Chlorophyll

von M.J. Herberth 
4,3 Sterne bei20 Bewertungen
Chlorophyll
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marichen36s avatar

Ein gelungener Roman

A

Ein Endzeitszenario, das uns die Welt mit anderen Augen sehen lässt. Super recherchiert und ansprechend aufbereitet.

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Inhaltsangabe zu "Chlorophyll"

Die Natur ist die größte Massenmörderin aller Zeiten.
In M.J. Herberths Science Fiction - Thriller wird dies zur schrecklichen Gewissheit und der Untergang der Menschheit scheint durch mysteriöse, genetische Veränderungen besiegelt. Herberth inszeniert ein globales Katastrophenszenario, dessen Ursache zunächst im Dunkeln bleibt.Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet. Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen und Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht. Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Dann empfängt der Astronom Viktor Kaspuhl ein Signal aus dem Zentrum der Milchstraße und die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund.

»„Chlorophyll“ bietet auf mehr als 660 Seiten spannende Lektüre mit einem wissenschaftlichen Hintergrund. Wem „Der Schwarm“ von Frank Schätzing nicht apokalyptisch genug war, kommt bei diesem Roman voll auf seine Kosten.«
-Ina Degenaar; Indie-Katalog 01/2018

Leserstimmen:
„Dass wir nicht allein im Universum sind, ist fast anzunehmen. Dass wir Menschen uns auf dem gleichen Entwicklungsniveau wie diese anderen „Zivilisationen“ befinden, ist kaum anzunehmen. (...) Aber was wäre, wenn der 1. Kontakt so aussieht wie hier in diesem Buch beschrieben?“
„Ich habe sehr selten ein derart durchdachtes und wissenschaftlich durchaus denkbares Buch gelesen. Es erinnert mich sehr an „Contact“ vom großen Carl Sagan.“

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783745040753
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:668 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:21.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    marichen36s avatar
    marichen36vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gelungener Roman
    Danke für dieses Buch und den Denkanstoß


    Inhalt:
    Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet. Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen, die mit elektromagnetischen Anomalien das Mobilfunknetz stören. Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte, Anna Susi, finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht. Sind das nur Launen der Natur oder wird die Menschheit von einem übermächtigen Feind angegriffen? Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund.


    Meinung: 
    Mich persönlich hat das Buch sehr bewegt. Wir Menschen leben so in den Tag hinein und nehmen vieles für selbstverständlich. Aber was passiert wenn sich auf einmal etwas ändert? Nur ein kleiner Unterschied kann so große Auswirkungen haben.
    Dieses Buch hat mir auf erschreckende Weise gezeigt wie abhängig wir Menschen von den „kleinen“ Dingen seien können, die wir oft nichtmal richtig wertschätzen. Ich denke viele Leute interessiert es nicht, dass Chlorophyll eine Grundlage unseres Lebens ist. Doch wenn dieses „mini-Molekül“ plötzlich nicht mehr da ist, dann erst, wird uns bewusst was wir hatten und was wir verloren haben. 
    Deshalb hat das Buch mich nachdenklich gestimmt. Zwar ist in dem Buch eine  Seuche der Auslöser für die beschriebene Katastrophe, aber trotzdem kann man diese auch auf das Verhalten des Menschen projizieren. In der realen Welt brauchen wir Menschen vielleicht gar keine Seuche sondern schaffen es von ganz allein so ein Endzeitszenario heraufzubeschwören. Wir gehen schlecht mit unserer Natur um, verschmutzen die Luft holzen die Regenwälder ab usw. Und besonders gefährlich wird alles, wenn es so rücksichtslose Menschen wie die Figur des Mikkosen gibt, die sich nur um ihr eigenes Wohlergehen kümmern.


    Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat ist, ist der Verlauf der Handlung und die Beschreibung und Entwicklung der Figuren. Ich fand die Reaktionen der Menschen auf die Katastrophe ziemlich glaubhaft geschildert. Außerdem waren mir die Protagonisten (meist) sympathisch und ich konnte auch ihr Handeln durchaus nachvollziehen. 


    Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass der Autor besonders im ersten Teil des Romans viele interessante wissenschaftliche Fakten eingearbeitet hat. Dadurch wurde das im Roman beschriebene Szenario noch glaubhafter und spannender dargestellt. Zusätzlich merkt man deutlich, dass viele Einzelheiten genau recherchiert wurden. Dadurch gibt es meiner Meinung nach eigentlich keine Logikfehler in der Handlung, wie es bei manchen anderen Romanen der Fall ist.


