Neue Rezensionen zu M.J. Haag

Neu
annlus avatar

Rezension zu "Devastation: A Beauty and the Beast Novel (A Beastly Tale Book 3)" von M.J. Haag

Gibt es ein happy end für die Schöne und das Biest?
annluvor 3 Jahren

Of the beast and the Liege Lord, I forced myself to give little thought. One was dead and the other a cold stranger.

Beastly tales part 3

Benella flieht zu ihrem Vater, da sie in dem Liege Lord ihr geliebtes Biest nicht wiedererkennt. Enttäuscht von ihm sieht sie sich dennoch gezwungen zum Lord und zum Herrenhaus zurückzukehren, als ihr Vater dort eine Stelle annimmt. Sie versucht dem Lord aus dem Weg zu gehen, sieht aber bald ein, dass das nicht so einfach ist und wird immer wieder in seine Gegenwart gezwungen. Ob sie das Biest in ihm wiedererkennen kann?


Das Buch schließt nahtlos an die Ereignisse des letzten Bandes an. Auf Grund dieser scheint sich Benella verändert zu haben, sie selbst spricht von einer Bitterkeit in ihr. Diese erschwert es ihr, Vertrauen zu fassen. Die Geschichte dreht sich darum, wie sie den Lord langsam kennenlernt und langsam wieder Vertrauen fassen kann. Dazu muss sie erst die Barrieren umgehen, die sie in ihrem Inneren als Selbstschutz aufgebaut hat. Ihre Sturheit zeigt sich hier dadurch, dass sie an Meinungen festhält, die sie einmal getroffen hat. Das führt dazu, dass die Handlung nicht sehr schnell vorangeht, lange einfach den Tagesablauf im Herrenhaus beschreibt und Annäherungen zwischen Benella und dem Lord langsam und mit vielen Rückschlägen erzählt werden. Dennoch habe ich gerade diese Seite der Geschichte interessant gefunden. Als Märchen würde die Geschichte damit enden, dass das Biest in einen schönen Mann verwandelt wird und sie glücklich bis ans Ende ihres Lebens sind. Aber gerade diese Verwandlung hat hier dazu geführt, dass das Magische, Geheimnisvolle und Beschützende des Anwesens und seines Besitzers verloren geht und Benella gar nicht mehr weiß, wie sie damit umgehen soll. Sie fühlt sich durch die Veränderungen verraten und verlassen. Und so bringt das Ende des Märchens neue Probleme anstatt Glück, die in diesem Buch überwunden werden müssen. An ein Märchen hat mich allerdings erinnert, dass zum Schluss die Gerechtigkeit waltet und jeder das Ende bekommt, das er sich verdient hat.

Ein etwas langsamer erzählter Abschlussband, der mich – wie der Rest der Trilogie – fesseln konnte.

Kommentieren0
14
Teilen
annlus avatar

Rezension zu "Deceit: A Beauty and the Beast Novel (A Beastly Tale Book 2)" von M.J. Haag

Die Schöne und das Biest kommen sich näher
annluvor 3 Jahren

“I´m not an animal.”, he said with a growl still in his throat. “Then stop acting like one,” I said with a soft calm.

Beastly tales part 2

Nachdem das Biest ihren Vater bedroht hat, ist Benella nun dazu gezwungen, mit im Herrenhaus zu wohnen. Nur einmal die Woche darf sie dieses verlassen und zu ihrer Familie zurückkehren. Obwohl sie gedacht hat, dass das Biest ihr neue Aufgaben zuweisen wird, kann sie mit ihrer Zeit machen, was sie will. So startet sie ihre Suche nach Antworten, was es mit der Magie und dem Biest auf sich hat und findet sich bald in einer Position wieder, in der sie ihm helfen will.


