Der Nekromant - Totenkult

von M.R. Forbes 
4,5 Sterne bei17 Bewertungen
Der Nekromant - Totenkult
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Neue Kurzmeinungen

phantastische_fluchtens avatar

aabsolut irre, krass und spannend. Kann man nicht mehr aus der Hand legen

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Eine gelungene Genre-Mischung. Fans vom ersten Teil sollten sich Totenkult nicht entgehen lassen.

Alle 17 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Nekromant - Totenkult"

Mit einem Bein im Grab…

…diesen Zustand kennt der Gelegenheitssöldner und Nekromant Conor Night nur zu gut. Viel Zeit zum Grübeln bleibt ihm nicht, denn seine lebenswichtige und schwer aufzutreibende Medizin geht zur Neige. Grade als er einen Arzt findet, der ihm helfen kann, wird der Mediziner getötet. Die Angreifer nennen sich „Reapers“ und wollen auch Conor ins Jenseits befördern. Sein Retter in der Not ist ein mysteriöser Hexer, dem Conor nicht traut, dessen Angebot aber zu verlockend ist. Ehe er sich versieht, hat er nicht nur die Reapers im Nacken, sondern auch Mr. Tod höchstpersönlich…

„Totenkult“ ist der zweite Band der dreiteiligen Urban-Fantasy-Reihe „Der Nekromant“

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961880058
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:440 Seiten
Verlag:Mantikore-Verlag
Erscheinungsdatum:14.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    unclethoms avatar
    unclethomvor 3 Monaten
    Beste Unterhaltung...

    Ich muss offen gestehen, dass die Welt der Fantasy nicht die meine ist. Erfundene Welten, Elfen und dergleichen lassen mich ein Buch normalerweise gar nicht erst beginnen zu lesen.
    Beim Nekromanten jedoch war es ganz anders, begonnen damit dass das Buch in der realen Welt spielt über Figuren die man sich zumeist doch real vorstellen kann, hat mich das Buch Seite für Seite in seinen Bann gezogen.
    Die Schauplätze sind sehr schön und begreifbar beschrieben, so dass sie sich vor meinem inneren Auge manifestierten.
    Ebenso erscheint es mit den Figuren, die nahezu alle echt erschienen, obwohl es gerade hier der Nekromant ist der mich in seinen Bann gezogen hat. Warum das so ist? Ich vermute dass es am düsteren was er durchaus verströmt, liegt. Das mag ich, düstere Figuren und düstere Schauplätze lassen für mich den Eindruck entstehen, dass es sich hierbei eher um eine Horrorstory handelt.
    Einmal auf die Figur eingelassen, die Figur und ihre Beweggründe verstanden, hat man mit der Story durchaus riesigen Spaß. Die Spannung die schon recht früh auf einem recht hohen Level ist, kann sich dennoch je weiter man zum Ende hinkam, immer weiter gesteigert. Und so hatte ich eigentlich nur ein Bedürfnis, noch mehr vom Nekromanten zu lesen.
    Die realen Menschen in der Story, die für meinen Geschmack eher die Nebenrollen spielen wirken alle durchaus echt und gut durchdacht. Okay, zum Teilleicht überzogen aber genau das macht den Reiz aus.
    Die Dialoge sind gut durchdacht und wirken, gäbe es solche Figuren denn wirklich, real und könnten möglichweise genau so gesprochen werden.
    Insgesamt fand ich in diesem Buch eine gut durchdachte Story vor, die mich von der ersten bis zur letzten Seite aufs Beste unterhalten hat. Es war für mich nicht einfach das Buch für Pausen aus der Hand zu legen und ich habe dafür auf die eine oder andere Stunde schlaf verzichtet.
    Für mich ist die Story für hervorragende 5 von 5 Sternen gut, sowie eine Leseempfehlung!

