M.R. Forbes Der Nekromant - Totennacht

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Inhaltsangabe zu „Der Nekromant - Totennacht“ von M.R. Forbes

SIE HERRSCHEN ÜBER DIE LEBENDEN, DOCH ER BEFEHLIGT DIE TOTEN. In einer Zeit, in der die Magie in die Welt zurückgekehrt ist, schlägt sich Conor Night mit dubiosen Gelegenheitsjobs durchs Leben. Er hat die Fähigkeit Tote zum Leben zu erwecken, doch er selbst ist todkrank. Nur eine verbotene Substanz erhält ihn am Leben. Als er ein lukratives Jobangebot bekommt, kann er nicht widerstehen. Schon bald steht er Mächten gegenüber, die ihm weit überlegen sind. Doch auch Conor hat ein paar Tricks auf Lager, mit denen seine Gegner nicht rechnen … „Totennacht“ ist der Auftakt der dreiteiligen Urban Fantasy-Reihe „Der Nekromant“.

düsterer urban fantasy, der nach einer längeren Erklärungsphase actiongeladen in die Reihe startet - hat mir gut gefallen

— annlu
annlu

Schwarzer Humor, schlagfertige Dialoge und ein vielschichtiger und spannender Protagonist. Ich erwarte sehnsüchtig Teil 2 :)

— Kaito
Kaito

Eine etwas andere Fantasy-Geschichte, die meine Begeisterung für Nekromanten erweckt hat. Tolle Charaktere und eine fesselnde Idee.

— KiddoSeven
KiddoSeven

Super Dark Urban Fantasy!

— Ciri_von_Riva
Ciri_von_Riva

Shadowrun trifft Constatine: Spannend & ungewöhnlich mit einer guten Prise schwarzer Humor

— Lothen
Lothen

Gelungener Auftakt dieser Reihe! Forbes mischt Bekanntes unterhaltsam neu zusammen und kreiert nebenbei den coolsten Helden seit Constantine

— Thoronris
Thoronris

Ein toller Urban Fantasy Auftakt, der mit viel Charme, Sprüchen, einem tollen flüssigen Schreibstil, Spannung & vielem mehr überzeugen kann.

— Leseratte2007
Leseratte2007

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  • Leicht holpriger Auftakt

    Der Nekromant - Totennacht
    Wuerfelheld

    Wuerfelheld

    11. September 2017 um 14:17

    Die Magie ist in die Welt zurückgekehrt und hat eine ganze Menge Wesen erscheinen lassen, die es bisher nur in den Mythen der Menschen zu finden gab. Die meisten waren einmal sterbliche, die durch magische Viren und Bakterien mutiert sind. Andere hingegen haben miterleben müssen, dass ihre Befähigung Magie anzuwenden ebenfalls erwacht ist – sie haben sich zu „Häusern“ zusammengefunden, um als Hexer, Seher und Sensitive zu arbeiten. Conor allerdings ist ein Nekromant. Der ehemalige Arzt hat erfahren müssen, das ausgerechnet sein Tumor in der Lunge, der ihn nach und nach tötet, dazu befähigt, die Toten zurückzurufen und zu beherrschen. Obwohl ihm seine Kollegen nur drei Monate gegeben haben, lebt er nun schon fünf Jahre und arbeitet mit Danielle zusammen, einer Sensitiven, die ihm die entsprechenden Aufträge heranzieht. Denn jemand der die Toten erwecken und einsetzen kann, wird zwar nicht sonderlich gemocht kann sich aber bei dem ein oder anderen Auftrag als nützlich erweisen. Doch dann begeht er den Fehler, ein mehr als lukrative Jobangebot anzunehmen, ohne sich mit seiner Partnerin kurzzuschließen – und das bringt ihn mit Mächten in Berührung, mit denen er sich besser nicht angelegt hätte. MEINE MEINUNG„Totennacht“ ist ein gefällig geschriebener Roman, der irgendwo zwischen Fantasy und Horror schwankt und zudem eine typische Noir-Atmosphäre entfesselt. Die Handlung bewegt sich zwischen Krimi und Abenteuer, benutzt dabei aber sehr bewusst bekannte Handlungsmuster, die Fans sicherlich schon in vielen anderen Romanen des Sub-Genres begegnet sind. In dieser Hinsicht schafft es der Roman auch nicht zu überraschen, denn der Ausgang ist mehr oder weniger so, wie man es als erfahrener Leser erwartet. Auch bei den Charakteren bewegt sich der Autor auf vertrautem Terrain, denn auch sein Held ist leicht einem Archetypus zuzuordnen: Dem abgehalfterten Kerl, der immer mit einem Fuß über dem Abgrund schwebt und dazu ein gesundes Maß an Zynismus entwickelt hat. Immerhin ist Conor dann doch nicht mit allen Wassern gewaschen, er schafft sich selbst Probleme, indem er in offensichtliche Fallen tappt, die ihn dann in die Bredouille bringt. Immerhin ist die Geschichte straff erzählt – man erhält immer wieder die notwendigen Informationen über Figuren und Situation, keine Szene scheint unnütz oder verschwendet. In punkto Spannung enttäuscht der Roman jedenfalls nicht, nur wirkliche Überraschungen oder gar Tiefgang kann man nicht erwarten. „Totennacht“ der erste „Der Nekromant“-Band ist ein gefällig geschriebenes Abenteuer zwischen Fantasy und Horror, dass man sehr gut zwischendurch lesen kann, weil es einen gewissen Unterhaltungsfaktor hat, von dem man allerdings sonst nicht viel erwarten sollte – weder überraschende Wendungen noch tiefgründigere Charaktere. MEINE WERTUNG3,5 von 5 Leichen

