Der Nekromant - Totennacht

von M.R. Forbes 
4,6 Sterne bei18 Bewertungen
Der Nekromant - Totennacht
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einz1975s avatar

Ein gelungener mystischer Thriller, mit einem morbid duftenden Helden und einem tiefschwarzen Geheimnis, welches ans Tageslicht kommt.

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skuril, krass, außergwöhnlich

Alle 18 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Nekromant - Totennacht"

SIE HERRSCHEN ÜBER DIE LEBENDEN,

DOCH ER BEFEHLIGT DIE TOTEN.

In einer Zeit, in der die Magie in die Welt zurückgekehrt ist, schlägt sich Conor Night mit dubiosen Gelegenheitsjobs durchs Leben. Er hat die Fähigkeit Tote zum Leben zu erwecken, doch er selbst ist todkrank. Nur eine verbotene Substanz erhält ihn am Leben. Als er ein lukratives Jobangebot bekommt, kann er nicht widerstehen. Schon bald steht er Mächten gegenüber, die ihm weit überlegen sind. Doch auch Conor hat ein paar Tricks auf Lager, mit denen seine Gegner nicht rechnen …

„Totennacht“ ist der Auftakt der dreiteiligen Urban Fantasy-Reihe „Der Nekromant“.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783945493823
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:428 Seiten
Verlag:Mantikore-Verlag
Erscheinungsdatum:18.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor 3 Monaten
    Rezension zu "Der Nekromant - Totennacht"

    Conor ist anders … die Welt ist anders. Die Welt hat sich verändert. Aus Menschen haben sich mittlerweile auch andere Wesen entwickelt. Viele verschiedene Wesen.

    Conor ist zwar optisch noch ein Mensch, aber trotzdem anders, als die anderen. Er ist ein Nekromant und kann Tote erwecken. Selbst ist er allerdings auch todkrank und kann sich nur mit sehr teuren Medikamenten am Leben erhalten. Zumal der Einsatz seiner Fähigkeiten sehr an seiner Lebensenergie saugt.

    Es gibt zwar viele verschiedene Magier, die auch zu bestimmten Häusern gehören, jedoch will keiner etwas mit den Nekromanten zu tun haben. So trifft er auf Danelle, die Söldnerin, die ihn aufnimmt und in ihre Geschäfte einbindet.

    Eines Tages erhalten sie einen sehr lukrativen Auftrag. Doch noch wissen die beiden nicht, welchen mächtigen Gegnern sie gegenüber stehen.

    „Der Nekromant – Totennacht“ ist der erste Teil der Nekomanten Reihe aus der Feder des Autors M. R. Forbes.

    Das Cover ist schon mal der totale Hingucker. Das blaue Bild mit der roten Hand finde ich einfach gelungen.

    Die Geschichte hinter dem Cover finde ich einfach genial. Sie ist so viel anders, als die meisten Fantasy Geschichten. Stecken in den anderen Büchern immer niedliche Frauen, selbstverliebte Männer und Schönheit sowie viel Liebe drin, ist hier fast das Gegenteil vorhanden.

    Conor ist nicht gerade der stahlende Held. Er ist krank und seine Fähigkeiten sind auch nicht gerade nett. Was er dann teilweise mit den auferstandenen Toten macht, ist sehr schwarzer Humor. Also genau meiner.

    Dazu finde ich sympathisch, dass Conor nicht der Superheld schlechthin ist. Er schafft es immer wieder in offensichtliche Fallen zu tappen und muss dann zusehen, wie er wieder glimpflich dort raus kommt. Es macht die Figur einfach ehrlicher.

    Dazu kommt dann der Aufbau dieser Welt. Ich fand sie faszinierend mit ihren Ideen und Reichtum an Wesen. Dazu auch recht düster ohne hoffnungslos zu wirken.

    Mir hat der Auftakt sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe.

    Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen, vor allem an Leser, die gerne mal ohne Liebesstory und Blingbling auskommen möchten.


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    einz1975s avatar
    einz1975vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener mystischer Thriller, mit einem morbid duftenden Helden und einem tiefschwarzen Geheimnis, welches ans Tageslicht kommt.
    M.R. Forbes - Der Nekromant – Totennacht

    Der Name des Buches zeigt euch schon sehr deutlich, um was es sich hier wohl handeln wird. Conor Night ist wie alle Menschen irgendwie zu seiner Macht gekommen und wandelt nun als Nekromant durch die Welt. Doch wie kam es dazu, dass die Menschen plötzlich wieder die Magie entdeckt haben? In dem Buch wird zwar etwas dazu gesagt, aber geheimnisvoll bleibt es dennoch. Immerhin wissen wir, dass ein großer Umbruch dazu geführt hat und es gibt sie wieder die Hexer, Vampire, Werwölfe, Elfen, Oger und eben auch die, die mit dem Tod verbunden sind. Conor selbst hatte eine Familie, eine Frau und ein kleines Kind, doch als bei ihm irgendwann Krebs festgestellt wurde, zerbrach für ihn seine alte Welt.