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    phantastische_fluchtens avatar
    phantastische_fluchtenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: aabsolut irre, krass und spannend. Kann man nicht mehr aus der Hand legen
    Außergwöhnliche Protagonisten und eine irre Story

    Die Ärzte gaben Conor Night noch eine Überlebenschance von zwei Monaten, nachdem  bei ihm Krebs diagnostiziert wurde. Nun lebt der Nekromant schon seit fünf Jahren mit seiner Krankheit, was den Tod sichtlich verärgert. Nicht nur, dass Conor immer weiter lebt, er stiehlt dem Tod auch seine Opfer und nutzt sie für seine Zwecke, setzt sie als Bauernopfer bei seinen Aufträgen als Söldner ein. 
    Da Jin ihn um seinen gerechten Anteil am letzten Auftrag betrogen hat, hat er keine Gewissensbisse, ein Angebot des geheimnisvollen Tarakona anzunehmen, von Jin ein Artefakt zu stehlen. Das er vorher genau dieses Artefakt im Auftrag von Haus Black von Tarakona gestohlen hat, macht die ganze Sache umso pikanter.
    Conor Night muss bald erkennen, dass er nicht nur Haus Black und Haus Red als Gegner hat, auch Tod mischt sich ein und schickt seine Truppen, um endlich der ewig sterbenden Seele des Nekromanten habhaft zu werden. In Las Vegas kommt es zum großen Showdown. 


    Kommentar:
    Man sollte Totennacht gelesen haben, um die Handlung dieses Buches in aller Tiefe zu verstehen.
    Wirkte das erste Buch noch etwas steif, ist die Geschichte wesentlich flüssiger und aus einem Guss. Da man die Protagonisten schon kennt, nimmt sich der Autor mehr Zeit für die Handlung und die hat es in sich.
    Mit Amos hat Mr.Forbes eine wirklich widerliche und abstoßenden Figur geschaffen, dem sogar ich gerne eins in die Fresse hauen würde. Aber er sorgt auch für einige humorvolle Momente und besitzt tatsächlich so etwas wie eine Söldnerehre.
    Ich zitiere aus Seite 165, die Textpassage zeigt, wie Amos tickt und dass diese Fantasywelt sich nicht wesentlich von unserer Welt unterscheidet:
    " Black kriegt, was er will und dann heißt es für dich Gute Nacht, zusammen mit allen anderen Baumkuschlern, Eiterbeulen, Kröten oder Lederhäuten, die mir meinen persönlichen Platz wegnehmen."
    Im Gegensatz zu Amos wirkt Prithi wie eine zarte Blume. Seit Conor ihr das Leben gerettet hat, versucht sie, ihm zu helfen. Er wohnt bei ihren Eltern zur Untermiete und Prithi verschafft ihm durch die Maschine Aufträge, damit er das notwendige Geld für seine Medikamente bekommt.
    Zusammen bilden die drei ein Team gegen die mächtigen Häuser, wobei weder Amos noch Prithi ahnen, dass Conor noch einen weiteren mächtigen Gegner hat.
    Ich finde den Plot irgendwie amüsant. Während Conor im ersten Teil das Hua von Taranaka stiehlt, bekommt er nun von ihm den Auftrag, das Hua von Jin zurückzustehlen. Da Conor noch etwas angepisst ist, dass Jin ihn so schmählich im Stich gelassen hat, hat er zu Beginn keine Probleme, den Auftrag anzunehmen. Zumal er mit dem versprochenen Geld bist an sein Lebensende (wann immer das sein mag) ausgesorgt hätte. Bald jedoch merkt er, dass Jin nur ein Spielball von Haus Black ist und er versucht alles, um sie zu schützen und trotzdem seinen Auftrag auszuführen.
    Conor ist eine sehr ambivalente Figur. Während Amos sehr direkt und derb ist und der Leser immer weiß, woran er mit ihm ist, macht es Conor einem nicht leicht. Seine Angst vor dem Tod nervt, wie schon in Band eins. Seine Ritterlichkeit und sein Wunsch, immer alles richtig zu machen, beindrucken, auch wenn ihn dieser Wunsch oft auf den falschen Weg führt.
    Einige Geheimnisse bleiben auch in diesem Band verborgen und versprechen einen spannenden dritten Band.
    Das Cover zeigt Conor umgeben von einem Feuerring. Das Pentagramm ist absolut irreführend und überflüssig aber die Farbgebung des Covers entspricht dem feurigen Inhalt.
    Während im ersten Band Andrea Blendl als Übersetzerin genannt ist, wurde der zweite Band von Jan Enseling ins Deutsche übertragen. Meine absolut subjektive Meinung ist, dass Jan Enseling die Derbheit und Brutalität der Sprache und Ereignisse besser erfasst hat. Manche Szenarien wirken noch krasser beschrieben und haben mich manchmal den Kopf schütteln lassen.
    Und die Wendung zum Ende hin hat mich echt aus den Socken gehauen!