Wieder erzählt Benella die Geschichte. Zu Beginn kommt es zu mehreren hitzigen Auseinandersetzungen zwischen ihr und dem Biest, dessen Aussehen hier zwar öfter besprochen wird, das aber immer noch keinen Namen hat. Dabei zeigt sich wieder die sture, willensstarke Benella, die mir schon im ersten Band gut gefallen hat. Schon bald findet sie mehr heraus über das Biest und die Gründe, aus dem es verhext im Anwesen verbringt. Sie versucht ihm zu helfen, sieht aber bald, dass es sich dabei nicht um eine einfache Aufgabe handelt, sondern dass sie dazu all das ändern muss, was das Biest ausmacht. Wiederum hat das Buch sehr viele sexuelle Aspekte. Zu Beginn waren diese lange im Vordergrund, bis Benella realisiert, dass sich die Probleme des Biestes nicht auf unkontrollierbare Lust reduzieren lassen, sondern dass die charakterlichen Schwächen viel weiter gehen. Im Großen und Ganzen handelt das Buch von der Annäherung zwischen den Beiden. Es konnte mich wieder voll und ganz überzeugen. Der cliffhanger am Ende brachte mich dazu, gleich zum nächsten Band zu greifen.

Kommentieren0
13
Teilen
annlus avatar

Rezension zu "Depravity: A Beauty and the Beast Novel (A Beastly Tale Book 1)" von M.J. Haag

Die Schöne und das Biest lernen sich kennen
annluvor 3 Jahren

“Many men died trying to get past the gate. As time passed and the flow of would-be-pillagers slowed, some folks managed to get in the gate, but never very far. I think the beast knew they were just curious for the most part and didn´t harm them. But those that return for a second visit, well, he doesn´t treat them as well.”

Beastly tales Part 1

Seit der Lord verschwunden ist, ist sein Herrenhaus von Magie umgeben und wird von einem Biest bewacht. Die Einwohner des Dorfes halten sich davon fern um nicht den Zorn des Biestes zu erregen. Die sechzehnjährige Benella macht sich dies zu nutze und sucht in der Umgebung des Anwesens nach Nahrung um ihre Familie zu unterstützen. Als sie die Aufmerksamkeit zweier Brüder erregt, die sie aus dem Weg haben wollen, wird sie von ihnen immer wieder durch den Wald gejagt und hinter die Tore des Anwesens gezwungen. Die ersten Male entkommt sie, doch die wiederholenden Übertretungen machen das Biest auf sie aufmerksam. Sie scheint dem Anwesen und seinem Bewohner nicht mehr entgehen zu können und kommt immer wieder.


Die Schöne und das Biest wird hier auf eine neue Art erzählt, wobei Benella die Rolle der Erzählerin übernimmt. Das Biest wird zwar bis weit ins Buch hinein nicht genau beschrieben, einige Eigenschaften scheinen aber daraufhin zu deuten, dass es ein animalisches Aussehen besitzt. Eine menschliche Seite scheint zwar auch zu bestehen, diese ist aber von Wut und Arroganz gezeichnet. Die „Schöne“ hingegen ist nicht wirklich eine solche. Benella ist die dritte Tochter des Schulmeisters und muss mithelfen, damit die Familie das tägliche Brot auf den Tisch bekommt. Erst scheinen sie in ihrer Armut miteinander vereint, doch schon bald werden die Schwestern als intrigant und egoistisch bezeichnet (was etwas klischeehaft war). Benella hingegen wird mitfühlend und großzügig beschrieben, allerdings manchmal auch recht stur und willensstark. Daher widersetzt sie sich auch immer wieder dem Willen des Biestes, das sie bei sich behalten will. Das Alter von Benella ließ mich erst darauf schließen, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Dafür kommen allerdings immer mal wieder sexuelle Szenen vor, die ich in einem solchen nicht erwartet hätte. Da diese Benella nicht direkt betreffen, sondern von ihr beobachtet werden, werden sie seltsam distanziert erzählt.

Fazit: Die Schöne und das Biest ist keine neue Geschichte, Benella allerdings sehr untypisch und dadurch sehr sympathisch. Obwohl manche Entwicklungen voraussehbar waren, war die Erzählung stimmig und hat mich sehr gut unterhalten. Ich bin begeistert!

Kommentieren0
12
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 3 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks