Der Name ist Programm. Der verunglückte Daniel kam im ersten Teil seinem Retter Angus Mac Mahon auf die Spur, der nichts anderes im Sinn halte, als seine Nichte zu opfern, um selbst die Unsterblichkeit zu erlangen. Zuvor wird Daniel in die Parallelwelt ausgesperrt, wo er eine unerwartete Bekanntschaft macht.
Ein wenig vorhersehbar ist der Plot schon, so dass ich kaum von den Wendungen überrascht werden konnte, was sich im ersten Moment negativer anhört, als es letzten Endes ist. Genrefreunde werden sicherlich auf ihre Kosten kommen. Da der erste Band 2022 erschien, ist es dennoch ratsam, sich diesen nochmals kurz vorzunehmen, denn Band 2 schließt nahtlos am ersten an.
Diese Graphic Novel ist eine Dilogie und ist grundsätzlich in sich schlüssig und abgeschlossen. Allerdings lässt sich der Autor am Ende ein kleines Hintertürchen offen, um vielleicht dennoch an diesen Band mit einer weiteren Geschichte anzuschließen.
Zusammen betrachtet bietet die Dilogie von Sheridan Manor eine grundsolide Kost für Freunde von Graphic Novel Geschichten im Stile von Edgar Alan Poe und H. P. Lovecraft.



