M.P. Anderfeldt Nur zehn Tage

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Inhaltsangabe zu „Nur zehn Tage“ von M.P. Anderfeldt

Es sollte der Höhepunkt ihrer Kollegstufenfahrt auf die Kanarischen Inseln werden – ein Flug zu einer neu entstanden Vulkaninsel. Doch das Fluzeug stürzt über dem Meer ab und nur einige Mädchen schaffen es, sich auf eine unbewohnte Insel zu retten. Sie rechnen damit, dass sie bald gerettet werden, doch die Hilfe lässt auf sich warten. Es beginnt ein Kampf ums Überleben - gegen die Natur und gegeneinander …

ähm ja... teilweise gar nicht so schlecht, aber alles in allem irgendwie doch etwas unrealistisch und übertrieben.

— tuesdayblind
tuesdayblind

Kampf ums Überleben auf einer einsamen Insel, der Potential hat. Geschichte allerdings noch nicht ganz ausgereift.

— lesefreude_book
lesefreude_book

Ein spannender Thriller, der die zwischenmenschlichen Beziehungen in einer Extremsituation beleuchtet.

— silvandy
silvandy

Unglaubwürdige Story mit übercoolen Mädchen, sorry, ein Thriller ohne Thrill, fast schon schwarzer Humor

— Patno
Patno

Ein mitreißender Thriller mit Tiefe! Intensiv, spannend, toller Schreibstil & komplexe Personen!

— Lovely_Lila
Lovely_Lila

Der Wettkampf ums Überleben beginnt auf einer einsamen Insel.

— Khaleesi2410
Khaleesi2410

Ein Kampf ums Überleben gekonnt in Szene gesetzt durch einen tollen Schreibstil, einige Überraschungen und einer abwechslungsreichen Story.

— Insomnia1106
Insomnia1106

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  • Nur zehn Tage

    Nur zehn Tage
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    29. July 2015 um 15:27

    Ein Flug zu einer Vulkaninsel ist der Höhepunkt einer Kollegstufenfahrt auf die Kanarischen Inseln. Als ausgerechnet bei diesem Ausflug das Flugzeug abstürzt, beginnt der Alptraum. Midori schafft es zu einer einsamen Insel zu schwimmen. Dort trifft sie schon bald auf einige Klassenkolleginnen und der Kampf ums Überleben beginnt. Leider birgt die Geschichte nicht allzu viel mehr. Eine klassische Geschichte wie man sie beispielsweise aus der Serie „Lost“ aber auch von „Robinson Crusoe“ oder „Herr der Fliegen“ kennt. Die Mädchen schwanken zwischen Angst und Hoffnung. Dazu kommt die Ungewissheit wie lange sie auf der Insel mit den wenigen angeschwemmten Lebensmitteln ausharren müssen. Jede verhält sich in dieser Extremsituation anders und die Mädchen zeigen mitunter ihre hässlichsten Seiten. M.P. Anderfeldt hat eine bunte Mischung an Mädchen auf die Insel geschickt. Mädchen aus verschiedenen Cliquen und unterschiedlichen sozialen Schichten. Somit ist Ärger alleine schon aufgrund dieser brisanten Mischung vorprogrammiert. Ungefähr nach drei Viertel des Buches weicht M.P. Anderfeldt von dem herkömmlichen „Gestrandet auf einsamer Insel“-Roman ab und es kommt eine überraschende Wendung. Diese Überraschung kam für meinen Geschmack leider zu spät. Schade auch, dass hier bloß wage Andeutungen und Spekulationen gemacht wurden, aber nichts wirklich ausfgeklärt wird. Es wirkt auf mich nicht wie ein offenes sondern leider wie ein nicht fertig zu Ende gedachtes Ende. Fazit: Eine Form des Klassikers mit Flugzeugabsturz und stranden auf einer einsamen Insel. Die einzigen Aspekte mit denen sich das Buch abheben könnte, sind leider nicht vollständig ausgereift und nur am Rande vorhanden. Die Geschichte hat Potential gehört allerdings noch einmal gründlich überarbeitet.

