Maari Skog Stummer Stern

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Inhaltsangabe zu „Stummer Stern“ von Maari Skog

Um den Erinnerungen an seiner von Gewalt geprägten Kindheit zu entkommen, flüchtet Aaron in die lappländische Wildnis. Dort wird er wider Erwarten von einem Unbekannten gejagt, der auf irgendeiner Weise mit seiner Vergangenheit in Verbin-dung steht und beabsichtigt, ihn zu töten. Aaron gelingt es, seinem Widersacher zuvorzukommen. Aber das ist erst der Anfang von grausamen Machenschaften, in denen er auf der Suche nach Gerechtigkeit un-freiwillig verstrickt wird.

Ein wirklich tolles Buch, geprägt von Kindesmisshandlung, Gewalt und dem Kampf ums überleben. Eine Geschichte über den weg zum Leben.

— Rafael1986

Gewaltverherrlichung und Rache und auf jeder Seite nur zu finden, trifft nicht meinen Buchgeschmack-Spannung wurde hochgehalten

— Seelensplitter

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  • Leserunde zu "Stummer Stern" von Maari Skog

    Stummer Stern

    MaariSkog

    Hallo liebe Thriller-Freunde, ich möchte euch zu einer Leserunde einladen und mein Ebook "Stummer Stern" bei euch vorstellen. Darin geht es um den zwanzigjährigen Aaron, der in die lappländische Wildnis flüchtet, um den Erinnerungen an seiner von Gewalt geprägten Kindheit zu entkommen. Dort wird er allerdings von einem Unbekannten gejagt, der auf irgendeiner Weise mit seiner Vergangenheit in Verbindung steht und beabsichtigt, ihn zu töten. Es gelingt Aaron zwar, seinem Widersacher zuvorzukommen. Aber das ist erst der Anfang von grausamen Machenschaften, in denen er auf der Suche nach Gerechtigkeit unfreiwillig verstrickt wird. "Die permanente Flucht vor seiner Vergangenheit hatte ihn müde gemacht. Er schloss die Augen und hörte das Geräusch knackender Äste. Er hielt es nicht für nötig nachzusehen, was das Geräusch verursacht haben könnte. Am Anfang seiner Tour war er ständig hochgeschreckt, doch mittlerweile hatte er sich daran gewöhnt, dass es in der Wildnis ständig Geräusche gab, die nur den Tieren zugeordnet werden konnten. Vermutlich war ein Fuchs auf seinem Weg in den Bau auf einen Ast getreten. Als er den Klang schwerer Schritte wahrnahm, vermutete er einen Elch, der auf der Suche nach Futter umherlief. Ehe er den Gedanken zu Ende denken konnte, hörte er, wie der Reißverschluss des Zelteingangs blitzschnell geöffnet wurde. Der Schreck fuhr ihn in alle Glieder. Noch bevor er sich aufrichten konnte, beugte sich ein Schatten über ihn und drückte etwas Weiches auf sein Gesicht. Ein bitterer Geschmack hinderte ihn daran, frei zu atmen. Panik machte sich in ihm breit. Er versuchte nach seinem Angreifer zu schlagen, doch seine Arme gehorchten ihm nicht mehr. Ein dunkler, betäubender Vorhang breitete sich über ihn aus." Wenn euch diese kleine Leseprobe gefallen hat, dann bewerbt euch doch einfach bis zum 11.11.2013. Ich würde mich auf jeden Fall freuen. Die Chichili Agency stellt zwanzig Exemplare für die Leserunde zur Verfügung. Viele liebe Grüße sendet euch Maari      