    Seither versucht er als Söldner sein Glück. Mit dabei seine Freundin Dannie, welche ihn damals auf der Straße aufgelesen hat. Sie war es auch, welche die Aufträge besorgt und Conner mehr als einmal den Arsch gerettet hat. Für seine Einsätze benutzt er ganz normale Waffen, aber auch ein paar Würfel, welche mit einer dunklen Seele verbunden sind. Einmal auf ein Ziel ausgerichtet, verschlingt sie alles Leben und hinterlässt nur den Tod. Selbst kann er auch bei Berührung seinen Opfern das Leben nehmen, nur kostet ihm das selbst sehr viel Kraft und ein Stück seines Lebens.

    Eines Tages wird er gerufen um ein Artefakt zu stehlen. Klingt nicht sonderlich schwer, doch gerät er schon von Anfang an in eine unheilvolle Verschwörung. Nicht nur, dass er sich gegenüber Werwölfen erwehren muss, auch sonst scheinen einige Personen mehr hinter diesem Artefakt her zu sein. Nach vielen Toten und vielen Verfolgungen und vor allem nach vielen neuen Erkenntnissen, wird am Ende doch noch herausgefunden, wo welche der Figuren steht und ehrlich gesagt, muss man sich da immer wieder auf etwas Neues einstellen, denn Nichts ist so, wie es scheint.

    Mr. Black macht dabei einen interessanten Eindruck und da es sich hier um den Einstieg in eine Trilogie handelt, kann man ziemlich sicher sein, dass man noch einmal etwas von ihm zu lesen bekommt. Conor aka Baron zeigt sich auch von seiner besten Seite, egal ob seine Magie, die magischen Würfel oder später ein weiteres mystisches Objekt, mit dem er seine Gegner beeindrucken kann, er ist ein Hauptcharakter den man trotz seiner Taten weiterverfolgen mag. Manche Passagen ziehen sich zwar etwas und ganz den Zusammenhang zwischen Menschen und Magie oder wie Conor zu den Würfeln kam, bleiben ein Geheimnis und könnten somit Appetit auf die anderen Teile machen.

    Fazit:
    Ein gelungener mystischer Thriller, mit einem morbid duftenden Helden und einem tiefschwarzen Geheimnis, welches ans Tageslicht kommt. M.R. Forbes schreibt flott, nimmt kein Blatt vor den Mund und hat ein gutes Gespür für Abwechslung von Ruhe und Action. Hin und wieder ein paar zu viele Charaktere, aber die dünnen sich mit der Zeit aus, da der Tod bei einem Nekromanten wie der Schatten eines selbst ist. Wer einmal angefangen hat, der will auch wissen wie es weitergeht und wer auf Fantasy steht, findet hier was er sucht.

    Matthias Göbel

    Autor: M.R. Forbes
    Broschur: 428 Seiten
    Verlag: Mantikore-Verlag
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 18.05.2017
    ISBN: 978-3-94549-382-3

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    phantastische_fluchtens avatar
    phantastische_fluchtenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: skuril, krass, außergwöhnlich
    außergewöhnliche Dark Fantasy mit einem gebrochenen Helden

    Eine Welt wie die Unsere und doch ganz anders.
    Conor Night ist ein Nekromant , das bedeutet, er kann Tote zum Leben erwecken. Seine Wandlung und die damit einhergehenden neuen Fähigkeiten zwingen ihn, sein normales Leben, sowie seinen Arbeit als Chirurg aufzugeben und  seine Frau Karen und seine Tochter Molly zu verlassen.
    Bevor er sich dem Suff und der Verzweiflung hingeben kann, wird er von der Söldnerin Danelle gerettet, die ihm neuen Lebensmut gibt. Sie bringt ihm alles bei, was man als Söldner wissen muss und zusammen bilden sie ein starkes Team.
    Da Nekromanten verhasst und gefürchtet sind und ihnen niemand freiwillig einen Auftrag geben würde, ist Danelle diejenige, welche die Kontrakte abschließt und mit den Geschäftspartnern verhandelt. 