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  • Leserunde zu "Nur zehn Tage" von M.P. Anderfeldt

    Nur zehn Tage
    anderfeldt

    anderfeldt

    Lust auf einen Thriller der anderen Art (kein Krimi – oder doch?) Dann willkommen zu meiner Leserunde. Wer wissen will, worum es geht, dem empfehle ich den Trailer zum Buch. Ich bin Indie-Autor und Selfpublisher und mich interessiert sehr, was ihr von meinem Buch haltet. Bis jetzt ist der Roman ganz gut angekommen, ich habe ein paar wunderschöne Rezensionen von Bloggern und Lesern bekommen und auch die Lektoren von Rowohlt waren sehr angetan. Und was haltet ihr davon? Ich werde versuchen, die Leserunde intensiv zu begleiten und auf alle Fragen und Kommentare einzugehen. Liebe Grüße, Martin PS: Und hier auch noch mal die Leseprobe, die hatte ich im ersten Durchgang vergessen … http://www.anderfeldt.de/resources/Nur_zehn_Tage_Leseprobe_1_Kapitel.pdf

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  • Ein spannender Thriller, der zwischenmenschlichen Beziehungen in einer Extremsituation beleuchtet

    Nur zehn Tage
    silvandy

    silvandy

    06. May 2015 um 18:22

    Inhalt: Es sollte der Höhepunkt ihrer Kollegstufenfahrt auf die Kanarischen Inseln werden – ein Flug zu einer neu entstanden Vulkaninsel. Doch das Flugzeug stürzt über dem Meer ab und nur einige Mädchen schaffen es, sich auf eine unbewohnte Insel zu retten. Sie rechnen damit, dass sie bald gefunden werden, doch die Hilfe lässt auf sich warten. Es beginnt ein Kampf ums Überleben - gegen die Natur und gegeneinander … Meine Meinung: Der Schreibstil ist wunderbar leicht und die Geschichte lässt sich daher recht gut lesen. Die Beschreibungen des Autors sind sehr bildhaft, so dass man sich direkt auf der Insel wiederfindet. Die Umgebung wird faszinierend beschrieben und auch mit seinem Sprachstil gelingt  es dem Autor recht  gut, die Spannung aufzubauen. Die Beschreibung der Charaktere ist facettenreich und authentisch.   Der Leser begleitet Midori, ein intelligentes, aber auch ziemlich sarkastisches Mädchen, durch die Geschichte. Midori und ihre Empfindungen während des Absturzes wurden glaubwürdig geschildert. Teilweise fand ich sie schon sehr kalt und ich konnte nicht umhin, mich zu fragen, ob sie sich mit ihrer sarkastischen Denkweise überhaupt noch realistisch verhält. Gut gefallen hat mir, dass sie manchmal ziemlich verquer denkt oder auch in unwahrscheinlichen Dingen deren Schönheit sieht. Unterm Strich jedoch  war mir diese Protagonistin trotzdem nicht besonders sympathisch. Nicht alle Handlungen einzelner Protagonisten sind für mich realistisch und auch nachvollziehbar. Midoris Gedanke werden durch die  Kursivschrift hervorgehoben und umfassen teilweise ganze Passagen. Der Leser langweilt sich hierbei aber nicht, denn Midoris Geist ist recht lebendig, an passenden Stellen urkomisch und meistens sarkastisch. Will der Leser versuchen Midori zu verstehen, ist es unumgänglich, ihren Gedankengängen folgen zu können. Die Spannung in diesem Thriller wird konstant hoch gehalten. Der Leser möchte wissen wie es weitergeht. In der Geschichte wird immer wieder in Rückblenden das Leben vor dem Crash beleuchtet und der Leser findet sich direkt im Alltagsleben einer ganz normalen Klasse wieder. Dem Leser werden neben Problemen in der Klasse, die Freundschaften sowie die Feindschaften vor Augen geführt, die die Geschehnisse  auf der Insel natürlich beeinflussen. Dadurch erhält die Geschichte sehr viel Tiefe. Ebenso werden Problemthemen wie Mobbing, Untreue und Loyalität überzeugend in der Geschichte verwebt. Fazit: Ein spannender Thriller, der die zwischenmenschlichen Beziehungen in einer Extremsituation beleuchtet.  