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  • Auftakt für den Nekromanten

    Der Nekromant - Totennacht
    annlu

    annlu

    21. August 2017 um 09:03

    „Die wissen wer ich bin. Sie haben mich gesehen. Verdammt, der einzige Grund, warum ich den Job hatte, ist, weil ich ihn gestohlen habe. Ich dachte, er wäre mein großer Zahltag, mein Ticket dafür, das nächste Jahr zu erleben.“ Der Nekromant 1 Conor Night gehört zu den Menschen, die sich seit dem Umschwung des Magnetfeldes der Erde, gewandelt haben. Nicht nur ist er magiebegabt – eine tödliche Krankheit hat ihm auch die Kontrolle über die Toten gegeben. Er ist ein Nekromant. Als solcher versucht er anonym zu bleiben. Um zu überleben und die kostspieligen Medikamente zu bezahlen, die ihn am Leben halten, arbeitet er als Auftragsdieb und Killer. Bei seinem neuen Auftrag stolpert er über eine unglaubliche Chance: einen gut bezahlten Diebstahl. Dieser bringt ihm aber nicht das gewünschte Geld, sondern Gefahren, die von allen Seiten auf ihn eindringen, als er zum Spielball der Mächte wird. Conor fungiert selbst als Erzähler und nutzt den Einstieg, um nicht nur sein Schicksal, sondern auch die neue Weltordnung zu beschreiben. Einerseits gibt es in seiner Welt einiges, das an unsere Gegenwart erinnert, andererseits ist es nicht nur die Magie, die von bestimmten Menschen genutzt werden kann, die sie von unserer unterscheidet. Neben der Krankheit, die Conor zum Nekromanten gemacht hat, gibt es andere Krankheitserreger, die dazu führen, dass sich Menschen in Zombies verwandeln. Daneben sind es fantastische Wesen, die einerseits zusammen mit den Menschen die Gesellschaft bilden, aber auch jene, die als Wilde weggesperrt werden. So tauchen Elfen, Orks und Goblins aber auch Werwesen und Vampire auf. Conors Welt und sein Schicksal – aber auch die aktuelle Gefahr – führen dazu, dass sich eine düstere Stimmung entwickelt. Er ist sich der Gefahr immerzu bewusst, hat gleichzeitig aber auch eine sehr große Angst vor dem Tod. Skurril fand ich die zum leben erweckten Toten, die ihn begleiten und denen er befehlen kann. Dass sich die „lebenden“ Leichname nicht immer im allerbesten körperlichen Zustand befinden, war gewöhnungsbedürftig. Auch auf Grund der blutigen Kampfszenen sollte man nicht zart besaitet sein, wenn man die Geschichte liest. Nach dem langatmigen Beginn, der sich durch die vielen Erklärungen auszeichnete, wurde es spannender, als Conor sich in den Intrigen der mächtigen Häuser, die die Gesellschaft durch ihre magischen Fähigkeiten beherrschen, und deren Feind wiederfindet. So stolpert er von Kampf zu Kampf, seine Feinde scheinen ihm immer einen Schritt voraus zu sein und er kann nur noch hoffen, die ganze Aktion zu überleben. War für mich der Einstieg noch schwierig, da ich darauf wartete, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde und ich mich erst an die neue Umgebung gewöhnen musste, fand ich mich bald in der Lage wieder, mit dem Nekromanten mitzufiebern. Nicht nur seine Leichen, auch seine Verbündeten waren etwas eigen, doch schon bald mochte ich sowohl die einen, als auch die anderen. So fand ich die Nebencharaktere mitunter sympathischer als Conor selbst. Durch sie entstanden einige Szene, die mir durch ihren schwarzen Humor gefallen haben. Fazit: Die Welt in der Geschichte ist recht düster. Zusammen mit der Todesgefahr, in die sich Conor begibt, schafft das eine actiongeladene Handlung. Diese setzte allerdings erst nach einer etwas langen Erklärungsphase ein. Da es sich aber um den Auftakt der Reihe handelt, konnte ich darüber hinwegsehen und den Rest der Geschichte sehr genießen.

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  • Das Leben mit dem Tod - Oder: Wie werde ich nicht gekillt?

