M.P. Anderfeldt Die Prinzessin der Lilien: Die Geschichte der Schülerinnen von Himeyuri

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Inhaltsangabe zu „Die Prinzessin der Lilien: Die Geschichte der Schülerinnen von Himeyuri“ von M.P. Anderfeldt

Japan, 1945. Als die 18-jährige Miyako sich mit 200 weiteren Mädchen der Himeyuri Oberschule freiwillig zum Dienst als Hilfskrankenschwester im Okinawa Militärhospital meldet, hat sie keine Ahnung, was sie erwartet. Unter unvorstellbaren Bedingungen arbeiten die Schülerinnen von nun an Tag und Nacht bis zur völligen Erschöpfung. Doch die wahre Hölle beginnt erst, als die Mädchen entlassen werden … Eine wahre Geschichte, basierend auf historischen Fakten. (Quelle:'E-Buch Text/22.07.2014')

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    Die Prinzessin der Lilien: Die Geschichte der Schülerinnen von Himeyuri

    AnkeDietrich

    20. March 2014 um 22:44

    „Die Prinzessin der Lilien“ ist ein ergreifender Bericht in Form eines Buches über die Schrecken des Krieges. In ungeschönten Worten erzählt M. P. Anderfeldt über die Erlebnisse mehrerer Schülerinnen der Eliteschule Himeyuri von Okinawa, die sich 1945, kurz vor Ende des II. Weltkrieges, freiwillig verpflichtet haben, als Hilfskrankenschwestern den Kriegsdienst zu leisten. Die behütet aufgewachsenen Mädchen werden aus ihren Familien gerissen und in die Hölle geschickt. Menschliches Leid trifft auf sensible Gemüter, aber auch inzwischen bereits abgestumpftes Mitgefühl. Selbst die in ihren Augen so glorreichen kaiserlichen japanischen Soldaten entpuppen sich als gewissenlose Schlächter, die ihren amerikanischen Feinden an Brutalität und Unmenschlichkeit in nichts nachstehen. Ich möchte hier ein Zitat des Autors aus seinem Nachwort bringen, welches das noch einmal knapp zusammenfasst: „Man erfährt in ihren eigenen Worten, was sie erlebt haben; wie sie als Krankenschwestern unter unsäglichen Bedingungen bis zum Umfallen geschuftet haben um dann, bei der Auflösung des Hospitals, zwischen die Fronten des Krieges zu geraten. Von den eigenen Truppen vergessen oder als Kanonenfutter missbraucht, von den Amerikanern achselzuckend als Kollateralschaden abgetan.“ Auf die zwei Absätze später niedergeschrieben Hoffnung, die Geschichte möge mir gefallen haben, lautete die Antwort: JA!

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