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  • Verschollen auf einer einsamen Insel

    Nur zehn Tage
    Patno

    Patno

    23. April 2015 um 06:50

    "Nur zehn Tage" ist das Werk des deutschen Autors M.P.Anderfeldt. Ein Flugzeug stürzt über dem Meer ab. Einige Mädchen können sich auf eine einsame Insel retten. Es beginnt ein Kampf ums Überleben. Jeder gegen jeden. Auch die ersehnte Rettung entpuppt sich als böse Falle. Trotz des flüssigen Schreibstils, habe ich leider gar keinen Zugang zu der Geschichte gefunden. Oft mußte ich das Buch zwischendurch aus der Hand legen. Aber ich kämpfte mich durch, suchte vergebens nach Thrill und fesselnder Unterhaltung. Mich beschlich sogar hin und wieder das Gefühl, eine rabenschwarze Komödie zu lesen. Die Charaktere waren aus meiner Sicht alles andere als authentisch. Ganz zu Schweigen von ihren mitunter fragwürdigen Gefühlen und Gedanken. So kam z.B. die Protagonistin Midori unglaublich sarkastisch und übercool rüber. Ebenso wenig konnte ich mit Katharinas vulgärer Ausdrucksweise anfangen. Die Rückblenden zwischendurch trugen zum besseren Verständnis einiger Reaktionen der Mädchen bei. Der zweite Teil des Buches wurde etwas spannender, allerdings schien mir das Finale wieder fernab jeglicher Realität. Für mich blieb das Buch deutlich hinter meinen Erwartungen. Nun läßt sich ja bekanntlich über Geschmack streiten. Auch wenn "Nur zehn Tage" den meinen nicht getroffen hat, könnte ich mir vorstellen, dass das Buch bei jungen Lesern deutlich besser ankommt. 

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  • Ein mitreißender Thriller mit Tiefe! - 4,5*

    Nur zehn Tage
    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    22. April 2015 um 21:57