    Der Nekromant - Totennacht
    Kaito

    Kaito

    09. August 2017 um 15:15

    „Der Nekromant“ spielt in unserer Welt in einer relativ nahen Zukunft, in der Magie Realität geworden ist. Dadurch haben sich neue Rassen entwickelt, die wir schon heute aus Filmen und Büchern kennen und die dort fester Bestandteil der Gesellschaft sind. Gezwungenermaßen hat sich auch die Struktur der Gesellschaft verändert und vieles passiert im Dunkeln und im Geheimen. Dieses Milieu ist das Zuhause von Conor Night.Der Autor beschreibt seine Schauplätze und Charaktere sehr anschaulich. Man kann sich sehr schnell zurecht finden, auch wenn man nicht direkt alle Fragen beantwortet bekommt. Die verschiedenen Figuren sind gut zu unterscheiden und haben eine starke Persönlichkeit.Trotz aller Anschaulichkeit ist die Handlung nicht langatmig und der flüssige Schreibstil lässt einen regelrecht durch die Seiten fliegen. Die spannenden Wendungen machen das Buch zu einer emotionalen Achterbahn. Gewürzt ist das Ganze mit einer guten Portion schwarzem Humor und schlagfertigen Dialogen.Leider haben sich wohl bei der Übersetzung einige Fehler eingeschlichen. Darauf müsste der Verlag in Zukunft noch mehr achten und evtl. eine weitere Person Korrektur lesen lassen.Mir hat es aber nicht den Spaß an diesem Buch verdorben und ich hoffe, dass ich auf Teil 2 nicht zu lange warten muss.„Der Nekromant“ ist eine spannende Mischung aus Horror-, Fantasy- und Mystery-Elementen. Nachdem ich begonnen hatte zu lesen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Zwar hatte ich auf Grund des Klappentextes einen etwas anderen Protagonisten erwartet, aber Conor macht seine Sache sehr gut und er hat noch einiges Potential einer der richtig Großen zu werden.

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  • Wahnsinnig gut!

    Der Nekromant - Totennacht
    anra1993

    anra1993

    30. July 2017 um 18:26

    Beim Nekromanten hat mich auf jeden Fall das tolle Cover neugierig gemacht. Ich meine, schaut es euch doch mal an. Es wirkt düster, hat aber so eine gewisse Ausstrahlung.Der Autor hat einen wirklich sehr guten Schreibstil, der mich mit in die Welt von Conor genommen hat. Ich hatte meistens das Gefühl, dass ich direkt neben ihm stehe. Ich muss gestehen, dass ich selten eine Geschichte gelesen habe, in dem ein Nekromant vorkommt bzw. den Protagonisten spielt. Deswegen war ich doch sehr überrascht, wie sympathisch mir Conor war, obwohl er nicht gerade das schönste Leben und die tollste Begabung hat. Ich muss gestehen, dass er mich sehr fasziniert hat.Gut gefallen hat mir, dass ich nicht nur ein Fantasybuch gelesen habe, dass mich in eine andere, düstere Welt entführt. Vielmehr hat das Buch ernste Themen, wie Rassismus. Das hat mir wirklich gut gefallen und wurde vom Autor geschickt verpackt. Das Setting ist sehr düster. Ihr solltet auf jeden Fall nicht abgeneigt davon sein, dass die Welt in der Conor lebt, nicht gerade vor Frieden und Sonnenschein geprägt ist. Die Idee des Buches hat mir wirklich gut gefallen und ich habe schon lange nichts Vergleichbares mehr gelesen. Da das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben wurde, konnte ich zwar nur die Gedanken von Conor lesen und seiner Perspektive folgen, trotzdem tat dies der Spannung keinen Abbruch. Eigentlich wurde ich direkt in die Geschichte geworfen, musste mich zurechtfinden und war direkt gefesselt. Dieses Spannungsniveau konnte der Autor das ganze Buch über aufrechterhalten. Es gab keine Stelle, an der ich mich gelangweilt habe oder die Handlung sich in die Länge zog. Abschließend kann ich euch sagen, dass ich schwer begeistert vom Auftakt bin. Es beinhaltet für mich alles, was ein gutes Fantasybuch beinhalten sollte und ich weiß jetzt schon, dass ich unbedingt Band 2 lesen muss!

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  • "Um die Macht des Todes zu beherrschen, musste man selbst am Sterben sein."