    Was mich jedoch ein wenig gestört hat war das Ende. Es schien ein wenig abrupt und außerdem lese ich am liebsten Bücher ohne Cliffhanger. Aber dass ist Geschmacksache. 


    Der einzige richtige Kritikpunkt is die Rechtschreibung. Teilweise war es schwer einfach über Fehler hinwegzulesen. Aber wenn das noch verbessert wird, ist Chlorophyll ein perfektes Buch.


    Fazit: Ich bin sehr froh das Buch gelesen zu haben. Obwohl ich richtig viel Stress in der Schule hatte konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ich hoffe für den Autor, dass Chlorophyll noch populärer werden wird und dass viele Leute die Möglichkeit bekommen diesen Roman zu lesen.

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor 2 Jahren
    Rezension zu "Chlorophyll"

    Irgendwo in Finnland fängt es an … eine seltsame Krankheit befällt einen Baum. Und sie breitet sich aus. Man kann sie einfach nicht aufhalten. Und sie bleibt nicht nur in Finnland. Sie breitet sich über die gesamte Welt aus. Das große Pflanzensterben hat begonnen. Doch mit dem Pflanzensterben kommt auch das Mensch- und Tiersterben. Was hat diese Katastrophe ausgelöst? Wer ist Schuld und kann man sie noch stoppen?

    „Chlorophyll“ ist ein, man kann schon sagen, apocalyptischer Science Fiction Roman aus der Feder des Autors M. J. Herberth.

    Die Aufmachung des Buches ist eher unspektakulär. Das grüne Blatt verschwindet eher in einer Buchhandlung als Naturbuch. Das Cover ist zum Inhalt passend, doch versteckt es den hochbrisanten Inhalt mehr, als es ihn präsentieren würde. Dazu, dass dann noch die Inhaltsangabe orange auf grünem Grund ist, tut mir in den Augen weh. Ich kann das kaum lesen. Dabei hat es der Inhalt verdient, gelesen zu werden.

    Das Buch ist mit seinen 688 Seiten sehr umfangreich. Von seinem Inhalt her ist es auch keine Story, die sich mal fix lesen lässt. Es gibt schon viel zu denken und ab und an musste ich auch schon mal google fragen um etwas nachzulesen.

    Die Geschichte an sich ist Science Fiction, aber wie lange noch? Der Inhalt könnte mit der Zeit erschreckende Realität werden. Ich mag Romane in diese Richtung sehr gerne, wenn sie gut geschrieben sind.

    Gerade hier zeigt es wieder, wie klein und unbedeutsam der Mensch ist, wenn es keine Natur mehr gibt.

    Der Roman an sich scheint mir recht gut recherchiert zu sein. Ich hatte an sich nicht das Gefühl, es könnte etwas nicht passen. Die Figuren an sich zerflossen etwas vor der Story. Dies machte hier aber gar nichts aus. Man konnte jetzt nicht direkt irgendwelche Hauptcharaktere herausfiltern. Ich fand dies aber sehr passend zum Rest der Handlung.

    Der Abschluss des Ganzen fand ich etwas zu spontan und abgehackt. Er hätte für mich etwas runder kommen können. Es war mal wieder diese einzige Person, die alles aufdeckt und weiter gibt. Das war dann für mich etwas an den Haaren herbei gezogen. Ich hätte mir einen runderen Abschluss der Sache gewünscht.

    Trotz den paar negativen Punkten, die ich hier angeführt habe, vergebe ich an das Werk volle Sternezahl. Das Buch ist Science Fiction, könnte aber eine erschreckende Wirklichkeit werden. Ein Buch, das den Leser zum Denken zurück lässt.

