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CulturalNoise

vor 10 Monaten

(4)

Da ist er wieder, der Charme des ersten Archibald-Buches, den ich im zweiten Teil so sehr vermisst habe. Am liebsten würde ich der Autorin um den Hals fallen, weil sie mich mit "Frösche lieben gute Vorsätze" so wunderbar unterhalten und den Schnitzer des Vorgängers mehr als wett gemacht hat. Denn dieser Roman hat mich nicht nur mit der Reihe versöhnt, sondern konnte sich im Vergleich zum ersten Band "Frösche lügen nicht" sogar noch steigern!

An dieser Stelle sollte ich vielleicht erwähnen, dass jeder Titel der Reihe auch völlig unabhängig von den anderen gelesen werden kann. Wer jedoch (wie ich) nicht genug von dem kleinen Zauberfrosch bekommt, wird mir die diversen Verweise zu den Vorgängern sicher verzeihen. Nun aber zurück zu "Frösche lieben gute Vorsätze":

Ich habe unglaublich viel gelacht, geschmunzelt und verträumt geseufzt. Dieser Liebesroman kommt gänzlich ohne Drama aus und baut stattdessen auf Situationskomik, bedingt durch Missverständnisse - und auf Archibald natürlich, der sich mit jedem Kapitel mehr in mein Herz geschlichen hat und für die "Magie" der Geschichte sorgt. Mehr wird vom Inhalt aber nicht verraten. Die Geheimnisse müsst ihr schon selbst aufdecken. ;)

Nun noch ein paar Worte zu unserer Heldin: Nach den Geschehnissen des Vorgängerromans "Frösche feiern anders" (den ihr aber getrost überspringen könnt), ist Archibald nun bei Zoes Schwester Sarah. Die Ich-Erzählerin habe ich sofort gemocht. Wie könnte ich auch nicht? Sarah ist die perfekte Roman-Heldin. Sie wirkt an keiner Stelle gekünstelt oder konstruiert, ganz im Gegenteil. Sarah ist das Mädchen von nebenan - ein wenig schusselig und naiv, etwas unsicher, liebenswert ehrlich, herzlich und gutmütig, mit einer durchschnittlichen Figur und angeblich drei Kilo zuviel auf den Rippen. Wenn sie real wäre, hätten wir uns vermutlich sofort angefreundet.

Insgesamt passt dieser Roman mit seinem spritzigen Schreibstil und all den witzigen Situationen beinahe in das Genre "Romantische Komödie". Als Schicklich geht er dieses Mal nicht durch, denn Sarah ist wahrlich keine Tussi.

Archibald hatte es bei Ally (Band 1) und Zoe (Band 2) ja relativ leicht. Sarah ist ein anderes Kaliber. Zuerst ist sie sehr skeptisch und würde Archie am liebsten sofort wieder loswerden - ihn etwa an einem Teich aussetzen oder einfach Zoe zurückgeben. Dieses Verhalten wirkt auf mich realistischer, auch wenn ein Zauberfrosch ja eigentlich nicht realistisch sein muss. Nun bleibt aber immer noch die Frage, wie Tante Dorothea zu Archibald gekommen ist und was nach Sarahs Happy End aus ihm wird. Na ja, vielleicht bringt der nächste Teil der Reihe ein wenig Aufschluss - es soll ja weitergehen. Ich freue mich schon!

Fazit:
Die Autorin M. L. Busch hat wieder zu ihrer Bestform zurückgefunden und präsentiert uns mit "Frösche lieben gute Vorsätze" einen wunderschönen Liebesroman mit viel Humor, Charme und Herzlichkeit. Eine Prise Magie ist natürlich auch dabei - typisch Archibald eben. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

Wertung: 5 Punkte

(Diese Rezension ist erschienen auf www.cultural-noise.de)

Autor: M.L. Busch
Buch: Archibald in love: Frösche lieben gute Vorsätze
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