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    • 150
  • Stummer Stern

    Stummer Stern

    SDiddy

    27. December 2013 um 09:00

    Um den Erinnerungen an seiner von Gewalt geprägten Kindheit zu entkommen, flüchtet Aaron in die lappländische Wildnis. Dort wird er wider Erwarten von einem Unbekannten gejagt, der auf irgendeiner Weise mit seiner Vergangenheit in Verbin-dung steht und beabsichtigt, ihn zu töten. Aaron gelingt es, seinem Widersacher zuvorzukommen. Aber das ist erst der Anfang von grausamen Machenschaften, in denen er auf der Suche nach Gerechtigkeit un-freiwillig verstrickt wird. Was soll ich zu diesem Buch sagen.... Zuerst einmal, es hat mich leider nicht in dem Maße in den Bann gezogen, wie es das vielleicht verdient hätte. Von der ersten Seite an, hatte ich Probleme mit den Personen eins zu werden und mich in sie hinein zu versetzen. Woran das letztendlich lag kann ich gar nicht sagen. Die Autorin hat ein Thema gewählt das erschreckend aktuell ist und das in unkonventioneller Weise beschrieben wurde. Die direkte Sprache und der Schreibstil haben sehr gut zu dieser Thematik gepasst. Kindesmissbrauch und Gewalt in der Familie sind leider keine Einzelfälle. Oft, wie auch in diesem Buch, wird es so lang tot geschwiegen bis es irgendwann in einer wie auch gearteten Katastrophe endet. Die Art und Weise wie hier in dem Buch damit umgegangen wird finde ich persönlich nicht gut. Selbstjustiz sollte nicht Mittel der Wahl sein und egal ob es hier teilweise als Notwehr dargestellt wird, letztendlich setzen sich alle über geltendes Recht hinweg und das heiße ich nicht gut. Ich weiß nicht für wen sich dieses Buch eignet. Jeder sollte sich sein eigenes Bild davon machen.

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  • Stummer Stern

    Stummer Stern

    QueenSize

    10. December 2013 um 00:22

    Zunächst zum Cover: Das Cover läßt nicht erahnen, um welche Art Lektüre es sich handelt. Durch das erleuchtete Haus und den Sternenhimmel mit Polarlicht wirkt es eher harmlos und fast anheimelnd - allenfalls ein ganz klein wenig unheimlich. Worum geht es in dem Buch: Aaron und Turia sind Geschwister. Die beiden müssen in schrecklichen Verhältnissen, geprägt von Gewalt und Unterdrückung, heranwachsen. Während Aaron in die Einsamkeit Lapplands flüchtet und dabei fast umgebracht wird, muss Turia ihr Schicksal weiter ertragen. Unerwartet erhält Aaron von Pascal Hlfe, der ihn verletzt findet und wieder auf die Beine hilft. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu Turia... Meine Meinung: Die Geschichte ist gut erzählt und sehr spannend, man fiebert förmlich mit. Die Charaktere sind gut beschrieben und man sieht die Protagonisten förmlich vor sich. Dennoch handelt es sich hier um schwere Kost, denn die viele Gewalt ist teilweise recht schwer zu ertragen. Ich vergebe 4 Sterne

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  • Spannende Thematik, Umsetzung mittelmäßig