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    AdamBlues avatar
    AdamBluevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine gelungene Genre-Mischung. Fans vom ersten Teil sollten sich Totenkult nicht entgehen lassen.
    Die Rückkehr des Totenbeschwörers

    Klappentext:


    „Mit einem Bein im Grab ...


    diesen Zustand kennt der Gelegenheitssöldner und Nekromant Conor Night nur zu gut. Viel Zeit zum Grübeln bleibt ihm nicht, denn seine lebenswichtige und schwer aufzutreibende Medizin geht zur Neige. Gerade als er einen Arzt findet, der ihm helfen kann, wird der Mediziner getötet. Die Angreifen nennen sich "Reapers" und wollen auch Conor ins Jenseits befördern. Sein Retter in der Not ist ein mysteriöser Hexer, dem Conor nicht traut, dessen Angebot aber zu verlockend klingt. Ehe er sich versieht, hat er nicht nur die Reapers im Nacken, sondern auch Mr. Tod höchstpersönlich ..."


    Cover:


    Stilistisch ähnelt es dem Cover von Totennacht. Conor wird erneut von einem Pentagram umgeben und hält wieder eine Pistole in der Hand, während er mit seiner linken seine Magie beschwört. Sein Trenchcoat darf natürlich auch nicht fehlen. Waren es beim Cover von Totennacht noch kalte Farbtöne die das Cover regierten, ist nun das Gegenteil der Fall, da das Cover hauptsächlich rote Töne hat. Das Motiv der Rückseite wurde vom Vorgänger übernommen (was mich nicht stört, da das Motiv sehr schön war). Mir hat das Cover vom Vorgänger etwas besser gefallen, da ich blaue Farbtöne lieber mag. Es ist eine Geschmacksfrage, was man lieber mag ;-).


    Inhalt: (Spoileralarm für diejenigen, die den ersten Teil nicht gelesen haben!)


    Totenkult spielt einige Monate nach den Ereignissen von Totennacht. Wir erinnern uns: Conor hat den Auftrag von Mr. Black angenommen, Miss Red das Leben gerettet, verlor jedoch seine beste Freundin Danelle, die beim Auftrag umgekommen ist. Der Nekromant wohnt nun mit Prithi, die nun Danelles Part als Conors Helferin übernommen hat. in einer Wohnung zusammen. Dies tut er jedoch nicht sehr lange, da Conor früh von „Reapers" und dem Tod persönlich konfrontiert wird. Ein Hexer rettet Conor vor den Reapers und verspricht ihm Schutz vor den Reapers und dem Tod, wenn Conor einen Auftrag aufnimmt. Der Nekromant sieht sich gezwungen, den Auftrag aufzunehmen und wundert sich schnell, da der Auftraggeber ( leichter Spoiler) Tarakona ist. Dieser war noch in Totenkult der Feind von Conor. Tarakona möchte immer noch das Artefakt, welches Miss Red besitzt haben und Conors Auftrag ist es nun, das Artefakt (den Hua) zu Tarakona zu bringen. Der Nekromant hat also die Seite gewechselt und der Auftrag bei „Totenkult" ist nun das Gegenteil von „Totennacht". Somit waren Conors Bemühungen im ersten Teil ohne Zweck, da Tarakona nun doch seinen Wunsch erfüllt bekommen soll. Ob es Conor erneut gelingt seinen Auftrag zu erfüllen, müsst ihr selbst herausfinden ;-). Obwohl die Geschichte sich zunächst wie eine umgedrehte Variante von Totenkult anhört, gibt es einige Wendungen und sehr spannende Actionstellen. Die verkürzte Seitenanzahl (340, also 85 Seiten kürzer als Totennacht) kommt der Geschichte zugute, da es keine überflüssigen oder langweiligen Momente gibt.


