M.R.C. Kasasian Der Fluch des Hauses Foskett

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Inhaltsangabe zu „Der Fluch des Hauses Foskett“ von M.R.C. Kasasian

Sidney Grice ist zurück, und seine Laune ist nicht besser geworden. Die Stimmung in der Gower Street 125 ist mies. Seit Sidney Grice durch seine Ermittlungen einen unschuldigen Mann an den Galgen gebracht hat, laufen die Geschäfte schlecht. Der scharfsinnigste Detektiv des viktorianischen England liegt stundenlang apathisch in der Badewanne. Selbst zum Einsetzen seines Glasauges fehlt ihm die Kraft. March Middleton, Sidneys Patentochter, langweilt sich zu Tode … Bis zu dem Tag, an dem ein Mitglied des bizarren Clubs »Finaler Sterbefallverein« sein Leben aushaucht – mitten in Sidneys Wohnzimmer. Immerhin haben Sidney und March endlich wieder etwas zu tun. Und das nicht zu knapp, denn es bleibt nicht bei dieser einen Leiche. Die Ermittlungen führen das ungleiche Paar von London bis nach Kew in ein unheimliches Herrenhaus, dessen Eigentümerin, die enigmatische Baroness Foskett, eine alte Bekannte Sidneys ist.

Im Vergleich zum ersten Band, konnte mich der zweite vollends überzeugen.

— Jashrin

Schießt stellenweise über's Ziel hinaus - schwächer als Band 1, aber immer noch ein interessanter Mix.

— lex-books

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  • Mit Kultpotenzial, aber nicht durchgängig gutem Fingerspitzengefühl