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    A
    Amkevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Endzeitszenario, das uns die Welt mit anderen Augen sehen lässt. Super recherchiert und ansprechend aufbereitet.
    Schockierendes Endzeitszenario

    Chlorophyll - das ist ein allgegenwärtiger Stoff. Wir alle haben davon in der Schule gehört. Wer sich nicht gerade mit Biologie beschäftigt, denkt jedoch kaum darüber nach. Chlorophyll - der grüne Farbstoff, den Pflanzen während der Fotosynthese bilden, aber ist unabdingbar für das Leben. Nur leider vergessen wir das gern. Hier setzt M. J. Herberth an. Er skizziert ein Endzeitszenario, das scheinbar harmlos in Finnland beginnt. Immergrüne Bäume färben sich in der eisigkalten Schneelandschaft des Nordens plötzlich orange. Der Schnee auf ihren Ästen schmilzt, Tiere scheuen, knurren, sowie sie in die Nähe dieser seltsam anmutenden Bäume kommen. Seltsame Wesen wachsen in den großen Seen der Erde. In Ufernähe brechen sämtliche Funknetze zusammen. Was harmlos beginnt, breitet sich innerhalb eines knappen Jahres auf dem ganzen Erdball aus. Und plötzlich wissen wir wieder: Wir brauchen das Chlorophyll, um zu überleben. Anschaulich beschreibt der Autor, wie die Katastrophe ihren Lauf nimmt. Ganz nebenbei zeichnet er den Weg des Lebens auf der Erde, wie und warum es begann. Komplexe biologische Zusammenhänge werden im leichten Plauderton erklärt. Und unweigerlich drängt sich dem Leser die Bedeutung des grünen Farbstoffes für das Überleben von Mensch und Tier auf.  Je weiter die Seuche fortschreitet, umso mehr wird klar, auf welch wackligen Füßen unsere Zivilisation steht. Dem Kampf ums nackte Überleben werden alle Werte und Normen geopfert. Einer Elite soll das Überleben ermöglicht werden, aber wer gehört dazu und zu welchem Preis. Interessant ist die Verknüpfung von Wissenschaft und Spiritualität. So wissen die Ureinwohner Australiens lange vor allen anderen, dass es Zeit ist, die große Reise anzutreten.

    Nicht immer sind die Formulierungen gelungen. Und auch auf die fortwährende Wiederholung wichtiger Fakten könnte man getrost verzichten. Manchmal gerät ein Dialog etwas zu holprig, da sich die Protagonisten gegenseitig wissenschaftliche Zusammenhänge erklären. Das ändert aber nichts an den Fakten: „Chlorophyll“ ist ein Buch zum Nachdenken über die scheinbaren Selbstverständlichkeiten des Lebens. Spätestens nach der Lektüre dieses Romans sieht man das Abholzen tropischer Regenwälder – das anders als die Story des Buches traurige Realität ist – mit anderen Augen. Das Ende ist offen und lässt Spielraum für eine Fortsetzung. 

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    Benne_s avatar
    Benne_vor 2 Jahren
    Wissenschaftlicher Science-Fiction Thriller


    Ein Junge entdeckt in einem finnischen Wald einen Baum, der von einer Krankheit befallen ist, die noch unbekannt und unerforscht ist. Was als mögliche Gefahr für die nordischen Wälder beginnt, entwickelt sich schnell zu einer globalen Katastrophe, die Ausmaße annimmt, die unvorstellbar sind.


    Inhalt und Thematik:
    Von dem Thema war ich von Anfang an begeistert. Da ich die Natur, Fauna und Flora faszinierend finde und man mich immer dafür begeistern kann, habe ich mich gefreut, das Buch zu lesen. Anfangs habe ich natürlich immer mitgefiebert und die befallenen Pflanzen selber zu analysieren versucht. Je weiter die Handlung aber fortschreitet, desto mehr entfernt es sich von realistischen Szenarios und steigt in abgedrehte Science-Fiction um. Tellerförmige Lebewesen in Binnenseen, ein neues Element, Außerirdische, die mit den Menschen zu kommunizieren versuchen. Schade, dass es dann so extrem Science-Fiction-lastig wurde, denn mir haben die anfänglichen, vorstellbaren Szenarios gefallen.


    Cover, Aussehen usw.:
    Da es direkt als ebook gedruckt werden konnte, und nur so der -extrem niedrige- Preis zustande kommen konnte, merkt man direkt den Unterschied zu normalen Büchern. Unterschiedliche Seitenqualität, Schriftart, kein ansprechendes Cover (Ausnahme) und ein leider viel zu langer Klappentext. Dieser dient meiner Meinung nach hier der Zusammenfassung der Handlung und so sollte es in keinem Fall sein. Nichtsdestotrotz haben die Unterschiede zu herkömmlichen Büchern meinen Lesefluss nicht beeinträchtigt.