    Was die Charaktere angeht, hat sich eigentlich nicht viel verändert. Es gibt ein Wiedersehen mit Amos, der Conor zusammen mit Prithi unterstützt und einigen anderen Charakteren aus dem ersten Teil. Fans von Totenkult werden sich schnell zurechtfinden. Zudem erfahren wir etwas über Conors Kräfte, die durch seine Maske stärker geworden sind.


    Der Schreibstil ist wie gewohnt gut und erzählerisch hat mir Totenkult sogar etwas besser gefallen als Totennacht.

    Leider hat das Lektorat hier nicht wirklich gute Arbeit geleistet. Totennacht wurde deutlich besser lektoriert. Ich störe mich nicht oft daran, doch Totenkult hätte einen weiteren Lektoratsdurchgang verdient gehabt.


    Die Mischung aus Urban-Fantasy, Thriller und Horror ist auch hier gut aufgegangen, auch wenn es in Totenkult weniger Wesen gibt und es sich nicht mehr so abgedreht anfühlt, wie Totennacht (was mir persönlich besser gefallen hat).


    Fans vom ersten Teil können bedenkenlos zugreifen.

    Neueinsteigern empfehle ich es zuerst den ersten Teil zu lesen, da der zweite Teil viele Spannende Stellen vom ersten spoilert, weshalb Totennacht deutlich an Spannung verlieren wird.

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sprachlich nicht immer meins, aber die temporeiche Geschichte überzeugt!
    Düster und actionreich

    Der Nekromant und Gelegenheitssöldner Conor Night hat sich wieder einmal wider besseren Wissens auf eine Auftrag eingelassen, doch als Bezahlung winkt die Medizin, die ihn am Leben erhält. So macht er sich mit seinen Freunden Prithi und Amos auf den Weg nach Chicago – eine Spur von Leichen säumt ihren Weg.

    Ein düsterer, actionreicher Fantasyroman, der auch brutale und sehr blutige Szenen hat. Sprachlich war er nicht immer meins – zu viel unmotiviertes Gefluche für meinen Geschmack. Einem normalen Dialog begegnet man nur selten. Trotzdem hat mich Conor Night fasziniert. Ein todkranker Nekromant, der sein eigenes Handwerk nicht leiden kann und doch viele Überraschungen bietet. Für ihn und die unvorhersehbaren Wendungen der Geschichte lohnt sich das Buch. Man sollte sich aber auf sehr anschauliche, brutale Szenen einstellen.

    Fazit: ein düsterer, aber spannender Fantaysroman, der sich lohnt!

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    Kaitos avatar
    Kaitovor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Geniale Fortsetzung. Spannend, düster und zum schreien komisch! Einzig das Lektorat muss nochmal ran. Da kann aber das Buch nix für!
    Todgeglaubte Zaubern besser…

    Nach langem Warten gibt es nun endlich den zweiten Teil der Nekromanten-Reihe von M.R. Forbes auch auf Deutsch.

    Nachdem ich im letzten Jahr schon von der Mischung aus Urban-Fantasy, Horror und schwarzem Humor des ersten Teils begeistert war, habe ich natürlich nicht gezögert nun auch Band 2 zu lesen. Hauptfigur ist weiterhin der todkranke Nekromant Conor Night, der versucht sich möglichst unauffällig als Söldner durch eine Welt voller Magie und Intrigen zu schlagen. Doch wer Band 1 kennt, der weiß dass Conor nicht lange unter dem Radar bleiben wird.

    Die deutsche Übersetzung, bzw. das Lektorat hat diesmal leider einige Schwächen. Teilweise sind Wörter (wir, wie, die, usw.) vertauscht, und manchmal fehlen sie komplett.
    Aber die schrulligen Charaktere und ihre gepfefferten Dialoge sind einfach zu gut um wahr zu sein. Und somit war mein Lesevergnügen kaum getrübt. Die Welt von M.R. Forbes ist detailreich, die Schauplätze und Figuren werden gut beschrieben und die Handlung lässt sich zu Beginn zwar wieder Zeit, bevor es dann zum großen Finale kommt, trotzdem war sie für mich aber durchweg interessant. Denn man erfährt immer mehr über Conor, seine Kameraden und seine Gegner.
    Wie immer erfahren wir natürlich nicht alles. Die Reihe soll ja spannend bleiben.