    *** Vorsicht, dieser Text enthält Spoiler, auf die in der Rezension jedoch noch einmal hingewiesen wird! *** Inhalt Eigentlich wollten Midori und ihre Klassenkollegen nur die Kollegstufenfahrt genießen, doch dann stürzt auf dem Weg zu einer Vulkaninsel plötzlich ihr Flugzeug ab. Nur wenige Mädchen aus Midoris Klasse schaffen es, sich auf eine unbewohnte Insel zu retten. Doch der Kampf ums Überleben fängt dort erst richtig an... Meine Meinung Wer mich kennt, weiß um meine Faszination für Geschichten um Menschengruppen in Extremsituationen. Es ist für mich unheimlich interessant, was sich da psychologisch und zwischenmenschlich abspielt und gerade deshalb hörte sich der Klappentext so spannend an. Der Einstieg hat mir gut gefallen und fiel äußerst leicht. Ich fand es äußerst interessant, was Midori, die Protagonistin, im Moment des Absturzes gedacht hat. Man hört ja immer wieder, dass Menschen in Extremsituationen an die unwahrscheinlichsten Dinge denken, und das fand ich hier sehr glaubwürdig beschrieben. Ihre Gedanken sind teilweise schon fast poetisch, wirklich schön. Generell ist der Schreibstil zwar einfach gehalten, aber enthält dennoch wunderschöne intensive Bilder, so dass die Insel mühelos und eindrucksvoll im Kopf Gestalt annimmt. Egal, ob es galt Spannung zu erzeugen, Gefühle auszulösen oder die Umgebung faszinierend zu beschreiben, mit diesem Sprachstil gelang dem Autor alles auf einmal. Die Personen sind allesamt komplex und authentisch, Klischees wurden umgangen, Erwartungen gebrochen. Wir folgen in diesem Roman Midori, einem sehr intelligenten, aber auch unverwechselbar sarkastischen Mädchen. Im Laufe der Seiten habe ich immer wieder mit mir selbst gekämpft, ob ich Midori mag oder nicht. Teilweise fand ich sie extrem kalt und durch ihre sarkastische Denkweise habe ich mich oft gefragt: Ist solch ein Verhalten überhaupt noch realistisch? Diese Frage konnte ich mir leider selber nicht beantworten, ständig habe ich gerätselt, warum sie wohl so wurde, wie sie nun ist. Lange Zeit hatte ich das Gefühl, dass es da noch mehr geben muss. Dass sie uns mit Absicht einen Teil von ihr vorenthält. Und ich hatte recht. Es überwogen jene Momente, in denen ich sie einfach toll fand. Es hat mir gefallen, wie verrückt sie manchmal denkt und wie sie es schafft in den unwahrscheinlichsten Dingen Schönheit zu erkennen. Eine Person hat extrem intensive Gefühle der Abneigung in mir hervorgerufen. Diese Person leistet sich Unglaubliches. Midoris Reaktion darauf ist (für mich) überhaupt nicht nachvollziehbar. Auch sonst gab es einige Dinge, die ich nicht für sehr realistisch halte. Dafür ziehe ich auch den halben Stern ab. *** !!Achtung, Spoiler!! *** Warum verzeiht Midori Katharina so schnell und sagt ihr die ganze Zeit, dass es nicht ihre Schuld ist? Meiner Meinung nach IST es ihre Schuld. Immerhin hat Katharina die Mädchen bedroht und es hätte genauso gut sein können, dass sie sie am Ende auch erschossen hätte, so größenwahnsinnig wie sie war. Da gibt es ja so ein Zitat: "Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht". Man sieht, was für ein Mensch Katharina ist. Es wäre für mich etwas anderes gewesen, wenn Katharina wieder von alleine normal geworden wäre, aber so weiß man genau, dass sie weiterhin alle unterdrückt hätte, wenn diese Situation nicht passiert wäre und die Waffe nicht auf einmal nutzlos gewesen wäre. Ich verstehe ja, dass sie es schwer hat, aber jeder hat sein Päckchen zu tragen und nur weil ich etwas Schlimmes erlebt habe, gibt mir das noch lange nicht das recht, alle anderen zu demütigen, zu bedrohen und zu unterdrücken! Wenn das jeder machen würde, auf welcher Welt würden wir leben? Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass Midori mit ihr auf einmal "Best Friends" sein will. Hundert Fragezeichen in meinem Kopf! Außerdem verstehe ich nicht, warum niemand versucht, Katharina die Waffe wegzunehmen. Man könnte sie doch leicht überwältigen, denn irgendwann muss schließlich auch sie schlafen. Dann einfach die Pistole wegnehmen und dieser erschreckende Größenwahn hätte sich erledigt. *** Spoiler Ende!! *** Besonders an diesem Roman ist die hohe Dichte an Midoris kursiv geschriebenen Gedanken. Es handelt sich hier nicht wie üblich um einzelne eingewebte Sätze, sondern um ganze Passagen. Doch wer nun denkt, dass das vielleicht langweilig sein könnte, der irrt. Im Gegenteil: Midoris Geist ist lebendig, sarkastisch und außerdem an den richtigen Stellen unverwechselbar komisch. Ich denke, ihre Gedanken sind wichtig, um sie verstehen zu können, auch wenn viele dennoch ihre Probleme mit ihr haben werden. Die schönsten / besten Stellen habe ich mir (wie in fast jedem Buch) markiert, und dabei handelt es sich fast ausschließlich um ihre Gedanken. Die Spannung wird konstant hoch gehalten, man will wissen wie es weitergeht. Zusätzlich zur Geschichte auf der Insel gibt es Rückblenden ins Leben vor dem Crash. Dadurch lernt man nicht nur Midori besser kennen - und vor allem verstehen - sondern entdeckt auch die klasseninternen Probleme, Freundschaften und Feindschaften, die auf der Insel natürlich alles beeinflussen. Dies verleiht der Geschichte sehr viel Tiefe. Obwohl ich mich normalerweise schnell bei solchen Zeitsprüngen langweile, war hier genau das Gegenteil der Fall. Ich habe mich darauf gefreut, diese interessiert und aufmerksam gelesen und war teilweise wirklich berührt und schockiert von so mancher Passage. Auch Themen wie Mobbing, Untreue und Loyalität werden angesprochen und sehr überzeugend in die Geschichte eingewebt. Mein Fazit Eine spannende Geschichte mit einer ungewöhnlichen Heldin, die mich im Laufe des Buches für sich gewinnen konnte. Der klare, einfache und dennoch intensive Schreibstil schafft es eine eindrucksvolle Atmosphäre aufzubauen. Zahlreiche Rückblenden und tolle Personen geben dem Buch sehr viel Tiefe. Es waren "Nur zehn Tage", von mir aus hätten es ruhig noch mehr sein dürfen! Ich empfehle dieses Buch allen, die wieder einmal einen spannenden Thriller mit Tiefe über zwischenmenschliche Beziehungen, Mobbing und darüber lesen möchte, wozu ein Mensch in einer Extremsituation fähig ist. Übersicht positiv: * einfacher, aber starker, intensiver Schreibstil * Stimmung und Landschaften wurden eindrucksvoll eingefangen * ernste Themen werden angesprochen * Protagonistin ist sehr außergewöhnlich, sarkastisch und lustig * komplexe Personen * Rückblenden verleihen der Geschichte Tiefe * wirklich interessant und spannend negativ: * Protagonistin wirkt anfangs teilweise kalt und zu sarkastisch * Verhalten einzelner Personen manchmal nicht nachvollziehbar Bewertung: Idee und Inhalt: 10 /10 ♥ Ausführung: 9 /10 Sprache: 9 /10 Personen: 10 /10 Protagonisten: 9 /10 Zusatzkriterien bei diesem Buch: regt zum Nachdenken an: 2 / 3 Spannung: 2 / 3 Insgesamt: ❀❀❀❀,5 Ich vergebe viereinhalb Lilien für eine mitreißende Geschichte! Diese runde ich in diesem Fall auf! Ist dieses Buch Teil einer Reihe? – Der Autor denkt über eine Fortsetzung nach. Würde ich diese lesen? - Ja.