    Stummer Stern

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. December 2013 um 18:58

    Aaron flüchtet vor seiner Vergangenheit nach Lappland. Nachdem er sich dort noch einmal behaupten musste, stößt er auf den Deutschen Pascal, der ihm aus der Patsche hilft und sich im Verlauf des Buchs immer mehr für Aaron einsetzt. Unterdessen lebt Aarons kleine Schwester Turia weiterhin bei ihrer Mutter und dem bösen Stiefvater und hat ein schweres Los gezogen. Aaron und Pascal befreien sie von dort und setzen sich mit der Vergangenheit auseinander... Zu Beginn des Buches war ich kurz davor, es direkt wieder wegzulegen. Besonders auf den ersten Seiten gab es zu viele Fehler (Zeichensetzung, Unterschied Akkusativ und Dativ). Das besserte sich im Laufe des Buchs, kam aber immer noch zu oft vor. Die Handlung gefällt mir gut. Es werden drastische Themen behandelt. So hat Turia Schlimmes erlebt und trägt nicht nur seelische Narben davon. Sie hat es in meinen Augen auch deutlich schlimmer getroffen als Aaron. Da ich viele Krimis und Thriller lese, kann ich nicht behaupten, dass die Gewaltszenen besonders schlimm gewesen wären. Allerdings dachte ich aufgrund des Klappentextes, dass es vor allem um Aaron gehen würde. Mir kam es so vor, dass das Leid seiner Schwester einen viel größeren Raum einnimmt. Schön, dass sie mit Pascal jemanden findet, der sie akzeptiert und gut behandelt. Mir gefiel es nicht, dass am Ende Selbstjustiz geübt wird und der Polizeiapparat überhaupt nicht eingeschaltet wird. Es wird zwischendurch ja nur bezüglich des Sticks mit den Beweisen für die Taten angesprochen. Auch glaube ich nicht, dass Pascal zwei Unbekannte über mehrere Wochen unbemerkt bei sich einquartieren kann. Es war allerdings sehr geschickt eingebaut, wie der Verfolger die Geschwister finden konnte und wie er den Schlüssel benutzt hat. Insgesamt hätte es das Buch bei mir aufgrund der guten Thematik auf vier Sterne gebracht. Für die vielen Fehler ziehe ich aber einen Stern ab.

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  • Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

    Stummer Stern

    Sunny87

    26. November 2013 um 17:22

    Kurzbeschreibung: Um den Erinnerungen an seiner von Gewalt geprägten Kindheit zu entkommen, flüchtet Aaron in die lappländische Wildnis. Dort wird er wider Erwarten von einem Unbekannten gejagt, der auf irgendeiner Weise mit seiner Vergangenheit in Verbindung steht und beabsichtigt, ihn zu töten. Aaron gelingt es, seinem Widersacher zuvorzukommen. Aber das ist erst der Anfang von grausamen Machenschaften, in denen er auf der Suche nach Gerechtigkeit unfreiwillig verstrickt wird. Rezension: Aaron und Turia sind Geschwister. Ihr leiblicher Vater ist selten zu Hause, immer unterwegs auf See. Turia lebt mit ihrer Mutter, einer Alkoholikerin, und deren neuen Mann zusammen. Aaron begegnet, nach einem grausigen Ereignis, Pascal. Dieser möchte ihm und seiner Schwester helfen und bringt sie nach Deutschland in sein Haus. Die drei wiegen sich in Sicherheit, doch dem ist nicht so. Der Einstieg ist sehr rasant und man ist gleich mitten drin im Geschehen. Im Verlauf des Buches erfährt man mehr über die Vergangenheit und Schicksalsschläge der Protagonisten, was ich sehr spannend fand. Es werden Themen wie Gewalt, Missbrauch und Brutalität zur Sprache gebracht, was ich sehr interessant fand. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Durch die anhaltende Spannung fliegt man förmlich durch das Buch. Die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Turia und Pascal fand ich nicht sehr passend. Es wurde mir zu schnell von Liebe gesprochen. Fazit: Ein sehr gelungener Thriller, der viele Emotionen in einem hochkommen lässt. Ein Buch welches man nicht so schnell vergisst.

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  • toller Trhiller .