    Eines Tages trifft Conor an einem falschen Ort zur falschen Zeit eine falsche Entscheidung und zieht seine Partnerin und sich in einen Krieg der Häuser hinein, den sie beide kaum überleben werden. Die Häuser werden von mächtigen Hexern geführt und diese sorgen für eine brüchige Ordnung und Stabilität in einer chaotischen Welt voller merkwürdiger Geschöpfe.
    Um sich und Danelle zu retten, muss Conor den eingeschlagenen Weg bis zum bitteren Ende gehen, ungeachtet der Konsequenzen.
    Kommentar:
    Der Totenkult ist der erste Band der Reihe um den Nekromanten Conor Night. Bisher waren der Psycho Killer, Bourbon Kid und Sandman Slim meine Lieblingsantihelden aber Conor Night spielt in der gleichen Liga. Auch wenn er nie die uneingeschränkten Sympathien der Leser gewinnt  wie die anderen drei, ist er doch ein außergewöhnlicher und faszinierender Protagonist. Zu Beginn ist er voller Selbstmitleid und hadert mit seinem Schicksal. Der Autor lässt es sich nicht nehmen, immer wieder darauf hinzuweisen, wie sehr Conor sich vor dem Tod fürchtet und wie schlimm er sein Leben findet. Das nervt zu Beginn etwas, verliert sich aber im Laufe der Handlung, die an Spannung kaum zu überbieten ist.
    Teilweise ist die Geschichte sehr makaber und morbide. Da Conor als Söldner teilweise auf Unterstützung angewiesen ist, hat er immer schnell ein paar Tote zur Hand, die er bei Bedarf zum Leben erweckt. Er lagert sie in Kühltruhen bis zum nächsten Einsatz. Neben Menschen nutzt er auch Tiere zum ausspionieren des Gegners. Ratten, die das kleinste Schlupfloch finden, Katzen, die sich unbemerkt an ein Gebäude anschleichen können, oder Vögel, die eine Perspektive von oben vermitteln. 
    M.R. Forbes hat hier etwas gänzlich Neues erschaffen und zeigt uns einen gebrochenen Helden, der sich an einen Rest Menschlichkeit klammert. Er hat alles verloren was ihm wichtig war und fühlt sich innerlich zerrissen. Er weiß nicht, wie er als Nekromant einen Platz in der Welt finden soll und ohne Danelles Hilfe wäre er aufgeschmissen. Sie wird seine Stütze, sein Halt, seine Partnerin, seine Mutter, sie gibt ihm neuen Lebensmut. Zusammen sind sie fast unschlagbar, bis sie in einen Krieg der Häuser verwickelt werden.
    Die Welt wird bevölkert von Wesen jeglicher Gattung und Couleur. Obwohl Gleichberechtigung herrschen soll, werden anders aussehende Wesen wie Elfen, Trolle, Goblins oder Zwerge als Menschen zweiter Klasse behandelt, was zu einigen Spannungen führt. Sie unterscheidet sich also nicht unbedingt von unserer Welt, trotz der Magie und der seltsamen Bewohner. Politische Intrigen, brüchige Abkommen und gegenseitiges ausspionieren gibt es hier wie dort.
    M.R. Forbes erzählt seine Geschichte sehr routiniert und überrascht den Leser immer wieder mit verrückten  Ideen und skurrilen Wendungen.
    Das Cover ist sicherlich beeindruckend, führt den Leser aber etwas in die Irre. Conor ist kein Magier, der seltsame Rituale ausführt oder mit glühenden Händen die Tote zum Leben erweckt. Er ist ein Mensch, den das Schicksal hart getroffen hat und der versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen.
    Normalerweise zieht man andere, ähnliche Bücher als Vergleich heran um den Leser zu vermitteln, in welche Kategorie die Geschichte gehört. Hier fällt es mir schwer. Sandman Slim ist herrlich selbstironisch, die Bücher von Anonymus bestechen durch ihren schwarzen, bitterbösen Humor. Hier fehlt sowohl die Selbstironie als auch der Humor. Am ehesten ist es wohl mit den Hunt Chroniken vergleichbar.
    Die Bände sind in sich abgeschlossen und einzeln lesbar. 
    Ich freue mich auf Band zwei.

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    AdamBlues avatar
    AdamBluevor 6 Monaten
    Unterhaltsames Urban-Fantasy Abenteuer

    Klappentext:


    „Sie herrschen über die Lebenden, doch er befehligt die Toten.


    „In einer Zeit, in der die Magie in die Welt zurückgekehrt ist, schlägt sich Conor Night mit dubiosen Gelegenheitsjobs durchs Leben. Er hat die Fähigkeit Tote zum Leben zu erwecken, doch er selbst ist todkrank. Nur eine verbotene Substanz erhält ihn am Leben. Als er ein lukratives Jobangebot bekommt, kann er nicht widerstehen. Schon bald steht er Mächten gegenüber, die ihm weit überlegen sind. Doch auch Conor hat ein paar Tricks auf Lager, mit denen seine Gegner nicht rechnen."


    Cover:


    Wie man es vom Mantikoreverlag gewohnt ist, ein echter Augenschmaus. Conor, der sein Gesicht hinter der Kapuze seines Trenchcoates verborgen hält, hält in einer Hand eine Pistole fest und nutzt mit der anderen Hand seine nekromantischen Kräfte. Die blauen Farbtöne gefallen mir wirklich sehr gut und auch die Rückseite ist sehr gut gelungen (insbesondere die Würfel, welche Conor oft verwendet).


    Inhalt:


    Totennacht wird aus der Ich-Perspektive von Conor Night erzählt. Der Leser wird direkt in das Geschehen hineingeworfen und verfolgt Conor bei einem seiner Aufträge. Bei der Welt handelt es sich um unsere „reale" Welt, welche durch eine magnetische Umkehrung durch Fantasywesen wie Vampire, Elfen, Werwölfe oder Trolle ergänzt wurde. Conor ist jedoch in dieser magischen Welt eine Ausnahme, da er der einzige Nekromant ist. Durch seine magische Kraft kann er einen Toten wieder zum Leben erwecken. Der Wiedererweckte behält jedoch seine Persönlichkeit und ist kein seelenloser Zombie. Aus diesem Grund muss Conor sich seine Leichen gut auswählen und vor jedem Einsatz seine taktischen Möglichkeiten abwägen. So bewahrt sich Conor z.B die Leiche eines guten Schützen auf, um ihn bei entsprechenden Einsätzen wiedererwecken zu können. Dies mag ziemlich makaber klingen, liest sich jedoch sehr interessant, wenn Conor einen Toten aus seiner Kühltruhe wiederbelebt und sich mit ihr über den Tod unterhält. Unterstützt wird Conor dabei von Danelle, eine gute Freundin Conors, die ihm einst das Leben gerettet hat. Danelle ist Invalidin, da sie bei einem Einsatz ihre Beine verlor, und die Tochter von „Mr. Black". Mr Black ist das Oberhaupt eines „Hauses" (ein „Haus" könnte man mit einer einflussreichen Gang vergleichen). Diese Häuser bekriegen sich indirekt, um mehr Macht über die Stadt ausüben zu können. Conor erhält eher durch Zufall einen Auftrag von Mr. Black, der die Dienste Conors für 2 Millionen Dollar in Anspruch nehmen möchte. Ein Angebot, das Conor nur schwer abschlagen kann. Zumal er das Geld dringend für seine Medikamente benötigt, die ihn am Leben halten.