    Der Nekromant - Totennacht
    KiddoSeven

    KiddoSeven

    17. July 2017 um 22:24

    Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog :) Zum Inhalt In "Der Nekromant - Totennacht" von M.R.Forbes geht es um den todkranken Conor Night, der zusammen mit seiner Partnerin Dannie Aufträge als Söldner erledigt, um sich Finanziell und Gesundheitlich über Wasser zu halten. Er ist ein Nekromant und jedes Mal, wenn er seine Fähigkeiten benutzt rückt der Tod ein Stückchen näher, nur zu bremsen durch ein teures, illegales Medikament. Während eines Auftrages bekommt er ein neues Angebot, das er nicht abschlagen kann... Ein Auftrag vom gefürchteten Black, der sich alles schwieriger und gefährlicher herrausstellt, als zuerst gedacht. Conor hat sich mit Mächten angelegt, die er nicht mal erahnen kann... [Klappentext:  SIE HERRSCHEN ÜBER DIE LEBENDEN,DOCH ER BEFEHLIGT DIE TOTEN. In einer Zeit, in der die Magie in die Welt zurückgekehrt ist, schlägt sich Conor Night mit dubiosen Gelegenheitsjobs durchs Leben. Er hat die Fähigkeit Tote zum Leben zu erwecken, doch er selbst ist todkrank. Nur eine verbotene Substanz erhält ihn am Leben. Als er ein lukratives Jobangebot bekommt, kann er nicht widerstehen. Schon bald steht er Mächten gegenüber, die ihm weit überlegen sind. Doch auch Conor hat ein paar Tricks auf Lager, mit denen seine Gegner nicht rechnen …] Meine Meinung Das Cover gefällt mir im deutschen wahnsinnig gut! Normalerweise ist das immer genau das Gegenteil, da die deutschen Cover leider nie an die englischen heran kommen. Hier muss man den Mantikore-Verlag aber loben, denn ihr gewähltes Cover übertrifft das englische in jeder Hinsicht! Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches und wirkt mysteriös und düster. Es macht richtig Lust auf die Geschichte und ich hätte mir das Buch definitiv im Handel angeschaut! Der schlichte Buchrücken gefällt mir auch sehr gut, sieht toll aus im Regal! Das Layout innen hat mir auch sehr gut gefallen, hier gab es jedoch leider zwei Fehler, die man hätte vermeiden können. Einmal ging ein Kapitel unter, da es mitten in der Seite angefangen hat und nicht wie die anderen Kapitel, auf einer extra Seite mit großer Überschrift. Schreibfehler waren leider auch viele Vorhanden, vorallem im mittleren Teil. So etwas finde ich immer schade, dafür liest man doch Korrektur... Zum Inhalt kann ich sagen, dass ich begeistert bin. Die ganze Idee hinter der Geschichte finde ich klasse. Es hat einen Touch Horror und Skurriles, was mir sehr gut gefällt. Der Humor, mit dem dieses Buch geschrieben wurde und dem Schreibstil, der sich total locker und super lesen lässt hat mich von Anfang bis Ende überzeugt. Die Charaktere, ganz besonders der Protagonist fesseln einen richtig an die Geschichte. Sie sind super ausgearbeitet und man erfährt während des Buches immer mehr von ihnen und baut eine immer engere Bindung auf. Ein paar Stellen fand ich etwas verwirrend, da hätte ich mir eine genauere Ausführung oder Erklärung gewünscht, da es doch eine ganz neue Welt ist. Die Fragen klären sich dann im Laufe des Buches von selbst. Besonders gut hat mir die Wahl der Überschriften, der jeweiligen Kapitel, gefallen. Diese waren zum Teil schon super witzig und haben den Humor der Geschichte noch einmal gut unterstrichen. Die einzelnen Rückblicke im Buch sind vom Zeitpunkt super gewählt und passen perfekt. Emotionales Ereignis, zack ein Rückblick, der alles noch trauriger macht. Einfach klasse. Gegen Ende hätte ich gedacht, dass sich alles auf den zweiten Teil verschieben wird, hätte dieses Ende nicht erwartet, vorallem nicht so schnell. Da hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht, aber auch nur, da ich noch nicht bereit dafür war, dass es jetzt vorerst zu Ende ist. Die Art wie das Ende geschrieben wurde, fand ich auch super. Es hat richtig Lust auf die Fortsetzung gemacht und alle Fragen, die am Ende noch aufgetaucht sind, wecken einfach perfekt das Interesse. Fazit Eine etwas andere Fantasy-Geschichte, die meine Begeisterung für Nekromanten erweckt hat. Tolle Charaktere und eine fesselnde Idee. Ich bin super gespannt auf die Fortsetzung und kann "Der Nekromant - Totennacht" ausnahmslos empfehlen!!

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  • Nekromantie und Zynismus – und alles in einer großen Verschwörung

    Der Nekromant - Totennacht
    Ciri_von_Riva

    Ciri_von_Riva

    12. July 2017 um 15:17

    =[ Harte Fakten ]= Mantikore-Verlag 2017 , Taschenbuch – 13,95 € , 428 Seiten , ISBN: 978-3945493823 =[ Worum geht’s denn eigentlich? ]= In einer Welt, die sich stark verändert hat, in der Oger und Goblins mit Menschen zusammenleben, geht Conor seiner Arbeit nach. Er ist ein geächteter Nekromant, steht bereits mit einem Bein im Grab und verdient sein Geld mit meist zwielichtigen Jobs. Als ihm das das Angebot seines Lebens unterbreitet wird, schlägt er ein und ahnt nicht, dass er in eine Verschwörung gerät, der er nicht gewachsen ist. =[ Meine Meinung ]= Ich tue mir total schwer mit dieser Rezension. Das Buch war irgendwie...seltsam. Im Zuge einer Leserunde kam ich dazu und habe es mehr oder weniger in Schüben gelesen. Manchmal hatte ich total Lust drauf, da fand ich es richtig spannend und gut aber manchmal konnte ich mich nicht aufraffen, weiter zu lesen – obwohl es ja eigentlich gut war bisher. Parallelen zu Shadowrun (Pen&Paper) sind mir nicht aufgefallen, aber ich kenne Shadowrun auch nicht. Die Kapitel sind sehr kurz, jedes hat eine eigene, meist witzige, Überschrift. Ich mag das total ♥ Auch ist der zynische, erwachsene Humor in dem Buch gleich zu spüren. Es ist mein erstes Dark Urban Fantasy Buch und ich wusste nicht wirklich, was auf mich zukommt. Wir starten mitten im Geschehen und treffen als Leser zuerst auf den Nekromanten Conor, der totkrank ist. Die Ich-Perspektive ist hier sehr passend gewählt. Conor ist ein sarkastischer und zynischer Protagonist, der aber an seinem Leben hängt und keinesfalls sterben will. Durch die passende Perspektivenwahl waren da Kapitel dabei, also immer wenn der Autor mir einen Vergangenheitsflashback um die Ohren gehauen hat, hat mich das wirklich berührt. Es ist super toll beschrieben, oder besser gesagt geschrieben. Und das steht in starkem Kontrast zum Rest des Buches. Also nicht der Schreibstil, sondern natürlich dieses Aufkommen von Emotionen. In der Gegenwart ist Conor ein harter Hund. Mit allen Wassern gewaschen und dreimal chemisch gereinigt. Er hat sich von seiner Familie abgewandt, unterstützt sie aber noch finanziell. Und die Medikamente, die ihn am Leben halten, sind auch noch unfassbar teuer. Er hat also allen Grund dazu, auch lohnende Aufträge anzunehmen, die vielleicht nicht immer so astrein sind. Und das tut Conor auch. Er ist sehr „cool“ nicht in Sinne von hip, sondern kühl. Es macht Spaß ihn zu begleiten. Anfangs ist alles verwirrend. Vergleichsweise wird wenig erklärt, finde ich. Oder es wird immer nur Häppchenweise erklärt. Das ist natürlich auch okay, so wird das Tempo generell erhöht und der Leser erfährt eigentlich immer nur so viel wie er wissen muss, wenn er es sich nicht schon selbst zusammenreimen konnte. Manchmal zieht Conor ein Ass aus dem Ärmel, was für den Leser leider nicht nachvollziehbar ist. Obwohl wir aus der Ich-Perspektive lesen, fasst Conor manche Gedanken erst zum Schluss. Es wirkt quasi so, als würde der Autor den Leser mit einer plötzlichen Wendung überraschen wollen, aber dafür ist die Ich-Perspektive wieder etwas schlechter geeignet, da wir ja auch die Gedanken des Protagonisten mitlesen. Man muss aber sagen, dass diese Momente selten waren. Sie haben lediglich kurz stocken lassen. Mit den Nebencharakteren bin ich zugegebenermaßen nicht wirklich warm geworden. Dabei kann ich gar nicht sagen, warum nicht. Gut beschreiben werden die Kämpfe, Conor kämpft mit magischen Würfeln. Die Idee finde ich sehr gut und sie ist auch gut umgesetzt. Es gibt auch eine Menge Blut und auf die Schnauze, es wirkt aber nie wie ein Splatter Roman. Eigentlich war alles gut, nur war nicht alles mein Geschmack. Trotzdem bin ich der Meinung, dass hier ein gut geschriebener Roman mit sehr guten Humor vorliegt. Der Autor weiß genau, was er macht. Zusammenfassend war es für mich vielleicht etwas zu viel Verschwörung und Agentengeschichte. Dennoch war es spannend und vor allem mal interessant, dieses Genre auszuprobieren. =[ Fazit ]= Nekromantie und Zynismus – und alles in einer großen Verschwörung =[ Wertung: ♥ ♥ ♥ ♥ 4 von 5 ]=