    Stummer Stern

    christiane_brokate

    26. November 2013 um 13:04

    Inhaltsangabe: Um den Erinnerungen an seiner von Gewalt geprägten Kindheit zu entkommen, flüchtet Aaron in die lappländische Wildnis. Dort wird er wider Erwarten von einem Unbekannten gejagt, der auf irgendeiner Weise mit seiner Vergangenheit in Verbin-dung steht und beabsichtigt, ihn zu töten. Aaron gelingt es, seinem Widersacher zuvorzukommen. Aber das ist erst der Anfang von grausamen Machenschaften, in denen er auf der Suche nach Gerechtigkeit un-freiwillig verstrickt wird. Meine meinung: das Cover ist zeitlos schöne Farben und der Titel passt wirklich gut zum Buch. Inhaltsangabe sehr informativ Die schreibweise des Buches war sehr schön ,es wurden viele tabuthemen sehr gut behandelt es geht um Borderline ,sexueller missbrauch usw. der Autorin ist hier ein Sehr tolles Buch gelungen faszinierend geschrieben und es ist super mit diesen Themen umgegannen und worden. Und wurden auch sehr gut erklärt so das mann bilder im Kopf hatte und sich das Alles vorstellen konnte.Das fasziniert mich an diesem Buch das ernste Themen behandelt werden aber dennoch spannend und toll geschrieben sind. Ich musste sehr über das Buch nach denken und es hat mich zeitweise sehr getroffen aber ich fand es perfekt.Ich bin nicht so der TRhiller typ aber dieses Buch hat mir die Augen geöffnet und es wird nicht mein letzter gewesen sein. Ich finde ausserdem das man in diesem Buch gemerkt hat wie nahe es der Autorin selber ging wie gezielt sie ihre Charaktere gewählt und beschrieben hat . Man lebt in dem Buch . Ich hoffe man hört noch mehr von dieser Autorin .

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  • spannend und fesselnd

    Stummer Stern

    Rafael1986

    25. November 2013 um 14:16

    Stummer Stern von Maari Skog handelt von zwei Geschwistern Aaron und Tulia die eine schwere Kindheit hatten. Während Aaron in den Wald flieht, um seiner Vergangenheit zu entfliehen ist seine Schwester in der Obhut von ihrer alkoholabhängigen Mutter und ihrem Lebensgefährten. Ihr Vater fährt lieber auf See um Geld zu verdienen, anstatt sich um seine Kinder zu kümmern. Während Aaron im Wald ist wird er verfolgt von einem mysteriösen Mann namens Steven, der mit ihm ein Spiel spielen will. Ein spiel auf Leben und Tod. Das seltsame an dem fremden Mann ist, dass er viel von Aaron weiß, auch über seine Schwester Turia. Aaron schafft es nur durch den Mord an Steven sein eigenes Leben zu retten, wobei er dabei verletzt wird. Und da kommt Pascal ins Spiel, der ihn im Wald findet und ihn mitnimmt um ihn zu versorgen und ihm zu helfen. Sie werden gute Freunde und machen sich dann auf dem Weg seine kleine Schwester Turia zu befreien. Aaron ahnt das sie in Gefahr ist. Ab diesem Zeitpunkt fängt das Abenteuer mit vielen Ereignissen und Erlebnissen an... Fazit: Stummer Stern ist ein sehr spannendes Buch mit Sucht potential. Von Anfang an schafft es die Autorin Spannung aufzubauen und dem Leser ein tollen Einblick in die Emotionen und Gefühle der Protagonisten darzustellen. Gewalt, Misshandlung und Angst spielen eine große Rolle in diesem Buch. Ein Thema, was in der heutigen Gesellschaft Tag für Tag, irgendwo auf der Welt passiert, jedoch totgeschwiegen wird. Es öffnet einem definitiv die Augen und  ich finde es gut, dass die Autorin ein so heikles Thema behandelt.

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  • Rezension zu "Stummer Stern" von Maari Skok