    Totennacht liest sich zu Beginn wie eine Urban-Fantasy Geschichte, enthält jedoch auch Thriller, Krimi und Noir Elemente. Zudem hat das Buch auch lustige Momente, die auf schwarzen Humor zurückgreifen.

    Die Charaktere haben mir gut gefallen, da sie sich schon von den gängigen Charakteren unterscheiden. Conor ist eine tragische Figur, da er unter einer tödlichen Krankheit leidet und schon seit Jahren tot sein müsste, hätte er nicht seine nekromantischen Kräfte. In Rückblenden erfahren wir mehr über Conor, welcher früher als Arzt tätig war, bevor er zum Nekromanten und Söldner wurde. Diese Rückblenden hätten meiner Meinung nach sogar öfter vorkommen können, da sie seinen Weg zum Söldner gut beschreiben.

    Er unterstützt seine zurückgelassene Familie finanziell, hat sie jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen. Conors Krankheit prägt auch sein Äußeres, da er schmal, blass und kahl ist. An solch einen schwachen Helden muss man sich erst gewöhnen, doch seine körperliche Schwäche gleicht Conor mit seiner Nekromantie und seinen Würfeln aus. Conor kann von Zeit zu Zeit seine Würfel benutzen, die jedes Mal eine andere Wirkung auf seine Gegner haben können (Feuersymbole können seine Gegner z.B verbrennen).


    Mir war es um ehrlich zu sein schon etwas zu viel Magie und es war mir auch etwas zu abgedreht, da Conor z.B an einer Stelle sich auch in eine virtuelle Welt begeben muss, was dann sehr an Matrix erinnerte.


    Insgesamt ist Totennacht eine unterhaltsame Geschichte, die zwar auch einige Wendungen parat hält, mir jedoch an einigen Stellen zu oberflächlich war.


    Urban-Fantasy Fans oder Fans von düsterer Fantasy sollten sich den Titel auf jeden Fall merken.


    4 Sterne.

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    clary999s avatar
    clary999vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender geheimnisumwobener Einstieg in die „Ghosts & Magic“ Reihe, gespickt mit trockenem und schwarzem Humor!
    Der Nekromant - Totennacht...

    Der erste Band aus der Urban Fantasy-Reihe „Ghosts & Magic“!


    „SIE HERRSCHEN ÜBER DIE LEBENDEN,

    DOCH ER BEFEHLIGT DIE TOTEN.“

    (aus dem Klappentext)


    Zum Inhalt: Die Magie ist in die Welt zurückgekehrt! Conor Night arbeitet seit fünf Jahren als Söldner. Er ist einer der letzten Nekromanten. Allerdings ist er todkrank. Die Medikamente, die er zum Überleben braucht, sind extrem teuer und schwer zu kriegen. Der neue Job ist sehr verlockend. Und plötzlich steht Conor Mächten gegenüber, denen vielleicht sogar ein Nekromant nicht gewachsen ist? Oder? Noch ist Conor nicht bereit zum Sterben und gibt Alles! Aber wird es reichen?...


    Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors M.R. Forbes ist locker und fließend. Erzählt wird aus der Sicht des Nekromanten Conor Night in Ich-Form.


    „Ein Nekromant, der Angst vor dem Tod hat?“

    Zitat aus dem Buch


    Die Geschichte spielt in der „realen“ Welt. Nach einer geomagnetischen Umkehrung kommt Magie (wieder) zum Vorschein. Neben Menschen gibt es auch unnatürliche Kreaturen, wie beispielsweise Trolle, Goblins, Oger, Vampire, Werwölfe, Elfen und die sogenannten Wilden.


    Nach und nach erfährt man mehr über diese düstere Welt. Welche Auswirkungen die Umkehrung auf die Bewohner der Erde und welche wichtige Rolle die mächtigen Häuser haben. Die Ideen dazu fand ich sehr originell!


    Zwischendurch gibt es kleine Rückblicke zu der Vergangenheit von Conor. Bevor er erfuhr, dass er einen bösartigen tödlichen Tumor hat, war er Chirurg… Damals hat Danelle sein Leben gerettet. Seitdem arbeiten sie zusammen und sind Freunde geworden. Die beiden und sogar Amos haben einen trockenen teilweise auch schwarzen Humor, der mich trotz der brenzligen Situationen sehr gut unterhalten hat.