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  • Shadowrun trifft Constantine

    Der Nekromant - Totennacht
    Lothen

    Lothen

    27. June 2017 um 20:00

    „Totennacht“ ist der vielversprechende Auftakt einer Urban-Fantasy-Serie aus der Feder von M.R. Forbes. Wer Shadowrun, Harry Dresden oder die World of Darkness kennt und auf eine Prise zynischen Humor steht, wird diesen Roman lieben.Handlung: Connor ist tot – oder zumindest sollte er es sein. Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihm. In einer Zeit, in der die Magie in die Welt zurückgekehrt ist, schlägt er sich als Shadowrunner - ähhh - Söldner mit dubiosen Aufträgen durchs Leben. Selbst todkrank, verfügt er über die Fähigkeit, Tote aufzuwecken und die Macht eines uralten Artefakts zu entfesseln, das ihm auf der Straße gute Dienste leistet. Als Connor ein hoch bezahlter Auftrag vor die Füße fällt, zögert er nicht, ihn anzunehmen, denn die Medikamente, die ihn am Leben halten, sind teuer. Er ahnt nicht, dass er dabei in eine Verschwörung gerät, die seine Fähigkeiten weit übersteigt. Doch Connor hat nicht vor zu sterben – und er ist nicht allein.Rezension: „Totennacht“ hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Die Handlung ist spannend und wendungsreich, die Charaktere sympathisch und authentisch und die lakonische, zynische Erzählstimme von Connor, aus dessen Ich-Perspektive der Autor erzählt, rundet das ganze hervorragend ab. Als eingefleischter Shadowrun-Fan gibt es so einige Elemente, die das Rollenspieler-Herz höher schlagen lassen, trotzdem hat M.R. Forbes genug neue, ungewöhnliche Details eingebaut, um eine einzigartige und besondere Welt zu kreieren. Connor ist ein ausgesprochen interessanter und vielschichtiger Charakter mit einem sehr nachvollziehbaren Innenleben, der weder übertrieben melancholisch daherkommt, noch mit einem überzogenen Bad-Guy-Image aufpoliert wird. Auch die anderen Haupt- und Nebenfiguren konnten mich sehr schnell von sich begeistern. Etwas blass bleiben lediglich die Antagonisten, das war ein bisschen schade, hier hätte ich mir noch etwas mehr Hintergrund gewünscht. Fazit: Alles in allem kann ich das Buch absolut weiterempfehlen, es hat großen Spaß gemacht, es zu lesen. Ein besonderes Highlight sind die Kapitelüberschriften – an einigen Stellen musste ich einfach weiterlesen, weil ich wissen wollte, was es damit auf sich hat.