    Stummer Stern

    Kaninchen

    24. November 2013 um 18:49

    Das Cover und der Titel passt hervorragend zum Inhalt des Buches "Stummer Stern". Das Buch beinhaltet ein Thema, das heute leider immer noch topaktuell ist. Über Gewalt und Missbrauch wird oft geschwiegen und die Urteile über Täter fallen meist im Verhältnis zu z.B. Betrugsstraftaten um einiges milder aus. So kann ich auch nachvollziehen, unter welchen psychologischen Druck die im Buch beschriebene Turia von klein auf über Jahre hinweg gesetzt wurde und sie dementsprechend psychisch vollkommen krank ist. Sie musste über Jahre hinweg bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater körperliche und psychische Qualen durchstehen, mehr noch als ihr Bruder. Sie hatten keine Wahl, diesen Machenschaften zu entkommen - es gab keinen, der ihnen beistand und half. Der leibliche Vater hat zwar Kontakt zu seinen Kindern, trotzdem Aaron aber bereits volljährig und seine Schwester 15 Jahre ist, war er nicht bereit, sein Leben so zu ändern, um die beiden zu sich zu holen und zu schützen. Zusammen mit ihrem Bruder Aaron und dessen Freund Pascal versucht Turia nun, der Vergangenheit zu entkommen. Pascal ist der erste Mensch im Leben der zwei Geschwister, der ihnen hilft. Jedoch werden sie von der Vergangenheit eingeholt. Turia und Aaron müssen sich dieser stellen. Ihr gemeinsamer Freund Pascal unterstützt sie dabei und trotzdem er emotional auch in den negativen Sog der Geschichte von Turia und Aaron gezogen wird, wirkt er ausgleichend auf die zwei gebeutelten Geschwister. Geschrieben ist das Buch top - die Spannung reißt zu keiner Sekunde ab. Für hart gesottene Thrillerfreunde ist dieses Buch zu empfehlen.

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  • Lässt sich flüssig und schnell lesen und ist teilweise sehr spannend

    Stummer Stern

    Counti

    22. November 2013 um 20:23

    Das Buch ist in Ordnung. Dadurch das es extrem kurz ist, lässt es sich relativ schnell durchlesen. Die Autorin schreibt sehr flüssig, was ich sehr angenehm fand. Stellenweise ist es wirklich spannend, leider wird diese Spannung aber immer wieder unterbrochen. Gefallen hat mir jedoch, dass die Autorin im Buch das Thema sexuellen Missbrauch und Gewalt ausübung (physischer und psychischer Natur) an Kindern, und so gesehen irgendwie ja auch Folter behandelt. Es ist ein Thema das gerne tot geschwiegen wird, und die Dunkelziffer steigt ins unermessliche. Ebenso hat die Autorin es geschafft Angst und seelische Folgen der Opfer gut rüber zu bringen. Auch positiv fand ich, wie sich die Charaktere in dieser Ausnahmesituation merklich verändern. Sie entwickeln sich. Zur Geschichte muss ich sagen, das sie mich nicht so wahnsinnig umgehauen hat. Mir kam es auch so vor als ob der Klappentext nicht besonders passend war. Er beschreibt im Prinzip die ersten 5 Kapitel. Es ist mehr eine Zusammenfassung dieser Kapitel, und man bekommt das Gefühl es sollte eigentlich um den Aaron gehen. Ist aber in meinen Augen nicht so. Es geht viel mehr um seine Schwester Turia. Im Prizip geht es um die Vergangenheit der Geschwister, eigentlich mehr um die von Turia, denn diese ist jahrelang extremer Gewalt und sexuellem Missbrauch ausgesetzt. Außerdem scheinen die meisten der Charaktere extreme Kettenraucher zu sein, was mich ein wenig gestört hat. Nach einem versuchten Attentat auf Aaron, lernt dieser Pascal kennen. Dieser rettet Turia und bringt die Geschwister nach Deutschland. Er sorgt für neue Ausweise und eigentlich auch für alles Anderes. Was für ein Zufall, das Pascal so super reich ist ... Das war ein zu wenig Klischee für mich. Auch den "romantischen" Teil hätte man in einem Thriller gut weg lassen können. Allerdings baut die Geschichte irgendwann relativ stark auf. Vor allem zum Ende hin. Abgesehen von Turia erfährt man meiner Meinung nach viel zu wenig über die Charaktere. Pascals Vergangenheit wird z.B. auch nur sehr knapp behandelt. Ich kann mich nicht daran erinnern jemals erfahren zu haben wie Pascal aussieht. Auch beim Alter tut man sich schwer. Dadurch das man irgendwann in der Mitte des Buches Turias Alter erfährt, kann kann man sich ausrechnen wie alt Pascal ist. Ich weiss das man auf so wenig Seiten nicht endlos viel erzählen kann, und dafür hat die Autorin es doch geschafft eine kurze, knackige Geschichte mit spannenden Momenten zu schreiben. Wäre es etwas detailreicher gewesen, hätte es mir wahrscheinlich etwas besser gefallen. :)

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  • Gibt deutlich mehr her, als der Kurzinhalt vermuten lässt!