    Weitere Personen und Kreaturen sind interessant, manche kaltblütig, manche unheimlich...


    „Ich hatte beinahe Schäden von einem Werwolfangriff erwartet, deshalb war es eine Überraschung, dass ihn stattdessen ein Vampir erwischt hatte. Er hatte ihn in einem besseren Zustand hinterlassen, aber es tat mir Leid für den Kerl. Es war nichts Angenehmes daran, gebissen zu werden.“

    Zitat aus dem Buch


    Der Handlungsverlauf ist durchweg sehr spannend, mysteriös und rasant! Die Kämpfe sind brutal und blutig! Conor erweckt Tote. Die Zombies müssen ihm gehorchen, aber das heißt nicht, dass sie keine eigene Meinung haben ;). Außerdem schwächt die Magie Conors Kräfte. Ein bisschen abgehärtet sollte der Leser schon sein! Auch emotionale Momente und Gesellschaftskritik sind in der richtigen Dosis enthalten.


    Der neue Job führt Conor an seine Grenzen. Totenbeschwörer und Todesmagie sind verpönt. Der Auftraggeber und der Gegner sind unbekannt, aber offensichtlich sehr mächtig und äußerst gefährlich! …


    Der erste Band ist in sich abgeschlossen, aber lässt noch einige Fragen offen! Ich bin gespannt, wie es weiter geht!


    Ein spannender geheimnisumwobener Einstieg in die „Ghosts & Magic“ Reihe, gespickt mit trockenem und schwarzem Humor!


    Leseempfehlung!

    5 Sterne

    Kommentare: 7
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    Wuerfelhelds avatar
    Wuerfelheldvor einem Jahr
    Leicht holpriger Auftakt

    Die Magie ist in die Welt zurückgekehrt und hat eine ganze Menge Wesen erscheinen lassen, die es bisher nur in den Mythen der Menschen zu finden gab. Die meisten waren einmal sterbliche, die durch magische Viren und Bakterien mutiert sind. Andere hingegen haben miterleben müssen, dass ihre Befähigung Magie anzuwenden ebenfalls erwacht ist – sie haben sich zu „Häusern“ zusammengefunden, um als Hexer, Seher und Sensitive zu arbeiten.

    Conor allerdings ist ein Nekromant. Der ehemalige Arzt hat erfahren müssen, das ausgerechnet sein Tumor in der Lunge, der ihn nach und nach tötet, dazu befähigt, die Toten zurückzurufen und zu beherrschen.

    Obwohl ihm seine Kollegen nur drei Monate gegeben haben, lebt er nun schon fünf Jahre und arbeitet mit Danielle zusammen, einer Sensitiven, die ihm die entsprechenden Aufträge heranzieht. Denn jemand der die Toten erwecken und einsetzen kann, wird zwar nicht sonderlich gemocht kann sich aber bei dem ein oder anderen Auftrag als nützlich erweisen. Doch dann begeht er den Fehler, ein mehr als lukrative Jobangebot anzunehmen, ohne sich mit seiner Partnerin kurzzuschließen – und das bringt ihn mit Mächten in Berührung, mit denen er sich besser nicht angelegt hätte.

    MEINE MEINUNG
    „Totennacht“ ist ein gefällig geschriebener Roman, der irgendwo zwischen Fantasy und Horror schwankt und zudem eine typische Noir-Atmosphäre entfesselt. Die Handlung bewegt sich zwischen Krimi und Abenteuer, benutzt dabei aber sehr bewusst bekannte Handlungsmuster, die Fans sicherlich schon in vielen anderen Romanen des Sub-Genres begegnet sind. In dieser Hinsicht schafft es der Roman auch nicht zu überraschen, denn der Ausgang ist mehr oder weniger so, wie man es als erfahrener Leser erwartet.

    Auch bei den Charakteren bewegt sich der Autor auf vertrautem Terrain, denn auch sein Held ist leicht einem Archetypus zuzuordnen: Dem abgehalfterten Kerl, der immer mit einem Fuß über dem Abgrund schwebt und dazu ein gesundes Maß an Zynismus entwickelt hat.

    Immerhin ist Conor dann doch nicht mit allen Wassern gewaschen, er schafft sich selbst Probleme, indem er in offensichtliche Fallen tappt, die ihn dann in die Bredouille bringt.

    Immerhin ist die Geschichte straff erzählt – man erhält immer wieder die notwendigen Informationen über Figuren und Situation, keine Szene scheint unnütz oder verschwendet. In punkto Spannung enttäuscht der Roman jedenfalls nicht, nur wirkliche Überraschungen oder gar Tiefgang kann man nicht erwarten.

    „Totennacht“ der erste „Der Nekromant“-Band ist ein gefällig geschriebenes Abenteuer zwischen Fantasy und Horror, dass man sehr gut zwischendurch lesen kann, weil es einen gewissen Unterhaltungsfaktor hat, von dem man allerdings sonst nicht viel erwarten sollte – weder überraschende Wendungen noch tiefgründigere Charaktere.

