Maarten 't Hart Der Schneeflockenbaum

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Inhaltsangabe zu „Der Schneeflockenbaum“ von Maarten 't Hart

Seine unnachsichtige Mutter hat nie viel von Jouri gehalten. Doch ausgerechnet Jouri ist von Kindesbeinen an sein bester Freund gewesen. Auch wenn er stets aufs Neue sein größter Rivale in der Liebe werden sollte.

Skurril und unterhaltsam. Ein Gute-Laune-Buch.

— alasca
alasca

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  • Tragikomischer Roman über die Liebe und klassische Musik

    Der Schneeflockenbaum
    Kerstin-Scheuer

    Kerstin-Scheuer

    28. June 2014 um 20:41

    Jouris Vater hat im zweiten Weltkrieg auf der Seite der Nazionalsozialisten gekämpft. Das nimmt man ihm in der Nachkriegszeit natürlich übel. Auch seine Kinder werden daher geschnitten. Der Erzähler selbst, dessen Namen man im Roman nicht erfährt, wächst in einem streng religiösen Haushalt auf. Als er im Jugendalter seine Vorliebe für klassische Musik entdeckt, trennt er sich jedoch nach und nach vom Glauben seiner Eltern. Diese beiden Außenseiter verbindet eine lebenslange Freundschaft. Aber da gibt es ein Problem: immer wieder spannt Juri mit seiner charmant-offenen und lockeren Art seinem besten Freund die Freundinnen aus. Das war bereits im Kindergarten bei der klassischen Sandkastenliebe so und zieht sich durch das gesamte Leben der beiden Freunde. Selbst Francisca - das erste Mädchen, das der Erzähler im Garten deren Eltern unter einem Schneeflockenbaum küsst, heiratet schließlich Jouri. Marten´t Haart ist mit "Der Schneeflockenbaum" ein tragikomischer und zugleich sehr gefühlvoller Roman gelungen. Vor allem der zarte Umgang mit der Sprache schätze ich an diesem niederländischen Autor sehr. Bei seinen Schilderungen der klassischen Musikstücke, die der Erzähler so gerne heimlich mit Jouris Vater hört, bringt Haart die Seiten fast schon ein wenig selbst zum Klingen und der Leser glaubt bisweilen, die Musik selbst hören zu können - so präzise, kunstvoll und zugleich leichthändig sind die Beschreibungen. Überhaupt ist der Roman eine Art Liebenserklärung an die klassische Musik, die hier letztlich über den Glauben, politischen Einstellungen und andere soziale Differenzen hinweg immer wieder Menschen miteinander verbindet. Und auch für den Erzähler bringt sie schließlich die (scheinbare) Lösung für sein Problem in Sachen Liebesleben. Ich fand es außerdem sehr interessant etwas über die Nachkriegsjahre in den Niederlanden zu erfahren. Denn auch wenn über den zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit sehr viel und sehr gute Literatur existiert, scheint dieser Markt doch fest in deutscher, britischer und amerikanischer Hand zu sein. Die Stimmen aus anderen Ländern sind sehr dünnen. Da ist es fast schon ein besonderer Glückstreffer ausgerechnet hier auf einen so schönen Roman zu stoßen. Leider hat mir jedoch etwas der Spannungsbogen gefehlt. Der Roman erzählt letztlich episodisch das Leben der beiden Freund. Das Grundmuster dieser Szenen ist dabei letztlich immer wieder gleich: Der Erzähler verliebt sich; Jouri beginnt sich für das selbe Mädchen bzw. die selbe Frau zu interessieren, kommt mit ihr zusammen und in der Folge leidet der Erzähler natürlich sehr. Richtige Dynamik habe ich lange Zeit vermisst, was ich etwas schade fand. Der Roman hat jedoch - wie ich bereits beschrieb - ganz klar andere Stärken, die ihn zu einem unterhaltsamen und empfehlenswerten Roman machen.

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  • Rezension zu "Der Schneeflockenbaum" von Maarten 't Hart