    Stummer Stern

    Shadowgirl

    21. November 2013 um 21:16

    Aaron braucht eine Auszeit. Er flüchtet in die lappländische Wildnis, wo er abschalten will. Doch dort wird er überfallen - obwohl er seinen Peiniger nicht kennt, scheint dieser ihn zu kennen. Schlimmer noch: Er kennt nicht nur Aaron, sondern auch dessen jüngere Schwester Turia. Aaron kann fliehen - doch der Schrecken hat noch lange kein Ende gefunden... Der Klappentext erschien mir zwar direkt vielversprechend, doch konnte ich mir trotzdem keine richtige Vorstellung davon machen, was ich von diesem Buch erwarte. Etwas Spannendes. Mehr wusste ich nicht. Gar nicht gerechnet hätte ich dann mit Themen wie Missbrauch, Kindheitstraumata und Persönlichkeitsstörungen. Enttäuscht hat mich dies aber keineswegs! Das hat die Geschichte nur noch interessanter gemacht. Maari Skog hat hier eine erschütternde Geschichte geschrieben. Es werden einige Themen aufgegriffen, die für viele heute noch immer Tabuthemen sind. Doch "Stummer Stern" zeigt sehr gut, wieso es falsch ist, wegzusehen. Einziges Manko für mich waren einige Rechtschreibfehler. Ich bin häufig darüber gestolpert, dass zum Beispiel "ihm" und "ihn" und Ähnliches verwechselt wurden. Ich weiß nicht, ob andere Leser da auch hängen bleiben, aber mir fällt es immer wieder gleich ins Auge ;-) Der Geschichte tut das aber keinen Abbruch. Es lohnt sich, das Buch zu lesen. Es ist ansonsten vom Schreibstil angenehm zu lesen und vor allem spannend. Was evtl. nicht verkehrt wäre, wäre ein "Trigger-Vermerk" oder etwas in der Art. Durch Themen wie Selbstverletzung, Kindesmissbrauch, Alkoholismus, etc. könnte die Geschichte sicherlich einige Leser triggern, die anhand der Inhaltsangabe so etwas nicht erwartet hätten. Was mir sehr gut gefallen hat, war der Titel. "Stummer Stern" klingt als Titel direkt vielversprechend und hat mich, gemeinsam mit dem Cover, gleich angezogen. Ich fand es interessant, dass erst relativ spät erklärt wurde, woher der Titel kommt!

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  • Muss das sein?

    Stummer Stern

    Seelensplitter

    20. November 2013 um 10:37

    Ich für meinen Teil sage Nein zu diesem Buch, meine Gedanken die des Buch bemängeln sind die folgenden: Als Leser erfährt man vom Klappentext nicht wirklich um was das Thema geht. Und für Menschen die die Thematik, Missbrauch, Kinderponographie, Tötung und gezielte Darstellung vom Akt der Selbstrichtung, (anstatt das Gesetz heran zu lassen, ) das geht für mich schon mal gar nicht und ich kann mir vorstellen das es für andere auch nicht geeignet ist die noch am Anfang ihrer Geschichte stehen. Und wer noch nicht sehr gefestigt ist in dem Thema Ritzen, sollte es einfach nicht lesen. Die Gefahr des Triggern ist ziemlich hoch. Ich kann mir vorstellen das das Buch sonst zuviele Nachahmer bekommen würde, vorallem von Jugendlichen und Jungen Erwachsenen. Für Nichtraucher die sich schon daran stören das in einem Buch fast auf jeder Seite geraucht wird, (so wie ich) ist das dann nicht so witzig. Posetiv empfand ich die ersten 15 Kapitel. Die Spannung war kaum auszuhalten, und man hat richtig mit gelitten und mitgefiebert doch dann schwankte das Buch in eine Richtung die für mich unglaubhaft und nunja die Gedanken sind ja schon oben geschrieben. Auch ist des Sprachbild sehr gut gehalten (mal abgesehen von der ständigen Wiederholung des Rauchens) Und die Autorin hat es geschafft: Pascal, Aaron und Taria gut wieder zu geben, so das man ein Bild von ihnen hatte. Ich empfehle das Buch für Leute die in dem Thema Krimi/Thriller eh schon zu Hause sind, die nicht unbedingt selbst in der Thematik stecken.