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  • Constantine 2.0

    Der Nekromant - Totennacht
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    24. June 2017 um 10:36

    Conor Night hat das große Los gezogen. Todkrank hat er seine Familie verlassen, nur um kurz darauf zu entdecken, dass er in dieser neuen Welt, voller Magie und Monster, eine ganz eigene Begabung entwickelt hat. Wie passend, dass ein Kerl an der Schwelle zum Tod ein Nekromant ist. Die sind selten. Und geächtet. Trotzdem sind seine Fähigkeiten sein einziges Mittel, um zu überleben - er ist ein Söldner, verdient gut. Geldnot hätte er wohl keine, wenn ein Gutteil seines Verdienstes nicht in schmerzhafte Schwarzmarktmedikamente fließen würde.Hand in Hand mit dem Tod, mit einem Bein im Grab ist Conor der perfekte Kerl für scheinbar unlösbare Aufgaben. Und so eine soll ihm auch schneller begegnen als ihm lieb ist.Am Anfang hab ich schwer mit den Zähnen geknirscht - ich mag es gar nicht, wenn ich über absolut offensichtliche Parallelen stolpere. Und Conor erinnert schon fast schmerzhaft an Constantine. Beide mit einem Bein im Grab, beide eine scheißangst vor allem was danach kommt. Und ein ähnlicher Umgang damit - statt sich jammern im Eck zu verkriechen wird mit Zähnen und Klauen, Messern und hier eben Würfeln gegen Ungetüme gekämpft und dem Tod ins Gesicht gelacht. Beide Zynisch bis ins Mark. Und beide derartig cool, dass man sie unglaublich gerne mal auf ein Bier einladen würde.Lang hat's nicht gedauert, bis mir das völlig egal war. Ja, die beiden sind sich ähnlich. Aber das war's auch schon, denn das Setting hier ist ein ganz anderes. Und dann kann ich mich auch einfach drüber freuen, schließlich hab ich mit 14 schon für den ersten der beiden Dämonenjäger geschwärmt.Hier geht es aber nicht um einen Kampf von Gut und Böse, zumindest verlaufen die Grenzen eher fließend. Die Welt hat sich verändert, es gibt Menschen die Magie beherrschen und allerhand seltsames Getier, das versucht, friedlich mit den Menschen zusammen zu leben. Wachend über Oger, Trolle, Magier sitzen diverse Häuser - eigentlich für Schutz und Ordnung geschaffen, bekriegen sie sich heute mehr als alles andere.Wer kann hält sich tunlichst aus diesen Geschichten raus. Conor kann nicht. Und so steckt man gemeinsam mit einem unglaublich coolen Protagonisten irgendwo zwischen Straßenschlacht und Mysterythriller. Eigentlich entdeckt man als Leser alle paar Seiten irgendwas neues, über das man sich diebisch freuen kann.Hier ist definitiv für jeden was dabei. Fantastisch ausgearbeitete Charaktere, die durch eine gekonnte Mischung aus Gut und Schlecht absolut authentisch wirken.Aktionszenen mit ganz viel Blut und Tempo.Ein paar Gefühle, für die die's eher flauschig mögen gibt's auch.Rätselraten rund um den Bösewicht.Und die genialsten Gadgets seit.. ich weiß auch nicht wann. Jedem Rollenspieler wird bei Conors bevorzugter Waffe das Herz aufgehen. Abgerundet wird das ganze mit ein bisschen Gesellschaftskritik (Rassismus ist auch in der neuen Welt ein Thema) und ganz viel unterschwelligem Humor (Conor. Eh klar. Wenn er denn irgendwann mal stirbt dann sicher weil er eine zu große Klappe hat)Ich kann das alles gar nicht wirklich in Worte fassen. Ich möchte Loblieder singen und die Buchseiten drucken und durch die Straßen werfen. Fantasy hat mich in den letzten Jahren so oft frustriert zurückgelassen weil's entweder ein aufgewärmtes Süppchen war oder einfach gewollt aber nicht gekonnt. Aber siehe da. Forbes will und Forbes KANN. Unbedingt lesen!

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  • Leserunde zu "Der Nekromant - Totennacht" von M.R. Forbes

    Der Nekromant - Totennacht
    Mantikoreverlag

    Mantikoreverlag

    Liebe Leserinnen und Leser, es ist soweit! Unser neuester Urban Fantasy Roman aus der Feder des US Schriftstellers M.R. Forbes DER NEKROMANT – TOTENNACHT - ist vor einiger Zeit als ebook erschienen und ist ab nächster Woche als Print im Handel. Da das Taschenbuch nun verfügbar ist möchten wir euch gerne zu einer Leserunde dieses spannenden Romans aufrufen. Hierzu spendieren wir 10 Bücher! Darum geht es:... SIE HERRSCHEN ÜBER DIE LEBENDEN,DOCH ER BEFEHLIGT DIE TOTEN.In einer Zeit, in der die Magie in die Welt zurückgekehrt ist, schlägt sich Conor Night mit dubiosen Gelegenheitsjobs durchs Leben. Er hat die Fähigkeit Tote zum Leben zu erwecken, doch er selbst ist todkrank. Nur eine verbotene Substanz erhält ihn am Leben. Als er ein lukratives Jobangebot bekommt, kann er nicht widerstehen. Schon bald steht er Mächten gegenüber, die ihm weit überlegen sind. Doch auch Conor hat ein paar Tricks auf Lager, mit denen seine Gegner nicht rechnen …„Totennacht“ ist der Auftakt der dreiteiligen Urban Fantasy-Reihe „Der Nekromant“.Dark Universe erschien erstmals 1962 zur Zeit des Kalten Krieges. Die post-apokalyptische Vision einer vom Atomkrieg zerstörten Zivilisation war für den Hugo Award nominiert. Ein Meisterwerk der Science-Fiction Literatur.... Wer an dieser Leserunde teilnehmen möchte braucht sich hier einfach nur zu bewerben. Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension (möglichst zeitnah!) veröffentlichen werdet (sehr freuen wir uns auch über Rezis auf eigenen Blogs und auf Amazon). Wir freuen uns schon auf euer Feedback. Und los gehts... Viele Grüße euer Mantikore-Verlagwww.mantikore-verlag.deIhr findet uns auch auf facebook @mantikoreVerlag