    Der Fluch des Hauses Foskett

    lex-books

    21. September 2017 um 18:51

    Diese Serie ist schon reichlich schräg: Kriminalfälle im Stile viktorianischer Detektivgeschichten treffen auf makabere Gesellschaftskritik und einen rabenschwarzen Humor. Ich kenne nichts Vergleichbares. Teil 1 der Reihe, "Mord in der Mangle Street" habe ich trotz kleiner Kritikpunkte geradezu verschlungen. Vor allem die Besetzung empfand ich als erfrischend anders und absolut ungewöhnlich. Auf der einen Seite Sidney Grice, ein grantiger Zyniker mit unverhohlener Abneigung gegenüber der menschlichen Natur. Auf der anderen Seite sein Mündel, die selbstbewusste March Middleton, die an das Gute im Menschen glaubt und die herabwürdigende Art ihres Vormundes mit viel Schlagfertigkeit kontert. Beide Charaktere geben dem Leser einige Rätsel auf - in Kombination mit den Ermittlungen hatte das Buch einen sehr eigenen Sog.Auch die Fortsetzung "Der Fluch des Hauses Foskett" lässt zwischen den Seiten wieder die Einzigartigkeit der Reihe erahnen. Grice und Middleton beschäftigen sich dieses Mal mit einem ominösen Sterbefallverein, in den mehrere angesehene Mitglieder der Londoner Gesellschaft einen Batzen Geld einzahlen. Das Vereinsvermögen soll an denjenigen ausgezahlt werden, der alle anderen überlebt. Wenig überraschend: Bald gibt es den ersten Toten zu betrauern. Grice und Middleton gehen der Sache nach und wieder steht der gute Ruf des Ermittlerteams auf dem Spiel.Das Konzept ist klasssich und vielversprechend - kleine Gruppe Tatverdächtiger versus munteres Drauflosmorden. Die Art und Weise, wie Kasasian den Fall aufrollt, war für mich aber nicht ganz überzeugend. Gerade die verknappte, dialoglastige Art hatte viel zum Unterhaltungswert des ersten Teils beigetragen. Der Nachfolger ist um einiges umfangreicher, jedoch auch langatmiger und verwirrender. Als Leser folgt man den Detektiven erneut durch das schmuddelige, historische London bei der Befragung möglicher Tatverdächtiger. Die Zusammenhänge bekommt man jedoch nur schwer zu fassen. Hier muss ich dem Autor vor allem ankreiden, dass er dem Leser oft Informationen bzw. Schlussfolgerungen vorenthält, diese jedoch zu anderen Gelegenheiten chaotisch in die Geschichte einfließen lässt. Wer hier nicht hochkonzentriert und am Stück liest, läuft Gefahr den Anschluss zu verpassen.Grice und Middleton sehen sich trotz vieler, besorgniserregender Ereignisse offenbar auch nicht genötigt, zügig zu ermitteln. Ihr Zeitplan beinhaltet (gefühlt), nur alle paar Tage den nächsten Schritt zu unternehmen. Das drückt auf's Tempo und den Spannungsbogen. Dazwischen streut Kasasian (zum Ausgleich?) ungewöhnlich grausame Szenen, die mich regelrecht angewidert, aber auch verwundert haben, da sie mir nicht wirklich notwendig erschienen. Der Ekelfaktor liegt um ein Vielfaches höher als in Teil 1. Katzenfans sollten das Buch besser mit leerem Magen lesen!Leider empfand ich auch den Wortwitz nicht durchgängig als gelungen. Der Autor übertreibt es an einigen Stellen dermaßen, dass ich seinem Humor nicht mehr folgen konnte und das Bedürfnis hatte, die Geschichte mit einem ungläubigen Kopfschütteln zu unterbrechen. Ja, das macht die Serie aus, sollte als Stilmittel aber nicht inflationär eingesetzt werden, da es der Weiterentwicklung der Figuren im Wege steht. Vielversprechende Ansätze hierzu werden immer wieder unter verbalen Grobheiten begraben. Das ist für den Leser verunsichernd, weil einem die Charaktere wiederholt entgleiten. Spätestens in Band 3 sollte der Autor sich entscheiden, ob er seinem Buchpersonal mehr Tiefe verleihen, oder aber bei der Persiflage bleiben möchte. Unter einen Hut bekommt er beides - meinem Empfinden nach - noch nicht.Manchmal übt man Kritik dort, wo man sich über verschenktes Potenzial am meisten ärgert. Die Anlagen der Serie sind und bleiben großartig. Die Referenzen zu Sherlock Holmes machen wieder großen Spaß. Und die Charaktere - vor allem die wunderbar emanzipierte, rauchende, trinkende March Middleton samt ihres tragischen, sich langsam zusammenpuzzelnden Hintergrunds - haben einen ernormen Reiz und gewährleisten, dass ich der Serie als Fan erhalten bleibe. In diesem Sinne hoffe ich, dass der Autor im nächsten Teil wieder mehr Fingerspitzengefühl beweist, damit diese besondere Reihe nicht buchstäblich zur Posse gerät. 3,5 Punkte

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  • Sidney Grice in Bestform

