicht an detaillierten Beschreibungen von knackenden Knochen oder spritzendem Blut gespart wird. Dazu die coole Art von Lucy und es ergibt einen Roman, der so anders wie crass ist.Die lockere Schreibweise, die schnodderige Art Lucys und die spannende Entwicklung der Story haben mich in ihren Bann gezogen. Lucy ist eine wirklich „coole Sau“, doch zeigt sie auch Schwächen und ist oft genug hin und her gerissen zwischen ihren Emotionen.Zum Ende hin fand ich allerdings die sexuellen Elemente gerade bei den lebensbedrohlichen, dramatischen Szenen ein wenig too much. Es lenkte von den rasanten Ereignissen ab und schwächte so für mich die Spannung.Aber alles war dann irgendwie „rund“ und wer keine Angst vor blutigem Gemetzel und fiesen Mordbeschreibungen hat und offen für Satanskults und Dämonenbeschwörer ist, der bekommt hier eine Story mit einer toughen, jungen Frau, die weiß was sie will und rücksichtslos und willensstark ihren Weg geht..

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  • Lucy forever

    666

    Iria

    25. October 2016 um 19:27

    Lucy verarbeitet ihre schwere Kindheit in den Songs ihrer Gothicband "Hell`s Abbys" und erntet dafür immer mehr Ruhm und Anhänger. Sie genießt es im Rampenlicht zu stehen und von einem Exzess zum nächsten zu jagen. Bis es jedoch plötzlich zu Gedächtnislücken kommt. Nach einer unbedeutenden Nacht mit einem ihrer Fans, kann Lucy sich an die letzten Stunden nicht mehr erinnern und was sie in dem schäbigen Hotelzimmer vorfindet, lässt sie langsam an ihrem Verstand zweifeln.Lucy ist ein Charakter, den man trotz allem oder gerade deswegen, in sein Herz schließen muss. Sie wird durch die Hölle gejagt und hinterlässt eine Spur der Verwüstung, die ihres gleichen sucht.666 ist eine höllisch gute Lektüre, die ich gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und sich von Kapitel zu Kapitel gesteigert hat. Es hat Witz, jede Menge Blut und viele Überraschungen auf Lager. Ich freue mich schon jetzt darauf zu erfahren, wie es wohl mit Lucy und ihrer Band weitergehen wird. Nichts für sanfte Gemüter, aber für alle anderen!

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    • 2
  • Über Dämonen und Wahn mit einer Prise Krimi! ;)

