M.W. Ludwig

 4,3 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf

M. W. Ludwig wurde 1977, 81 Jahren nach den schauerlichen Ereignissen in diesem Buch, im Rheinland geboren. Bereits während seines Anglistik und Germanistikstudiums an der RWTH Aachen arbeitete er als Pressesprecher verschiedener internationaler Künstler, Eventmanager, Zeitungskolumnist und Radiomoderator. Inzwischen lebt er mit seiner Frau, einem Sohn und zwei Töchtern, zweieinhalb Hunden, einer Katze und einem Papagei abwechselnd im (fast) westlichsten und (fast) östlichsten Zipfel Deutschlands, wo er neben seiner schriftstellerischen Arbeit Englisch unterrichtet und Theaterstücke inszeniert. Geschichten denkt er sich schon aus, so lange er denken kann. Und im Sommer 2016 klopfte dann ein gewisser Graham McPherson an seine Tür…

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu M.W. Ludwig

Cover des Buches Der Earl von Gaudibert gegen die Mächte der Finsternis (ISBN: 9783945045374)
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Rezension zu "Der Earl von Gaudibert gegen die Mächte der Finsternis" von M.W. Ludwig

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Spannung gepaart mit Übernatürlichem

Graham McPherson ermittelt weiter mit Suggs und seiner Frau Gann. Doch irgendwie scheinen sie auf der Stelle zu treten. Das Kollektaneenbuch wirft weitere Fragen auf. Jede neue Erkenntnis führt dazu, dass sich Graham immer mehr damit beschäftigt, ob nicht doch etwas Übernatürliches hinter allem steckt. 

Letztendlich gibt es nur einen Weg. Sie müssen St. John-Smythe in einen Plan verwickeln, um endlich an Antworten zu kommen. Doch plötzlich droht alles zusammenzubrechen und Graham merkt, dass er Opfer bringen muss.

 

Ich war wieder sehr fasziniert von dem interessanten Schreibstil des Autors, der mich mehr als einmal überrascht hatte. Der Autor hat sich mehrerer historischer und fiktiver Persönlichkeiten bedient und diese in die Geschichte eingebaut. Sie es H.G. Wells, Laura Palmer, Schwester Harleen (uns bekannt als Geliebte des Joker) und weiteren bekannten Figuren. Hier die Namen zu lesen und sich dann daran zu erinnern, wo sie eigentlich hingehören, war für mich genauso spannend, wie die Geschichte selbst.

 

Von Anfang an war ich gefangen von der tollen Story, die mich nur im Mittelteil nicht mehr so faszinieren konnte. Hier gab es einige Längen für mich, da sich der Autor etwas verzettelte und einige Szenen einfügte, die in meinen Augen unnötig waren. Als ich jedoch darüber hinweg war, gab es einen spannenden Abschluss mit einigen Überraschungen. Ich habe sogar ein paar Tränchen vergießen müssen, weil letztendlich etwas geschieht, mit dem ich so gar nicht gerechnet hat.

 

Die Story konnte mich insgesamt sehr überzeugen können und am Ende erfährt man dann sogar, dass es noch einen dritten Teil geben wird. auf den ich mich wahnsinnig freue, weil ich auch unbedingt wissen will, wie es mit Graham und den anderen weitergeht.

 

Der Autor weiß zu überraschen und dies ist eine Eigenschaft, die ich liebe, wenn ich Geschichten lese. Außerdem fand ich die Figuren durchgehend wunderbar gezeichnet. Ob gut, ob böse - alle Charaktere haben ihre Rolle perfekt gespielt und mit ihren Aktionen der Geschichte Leben eingehaucht.

 

Ich wünsche mir noch weitere wunderbare Geschichten mit dem Earl von Gaudibert.

 

Meggies Fussnote:

Spannung gepaart mit Übernatürlichem. Bitte mehr davon.