    Der Schneeflockenbaum
    TA_Wegberg

    TA_Wegberg

    01. October 2012 um 09:51

    Dieser Roman ist eine klassische Biografie: Weitgehend chronologisch erfahren wir alles über das Leben des Ich-Erzählers von seiner Kindergartenzeit bis in seine Gegenwart als Mann mittleren Alters. In Gang gesetzt, gelegentlich unterbrochen und abgeschlossen werden diese Erinnerungen durch Gespräche mit seiner alten Mutter. Schon im Kindergarten lernt der Protagonist seinen Freund Jouri kennen, der sich besonders dadurch hervortut, dass er ihm sämtliche Mädchen ausspannt. Erst als er sich entschließt, sein Liebesleben komplett vor ihm geheim zu halten, kommt er auch mal zum Zuge und heiratet schließlich die Flötistin Katja, die er später allerdings mit verschiedenen anderen Frauen betrügt. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mit einer solchen Vielzahl an unsympathischen Charakteren aufwarten konnte. Hier wird gelogen, betrogen und intrigiert, was das Zeug hält. Menschliche Beziehungen beruhen größtenteils auf Berechnung, Sex ist nichts als ein körperlicher Drang, Anziehungskraft wird zu einem Machtmittel degradiert. Schon nach den ersten paar Seiten hatte ich ernstlich erwogen, das Buch wegzulegen, denn wer möchte schon die abstoßenden Details der Verdauungsstörungen des Protagonisten kennenlernen? Dass er unter ständigen Blähungen litt und sich im Kindergarten offenbar täglich in die Hose schiss – angeblich weil die Erzieherinnen ihm nicht glaubten, dass er schon wieder zur Toilette musste –, wurde dann noch durch die eingehende Schilderung der „Aftermaden“ seines jüngeren Bruders und ihre manuelle Beseitigung gekrönt. Auch die völlig ernst gemeinte Bitte, den geliebten Hund der Nachbarn zum Krüppel zu treten, konnte bei mir keine Sympathiepunkte sammeln, ebenso wenig wie mir die angebliche Anziehungskraft Jouris deutlich wurde, dessen Schilderung insgesamt völlig blass blieb. Zwar behauptet der Ich-Erzähler wiederholt, er habe ihm aufgrund seines Charmes nie übelnehmen können, dass er ihm jedes Mal seine Freundinnen abspenstig machte, doch es fehlen die Belege für diese Eigenschaft. Auch Jouris spätes Geständnis, dass er das doch alles nur getan habe, weil er den Ich-Erzähler immer so „bewundert“ habe, macht das Verhalten der beiden vorgeblichen Freunde kein bisschen nachvollziehbarer. Am abstoßendsten jedoch sind die Dialoge mit der Mutter, die in ihrer selbstgerechten Bigotterie, ihrem Gejammer und ihren bösartigen Anschuldigungen jeder Märchenhexe den Rang abläuft. Den jüngeren Bruder zog sie vor, weil der wenigstens „anständig kackte“, für den Älteren hätte sie sich einen kleinen Hirnschaden gewünscht, damit er wie der Nachbarssohn vielleicht auch zum Diakon geworden wäre, seine Ehefrau bleibt für sie auch nach Jahren nur ein namenloses „Knochengerüst“, und eine ehemalige Freundin, die sie um die Adresse des Erzählers gebeten hatte, schickt sie vorsätzlich und natürlich fälschlich in ein übles Stadtviertel. Das alles erzählt sie ihrem Sohn ohne jeden Ansatz von schlechtem Gewissen, ja sogar ohne jeden Ansatz von Menschlichkeit – und der nimmt das alles gelassen hin, widerspricht ihr nie, scheint nicht mal verletzt oder gekränkt zu sein. Die Lektüre lässt mich völlig ratlos zurück, denn die abstoßenden, gefühlskalten Akteure haben mich an keinem Punkt berührt, ebenso wenig wie das relativ langweilige, konventionelle Dasein des Ich-Erzählers und seine unspektakuläre Karriere. Es gibt keine erkennbaren inneren Konflikte, geschweige denn eine Auseinandersetzung damit, und wegen ihrer berechnenden, soziopathischen Verhaltensweisen fühlte ich mich den Figuren des Romans in etwa so nahe wie einem Haufen Außerirdischer. Mein erstes Buch von Marten ’t Haart bleibt somit garantiert auch mein letztes.

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  • Rezension zu "Der Schneeflockenbaum" von Maarten 't Hart

    Der Schneeflockenbaum
    Ruth_liest

    Ruth_liest

    Maarten 't Hart liefert auch mit seinem jüngsten, auf Deutsch erschienen Werk "Der Schneeflockenbaum" ein stilles Meisterwerk ab. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei Jungs, der Ich-Erzähler und Jouri. Beide sind in den Niederlanden der 50iger Jahre Außenseiter. Der Ich-Erzähler sondert schon im Kindergartenalter gigantische Darmwinden ab und Jouri ist der Sohn eines Kollaborateurs. Zudem sind sie sehr begabte Schüler. Aus den beiden Außenseitern werden Freunde für das Leben. Doch die Freundschaft ist nicht ungetrübt. Jouri verliebt sich grundsätzlich in die Freundinnen des Erzählers. Und er belässt es nicht beim Verliebtsein, er spannt sie dem Freund auch aus, bis der scheinbar einen Weg findet, Jouri von seinen Frauen abhalten zu können. Leise, leicht und dennoch tiefgründig erzählt Maarten 'Hart über die Bedeutung von Freundschaft, über lebenslange Lügen in der Liebe und die bigotte, niederländische Nachkriegsgesellschaft.