    666

    Unzertrennlich

    13. September 2016 um 08:13

    Schreibstil Das Buch habe ich jetzt schon öfter gesehen, aber aufgrund des Covers nie so recht wahrgenommen. Ich muss hier gleich ehrlich sein, ich finde das Cover wirklich schrecklich und hätte die liebe Steffi von Litis fabelhafte Welt der Bücher mich nicht gefragt, ob ich Lust hätte, bei einer Blogtour zu dem Buch teilzunehmen, hätte ich den Klappentext wohl niemals gelesen. Never judge a book by its Cover und so habe ich mich dann in diese Welt des "Schreckens" begeben, muss hier zum Schreibstil jedoch sagen, dass ich damit so absolut nicht klargekommen bin. Ein paar Rechtschreib- und Grammatikfehler habe ich verziehen, bei der fehlenden Spannung kann ich hier aber kein Auge zudrücken. Das Buch hat leider kein Kopfkino bei mir erzeugt. Ich habe es gelesen und konnte mir kaum etwas vorstellen, obwohl ich die Stimmung, die das Buch aufzubauen glaubt, eigentlich passend finde! Was soll ich sagen? Ich denke, Geschmäcker sind verschieden und deswegen war dieses Buch einfach nicht meins. Ich liebe gut gemachten Horror und auch das Thema Gothic/Satanismus/Dämonen finde ich interessant, doch hier hat mir die Umsetzung einfach nicht gefallen! Charaktere - Lucy - Ich würde Lucy als Antihelden beschreiben, doch für mich hat ihre Charakterisierung in diesem Buch einfach nicht funktioniert. Sie lässt sich treiben und leiten und entwickelt sich dabei kaum. Wer ist Lucy eigentlich? Ich schreibe hier ja gerne mehr über die Charakter der einzelnen Personen, aber das ist mir leider nicht möglich. Lucy hat mich mit ihrer Art einfach nur abgestoßen! Meine Meinung Was soll ich sagen? Wie viele von euch wissen, bin ich großer Horrorfan. Je blutiger, desto besser. Auch liebe ich "Supernatural" und besonders die Geschichte der Dämonen. Bei "666" von M. H. Steinmetz reichte es für mich jedoch nicht aus, dass ein Impala erwähnt wurde, dass es um die Dämonin Lilith ging oder das hin und wieder Horrorfilme erwähnt wurden. Nein, es wurde hier eine Geschichte erzählt, die doch recht vorhersehbar wirkte und bei mir weder Grusel, noch Spannung erzeugen konnte. Auch die Beschreibungen der "schwarzen Szene" fand ich als Gesamtbild nicht gelungen, aber hier werden sich wohl die Geister scheiden. Ich denke, ich habe in meiner Jugend einfach andere Dinge als SM, Partys und Musik mit diese Szene verbunden, aber ich bin auch ein Mensch, der alles immer recht eigen interpretiert. Die überspitzte Darstellung hat mir hier auf jeden Fall nicht zugesagt, aber vielleicht hat M. H. Steinmetz hier mit seiner Beschreibung aber auch recht und genau so geht es in der Gothic-Szene gerade zu! Das Lesen des Buches fiel mehr leider sehr schwer. Ich habe pro Tag wenige Seiten gelesen und hatte dann doch einen innerlichen Druck, es endlich zu Ende zu bringen. Ich bin eigentlich niemand, der ein Buch zerreißt, denn ich möchte neben meiner eigenen Meinung auch objektiv bleiben. Aus diesem Grund muss hier auch sagen, dass der Stil des Autoren wirklich nicht schlecht ist. Er schreibt handwerklich ganz gut und man merkt auch seine Leidenschaft, trotzdem hat bei mir eben das Kopfkino nicht eingesetzt. Besonders bei den brutalen Szenen hatte ich keinerlei Mitleid, keinerlei Angst und auch keinen Ekel gespürt. "666" war so ein Buch, dass mich emotional nicht berühren konnte, obwohl dieser "Wahn" von Lucy den Leser auf eine wahre Achterbahnfahrt mitnehmen sollte! Ich hätte vermutlich auf mein Bauchgefühl hören sollen und das Buch schon wegen des Covers meiden sollen, aber ich dachte, dass der Autor es auf jeden Fall verdient, mehr Aufmerksamkeit für das Buch zu bekommen. Das denke ich auch noch immer. Ich unterstütze gerne neue Autoren und deswegen bin auch froh, noch an dieser Blogtour teilzunehmen. Auch wenn mich das Buch leider nicht begeistern konnte, denke ich, dass es da draußen die passenden Leser geben wird, die das Buch genießen werden. Das Buch ist auf jeden Fall anders - ob nun negativ oder positiv, das muss jeder für sich selbst entscheiden! Fazit Absolut nicht mein Geschmack. Weder die Story, noch die Charaktere konnten mich packen! Schade! Die Bewertung bezieht sich hier nur auf mein Empfinden während des Lesens. Da ich ehrlich sein möchte und auch mit anderen gelesenen Büchern vergleichen muss, kann ich für mich selbst hier keine bessere Bewertung geben!

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    • 2
  • Höllisch gut...

