Maarten 't Hart Die Sonnenuhr

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Inhaltsangabe zu „Die Sonnenuhr“ von Maarten 't Hart

Leonie Kuyper führt ein ganz und gar unspektakuläres Leben bis ihre beste Freundin Roos, die Laborantin mit den superlangen Fingernägeln, plötzlich stirbt. Als Leonie ihrem Tod genauer nachgeht, stößt sie auf verwirrende Geheimnisse in Roos Leben. Ein hinreißendes Krimistück, in dem t Hart auch eine komödiantische Seite zeigt.

Ich mochte das Buch total gerne. Ich fand es skurril, aber im gleichen Moment auch total nachvollziehbar. Eine total liebe Protagonistin und eine spannende Suche nach der Todesursache der besten Freundin. Ich bin sehr begeistert!

— killerprincess
killerprincess
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  • Rezension zu "Die Sonnenuhr" von Maarten 't Hart

    Die Sonnenuhr
    killerprincess

    killerprincess

    01. October 2011 um 16:59

    "Die Sonnenuhr" von Maarten t'Hart Inhalt Leonie Kuyper erbt von ihrer besten Freundin Roos ein Vermögen, doch darüber kann sie sich verständlicherweise kaum freuen. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Frage, woher Roos als Chemielaborantin überhaupt so viel Geld herhaben konnte? Und dann ist da noch die Hauptfrage, mit der sich ein weiterer Bekannter von Roos beschäftigt: Roos soll an einem Sonnenstich gestorben sein, obwohl sie eine so abgehärtete Sonnenanbeterin war? -Wohl kaum! Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach der Wahrheit über Roos Tod. Meinung Das war mein erstes Buch des Autors -aber ganz sicher nicht das letzte. Es ist schwer zu beschreiben, aber ich probiere es: auf der einen Seite war das Buch vor allem durch seine Charaktere manchmal total skurril, doch auf der anderen Seite war es logisch und nachvollziehbar. Ich mochte Leonie total gerne, aus deren Sicht wir die Dinge erfahren. Sie ist eine liebenswürdige Person, die mit der Erbschaft leicht überfordert ist, vorallem, da sie noch in ihrer eigenen Trauerbewältigung steckt: -Sie verwandelt sich in Roos. Sie trägt ihre Kleider, ihre Fingernägel, die gleiche Frisur. Dass sie sich damit vielleicht auch selbst in Gefahr bringt und anderen dieses Verhalten deutlich missfällt, weiß sie, aber sie kann einfach nicht anders. Daneben hat Leonie noch viele andere Eigenschaften in ihrem Charakter, bzw. ihrer ganzen Verhaltensweise, die sie mir total nah gebracht haben. -Toll! Auch die anderen Menschen aus Roos ehemaligem Leben sind interessante Menschen, die aber als Nebencharaktere nicht ganz so stark ausgebaut werden. Das Buch ist nicht so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen kann, aber es hält einen doch in seinem Bann gefangen. Hätte ich nicht so viel zu tun gehabt, hätte ich es deutlich schneller zuende gelesen. An manchen Stellen hat es seine kleinen Längen -was für ein Wortspiel- jedoch sind diese nicht weiter schlimm. Wer nun der Mörder war, erfahren wir immer stückchenweise, um dann am Ende etwas von den Ereignissen überrascht zu werden. Doch ich mochte die Aufklärung des Falls: Das Tatmotiv und der Hergang war in sich nachvollziehbar und wurde nicht einfach plump dahergesagt. Ein toller Abschluss! Fazit Eine tolle Geschichte, mit einem tollen Schreibstil des Autors! Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die eine Familiengeschichte, bzw. Lebengeschichte mit einigen kleinen Geheimnissen mögen, die nach und nach aufgeklärt werden. Dazu kommt eine spannende Suche nach dem Mörder, skurrile Charaktere, die aber total liebenswürdig sind und ein Autor, der einen sehr interessanten Humor hat! Schönes Buch! 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Sonnenuhr" von Maarten 't Hart