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  • Für mich kein Thriller

    Nur zehn Tage
    connychaos

    connychaos

    22. April 2015 um 21:34

    Midori fliegt mit ihren Klassenkameraden zu einer Vulkaninsel, die Maschine stürzt über dem Meer ab und nur wenige ihrer Klassenkameradinnen überleben. Sie können sich auf eine unbewohnte Insel retten und versuchen dort zu überleben, bis Rettung naht. Doch schon nach kurzer Zeit greifen sich die Mädchen gegenseitig an. Ich muss leider sagen, dass ich mit anderen Erwartungen an dieses Buch gegangen bin, ich erwartete einen Krimi/Thriller. Das ist es in meinen Augen nicht. Die Geschichte liest sich soweit flüssig, es gibt Rückblenden, in denen man Midori und die anderen Mädchen besser kennenlernt und nachvollziehen soll, weshalb sie so handeln. Ich konnte leider mit keiner der Figuren etwas anfangen, sie waren mir zu extrem. Besonders Midori war mir zu abgebrüht und kalt. Die Handlung fand ich auch wenig glaubwürdig, vor allem das letzte Drittel war mir doch zu weither gegriffen. Ich konnte die Handlungsweise der Mädchen trotz der erklärenden Rückblenden nicht nachvollziehen. Spannende Szenen gab es auch, dennoch fehlte mir der richtige Nervenkitzel.