    Auf Teil 3 müssen wir leider wieder bis 2019 warten.
    Wer die Reihe noch nicht kennt, hat also genügend Zeit bei Teil 1 zu beginnen. Man könnte Totenkult aber durchaus auch ohne Vorwissen lesen. Um Details und Seitenhiebe besser zu verstehen, schadet es aber nicht sich die Zeit zu nehmen.


    Totenkult kann ich auf jeden Fall empfehlen!

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    LiberteToujourss avatar
    LiberteToujoursvor 8 Monaten
    Der Tod als Verbündeter und größter Feind.

    Conor versucht sein Leben nach den letzten dramatischen Ereignissen einigermaßen wieder auf die Reihe zu kriegen. Eigentlich will er nur Ruhe und genug Geld für seine Medikamente. Aber natürlich lässt der nächste Auftrag nicht lange auf sich warten. Diesmal soll er seine ehemalige Verbündete bestehlen - und sich nebenbei mit einem der mächtigsten Magier überhaupt anlegen. Aber der, der ihm den Auftrag erteilt hat scheint selbst über noch mehr Macht zu verfügen, als selbst Conor sich vorstellen kann..


    Schwierig, dieses Buch zu bewerten ohne mich nach meiner Rezension zu Band 1 zu wiederholen. Alles was gut an Band 1 war - Spannung, Tempo und eine Wagenladung schwarzer Humor - hat Band 2 auch zu bieten. Das Buch gleicht einer Mischung aus Endzeitszenario, Actionhighlight und Achterbahnfahrt. Das Lesen macht einfach Spaß, auch wenn einem als Leser nicht die kleinste Pause vergönnt wird. Conor ist und bleibt etwas ganz besonderes - zynisch bis ins Mark und trotzdem irgendwie liebenswert.


    Ganz besonders Spannend finde ich hier eine Dualität, die in Band 1 schon angedeutet wurde, die hier aber noch viel besser raus kommt. Conors Beziehung zum Tod ist schon irgendwie eine ganz besondere. Einerseits ist er extrem auf ihn angewiesen - er bezieht seine Macht von ihm, arbeitet mit ihm, lebt mit ihm. Und gleichzeitig hat er eine Heidenangst seinem ärgsten Feind jemals gegenüber zu treten. Ohne ihn kann er nicht - und mit ihm will er eigentlich nicht. Also, nicht dass er eine Wahl hätte..


    Forbes schafft es außerdem, mich irgendwie in einen kleinen inneren Zwiespalt zu manövrieren. Amos ist für mich ein Mysterium. Der Mann vereint in sich alles, was mich an Menschen dermaßen anwidert, dass ich nicht mal mit ihnen reden würde. Frauenfeindlich und Rassistisch bis in die letzte Pore seines massigen Körpers sollte mich der Kerl eigentlich abschrecken. Tut er aber nicht. Irgendwie. Und das liegt gar nicht daran, dass man dann und wann erahnen kann dass er eigentlich ein gutes Herz hat - das macht die Sache nämlich nicht besser, wenn das Herz nur für ausgewählte Personengruppen schlägt - sondern an.. ich weiß auch nicht woran. Ich hadere extrem mit mir selbst, dass ich mich tatsächlich jedes Mal wieder freue, wenn dieser Widerling auf den Plan tritt. 


    Das einzige kleine Manko an dem Buch sind die vielen Rechtsschreibfehler. Da sollte man für die zweite Auflage definitiv nochmal drüberlesen. Aber da kann ich bei all dem anderen gut beide Augen zudrücken. Die Nekromantenreihe ist für mich nach wie vor das absolute Fantasy - Highlight der letzten Monate!

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    annlus avatar
    annluvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin begeistert von der fatalistischen Art von Connor
    Der Tod rückt dem Nekromanten Connor auf die Pelle

    *Die Reapers meiden, den Hua stehlen und dabei versuchen Jin am Leben zu halten? Das würde ein Spaß werden.*


    Der Nekromant 2


    Seit sechs Monaten ist der Nekromant Connor abgetaucht. Nur leider nicht tief genug. Als er sich seine Medikamente besorgen will, finden ihn nicht nur die Anhänger eines Totenkults, sondern auch ein Mittelsmann eines Hexers, den er eigentlich schon tot geglaubt hat. Dieser will das Artefakt zurück, das sich in Händen der Frau befindet, der Connor kürzlich geholfen hat. Dafür gibt er ihm eine Woche Zeit und stellt eine Belohnung in Aussicht, bei der Connor nicht nein sagen kann.