    Spannung und das Ende:
    Ein gutes Buch braucht Dramatik, unabhängig davon ob es eine Liebesgeschichte, ein Horrorroman oder ein historisches Buch ist. Dramatik sollte immer, wenn auch unterschwellig und manchmal nicht primär, drinstecken. Das schafft „Chlorophyll“ auf jeden Fall und das sogar mit Mitteln, die einem nicht oft begegnen. Denn das Buch schafft es, mittels Hypothesen, Fakten und Beobachtungen und deren beängstigende Schlüsse eine Spannung und Dramatik aufzubauen, bei der dem Leser ein Schauer über den Rücken läuft. Leider wird die Spannung nicht über die mehr als 650 Seiten aufgebaut, sondern in jedem Kapitel aufs Neue. So kam ich immer wieder ins Stocken, denn jedes Kapitel war eine Spannungskurve für sich. 
    +++ACHTUNG: SPOILER +++
    Mir ist das Ende eines Romans immer extrem wichtig. Wenn das nicht ausgefeilt ist und dem Roman im Ganzen gleichkommt, dann zieht es meine Gesamtmeinung hinunter. Leider war das bei „Chlorophyll“ der Fall. Schon in den letzten Kapiteln merkte ich, wie die Handlung langsam abdriftete. Viel schlimmer wäre es gewesen, wenn die Außerirdischen am Ende des Buches auftauchten, sie begrüßen und damit das Buch endete, das wäre dann ein totaler Flop. Trotzdem hätte es nicht passieren müssen, das Eyna auf der Tastatur herumtippelt und „Sie kommen.“ auf dem Bildschirm steht. Das fühlte sich für mich so an, als wollte man noch verzweifelt ein bisschen Witz hineinbringen, um einen noch stärkeren Cliffhanger zu erzeugen. Schade, schade.
    +++SPOILER-ENDE+++


    Zusammenfassend kann ich aber mit gutem Gewissen sagen, dass M. J. Herberth mit „Chlorophyll“ einen Science-Fiction-Thriller liefert, der den Leser schnell in eine andere Realität holen kann. Genauestens recherchiert und mit Wissen nur so vollgepackt, lernt man hier mehr, als dass man ein Lesevergnügen genießt. Gelungen ist das Buch auf jeden Fall, leider besitzt es aber einige Schwächen.

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    S
    Samainavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Klasse Science Fiction Roman über das Ende der Welt. Super recherchiert und spannend geschrieben - was will man mehr?
    Spannender, super recherchierter SciFi Roman

    Ich war unter den glücklichen Gewinnern eines Rezensionsexemplars von "Chlorophyll" von M.J. Herberth und sein Roman hat mich positiv überrascht und absolut überzeugt: 

    Einleitende Bemerkung
    Bei "Chlorophyll" handelt es sich um ein Buch, das vom Autor als Selfpublisher rausgebracht wurde. Es gab kein professionelles Lektorat, sodass sich zumindest in meiner Ausgabe zahlreiche Rechtschreibfehler fanden, was das Lesevergnügen ein wenig dämpft. Ich hoffe, dass in dieser Hinsicht noch nachgebessert wird und in meiner folgenden Bewertung gehe ich davon aus. 



    Titel und Cover 
    Das Cover ist eher schlicht gehalten, aber in Kombination mit dem Titel durchaus gelungen finde ich. Allerdings hätte ich ein oranges Blatt in Anlehnung an die Handlung fast besser gefunden. Ob der Titel Chlorophyll so passend gewählt ist, wenn es eigentlich darum geht, dass das Chlorophyll eben von der Seuche "vertrieben" wird, mag dahingestellt sein, aber mich hat es nicht gestört. 

    Inhalt
    Die Natur ist die größte Massenmörderin aller Zeiten. In M.J. Herberths Science Fiction - Thriller wird dies zur schrecklichen Gewissheit und der Untergang der Menschheit scheint durch mysteriöse, genetische Veränderungen besiegelt. Herberth inszeniert ein globales Katastrophenszenario, dessen Ursache zunächst im Dunkeln bleibt: 
    Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet. Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen, die mit elektromagnetischen Anomalien das Mobilfunknetz stören. Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte, Anna Susi, finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht. Sind das nur Launen der Natur oder wird die Menschheit von einem übermächtigen Feind angegriffen? Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund.