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    Ruth_liest

    Ruth_liest

    04. March 2012 um 16:51
  • Rezension zu "Der Schneeflockenbaum" von Maarten 't Hart

    Der Schneeflockenbaum
    Schumi_HB

    Schumi_HB

    19. December 2011 um 09:23

    In dem Roman "Der Schneeflockenbaum" nimmt Maarten 't Hart den Leser mit in eine Kindheit und Jugend im Holland der Nachkriegszeit. In unterhaltsamer und gefühlvoller Weise gewährt er als Ich-Erzähler Einblick in ein Leben, das sowohl von wirtschaftlicher Not als auch von religiöser und provinzieller Enge geprägt war. Die Parallelen der Geschichte zur Vita des Autors lassen einen autobiografischen Einfluss erkennen. Die in frühen Kindeszeiten entstehende Freundschaft zwischen ihm, den unscheinbaren, mit einer unkontrollierbaren Verdauung gegeißelten Außenseiter, zu Jouri, dem Sohn eines Kollaborateurs, ist schon früh mit einen sehr speziellen Muster geprägt: Jouri spannt ihm die Freundinnen aus. Er begründet es damit, ihn vor Ungemach und Schaden zu bewahren. Bereits im Sandkasten macht Jouri ihm die kleine Ansje abspenstig, indem er sie damit beeindrucken kann, dass er ein Spinnengrab baut, damit die grässlichen Tiere die kleinen Mädchen nicht mehr beängstigen können. Trotz aller Nebenbuhlerschaft ist die Freundschaft der beiden Jungen untrennbar. Erst als Jouri die Heimat verlässt, kann er ungestört seine Musiklehrerin heiraten - ein Tribut an seine Liebe zur klassischen Musik. Wie auch in anderen Geschichten Maarten 't Harts nimmt er auch hier in seiner verschmitzten Art und Weise die Religion aufs Korn: - Auf der Fahrt mit dem Reisebus zur Beerdigung des Stiefvaters liefert dieser sich ein Wettrennen mit dem voraus fahrenden Leichenwagen, in dem der Sarg bei den Fahrmanövern fröhlich auf und ab hüpft und darauf folgend die Beerdigung erst mal ohne Sarg und Leiche stattfinden muss. - Mit Fragen wie z.B. "Warum gab es im Himmel schon Engel mit Schwertern, die von den noch zu erschaffenden Menschen doch erst noch erfunden werden mussten." zieht er sich regelmäßig den Zorn seiner Lehrer zu, die ihre Schüler eindringlich vor den Evolutionstheorien Darwins warnen. - Im Dialog mit seiner Mutter muss er sich anhören: "Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass du wie dein Mitschüler bei der Geburt einen kleinen Gehirnschaden gehabt hättest, dann wäre auch dir - wie aus ihm auch - ein Diakon geworden." Fazit: Eine in einer humorvollen und lebendigen Art erzählte Geschichte über die Themen Liebe und Freundschaft, Natur und Mensch, Kirche und Evolution, mit Potenzial zum Nachwirken in den Gedanken!

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  • Rezension zu "Der Schneeflockenbaum" von Maarten 't Hart

    Der Schneeflockenbaum
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    04. June 2011 um 19:49

    Ich bin ein bisschen enttäuscht von dieser Freundschaftsgeschichte zweier Außenseiter in den N iederlanden in der Nachkriegszeit.Diese Freundschaft beginnt schon im Kindergarten, geprägt durch die merkwürdigen Vorlieben des einen Jungen,der leibend gerne Parasiten und ähnliches in den Poldersümpfen untersucht.Später studieren beide und der eine spannt dem anderen immer die Freundinnen aus sehr zum Verdruß des anderen.Die Geschichte der Beiden plätschert zu ruhig dahin,nur die Vorliebe des einen für klassische Musik in der Zeit der Beatles hat mich angesprochen.Das erinnert mich ein bissschen an die anderen Bücher von t'Hart über Bach und Mozart reisst mich aber leider nicht vom Hocker! Schade!