    Da ich den ersten Band schon kannte, ist mir der Einstieg in die Welt leicht gefallen. Die politischen Verhältnisse der Häuser, die die „neuen Menschen“ (all jene, die die Umpolung des Magnetfeldes in fantastische oder magiebegabte Wesen verwandelt hat) beherrschen, waren zwar immer noch nicht ganz zu durchschauen, haben aber nicht allzuviel Einfluss auf die Geschichte genommen.


    Aber nicht nur die Häuser und ihr Gegner, der Hexer Tarakona, machen Connor das Leben schwer. Der Tod will ihn endlich in Händen halten und das nicht nur sprichwörtlich. Über die wiederbelebten Leichen tritt er auch persönlich mit Connor in Kontakt und hetzt ihm die Reapers – die Anhänger des Totenkults – auf den Hals. Dazu kommt die Entität, die Connors magischen Artefakten inne wohnt und der er sehr misstrauisch gegenüber steht.


    Dass Connor dabei eine fast schon fatalistische Ader entwickelt ist nicht überraschend. Aber genau die hat es mir angetan. Zusammen mit dem schwarzen Humor, den Connor als Erzähler mit in die Geschichte bringt, empfand ich als einen guten Gegensatz zu den mitunter blutigen Szenen. Als Mischung ergab dies einen Erzählstil, der mir zugesagt hat.


    Connor schafft es auch dieses Mal nicht, den Auftrag alleine auszuführen, sodass er sich wieder Amos und Prithi mit an Bord holt. Damit kamen so manche Sticheleien aber auch einige witzige Szenen zustande.


    Fazit: Connors Art und die Welt in der er lebt haben mich schon im ersten Band begeistert – auch hier konnten sie wieder überzeugen.

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    Wuerfelhelds avatar
    Wuerfelheldvor 8 Monaten
    Lahmt ein wenig

    Conor Night ist ein Nekromant, aber wirklich viel Freude hat er an seinem Zustand nicht, denn der ehmalige Arzt ist durch seine eigene Nähe zum Tod erst dazu in der Lage, die Toten zurückzurufen und zu kontrollieren. Nur wenig hält ihn noch am Leben, und die Medikamente, die er braucht, sind sehr teuer – der Pakt den er zusätzlich eingegangen ist, schützt ihn nur wenig vor dem Verfall.

    Aus diesen Gründen hat Conor gerade wieder einmal sein Kratzen. Die letzten Ereignisse haben seine bisherige Zuflucht zerstört, nun lebt er mehr oder weniger in der Souterrain-Wohnung seiner Vertrauten Prithi, die ihm nun anstelle von Danielle Aufträge verschafft. Er macht sich allerdings keine Illusionen, dass das auf Dauer gut gehen wird.

    Und nun steckt er richtig in der Klemme, denn neben den Geldsorgen sind auch im Moment die Medikamente nicht verfügbar, die er so dringend braucht. Er spürt zwar einen Arzt auf, der ihm helfen könnte, der wird aber ermordet.

    Und nun zeigen die neuen Feinde kurz ihr Gesicht. Sie nennen sich die „Reapers“ und wollen Connor ebenfalls den Garaus machen. Der kann ihnen nur knapp entkommen, muss aber die Hilfe eines undurchsichtigen Hexers annehmen, dem er kein Stück traut.

    Was nun? Ehe sich der Nekromant versieht, steckt er noch mehr in der Klemme als je zuvor, denn nun hat er auch noch den Tod höchstpersönlich am Hals. Und da hilft auch kein Bitten und Beten mehr.