    666

    MissRose1989

    04. September 2016 um 20:26

    Das Buch kam als Wanderbuch zu mir und so hatte ich die Möglichkeit, das Buch zu lesen. :)Vorweg gleich mal eine Warnung: Das Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven, wie der Verlag schon verspricht. Das sollte man wirklich ernst nehmen, die Szenen aus dem Buch sind wirklich sehr blutig und die Exzesse sind durchzogen mit Bondage und SM. Das Cover zeigt Lucy (also man vermutet, dass es Lucy ist) und Katzenaugen, die aussehen wie Diamanten. Im Hintergrund kann man die Skyline von New York und die Silhouette von Zuschauern erahnen. Viel schwarz sieht man im Cover und das ist schon heraussteckend.666 - das ist eigentlich im Allgemeinen die bekannte Zahl des Teufels und so ähnlich kann man das Buch auch sehen, aber so eine wirkliche Zielgruppe hat das Buch nicht, weil entweder man mag es oder man hasst es, viele Grauschattierungen dazwischen wird es nicht geben.Lucy ist als Charakter recht interessant angelegt, zunächt erfahren wir viel über ihre zerstörte Kindheit und ihre Leben in ihrer Jugend, sie flieht später aus ihrer Pflegefamilie, die für sie nie das richtig war und dann lebt sie ihre Traum als Sängerin, sie weiss eben, was sie will und wie sie das bekommt. Und gerade das bringt sie in einen Strudel aus Gewalt und Sex...Die Charaktere, die neben Lucy im Buch wichtig sind oder eben nur kleine Nebenrollen haben, sind ebenfalls sehr interessant angelegt wie zum Beispiel der Cop Andrew, der Lucy aus der Sicht eines Cops betrachtet.Der Schreibstil von M. H. Steinmetz ist richtig gut und er fesselt, das Buch sollte man wirklich in einem Rutsch lesen, das ist dann wirklich am sinnvollsten, weil man kann das Buch nicht wirklich aus der Hand legen, weil immer wieder etwas neues passiert. Zudem ist das Buch wirklich gut recherchiert und die Themen, die Steinmetz aufnimmt, sind alles Themen, bei denen man den Eindruck hat, dass er sich darin richtig gut auskennt. Er schreibt die härteren Szenen sehr bildhaft, was ihnen zwar nicht die Härte nimmt, aber den Leser Bilder in den Kopf zaubert, die nicht ohne sind.Nach dem Lesen des Buches hat man den Eindruck, dass man viel mehr als nur 292 Seiten gelesen hat, da in dem Buch so viel passiert, dass man den Eindruck hat, das Buch wäre doppelt so dick gewesen. Das Buch in einen Kategorie einzuordnet, fällt recht schwer, weil neben Gothic-Elementen und auch Fantasyanteilen, findet man harten SM und Bondage und harmlosen Okkultismus, also wirklich ein verrückter Mix, der aber zusammegenommen wirklich gut funktioniert und ineinander greift. :)Fazit:Mit 666 schafft M. H. Steinmetz eine echten Horrorschocker, das Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven und den Strudel als Gewalt, Blut, SM und Wahnsinn sollte man nicht unterschätzen, weil man kann das Buch zu einem nicht mehr aus der Hand legen und zu anderen sollte man wirklich ein Auge darauf haben, dass es sich um einem Horrorroman mit viele verschiedenen anderen Elementen handelt, der recht bildhaft geschrieben ist und den Leser in einen seltsamen Bahn zieht, den man mögen muss, sonst ist das Buch nichts für einen.

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    • 2
  • Düster,blutig und unendlich grausam

    666

    LadySamira091062

    16. June 2016 um 16:31

    Lucy ist die Sängerin der Band »Hell's Abyss«,jung ,taff und  sexy. Doch nach einem Auftritt findet sich Lucy an einem Ort wieder den sie nicht kennt,alles voller Blut und  sie hat einen Blackout der  sich gewaschen hat.Von wem ist das Blut und was ist passiert? Sie  ist selbst erschrocken über das Massaker,das sie vorfindet und will es sich nicht eingestehen ,das sie  was damit zu tun hat.Kaum zurück zur Band  muss sie erkennen ,das überall dort ,wo sie mit der Band aufgetreten ist solche Morde passiert sind   .Lucy ist in einem Milieu aufgewachsen das durchtränkt ist mit Gewalt und Blut und Exzessen .Doch diese Massaker gehen selbst ihr  an die Nieren und  doch kann sie nicht davon ablassen und immer wieder  wird sie  nach einem totalen Blackout damit konfrontiert,das es schon wieder passiert ist.Das  dieses Buch zum Horrorgenre gehört war mir bewußt,doch das es so dermassen blutig und grausam ist nun ja das hat mich stellenweise doch  sehr geschockt.Hatte ich Anfangs noch eine gewisse Sympathie für Lucy so ging die mir dann doch irgendwann abhanden.Der Stil des Buches ist spannend und sehr detailiert und  nur was für wirkliche Hardcore-Fans und als Einschlaflektüre total ungeeignet.