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  • Rezension zu "Der Schneeflockenbaum" von Maarten 't Hart

    Der Schneeflockenbaum
    walli007

    walli007

    19. March 2011 um 09:46

    Männerwirtschaft Es ist ein Weilchen her seit ich ein Buch dieses Autors gelesen habe. Doch als sich der Reisebus mit der Familie des Ich-Erzählers, der auf der Fahrt zur Beisetzung des Stiefvaters ist, ein Rennen mit dem Leichenwagen liefert, in dem dann der Sarg auf und ab hüpft, habe ich mich gleich wieder daran erinnert, weshalb ich den Autor so mag. Und als dann der Leichenwagen auch noch irgendwo im Nirgendwo landet und sie die Beerdigung beinahe ohne Sarg beginnen, war es restlos um mich geschehen. Doch dies ist nicht die eigentliche Geschichte des Ich-Erzählers. Nein, es geht um ihn und seinen Freund Jouri. Die beiden kennen sich schon seit der Kindergartenzeit. Und schon dort spannt Jouri seinem Freund zum ersten Mal das Mädel aus. Und so soll es weitergehen. Witzig aber doch einfühlsam beschreibt der Autor diese eigenartige Männerfreundschaft, bei der man sich manchmal fragt, was die beiden eigentlich verbindet. Da gibt es natürlich ein paar Ansätze. Zum Beispiel sind beide Jungen sehr intelligent und gehören zu den wenigen, die Abitur machen. Beide sind Außenseiter und die halten dann ja oft zusammen. Es ist einfach sehr unterhaltsam und lesenswert, den Lebensweg dieser außergewöhnlichen Typen zu verfolgen und mitzuerleben wie sich die Pfade immer wieder miteinander verschlingen.

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  • Frage zu "Das Leben kleben" von Marina Lewycka

    Das Leben kleben
    Yvonni

    Yvonni

    Ich liebte das Buch, "das Leben kleben" von M. Lewycka. Sie schreibt über eine tiefe Frauenfreundschaft in der Immobilienkrise. Ich finde dies auch gute Geschenke für Freundinnen. Wer kann mir weitere Romane empfehlen, die tiefverbundene Freundschaften zum Thema haben?

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  • Rezension zu "Der Schneeflockenbaum" von Maarten 't Hart

    Der Schneeflockenbaum
    Lupus

    Lupus

    08. August 2010 um 12:04

    Schon nach den ersten Seiten habe ich dieses Buch zu einem meiner Lieblingsbücher erklärt. In geschliffener Sprache berichtet der Ich-Erzähler liebevoll aus seiner Jugendzeit in den Niederlanden. In humorvollen Schlagabtauschen streiten Mutter und Sohn über die gemeinsame Vergangenheit und die richtige Bewertung von Ereignissen und Personen. Es geht um schrullige Familienmitglieder, absurde Situationen, komische Episoden und peinliche Begebenheiten in einem frömmelnden calvinistischen Umfeld. Im Zentrum des Buchs steht die enge, von der Mutter verurteilte, Jugendfreundschaft des Ich-Erzählers zu dem gleichaltrigen Jouri. Überaus unterhaltsam, sehr lustig und gelegentlich etwas delikat.

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  • Rezension zu "Der Schneeflockenbaum" von Maarten 't Hart

    Der Schneeflockenbaum
    stadtmenschkoeln

    stadtmenschkoeln

    20. March 2010 um 14:27

    Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft von zwei Jungen, die sich gesucht und gefunden zu haben scheinen, und obwohl die Mutter vor Jouri warnt, kann nichts und auch das gelegentliche „Aufbacken“ wie die Holländer zum Ausspannen einer Freundin sagen, den Helden nicht von seinem Freund trennen. Wir erfahren, wie die beiden Jungs in einem Holland der religiösen und provinziellen Enge aufwachsen und jeder für sich die Welt entdeckt; es geht immer wieder um die Themen Liebe, Calvinismus und natürlich klassische Musik. Das Leben des Protagonisten spiegelt stark das Leben von Maarten ´t Hart wieder, beide teilen die Leidenschaft für Biologie (alles was keucht und krabbelt) und die klassische Musik; allen voran Schubert. Der Leser begleitet ihn bei seiner Arbeit an der Uni, der Sehnsucht nach einer Frau, die nicht von seinem charmanten Freund weggeschnappt wird. In dem Buch erfahren wir auch vieles über die Biologie der Fauna und Flora und ich rieche bei den Spaziergängen durch die Wiesen und Felder den Duft der beschriebenen wunderbaren Blumen. Es werden sich viele Kreise wieder schließen und auch wenn er seiner Geliebten gesteht: „Der Mensch ist das verwerflichste Produkt der Evolution. Nichts ist ihm heilig, nichts ist sicher vor ihm, ausgenommen seine wahnwitzigen Religionen. Trotz dieser Erkenntnis ist es ein versöhnliches Buch über Mütter, Freunde und die Liebe zum anderen Geschlecht.

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