    MEDIADATEN

    …Autor: M. R. Forbes
    …Übersetzung: Jan Enseling
    …Verlag: Mantikore Verlag
    …Format: Paperback
    ..:Seiten: 340
    …Erschienen: Februar 2018
    …ISBN: 978-3961880058
    …Preis:  14,95 EUR

    MEINE MEINUNG
    Die Geschichte ist auch in diesem zweiten Band irgendwo zwischen „Urban Fantasy“ und Horror angesiedelt. Hier werden nicht nur Tote lebendig, auch der Sensenmann tritt als leibhaftige Entität in Erscheinung.

    In erster Linie steht aber das Abenteuer im Vordergrund – erst einmal nicht der Auftrag, sondern der Kampf um das nackte Überleben, denn Conor stellt fest, dass ihm schneller als ihm lieb ist, das Lebenslicht ausgehen kann. Hilfe findet er kaum, auch wenn er ein paar gute Freunde und Unterstützer hat. Aber die können ihm auch nur bis zu einem gewissen Grad beistehen.

    Zudem muss er sich mit neuen Schwierigkeiten herum prügeln, die für die nötige Action sorgen.

    Ganz so spannend, wie sich der Klappentext liest, ist die Geschichte aber nicht, denn der Protagonist und seine Freunde werden über weite Teile des Buches von einer Ecke zur anderen gejagt und gelegentlich auch dazu gezwungen zu kämpfen.

    Die Figuren, selbst der Held, entwickeln kaum ein eigenes Profil, sie sind mehr oder weniger Archetypen, die der Action und dem Szenario untergeordnet werden und jedes Klischee erfüllen, das man als erfahrene Leser schon kennt.

    So gesehen treten trotz des flotten Erzählstils immer mal wieder einige unangenehme Längen auf, durch die sich das Buch im Mittelteil etwas zieht.

    Alles in allem dürften sich von „Totenkult“ dem zweiten Band von „Der Nekromant“ diejenigen angezogen fühlen, denen gefällig geschriebene Geschichten zwischen Fantasy und Horror gefallen, in denen die Probleme und die Handlung genau so überschaubar bleiben wie die Charaktere. Das Buch ist trotz des langatmigen Mittelteils unterhaltsam zu lesen und kann entspannend wirken, wenn man die Thematik mag. Mehr als das sollte man aber nicht erwarten.

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    anra1993s avatar
    anra1993vor 8 Monaten
    Spannend, aber etwas schwächer als der erste Teil

    Letztes Jahr hatte ich bereits den ersten Teil der Reihe gelesen, welcher mir gut gefallen hatte. Als ich dann eine Leserunde zum zweiten Teil gefunden habe, war für mich sofort klar, dass ich daran gerne teilnehmen möchte. Der Autor konnte mich durch seinen Schreibstil überzeugen. Er ist düster und voller schwarzen Humor. Also genau nach meinem Geschmack.
    Schwierigkeiten in den zweiten Teil hereinzukommen, hatte ich keine, da immer wieder Teile des ersten Teils aufgegriffen wurden und meine Erinnerungen nach und nach zurückkamen. Den Protagonisten Conor mag ich sehr gerne, auch wenn er etwas strange ist. Aber wie soll ein Nekromant auch anders sein? Im oberen Zitat seht ihr das, was ihn ausmacht: Er kann Tote über einen gewissen Zeitraum wieder auferstehen lassen, was echt gruselig ist, aber eine interessante Idee.
    Der zweite Teil ist für mich allerdings etwas schwächer als der erste und konnte mich nicht komplett überzeugen. Es gab zwar immer wieder spannende Stellen, leider aber auch sehr zähe. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte nicht richtig in Schwung kam. Erst nach einigen 100 Seiten wurde es so richtig spannend und ich konnte mich komplett in den zweiten Teil fallen lassen. Vor allen die vielen Sprüche, die eindeutig dem schwarzen Humor zu zu ordnen sind, haben es mir angetan. Dadurch wurde die ganze Geschichte sehr stark aufgelockert und ließen mich sehr oft schmunzeln.
    Die Idee der Reihe gefällt mir immer noch sehr gut, da sie sehr erfrischend ist. Gerade die Idee, dass Tote wiedererweckt werden können finde ich genial und schaurig zu gleich. Auch das Ende konnte mich dieses Mal überzeugen. Durch die Wendung und dem Cliffhanger, macht es neugierig auf den dritten Teil, der leider erst 2019 erscheinen wird.