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  • Was ist DEIN Leben wert?

    Nur zehn Tage
    mimimaus01

    mimimaus01

    19. April 2015 um 17:00

    Midori ist auf einem Ausflug mit ihrer Schulklasse. Die Mädchen haben sich für eine Flugreise entschieden, die Jungen machen eine andere Tour. Das Unglück passiert, das Flugzeug stürzt ab. Midori kann sich gerade so an den Strand einer Insel retten. Auch Hannah rettet sie. Am nächsten Tag finden sie die Leiche eines Mädchen aus ihrer Klasse. Midori geht mit all diesem sehr sarkastisch um. Ich denke, dass ist ihre Art, mit der sie sich durch ihr Leben beißt. Denn der Autor M.P. Anderfeldt hat nicht nur den Flugzeugabsturz zum Thema gemacht, sondern auch Midoris Zeit davor. Wie sie sich in den verschiedenen Schulen durchkämpfen musste, und zur Außenseiterin wurde. Es finden sich immer mehr Mädchen ein. Die Vorräte werden knapp, und ein Mädchen namens Katharina will die „Macht“ an sich reißen. Es geschehen schreckliche Unglücke. Und mittendrin Midori mit ihrem unvorstellbarem Sarkasmus. Die Mädchen beißen sich mit unvorstellbarer Härte durch die Tage, und haben es sogar noch mit zwei Profikillern zu tun. Das Buch lässt sich in einem gut in einem durchlesen. Es nimmt den Leser mit, da gerade zu dieser Zeit der Germanwingsabsturz geschah. Man merkt es dem Autor an, dass er große Hoffnung in Midori gesetzt hat, dem Buch Leben einzuschenken. Dieses ist ihm auch gelungen.

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  • Spannender und abwechslungsreicher Thriller

    Nur zehn Tage
    Khaleesi2410

    Khaleesi2410

    19. April 2015 um 10:19

    Das Buch "Nur zehn Tage" ist wirklich zu empfehlen. Nicht nur die Geschichte, die oftmals tiefe Einblicke in die Vergangenheit verrät und dadurch die einzelnen Charaktere noch besser verstehen lässt, ist mehr als spannend beschrieben. Es kommt definitiv keine Langeweile auf und an so manchen Momenten möchte man gar nicht glauben, was man soeben gelesen hat. Auch die Hauptperson wurde mit einem sehr tollen Charakter ausgezeichnet, nämlich durch ganz viel Sarkasmus und eine herrlich offene Art. Eindeutig meine Favoritin! Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und man kann auch das Buch in einem Rutsch durchlesen, wenn man denn die Zeit dazu hätte :-)  Alles in Einem ein tolles Buch, das hoffentlich bald nach einem zweiten Teil ruft!

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  • Psychospielchen auf einer einsamen Insel!

