MAGGIE SHAYNE GEHEIMNISSE DER NACHT

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Inhaltsangabe zu „GEHEIMNISSE DER NACHT“ von MAGGIE SHAYNE

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  • Rezension zu "GEHEIMNISSE DER NACHT" von MAGGIE SHAYNE

    GEHEIMNISSE DER NACHT
    Tinalini

    Tinalini

    11. September 2012 um 15:12

    Die Tagebücher eines Vampirs! Drehbuchautorin Morgan De Silva kann kaum glauben, was für ein Schatz ihr da zufällig in die Hände gefallen ist. Fasziniert liest sie die Aufzeichnungen, blättert vorsichtig Seite um Seite um und beschließt, Dantes geheimnisvolles Leben zu verfilmen. Ein Gefährliches Vorhabe! Denn ehe Morgan sich versieht, wird sie immer tiefer hineingezogen in Dantes dunkle und verführerische Welt. Bald träumt Morgan jede Nacht von ihm und durchlebt sinnliche Fantasien, so real, dass sie die Bissspuren an ihrem Hals sieht. Als hätte sie sich Dante tatsächlich hingegeben. Morgan De Silva ist zu Beginn des Buches keine Drehbuchautorin. Sie wäre gern eine, aber wer noch nie ein Drehbuch geschrieben hat, kann sich wohl eher nicht Drehbuchautorin nennen. Nach dem Tod ihrer berühmten Eltern und einigen eher nicht so schönen Entdeckungen flieht Morgan in das Haus ihres Patenonkels David, fort aus Los Angeles an das andere Ende der USA, nach Maine. Dort entdeckt sie auf dem Dachboden in einer alten Truhe Tagebücher. Die eines Verrückten, der denkt, er sei ein Vampir. Morgan verliert sich in den Geschichten, die so realistisch geschrieben sind, als würde ihr Verfasser wirklich denken, er sei ein Vampir. Morgan beschließt, die Tagebücher in ein Drehbuch umzuschreiben und wird damit sehr erfolgreich. Dann kommt ein Schnitt und die Geschichte wechselt zu Maxine, von der im Klappentext mit keinem Wort die Rede ist. Maxine ist – wie Morgan – 20 Jahre alt, adoptiert und beide haben rote Haare. Hmmm, Nachtigall, ick hör dir trapsen! Ob da wohl jemand als Baby von seinem Zwilling getrennt wurde? Maxine lebt im Bundestaat New York. In ihrer Stadt gibt es ein Regierungsgebäude, in dem angeblich unheilbare Krankheiten wie Aids erforscht und Heilmittel gesucht werden. Doch dann steht dieses in Flammen und Max nutzt die Chance, um sich dort umzuschauen, denn sie glaubt nicht an diese Geschichte. Und was sie findet, bestärkt sie in ihrer Meinung. Auf einer CD findet sie eine Liste von Vampiren. Angelegt von der Regierung, mit Aufenthaltsorten und so weiter. Fünf Jahre später lebt Morgan noch immer in dem alten, mittlerweile jedoch renovierten Haus ihres Patenonkels. Mittlerweile hat sie es ihm abgekauft, ihr dritter Film über das Leben des Vampirs ist ein Verkaufsschlager und sie ist reich. Doch sie ist dem Vampir verfallen. Noch immer ist sie der Meinung, dass es Vampire nicht gibt, doch sie träumt jede Nacht von Dante, sie verlässt das Haus nicht einmal mehr. Maxine ist eher unschlüssig, was sie aus ihrem Leben machen will. Sie hat schon vieles versucht und ist aktuell bei Privatdetektiv angelangt. Bis auf die äußerliche Ähnlichkeit zwischen Morgan und Maxine (M&M???) hat sich mir zu Beginn nicht erschlossen, wie wir diese Geschichten verbinden wollen. Gut, Morgan schreibt Drehbücher über Vampire und Max findet eine CD mit Vampirdaten. Aber mein Gott… Nun, was wir dann geboten bekommen haben, hat meine Erwartungen übertroffen. Die Geschichte ist sehr voll und rasant, immerhin werden hier zwei Geschichten parallel auf gut 380 Seiten erzählt. Will man da viel unterbringen, muss man sich schon ranhalten. Maggie Shayne holt sich hier wirklich düstere Typen ins Boot. Ich kann mich nicht erinnern, in einem Buch schon mal halb verbrannte Menschen rumlaufen gehabt zu haben. Vielleicht denkt sich der ein oder andere erfahrene Krimi-/Thriller-Leser „Hä, was hat sie denn? Die gibt’s doch ständig?!“ aber ich lese ja nur „harmlose“ Sachen. Ich krieg ja schon bei Disneyfilmen Angst… Ich habe beim Lesen des Öfteren überlegt, wer denn jetzt wirklich der Böse ist in diesem Spiel. Der blutrünstige Vampir oder der entstellte Ex-Regierungsbeamte. Immer wieder hab ich meine Meinung gewechselt und war mir bis zum Ende nicht sicher. Aber jetzt weiß ich’s ;) Obwohl es zwei parallele Handlungsstränge gibt, die erst zum Ende hin miteinander verknüpft werden, konnte ich der Geschichte gut folgen. Ich hatte keinerlei Probleme mit dem Perspektivenwechsel. Auch gab es nicht zu viele Personen, man hat also nicht den Überblick über seine Schäfchen verloren. Die Art, wie die Geschichte am Ende verknüpft wurde, hat mir gut gefallen, die Ideen sind gut umgesetzt und erscheinen mir schlüssig und – soweit es bei nem Vampirroman möglich ist – logisch. Das Buch enthält neben der Action auch noch etwas Liebe und ein bisschen Quasi-Sex. Aber es wird nie schmuddelig oder schnulzig. Trotzdem ist das Buch wohl eher auf weibliche Leser eingestellt, wir haben immer gleich zwei weibliche Protagonistinnen. Ich hatte das Buch vom Cora Verlag und hatte doch einige Vorurteile (sind das nicht die, mit den übelsten Schnulzen????), aber ich wurde positiv überrascht und kann das Buch nur weiterempfehlen.

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