    Rezension
    StoryDas Szenario, das Herberth in seinem Buch einwirft, ist von der ersten Seite an packend und hält einen bis zur letzten Seite in Atem - was bei gut 650 Seiten definitiv was heißen will. Eine nie dagewesene Seuche rafft in unglaublich kurzer Zeit ausgehend von Finnland die gesamte Pflanzenwelt dahin und die Menschheit arbeitet mit Hochdruck an nichts geringerem als an der Rettung der Welt und dem Überleben der menschlichen Rasse. Der Autor spinnt aus verschiedenen Charakteren und Orten Handlungsstränge, die sich nach und nach zu einem Gesamtbild verflechten und uns Lesern die Bedrohung aus den verschiedensten wissenschaftlichen oder menschlichen Blickwinkeln wahrnehmen lässt. 

    Charaktere: Obwohl laufend neue Charaktere die Bildfläche betreten und sich die Geschichte an mehreren Orten gleichzeitig abspielt, hat man zu jedem Charakter von Anfang an ein Bild vor Augen. Man merkt, dass der Autor sich intensiv mit seinen Figuren auseinandergesetzt hat und ich glaube jeder kann sich in der ein oder anderen Figur wiederfinden. Man fängt automatisch an darüber nachzudenken, was man selbst in einer solchen Situation tun würde und so unvorstellbar das ganze Szenario auch ist - Herberth schafft es immer, seine Charaktere nachvollziehbar handeln zu lassen. 
    SchreibstilHerberth nutzt 3 Arten von Kapiteln in seinem Buch. Den Großteil machen solche aus, die zur Haupthandlung etwas beitragen, was ja auch Sinn macht. Davon abgesehen gibt es aber immer wieder kurze Einschübe von Personen, die irgendwo auf der Welt in irgendeiner Weise mit der sich ausbreitenden Seuche in Berührung kommen. Deren Geschichten vermitteln einen düsteren Eindruck davon, dass dieses Problem tatsächlich die ganze Welt betrifft. Die 3. Art von Kapitel sind kurze, wissenschaftliche Abhandlungen z.B. über die Entstehung des Lebens auf Erden. Hier, aber auch im Rahmen der normalen Handlung, merkt man, wie gut der Autor recherchiert hat und auf was für einer fundierten, wissenschaftlichen Basis dieses Buch entstanden ist. 


    Fazit
    Hut ab vor dieser Leistung, die meiner Meinung nach absolut vergleichbar ist mit anderen Werken die "Deamon" oder "Blackout". 
    Deswegen bekommt "Chlorophyll" von mir volle 5 von 5 möglichen Sternen. 

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    Bad_Snow_Whites avatar
    Bad_Snow_Whitevor 2 Jahren
    Hat mich überzeugt

    Inhaltsangabe:

    Die Natur ist die größte Massenmörderin aller Zeiten.In M.J. Herberths Science Fiction - Thriller wird dies zur schrecklichen Gewissheit und der Untergang der Menschheit scheint durch mysteriöse, genetische Veränderungen besiegelt. Herberth inszeniert ein globales Katastrophenszenario, dessen Ursache zunächst im Dunkeln bleibt. Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet. Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen, die mit elektromagnetischen Anomalien das Mobilfunknetz stören. Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte, Anna Susi, finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht.Sind das nur Launen der Natur oder wird die Menschheit von einem übermächtigen Feind angegriffen?Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund.





    Für dieses Exemplar habe ich mich im Rahmen einer Leserunde beworben und hatte das Glück dabei sein zu dürfen.

    Eigentlich ist Science – Fiction überhaupt nicht mein Genre, aber der Klappentext dieses Exemplars hat mich so neugierig gemacht, dass ich es unbedingt lesen wollte. Da das Thema in der heutigen Zeit gar nicht so weit hergeholt ist, dachte ich mir dass mich nicht ein typischer Science – Fiction Roman erwartet. Und ich habe Recht behalten.

    Dieses Buch ist sehr intelligent geschrieben und trotzdem kommt man wunderbar mit.

    Besonders gut hat mir gefallen, dass jeder der einzelnen Protagonisten sehr ausführlich beschrieben wird und man sich so von jedem der Charaktere ein detailreiches Bild machen kann, das war mir wichtig, um der Story richtig folgen zu können.