    Die Sonnenuhr
    jansdarling2002

    jansdarling2002

    18. February 2010 um 16:43

    Story die beinah 43-jährige Roos stirbt plötzlich und unerwartet bei einem Sonnenbad am Strand. Als Todesursache wird ein Sonnenstich festgestellt. Als Leonie Kypers dieses erfährt schießen ihr zwei Gedanken durch den Kopf, welches Kleid zieht sie zur Beerdigung an, und wieso kann ein Mensch an einem Sonnenstich sterben? Dazu muss man wissen, das Leonie und Roos beinah wie Zwillingsschwestern waren, wenn auch nicht nach dem biologischen Gesetz. Dennoch unterschieden sie sich wie Tag und Nacht. Roos eher ein GlamourGirl während Leonie sich eher als die graue stille Maus gab. Die Beerdigung erlebt Leonie eher in Trance, denn sie kann es nicht verstehen, dass ein noch so junger Mensch an einem Sonnenstich sterben kann. . Eine Beerdigung bringt meist auch immer einen Termin bei einem Nachlassverwalter mit sich. Roos hatte einst im Testament angegeben,das Leonie die Alleinerbin sein soll. Leonie nimmt das Erbe an, auch wenn sie sie Bedingungen etwas merkwürdig findet, aber irgendjemand muss sich ja um Roos ihre drei Katzen kümmern. Mit den Erbbedinungen ist auch verbunden, das Leonie das Luxusappartement beziehen muss. Der Notar -mit Sprachproblemen bei G-Wörtern - teilt Leonie indirekt durch die Blume mit, dass Lenoie sich ein wenig verändern möchte, damit die Katzen denken, das immer noch Roos um sich herum ist. Noch immer nagen Zweifel an Leonie, ob Roos wirklich nur an einem Sonnenstich gestorben sein kann. zumal Leonie in der Wohnung entdeckt, das Roos sich einigen Luxus leisten konnte, dabei war sie nur eine einfach Laborantin. Je mehr Leonie sich mit der Wohnung befasst, desto mehr entdeckt sie, so findet sie im Buchregal in einigen Büchern zwischen den Seiten einige Geldscheine, die zusammengerechnet eine stattliche Summe ergeben. Die Zweifel Leonies erhärten sich, wo hatte Roos das Geld her?? Hatte sie ihren Job und die damit erworbenen Fähigkeiten als Laborantin dazu benutzt, sich einen kleinen Nebenverdienst an zueignen??? Noch dubioser wird die ganze Angelegenheit , als sich bei Leonie ein Bekannter -Freek- von Roos meldet, dieser beinah hinten über fällt, weil Leonie ihr Aussehen mittlerweile dem von Roos sehr nahe gebracht hat. Durch Freek erfährt Leonie, das Roos auch in einem dubiosen kleinen Club verkehrte, in dem marginale härtere Sexspielchen praktiziert wurden. Während Leonie immer mehr in die Zweifellei versinkt, bemerkt sie immer mehr verwirrte Gesichter in ihrem Umfeld, denn jeder der Leonie erstmal sieht, denkt Roos steht leibhaftig vor ihm. Manchen missfällt das gewaltig und sie bringen dieses auch zum Ausdruck, aber Leonie hat sich mittlerweile so in die Rolle eingewöhnt, dass sie das schon nicht mehr abändern möchte. Auch wenn ihr das nicht gerade Erleichterung verschafft, als sie bei Roos alter Arbeit ein wenig das Leben von ihr hinterfragt. Ist es wirklich so, das Roos an einem Sonnenstich gestorben ist? Und woher hatte Roos sich als einfache Laborantin so einen Reichtum ansammeln können??? . Lesepröbchen S.5 [..] Wie eigenartig, deine beste Freundin ist gestorben, und du stehst da und reißt verbissen, beinah wütend ein Kleidungsstück nach dem anderen aus dem Schrank und schleuderst es aufs Bett. Als dreiviertel meiner verwaschenen, armseligen Garderobe ausgebreitet vor mir auf dem Bett lag, ließ ich mich mutlos auf einen Stuhl fallen. »Warum, in Gottes Namen?« fuhr ich einen Türpfosten an..[..] S.39 [..] Vorsichtig zerrte ich an den Curve Ovals. Die Nägel saßen bombenfest. Ich ging ins Schlafzimmer und holte die Gebrauchsanweisung. Vom Entfernen stand dort nichts. Ich zerrte noch einmal daran. Es schien, als seien sie mit meinen echten Nägeln verwachsen. Wie sollte ich sie um Gottes Willen jemals wieder abbekommen? War ich dazu verdammt, sie drauf zu lassen? [..] S.138 [..] Doch verliebt? Er selbst sagt nein, dieser Vollidiot mit seinem Zierschnauzbart und seinem Augen, in dem doch ein G war. Und überhaupt, das geht doch gar nicht, er ist ungefähr fünfunddreißig, ich bin bald zenh Jahre älter. Ist er etwas gerontophil? Auf seinem Schreibtisch