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    • 115
  • Die coolsten Würfel der Welt

    Der Nekromant - Totennacht
    Thoronris

    Thoronris

    13. June 2017 um 16:40

    Es ist schon eine Weile her, dass ich Fantasy gelesen habe, und dieses Buch ist für mich das erste aus dem Sub-Genre Urban Fantasy. Es hat die Messlatte für alle weiteren Bücher dieses Genres definitiv hoch gehängt, denn ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Auch die Übersetzung ist gelungen, zu keinem Zeitpunkt stolpert man über ungewöhnliche Sätze oder ungelenke Formulierungen. Wie so viele Bücher unserer heutigen Zeit ist auch dieses in der Ich-Perspektive geschrieben, doch im Gegensatz zu vielen anderen Autoren gelingt es Forbes, den Leser mit diesem Stil vom ersten Moment an zu fesseln. Wir sehen die Welt durch die Augen von Conor Night, und wir erleben von Anfang an mit, dass Conor ein zynischer, aber nicht vollkommen des Lebens müder Mensch ist. Er will seine Familie ernähren, auch wenn er nicht bei ihr sein kann, und dafür nimmt er den furchtbaren Zustand seines Körpers gerne in Kauf. An Conors Seite steht Danelle, die wie er als Söldnerin für Geld so ziemlich alles tut. Sie ist der kluge Kopf des Duos, sie hat ihm alles beigebracht. Wir erleben sie nur aus der Sicht von Conor und so sind einige Details, die wir später erfahren, durchaus überraschend. Die Welt, in der die beiden leben, ist finster. Obwohl es nur wenige Jahrzehnte in der Zukunft spielt, muss man sich doch immer wieder in Erinnerung rufen, dass alles auf der Erde ist wie gehabt - mal abgesehen von den mutierten Menschen und der Magie. Die Regierungen und Nationalstaaten bestehen fort, es gibt Internet und Fernsehen und Autobahnen und Flughäfen. Zwischen all dem Zauber, der veranstaltet wird, und all den Gestalten aus Sagen und Legenden wirken so kleine, beinahe nachlässig eingestreute Hinweise auf Normalität skurril. Und genau das ist die Stärke dieses Buches: Die Art, wie alles, was sich seit der "Umkehrung" geändert hat, beschrieben wird, ist so authentisch und plastisch, dass der Leser gar nicht auf die Idee kommt, es in Frage zu stellen. Das Andere ist normal und akzeptiert, das Normale wirkt fremd und lässt einen aufhorchen. Der Fantasy-Roman streift auch immer wieder Fragen von Rassismus und der Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens im Angesicht neuer Bedrohungen. Den Rassismus erleben wir regelmäßig und sehr ausdrucksstark in der Figur von Amos, der mir aber trotzdem am Ende ans Herz gewachsen ist. Es ist interessant zu sehen, wie die Regierungen (oder zumindest jene der Vereinigten Staaten) ohne zu zögern bewachte Lager einrichten, um dort jene mutierte Menschen, die durch Aggression geprägt und kaum zu kontrollieren sind, so genannte Wilde, einzusperren. Es sagt viel über das gesellschaftliche Klima der Welt aus, dass das allgemein akzeptiert wird. Doch obwohl sich der Roman Mühe gibt, auch diese politischen Aspekte der "Umkehrung" zu beschreiben, liegt seine Stärke woanders. Was mich vom ersten Moment an die Geschichte gefesselt hat, waren die Würfel. Vielleicht liegt es daran, dass ich Rollenspielerin mit Leib und Seele bin, aber die Magie der Würfel ist faszinierend. Sie haben ein Eigenleben und sie müssen überredet werden, um zu wirken. Ihre Magie ist vielschichtig, tödlich und brutal. Nekromantie ist in dieser von Magie durchwirkten Welt verachtet, weil sie weniger elegant ist als die auf bspw. dem Wasserelement basierende Magie, aber wen kümmert elegant? Nekromantie ist cool. Und Conor ist cool. Er ist der Typ, der eine Explosion verursacht, aber nicht abwartet, um sie anzuschauen, sondern einfach davongeht, wohl wissend, dass sein Werk getan ist. Er kennt die Würfel und er weiß ohne hinzuschauen, was sie gewürfelt haben, wenn er die Effekte sieht. Als er später ein mächtigeres Artefakt erhält, dass ebenfalls einen hohen Preis für den Einsatz fordert, zögert er nur kurz. Er ist abgebrüht genug, um sich wenig um sein eigenes Leben zu kümmern. Nur manchmal wackelt der Plot und zwar immer dann, wenn der Autor aus den Stärken der Ich-Perspektive ausbricht und uns eine ex-machina Entwicklung präsentiert, die nicht funktionieren kann. Manchmal tut Conor Dinge oder weiß Dinge, die aus dem Nichts kommen und wo es unlogisch ist, dass der Leser nicht eingeweiht war. Da gibt es bspw. eine Kampfszene, in der wir Conor bei der Planung beobachten, seine Gedanken zu allem mitbekommen - und plötzlich hat er einen Trumpf in der Hand, an den er die ganze Zeit während der Planung nicht gedacht hat. Die Szene gerät dadurch ins Wanken und verliert ihre Kraft, da die Präsentation leidet. Manche Dinge kann man mit der Ich-Perspektive einfach nicht tun, und solche Twists, die auf das Genie des Protagonisten zurückzuführen sind, gehören dazu. Am Ende erhalten wir eine ordentliche, wenn auch unerwartete Aufklärung für die Geschehnisse des Romans, während zeitgleich klar ist, dass noch mehr folgen muss. Obwohl wir also keinen echten Cliffhanger haben, ist doch gekonnt Neugierde auf die Fortsetzung geweckt, was für den Mut und das Selbstbewusstsein des Autors spricht, nicht auf billige "abreißende Handlung" setzen zu müssen. Fazit: Der Roman "Der Nekromant - Totennacht" von M. R. Forbes ist ein gelungener Auftakt zu dieser Urban-Fantasy-Trilogie. Der Protagonist Conor Night ist ebenso cool wie liebenswert und die Welt, die ihn umgibt, ist meisterhaft aufgebaut. Der Autor schafft es auf herausragende Weise, bekannte Elemente des Fantasy auf neue Weise zusammenzumischen und so eine dunkle, spannende Welt zu kreieren, in der Nekromantie einfach das Coolste ist, was die Erde je gesehen hat.

