Maarten 't Hart Das Wüten der ganzen Welt

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Inhaltsangabe zu „Das Wüten der ganzen Welt“ von Maarten 't Hart

»Es ist eine Geschichte über Musik und Schönheit, Enge und Verbohrtheit, über das Erwachsenwerden und die Nachkriegszeit, verzweifelte Lebenslügen und feigen Verrat – und wenn man ganz am Schluss den Prolog noch einmal liest, dann wächst der Roman zu einem wunderbaren Kunstwerk zusammen. Dass dieses Kunstwerk sogar auch komisch ist, ist ein besonderes Verdienst des Autors, der in den Niederlanden zu den Großen zählt.« Elke Heidenreich

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    Das Wüten der ganzen Welt
    Wortklauber

    Wortklauber

    04. June 2015 um 12:21

    Alexander, Komponist, aufgewachsen als Sohn eines Lumpenhändlers in der holländischen Provinz, erzählt seine Geschichte: Als Zwölfjähriger wird er Zeuge eines Mordes. Während er in einem Schuppen Klavier spielt, um die draußen stattfindende „Kreuzzugskampagne“ der Kirche zu untermalen, wird der Ortspolizist Vroombout erschossen. Die Erittlungen der Kriminalpolizei treten auf der Stelle. Sie weiß inzwischen um Vroombouts pädophile Neigungen und ermittelt in diese Richtung – ohne Erfolg. Dieses Erlebnis lässt Alexander zeitlebens nicht los. Er fürchtet, dass es der Mörder auch auf ihn abgesehen haben könnte, um den einzigen Zeugen aus dem Weg zu schaffen. Tatsächlich ändert sich an diesem Tag alles für ihn. Die Weichen für sein zukünftiges Leben werden gestellt. Ohne den Mord hätte er bestimmte Leute niemals getroffen, ohne einen dieser Menschen hätte er wahrscheinlich auch keine Pharmazie studiert, ohne dieses Studium seine heimliche Liebe und seine spätere Frau nicht getroffen. Und über die ganze Zeit verfolgt ihn jener Mord. Erst spät erkennt er die Zusammenhänge, den wahren Grund für den Mord, der seinen Ausgang in der Zeit nahm, als Holland von deutschen Truppen besetzt war und holländische Juden Gefahr liefen, deportiert zu werden, wenn es ihnen nicht gelang, rechtzeitig zu fliehen. „Das Wüten der ganzen Welt“ ist ein Roman über das Erwachsenwerden, genauso wie ein Roman über die Liebe zur klassischen Musik (am Ende findet sich ein „kleines Brevier zum Mit- und Nachhören“, mit Seitenangaben), ein Roman über Schuld und das Leben mit einer Lüge. Letztendlich sind die Lösung des Mordes und alles, was dazu geführt hat, für Alexander lebensverändernd. Und: Bei aller Schwere ist es auch noch ein durchaus humorvoller Roman. Zuerst habe ich – obwohl ich den Schreibstil von Anfang an sehr geschätzt habe – nicht leicht hineingefunden. Die zweite Hälfte habe ich in bedeutend kürzerer Zeit gelesen, etwa ab der Mitte hatte es mich gepackt, so dass ich es kaum aus den Händen legen mochte.

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  • Musik, Gott und ein Mord

    Das Wüten der ganzen Welt
    PaulTemple

    PaulTemple

    12. July 2013 um 18:59

    Ich habe selten ein Buch gelesen, was so aus einem Guss erscheint, wie "Das Wueten der ganzen Welt". Das Buch wird von drei grossen Themen beherrscht: Die Aufklaerung des Mordes, die jugendliche Auseinandersetzung mit Glaube und Gott und vor allem der musikalischen Entwicklung Alexanders. Die Geschehnisse rund um den Mord, dessen Zeuge der Protagonist Alexander wird, und seine jahrzehntelange Aufklaerungsarbeit, bis sich ihm Stueck fuer Stueck die Loesung offenbart, sind wirklich meisterhaft konstruiert. Nicht zuletzt wird jedem Musikliebhaber bei der Lektuere warm ums Herz werden, wenn der Protagonist sich im Laufe der Jahre intensiv mit klassischer Musik, insbesondere Johann Sebastian Bach auseinandersetzt. Absolute Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Das Wüten der ganzen Welt" von Maarten 't Hart

    Das Wüten der ganzen Welt
    juhidiko

    juhidiko

    30. May 2012 um 23:02

    Die Geschichte eines jungen Mannes, der als Kind Zeuge eines Mordes wird, ist bis zur letzten Seite ein spannendes Lesevergnügen. Immer wieder taucht dieser Mord in seinem Leben auf. Nicht immer ist es die Recherche des jungen Mannes, sondern häufig nimmt der Zufall die Suche nach dem Mörder auf.
    Guter, unterhaltsamer Roman.