steh wohlgemerkt das Foto einer wunderhübschen Frau mit drei süßen Kindern. [..] . Meinung / Kritik Nun, ja, das erste Mal das ich mich an einem Werk eines niederländischen Autors versuche, und was soll ich sagen? Es ist ein kleines schmales Taschenbuch, welches sich aber nicht sonderlich leicht lesen lässt, es sei denn man ist schon einmal in den Niederlanden gewesen, und kann einigermaßen mit den niederländischen Standardausdrücken wie Fräulein, Frau oder auch Straßennamen umgehen. Für Nichtkenner der niederländischen Sprache wird es da dann schon ein wenig schwieriger, manchen Ausdruck aus dem nachfolgenden Kontext dann sinngemäß zu erfassen. Da hätte ich mir gerne eine kleine Fußnote mit passender Erläuterung / Übersetzung gewünscht, oder im Anhang eine entsprechende Auflistung. Schade..., das ist an dieser Stelle schon leider der erste Kritikpunkt, den ich äußern muss, und was mir gleich direkt auf dem Herzen lag, dabei bin ich nicht so der Mensch der mit einfachen Ausdrücken in einer Fremdsprache Probleme hat, aber es fällt natürlich leichter wenn in der weiterführenden Handlung ein Bezug bzw. Zusammenhang zu dem jeweiligen Fremdsprachen-Ausdruck ersichtlich wird. . Die Handlung, ja eigentlich keine schlechte Grundthematik, eigentlich wirklich nicht so schlecht, da muss man erst einmal drauf kommen, Tod vermutlich durch einen Sonnenstich, nicht schlecht. Auch so der Nachspann nach dem Tod, diese ganze Erbengeschichte, hervorragend ausgedacht und auch stimmig konstruiert, gut manchmal schlägt das Ärgernis über die niederländischen Ausdrücke wieder zu, was dann das Lesevergnügen doch wieder ein wenig beeinflusst. Genauso leidet die Spannung unter den niederländischen Ausdrücken ein wenig, zumal sie aus meiner Sicht eh schon nicht sonderlich hervorstechend daher kommt. Dieses liegt aber nicht an der Handlung bzw. der Thematik, sondern schon an dem eben genannten Punkt, den fremden Ausdrücken. Die agierenden Charaktere, welche sich im Nachhinein auf zwei Hauptsächliche konzentrieren und alle anderen in den Schatten stellen, sind schon passend zur Handlung konzipiert, können aber im Gesamtbild nicht so ganz überzeugen, so wirken sie auf den Leser teilweise eher konfus als organisiert. Aber man kann sich als Leser durchaus in sie hinein versetzen. Das kann ich wiederum als positiv vermerken. Aber auch hier hätte ich mir letztendlich ein wenig mehr Ausdrucksstärke gewünscht. . Ein weiterer Punkt., der negativ auffällt ist eindeutig der Schreibstil, eindeutig zu lang und ausschweifend, so findet man zahlreiche Monströse Satzkonstrukte, wo ich dann am Ende den Satz noch einmal lesen musste, um den Aussage desselben zu verstehen: Klar manchmal passiert es einem im normalen Leben auch, das man sich ein Satzgebilde zurecht bastelt, was man im Nachhinein auch erst im 2. Anlauf versteht,wenn man es später nachliest. Aber andauernd? Hmh, muss nicht wirklich sein. . Ich denke mal, wenn sich alle meine bisher genannten Kritikpunkte etwas gestrafft und vor allem flüssiger geschrieben präsentiert hätten, dann wäre Die Sonnenuhr wohl ein wirklich unterhaltsames Werk, das einen in den Bann ziehen könnte und teils auch zum schmunzeln anregen würde. . Fazit Hmh, was soll ich sagen, so wirklich überzeugt hat mich das Werk nicht, vielleicht lag es wirklich an dem für meine Empfindungen zu ausschweifenden Schreibstil? Oder auch an den niederländischen Ausdrücken? Oder an beidem? Ich habe mir mehr von dem Buch versprochen. Aber ich werde dem Autor noch eine 2. Chance geben. Letztendlich hat es mir aber ein wenig Unterhaltung gegeben, so dass ich hier für Die Sonnenuhr noch knappe 3 Sterne vergebe und bzw. aber nur eine Bedingte Empfehlung ausspreche.

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  • Rezension zu "Die Sonnenuhr" von Maarten 't Hart

    Die Sonnenuhr
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. December 2008 um 17:34

    Ich glaube eines der schwächeren Bücher von Maarten t Hart. Vieleicht bin ich aber auch beim lesen nicht von der Irritation losgekommen, mit der ich zu tun hatte wenn ein Mann, in der Ich Form, aus Sicht einer Frau schreibt.