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  • Andere stehen mit beiden Beinen auf der Erde, er steht mit einem Fuss im Grab

    Der Nekromant - Totennacht
    Galladan

    Galladan

    13. June 2017 um 15:01

    Der Nekromant – Totennacht (erstes Buch der Nekromant Reihe) von M.R. Forbes, erschienen im Mantikore Verlag am 18.05.2017 Conor Night ist ein Söldner und er ist ein Nekromant. Zusammen mit seiner Kollegin Dannie lebt er in einer Welt in der die Magie zurückgekommen ist und die von verschiedenen magischen Häusern regiert wird. Bei einem Auftrag sieht Conor die Möglichkeit eines Folgeauftrags welcher ihn finanziell erstmal ausgesorgt hinterlassen würde. Schnell merkt Conor, nicht zuletzt weil Dannie ihn darauf hinweist, dass dieser Job ihm vermutlich auf die Füße fallen wird, aber es ist zu spaet die Finger davon zu lassen. Der Autor lässt eine Welt in der Magie eine Tatsache ist und Trolle, Oger und Werwölfe unsere natürlichen Nachbarn sind entstehen. Fühlt sich etwas wie Shadowrun an, ist es aber nicht. Wobei ich das Genre als Cyberpunk bezeichnen würde. Die Geschichte ist interessant, hat für Rollenspieler hübsche Gimmick und strotzt vor Action und Humor. Obwohl ich den Hauptcharakter nicht besonders gut leiden kann, ist dieses Buch ein Abenteuer zwischen Pappdeckeln welches man gelesen haben sollte. Klare Leseempfehlung.

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  • SIE HERRSCHEN ÜBER DIE LEBENDEN, DOCH ER BEFEHLIGT DIE TOTEN

    Der Nekromant - Totennacht
    Leseratte2007

    Leseratte2007

    03. June 2017 um 12:08

    Darum geht es (Klappentext):SIE HERRSCHEN ÜBER DIE LEBENDEN, DOCH ER BEFEHLIGT DIE TOTEN. In einer Zeit, in der die Magie in die Welt zurückgekehrt ist, schlägt sich Conor Night mit dubiosen Gelegenheitsjobs durchs Leben. Er hat die Fähigkeit Tote zum Leben zu erwecken, doch er selbst ist todkrank. Nur eine verbotene Substanz erhält ihn am Leben. Als er ein lukratives Jobangebot bekommt, kann er nicht widerstehen. Schon bald steht er Mächten gegenüber, die ihm weit überlegen sind. Doch auch Conor hat ein paar Tricks auf Lager, mit denen seine Gegner nicht rechnen … „Totennacht“ ist der Auftakt der dreiteiligen Urban Fantasy-Reihe „Der Nekromant“.Meine Meinung:"Totenacht" ist ein toller Urban-Fantasy Auftakt, der mit viel Charme, einem tollen flüssigen und leichten Schreibtil, tollen Charakteren und viel Spannung überzeugen konnte.Conor war ein toller Protagonist, der eine tolle facettenreiche Persönlichkeit ist mit der ich mich sehr gut identifzieren konnte. Seine ganze Art und Weise war einfach nur total cool und interessant, sondern hat der Geschichte einen besonderen Charme gegeben. Auch die anderen Charaktere waren toll ausgearbeitet und haben sich sehr schön in die Geschichte integriert.Die Handlung war ebenfalls sehr abwechslungsreich, bestückt mit viel Action, Spannung, Intrigen, Machtkämpfen, Liebe, Freundschaft und vielem mehr. Ich habe mitgefiebert, mit geweint und gelacht und habe die Geschichte in kürzester Zeit durchgesuchtet.Die Atmosphäre, das Setting und die Thematik fand ich sehr interessant und spannend und energiegeladen. Das Setting war sehr gut gewählt und der Autor ist kein einziges mal abgeschweift und der rote Faden war durchgehend zu finden/sehen.Ingesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung...

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