    Das Buch hat mich während des Lesens oft nachdenklich werden und staunen lassen. Das war mein erster Science – Fiction Roman, der mir richtig gut gefallen hat.


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    A
    anna720vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr gutes und interessantes Werk mit kleinen Fehlern
    Spannend, aber voller Rechtschreibfehler

    M. J. Herberth zeichnet ein düsteres Zukunftsbild: Eine unbekannte Seuche sucht die Welt heim.
    Das Buch ist sehr spannend und detailreich, außerdem wissenschaftlich fundiert geschrieben und wird trotz knapper 700 Seiten nicht schnell langweilig. Auch die Handlung ist nachvollziehbar und interessant.
    Als Negativpunkt wäre die Umschlaggestaltung zu nennen: Das Bild passt zwar zum Thema, wirkt  aber verpixelt. Für einen halbwegs guten Fotographen ist es ein Kinderspiel, ein schönes, scharfes Bild von einem Blatt zu machen. Zudem ist die Gestaltung der Schrift nicht unbedingt schön, aber das nur am Rande.
    Was viel mehr stört sind die vielen, vielen Rechtschreibfehler. Es fehlen sehr viele Kommata, die dafür an komplett unpassenden Stellen wieder auftauchen. Das ist schade, denn es stört in dieser Menge wirklich extrem.
    Insgesamt aber ein absolut lesenswerter Roman!

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    M
    MaschaHvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: düstere Zukunftsaussichten
    Düstere Zukunftsaussichten mit einem Fünkchen Hoffnung

    Der Schreibstil diese Buches hat mit von Anfang an mitgerissen. Sehr flüssig und bildhaft lässt er sehr am Geschehen teilhaben, Kopfkino ist angesagt. Im Gegensatz zu anderen SF-Romanen ist die beschriebene Zukunft, zumindest in Teilen auch in der Realität denkbar. Zwar finde ich es nicht sehr wahrscheinlich, dass einmal alle Nutzpflanzen gleichzeitig an einer Krankheit oder was auch immer zugrunde gehen, aber wer weiß? Hungersnöte und daraus resultierende Unruhen und Flucht sind ja jetzt schon traurige Thema unserer Zeit.  Meiner Meinung nach sollte die Geschichte uns die Augen öffnen sorgsamer mit unseren Natur und ihren Resorcen umzugehen. In der Geschichte liegt die Ursache ja in einer ausserirdische Natur und die Menschen hoffen sozusagen auf Hilfe aus dem All. In der Realität müssen wir uns aber unser eigenen Verantwortung beswusst werden und können Schuld und Verantwortung nicht auf andere übertragen.

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    grit0707s avatar
    grit0707vor 2 Jahren
    Packender Si-Fi, der auch über unsere derzeitige Natur nachdenken lässt

    Klappentext:
    Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet. Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen, die mit elektromagnetischen Anomalien das Mobilfunknetz stören. Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte, Anna Susi, finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht. Sind das nur Launen der Natur oder wird die Menschheit von einem übermächtigen Feind angegriffen? Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund.

    Meine Meinung:

    Ich bin für einen guten Si-Fi immer offen und als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Und das hat sich auch gelohnt. Von Anfang an war das Buch spannende geschrieben und wissenschaftlich fundiert erklärt. Das dargestellt Szenario hat mich an unsere derzeitige Natur erinnert, auch wenn wir Menschen immer denken, es ist nicht ganz so schlimm wie dargestellt. Was es zur Folge hat, wenn Pflanzen weltweit sterben, wird hier gut dargestellt. Es führt nicht nur zur Hungersnöten, sondern zu Anarchie und Gewalt zwischen den Menschen.

    Mein Fazit:
    Ich kann jedem Si-Fi-Fan das Buch wärmstens ans Herz legen. Einmal angefangen wollte ich es kaum aus der Hand legen. Durch den flüssigen und erklärenden Schreibstil wird das Lesen zu einem Erlebnis. Auch wer das Buch „Duddits“ von Stephen King gelesen hat, wird „Chlorophyll“ mögen. Ich freue mich bereits auf den zweiten Teil und bin gespannt, wie es weiter geht. 

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    Tinkens avatar
    Tinkenvor 2 Jahren
    Chlorophyll

    "Chlorophyll" ist ein Science Fiction Roman aus der Feder von M. J. Herberth. Erstmalig erschienen am 07.04.16, überarbeitet am 16.11.16.