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    • 3
  • Die Hölle bricht los

    666

    Litis

    31. May 2016 um 17:46

    Cover:Mittig auf dem Covers ist Lucy. Man erkennt sie an der schmächtigen Statur und den dunklen langen Haaren. Allerdings sind ihre Klamotten nicht ganz so wie sie im Buch beschrieben werden. In der Geschichte ist sie vermehrt eher aufreizend in engen Leder- und Lacksachen gekleidet. Durch die bildlichen Verwaschungen neben ihr, meint man, dass sie im Bild schwimmt. Als hätte sie ihre Realität verloren. Abgrundtief böse, rote Augen blicken uns an als würden sie über Lucy wachen. Das Cover ist aussagekräftig und gibt symbolisch den Inhalt wieder. Allerdings ist es dennoch nicht ganz nach meinem Geschmack.Die Story:Neben der Leidensgeschichte von Lucy wird man in "666 (Hell's Abyss)" anfangs mit einem blutrünstigen Krimi konfrontiert. Dieser Eindruck entsteht durch den Detective Andrew, der hier ebenfalls eine Rolle spielt. Fast zum Ende wendet sich das Blatt und aus dem Krimi wird absolut surrealer Horror. Mir fiel es schwer so schnell von einem in das andere Genre umzuschalten, aber das sollte spätestens mit dem Folgeband möglich sein. Dieses Buch ist mal wieder etwas anderes und wenn man sich dafür öffnet, wird man mit krankem Ideenreichtum belohnt.Die Charaktere:Lucys Lebensweg ist von Beginn an von Schmerz gezeichnet. Ihre leibliche Mutter sitzt in einer geschlossenen Anstalt, ihr Vater ist im Suff ertrunken und ihre Adoptiveltern haben Lucy nie akzeptiert. Dabei schreckten sie vor körperlicher Züchtigung nicht zurück. Einzig ihr Freund Bacon half ihr wieder auf die Beine und zusammen gründeten sie eine Band namens Hell's Abyss.Im Laufe des Buches geht eine Änderung in Lucy vor, die sie sich selbst nicht erklären kann. Sie wacht vermehrt nackt und blutverschmiert auf und kann sich an nichts erinnern. Sie weiß nur, dass da irgendetwas ganz Schräges vor sich geht.Andrew ist unser zweiter Hauptcharakter und Detective. Er wird mit seinem Kollegen Martinez auf mysteriöse Mordfälle angesetzt. Dabei landet er unweigerlich bei Lucy und verliebt sich bald in sie, obwohl sie die Hauptverdächtige ist. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und miteinander verbunden. Leider kann ich diese Verbundenheit nur bedingt nachempfinden. Mir fehlten dafür einfach die tiefen Gefühle, mit denen man normalerweise als Leser angesteckt wird. Die Liebe wirkte auf mich nicht glaubwürdig. So waren für mich letztendlich dann auch die Beweggründe Andrews, Lucy unbedingt retten zu wollen, nicht nachvollziehbar.Andrew hätte ich mir noch etwas "lebendiger" gewünscht. Er hat zwar einen parallelen Erzählstrang zu Lucy, dennoch erfährt man über ihn recht wenig und er bleibt blass. Es gibt noch weitere Charaktere, aber auch die sind fad und ohne Tiefgang. Die Fokussierung liegt ganz klar bei Lucy. Und obwohl Herr Steinmetz sicherlich Mitleid für Lucy hervorrufen wollte, habe ich sie eher gleichgültig betrachtet.Der Schreibstil:Der Autor hat einen ansprechenden bildlichen Schreibstil, der einen mitten in das Geschehen hinein katapultiert. Bei den vielen brutalen und ekelerregenden Szenen braucht man als Leser einen stabilen Magen. Wer mit so etwas nichts anfangen kann, sollte die Finger von dem Buch lassen.Die Geschichte wechselt zwischen Lucy und Andrew, sodass man eine große Bandbreite an Informationen erhält und alles bestens betrachten kann.Für einige Zusammenhänge hat Herr Steinmetz eine sehr gute Hintergrundrecherche gemacht. Alles wirkte auf mich überzeugend. Auch, dass er selbst einmal in der schwarzen Szene unterwegs war, half ihm sichtlich beim Schreiben.Das Ende:Jeder, der hier ein Happy End erwartet, ist auf dem Holzweg. Das wahre Chaos ist losgebrochen und es fängt gerade erst richtig an. Das Ende ist somit absolut offen. Ich bin schon sehr gespannt auf den Folgeband und neugierig, was es mit diesem ominösen Pärchen auf sich hat, das sich immer in der Nähe von Lucy herum treibt.Fazit:Der Autor überzeugt mit einem ansprechenden bildlichen Schreibstil und krankem Ideenreichtum. Ein Werk voll von Düsternis und Verderbtheit.4 von 5 Isis'

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