    Nur zehn Tage
    Igela

    Igela

    05. April 2015 um 19:08

    Die 18 Jahre alte Midori ist mit ihren Mitschülerinnen auf einer Kollegenstufenfahrt. Ziel ist die kanarische Insel Isla Negra. Während des Fluges geschieht ein Unglück: Das Flugzeug stürzt ab und nur ein paar Mädchen können sich auf eine einsame Insel retten. Nach und nach finden sich 6 Mädchen zusammen und versuchen zu überleben. Doch die Gemeinschaft wird von Todesfällen, Eifersucht , Macht - und Kompetenzgerangel geprägt .Dazu kommen Hunger und Durst, die an den Nerven der Clique zerren . Als sie sich endlich zusammenraufen, legt ein Bootbei der Insel an. Doch statt die erhoffte Rettung geht der Kampf ums Überleben erst richtig los! Die ersten Seiten dieses EBooks haben mich erst mal schlucken lassen. Nicht nur wegen des Flugzeugabsturzes, sondern weil der Absturz emotionslos und mit Distanz beschrieben wurde. Auch die Hauptperson Midori, eine Japanerin, die in Deutschland aufgewachsen ist, war mir nicht wirklich sympathisch, sondern kam unnahbar und kalt rüber. Mit Angst habe ich weiter gelesen! Angst, weil ich dachte, dass dieses Oberflächliche sich über das ganze Buch hin zieht. Doch weit gefehlt: Bei Ankunft auf der Insel nahm die Story an Fahrt zu. die Protagonisten bekamen Tiefe und Persönlichkeit . Psychospielchen, Beschuldigungen und Ausgrenzung waren an der Tagesordnung und als Leser habe ich richtiggehend mitgelitten! Auch Minori und ihre sarkastische Art habe ich durch die Rückblenden (3 Monate vorher) immer besser verstanden. Die Charaktere sind hervorragend gezeichnet und authentisch beschrieben. Mobbing und Ausgrenzung unter Jugendlichen haben in diesem Buch einen hohen Stellenwert und sind sehr realistisch beschrieben worden . Das Buch hat mich mit einigen Fragen zurückgelassen...wie ich höre, denkt der Autor an eine Fortsetzung . Ich bin ganz klar dafür, denn ich möchte wissen wie es mit Minori, Nina, Seher und co weitergeht!

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  • Ein etwas anderer Thriller, der nicht nur durch die abwechslungsreiche Geschichte für sich spricht.

    Nur zehn Tage
    Insomnia1106

    Insomnia1106

    05. April 2015 um 18:50

    Mein erster Thriller bislang, der sich um einen Flugzeugabsturz auf einer Insel befasst. Das Cover ist toll gestaltet, gerade die Person die unterhalb der Titels zu versinken droht, sticht einem neben der auffälligen Schrift sofort ins Auge. Auch der Klapptext ist spannend geschrieben, sodass man sofort Lust bekommt zu lesen. Das Buch hat von vorne bis hinten einen klaren roten Faden. Gerade die abwechslungsreiche Geschichte, zwischen dem was gerade auf der Insel sich spielt und die Geschichten von früher, aus der Klasse der Hauptperson Midoris, machen es nicht nur interessant, sondern lassen einem auch die einzelnen Charaktere immer mehr und mehr herauskristallisieren. Auch der Schreibstil ist jederzeit flüssig zu lesen. Ganz besonders toll gefiel mir Midori. Durch ihre offene Art mit viel Sarkasmus lockert sie dadurch die Stimmung auf und brachte mich oft zum schmunzeln. Auch die einzelnen Überraschungen im Buch sind gekonnt in Szene gesetzt. Wie ich es in der Leserunde schon geschrieben habe, bin ich absolut für einen zweiten Teil, da bei mir noch einige Fragen offen blieben, und es noch jede Menge Stoff zum weitermachen geben würde :-)

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  • *+* Erst harmlos, dann sehr spannend *+*