    MEINE WERTUNG
    3,5 von 5 Leichen

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    annlus avatar
    annluvor einem Jahr
    Kurzmeinung: düsterer urban fantasy, der nach einer längeren Erklärungsphase actiongeladen in die Reihe startet - hat mir gut gefallen
    Auftakt für den Nekromanten

    „Die wissen wer ich bin. Sie haben mich gesehen. Verdammt, der einzige Grund, warum ich den Job hatte, ist, weil ich ihn gestohlen habe. Ich dachte, er wäre mein großer Zahltag, mein Ticket dafür, das nächste Jahr zu erleben.“

    Der Nekromant 1

    Conor Night gehört zu den Menschen, die sich seit dem Umschwung des Magnetfeldes der Erde, gewandelt haben. Nicht nur ist er magiebegabt – eine tödliche Krankheit hat ihm auch die Kontrolle über die Toten gegeben. Er ist ein Nekromant. Als solcher versucht er anonym zu bleiben. Um zu überleben und die kostspieligen Medikamente zu bezahlen, die ihn am Leben halten, arbeitet er als Auftragsdieb und Killer. Bei seinem neuen Auftrag stolpert er über eine unglaubliche Chance: einen gut bezahlten Diebstahl. Dieser bringt ihm aber nicht das gewünschte Geld, sondern Gefahren, die von allen Seiten auf ihn eindringen, als er zum Spielball der Mächte wird.


    Conor fungiert selbst als Erzähler und nutzt den Einstieg, um nicht nur sein Schicksal, sondern auch die neue Weltordnung zu beschreiben. Einerseits gibt es in seiner Welt einiges, das an unsere Gegenwart erinnert, andererseits ist es nicht nur die Magie, die von bestimmten Menschen genutzt werden kann, die sie von unserer unterscheidet. Neben der Krankheit, die Conor zum Nekromanten gemacht hat, gibt es andere Krankheitserreger, die dazu führen, dass sich Menschen in Zombies verwandeln. Daneben sind es fantastische Wesen, die einerseits zusammen mit den Menschen die Gesellschaft bilden, aber auch jene, die als Wilde weggesperrt werden. So tauchen Elfen, Orks und Goblins aber auch Werwesen und Vampire auf.

    Conors Welt und sein Schicksal – aber auch die aktuelle Gefahr – führen dazu, dass sich eine düstere Stimmung entwickelt. Er ist sich der Gefahr immerzu bewusst, hat gleichzeitig aber auch eine sehr große Angst vor dem Tod. Skurril fand ich die zum leben erweckten Toten, die ihn begleiten und denen er befehlen kann. Dass sich die „lebenden“ Leichname nicht immer im allerbesten körperlichen Zustand befinden, war gewöhnungsbedürftig. Auch auf Grund der blutigen Kampfszenen sollte man nicht zart besaitet sein, wenn man die Geschichte liest.

    Nach dem langatmigen Beginn, der sich durch die vielen Erklärungen auszeichnete, wurde es spannender, als Conor sich in den Intrigen der mächtigen Häuser, die die Gesellschaft durch ihre magischen Fähigkeiten beherrschen, und deren Feind wiederfindet. So stolpert er von Kampf zu Kampf, seine Feinde scheinen ihm immer einen Schritt voraus zu sein und er kann nur noch hoffen, die ganze Aktion zu überleben.

    War für mich der Einstieg noch schwierig, da ich darauf wartete, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde und ich mich erst an die neue Umgebung gewöhnen musste, fand ich mich bald in der Lage wieder, mit dem Nekromanten mitzufiebern. Nicht nur seine Leichen, auch seine Verbündeten waren etwas eigen, doch schon bald mochte ich sowohl die einen, als auch die anderen. So fand ich die Nebencharaktere mitunter sympathischer als Conor selbst. Durch sie entstanden einige Szene, die mir durch ihren schwarzen Humor gefallen haben.

    Fazit: Die Welt in der Geschichte ist recht düster. Zusammen mit der Todesgefahr, in die sich Conor begibt, schafft das eine actiongeladene Handlung. Diese setzte allerdings erst nach einer etwas langen Erklärungsphase ein. Da es sich aber um den Auftakt der Reihe handelt, konnte ich darüber hinwegsehen und den Rest der Geschichte sehr genießen.

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    Kaitos avatar
    Kaitovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schwarzer Humor, schlagfertige Dialoge und ein vielschichtiger und spannender Protagonist. Ich erwarte sehnsüchtig Teil 2 :)
    Das Leben mit dem Tod - Oder: Wie werde ich nicht gekillt?

    „Der Nekromant“ spielt in unserer Welt in einer relativ nahen Zukunft, in der Magie Realität geworden ist. Dadurch haben sich neue Rassen entwickelt, die wir schon heute aus Filmen und Büchern kennen und die dort fester Bestandteil der Gesellschaft sind. Gezwungenermaßen hat sich auch die Struktur der Gesellschaft verändert und vieles passiert im Dunkeln und im Geheimen. Dieses Milieu ist das Zuhause von Conor Night.

    Der Autor beschreibt seine Schauplätze und Charaktere sehr anschaulich. Man kann sich sehr schnell zurecht finden, auch wenn man nicht direkt alle Fragen beantwortet bekommt. Die verschiedenen Figuren sind gut zu unterscheiden und haben eine starke Persönlichkeit.
    Trotz aller Anschaulichkeit ist die Handlung nicht langatmig und der flüssige Schreibstil lässt einen regelrecht durch die Seiten fliegen. Die spannenden Wendungen machen das Buch zu einer emotionalen Achterbahn. Gewürzt ist das Ganze mit einer guten Portion schwarzem Humor und schlagfertigen Dialogen.