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  • Stummer Stern - Maari Skog

    Stummer Stern

    Marina10

    20. November 2013 um 10:27

    Zum Inhalt: Um den Erinnerungen an seiner von Gewalt geprägten Kindheit zu entkommen, flüchtet Aaron in die lappländische Wildnis. Dort wird er wider Erwarten von einem Unbekannten gejagt, der auf irgendeiner Weise mit seiner Vergangenheit in Verbin-dung steht und beabsichtigt, ihn zu töten. Aaron gelingt es, seinem Widersacher zuvorzukommen. Aber das ist erst der Anfang von grausamen Machenschaften, in denen er auf der Suche nach Gerechtigkeit unfreiwillig verstrickt wird. Doch er findet einen Engel auf Erden. Den etwa 30 jährigen Pascal. Er nimmt Aaron bei sich auf und hilft ihm sogar seine Schwester Turia aus den Fängen der gemeinen Familie zu befreien. Doch es gibt natürlich nicht sofort ein happy End. Turia´s Leben ist von Schmerzen, Missbrauch und gewalt geprägt. Das arme Mädchen musste in ihrem bisher kurzen Leben schon unglaublich viel über sich ergehen lassen. Pascal schenkt den beiden ein neues Leben und beibt von nun an bei ihnen. Doch die Gefahr lauert an jeder Ecke und es kommt zu einem wahnsinnigen Showdown. Meine Meinung: Das Buch ist mit unheimlich viel Gefühl geschrieben, hat aber auch durchaus einen Hang dazu Gewaltszenen sehr detailliert und richtig vorstellbar zu beschreiben. Die Geschichte zieht einen sofort in ihren Bann und man wird von dieser tragischen Geschichte sehr gefesselt. Ich habe sehr mit Turia und Aaron gelitten und auch geweint, habe aber auch die Spannung genossen, die die Geschichte immer wieder aufbringt und erzeugt. Dies ist absolut kein Buch, das man als kurzweilig beschreiben könnte, denn es klingt wirklich noch sehr lange nach. Mein Fazit: Ich vergebe 5 Sterne und freue mich, dass ich mal wieder ein Buch mit so viel Tiefgang erleben durfte. Es war von allem etwas dabei, und genau so soll es sein!

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  • Die Flucht in ein besseres Leben!