  • Rezension zu "Das Wüten der ganzen Welt" von Maarten 't Hart

    Das Wüten der ganzen Welt
    bookie2010

    bookie2010

    03. May 2011 um 12:08

    Leider habe ich meine Probleme mit Kriminalromanen von niederländischen Autoren, Jedenfalls dann, wenn diese so geschrieben sind wie "Das Wüten der Welt" von Maarten 't Hart. Und auch der Piper Verlag scheint sich nicht ganz schlüssig zu sein, welches Etikett er diesem Buch anheften soll. Hinten auf dem Buchrücken wird "Ein grandioser Kriminalroman" angekündigt. Vorne auf dem Titel ist nur noch von einem "Roman" die Rede. Um einen gut geschriebenen Roman handelt es sich bei "Das Wüten der Welt" bestimmt, um einen Krimi eher nicht. Wer als Leser Spannung und Action sucht,wird enttäuscht. Der Klappentext liest sich weitaus spannender als das gesamte Buch. Er nimmt die komplette Handlung vorweg, die im Roman imit kunstvollen Sätzen und Nebenhandlungen, auf die man beim Lesen auch verzichten kann, ausgewalzt wird. Erst auf den letzten Seiten schleicht sich ein wenig Spannung ein. Das eigentliche Ende des Romans ist diskutierwürdig. Das Zitat im Klappentext:"Ein gewaltiger, grandios komponierter Kriminalroman mit viel Lokalkolorit, dessen überraschende Wendung am Ende einem fast den Atem raubt (Süddeutsche Zeitung). Na ja - Romane, die von professionellen Kritikern gelobt werden, sind nicht unbedingt spannend.

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  • Rezension zu "Das Wüten der ganzen Welt" von Maarten 't Hart

    Das Wüten der ganzen Welt
    Perlchen

    Perlchen

    03. November 2010 um 19:31

    Im Original gelesen. Hat mich viel Zeit gekostet, bis ich es mochte, aber jetzt liebe ich es! Auf jeden Fall wert, es zu lesen!!!

  • Rezension zu "Das Wüten der ganzen Welt" von Maarten 't Hart

    Das Wüten der ganzen Welt
    Xirxe

    Xirxe

    01. November 2009 um 16:04

    Alexander, der Ich-Erzähler dieses Buches, erzählt rückblickend aus der Sicht als 50Jähriger seine Lebensgeschichte. Aufgewachsen in der niederländischen Provinz, als Sohn eines Lumpenhändlers ständig ermahnt und angehalten zum Sparen, gelingt es ihm trotz aller widrigen Umstände, seine stetig größer werdende Liebe zur Musik zu bewahren und auszuleben. Als er mit zwölf Jahren Zeuge eines Mordes wird, begleitet ihn die Angst vor dem Mörder die ganzen nächsten Jahre hindurch. Zuflucht und Trost findet er allein in der Musik, seine Ängste teilt er mit niemandem. Immer wieder erhält er zufällig und unbeabsichtigt Hinweise und Informationen über eventuelle Hintergründe und Motive dieser Tat, denen er versucht weiter nachzugehen. Und ohne dass es ihm allzu bewusst wird, wird durch diesen Mord dessen Zeuge er war und den sich daraus ergebenden Geschehnissen, sein weiteres Leben maßgeblich bestimmt. Auch wenn der Mord in gewisser Weise die einschneidende Handlung in diesem Buch ist, handelt sich dennoch nicht um einen Kriminalroman herkömmlicher Art. Zwar ist der Tod des Ortspolizisten Vroombout Dreh- und Angelpunkt des Romans, doch Mittelpunkt ist das eigene Erleben der Jugend, des Erwachsenwerdens der Hauptperson Alexander. Der Tonfall ist melancholisch, man spürt die Unsicherheit, die Angst vor dem großen Unbekannten, der ihn anstelle von Gott töten will. Und immer ist die Musik eine Art Rettungsanker, dies zieht sich durch das ganze Buch hindurch. Das Umfeld in Hoofd, der Kleinstadt, in der er lebte, die Enge, die Spießigkeit, die Einfalt - all das wird spöttisch, aber liebevoll beschrieben. Und dem Autor gelingt es zudem, auch komische Aspekte einfließen zu lassen. Beispielsweise die Beschreibung der Eltern, die am Ende des Krieges kostengünstig zwei Särge erstehen konnten und jetzt bedauern, dass sie nicht auch einen Kindersarg dazu bekamen. ,Dann hätte man ja schon mal einen parat.' Ein wirklich durch und durch lesenswertes Buch: spannend, traurig, anrührend, komisch, manchmal auch philosophisch.

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  • Rezension zu "Das Wüten der ganzen Welt" von Maarten 't Hart

    Das Wüten der ganzen Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2008 um 10:05

    Wunderbarer Roman. Ich mußte mich mal wieder zusammenreißen, um nicht viel zu schnell zu lesen.

  • Rezension zu "Das Wüten der ganzen Welt" von Maarten 't Hart

    Das Wüten der ganzen Welt
    Karin

    Karin

    26. September 2008 um 12:45

    Einfach wunderbar zu lesen dieses Buch ,und sehr spannend dazu

  • Rezension zu "Das Wüten der ganzen Welt" von Maarten 't Hart

    Das Wüten der ganzen Welt
    nordwind

    nordwind

    26. May 2008 um 21:49

    das Buch muss ich zweimal lesen, es ist melancholisch schön.

  • Rezension zu "Das Wüten der ganzen Welt" von Maarten 't Hart

    Das Wüten der ganzen Welt
    katermurr

    katermurr

    23. April 2008 um 21:54

    Eines meiner Lieblingsbücher: Spannend, witzig, bedrückend, themenreich - unbedingt die Sonderausgabe mit der Musik-CD lesen (und hören). Eines der wenigen Bücher, die ich zweieinhalbmal las...