    Der Fluch des Hauses Foskett

    Jashrin

    06. September 2017 um 00:12

    Seit seinem letzten Fall steht es nicht gerade zum Besten mit Sidney Grices Ruf. Da ist es auch nicht sonderlich förderlich, dass ein Mann in seinem Arbeitszimmer tot zusammenbricht. Vergiftet. Ein Gutes hat sein Tod jedoch: Sidney und March haben immerhin wieder einen Fall aufzuklären und bald gibt es mehr als nur eine Leiche. Eine der Spuren führt die beiden raus aus London auf das Gut der Baronin Foskett. Nicht nur, dass sie eine alte Bekannte von Sidney Grice ist, sie ist auch noch Mitglied eines obskuren Klubs, dem „Klub des letzten Todes", der im Zentrum aller Morde zu stehen scheint. Nachdem ich „Mord in der Mangle Street“ noch etwas zwiespältig gegenüberstand, hat mich der zweite Band nun restlos überzeugt und es ist klar, dass ich auch den nächsten Teil lesen werde – wie könnte ich auch anders, nach dem fiesen Cliffhanger am Ende?! Sidney Grice ist wie schon im ersten Fall arrogant, sehr von sich selbst überzeugt und so scharfsinnig wie eh und je. Doch so brillant er auch ist, ihm mangelt es immer noch an sozialen Fähigkeiten. Sein Umgangston ist oft rüde und unhöflich und Sarkasmus oder Ironie versteht er in den wenigsten Fällen. So kommt es vor allem mit March immer wieder zu herrlichen Szenen: „»Ich möchte wetten, man war hocherfreut über Ihren Besuch. Es ist weit nach Mitternacht.« »Nun, da müssten Sie Ihrem Einsatz aber Lebewohl sagen (…) Man war zutiefst verdrossen und drohte mir mit dem jüngsten Gericht.« (S.375/376) Doch auch wenn Sidney ganz der alte ist, so zeigt er ab und an tatsächlich auch weiche Züge, vor allem wenn er sich um March sorgt, auch wenn er dies nie zugeben würde. War sie ihm im ersten Teil augenscheinlich eher lästig, so lernt Sidney March immer mehr zu schätzen. Auch wenn sein Frauenbild, generell sein Weltbild, stark von der Gesellschaft im viktorianischen England geprägt ist, und er weiten Teilen der Bevölkerung beinahe jegliche Fähigkeit zu eigenem Denken abspricht, kann er nicht umhin, einige ihrer Schlussfolgerungen anzuerkennen. Ebenso wie Sidney entwickelt sich auch March weiter. Sie wächst an ihren Aufgaben ebenso wie durch den ständigen Umgang mit ihrem Patenonkel. Trotzdem bewahrt sie sich ihren Humor und ihre neugierige und direkte Art, auch wenn ihr diese wieder einmal beinahe zum Verhängnis wird. Zudem haben wir das Vergnügen durch mehrere eingeschobene Tagebucheinträge, mehr aus der Zeit zu erfahren bevor Sidney in Marchs Leben trat. Außer den beiden Protagonisten lernen wir neben den Mitgliedern des „Klubs des letzten Todes“ vor allem Dr. Berry kennen, deren Gesellschaft und Intellekt Sidney keineswegs unangenehm erscheinen. Immerhin ist sie „… die viertintelligenteste Frau, die mir je begegnet ist…“ (S.426), wie er so präzise formuliert. Sie ist in jedem Fall ein interessanter Charakter und ich habe lange Zeit gerätselt, welche Rolle sie wohl für Sidney oder den Fall spielen wird. Der Fall an sich ist wieder einmal sehr komplex und voller unerwarteter Wendungen. Beruhigender Weise verfolgt auch Sidney nicht nur die eine richtige Spur und so kommt es zu einer Auflösung, die ich in dieser Form zu keinem Zeitpunkt erwartet hätte. Während ich in meiner Rezension zu „Mord in der Mangle Street“ noch bemängelt habe, dass Sidneys Charakter überzogen dargestellt ist, kann ich diesen Eindruck nicht mehr bestätigen. Seine Figur ist sicherlich ungewöhnlich, aber diesmal hat er mir gut gefallen. Ebenso kann ich diesmal keine Kritik daran üben, wie das viktorianische London dargestellt wird. Ob alles historisch korrekt ist, vermag ich nicht zu sagen, doch die Atmosphäre und die Beschreibungen wirken authentisch. Mein Fazit: Der zweite Fall für Sidney Grice und March war spannend und gut durchdacht. Die beiden bilden ein geniales Ermittlerpaar und es macht einfach Spaß sie bei der Aufklärung des Falls zu begleiten. Zudem macht die wunderbare Dynamik zwischen dem selbstgefälligen Grice und der neugierigen March das Buch zu einem echten Lesevergnügen und sorgt immer wieder für amüsante Szenen. Daher ganz klar eine absolute Leseempfehlung von mir.

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