    Leider haben sich wohl bei der Übersetzung einige Fehler eingeschlichen. Darauf müsste der Verlag in Zukunft noch mehr achten und evtl. eine weitere Person Korrektur lesen lassen.
    Mir hat es aber nicht den Spaß an diesem Buch verdorben und ich hoffe, dass ich auf Teil 2 nicht zu lange warten muss.

    „Der Nekromant“ ist eine spannende Mischung aus Horror-, Fantasy- und Mystery-Elementen. Nachdem ich begonnen hatte zu lesen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
    Zwar hatte ich auf Grund des Klappentextes einen etwas anderen Protagonisten erwartet, aber Conor macht seine Sache sehr gut und er hat noch einiges Potential einer der richtig Großen zu werden.

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    anra1993s avatar
    anra1993vor einem Jahr
    Wahnsinnig gut!


    Beim Nekromanten hat mich auf jeden Fall das tolle Cover neugierig gemacht. Ich meine, schaut es euch doch mal an. Es wirkt düster, hat aber so eine gewisse Ausstrahlung.
    Der Autor hat einen wirklich sehr guten Schreibstil, der mich mit in die Welt von Conor genommen hat. Ich hatte meistens das Gefühl, dass ich direkt neben ihm stehe. Ich muss gestehen, dass ich selten eine Geschichte gelesen habe, in dem ein Nekromant vorkommt bzw. den Protagonisten spielt. Deswegen war ich doch sehr überrascht, wie sympathisch mir Conor war, obwohl er nicht gerade das schönste Leben und die tollste Begabung hat. Ich muss gestehen, dass er mich sehr fasziniert hat.
    Gut gefallen hat mir, dass ich nicht nur ein Fantasybuch gelesen habe, dass mich in eine andere, düstere Welt entführt. Vielmehr hat das Buch ernste Themen, wie Rassismus. Das hat mir wirklich gut gefallen und wurde vom Autor geschickt verpackt. 
    Das Setting ist sehr düster. Ihr solltet auf jeden Fall nicht abgeneigt davon sein, dass die Welt in der Conor lebt, nicht gerade vor Frieden und Sonnenschein geprägt ist. Die Idee des Buches hat mir wirklich gut gefallen und ich habe schon lange nichts Vergleichbares mehr gelesen. Da das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben wurde, konnte ich zwar nur die Gedanken von Conor lesen und seiner Perspektive folgen, trotzdem tat dies der Spannung keinen Abbruch. Eigentlich wurde ich direkt in die Geschichte geworfen, musste mich zurechtfinden und war direkt gefesselt. Dieses Spannungsniveau konnte der Autor das ganze Buch über aufrechterhalten. Es gab keine Stelle, an der ich mich gelangweilt habe oder die Handlung sich in die Länge zog. 
    Abschließend kann ich euch sagen, dass ich schwer begeistert vom Auftakt bin. Es beinhaltet für mich alles, was ein gutes Fantasybuch beinhalten sollte und ich weiß jetzt schon, dass ich unbedingt Band 2 lesen muss!

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    KiddoSevens avatar
    KiddoSevenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine etwas andere Fantasy-Geschichte, die meine Begeisterung für Nekromanten erweckt hat. Tolle Charaktere und eine fesselnde Idee.
    "Um die Macht des Todes zu beherrschen, musste man selbst am Sterben sein."

    Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog :)

    Zum Inhalt

    In "Der Nekromant - Totennacht" von M.R.Forbes geht es um den todkranken Conor Night, der zusammen mit seiner Partnerin Dannie Aufträge als Söldner erledigt, um sich Finanziell und Gesundheitlich über Wasser zu halten. Er ist ein Nekromant und jedes Mal, wenn er seine Fähigkeiten benutzt rückt der Tod ein Stückchen näher, nur zu bremsen durch ein teures, illegales Medikament. Während eines Auftrages bekommt er ein neues Angebot, das er nicht abschlagen kann... Ein Auftrag vom gefürchteten Black, der sich alles schwieriger und gefährlicher herrausstellt, als zuerst gedacht.
    Conor hat sich mit Mächten angelegt, die er nicht mal erahnen kann...

    [Klappentext: 
    SIE HERRSCHEN ÜBER DIE LEBENDEN,

    DOCH ER BEFEHLIGT DIE TOTEN.


    In einer Zeit, in der die Magie in die Welt zurückgekehrt ist, schlägt sich Conor Night mit dubiosen Gelegenheitsjobs durchs Leben. Er hat die Fähigkeit Tote zum Leben zu erwecken, doch er selbst ist todkrank. Nur eine verbotene Substanz erhält ihn am Leben. Als er ein lukratives Jobangebot bekommt, kann er nicht widerstehen. Schon bald steht er Mächten gegenüber, die ihm weit überlegen sind. Doch auch Conor hat ein paar Tricks auf Lager, mit denen seine Gegner nicht rechnen …]


    Meine Meinung

     Das Cover gefällt mir im deutschen wahnsinnig gut! Normalerweise ist das immer genau das Gegenteil, da die deutschen Cover leider nie an die englischen heran kommen. Hier muss man den Mantikore-Verlag aber loben, denn ihr gewähltes Cover übertrifft das englische in jeder Hinsicht!
    Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches und wirkt mysteriös und düster.
    Es macht richtig Lust auf die Geschichte und ich hätte mir das Buch definitiv im Handel angeschaut!
    Der schlichte Buchrücken gefällt mir auch sehr gut, sieht toll aus im Regal!