Eine Novelle die Spannender nicht geht

Allgemein:

Das Cover ist einfach gehalten und enthält mysteriöse Aspekte. Leider finde ich die Schrift auf dem Cover nicht gut gewählt. Sie ist für mich schwer lesbar. Aber der Klappentext hat mich sehr angesprochen, so dass ihc dieses Buch bei dem Verlag anfragen musste. Ich liebe jedoch die Aufmachung im inneren des Buches. Der Leser kann neben einer Geschichte, die in 37 Kapitel eingeteilt ist, auch viele tolle Zeichnungen und Briefe in dem Buch finden. Der Schreibstil hebt sich durch inhaltliche Aspekte ab, so dass dies als kein 0815 Buch erscheint. Nachdenken und überlegen ist hier sehr gut gegeben. 

Fazit:

Die Geschichte um John-Smythe geht weiter! Dies war mein erstes Buch von M.W. Ludwig. Auch ohne das den ersten Gaudibert kann dieses Buch gut gelesen werden. Ab und an gibt es Informationen aus der ersten Geschichte, welches aber keinen Abbruch macht. Mit dem Earl von Gaudibert habe ich meine zweite Novelle gelesen und die hat es in sich! Der Leser taucht von der ersten Seite in eine wahnsinns durchdachte und spannende Geschichte ein. Der alte Widersacher John-Smythe taucht eines Nachts bei Graham McPerson und bittet um Hilfe. Dieser hilft jedoch nicht, welches sich später als Fehler herausstellen soll. Ein Kampf um Leben, Tod, Geister, Zauberei, Erinnerungen und Mysterien beginnt. Zusammen mit Suggs geht es nun auf die Suche nach dem verschwundenem Smythe. Zudem laufen mehrere Geschichten parallel. Die Frau von Graham - Gann - geht selbst auf eine eigene Suche, denn sie bekommt nebenher auch Hinweise und Kuriose Dinge zugeschickt. Zudem taucht der Leser immer wieder in die Vergangenheit der Familientragöde Melmoth ein. Alle Stränge laufen nebeneinander her und gehören dennoch zusammen. Wie? Dies wird bis zum Schluss spannend gehalten. Der Autor bedient sich  an vielen historischen Personen. Von Pennywise, Sherlock Holmes bis hin zu Ebenezer Scrooge haben hier viele bekannte Persönlichkeiten ihren eigenen Auftritt. Und dies nicht nur als            Namen, sondern ihre echte Geschichte dahinter. Ebenezer ist z.B. verrückt geworden, weil ihn drei Geister begegnet sind. Wirklich gut in die Geschichte eingearbeitet. Auch hat M. W. Ludwig viele historische Begebenheiten eingeflochten. Leider sind nicht alle gut recherchiert, da teilweise die Begebenheit nicht mit dem Jahr aus dem Buch übereinstimmt. Aber dies stört mich ehrlich gesagt nicht. Denn die Novelle ist einzigartig und fesselnd. Sie packte mich von Anfang an und zog mich in eine Welt voller Entdeckungen und tollen Erzählungen. Das Ende kam dann doch zu schnell und ich muss unbedingt den zweiten Teil lesen.

Cover des Buches Der Earl von Gaudibert gegen die Mächte der Finsternis (ISBN: 9783945045350)
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Rezension zu "Der Earl von Gaudibert gegen die Mächte der Finsternis" von M.W. Ludwig

meggies_fussnoten
ein mysteriöser Fluch und seine Folgen

13 Monate nach dem für ihn unerwarteten Ausgang der Wette lebt Graham McPherson aka der Earl von Gaudibert zusammen mit seiner Frau Gann ein ruhiges Leben. Sein auf der Wette basierendes Buch ist zwar nicht gerade ein Bestseller, doch reicht es, um sich einige Annehmlichkeiten zu gönnen. Wäre da nicht die Krankheit, die McPherson befallen hat. Und der unerwartete Gast, der eines Nachts bei ihm auftaucht. Unerklärliche Dinge würden sich zutragen. Geister und übernatürliche Dinge trachten dem Gast nach dem Leben.