    Nur zehn Tage
    Irve

    Irve

    11. January 2015 um 22:09

    *+* Zur Originalrezension auf meinem Blog geht es hier entlang: https://irveliest.wordpress.com/2014/10/08/m-p-anderfeldt-nur-zehn-tage/*+* Liebe Lesefreunde, . ein kleines Flugzeug stürzt ab. Ein Teil der Fluggäste kann sich retten. Die Überlebenden stranden auf einer Insel und hoffen dort gefunden zu werden. Sie erkunden das Eiland, auf der Suche nach Nahrung und noch dringender benötigtem Wasser. . Als ich die Beschreibung des Buches las, musste ich unweigerlich an „Der Herr der Fliegen“ denken, war doch die Ausgangssituation annähernd dieselbe.. Auf den zweiten Blick relativierten sich diese vermeintlichen Ähnlichkeiten allerdings. Die Fluggäste bestehen hier aus einer reinen Mädchengruppe. Oberstufen-Schülerinnen, die sich die Chance dieses einmaligen Ausfluges nicht entgehen lassen wollten. Und dann so etwas! . Schon zu Beginn dieses Jugendromans war für mich die Spannung zum Greifen nahe. Wer war mit geflogen? Wer überlebte? Wie würden sich die Mädchen organisieren können? Würden sie es überhaupt schaffen, in einer solchen Ausnahmesituation die Nerven zu bewahren und Vernunft walten zu lassen? . Leider nein, wer kann es ihnen verdenken. Wenn man die Angst um das Leben im Nacken hat, nicht weiß, ob man aus der Geschichte heile herauskommen wird, besteht wohl bei jedem die Gefahr, irrational und unverständlich zu handeln. . Als sich eine unverhoffte Chance bietet, das Schicksal in die richtige Richtung zu lenken, passiert etwas, das ich auch mit dem grüßten Verständnis nicht verstehen konnte. Zunächst konnte ich dies nicht, denn nach und nach lernte ich die betroffenen Charaktere besser kennen. . Der Autor verknüpft das Insel-Abenteuer mit Rückblicken auf Szenen in Midoris Leben, auch lässt er die gestrandeten Mädchen nach und nach zu Wort kommen, um den Lesern Einblicke in ihre eigenen Leben zu verschaffen. . Dies erklärt nach und nach die gesamte Stimmung innerhalb der Gruppe, die Verhaltensweisen der Protagonistinnen. Glücklicherweise hat der Autor keine starren Charaktere geschaffen. Sie sind sehr lebhaft und glaubwürdig konstruiert und es wurde ihnen auch reichlich Raum zur Entfaltung und Weiterentwicklung gegeben. . Die Geschichte rund um den Flugzeugabsturz ist zwar in der 3. Person geschrieben, größtenteils hat sich der Autor dabei aber auf seine Hauptfigur Midori, einer Halbasiatin, konstruiert. Immer wieder wird die Beschreibung durch die Gedankengänge des Mädchens durchsetzt, was mich näher an die Erzählung band. Man erfährt, wie das Mädchen fühlt und denkt, warum sie so handelt, wie sie es tut. . Mit dem Fortschreiten der Zeit auf der Insel rücken aber auch die anderen Mädchen mehr und mehr in den Fokus. Warum sind sie so, wie sind? Welche Vorgeschichten haben sie? Es machte Spaß, die verschiedenen Gestrandeten kennenzulernen. Man bekam zwar nur kleine Einblicke, diese reichten jedoch völlig aus, das Geschehene nachvollziehen zu können. . Auch das große Ganze, das das Unglück umgab, wurde plötzlich sichtbar und gab der Geschichte noch einmal eine weitere Wende, sorgte dann für den absoluten Spannungskick. . „Nur zehn Tage“ von M.P. Anderfeldt mausert sich von einer zunächst „zickigen Teenie-Geschichte“ zu einem spannenden Krimi. Die Geschichte scheint zunächst unglaublich. Sie ist allerdings so gut geschrieben, dass ich als Leser das Gefühl bekam, eine entsprechende Begegbenheit könnte sich möglicherweise doch so oder ähnlich abspielen. . Ich halte dieses Buch für einen guten Jugendkrimi, der durchaus auch Erwachsene zu begeistern vermag. *+* Zur Originalrezension auf meinem Blog geht es hier entlang: https://irveliest.wordpress.com/2014/10/08/m-p-anderfeldt-nur-zehn-tage/*+*

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