    Das Layout innen hat mir auch sehr gut gefallen, hier gab es jedoch leider zwei Fehler, die man hätte vermeiden können. Einmal ging ein Kapitel unter, da es mitten in der Seite angefangen hat und nicht wie die anderen Kapitel, auf einer extra Seite mit großer Überschrift. Schreibfehler waren leider auch viele Vorhanden, vorallem im mittleren Teil. So etwas finde ich immer schade, dafür liest man doch Korrektur...

    Zum Inhalt kann ich sagen, dass ich begeistert bin. Die ganze Idee hinter der Geschichte finde ich klasse. Es hat einen Touch Horror und Skurriles, was mir sehr gut gefällt. Der Humor, mit dem dieses Buch geschrieben wurde und dem Schreibstil, der sich total locker und super lesen lässt hat mich von Anfang bis Ende überzeugt.
    Die Charaktere, ganz besonders der Protagonist fesseln einen richtig an die Geschichte. Sie sind super ausgearbeitet und man erfährt während des Buches immer mehr von ihnen und baut eine immer engere Bindung auf.
    Ein paar Stellen fand ich etwas verwirrend, da hätte ich mir eine genauere Ausführung oder Erklärung gewünscht, da es doch eine ganz neue Welt ist. Die Fragen klären sich dann im Laufe des Buches von selbst.
    Besonders gut hat mir die Wahl der Überschriften, der jeweiligen Kapitel, gefallen. Diese waren zum Teil schon super witzig und haben den Humor der Geschichte noch einmal gut unterstrichen.
    Die einzelnen Rückblicke im Buch sind vom Zeitpunkt super gewählt und passen perfekt. Emotionales Ereignis, zack ein Rückblick, der alles noch trauriger macht. Einfach klasse.

    Gegen Ende hätte ich gedacht, dass sich alles auf den zweiten Teil verschieben wird, hätte dieses Ende nicht erwartet, vorallem nicht so schnell. Da hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht, aber auch nur, da ich noch nicht bereit dafür war, dass es jetzt vorerst zu Ende ist.
    Die Art wie das Ende geschrieben wurde, fand ich auch super. Es hat richtig Lust auf die Fortsetzung gemacht und alle Fragen, die am Ende noch aufgetaucht sind, wecken einfach perfekt das Interesse.

    Fazit

     Eine etwas andere Fantasy-Geschichte, die meine Begeisterung für Nekromanten erweckt hat. Tolle Charaktere und eine fesselnde Idee. Ich bin super gespannt auf die Fortsetzung und kann "Der Nekromant - Totennacht" ausnahmslos empfehlen!!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Liebe Leserinnen und Leser,
    es ist soweit! Unser neuester Urban Fantasy Roman aus der Feder des US Schriftstellers M.R. Forbes DER NEKROMANT – TOTENNACHT - ist vor einiger Zeit als ebook erschienen und ist ab nächster Woche als Print im Handel.

    Da das Taschenbuch nun verfügbar ist möchten wir euch gerne zu einer Leserunde dieses spannenden Romans aufrufen. Hierzu spendieren wir 10 Bücher!


    Darum geht es:...
    SIE HERRSCHEN ÜBER DIE LEBENDEN,

    DOCH ER BEFEHLIGT DIE TOTEN.

    In einer Zeit, in der die Magie in die Welt zurückgekehrt ist, schlägt sich Conor Night mit dubiosen Gelegenheitsjobs durchs Leben. Er hat die Fähigkeit Tote zum Leben zu erwecken, doch er selbst ist todkrank. Nur eine verbotene Substanz erhält ihn am Leben. Als er ein lukratives Jobangebot bekommt, kann er nicht widerstehen. Schon bald steht er Mächten gegenüber, die ihm weit überlegen sind. Doch auch Conor hat ein paar Tricks auf Lager, mit denen seine Gegner nicht rechnen …

    „Totennacht“ ist der Auftakt der dreiteiligen Urban Fantasy-Reihe „Der Nekromant“.
    Dark Universe erschien erstmals 1962 zur Zeit des Kalten Krieges. Die post-apokalyptische Vision einer vom Atomkrieg zerstörten Zivilisation war für den Hugo Award nominiert. Ein Meisterwerk der Science-Fiction Literatur
    ....

    Wer an dieser Leserunde teilnehmen möchte braucht sich hier einfach nur zu bewerben. Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension (möglichst zeitnah!) veröffentlichen werdet (sehr freuen wir uns auch über Rezis auf eigenen Blogs und auf Amazon). Wir freuen uns schon auf euer Feedback.

    Und los gehts...


    Viele Grüße
    euer Mantikore-Verlag


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