    Fazit
    Der zweite Teil ist etwas schwächer als der erste Teil, konnte mich aber trotzdem fesseln. Durch die kleinen Rückblicke, kam ich gut ins Buch hinein. Besonders gut gefällt mir der schwarze Humor, der sich durch das ganze Buch zieht. Ein wenig Schade finde ich allerdings dieses mal die schwankende Spannung, die mich daher nicht komplett überzeugen konnte.

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    secretworldofbookss avatar
    secretworldofbooksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Totenkult überzeugt mit seiner spannenden Handlung vom Anfang bis zum Ende.
    ... gelungene Fortsetzung

    Inhaltsangabe:


    Mit einem Bein im Grab… 

    …diesen Zustand kennt der Gelegenheitssöldner und Nekromant Conor Night nur zu gut. Viel Zeit zum Grübeln bleibt ihm nicht, denn seine lebenswichtige und schwer aufzutreibende Medizin geht zur Neige. Grade als er einen Arzt findet, der ihm helfen kann, wird der Mediziner getötet. Die Angreifer nennen sich „Reapers“ und wollen auch Conor ins Jenseits befördern. Sein Retter in der Not ist ein mysteriöser Hexer, dem Conor nicht traut, dessen Angebot aber zu verlockend ist. Ehe er sich versieht, hat er nicht nur die Reapers im Nacken, sondern auch Mr. Tod höchstpersönlich… 



    Meinung:


    Dies ist schon der zweite Teil von "Der Nekromant" von Mr.R.Forbes und man kann ihn problemlos ohne die Vorkenntnisse aus Band 1 lesen. Da der Protagonist Conor Night super gute Rückblicke auf die Geschehnisse in der Vergangenheit liefert. Dabei kam ich so gut in die Geschichte rein, wirklich ein angenehmer Schreibstil. Gut gefiel mir der Einsatz von  den humorvollen Textstellen. Auch wenn dieser Humor eher der makabren Art entspringt,aber ein anderer würde auch schlecht passen. Diese Textstellen waren sehr unterhaltsam und lockerten die ansonsten sehr düstere und gefährliche Story  auf. Die Spannung wird in diesem Band 2 sehr hoch gehalten und lässt auch nicht zum Ende des Buches nach. Für mich ein gut gelungenes Werk . Es hat mich so unterhalten, dass ich den letzten Teil auch lesen werde.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Liebe Leserinnen und Leser,
    einmal mehr möchte wir - vom Mantikore-Verlag - euch die Gelegenheit geben eines unserer Bücher kennenzulernen. Dieses Mal geht es um die spannende Fortsetzung der Urban Fantasy Reihe DER NEKROMANT. Das Buch ist wird in Kürze als Print erscheinen, daher verlosen wir einige Bücher die grade frisch vom Drucker gekommen sind.

    Wir laden euch herzlich zu dieser Leserunde ein und spendieren hierfür 10 Taschenbücher!

    Und hierum geht es...
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    "Totenkult" ist der zweite Band der dreiteiligen Urban-Fantasy-Reihe "Der Nekromant"

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    Wer an dieser Leserunde teilnehmen möchte braucht sich hier einfach nur zu bewerben. Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension (möglichst zeitnah!) veröffentlichen werdet (sehr freuen wir uns auch über Rezis auf eigenen Blogs und auf Amazon). Wir freuen uns schon auf euer Feedback.

    Und los gehts...

    Viele Grüße
    euer Mantikore-Verlag

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    Mantikoreverlags avatar
    Liebe Leserinnen und Leser,
    einmal mehr möchte wir - vom Mantikore-Verlag - euch die Gelegenheit geben eines unserer Bücher kennenzulernen. Dieses Mal geht es um die spannende Fortsetzung der Urban Fantasy Reihe DER NEKROMANT. Das Buch ist derzeit erst als E-Book erschienen daher verlosen wir zunächst nur ePubs. Der Print wird erst im Februar erscheinen - mit einer neuen Leserunde.

    Wir laden euch herzlich zu dieser Leserunde ein und spendieren hierfür 10 ePubs!

    Und hierum geht es...
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    Letzter Beitrag von  Leseratte2007vor 8 Monaten
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