M.I. McAllister Urchin von den Sternschnuppen

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Inhaltsangabe zu „Urchin von den Sternschnuppen“ von M.I. McAllister

Uralte Prophezeiungen, Verrat und Intrigen, skrupellose Bösewichter und siegreiche Helden: die atemberaubende Mistmantle-Trilogie.

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  • Rezension zu "Urchin von den Sternschnuppen" von M.I. McAllister

    Urchin von den Sternschnuppen

    Lesegenuss

    15. April 2011 um 22:53

    Noch bevor der Tag begann und die Sternschnuppen an diesem frühen Herbstmorgen vom Himmel fielen, gebar die Eichhörnchenmutter unter großen Schmerzen ihr Baby. Sie war von ihrer Heimatinsel geflohen, denn eine Prophezeiung war über ihr Kind ausgegangen. "Es wird einen mächtigen Herrscher stürzen." (Seite 6) Hochschwanger floh sie mit dem Schiff zu der Insel hinter den Nebeln, um ihr Kind zu retten. Kurz nach der Geburt verstirbt sie, weiß aber ihr Baby an einem sicheren Ort. Hier lebten nur gute, freundliche Tiere und ein Igelkönig regierte die Tierwelt. Doch auch auf dieser in Harmonie lebenden Insel herrschte das Böse, Verrat und Täuschung. Ein skrupelloses Paar schreckt nicht einmal vor dem Mord an dem jungen Baby des herrschenden Königs Brushen und seiner Königin Spindle ab, um an die Macht zu kommen. Statement: Als das neugeborene Eichhörnchen verlassen am Strand liegt, wird es von einer Möwe als Futter in Sicherheit gebracht. Doch wie eine Vorhersehung wird sie immer wieder von den herabfallenden Sternschnuppen geblendet, bis es letztendlich das Kleine fallen lässt. Ab diesem Zeitpunkt tritt eine Charaktere in die Handlung, Captain Crispin. Im Laufe der Geschichte wächst er neben dem Hauptprotagonisten Urchin immer mehr zu einer sympathischen Figur. Mit der Insel hinter dem Zaubernebel, der sich um ganz Mistmantle hüllt, hat die Autorin ein phantasievolles Reich geschaffen. Hier leben in Frieden und Eintracht Maulwürfe, Eichhörnchen, Fischotter und Igel miteinander. Chrispin gibt dem gefundenen Eichhörnchenbaby den Namen Urchin. Das am Ende aufgeführte Namensglossar erleichtert ein bisschen das Wieso und Warum der Namen. Ich fand das sehr angenehm. Das Buch liest sich gut, die Handlung wird geprägt von seinen Figuren. Während Urchin bei seiner Ziehmutter Apple heranwächst, seine Arbeiten verrichtet, weilen seine Gedanken immer mehr im königlichen Palast. Ab morgen nun soll er zum Erwachsenendienst eingeteilt werden. Wehmütig sind seine Gedanken. Die Nacht der Sternschnuppen stand bevor. Da aber holt ihn Captain Crispin in seinen Dienst, den Urchin am nächsten Morgen antreten soll. In dieser besonderen Nacht der Sternschnuppen darf Urchin mit in das Turmzimmer von Bruder Fir. Hier hat man einen herrlichen Blick auf das Spektakel am Sternenhimmel. Und in dieser Nacht erfährt Urchin das Geheimnis seiner Herkunft. Am nächsten Morgen findet man den jungen Königssohn ermordet auf. Chrispin wird der Tat beschuldigt und von der Insel verbannt. Wer je die Insel verlässt, findet nie zurück, heißt es. Es sei aber nicht zuviel verraten, dass Urchin mit seinem neuen Herrn, dem Fischotter Padra, alles daran setzt, um seinem Freund zu helfen, und nicht nur seinem Freund, dem gesamten Tierreich der Insel Mistmantle, um die Wahrheit aufzudecken. Während das skrupellose Pärchen die Macht und Kontrolle an sich reißt, arbeitet ein kleiner Kreis der Tiere daran, die wahren Umstände aufzudecken. So hat die Insel Mistmantle auch ihre Schattenseiten. Fazit: Für mich als erwachsene Leserin rief es dezente Erinnerungen an alte Kindheitsgeschichten hervor. Aber ich muss sagen, dass Urchin von den Sternschnuppen mich von Anfang an in den Bann gezogen hat. Die Charaktere von Urchin, seinen Freunden, Captain Crispin, Padra und andere, man muss sie einfach ins Herz schließen. Man wird wieder ein Stück Kind und da ich vom Verlag die ersten drei Bände auf einmal erhielt, war es ein Genus, die Fortsetzungen zu lesen und nicht einfach nach dem ersten Band aufhören zu müssen. Sicherlich gab es einige Stellen, die zu kritisieren wären. Hier liegt es aber in der Hand der Eltern, ab welchem Alter sie die Bücher ihrem Kind anvertrauen würden. Gemeint sind nur als kleines Beispiel die Beschreibung der Entsorgung bzw. das Töten von schwachen Tieren. Erwähnenswert die kleinen Zeichnungen am Anfang eines jeden Kapitels. Die märchenhafte Geschichte von Urchin, der sprechenden Tiere auf der Insel Mistmantle (in dem Reich der Fantasie) lehrt uns aber auch, was Freundschaft heißt, Treue und fester Glaube im Kampf Gut gegen Böse. Denn auch das Leben hat seine Schattenseiten. Es ist an sich nicht üblich, dass ich ein Zitat bei einer Rezension mit aufführe, aber dieses möchte ich nicht vorenthalten: Fürchte nichts, bis Eichhörnchen durch die Lüfte fliegen. (S. 70)

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