    Stummer Stern

    Samy86

    Stummer Sterm geschrieben von Maari Skog handelt von Aaron der vor den Erinnerungen an eine gewaltgeprägete Kindheit flieht. Er flüchtet vor seinem Vater der als Fischer arbeitet um genug Geld nach Hause zu bringen anstatt sich mit einem weniger gut bezahlten Job azugeben und Zeit zufinden sich um seine 2 Kinder Turia und Aaron zu kümmern. Statt dessen gibt er sie zwar nicht gerne aber bereitwillig in die Obhut seiner alkoholabhängigen Ex-Frau und ihren gewaltätigen Lebensgefährten. Aarons kleine Schwerster Turia, ist sein einziger Halt in dieser zerrüteten Welt, doch um Abstand zu allem zu gewinnen belügt er sie und überlässt sie so den Fängen seiner schrecklichen Familie. Während seiner Widerfindungsphase geriet Aaron in die Gewalt eines Verfolgers der ihm um sein Leben will. " Ich möchte mit dir mein Spiel spielen" sind seine Worte als Aaron gefesselt an einen Baum die Augen aufschlägt und in den Lauf einer Pistole schaut. Während des Spiels gelingt Aaron die Flucht und kann in einem Kampf um Leben und Tod seinen Gegner überwältigen und töten. Doch dieser bleibt ihm eine Antwort schuldig " Woher kannte er ihn und Turia?" Schwerverletzt wird Aaron von einem Campingplatzmitarbeiter namens Pascal im Wald aufgefunden. In Pascal findet Aaron nicht nur einen Lebensretter, sondern einen besten Freund und auch großen Bruder! Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, Turia aus den Fängen seiner alkoholkranken Mutter und deren gewaltätigen Lebensgefährten zu befreien, dass ihnen auch gelingt. Ein neues gefährliches Abenteuer erwartet die Drei mit ihnen nicht bekannten Machenschaften und Auswirkungen. Erst jetzt muss Aaron erfahren welche Leidensgeschichte seine Schwester für ihn auf sich genommen hat. Nun stellt sich ihnen die Frage, können sie diese Machenschaften besiegen und werden sie endlich die Chance auf ein gewaltfreies Leben haben?... Die Charaktere werden durch die Autorin gut in Szene gesetzt und auch bildhaft beschrieben. Aaron der mit sich unzufrieden ist und durch seine schlechte Kindheit geprägt und verängstigt. Turia die qualen auf sich nimmt aus Angst ihren Bruder entgültig zu verlieren und dann noch Pascal. Der Lebensretter, Freund und neugewonnene Bruder. Der ebenfalls eine schlechte Kindheit hat und dem Leser das Gefühl vermittelt nun alles besser machen zu wollen. Der Schreibstil von Maari Skog ist sehr flüssig und zieht den Leser in einen Bann. Durch Spannung und einer Hintergrundgeschichte die auch in der heutigen Zeit in den Nachrichten usw. stark thematisiert wird das Buch zu einem absoluten Lesemuss! Ich kann nur positives über das Buch " Stummer Stern" sagen und bin richtig in den Bann der unfassbaren Geschichte dieser drei Helden geworden und konnte nicht mehr aufhören zulesen! Ein absolut spannender Lesegenuss!

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    • 2
  • Stummer Stern

    Stummer Stern

    meiki

    15. November 2013 um 12:11

    Diese Buch hat 5 Sterne verdient. Es zieht einen von Anfang an in den Bann. Aber zuerst mal zum Inhalt. Ich habe es vom Buchrücken übernommen: Darum geht es: Um den Erinnerungen an seiner von Gewalt geprägten Kindheit zu entkommen, flüchtet Aaron in die lappländische Wildnis. Dort wird er wider Erwarten von einem Unbekannten gejagt, der auf irgendeiner Weise mit seiner Vergangenheit in Verbin-dung steht und beabsichtigt, ihn zu töten. Aaron gelingt es, seinem Widersacher zuvorzukommen. Aber das ist erst der Anfang von grausamen Machenschaften, in denen er auf der Suche nach Gerechtigkeit un-freiwillig verstrickt wird. Ich möchte noch nicht weiter in die Geschichte eingehen, da einige noch am Anfang der LR sind;) Aber nun zu meiner Meinung. Die Charaktäre sind sehr gut beschrieben , so das man sofort ein Bild vor Augen hat. Auch der Handlungsablauf ist super zu verstehen und gut nach zu vollziehen.Es war von der ersten bis zur letzten Seite spannend. So das man schwierigkeiten hatte, das Buch aus der Hand zu legen. Ich finde auch toll, wie sie mit so einem "schweren Thema" umgegangen ist. Da es ja ein durchaus Aktuelles Thema ist. (Gewalt in der Kindheit,ect) Der Schreibstil der Autoren ist sehr gut, es lässt sich sehr gut lesen und es ist sehr verständlich wie sie schreibt. Ich kann dieses Buch nur jedem Empfehlen. Am besten dieses Buch anfangen,wenn man "etwas " Zeit hat, da es hohes "Suchtpontenzial " hat.   

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