McPherson glaubt nicht an diesen Unsinn, geht jedoch den Spuren nach, die sich ihm geradezu aufzwängen. Dabei findet er heraus, dass tatsächlich etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Aber sind dies wirklich verfluchte Seelen? Ein Besuch in einem Geisterhaus lehrt den Earl von Gaudibert dann jedoch das Gruseln.

 

Mit seiner Novelle "Der Earl von Gaudibert" hat mir der Autor gezeigt, dass er mit einer sehr großen Vorstellungskraft gezeichnet ist. McPherson wettet mit einigen Leuten, dass er es schafft, zum Mond zu fliegen - und dies kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts.

Wie genau diese Geschichte verläuft, kann ich hier natürlich nicht erzählen, aber nun liegt mir der Folgeband zu der kleinen Novelle vor, der mit über stolzen 400 Seiten nun ein weiteres Abenteuer des Earl von Gaudibert erzählt.

 

Der eher pragmatische Graham McPherson erhält eines Nachts unerwarteten Besuch von einem Widersacher, der ihn um Hilfe bittet. Doch Graham, der überzeugt davon ist, dass er reingelegt werden soll, schickt diesen ohne Hilfe wieder davon. Dies stellt sich jedoch als Fehler heraus, denn plötzlich ist dieser Gast spurlos verschwunden und wundersame Dinge geschehen.


Graham macht sich zusammen mit Suggs, einem Geschäftsmann, auf die Spurensuche, während Gann, Grahams Frau, ebenfalls Ermittlungen anstellt. Jedoch verlaufen die Recherchen der drei in völlig andere Richtungen, welche aber letztendlich zusammen doch Sinn ergeben, wenn sie denn mal miteinander reden würden.

 

Der Autor, der mir mit seinem Schreibstil wahnsinnige Freude macht, da alles stimmig, flüssig und logisch erscheint, bedient sich dabei einer recht ungewöhnlichen Taktik. Er nutzt historische Persönlichkeiten, Literatur, Kino, Theater und fiktive wie reale Personen der heutigen Zeit, verflicht alles mit seiner Geschichte und schafft so ein Szenario, dass man mit Freuden weiterliest, weil man einfach darauf wartet, wieder jemand oder etwas Bekanntes zu lesen. Gepaart mit der spannenden Geschichte ergibt sich damit eine Story, die seinesgleichen sucht.

 

So spielen H.G. Wells, Arthur Conan Doyle oder gar Detective Lestrade, bekannt aus den Romanen um Sherlock Holmes eine größere Rolle. Aber auch Anspielungen auf Dr. Who, Alien, Terminator, Es, Shining und Cujo von Stephen King, Harry Potter, Rosemarie Baby, Twin Peaks, Psycho, Ebeneezer Scrooge, Karl May, Phantom der Oper oder Das Kabinett des Dr. Parnassus  und viele mehr bringen einem zum Schmunzeln, weil man dann auch genau ein Bild von den Filmen, Büchern oder Personen vor Augen hat.

 

Am meisten hat mir gefallen, dass eine gewisse Susan Weaver, deren Künstername Sigourney ist, ein Buch schreibt, in dem es darum geht, dass eine Frau durch den Weltraum reist, um der Männerwelt mal zu zeigen, wie man mit Außerirdischen umgeht. 

 

Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil, den ich hier aufzählen kann. Ich kann nur raten, beim Lesen genau aufzupassen, weil sich immer wieder etwas Wunderbares in der Geschichte versteckt.

 

Die Geschichte an sich ist spannend, interessant, packend und übernatürlich. Ich bin begeistert von der Art der Erzählung und war enttäuscht, am Ende angekommen zu sein. Der Cliffhanger ist gemein und ich freue mich sehr auf Frühling 2020, wenn es mit dem zweiten Teil der Reihe weitergeht, der dem ersten sicher in nichts nachstehen wird.

 

Meggies Fussnote:

Eine Geschichte mit unerwarteten Ereignissen, übernatürlichen Kräften und packenden Elementen.

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