    Wir erleben in diesem Roman, was für eine verheerende Auswirkung eine Krankheit hat, die unsere Pflanzen in einer rasanten Geschwindigkeit weltweit befällt und zunichte macht. Während Wissenschaftler fieberhaft nach einer Heilung suchen und sich außerdem mit den ungewöhnlichen, im Klappentext erwähnten, Objekten im Wasser befassen müssen, sucht die Menschheit nach einer Möglichkeit zu überleben. Aber es werden viele ihr Leben lassen müssen.

    Der Autor schildert uns die Geschehnisse in einer nüchternen, leicht verständlichen Sprache, mit vielen wissenschaftlichen Hintergründen. Dadurch konnte mich anfangs die Katastrophe und das gesamte Ausmaß dieser emotional nicht erreichen. Ich habe die Situation ebenso nüchtern und distanziert betrachtet.

    Wir begleiten hauptsächlich eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern, die die wohnliche und finanzielle Möglichkeit hatte, sich eine Enklave zu schaffen, um in einem hermetisch abgedichteten Gewächshaus Nahrung anzubauen. Auch wenn von ihren Ängsten und Sorgen berichtet wird, leiden sie doch nicht wirklich Mangel und verhalten sich auch so.

    Kleine individuelle Schicksale, die von Menschen erzählen, wie sie sich in einer hungernden, ausgedörrten Welt zurechtfinden müssen, haben mich dann berührt. Traurige, erschreckende, brutale Geschichten. Aber leider nicht unglaubwürdig, sondern gut vorstellbar, dass genau das passieren kann und vermutlich auch wird.

    Ich empfand das Buch sehr spannend und trotz der ausführlichen wissenschaftlichen Erklärungen niemals langatmig.

    Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass diese Erklärungen jemanden abschrecken könnten. Wer sich aber darauf einlassen mag, wird mit einem tollen Roman belohnt werden.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    neobookss avatar
    "Chlorophyll ist unfassbar neu, detailreich, wissenschaftlich fundiert recherchiert, damit authentisch und glaubwürdig. Die Story ist so bizarr wie realistisch geschildert."

    Die Natur ist die größte Massenmörderin aller Zeiten. 
    In M.J. Herberths Science Fiction - Thriller wird dies zur schrecklichen Gewissheit und der Untergang der Menschheit scheint durch mysteriöse, genetische Veränderungen besiegelt. 

    Herberth inszeniert ein globales Katastrophenszenario, dessen Ursache zunächst im Dunkeln bleibt. Der vierzehnjährige Toni entdeckt im finnischen Wald eine unbekannte Pflanzenerkrankung, die sich rasend schnell ausbreitet.
    Am Grund skandinavischer Seen findet man fremdartige Organismen, die mit elektromagnetischen Anomalien das Mobilfunknetz stören. Menschen fallen schnell wachsenden Pilzen zum Opfer. Der Biologe Alex Krämer und seine Geliebte, Anna Susi, finden in Finnland einen Meteoriten, der aus einem völlig unbekannten chemischen Element besteht.
    Sind das nur Launen der Natur oder wird die Menschheit von einem übermächtigen Feind angegriffen?
    Die beiden glauben nicht an Zufälle und Alex macht schließlich eine sehr beunruhigende Entdeckung. Die Physikerin Mia Schindler erkennt die großen Zusammenhänge und den allem zugrunde liegenden Masterplan. Gemeinsam können sie das Schlimmste zunächst verhindern. Aber die Astrophysikerin Naomi Mae Wood bringt die ganze ungeheuerliche Wahrheit ans Licht und die Menschheit steht vor einem entsetzlichen Abgrund.


    Wir freuen uns sehr, dass der Autor M. J. Herberth an der Leserunde teilnehmen wird! :)
    Beantwortet einfach folgende Frage, um in den Lostopf zu hüpfen:
    Welches Buch hat euch so gut gefallen, dass ihr es mehr als einmal gelesen habt?
    Zu gewinnen gibt es je 10 Print & 10 ebooks - schreibt also unbedingt dazu, ob ihr zu den Papierfans oder Digitalliebhabern gehört :)
    S
    Letzter Beitrag von  SummseBeevor 2 Jahren
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